Diablo 4 - Info- und Sammelthread

Guter Punkt. Wahrscheinlich fühlt es sich heute besser an, weil der Schwierigkeitsgrad feingranularer ist. Wer weiß, wie es ankommen würde, wenn man nur GR10, 30, 50, 90 und 130 zur Auswahl hätte. (150 ist aktuell halt unrealistisch)
GR10 läufst mit Level 70 und gelben Items rel. easy. GR30 geht mit ein bisschen Unterstützung durch die Sets, für GR50 braucht es wieder ein klein wenig mehr. GR90 wäre dann mit komplettem Build easy farmbar, aber für 130 müsste man dann doch eine ganze Weile grinden …
Wenn es früher 50 Schwierigkeitsgrade gegeben hätte, vielleicht hätte man das auch etwas anders wahrgenommen. Wobei ich gerade auch noch am überlegen bin, wie es damals mit den Schwierigkeitsgraden ausschaute - also in wie weit diese sich unterschieden; abgesehen vom iLvl.

Ja und wer eben in Gruppe spielte brauchte dafür u.U. nur ein paar Stunden bzw. war nach 1-2 Tagen Level 60+.

Insofern hat das mit „auf max ziehen lassen“ nichts zu tun, wenngleich mal zwischen Level 60-85+ in den CS-Runs nur wenig beitragen konnte.

Nö, sobald es repetitiv wird und es unbeliebte Abschnitte auf jenem Weg gibt, versucht man diese nat. entweder zu umgehen oder möglichst schnell hinter sich zu bringen. Da unterscheiden sich die Spieler von heute zu denen von vor 20 Jahren nicht im geringsten.

Außer evtl. an diesem Punkt. Wobei es zugegebenermaßen auch Spielabschnitte in verschiedensten Spielen gibt, die einfach nur unfassbar lästig sind …
Nicht - weil sie so sein müssen, sondern, weil das Game Design Mist war/ist.

Tjo und in 2.6.7 bzw. bald 2.6.8 sind es halt orange statt gelbe Items. Damals hast Du auch nur iLvl 60+ Items + Schmuck oder so ähnlich aufgesammelt und den Rest liegen lassen. Heute bleibt die orange z.B. 2H-Axt liegen. Einziger Unterschied zu damals: Du weißt auch vor dem Identifizieren schon in etwa, was auf Dich zukommen kann.

… und trotzdem könnte es sein, dass man auf den Handel keine Lust hat und lieber Mobs kloppt. Ergo gehört man, möchte man das Core-Game spielen, in Deinen Augen automatisch zu den Verlierern. Prima - dolles Spiel! :wink:

… und trotzdem werden diese Spieler immer einen Schritt voraus sein. Das ist nun mal der Preis den sie zahlen. Dass im Gegenzug viele davon profitieren spielt gar keine Rolle.

Nicht auszuschließen, aber zumeist dann doch verpeilte Leute, die einfach nicht gerafft haben, dass eine neue Season nur wenige Momente zuvor begonnen hat oder aber einfach Trolle, die sich einen Spaß aus solchen Aktionen machen … :wink:

Genau so gibt es diese Schreihe nach nem „Taxi“ 2-3 vor Season-Ende. Macht eigentlich auch keinen Sinn. Aber auch hier: Entweder verpeilte Leute oder eben Trolle - wobei letztere am Season-Ende wohl eher seltener anzutreffen sind.

Ja, das klingt interessant, im Endeffekt ist es ja auch Normal, Alptraum, Hölle, usw. aber eben feiner granuliert, hätte sicher funktionieren können.
Da sind wir aber wieder bei dem Problem der „endlosen“ Schwierigkeitsgrade, meine Frage dazu: Muss das denn wirklich so sein, dass jeder seine eigene kleine Wohlfühlzone haben muss? Was ist das Problem an wie in anderen Spielen ebenfalls üblichen 1-5 Schwierigkeitsgraden?
Allein fernab des Grift-Systems haben wir inzwischen 20 (!) Schwierigkeitsgrade von ehemals ursprünglich 4, was soll sowas?

Ja, so ist das dann wohl, wenn man nur einen Part des Spieles mag/bespielt, den/die Letzten beißen die Hunde.

Wenn man sowas sucht, gibt es zudem bereits genügend andere Genres, die exakt das bieten, dafür muss man nicht versuchen, ein seit Jahrzehnten bestehendes und florierendes Genre, nach seinen Wünschen anpassen zu wollen.

Wer nur das Core-Game (die Action) spielen will, muss sich nicht wundern, dass andere dann Vorteile ihm gegenüber haben könnten (siehe bspw. AH damals oder allgemeines Wissen über Mechaniken, Stats etc).

Ich glaube du hast mein Anliegen da falsch verstanden, denn das ist doch auch gut so, dass jemand der mehr (Zeit) in ein Spiel investiert und sich entsprechend damit auseinandersetzt, auch einen Schritt voraus sein sollte, als jemand der wenig investiert und nur abkupfert oder eben immer „die Abkürzung“ (Lvl-Boost) nimmt. Ich hatte das ja im Zuge der Diskussion mit BlacForester geschrieben, der eben effiziente Spieler mit den „Abkürzung suchen“ Spielern gleichgesetzt hat.

es war/ist nicht meine Intension, Könner und Schmarotzer auf eine Stufe zu stellen. Wenn das so angekommen ist, dann habe ich mich missverständlich ausgedrückt.
Ein wahrer Könner protzt halt nicht permanent mit seinem Können. Es sei denn er gehört zum Poser-Clan.
Die Meldungen 8 Std. nach Season-Start: „season done“ gehen mir z.B. gehörig auf den Beutel …

@Tallaron: ich hab durchaus schon mal vor Season-Ende nach Unterstützung gerufen (nicht geschrien !), weil es bei meinem Zeiteinsatz nicht mehr schaffbar schien. Ich würde mich jedoch damit nicht als verpeilt oder trollig einstufen. Drollig wäre da eher treffender … :hatching_chick:

Die sind meist nicht ernst gemeint, sondern nur trolling (sich nen Spaß erlauben), wir haben da ja auch so einen im Forum, der das jede Season aufs Neue teilweise 30 Minuten nach Seasonstart postet, obwohl „jeder“ weiß, dass er gar nicht spielt :stuck_out_tongue:

Ist überall so, in PoE wird auch seit Jahren gejammert, dass man den Char durch die Akte spielen muss, wobei das nun mal der Teil ist, wo der Char von der „Wurst“ zum „Held“ wird.

Und kurioserweise wird immer die Story in Diablo so hoch gelobt, und wie wichtig die wäre… Der Storymode in D3 ist toter als eine Katze, die vor drei Tagen auf der Mittelspur der A3 bei Köln überfahren wurde…

Seasn /done ? =]

Und warum ist das so? Weil künstlich von Blizzard andere Modi weitaus lohnenswerter gestaltet wurden, so dass der Storymode, obwohl durchaus reizvoll, komplett an Relevanz verloren hat.
Gleiches mit den Rifts/Grifts, es gab mal nen zeitlich begrenztes Event, bei dem die Dropchancen für Legendaries in Rifts um 100% erhöht waren im Vergleich zum normalen Spiel, das kam so toll an (ach was?!?), dass sie das permanent drin gelassen haben. Warum werden wohl seitdem nur noch Rifts/Grifts bespielt, frage ich mich da… :smiley:

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hehe …
das fällt jetzt aber aus dem Rahmen … bzw. wird von mir toleriert … sind ja jetzt schon 1.800+ Stunden
:ok_hand::innocent::sunglasses:

Geht da halt um die Unterscheidung spürbare Char Entwicklung und Story (Dialoge, Videosequenzen). Ersteres finde ich sehr wichtig, letzteres ist nach hunderten oder gar tausenden Stunden Spielzeit mehr als irrelevant…

Dafür müsste man ein H&S extrem Story fokussiert aufbauen, mit zig Verzweigungen in der Handlung, wäre aber dann aus meiner Sicht eher ein „echtes“ RPG.

Bei D4 erwarte ich persönlich den Fokus auf der Charentwicklung und Individualisierung (kein alle spielen Klasse X mit Set Y mehr), Story und die (wenn auch coolen) Videosequenzen bringen immer weniger, je länger man insgesamt spielt, und ich möchte D4 gerne lange, lange zocken! :sunglasses:

Da muss ich Dir sogar zwangsläufig zustimmen, u.a. weil ich hinsichtlich solo vs. Group ähnliches propagiere… :slight_smile:

Problematisch empfand ich damal nur, dass man quasi darauf angewiesen war, sich im AH zu bedienen. Gar nicht ausschließen will ich, dass ich damals den einen oder anderen Fehler gemacht habe bzw. mein Spielstil - unabhängig vom AH - nicht so ganz zu meinen Zielen passte.

Ich gehe mal fest davon aus, dass selbst im SSF-Modus deutlich mehr drin gewesen wäre, als ich letztlich in Vanilla erreicht habe. Allerdings gibt es eben auch Dinge, die habe ich in all der Zeit nicht ein einziges mal selbst gefunden. Wenn das auf niedrigere Schwierigkeitsgrade zurückzuführen wäre, dann könnte ich mich damit einverstanden erklären. Allerdings habe ich auch einige Stunden auf MP10 verbracht. Von daher kann ich diesen Aspekt quasi ausschließen.

In PoE schaut es gefühlt ähnlich aus. Aus meiner Sich: Die meisten Builds, die in diversen Guides beschrieben werden, bekomme ich in überschaubarer Zeit nicht zusammen. Wobei ich bisher auch noch keinen 6Link mein Eigen nennen kann - von daher fehlt es evtl. einfach am „Profi-Wissen“ und ggf. praktischer Erfahrung.

Im aktuellen D3 kann ich - in Sachen Builds - alles in absehbarer Zeit erreichen. Das gefällt mir erheblich besser als permanent in irgendwelchen Ranglisten, Streams, Guides oder oder oder die Karotte vor der Nase baumeln zu sehen.

Der Unterschied liegt dabei aber in der Itemization, so kannst du bspw. in POE einen Necro mit Build 123 auch ohne items x, y oder z spielen, der Gewinn durch diese items erhöht zwar deinen Schaden bzw. deine allgemeine Power, macht dabei aber keine hunderte oder tausende Prozent deines Dmg aus und somit den Build erst überhaupt spielbar/viable wie es in D3 der Fall ist.

Natürlich gibt es auch in POE einige dieser High-End Builds, die erst durch irgendwas überhaupt erst spielbar werden, das ist aber nicht der Standard.

So als Info: Die meisten Builds erfordern keine 6-link, bzw macht der Schritt von 4- oder 5-Link auf 6-Link nicht mehr so massiv viel Unterschied, oftmals nur ein „Nice to have“ aber eben nicht mandatory/required, wie bei fast allen D3 Builds, siehe als Beispiel:

https://www.diablofans.com/builds/105656-every-day-barb-t16-s19-gr-90-capable
Überall nen dickes rotes Required sagt viel über die (eher schlechte) Itemization aus. Da wirds auch nicht besser, wenn einige Build-Poster nur nen recommended auf ein set-item setzen, wenn es eigtl required ist.

Das mindert aber nun mal massiv den Wiederspielwert, bzw. müssen dadurch so abstruse Mechaniken wie ein völlig veraltetes und unendliches Paragon-System oder Caldesann überhaupt erst eingeführt und andauernd neue Stufen/Schwerigkeitsgrade eingeführt werden.

Absehbare Zeit definiert auch jeder anders, dabei sprechen wir da momentan von evtl. je nach Spielart noch maximal 10 Stunden für voll equipped incl Level-Zeit. Für mich persönlich sind dann aber eher 100-200 Stunden Spielzeit eine angenehme absehbare Zeit.

Das ist richtig. Allerdings ist an dieser Stelle PoE auch schwierig zu vergleichen, da es anders und sogesehen nicht so hoch skaliert. Vergleiche T16 oder von mir aus GR100 in D3 damit. Da kannst Du auch fast jeden Build nehmen. Es gibt aber eben auch speziell auf Speed getrimmte Builds, welche die Effizienz des Spielen erheblich steigern. Wenn nun Schlüssel-Items dafür extrem selten wären wie z.B. anno dazumal Kukri & Konsorten, dann hättest Du den gleichen Stand wie bei PoE.

Kann man so oder so sehen. So lange das required auch erreichbar ist, stellt es kein Problem dar. Wenn Du allerdings im Schnitt ein Monat pro required Item Farmen müsstest, dann könnte man sich über ein schlechtes Item-System unterhalten. Insb. wenn eine Rangliste auf Saisonbasis angedockt wird …

Ich nehme ja immer gerne Season 1 als Beispiel, da habe ich nen Firebird Zauberer gezockt, bei diesem Build waren nur die Set-Items required, der Rest war nahezu frei wählbar, wobei es natürlich Vorteile für gewisse items am bestimmten Slot gab.
Der Unterschied diese zu haben oder nicht war aber relativ gering im Vergleich zum Set, das den Build erst ermöglichte, heute ist im krassen Gegensatz dazu prinzipiell jeder einzelne Slot required.

Die benötigte Zeit zum Equippen zu dieser Zeit war für mich genau richtig, am Ende war ich, obwohl der Patch für Ancient fast zum Ende der Season kam, trotzdem fast komplett mit Ancient equipped und ich habe nun nicht unmenschlich viel gespielt zu der Zeit, war völlig normal arbeiten, mit Freunden unterwegs, hab normal geschlafen/gegessen usw.

Nicht zwingend. Gibt Leute, die haben mit schier endloser Freude knapp zwei Jahre lang Rats geballert. Ich kenne das auch aus anderen Games - dass die Leute gar nicht so mega scharf darauf sind, häufig Änderungen zu erleben bzw. sich aufgeiseln. Maybe habe ich Dich bei diesem Punkt auch falsch verstanden?! :wink:

Die absehbare Zeit hängt immer mit der Zielsetzung zusammen. Wenn Du, wie ich Dir schon was weiß ich wie oft, immer nur das Minimalziel betrachtest, dann wirst Du mit einer Erwartungshaltung in Form von 100-200 Spielstunden unter Garantie nicht glücklich werden.

Aber: 10+ Items mit 140er Caldesanns nebst 150er Main-Gems als Basis-Definition eines Ziels und schon kommst Du mit 10h nicht mehr hin - bei weitem nicht. Ja, das mag am Spielstil dann über die Zeit wenig bis gar nichts ändern - aber das ist eben auch nur ein individueller Wunsch deinerseits. Andere - wie schon erwähnt - wollen gar nicht so viel Veränderungen und setzen eher auf eine gewisse Monotonie.

Ich rede bei „Full-Build“ immer vom Gear, dass den Build spielbar macht, nicht von full Ancient/Primal mit max Caldesann und tausenden an Paragon, was ja deine Ansicht eines Full-Builds zu sein scheint, obwohl es den eigentlichen Build - also die Spielweise - fast nicht mehr verändert, das ist aber inzwischen auch son alleiniges Phänomen in Diablo 3, sowas hast einfach bei fast keinem anderen Spiel aus diesem Genre.

Ja, ich auch, die nennen sich eben Actionspiele mit vorheriger Wahl des Loadouts (zb eben Team-Shooter), das hat aber rein gar nichts mehr mit dem H&S bzw ARPG Genre zu tun.

Ich mein mal Hand aufs Herz, das ist doch nichts anderes, was die wollen: Möglichst schnell max Level sein, dann schnellstmöglich Build zusammen haben und für den Rest der Zeit (98%+ der gesamten Spielzeit) Grifts stur nach meta ballern, damit sich stetig abnehmend nen Faktor von 5 im Mainstat erhöht :frowning:

Ich habe ehrlich keine Ahnung, wie das Spaß machen kann.

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Das momentane D3 ist mist.

das weiß auch Blizzard sonst hätten sie D4 wohl auch ganz anders angepriesen.

Man wirbt nicht mit Back to the Roots wen das Franchise alles richtig gemacht hat.
Sowas macht man wen die aktuellen Franchise ableger nur noch eine Travestie des originals ist.

Genau als das betrachte ich auch das aktuelle D3

Ich auch … :wink:

Der Verweis auf Ancient + Caldesanns war nur ein Hinweis, dass nach dem Full Build noch weitere Ziele lauern können. Nein, eine Garantie, dass diese jedem gefallen gibt es nicht …

Das hat mit Team-Shootern nichts zu tun. Ich habe das auch in MMORPGs erlebt oder gar MOBAs. Die Leute bauen sich einen Acc oder Char auf und spielen dann nichts anderes mehr - tagein - tagaus. Warum? Weil es ihnen Spaß macht.
Das hat mit dämlicher Spieler oder shice Spiel nichts zu tun.

Ich versteh’ die Leute auch nicht, die HC spielen und sich dann beschweren, wenn sie abnippeln und den Charakter nicht weiter spielen können …

Genau so wenig verstehe ich Fortnite-Spieler oder oder oder.

Das wurde im Rahmen von D3 auch mal genannt. Ja, von offizieller Seite … :wink:

Es ist halt der Reiz des (kompletten) Verlusts, der da den Spielspaß ausmacht, man spielt automatisch aufmerksamer (besser), achtet mehr auf seine Umgebung usw., seine eigenen Taten können extreme Konsequenzen haben, ist halt in gewisser Weise ein Spielen am Limit.

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Das war ein rethorischer Einwurf, keine Frage, die einer Antwort bedurfte. :roll_eyes:

Ah ok, also bezog sich die Antwort eher auf den zweiten Teil deiner Aussage :smiley:
Dachte der erste part wäre der entscheidenede, das kommt davon, wenn man das nur so nebenbei liest.

Dann direkt dazu: Ja, ich auch nicht :wink:

Ich ziehe die Team-Shooter nur als Beispiel für ein „Actionspiel mit Loadout“ heran, natürlich gibt es da noch andere Möglichkeiten.

Soll auch Leute geben, die in einem MMO den ganzen Tag nur angeln, über Jahre hinweg, wems Spaß macht… soll er machen, aber dann bitte nicht mit Forderungen kommen, die erhebliche Auswirkungen auf alle anderen haben (die das Spiel „normal“ spielen, so wie es gedacht ist), wie zb dass Angeln dann auf einmal die Quelle für das beste Gear im Spiel ist, so dass plötzlich alle angeln müssen.

Darum geht es mir, denn solche Forderungen liest man nahezu tagtäglich seit Anbeginn in den D3 Foren.