Was bringen die Seasons?

Hallo, ich habe mich das schon öfter gefragt, wozu gibt es eigentlich Seasons? Würde es irgendwas ändern wenn es die nicht mehr geben würde? Es ist ja nicht so wie z.B. in Diablo, wo es in einer neuen Season neue Items oder andere Bedingungen gibt. Aktuell sehe ich jedenfalls nicht, was es bringt dass es nun eine neue Season gibt, weil es ändert sich ja nichts, und die Placements bringen auch keine Vorteile zu einem herkömlichen Match.

Du kannst dich halt mit anderen vergleichen, ob Du im Spiel besser geworden bist oder nicht.

Es ist Wettstreit mit anderen. Du kriegst Ranglisten Punkte und kannst Goldwaffen kaufen. Du kriegst SR und weißt damit, in welchen Bereich du bist.

Stell dir vor, du gehst mit deinen Freunden zum Fußball spielen. Just for fun. Auch da gewinnst Du nicht, es geht um nichts, aber du magst halt den Spaß des Fußball spielen.

Oder du willst halt Contenders spielen und suchst dir ein Club.
Wie beim Fußball eben ein Verein.

Ok, kann sein dass ich dich hier misverstehe, aber du beschreibst hier die Rangliste. Davon rede ich nicht, wozu es die gibt weiß ich, aber die könnte doch genauso gut existieren ohne dass alle paar Wochen eine Season endet und eine neue startet. Falls ich dich missverstanden haben sollte, dann sorry, aber ich erkenne hier den Punkt nicht.

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Ich glaube der damals ursprüngliche Gedanke bei der erstmaligen Einführung Mitte 2016 war das Pushen zum eSport und der Beginn Richtung eSport-Etablierung mittels Liga, OWL, Preise, Teams etc pp.
Mit Ähnlichkeiten wie beim „echten“ Sport (im RL), wo es ja auch zeitlich begrenzte Saisons usw gibt, sollten wahrscheinlich die grundlegenden Ablaufsmechaniken kopiert und somit die Akzeptanz ausserhalb der klassischen Nerd-Gamer-Bubble erhöht werden.
Gutes Beispiel sind hier die damaligen Saisonpausen (2 Wochen oder so?), welche sich ziemlich am RL-Sport orientieren. (Verwaltungstechnisch bzw. rein technisch gibt es dafür ja keine Begründung.)

Anfangs waren die Seasons bzw. das Management darum ja auch differenzierter, wie z.B. daß mit Saisonbeginn gewisse Patches oder Änderungen eingeführt oder wieder verworfen wurden. Gewisse Seasons hatten dann auch ihre Eigenarten bzw. Einzigartigkeiten, was m.E. auch bewusst so gepusht wurde - bis hin zu Heropools usw.

Dies sorgt(e) natürlich auch für Abwechslung und Spannung. Mit einem klar definierten Ziel („SR-Stand Saisonende“) und einem halbwegs festen Zeitintervall ist es für jeden/r m.E. auch einfacher oder motivierender mal teilzunehmen.
Ansonsten wird es ja einfach nur zu einem endlosen Grind. Hat ja auch nicht jeder Bock drauf.

Nach und nach hat Blizz selbst die Bedeutung der von einander abhebenden Seasons unterwandert bzw. schleifen lassen (wie so manches andere auch *räusper* ) und das Prinzip ad adsurdum geführt.
Aber entfernt wurden das Saisonprinzip selbst nie - weil es aktuell das Einzige ist, was das „wettbewerbsorientierte“ OW (zusammen mit SR/MMR) definiert.

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Ich mag die Seasons, wer hat nicht gerne das X-te Top 500 Icon / Spray in seiner Sammlung? Oder wer kriegt nicht gerne alle 2 Monate Punkte für das beste OW-Feature - die Goldwaffen?

Ansonsten machen Seasons aber allgemein Sinn, Problem ist nur das Blizzard seit 17 Seasons rein gar nichts mehr geändert hat außer den Artstyle der Seasonbelohnung von Maps zu Weapons zu ändern - ein Meisterwerk.

Erinnert sich noch jemand an die letzte absurde Experimental Card, mit den vielen absurden Changes? Mal ein Gedankengang: Auf der Welt gibt es aktuell geschätzt 10 Menschen, die OW wirklich noch ernst nehmen und versuchen in diesem Elosystem, was seit Jahren unverändert blieb, wirklich was zu reißen. (Mein Beileid an der Stelle) Die anderen 10.000 Menschen smurfen, spielen just 4 fun oder one-tricken Mercy (Kein Jack Post ohne Mercyrant, hab euch lieb) - wieso also hat man nicht für eine Season einfach mal die komplette Card von damals ins Spiel integriert?

Overwatch leidet aktuell an… nun ja… an alles? Kein Content, keine Kommunikation mit den Entwicklern, keine Lichtblicke - die Aussicht auf ein weiteres Jahr wie die letzten 2 ist groß. Motivation geht anders. Wenn Blizzard also die Seasons nutzen will - für saisonale absurde Changes - welche vielleicht nicht 100% dem kompetitiven Gedanken entsprechen, dafür aber alle 2 Monate massive Abwechslung ins Spiel bringen, wieso nicht mal ausprobieren?

Natürlich wird man den 10 Leuten, die ich oben erwähnt habe, auf die Füße treten - aber ich kann mir gut vorstellen das mehr Leute sowas enjoyen würden als das sie es ablehnen. Ich kann mir sogar vorstellen das einige Leute wieder kommen, wenn man alle 2 Monate die Balance komplett neu über’n Haufen würfeln würde. Ob die Leute nur noch rumsmurfen, Games thrown, sowieso keine 100% mehr geben oder Blizzard alle 2 Monate massive Abwechslung ins Spiel bringt - kompetitiv ernst nehmen kann man Overwatch sowieso lange nicht mehr richtig abseits von Top 500.

Ok danke erstmal für eure Antworten. Dann ist es tatsächlich so, dass ich mich hier nicht irre und die Seasons ( zumindest im aktuellen Zustand) keine Bedeutung weiter haben, bis auf die „Belohnungen“ am Ende.

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Genau darum sind die Icons
Vorallem seit role queue
Nichts mehr wert

Erst neulich eine Diskussion darüber gehabt.

im aktuellen System ist es so das du mit zunehmender Anzahl an Matches immer weniger SR bekommst/verlierst und die Season setzt diese Zahl halt zurück. soweit ich weiß bekommst man anfangs um die 25 SR was sich aber irgendwann bei 5SR einpendelt.

Wo hast denn das her?

Kann ich so nicht bestätigen. Das was du da beschreibst, ist ein Phänomen was man Angleichung von SR/MMR erreicht. Ersterer hat zweiteres erreicht, heißt du bist weder besser noch schlechter als der Wert, den du momentan hast.

Verlierst du mehr SR als du gewinnst bist du schlechter, als wo du gerade bist, gewinnst du mehr SR als du verlierst, bist du besser. Je stärker der Effekt umso weiter liegen beide Werte auseinander.

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