[A-RP] đŸŽ© Bei Hattie (HEUTE: 06.05.21/ 19.30 Uhr)

"Ein Hoch auf die Freundschaft und ein’s auf mein’ Schatz

Bin froh und lach’ munter, trink bis ich fast platz’
Bin froh und lach’ munter, trink nie nich’ allein
Könnte ja das letzte Mal mit euch allen sein!"
- inspiriert von „Here’s A Health To The Company“, The Chieftains


Bei Hattie

Konzept

Bei Hattie ist eine Spelunke am Stadtrand von Boralus, die SeemĂ€nnern und Arbeitern warme Mahlzeiten und krĂ€ftige GetrĂ€nke in gemĂŒtlich-bis-ranzigem Ambiente bietet.


Spielangebote

Auch wenn sich ein vollerer Geldbeutel vielleicht einmal in die Taverne verirren kann, richtet sich das Spielangebot allem voran an die weniger glamorösen Konzepte rund um Kul Tiras und Boralus: Einfache BĂŒrger, Arbeiter, Reisende und natĂŒrlich SeemĂ€nner, ob nun Marine oder Fischer.

Bei Hattie wurde IC erst vor wenigen Wochen erworben und ist keine etablierte Spelunke, sondern eine Neuigkeit, die sich ĂŒber Rollenspiel und Zeit in den Serverteppich einflechten soll. Das Angebot ist absichtlich einerseits ĂŒberschaubar und andererseits alles andere als haute cuisine.

Neben dem ganz normalen Tavernenalltag soll es auch kleinere Wettbewerbe geben, die sich hauptsÀchlich um Trinkfestigkeit, das Spinnen von Seemannsgarn und die Treffsicherheit mit scharfen GegenstÀnden drehen werden.

Es ist außerdem ausdrĂŒcklich erwĂŒnscht, dass die Spelunke als Sammelpunkt fĂŒr Abenteurer genutzt wird. Das Gebiet Kul Tiras bietet viele Möglichkeiten fĂŒr kleinere Plots, die - entweder von uns geleitet oder als Mittelsmann fĂŒr andere - an einem schwarzen Brett zur VerfĂŒgung stehen sollen. Wir begrĂŒĂŸen demnach auch Abenteurercharaktere, Reisende und dergleichen, die einen Ort suchen, um eine Gruppe zu formen und etwas Gold zu verdienen.

Ziel ist es, einen Bogen zwischen Alltags-RP und den fantastischeren Elementen von World of Warfract zu schlagen.


Örtlichkeit und Öffnungszeiten

Bespielt wird die Taverne “Das KrĂ€hennest” am nordwestlichen Rand der Aschenwinddocks.

Die Öffnungszeiten sind um 20 Uhr jeden 2. Donnerstag und ansonsten auch einmal spontan, wenn gerade jemand online ist.


Sortiment

GetrÀnke

Plörre
VerdĂ€chtig dĂŒnnes, Helles mit viel Schaum. SĂŒffig, auch wenn man meinen könnte, dass der Kanal dem Mund einen Besuch abstattet. Mit ausreichend von dem “edlen Tropfen” sollte sich die Kehle geölt genug fĂŒhlen, um aus vollem Herzen Seemannslieder gröhlen zu können.

Brackwasser
Undurchsichtig, dunkel und herb - wie Brackwasser. Das Dunkelbier hinterlĂ€sst einige starke Röstaromen auf den Geschmacksnerven und eignet sich besonders gut, um die Hand zu fĂŒllen, die sich nach einem Krug sehnt oder das GeschichtenerzĂ€hlen anzutreiben.

Fusel (Fischblut)
Definitiv nicht schwarzgebrannter Alkohol mit dem bittersĂŒĂŸem Geschmack von Finsterwurzeln und nicht nĂ€her erkennbaren, roten Beeren. Die Gaumenfreude wird nur von der Menge an Umdrehungen ĂŒbertroffen, die einem gestandenen Seemann den Knoten aus den TĂ€uen zwirbeln könnte.

Reuse (Aus dem Hut gezaubert)
Der Eindruck mag entstehen, dass es sich bei diesem von Woche zu Woche farbwandelndem Gesöff um die fachmĂ€nnisch vermischten Reste der beinahe leeren Flaschen der Vorwoche mit irgendwelchen Fruchtnektaren handelt, doch ein derartiges Risiko wird man wohl kaum eingehen wollen 


Speisen

Zylindertopf
Hinter dem Tresen befindet sich ein gewaltiger, an mehreren Stellen geflickter Kessel, der stetig am Blubbern ist. Mal ist der Inhalt dickflĂŒssiger, mal dĂŒnner. Auch wenn die genauen Zutaten unbekannt sind und wohl je nach Angebot wechseln, erhĂ€lt man beim Zylindertopf eine großzĂŒgig bemessene SchĂŒssel an Mark und Knochen wĂ€rmender SĂ€migkeit, die einem durch PfefferschĂ€rfe und den deftigen Geschmack von MeeresfrĂŒchten Haare auf der Brust wachsen lĂ€sst.

FrĂŒhstĂŒcksfleisch
FrĂŒhstĂŒck und Katermahlzeit in einem soll es auch Leute geben, die das FrĂŒhstĂŒcksfleisch abends konsumieren und es tatsĂ€chlich genießen. Mit dem Geruch und der Konsistenz von Katzenfutter sowie dem glibbergelben Fettdeckel wird es praktikabel in einer napfartigen SchĂŒssel serviert und mit einem Löffel aufgespießt.

Soleier
In einem großen Glas auf dem Tresen fristen eine ganze Menge bleicher Soleier eng gedrĂ€ngt ihre Existenz und warten auf hungrige MĂ€uler, die sie verspeisen wollen. Bei heftigen TĂ€nzen oder einem Schlag auf die Theke sorgen die Eier durch sanftes Gewobbel fĂŒr ein lavalampen-esques GefĂŒhl der Entspannung.


Beschreibung

In den Aschenwinddocks, wo ein falscher Tritt die Stiefel bestenfalls mit Kanalwasser schöpft und der Feuchtdochtdistrikt nur einen zu neugierigen Blick entfernt ist, krallt sich ein HĂ€uschen an den Rand der Stadt, schief und krumm, als wĂŒsste es selbst noch nicht so genau, ob es sich nicht lieber in den Kanal stĂŒrzen möchte. Dunkles Holz, an manchen Stellen seepockennarbig und vom Salz der Gischt mit beinahe soetwas wie metallischen Glanz ĂŒberzogen, knarzt und Ă€chzt im allgegenwĂ€rtigen Seewind.

Weder die Matschspritzer der vorbeikurvenden Karren - die Hauptstraße ist direkt nebenan, und wenn einem das Gewieher der Pferde nicht stört, so treibt einem vielleicht das stetige Gebimmel der Schiffsglocken am nahen Kanal in den Wahnsinn - noch die vom oberen Stockwerk baumelnde WĂ€scheleine mit Unterhosen sehen außergewöhnlich einladend aus. Die Farbe auf dem Ladenschild scheint kaum getrocknet, der Schriftzug “Bei Hattie” wird von einem pompösem Zylinder bethront, der bestenfalls ironisch gemeint sein kann.

LĂ€sst man sich vom ersten Eindruck aber nicht abschrecken und weitet die Sinne, entdeckt man mehr. Die sich bei jedem Schritt kreischend beschwerenden Treppen hoch fĂ€llt das Auge auf goldrotes Licht. Das Ohr vernimmt erstaunlich sanfte KlĂ€nger einer Fidel, die einem das Jucken in das Holzbein treiben könnte, wenn man es denn zulĂ€sst. Ein wĂŒrziger Geruch dringt in die Nase, der heiße, deftige Kost und genießbaren Trunk verspricht. Traut man sich die HĂ€nde auszustrecken und die TĂŒr aufzustoßen, mag man ĂŒberrascht sein, was sich dort aus dem Hut gezaubert wurde.

Dreckig ist es im Inneren. Laut und roh und ungeschliffen. DÀmmrig-dunkel, fischig duftend und im besten Falle knattert nur der Wind durch die Holzritzen des maroden Schuppens. Viel ist ein Seemann wohl, der sich in dieser Spelunke niederlÀsst: Verzweifelt, stockbesoffen, blind und möglicherweise nicht ganz dicht im Rumpf des Geistes.

Eines ist der Seemann bei Hattie aber nicht.

Allein.


Kleiner Disclaimer:
Der Charakter existiert als solcher und wird auch bespielt, wenn auch noch gelevelt. Das Forum scheint mich nur aus irgendeinem Grund avatartechnisch maskieren zu wollen. :tophat:

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Ich bin nur die TrustlevelunterstĂŒtzung und defintitiv keine zweite Persönlichkeit ohne Hut. Wer dergleichen behauptet, liegt falsch.

Hausregeln

Übersicht

Es bedienen ...

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Wow! Einfach wow! :joy:

Ich hab mich hier beim Lesen schon köstlich amĂŒsiert und bin jetzt hoffentlich der erste Fan dieser Spelunke. Ich kann mir den Laden bis ins kleinste Detail - auch bis ins miefigste - vorstellen und ich bin schlichtweg von der PrĂ€sentation begeistert :+1:

Treibe mich leider eher in Sturmwind rum, aber sollte es mich IC mal nach Boralus verschlagen, komm ich auf jeden Fall vorbei. Du darfst dich im Gegenzug auch herzlichst ins Schwein in Sturmwind eingeladen fĂŒhlen.

Ich wĂŒnsch ganz viel Erfolg damit und hoffe fĂŒr dich auf volle, sternhagelvolle und spaßige Abende ^^

Beste GrĂŒĂŸe
Elias Pavo

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Mh.

Waffen im SchirmstÀnder lassen.

Ich sehe Komplikationen.

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Auch wenn ich immernoch maskiert bin und man daher mein Grinsen nicht sieht, bedanke ich mich ganz herzlich fĂŒr die lieben Worte. Sollte ein Charakter von mir, der Tavernen frequentiert einmal in Sturmwind sein schaue ich gerne einmal vorbei. :beers:

Wer sich weigert die Waffen im „SchirmstĂ€nder“ neben der EingangstĂŒr stehen zu lassen, wird mit Rollenspiel bestraft. Da sind wir gnadenlos und verstehen keinen Spaß.

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Das ist doch mal eine Motivation die Waffe nicht abzugeben, wenn man dann Rollenspiel bekommt :stuck_out_tongue: Da lohnt sich vielleicht doch mal ein IC Besuch

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Also im Titel steht, dass die Eröffnung erst am 29. ist :wink: Du brauchst eine neue Ausrede, um fern zu bleiben.

Das war der Bus.

Hallo!

Ich denke, da hast du dich verlesen. Unsere Eröffnung ist am 29. April, wie im Threadtitel steht! Da unsere Leute sich selbst auf dem Turnier befinden, wurde der Zeitpunkt zur ersten Eröffnung durchaus mit Bedacht danach angesetzt!

Oder was Lussu sagt. Dennoch danke fĂŒr den freundlichen Rat!

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schaut aufs Datum und putzt die Brille
Ups, nun dann passt es ja, dann kann man ja ne Tagesreise nach Kul Tiras machen

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Lautes Schnarchen erfĂŒllte den Raum. Der große Mastiff vor dem Kamin drehte sich auf den RĂŒcken und begann mit den HinterlĂ€ufen zu zucken. Sabber lief dem Tier aus der Schnauze, bildete einen feuchten Flecken auf dem ohnehin bereits fleckenreichen Teppich. Die Luft im Inneren des Gasthauses war stickig. Schmutziges Licht ergoss sich in Strahlen durch nur marginal sauberere Fenster. Vielleicht wollte nicht einmal die Sonne hier eintreten?

Schwenken wir den Blick auf die Bar. Die benutzten Becher, Humpen und sogar das ein oder andere Glas starrte angesaut in den Innenraum. Es war ein wildes Sammelsurium, was sich hier versammelt hatte. Kein SaufbehĂ€ltnis glich dem anderen. Langsam aber sicher begann der Geruch eines deftigen Eintopfs aus der KĂŒche hervor zu wabern. Hauptzutat war Fisch. Es waren immer MeeresfrĂŒchte hier. Vom Schiff durch das KĂŒchenfenster angereicht. Frischer ging es nicht.

Der komplette Raum begann zu rumoren, als draußen eine Kutsche die Hauptstraße gen Haderfurt entlang ratterte. Die in den Matsch gelegten Planken sorgten dafĂŒr, dass es hier fĂŒr die Kutschen keine leise Fahrt gab.

„RAHLEN! MACH’ DIE VERFLUCHTEN GLÄSER SAUBER!“, ertönte es keifend aus der KĂŒche. Ein bulliger Kerl auf der Theke schoss in die Höhe. Das Schnarchen hörte augenblicklich auf. Ersetzt wurde es durch ein Rumpeln, als ein Barhocker mitsamt Person darauf umfiel. Rahlen hielt sich den SchĂ€del. Es sollte verboten sein vor zwölf Uhr mittags herum zu schreien. Den großen Mastiff schien weder das eine, noch das anderen GerĂ€usch zu interessieren. Nur kurz stellte das Tier ein Ohr auf, drehte es in Richtung des Mannes, bevor es sich wieder auf den RĂŒcken drehte und so ruhig wie zuvor weiterschlief.

Mit der Energie eines lethargischen Faultiers mit Arthritis schloss sich eine schwielige Hand um das erste Glas. Dieser Tag begann mit dem Motto „Keine Ahnung, was du bist, ich putz dich trotzdem.“


Weniger verkaterter Ooc-Teil:
Das ehrenwerte und total saubere Gasthaus „Bei Hattie“ öffnet morgen 29.04. zum ersten Mal seine Pforten. In der Engine sind wir im KrĂ€hennest in Boralus zu finden, mit ausgeschaltetem Warmode. Wir freuen uns auf jeglichen Besuch! :smiley:

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Trustlevel-Support.


Heute zwischen 19 und 20 Uhr geht es los! Macht euch auf Spielchen gefasst, spinnt schon einmal am Seemannsgarn und seid bereit, die Bude nicht mehr nĂŒchtern zu verlassen!

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Wow!

Einen herzlichen Dank an alle, die gestern vorbeigeschaut haben. Die HĂŒtte hat teilweise richtig gebrummt. An dieser Stelle eine kleine Entschuldigung, dass manche Leute ein bisschen auf ihre Bestellung warten mussten. Aber das macht es hoffentlich nur authentischer, ist immerhin nur eine kleine Spelunke und kein Schnellrestaurant.

Es war sehr emutigend fĂŒr das Rollenspiel in Kul Tiras, so viele Gesichter und Geschichten zu sehen. Ich freue mich schon auf das nĂ€chste Mal!

Und noch ein Hinweis in eigener Sache: Wer die vollste AtmosphĂ€re genießen möchte, der holt sich die Addons TRP3 Extended und Musician. Unser Lautenspieler vom Dienst emotet seine MusikstĂŒcke zwar auch ausgiebig, doch wer auch wirklich die Lieder in den Ohren haben möchte, dem sei dies nahegelegt.

In Zukunft wollen wir die AuftrĂ€ge vom schwarzen Brett noch mit handelbaren Zetteln und die Werbung noch mit FlugblĂ€ttern (wenn die Geschwister sich den Druck leisten können, heißt das) die per Extended verteilt werden unterstĂŒtzen. Danke dazu an das Spielangebot des Kurierdienstes gestern Abend!

Auch weitere simple Spiele mit und ohne WĂŒrfel sind geplant, die durchwechseln werden. Es hat uns gefreut, dass das Messerwerfen so beliebt war und sowohl durch rege Teilnahme als auch durch Wetten belebt wurde.

Hut ab! :tophat:

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Hoch damit!
FĂŒr mehr Rp in Boralus! :heart:

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Aufgrund großer Nachfrage und noch grĂ¶ĂŸerer Lust von Seiten der Beteiligten öffnen wir HEUTE, also am 06.05.21 noch einmal spontan die TĂŒren des kleinen Lokals!

Wer Probleme hat uns zu finden, kann sich an diesem Post mit der genauen Lage orientieren!

Ansonsten hört einfach auf das laute Gegacker und Gekeife im Ladeninneren. Ist nicht zu verfehlen! :tophat:

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Wienlange habt ihr denn offen ??

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Hallo!

Das ist recht flexibel und richtet sich meistens nach der Menge an Kunden und dem allgemeinen Interesse. Das letzte Mal ging es recht lange. :smile:

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Aye,
Wann ist denn der nÀchste Termin geplant ?

Moin Michelle und die allgemeine in Boralus spielende Allgemeinheit!

Hattie’s ist weder ins Kanalwasser gefallen noch auf’s fischkĂŒhlende Eis gelegt, bedingt durch RL ist die (projektleitende) Belegschaft aber derzeit zu entschuldigen - entsprechend ist noch kein neuer Termin festgelegt.

Wir bitten da um VerstĂ€ndnis und melden uns, sobald’s wieder weiter gehen soll!

Liebe GrĂŒĂŸe,
Quasi-Lasse der StammgÀstliche

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Dat hört man gern. Ich freu mich schon euch zu besuchen :wink: