[A-RP] Das Skriptorium - Seit zehn Jahren in Sturmwind 📖

Als das Ladenschild wie ein jeden Donnerstage vor die Türe der Schreibstube gestellt wurde, um die wöchentliche Öffnung zur achten Abendstunde zu signalisieren, fanden sich darunter eine Verlautbarung zu Besonderheiten an diesem Abend.

Ein Abend der Lehre

Ihr mögt es zu lernen und mehr über die Welt und ihre Wunder zu erfahren, sei es durch Lauschen oder aktive Teilnahme? Ihr liebt es, Euer Wissen und Eure Ansichten über die Welt anderen zur Verfügung zu stellen?

Am heutigen Abend der Lehre mag all dies und noch mehr Euch erwarten können. Wir laden Euch herzlichst dazu ein, begleitet durch die Annehmlichkeiten des Cafés Tannengrün dem durch Fyrcair von Braufeld vorgebrachten Thema des Abends zu folgen:

Fyrcair von Braunfeld ist für folgende Puplikationen bekannt (bitte ausklappen...)
  • Die Geheimnisse von Saronit - https://skriptorium.stadt-sturmwind.de/?rcno_review=geheimnisse-von-saronit

Erst darauf folgten wie gewohnt die monatlichen Neuerscheinungen und Verweise auf geänderte bzw. erweiterte Schriften.

Leseproben der Werke, die neu zum Archiv hinzu gefunden haben:


Geschichten einer Abenteurerin – Band 23 – Der Zorn des Malxit

Das dreiundzwanzigste Buch einer Reihe von Nacherzählungen zu den Erlebnissen von Kari Sha’thar. Dieses Buch trägt den Titel: „Der Zorn des Malxit - Die Eroberung von Anteves“.


Geschichten einer Abenteurerin – Band 23

Der Zorn des Malxit

Prolog

Eine weitere große Operation kündigte sich nach der Zerstörung Dalarans regelrecht an. Im Vorfeld hatte unsere Einheit die Aufgabe, nach ein paar vermissten Spähern zu suchen, die bestimmte Vorkommnisse untersuchen sollten, die in der Nähe von Heilsturz passiert waren. Besagte Späher verschwanden spurlos und die Vermutung lag nahe, dass sie etwas Wichtiges herausgefunden hatten.

Da ich die Gegend bereits einmal besucht hatte, suchte ich diese ab, während der Rest der Einheit einer anderen Spur folgte. Schließlich trafen wir uns in einem kleinen Dorf wieder, genannt Sünersbach, das in Flammen stand.

Im Gasthaus des Dorfes entdeckte ich im Keller die Leiche einer Zwergin, sowie eines Menschen mit dem Wappenrock von Sturmwind. Hier lag der Verdacht nahe, dass wir wenigstens einen Teil der Späher entdeckt hatten. Die Anführerin, eine Kaldorei, fehlte jedoch.

Die Spur der vermissten Späherin führte uns in eine nahe Fischerhütte. In der Nähe bemerkten wir eine Ansammlung von Kobyss, vermutlich so gute dreißig Stück, an einem Fluss. Sie bemerkten uns zum Glück nicht, als wir uns der Hütte näherten. Zwei weitere Kobyss standen an der Hütte nur so rum und reagierten auf nichts, was wir etwas seltsam fanden.

Wir schlichen an das Haus heran, öffneten es und bemerkten einen furchtbaren Gestank. Es roch nach Verwesung und nach etwas Saurem.

Das Haus war voller Spinnweben, daher schickten wir die Kleine vor, damit sie alle Fäden wegbrannte. Da wurde sie zuerst von einer Unzahl an Käfern und dann von einer Neruber angegriffen.

Wir kämpften gegen die Neruberin, als plötzlich die beiden Kobyss schrien und die 30 anderen angerannt kamen. Die Neruberin wurde getötet, ich fand im ersten Stock die vermisste Nachtelfe, zusammen mit zwei Menschen. Ich befreite die Kaldorei, für die Rettung der beiden Menschen blieb leider keine Zeit.

Die Kleine kam zu mir und half, die Elfe hinunter zu tragen. Unten war der Kampf gegen die Kobyss im vollen Gange. Ich warf zwei Glaskugeln – einmal Knall und einmal Blitz – Alchemistin zauberte ein Portal, Herbstblatt, eine ausgebildete Quel’dorei Späherin, die uns für ein paar Einsätze zugeteilt worden war, half der Kleinen beim Tragen der Elfe und wir alle teleportierten uns ein gutes Stück vom Fischerhaus weg und in Sicherheit.

Durch die Informationen, die wir von der Späherin erhalten hatten, war klar, dass hier etwas Großes im Gang war, die die Einheit alleine nicht stemmen konnte. Und so startete die Operation, zu der viele weitere Einheiten und Abenteurer angeheuert wurden. Erste Treffen fanden in Dornogal statt, wo die Taktiken besprochen und weitere Vorbereitungen für den Weg in die Tiefe getroffen wurden. Ein paar Tage später ging es Richtung Heilsturz, genauer in die Nähe der Stadt Anteves.

Eine Stadt der Arathi, die jedoch von den Nerubern erobert worden war. Diese Stadt galt es nun als erstes zu befreien.

Kapitel 1 – Die Eroberung von Anteves

Ich wurde einer Truppe zugeteilt, die sich während des Angriffs einen Weg suchen sollte, in die Stadt zu schleichen und dort auf ein Haus vorzurücken, in dem sich Mitglieder des Ordens der Nacht verschanzt hatten.

Das Haus wäre von einer Schattenaura umgeben und befand sich in einem der am besten bewachten Teil der Stadt. Die dort befindlichen Kultisten sollten ausgeschaltet, oder wenn möglich gefangen genommen werden.

Neben mir befand sich im Trupp die Dunkle, eine dunkle Waldläuferin mit herzlich wenig Humor, eine Shal’dorei Illusionistin, bei der ich das Gefühl hatte, sie hätte wenigstens ein bisschen Humor, ein Blutritter, der überraschend weniger auf Angriff sondern auf Verteidigung spezialisiert war, ein untoter Priester der dem Licht geweiht war, Mäuseschreck, ein Orc-Todesritter mit ziemlichen Geltungsdrang – den Namen bekam er von Biest, da er uns bei der Vorbesprechung mit dem Töten einer Maus beeindrucken wollte – und besagte Biest. Biest war noch recht frisch bei der An’arkhana, eine Menschenfrau, groß und stark, und gelernte Kriegerin, also genau das, was ich schon die ganze Zeit in der Einheit haben wollte – einen Schrank. Ein weiterer Vorteil von Biest war, dass sie nicht so verbissen oder überheblich wirkte, wie das bei vielen Schränken der Fall war, sondern ganz umgänglich und manchmal sogar auch witzig sein konnte.

Jedenfalls hatte ich zusammen mit der Dunklen am Tag zuvor noch eine Route in die Stadt ausgekundschaftet und beschlossen mittels Strickleitern über die Mauern zu kommen. Als schließlich die Schlacht begann, warteten wir noch so lange im Hintergrund ab, bis die Soldaten mit den Nerubern in den Nahkampf gingen und nutzten die Ablenkung, um uns bis zu einer halb eingebrochenen Mauer von Anteves zu schleichen. Ich kletterte mithilfe von Steigeisen die Wand hinauf und befestigte die Strickleiter, damit die anderen mir folgen konnten. Auf den Zinnen der Mauer stand ein Wesir, einer dieser vierbeinigen Neruber, die zaubern konnten. Ein unangenehmer Gegner, aber er hatte uns nicht bemerkt, als wir die Mauer hinaufkletterten.

Ich schlich mich näher an ihn heran, doch in diesem Moment fielen einige Drohnen – fliegende Käfer – vom Himmel und attackierten meine Kameraden.

Mäuseschreck und Biest versuchten, die Anderen zu decken und bekamen die Hauptlast des Angriffs ab. Leider blieb das dem Wesir nicht verborgen und er wandte sich uns zu. Die Illusionistin versuchte den Gegner noch abzulenken, indem sie eine Art Trugbild von sich dem Vieh in den Rücken zauberte, die Dunkle zauberte auch irgendwas, aber ich hatte nicht sehen können, was es bewirkte. Ich nutzte den Augenblick der Unordnung und warf dem Wesir eine Prise Pfeffer ins Gesicht, doch dieser war schnell. Er hatte eine Art Schattenkugel beschworen und schleuderte diese nach mir.


Weiterlesen:

  • https://skriptorium.stadt-sturmwind.de/?rcno_review=geschichten-einer-abenteurerin-band-23
  • https://diealdor.fandom.com/wiki/Mustersammlung_des_Skriptoriums#G
Die unglaublichen Abenteuer des hochwohllöblichen Ritters Zanibald von Azaren

Eine derzeit drei Kapitel umfassende humoristische Erzählung von Zanibald von Azaren, einem Ritter der Allianz. Verfasst durch Kari Sha’thar.


Die unglaublichen Abenteuer des hochwohllöblichen Ritters Zanibald von Azaren

Eine Reihe humoristischer Geschichten aus der Feder von Kari Sha’thar

Erster Bund

Erster Teil

Der Kampf gegen die Neruber in den Tiefen von Heilsturz

Zanibald von Azaren, der kühne Ritter, der schon tausende Schlachten geschlagen hatte und gewiss noch weitere tausend schlagen würde, der unzählige Feinde bekämpft und stets als Sieger vom Platz geschritten war, der hilflose Frauen aus brennenden Häusern gerettet und alte Damen über die Straße geholfen hatte, der furchtlos von einem bekannten Ende der Welt zum anderen – und darüber hinaus – gereist war, der Drachen und Dämonen gleichermaßen erschlagen hatte, stand breitbeinig da. Das blonde, lange Haar flatternd im Wind, die stolz geschwellte Brust hinter einer auf Hochglanz blinkenden Rüstung verborgen, den runden Schild in der linken und das glänzende Schwert in der Rechten und starrte auf die fast gänzlich eingesponnene Stadt Anteves, im Hintergrund der große, schillernde Kristall Beledar. Heute war der Tag, um eine weitere Ruhmestat zu den bereits vielen hinzuzuverdienen. Heute Abend würde sich Ritter Zanibald von Azaren auch noch Befreier von Anteves nennen können.

»Männer und Frauen. Mitstreiter!«, begann die Stimme des Ritters durch die Luft zu schallen. »Heute werden wir ewigen Ruhm erlangen. Heute ist der Tag, an dem wir die Neruber zurückschlagen werden! Den heutigen Tag wird sich bei diesen Ungeheuern ins Gedächtnis einbrennen, denn heute, werte Mitstreiter, wird der Anfang vom Untergang der Neruber sein!« Er machte eine kleine Kunstpause und reckte dann sein glitzerndes Schwert in die Luft. »Für die Allianz! Für die Arathi!« Der Jubel der Massen ließ Zanibald das Gesicht zu einem Grinsen verziehen. Ja, sie würden ihm folgen, denn er war ein wahrhaft leuchtendes Beispiel von Mut und Stärke.

Der Feind hatte Stellung bezogen, ein Teil der Neruber war aus dem Tor herausgekommen und erwartete sie. Die Kreaturen bestanden aus allen möglichen Größen, von der Größe eines Hundes, bis zu so gewaltigen Wesen von der Größe eines Hauses. Doch Ritter Zanibald blieb ruhig. Er hatte solche Kämpfe schon dutzende Male ausgetragen. Er hob die Hand mit seinem blinkenden Schwert. »Zum Angriff!«, schrie er. Taktiken wurden überbewertet, sie würden einfach wie ein Schwert durch die Menge an Feinden schneiden.

Er machte erst einen Schritt, dann einen zweiten und dann rannte er auf die Neruberstreitmacht zu. Hinter sich hörte er den einstimmigen Schrei seiner Mannen und Frauen, die hinter ihm her rannten. Er stimmte in diesen ein. Jetzt war die Zeit für Heldentaten, für Ruhm, für die Ehre gekommen. Er traf mit brachialer Gewalt auf die feindliche Reihe und schlug zu. Er hackte auf Gliedmaßen ein, stampfte die kleineren Viecher in Grund und Boden und schritt ohne ein Zögern weiter. Schon nach kurzer Zeit war er über und über mit Neruberblut besudelt, aber er wurde einfach nicht müde. Sein Schwert schnitt immer wieder in Fleisch. Der Tag würde lang werden, denn die feindlichen Massen schienen kaum ein Ende zu nehmen. Doch da tauchte eines dieser haushoch großen Biester vor ihm auf. Doch Ritter Zanibald zögerte nicht. Er holte aus …

Ein Räuspern. »Werter Herr … Euer Bad ist nun eingelassen. Ihr solltet Euch beeilen, bevor es kalt wird«, kam die Stimme seiner Knappin hinter Zanibald und er blinzelte. Das Schlachtfeld verschwand und machte dem Inneren seines Zeltes Platz. Er stand auch nicht in glänzender Rüstung da, sondern in seinem Morgenmantel und weichen Fellpantinen. Ritter Zanibald wurde rot. »Oh, ehm … danke.« Er drehte sich um und bemerkte seine Knappin Zyallaar, die mit unbewegter Miene noch ein Handtuch und ein Stück Seife bereithielt. »Ja, nun … dann wollen wir mal«, murmelte Zanibald und seine Knappin nickte bestätigend. »Natürlich, werter Herr …«


Weiterlesen:

  • https://skriptorium.stadt-sturmwind.de/?rcno_review=die-unglaublichen-abenteuer-des-hochwohlloblichen-ritters-zanibald-von-azaren
  • https://diealdor.fandom.com/wiki/Mustersammlung_des_Skriptoriums#U

von Kari Sha’thar

Der kosmische Konflikt

Eine Abhandlung von Konstrukteurin Andell über die Kräfte des Kosmos und ihre Balance untereinander, welche die Grundlage der Realität und allen Seins bildet.


Der kosmische Konflikt

Eine naturwissenschaftliche Gegenüberstellung

Gekürzte Fassung


Inhalt

  • Von Licht und Schatten
  • Von Ordnung und Chaos
  • Von Leben und Tod
  • Die Realität

Vorwort

Licht und Leere, Ordnung und Unordnung, Leben und Tod. In diesen Kräften unterteilen wir den Kosmos aus den Aufzeichnungen der Titanen. Kräfte, die abhängig von Perspektive oder Erlebnissen in verschiedenen Charakteristika unterwiesen werden. Gut oder böse, richtig oder falsch, perfekt oder schlecht, positiv oder negativ. Ganze Glaubensgemeinschaften bedienen sich dieser Einteilung, um im Namen des Guten die bösesten Maßnahmen gegen das Böse zu rechtfertigen.

Oft wird dabei den kosmischen Urgewalten ein Willen, manchmal eine mentale Präsenz, wie die eines gottgleichen Richters unterstellt. Immerhin ist unbestreitbar, dass kosmische Kräfte Einfluss auf emotionale, motorische und kognitive Funktionen haben können. Doch entspricht es der Wahrheit, daraus einer Urgewalt einen Willen zu unterstellen? Will das Wasser die Erde erodieren? Will das Feuer das Haus verschlingen? Oder sind dies alles nur Ausdrücke ihrer elementaren Repräsentanten, die sich aus der Kraft selbst manifestieren? Ein Schamane hätte auf solche Fragen ebenso schnelle Antworten parat, wie ein Priester des Lichts in seinem Sphärenbereich.

Diese Abhandlung verwendet daher einen naturwissenschaftlichen Ansatz, den kosmischen Konflikt der Urgewalten darzustellen, der sich in den Köpfen der Bewohner unserer Welten manifestiert.

Von Licht und Schatten

Aus dem Mythos der Titanen wissen wir:

„Bevor das Leben begann, bevor der Kosmos Gestalt annahm, gab es Licht … und es gab Leere.“

Dies entspricht dem Beginn unseres Kosmos, den ersten beiden Urgewalten. Ferner verbinden die Titanen Begriffe wie „Symphonie, Freude und Hoffnung“ mit dem Licht, während die Leere als dunkle, vampirische Kraft, die „sämtliche Energie verschlingen wollte, um die Schöpfung umzukehren“ betitelt wird.

Mit anderen Worten: die Titanen, so logisch und rational diese Wertung der Ordnung auch betrachtet werden mögen, verwenden Sprache, die große Vorurteile impliziert. Aus guten, verständlichen Gründen, dazu jedoch später mehr.

Betrachten wir den gesamten Schöpfungsmythos durch die Brille eines Naturwissenschaftlers, fallen uns Ähnlichkeiten auf, die wir aus der Thermodynamik kennen. Vereinfacht ausgedrückt:

• 0: Gleichgewicht: Zwei Systeme, die im Energieaustausch zueinanderstehen, streben immer einen thermodynamischen Gleichgewichtszustand an.

• 1: Energieerhaltung: Energie in einem abgeschlossenen System ist konstant und kann weder erschafft noch vernichtet werden.

ΔH = ΔU + p * ΔV

• 2: Richtung: Energie fließt immer nur in eine Richtung. Von warm nach kalt, von Ordnung zu Unordnung.

(ΔS Reaktion) = (∑S Produkte) – (∑S Edukte)

S0 = – ΔH/T

• 3: Absoluter Nullpunkt: Ein Stoff kann nicht auf den absoluten Nullwert abgekühlt werden.

Betrachten wir unseren Kosmos als ein geschlossenes System, in dem die Leere den Zustand größter Unordnung und das Licht als der Zustand größter Ordnung sind, dann ist ein Konflikt beider Kräfte ohne die Notwendigkeit eines Willens nötig, sondern reines Naturgesetz.

Wodurch auch verständlich wäre, warum die Titanen als Wesen der Ordnung die Leere als Bedrohung wahrgenommen haben.

Dem aufmerksamen Leser mag hierbei auffallen, dass die Begriffe „Ordnung“ und „Unordnung“ in der späteren kosmischen Entwicklung noch relevant werden, doch bleiben wir erst einmal bei „Licht“ und „Schatten“.

Ersetzen wir die Begriffe „Licht“ und „Schatten“ mit „Kreation“ und „Entropie“ als ihre Maximalzustände, ergibt sich laut der Thermodynamik eine existenzielle Abhängigkeit.

Das Licht mag erschaffen, was es will, doch ohne das Potenzial eines Endes herrscht nicht einmal ein Ziel, auf das sich etwas hinbewegen könnte. Es herrscht Stillstand. Licht und Schatten bilden damit zwei verschiedene kosmische Konstanten.


Weiterlesen:

  • https://skriptorium.stadt-sturmwind.de/?rcno_review=der-kosmische-konflikt
  • https://diealdor.fandom.com/wiki/Mustersammlung_des_Skriptoriums#K

von Andell


Weitere neue Werke werden bald schon wieder folgen!

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Als das Ladenschild wie ein jeden Donnerstage vor die Türe der Schreibstube gestellt wurde, um die wöchentliche Öffnung zur achten Abendstunde zu signalisieren, fand sich darunter eine Verlautbarung zum kommenden Abend der Lehre.

Ein Abend der Lehre

Nach Fyrcair von Braunfelds Diskussionsabend zum Thema ‚Obsidian‘ freuen wir uns, das Thema des Gastbeitrags für kommenden Monatsbeginn ankündigen zu dürfen!

  • Datum: 2025-05-01T18:00:00Z - Vortrag ab 20:30
  • Gastbeitrag: Was ist Leben? Eine Frage der Biologie
  • Beitragsart: Vortrag, Fragerunde
  • Gastredner: Yda Sartoris
  • Bewirtung: Café Tannengrün
Yda Sartoris ist für folgende Puplikationen bekannt (bitte ausklappen...)
  • Amputationsprozesse: Ein Leitfaden für Ärzte und Betroffene - https://skriptorium.stadt-sturmwind.de/?rcno_review=amputationsprozesse-ein-leitfaden-fur-arzte-und-betroffene
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Als das Ladenschild wie ein jeden Donnerstage vor die Türe der Schreibstube gestellt wurde, um die wöchentliche Öffnung zur achten Abendstunde zu signalisieren, fanden sich darunter eine Verlautbarung zu Besonderheiten an diesem Abend.

Ein Abend der Lehre

Am heutigen Abend, wie zu jeder ersten Stubenöffnung im Monat, heißen wir Euch erneut zum Abend der Lehre willkommen!

  • Datum: 2025-05-01T18:00:00Z - Vortrag ab 20:30
  • Gastbeitrag: Was ist Leben? Eine Frage der Biologie
  • Beitragsart: Vortrag, Fragerunde
  • Gastredner: Yda Sartoris
  • Bewirtung: Café Tannengrün
Yda Sartoris ist für folgende Puplikationen bekannt (bitte ausklappen...)
  • Amputationsprozesse: Ein Leitfaden für Ärzte und Betroffene - https://skriptorium.stadt-sturmwind.de/?rcno_review=amputationsprozesse-ein-leitfaden-fur-arzte-und-betroffene

Erst darauf folgten wie gewohnt die monatlichen Neuerscheinungen und Verweise auf geänderte bzw. erweiterte Schriften.

Leseproben der Werke, die neu zum Archiv hinzu gefunden haben:


Die Form als Gebet - Betrachtung zur hochelfischen Lichtarchitektur

Eine Abhandlung von Adoria Goldklang über die Natur der thalassischen Architektur und wie sie Glauben und Kultur der Quel’dorei wiederspiegelt.


Einleitung

Die Städte und Hallen meines Volkes, der Quel’dorei, sind alt. Ihre Steine tragen das Echo unzähliger Stimmen – von Gelehrten, von Weisen, von Suchenden. Sie wurden gebaut aus Marmor, Magie und Erinnerung. Und doch glaube ich, dass die meisten nie bemerkten, woraus sie wirklich bestehen:

Aus Licht

Nicht als Energiequelle. Nicht als Waffe. Sondern als strukturgebende Kraft. Als intuitiv geführter Begleiter, durch Fenster, Flure, Muster und Zeitläufe.

Diese Abhandlung versucht, dem stillen Dialog zwischen Architektur und Licht nachzuspüren. Nicht in Form theologischer Dogmen, sondern durch die Sprache der Form, Farbe und Resonanz. Eine Sprache, die wir einst fließend beherrschten. Und die heute fast vergessen ist.

Form

Das stille Gleichmaß

Die elfische Architektur bevorzugt Symmetrie, Spiralen, Bögen, Kreise. Kein Element ohne Antwort, kein Pfad ohne Rückkehr. Diese Formen sind keine Zierde, sondern Lichtlenkung. Licht strömt nicht wild in unsere Räume. Es fließt, wird gebrochen, geleitet, gespiegelt.

In vielen alten Hallen fällt das Morgenlicht zu bestimmten Stunden durch transluzente Fenster direkt auf Ritualmosaike oder Arkankreise. Diese Anordnung ist kein Zufall. Es ist zeitgebundene Meditation. Die Bewegung der Sonne wird Teil der spirituellen Ordnung, nicht durch Gebot, sondern durch Form.

Ein Bogen ist kein bloßer Durchgang. Er ist ein Übergang, der Licht umrahmt. Ein Kreis im Boden ist nicht nur Dekor. Er ist ein Ort des Einklangs, der Licht zentriert. In dieser Architektur betet man nicht mit Worten, sondern mit Bewegung durch Räume.

Farbe

Erinnerung in Licht gebunden

Während das Licht die Struktur formt, formen Farben seine Sprache.

Die alten Baukünstler der Quel’dorei folgten einer Dreifarbregel, die ich in meiner Reise erweitert habe:

  • Gold steht für das Licht selbst, für die Sonne, die Quelle.
  • Blau für die arkane Ordnung, für Tiefgang, für Erinnerung und Zeitfluss.
  • Silber und Weiß für das Reine, die Stille, die Verbindung zum Ewigen.
  • Rot, seltener, aber bedeutungsvoll, für Lebenskraft, Wandlung und das Erinnern an das, was verloren ging.

Diese Farben sind keine bloßen Pigmente. Sie sind Teil des Rituals.

Ein goldener Bogen strahlt im Licht wie lebendes Feuer.

Blaues Glas streut den Lichtstrahl wie ein Gedanke durch die Tiefe.

Silberne Linien, oft kaum sichtbar, fangen die Dämmerung wie Wasser ein.

Und Rot, früher ein seltener Akzent, ist heute oft ein stiller Hinweis auf Wandel, Schmerz und Weitergehen: das Vermächtnis der Sin’dorei. Blut, ja – aber auch Überleben.

So wird das Licht in den Farben nicht gefärbt, sondern verwandelt. Jeder Ort spricht je nach Tageszeit eine andere Geschichte, durch sein Leuchten.


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  • https://skriptorium.stadt-sturmwind.de/?rcno_review=die-form-als-gebet
  • https://diealdor.fandom.com/wiki/Mustersammlung_des_Skriptoriums#F

von Adoria Goldklang

Die Geheimnisse von Leystein

‚Die Geheimnisse von Leystein - Vorkommen, Eigenschaften und Anwendungen‘ ist eine von Fyrcair von Braunfeld verfasste Abhandlung über eines der arkanmagisch am vielseitigsten einsetzbaren Metalle Azeroths.


Vorkommen, Eigenschaften und Anwendungen

Einleitung

Das Leysteinerz der verheerten Inseln ist ein außergewöhnliches Material, das sowohl physikalisch als auch magisch herausragt.{/col}

Diese Abhandlung gibt einen Überblick über sein Vorkommen, seine natürlichen Merkmale, seine physikalischen und magischen Eigenschaften sowie die empfohlenen Verarbeitungs- und Herstellungsverfahren.

Vorkommen und natürliche Merkmale

Leysteinerz kommt ausschließlich auf den verheerten Inseln vor, wo es die dort herrschende Magie der Leylinien absorbiert und in sich einbettet. Im unverarbeiteten Zustand fühlt es sich kalt an und besticht durch seine hellblau-silbrige Färbung, in der sich ein mystischer Schimmer in komplexen, verspielten Mustern zeigt.

Bei Lichteinfall reflektiert es das Licht in ungewöhnlichen Winkeln und erzeugt so ein faszinierendes Schauspiel.

Physikalische Eigenschaften

In technischer Hinsicht ist Leysteinerz mit Mithril vergleichbar: Es besitzt eine ähnliche Dichte, was bedeutet, dass es ausgesprochen leicht und zugleich äußerst widerstandsfähig ist.

Ein charakteristisches Merkmal tritt bei Hitzeeinwirkung auf: Erhitzt man das Erz und lässt es anschließend abkühlen, wechselt seine Farbe von einem hellblau-silbrigen Schimmer zu einem warmen Bronzeton mit goldenem Glanz.

Dieser Farbwechsel könnte darauf hindeuten, dass während der Hitzebehandlung strukturelle oder molekulare Veränderungen im Material stattfinden.


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  • https://skriptorium.stadt-sturmwind.de/?rcno_review=geheimnisse-von-leystein
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von Fyrcair von Braunfeld

Laubschattens Gedichte

Eine von Erelias Laubschatten über Jahre hinweg zusammengestellte Sammlung eigener Gedichte, die seinen Weg durch die Welt von Azeroth während dieser Zeit zum Thema haben.


Eine Gedichtsammlung

Band I

Anmerkung der Schreiber

Abschrift im Jahre 43 ndÖddP nach einem Original des WH Verlag aus dem Jahre 30 ndÖddP.


Aufgesperrt

Jahr -7

Ist der Körper auch gefangen,
Lesend wird man fort gelangen.
Und ist kein Buch zur Hand,
Phantasie durchbricht jede Wand.


Wahrhaftige Freiheit

Jahr -5

Realität, sagt man,
Ist Wahrheit und Sein.
Fantasie, sodann,
Nur Illusion und Schein.

So steht die Meinung, unangefochten,
Klar und deutlich sei die Grenze gegeben.
Und doch, ein jeder kann davon berichten,
Unterscheidet sich unser aller Erleben.

Und während du glaubst
durch die Wirklichkeit zu gehen,
Befindet sich jeder im eigenen Traum.
Durch den Schleier der Wahrnehmung
müssen wir sehen,
Wahrhaftig ist dies wohl kaum.

Realität oder Fantasie, das ist nicht die Frage,
Endlose Möglichkeiten,
sind die Freiheit der Lage.


Die echte Familie

Jahr -3

All jene die mich ändern wollen,
Knechten mich dank euch niemals.
Werdet mich stets in euren Mantel hüllen,
Lieben und schützen genau wie damals.

Ihr akzeptiert mich so wie ich bin,
Auch wenn es schwierig ist.
Und habe ich auch nicht den Sinn,
So hoffe ich doch, dass ihr wisst:

Was ich euch bedeute, bedeutet auch ihr,
auf meine Weise mir.


Das große Spiel

Jahr -1

Wenn Reich und Mächtig die Langeweile plagt,
Hoffe, dass man nicht nach dir fragt.
Denn sehen sie in dir eine Gefahr,
Lebst du bald in einem Nachtmahr.
Und geht’s dich auch nichts an, aus deiner Sicht,
Dem großen Spiel entkommt man nicht.


Silbermond

Jahr 0

Wo ein Leben auf das and’re trifft,
Und Sonne sich im Blattwerk bricht.
Wo Magie auf allen Wegen wandelt,
Und Wasser unter Anmut funkelt.
Dort vereint der Hoffnung Licht,
Was sich doch nicht widerspricht.


Weiterlesen:

  • https://skriptorium.stadt-sturmwind.de/?rcno_review=laubschattens-gedichte
  • https://diealdor.fandom.com/wiki/Mustersammlung_des_Skriptoriums#L

von Erelias Laubschatten

Tödliche Reisen - Band II

Ein vom Autor selbst als Doku-Thriller beschriebener zweiter Teil und auf wahren Gegebenheiten beruhende Nacherzählung an Erlebnissen einer Reise in die südlichsten Regionen der Östlichen Königreiche. Verfasst durch Bob Manboo.


Überleben im Dschungel II

Prolog

Der Dschungel hatte ihre Expedition verschlungen. Was als wissenschaftliche Erkundung begann, endete in einem Albtraum aus endlosen Gefahren und tödlichen Überraschungen. Bob und seine Gruppe hatten geglaubt, auf alles vorbereitet zu sein, doch die unerbittliche Wildnis zeigte schnell ihre wahre, grausame Natur.

Die ersten Tage waren hart, aber sie hielten zusammen. Bis zur letzten Nacht. Irgendetwas im Schatten hatte Samuel erwischt – ein Schlangenbiss, lautlose Angreifer. Und nun war Bob allein. Das Camp verlassen, seine Gefährten spurlos verschwunden. Die Wildnis um ihn herum war plötzlich noch viel gefährlicher geworden.

Bob steht vor einer Entscheidung: Rückzug in die vermeintliche Sicherheit oder das Risiko, seine Freunde zu finden – falls sie noch leben.

Der Kampf ums Überleben hatte gerade erst begonnen.

Kapitel I

Einsame Entscheidung

Ich öffnete meine Augen, geblendet von der grellen Morgensonne, die durch die Baumkronen auf mich hinabfiel. Die vertrauten Geräusche des Dschungels – das Kreischen der Affen, das entfernte Geschrei von Vögeln – drangen an mein Ohr, doch etwas stimmte nicht. Es war still, zu still. Das Lager um mich herum, wo gestern noch Leben geherrscht hatte, schien wie ausgestorben.

Ich setzte mich langsam auf und rieb mir die Augen, als wäre es nur ein schlechter Traum, aus dem ich jeden Moment erwachen würde.

Doch als ich meine Hand zurückzog und den Blick auf die Umgebung richtete, wurde mir schnell klar, dass diese Realität nicht nur grausam, sondern auch beunruhigend war. Die Leere um mich herum war so überwältigend, dass sie wie ein schwerer Nebel über meinem Geist lag.

Ich stand auf und spürte, wie meine Beine vor Anspannung leicht zitterten. Die Panik kroch in mir hoch, wie eine dunkle, unheilvolle Schlange, die sich langsam um mein Herz wickelte. Doch ich zwang mich, tief durchzuatmen. Vielleicht waren die anderen einfach jagen gegangen? Vielleicht … Ich schüttelte den Kopf, um diese trügerische Hoffnung abzuschütteln, die mir nicht mehr als ein schwacher Trost war.

„Wo …?“ Mein Flüstern brach in der stillen Luft wie ein zerbrechlicher Spiegel. Mit jedem Schritt, den ich über das zerstreute Lager tat, wuchs ein Gefühl der Beklemmung in meiner Brust. Das Lagerfeuer, das uns einst warm gehalten hatte, war zu einer Aschegrube geworden, in der nur noch verkohlte Holzreste auf das einstige Leben hindeuteten. Der vertraute Geruch von brennendem Holz war von einem unerklärlichen, bitteren Aroma überlagert, das mir einen kalten Schauer über den Rücken jagte.

Dann sah ich es.

In einer schattigen Ecke des Lagers lag ein Körper – reglos und leblos. Mein Herz setzte für einen Moment aus, als ich die grausame Wahrheit erkannte. Es war Samuel, einer der Soldaten.

Langsam näherte ich mich dem Körper – jeder Schritt fühlte sich an wie ein schwerer Kampf, und als ich schließlich bei ihm angekommen war, erstarrte ich. Sein Gesicht war schmerzverzerrt, als hätte er in seinen letzten Momenten mit etwas Gefürchtetem gekämpft. Warum? Warum war das passiert?

Fragen stürmten durch meinen Kopf, doch jede Antwort blieb unerhört. Ich kannte ihn nur flüchtig, aber er war Teil unserer Gemeinschaft. Die Trauer mischte sich mit einer drängenden Wut in mir. Ich musste etwas tun – also richtete ich mich auf, mein Herz klopfte wild in meiner Brust. Die Zeit drängte, und ich wusste, dass ich handeln musste. Die Fragen würden auf später warten müssen. Jetzt zählte nur eines:

Überleben
...

Weiterlesen:

  • https://skriptorium.stadt-sturmwind.de/?rcno_review=todliche-reisen-2
  • https://diealdor.fandom.com/wiki/Mustersammlung_des_Skriptoriums#T

von Bob Manboo


Weitere neue Werke werden bald schon wieder folgen!

Folgende Werke haben zuletzt eine Aktualisierung ihres Inhaltes und/oder Aufmachung erfahren.


  • Die unglaublichen Abenteuer des hochwohllöblichen Ritters Zanibald von Azaren - Bund 2, Mai 2025

Folgende Werke haben eine Umbenennung und/oder eine Umsortierung innerhalb des Index des Skriptoriums erfahren.


  • Tödliche ReisenTödliche Reisen - Band I

Weitere Eriegnisse für Literaturliebhaber und Handelstreibende, die das Skriptorium für die kommende Zeit empfiehlt:

  • Abend der Geschichten und Poese, achte Abendstunde am 9. Tag des sechsten Monat in Sturmwind
  • 25 Händlerstammtisch, siebte Abenstunde am 14. Tag des sechsten Monat, Methhalle des Wolfstals (Ashran)
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Wohl nur wenig verwunderlich für jene, die der Anschlagtafel des Skriptoriums gelegentlich einen Blick schenken, findet sich an diesem Tage ein schlichter Aushang an dieser wieder, der besagt, dass die Stube diese Woche nicht öffnen wird. Bedacht, dennoch über diese Abweichung von den üblichen Zeiten zu informieren.

Während der Dauer der Wollmesse geschlossen


Die Schreiber der Stube sind zur Wollmesse von Hohenwacht aufgebrochen.

Wir wünschen allen daheim gebliebenen wunderbare Tage innerhalb dieser frühsommerlichen Zeit. Wir werden in der ersten Woche des sechsten Monat wieder wie gewohnt öffnen.

Dort dann direkt mit den dritten Abend der Lehre. Beachtet daher bei Interesse unbedingt auch die folgenden Aushänge!

Enestress, Schreiberin des Skriptoriums

Wie bei der Abwesenheitsbenachrichtigung erwähnt, folgte eine Übersicht zum kommenden Abend der Lehre, samt Gastredner, Thema und sonstigen Umfang.

Ein Abend der Lehre

Nach Yda Sartoris Vortragsabend zum Thema ‚Leben‘ freuen wir uns, das Thema des Gastbeitrags für kommenden Monatsbeginn ankündigen zu dürfen!

  • Datum: 2025-06-05T18:00:00Z - Vortrag ab 20:30
  • Gastbeitrag: Sterne über Azeroth
  • Beitragsart: Praxisvortrag mit Zuschauerbeteiligung
  • Gastredner: Iuvia vom Planetarium
  • Bewirtung: Café Tannengrün
Iuvia ist für folgende Puplikationen bekannt (bitte ausklappen...)
  • Astronomie um Azeroth - https://skriptorium.stadt-sturmwind.de/?rcno_review=astronomie-um-azeroth
  • Das Planetarium - https://dasplanetarium.carrd.co/

Weitere Eriegnisse für Literaturliebhaber und Handelstreibende, die das Skriptorium für die kommende Zeit empfiehlt:

  • Abend der Geschichten und Poese, achte Abendstunde am 9. Tag des sechsten Monat in Sturmwind
  • 25 Händlerstammtisch, siebte Abenstunde am 14. Tag des sechsten Monat, Methhalle des Wolfstals (Ashran)

Darunter angebracht scheint eine Kopie des Warenangebotes der Stube auf dem Markt der Wollmesse. Wohl als eine Form der Information für Daheimgebliebene oder Kurzentschlossene, die über Mittel und Wege verfügen, nachzureisen?



Angebote zur Wollmesse

Die Bücherlotterie

Für den Preis von 5 Silbermünzen mag ein Los der Buchlotterie des Skriptoriums erworben werden. Mit jedem Los habt Ihr die Chance auf zahlreiche Buchgewinne aus dem Sortiment der Stube!

Werft Eure Nieten aber nicht fort. Fünf von ihnen können für einen Trostpreis eingetauscht werden.

Trostpreise

  • Plüsch „Murloc Barde“ - ‚Liderrglbuch es Mrrrlocbargls‘, überliefert durch einen anonymen Besucher der Wollmesse.
  • Plüsch „Magister“ - ‚Des Magisters neue Kleider‘, überliefert durch Amalthea Sternenglanz.
  • Plüsch „Knurrzahn und Freunde“ - ‚Die drei ungewöhnlichen Freunde‘, überliefert durch Thalorion Emberspark.
  • Plüsch „Ratte Nimmersatt“ - ‚Ratte Nimmersatt‘, überliefert durch Meyanna Veleren.
  • Plüsch „Schaumi“ - ‚Fauns Fabelwesen‘, überliefert durch Zane Ezask.

Gefertigt durch die handwerklich begabten Klauen von Aleasyr (OOC: Üblicherweise über Magisches Handwerk und Arkane Kunst zu erreichen).

OOC zur Buchlotterie

Die Lose mögen entweder als Total RP 3 Extended Item in Empfang genommen werden, oder aber das Ergebnis wird durch die spielende Person mit einem Würfelwurf (/rnd 250) ermittelt.

Die Gewinnchancen sind wie folgt:
175/250 = Niete
70/250 = Ein im Los genannter Buchtitel
5/250 = Ein Buch nach Wahl

Klang- und Projektions-Kristalle

  • Karten-Projektionskristall (Streng limitiert)
    Dieser Stein beinhaltet Kartenmaterial zu den Regionen der Östlichen Königreiche, Kalimdor, Nordend, Pandaria und der Scherbenwelt (ehm. Draenor) und ermöglicht mit ausreichender magischer Ladung Euch die Regionen lebhaft als Projektion zu erfahren.
1 Goldmünze, 50 Silbermünzen

Die Kristalle basieren auf Erprobungen und Erkenntnissen von Novizin Milena T. Kendall und ihren Studien am Magiersanktum Sturmwind.

Karten

40 Silbermünzen
  • Östliche Königreiche, Kalimdor, Pandaria, Nordend, Kul Tiras & Scherbenwelt
    Eine Landkarte von Nordend. Der Ursprüngliche Verfasser hat sich große Mühe damit gemacht potentielle Gefahrenbereiche, Routen und Orte von Interesse abseits der Pfade einzutragen.
40 Silbermünzen
  • Seekarte Azeroth
    Eine Karte zur Seenavigation. Der ursprüngliche Verfasser hat sich große Mühe damit gemacht, potenzielle Gefahrenbereiche, Routen und Orte von Interesse entlang der meisten Küstenlinien der Landmassen Azeroths zu verzeichnen. Inklusiver wichtiger Sternenkonstellationen zur Navigation.
40 Silbermünzen
  • Stadt Sturmwind
    Eine Stadtkarte von Sturmwind. Der ursprüngliche Verfasser hat sich große Mühe damit gemacht Straßen, Gassen und Orte von Interesse abseits der Hauptstraßen einzutragen.
25 Silbermünzen

OOC: Die Karten beasieren auf Kartenmaterial aus den folgenden Quellen: Bund des Lichts, Umschlagsplatz Handwerk, Björn Lahnstein, Anachoret Nuras, Felandrius Thoridal Doe, einem anonymen Mitspieler des Zorn des Malxit Plots & Lancelyn Gilford.

Schreibwerkzeug

  • Eisenfeder mit Holzgriff
    Eine geschmiedete Metallfeder aus Eisen an einem Holzgriff. Günstig und beständig, jedoch auch leicht zu verbiegen.

Herkunft: Handwerk Morgengrau (Tezano Morgengrau)

75 Kupfermünzen
  • Gänsefederkiel
    Eine Gänsefeder, die zu lang ist um ein Kissen zu stopfen und dessen Kiel daher angespitzt wurde um mit ihr schreiben zu können. Der Kiel muss regelmäßig erneut angespitzt werden, zudem brechen sie relativ leicht. Jedoch, sind sie sehr günstig und überaus leicht. Leicht wie eine Feder eben!

Herkunft: Gehöft Otterstein

5 Kupfermünzen
  • Kohlestift mit Holzummantelung
    Ein schlichter Kohlestift, mit dem rasch Notizen in schwärzlicher Schrift nieder gebracht werden können. Er ist in einer hölzernen Ummantelung gefasst, die wunderbar als Griff fungieren kann und so die Finger vor Abdrücken bewahrt.

Herkunft: Rehlis Buchbinder

20 Kupfermünzen

Tinten

  • Dornenrindentinte in den Farben Natur, Schwarz, Blau & Rot
    Ein Fässchen mit 50 ml Dornenrindentinte. Dornenrindentinte ist eine günstige Naturtinte, die leicht mit Farbpigmenten zu vermischen ist.

Herkunft: CEPW (Nora Clarke)

20 Kupfermünzen
  • Eisengallustinte
    Ein Fässchen mit 50 ml Eisengallustinte. Diese Tinte besitzt, ob gleich ihres leichten silbernen Schimmers eine eindeutig schwarze Färbung. Sie trocknet rasch und ist relativ beständig gegen Abrieb. Die bevorzugte Wahl von Seefahrern und Reisenden.

Herkunft: CEPW (Nora Clarke)

50 Kupfermünzen
  • Schwarze Blocktusche
    Ein Block schwarzer Tusche. In Wasser gelöst, lässt sich mit ihr rasch schwarze Tinte anrühren, deren Konsistenz und Deckkraft vom gewählten Mischungsverhältnis abhängen. Ideal für lange Reisen.

Herkunft: Gut Kent (Isac Kent)

1 Silbermünze

Allgemeines Buchsortiment

Nichts dabei, was Eurem Geschmack entspricht? Stöbert nach Belieben im restlichen Buchsortiment oder wendet Euch gerne mit Eurem bevorzugten Thema oder Genre an einen oder eine unserer Schreiber und Schreiberinnen für eine persönliche Beratung.


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Keine Neuerscheinungen im Sortiment der Stube sowie ihre jeweiligen Autoren prangen am Anschlagbett der Stube, wie sie üblicherweise zu dieser Zeit in einem Monat Erwähnung finden. Wohl wenig verwunderlich stand der fünfte Monat dieses Jahres ganz im Zeichen der Wollmesse. Aber auch keine Nennung einer außerplanmäßigen Schließung der Stube zu einem Donnerstag. Was mag es dann sein, pflegt die Stube nicht ihre Regelöffnungstermine extra anzukündigen? Ein genauerer Blick mag des Rätsels Lösung sein!

Ein Abend der Lehre

Am heutigen Abend, wie zu jeder ersten Stubenöffnung im Monat, heißen wir Euch erneut zum Abend der Lehre willkommen! Diesmal mit der Chance zu erfahren, welche Wunder sich eines jeden Abends, womöglich gar nur allzu oft kaum beachtet, über Euer Haupt am Himmelszelt erstrecken. Und so das Wetter uns genädig ist, gar unter besagtem Sternenhimmel begleitet durch Iuvia vom Planetarium.

  • Datum: 2025-06-05T18:00:00Z - Vortrag ab 20:30
  • Gastbeitrag: Sterne über Azeroth
  • Beitragsart: Praxisvortrag mit Zuschauerbeteiligung
  • Gastredner: Iuvia vom Planetarium
  • Bewirtung: Café Tannengrün
Iuvias Flugblatt (bitte ausklappen...)
  • Flugblatt - https://s1.directupload.eu/images/user/250605/lfcad7so.png
Iuvia ist für folgende Puplikationen bekannt (bitte ausklappen...)
  • Astronomie um Azeroth - https://skriptorium.stadt-sturmwind.de/?rcno_review=astronomie-um-azeroth
  • Das Planetarium - https://dasplanetarium.carrd.co/

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Als das Ladenschild wie ein jeden Donnerstage vor die Türe der Schreibstube gestellt wurde, um die wöchentliche Öffnung zur achten Abendstunde zu signalisieren, fand sich darunter eine Verlautbarung zum kommenden Abend der Lehre.

Ein Abend der Lehre

Fyrcair von Braunfeld, bekannt durch seinen Beitrag „Die Geschichte von Obsidian“ unter dem einst der erste Abend der Lehre eingeläutet wurde, kehrt am kommenden vierten Abend zurück auf die Bühne. Diesmal mit dem Ansinnen, die Frage nach der Vertretbarkeit mancher Mittel in das Publikum zu werfen.

War Illidans Weg verhältnismäßig? Brauchte es Internierungslager für die Orcs? Oder ging es nicht weit genug? Solche und ähnliche Fragen mögen an diesem Abend in einem sachlichen Rahmen gestellt werden.

Fyrcair von Braunfeld ist für folgende Puplikationen bekannt (bitte ausklappen...)
  • Die Geheimnisse von Leystein - https://skriptorium.stadt-sturmwind.de/?rcno_review=geheimnisse-von-leystein
  • Die Geheimnisse von Saronit - https://skriptorium.stadt-sturmwind.de/?rcno_review=geheimnisse-von-saronit
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Als das Ladenschild wie ein jeden Donnerstage vor die Türe der Schreibstube gestellt wurde, um die wöchentliche Öffnung zur achten Abendstunde zu signalisieren, fanden sich darunter eine Verlautbarung zu Besonderheiten an diesem Abend.

Ein Abend der Lehre

Fyrcair von Braunfeld, bekannt durch seinen Beitrag „Die Geschichte von Obsidian“ unter dem einst der erste Abend der Lehre eingeläutet wurde, kehrt am kommenden vierten Abend zurück auf die Bühne. Diesmal mit dem Ansinnen, die Frage nach der Vertretbarkeit mancher Mittel in das Publikum zu werfen.

War Illidans Weg verhältnismäßig? Brauchte es Internierungslager für die Orcs? Oder ging es nicht weit genug? Solche und ähnliche Fragen mögen an diesem Abend in einem sachlichen Rahmen gestellt werden.

Fyrcair von Braunfeld ist für folgende Puplikationen bekannt (bitte ausklappen...)
  • Die Geheimnisse von Leystein - https://skriptorium.stadt-sturmwind.de/?rcno_review=geheimnisse-von-leystein
  • Die Geheimnisse von Saronit - https://skriptorium.stadt-sturmwind.de/?rcno_review=geheimnisse-von-saronit

Vorschau zum Folgemonat
  • Datum: 2025-08-07T18:00:00Z - Vortrag ab 20:30
  • Gastbeitrag: Wider dem Abakus: Ein Vortrag über Gleichgewicht
  • Beitragsart: Vortrag
  • Gastredner: Tenaar
  • Bewirtung: Café Tannengrün

Erst darauf folgten wie gewohnt die monatlichen Neuerscheinungen und Verweise auf geänderte bzw. erweiterte Schriften.

Leseproben der Werke, die neu zum Archiv hinzu gefunden haben:


Das Blut der alten Götter

Eine von Magus Niennas Esparian verfasste Abhandlung über die als „Schwarzes Blut“ bekannte Substanz aus Azj-Kahet, mit Bezug auf den aus Nordend bekannten Saronit.


Eine Untersuchung zur Natur, Wirkung und Bedrohung des sogenannten Schwarzen Blutes in den Tiefen Azeroths

Verfasst von Magus Niennas Esparian, Magierleutnant im Dienst der Allianz


Einleitung

Über das Notwendige, das Unbekannte zu benennen

In den Tiefen unter Azeroth, jenseits der Reichweite gewöhnlicher Sinne und des klaren Denkens, existiert eine Substanz, die sich jeder stabilen Kategorisierung entzieht.

Weder reines Element noch arkane Essenz, weder Schlamm noch Schleim – und doch mehr als all dies zusammen. Die folgenden Seiten stellen den Versuch dar, diese Substanz mit den Mitteln der akademischen Disziplin zu fassen: durch Beobachtung, Systematisierung, Vergleich und vorsichtige Deutung.

Als Magierleutnant im Dienste der Allianz obliegt es mir nicht nur, solche Bedrohungen zu erkennen, sondern auch, die Weitergabe von Wissen strukturiert und verantwortungsvoll zu gewährleisten – insbesondere im Hinblick auf die zunehmenden Berührungspunkte unserer Kräfte mit leerenaffinen Strukturen in Azj-Kahet und darüber hinaus.

Dieses Werk richtet sich an Magier, Forscher, Alchemisten, Offiziere und andere Entscheidungsträger, deren Pflichten sie mit diesen Phänomenen konfrontieren.

Möge es ihnen dienen – und sie zugleich davor warnen.

Kapitel 1

Einführung – Ursprung und Terminologie

1.1 Bezeichnung und Terminologie

Das sogenannte „Schwarze Blut“ bezeichnet eine neu entdeckte, rotschwarze, hochviskose Flüssigkeit. In den Berichten der Expeditionskorps, besonders im Rahmen der Erkundungen in Azj-Kahet, wird es als „substantielle Leere“ beschrieben – eine Verkörperung der Leere in physikalischer Form.

1.2 Begriffsgeschichte: „Schwarzes Blut“

Die ersten dokumentierten Funde des Schwarzen Blutes stammen aus tiefen tektonischen Spalten unterhalb der Oberfläche Azeroths, insbesondere im Einflussbereich der neruberischen Strukturen.

Es wird angenommen, dass die Substanz aus den Rückständen der toten alten Götter hervorgegangen ist – entweder als sekundäre Erscheinung der Alten Götter oder als gezielt herbeigeführte Manifestation durch ihre Kultanhänger.

In jüngerer Zeit ist die Vorbotin Xal’atath als eine der aktiv agierenden Akteure mit dieser Substanz identifiziert worden.

1.3 Hypothesen zur Entstehung

Drei Hypothesen dominieren derzeit die akademische Debatte.

1. Residualhypothese:
Das Schwarze Blut ist eine natürliche Reaktion Azeroths auf die Wunden, die durch Leerenwesen geschlagen wurden.

2. Essenztheorie:
Es handelt sich um extrahierte Essenz toter oder geschwächter Leerenentitäten, möglicherweise „abgeblutete“ Fragmente der Alten Götter.

3. Kultisch-alchemische Entstehung:
Die Substanz wird künstlich erzeugt durch Rituale, die Leerenmagie mit biologischen Substanzen kombinieren.

Kapitel 2

Eigenschaften, Wirkung und Gefahrenpotenzial


Weiterlesen:

  • https://skriptorium.stadt-sturmwind.de/?rcno_review=das-blut-der-alten-gotter
  • https://diealdor.fandom.com/wiki/Mustersammlung_des_Skriptoriums#B

von Niennas Esparian


Weitere neue Werke werden bald schon wieder folgen!


Weitere Eriegnisse für Literaturliebhaber und Handelstreibende, die das Skriptorium für die kommende Zeit empfiehlt:

  • Abend der Geschichten und Poese, achte Abendstunde am 28. Tag des siebten Monat in Sturmwind
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Außerhalb der Reihe für die monatliche Ankündigung von Neuerscheinungen findet sich dieser Tage ein Verweis darauf, dass die Stube wohl außerplanmäßig geschlossen bleibt.

Heute geschlossen


Es mag nicht oft vorkommen, doch an diesem Tage muss die offizielle wöchentliche Öffnung der Stube leider ausbleiben, sind die Schreiber der Stube an anderen Verpflichtungen gebunden.

Wir bitten aufgrund etwaiger daraus resultierenden Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

In der kommenden Woche wird die Stube wieder wie gewohnt öffnen. Dort dann zugleich um Mystikerin Tenaar sowie ihre Gäste und alle geneigten Zuhörer und andere Besucher zum Abend der Lehre willkommen zu heißen!

Enestress, Schreiberin des Skriptoriums

Darunter angebracht die Ankündigung des besagten Abends.

Ein Abend der Lehre


  • Datum: 2025-08-07T18:00:00Z - Vortrag ab 20:30
  • Gastbeitrag: Wider dem Abakus: Ein Vortrag über Gleichgewicht
  • Beitragsart: Vortrag
  • Gastredner: Tenaar
  • Bewirtung: Café Tannengrün
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Als das Ladenschild wie ein jeden Donnerstage vor die Türe der Schreibstube gestellt wurde, um die wöchentliche Öffnung zur achten Abendstunde zu signalisieren, fand man zunächst die üblichen Aushänge bezüglich der monatlichen Neuerscheinungen und sonstige Veränderungen im Sortiment der Stube.

Leseproben der Werke, die neu zum Archiv hinzu gefunden haben:


Die Herkunft von Obsidian: Eine These

‚Die Herkunft von Obsidian: Eine These‘ ist eine von Fyrcair von Braunfeld verfasste Abhandlung über ein Metall, dessen Ursprung bei den Alten Göttern vermutet wird.


Inhalt

• Einleitung
• Begriffsdefinition
• Hintergrund
• Geographische Verteilung und Herkunft
• Magische Eigenschaften von Obsidian
• Vergleich mit Saronit
• Theoretische Überlegungen zur Herkunft
• Schlussfolgerung und Forschungsbedarf
• Handlungsempfehlung


Einleitung

Obsidian ist als tiefschwarzes, glänzendes Gestein seit jeher bekannt und wird in vielen Regionen Azeroths für Kunst- und Schmuckgegenstände verwendet.

In der Literatur und im allgemeinen Sprachgebrauch wird jedoch meist kein Unterschied zwischen zwei grundverschiedenen Formen dieses Materials gemacht: dem weitverbreiteten vulkanischen Obsidian, der bei rascher Abkühlung von Lava entsteht und einer äußerst seltenen Variante, die ausschließlich in Silithus vorkommt.

Letztere weist auffällige magische Eigenschaften auf und könnte mit der Präsenz eines Alten Gottes zusammenhängen. Dieses Werk zielt darauf ab, diese Begrifflichkeiten zu klären, eine präzise Unterscheidung vorzuschlagen und eine Theorie zur Herkunft der seltenen Obsidianform zu entwickeln, deren Ursprung möglicherweise organischer Natur ist.

Begriffsdefinition

Um Missverständnisse zu vermeiden, soll im Folgenden zwischen zwei Formen von Obsidian unterschieden werden:{/col}

• Vulkanobsidian: Ein tiefschwarzes, glasartiges Gestein vulkanischen Ursprungs, das sich durch seine außergewöhnliche Schleifbarkeit auszeichnet, jedoch keine nennenswerten magischen Eigenschaften besitzt. Es ist in vielen Regionen verbreitet und wird häufig für Kunst und Schmuck verwendet.

• Echtes Obsidian: Ein seltenes, tiefschwarzes, glänzendes Material mit magischer Aktivität, das ausschließlich in der Umgebung von Ahn’Qiraj in Silithus gefunden wird. Es wird mit den dortigen Kreaturen und der Präsenz des Alten Gottes C’Thun in Verbindung gebracht.

Diese Unterscheidung ist eine Arbeitshypothese und dient dazu, unterschiedliche Erscheinungen präziser zu erfassen.


Weiterlesen:

  • Derzeit in Überarbeitung. Folgt sobald.
  • https://diealdor.fandom.com/wiki/Mustersammlung_des_Skriptoriums#H

von Fyrcair von Braunfeld

Weg der Verdammnis

Die Geschichte von Kel’Thuzad und seinem Abstieg als Kirin Tor.


Verführt von verbotener Magie und getrieben von Machtgier, entfesselt Kel’Thuzad die dunklen Mächte der Nekromantie und wird zum treuesten Diener des Lichkönigs – ein packender Abstieg in die Verdammnis.

Von einem unbekannten Autor und zusammengetragen durch Felandrius Thoridal.


Wer sich von den dunklen Pfaden der Macht verführen lässt, verliert sich oft selbst im Schatten seiner Ambitionen.

„Ich fange an, dieser fortwährenden Belästigungen überdrüssig zu werden. Ich befand mich gerade inmitten von wichtigen Studien hochempfindlicher Magie, deren Planung Wochen sorgfältiger Vorbereitungen und Rituale in Anspruch genommen hat.“

Seine Ankläger hatten Kel’Thuzad stundenlang warten lassen, bevor es ihm freundlicherweise genehmigt wurde, ihnen gegenübertreten zu dürfen. Diese Beleidigung erzürnte ihn bis aufs Äußerste.

Bei den Sprechern der Gruppe handelte es sich anscheinend um Drenden und Modera, die schon immer zwei seiner lautstärksten Kritiker gewesen waren. Dennoch hätten sie es niemals gewagt, die neueste Inquisition ohne das Einverständnis von Antonidas durchzuführen. Dieser war allerdings nirgendwo zu erblicken. Was hatte der alte Mann vor?

„Das ist das erste Mal, dass ich Eure Art der Magie als ‚empfindlich’ bezeichnet gehört habe“, schnaubte Drenden.

„Die unwissende Meinung eines ungebildeten Mannes“, erwiderte Kel’Thuzad mit kalter Präzision.


OOC

Bei dieser Geschichte handelt es sich um eine Kurzgeschichte von Evelyn Fredericksen mit dem Titel: Weg der Verdammnis. Sie wurde zwecks der besseren Verwendbarkeit im Rollenspiel durch den zu Beginn des Buches genannten Spieler in das Format eines TRP3-Items übertragen.


Weiterlesen:

  • Derzeit in Überarbeitung. Folgt sobald.
  • https://diealdor.fandom.com/wiki/Mustersammlung_des_Skriptoriums#W

von einem unbekannten Autor


Weitere neue Werke werden bald schon wieder folgen!

Folgende Werke haben zuletzt eine Aktualisierung ihres Inhaltes und/oder Aufmachung erfahren.


  • Lyrisches Sammelsurium - Bund 4, August 2025

Darauf folgte jedoch auch der oft zum ersten Donnertag im Monat inzwischen gesehene Vermerk, dass auch der diesmaligen Abend der Lehre durch ein eingereichtes Thema eines Gastredners bereichert würde.

Ein Abend der Lehre

Handelt es sich bei dem Gleichgewicht der Mächte des Kosmos um eine existenziell notwendige Symmetrie von Tugend und Laster, oder erliegt eine solche Sichtweise einem Deckmantel der Neutralität? Mag ein Ungleichgewicht des ‚Guten‘ gegenüber dem ‚Bösen‘ doch das erstrebenswerte Ziel allen Lebens sein?

Diese und weitere Fragen gedenkt an diesem Abend der Lehre Mystikerin Tenaar, Schamanin von Einigkeit unter Darlegung ihrer Interpretation zusammen mit dem Publikum des Abends aufzugreifen.

  • Datum: 2025-08-07T18:00:00Z - Vortrag ab 20:30
  • Gastbeitrag: Wider dem Abakus: Ein Vortrag über Gleichgewicht
  • Beitragsart: Vortrag
  • Gastredner: Tenaar
  • Bewirtung: Café Tannengrün

Aushang: https://s1.directupload.eu/images/user/250807/3oladnnv.jpg

Weitere Eriegnisse für Literaturliebhaber und Handelstreibende, die das Skriptorium für die kommende Zeit empfiehlt:

  • Abend der Geschichten und Poese, achte Abendstunde am 15. Tag des neunten Monat in Sturmwind

OOC-Anmerkungen
  • Ergänzungen im „Lyrisches Sammelsurium“ durch Rosann Thoridal Doe und Trepidos
  • „Weg der Verdammnis“ wurde durch Felandrius Thoridal als TRP3-Item für die Verwendung im RP ausgearbeitet. Für Originalquellen und Autorennennung siehe „OOC“ im Aufklapptext.
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Als das Ladenschild wie ein jeden Donnerstage vor die Türe der Schreibstube gestellt wurde, um die wöchentliche Öffnung zur achten Abendstunde zu signalisieren, fand man zunächst die üblichen Aushänge bezüglich der monatlichen Neuerscheinungen und sonstige Veränderungen im Sortiment der Stube.

Leseproben der Werke, die neu zum Archiv hinzu gefunden haben:


Phantastische Weissagungen und wie sie einzusetzen sind!

Eine Abhandlung über die arkane Schule der Weissagung. Verfasst durch Magus Lilith Sheppard.


Inhalt

  • Grundlagen der Weissagung
    • Definition von Weissagung in der arkanen Magie
    • Bedeutung der Weissagung in Azeroth{/col}
  • Die Rolle der sympathetischen Magie
    • Definition sympathetischer Magie
    • Weissagung und sympathetischer Magie
  • Anwendungstechniken der Weissagung und sympathetischen Magie
    • Sensorik und erweiteres Sehen
    • Telepathie und Gedankenwahrnehmung
    • Erinnerungen
    • Analytische Anwendungen
    • Sympathetische Eindrücke
    • Lokalisieren von Objekten und Lebewesen
  • Ethik und Verantwortung in der Weissagung
    • Zustimmung und Zielbezug - Respekt
    • Wissen und Eingreifen - Demut
    • Umgang mit sensitiven Objekten - Verantwortung
    • Die Gefahr der Sucht - Kontrolle
    • Der Kodex einer Weissagerin - Ordnung
  • Widmung & Abschließende Worte

Vorwort

Willkommen, wer auch immer du bist – ob Novize, Forscher, Magier oder einfach nur wissbegierig.

Dieses kleine Handbuch wurde aus dem Wunsch geboren, das Verständnis für die arkane Weissagung zu fördern und ihre grundlegenden Prinzipien jenen zugänglich zu machen, die bereit sind, sich mit offenen Augen und klarem Verstand auf diesen Zweig der Magie einzulassen. Es richtet sich in erster Linie an Anfänger – an jene, die gerade erst begonnen haben, über die Grenzen des Sichtbaren hinauszublicken.

Die Weissagung ist mehr als ein Werkzeug. Sie ist Verantwortung, Disziplin und Hingabe. Sie fordert die Fähigkeit, Muster zu erkennen, wo andere nur Rauschen sehen. Sie verlangt ein Ethos – denn ohne Maß und Moral wird aus einem Weissager leicht ein Manipulator.

Ich lade dich ein, mit wachem Geist und geduldigem Herzen zu lesen. Dieses Werk bietet keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber es möge dir den ersten Schritt erleichtern.

Wer ich bin?

Mein Name ist Lilith Sheppard. Ich bin Magierin der Schulen der arkanen Magie, spezialisiert auf arkane Weissagung und sympathetischer Magie. Ich wurde in Gilneas geboren, in eine Familie, deren Blutlinie seit Generationen mit der Magie verbunden ist.

Meine Studien führten mich über Gilneas, nach Sturmwind nach Dalaran, durch Nordend und schließlich zurück nach Sturmwind – nicht nur als Magierin, sondern auch als Mentorin.

Meine Leidenschaft gilt der Erforschung der Möglichkeiten, die in der arkane Weissagung ruhen. Ich bin überzeugt: Wer richtig zu sehen versteht, kann vieles verändern – nicht nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch im Kleinen, im Zwischenmenschlichen, in der Art, wie wir die Welt begreifen.

Dieses Handbuch ist eine Aufarbeitung meines Unterrichts, den ich mit Novizen und Interessierten teile. Es soll einen Einstieg bieten – eine Sammlung an Gedanken, Grundbegriffen und Techniken, die dir helfen mögen, dich selbst auf den Pfad der Weissagung zu begeben.


Kapitel 1

Grundlagen der Weissagung

Definition von Weissagung in der arkanen Magie

Weissagung – auch als Sehen, Wahrsagerei oder Divination bezeichnet – ist die Schule der arkanen Magie, die sich mit der Wahrnehmung von Informationen außerhalb der gewöhnlichen Sinneserfahrung beschäftigt. Sie umfasst das Erkennen von Zuständen, das Erfassen verborgener Wahrheiten und – unter besonderen Voraussetzungen – das mögliche Ergründen kommender Ereignisse.

Es sei erwähnt , dass die Weissagung nicht ausschließlich durch Arkane Magie passiert. Jede Magieart besitzt ihre eigene Form der Weissagung, welche unter dieser Definition klassifiziert werden kann.

Ursprünglich wurde die Weissagung vor allem als Werkzeug verstanden: zur Aufklärung, zur Analyse, zur Vorbereitung. Doch je länger Magier sich in ihrer Disziplin vertieften, desto mehr wurde klar, dass sie nicht nur ein Mittel zur Erkenntnis ist – sondern eine eigene Philosophie des Verstehens.

Arkane Weissagung unterscheidet sich grundlegend von prophetischer Sicht, wie sie etwa bei einigen Kulten oder Wesenheiten zu finden ist.

Sie ist keine plötzliche Eingebung, keine erhellende Vision (auch wenn dies unter besonderen Umständen vorkommen kann) sondern das Ergebnis sorgfältigen Studiums, disziplinierter Meditation und der Fähigkeit, die arkanen Ströme gezielt zur Erkenntnis zu formen.

In der klassischen Gliederung der arkanen Schulen wird Weissagung oftmals unterschätzt oder gar als „langweilige“ Magie abgetan – ein schwerer Irrtum. Richtig verstanden, ist sie eine der einflussreichsten Schulen überhaupt.

Bedeutung der Weissagung in der Welt von Azeroth

Auf Azeroth war und ist Weissagung zu jeder Zeit ein stiller, aber konstanter Begleiter der Geschichte. Sie wurde in Kriegen genutzt, um Schlachtpläne zu sichern, in Ratshallen, um Lügen zu entlarven, und in Laboratorien, um instabile Magie zu beobachten, bevor sie eskaliert.

In Dalaran etwa war die Weissagung seit unzähligen Monden ein fester Bestandteil der Ausbildung. Die Kirin Tor selbst nutzen sie zur Überwachung arkaner Anomalien und als Frühwarnsystem gegen Bedrohungen. Auch die blauen Drachen, deren Verbindung zur Magie tiefer reicht, als die jedes Sterblichen, nutzen sie zur Überwachung der leybasierten Ordnung der Welt.

Doch auch abseits dieser Hochzentren existiert Weissagung – oft in kleinerer, unscheinbarer Form: Die Seher, die in Sturmwind ein bevorstehendes Unheil sieht. Der Wahrsager, der mit Karten Muster zu erkennen glaubt. Die alte Magierin, die im Weissagungsbecken ihre Lehrlinge beobachtet.

Was sie eint:

Die Suche nach Ordnung im Chaos.


Weiterlesen:

  • Derzeit in Überarbeitung. Folgt sobald.
  • https://diealdor.fandom.com/wiki/Mustersammlung_des_Skriptoriums#P

von Lilith Sheppard


Weitere neue Werke werden bald schon wieder folgen!


Darauf folgte dann wie von vielen erwartet der monatliche Verweis auf den jeweils am ersten Donnerstag im Monat stattfindenden Abend der Lehre, diesmal jedoch wohl in ungewohnter Form.

Ein Abend der Lehre

Leider musste der für diesen Monat angedachte Gastredner des Abends absagen, doch seid versichert: Es ist nur verschoben, aber nicht aufgegeben! Im Ausgleich dafür wird der Abend diesmal unter einem anderen improvisierten Thema stattfinden.

Ihr wolltet schon immer einmal die Exodar eines Tages mit eigenen Augen erblicken und auf eigenen Füßen durchschreiten, fürchtetet aber bereits mit den ersten Worten unabsichtlich, das Missfallen ihrer Bewohner auf Euch zu ziehen? Hattet Ihr schon immer ein Interesse an Kulturen und Sprachen von Orten, ferner als die Sterne selbst?

Am heutigen Abend der Lehre mag sich Euch eine spontane Gelegenheit bieten, Grundkenntnisse der Sprache der gleichnamigen Bewohner der Exodar zu erlangen: Draenei, die Sprache der Vertriebenen.

  • Datum: 2025-09-04T18:00:00Z - Vortrag ab 20:30
  • Ersatzbeitrag: Draenei, die Sprache der Vertriebenen
  • Beitragsart: Improvisierter Praxiskurs
  • Gastredner: Ersatzredner der Stube
  • Bewirtung: Café Tannengrün

Weitere Eriegnisse für Literaturliebhaber und Handelstreibende, die das Skriptorium für die kommende Zeit empfiehlt:

  • Abend der Geschichten und Poese, achte Abendstunde am 15. Tag des neunten Monat in Sturmwind
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Als das Ladenschild wie ein jeden Donnerstage vor die Türe der Schreibstube gestellt wurde, um die wöchentliche Öffnung zur achten Abendstunde zu signalisieren, fand man zunächst die üblichen Aushänge bezüglich der monatlichen Neuerscheinungen und sonstige Veränderungen im Sortiment der Stube.

Leseproben der Werke, die neu zum Archiv hinzu gefunden haben:


Geschichten einer Abenteurerin – Band 24 - Operation Bandagenbrand

Das vierundzwanzigste Buch einer Reihe von Nacherzählungen zu den Erlebnissen von Kari Sha’thar. Dieses Buch trägt den Titel: „Operation Bandagenbrand - Der Angriff auf die Festung“.


Inhalt

  • Prolog
  • Kapitel 1
    • Vorbereitungen
  • Kapitel 2
    • Die Infiltration
  • Kapitel 3
    • Der Endkampf

Prolog

Operation Bandagenbrand war wieder einer dieser Großeinsätze, in denen nicht nur einzelne Einheiten Einsätze und Missionen durchführten, sondern zu denen auch unzählige Söldner und Freiwillige dazukamen.

Für die einzelnen Missionen wurden dann vom Oberkommando die passenden Leute zusammengesucht, die den meisten Erfolg versprachen.

Der Arkanist, unser Kommandant, war als einer von drei Leuten im Oberkommando vertreten.

Und dadurch war automatisch die ganze Einheit An’arkhana mit dabei.

Die Ausgangslage versprach zumindest schon mal spannend zu werden.

Eine Gruppe Astraler hatte zusammen mit einer Horde Goblins von R.A.U.B.B.A.U.2.0 die Festung Dai-So in Pandaria erobert, in der ein verrückt gewordener Naturgeist gefangengehalten wurde.

Vermutlich hatten die Astralen vor, den Geist zu befreien und mit ihm irgendetwas richtig Böses anzurichten, so die einhellige Meinung.

Ein erster Gegenangriff der Shado Pan wurde abgeschmettert und nun hatten sie Allianz und Horde gleichermaßen um Hilfe gebeten.

Wir schlugen unser Lager in einem nahegelegenen Kloster auf und sammelten dort unsere Truppen.

Es wurden Informationen ausgetauscht, wie Astrale zu bekämpfen wären, was man von den Goblins halten müsse und welche Gefahren sonst noch auf uns lauern könnten. Schließlich wurde der Plan, wie wir die Festung zurückerobern wollten, erörtert.

Es war geplant, von mehreren Seiten aus anzugreifen, außerdem aus der Luft, um für maximale Ablenkung zu sorgen. Es würde haarig werden, denn wir hatten keine genauen Vorstellungen, mit wie vielen Gegnern wir es zu tun bekommen und mit welchen Kräften sie aufwarten würden, von denen wir bisher noch nichts wussten.


Kapitel 1

Vorbereitungen

Für den Angriff auf die Festung Dai-So wurde ich einem kleinen Trupp für eine Infiltrationsmission zugeteilt. Das Kommando hatte die Dunkle, unter der ich bereits bei dem Angriff auf Anteves gedient hatte.

Den Einsatz hatte ich tatsächlich noch in guter Erinnerung, denn sie hatte mir damals bereits freie Hand gelassen und das hatte sich am Ende ausgezahlt. Wie ich bei der Vorbesprechung und kurz vor dem Einsatz feststellen musste, hatte sie für eine Untote tatsächlich einen feinen Humor. Sie verbot allen Ernstes den Kameraden, mich von den Brücken zu schubsen, als hätten diese jemals sowas in Erwägung gezogen.

Dann war da noch die Todespirscherin, scheinbar eine Bekannte der Dunklen, so wie sie diese behandelte. Sie grinste unnatürlich oft und schien auch guter Stimmung zu sein, vielleicht war ja der Untot doch nicht so düster wie vermutet? Ich wollte und will es jedenfalls nicht herausfinden.

Als nächste im Bunde war die Vogelelfe, eine Quel’dorei die ich auch bereits von früheren Großeinsätzen kannte, wie der Operation Seidenbrand oder dem Einsatz im Hochland. Sie war ein wenig verrückt, aber fähig. Und man konnte ihr vertrauen. Also, sofern man ihr nicht den Rücken zudrehte.

Der nächste war der alte Mann, ein Menschensöldner aus Gilneas, der früher in einer mir bekannten Söldnereinheit gedient hatte und mit dem ich ein oder zwei Einsätze bei dem Großeinsatz auf den Dracheninseln absolviert hatte. Ich konnte mich noch daran erinnern, wie er als Einziger bei einem Späheinsatz mithalten konnte und mich fast bis zu dem auszuspähenden Lager von Zentauren begleitet hatte. Erst kurz vor den Toren blieb er zurück. Damit ließ sich arbeiten.

Dann war da noch die Rothaarige, die mit einer Armbrust umgehen konnte und sich auch mal gerne in einen Worgen verwandelte, wobei dieser dann gar keine roten Haare aufwies. Sehr verwirrend, aber sie hatte bei der Vorbesprechung eine gute Figur gemacht und selbst der alte Mann war von ihr beeindruckt. Das waren dann schon mal ein paar Vorschusslorbeeren.

Die nächste im Bunde war eine Nachtgeborene, aus der ich nicht ganz schlau geworden war. Sie war recht ruhig, konnte jedoch Magie wirken, wie mir schien, war aber gleichzeitig eine Nahkämpferin. Nun, die Mission würde zeigen, was sie so drauf hatte. Als letzter war da noch ein Soldat, steif wie der typische Grünschnabel. Veteranen salutieren nicht mehr vor jedem Mist, sie teilen sich ihre Bewegungen sehr sorgfältig ein. Ein Anfänger hingegen versucht meist, wie ein Zinnsoldat auszusehen: gerader Rücken und Besenstiel im Allerwertesten. Und genau so ein Exemplar hatten wir dabei. Bei der Vorbesprechung kam er noch mit einem Hund, den er jedoch beim Einsatz nicht dabei hatte.

Zum Glück.


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von Kari Sha’thar

Eine Poesie von Familie

Ein Band über die Familie. Teil einer Buchserie der Lyrik von Margot van Houndvill. Poesie aus dem Wort: Familie. Ist es das Blut oder das Wort?

Eine Definition von Familie, in einem Kontext, der für manch einen klar und für ein anderen unklar erscheinen kann.


Inhalt

  • Verbunden, und doch irgendwie ausgesucht
  • Ein Band, das bleibt und zerschnitten wurde
  • Werden wir zu dem, aus das wir entstammen
  • Aber geben auch etwas Neues hinzu, was wir lernten
  • In dem wir den Sinn dessen wiederfinden
  • Wo wir hineingeboren wurden sind ohne Grund
  • Familie

Verbunden, und doch irgendwie ausgesucht

Vielleicht ist es eine Entscheidung, die getroffen wird, und vielleicht spielt das Schicksal mit einem, der nicht weiß, wohin die Reise führen mag. So sind wir verbunden, und doch irgendwie auch ausgesucht, in einem Zusammenhang, der keine klare Antwort geben mag.

Die Zeit hat gezeigt, dass, wenn zwei sich treffen oder auch nicht, dies gar einem Wunder gleicht. Niemand weiß so recht die Antwort, und doch, wenn wir es aussuchen könnten, wäre sie wahrscheinlich unterschiedlicher denn je.

Denn nur weil wir nicht zuerst die Entscheidung treffen konnten, so war es unsere Entscheidung, dabei zu bleiben, wie es sein kann. Wenn auch unsere Wege nun getrennt sein mögen, in der Vergangenheit blieben wir dicht beieinander, und hofften auf das, dass es sich so schimpfen mag.

Nur geben wir auch das weiter, was uns gelehrt wurde, in einer Zeit, als wir ganz klein waren. Ob das nun gut oder gar schlecht sein mag, erkennen wir erst, wenn uns das Alter erreicht hat. Denn nie macht etwas einen Sinn, wenn wir vergeblich danach suchen mögen.

So durchschleicht uns doch die Frage: War es wirklich jemals unsere Entscheidung, dieses Wort auszusprechen, oder sind wir hineingeboren worden?


Ein Band, das bleibt und zerschnitten wurde

Nicht die Entscheidung allein, die uns trennt, sondern das Flüstern des Schicksals, das uns auf Pfade schickt, die wir nie vollständig begreifen können. Verbunden durch unsichtbare Fäden, ausgesucht in einem Zusammenhang, der so oft keine klare Antwort hinterlässt, bleiben wir miteinander verwoben – und doch auf schmerzliche Weise getrennt.

Die Zeit hat uns gezeigt, dass, wenn zwei Seelen sich treffen, ein unsagbares Wunder entstehen kann. Doch wie dieses Wunder geformt wird, ist ungewiss. War es Schicksal oder bloßer Zufall, der uns zusammenführte? Hätten wir es anders gewollt, wäre die Entscheidung vermutlich trotzdem in den Tiefen des Unbekannten versunken. Vielleicht haben wir nie die Wahl gehabt, uns zu finden, doch wir hatten immer die Entscheidung, zu bleiben.

Nun mag der Weg uns trennen, aber in der Vergangenheit standen wir nah beieinander. Die Hoffnung, dass dieses Band für immer bleibt, war einst stark, doch mit der Zeit verwandelte es sich. Manchmal vergeht das Gefühl, wie ein Tuch, das langsam zerreißt, Stück für Stück – nicht auf einmal, sondern schleichend, bis nur noch die Enden übrig sind, lose, zerschnitten.

Was uns blieb, ist nicht nur das Band, sondern auch die Lektionen, die es uns beigebracht hat. In der Zeit, als wir noch klein waren, wurde uns etwas mitgegeben, das wir, ob bewusst oder unbewusst, weitertragen. Und doch bleibt die Frage, ob wir dieses Band jemals freiwillig gewählt haben oder ob wir in es hineingeboren wurden.

Vielleicht ist es gerade diese Ambivalenz, die uns zerreißt – das ewige Ziehen zwischen dem Wunsch, die Vergangenheit festzuhalten, und der Notwendigkeit, voranzugehen.

Ein Band, das einmal zerschnitten wurde, hinterlässt keine klaren Kanten, sondern Fransen, die weiterhin am Herzen zerren, selbst wenn wir versuchen, die Leere mit neuen Erinnerungen zu füllen. Die Entscheidung, dieses Band loszulassen, liegt oft nicht in unseren Händen, und doch spüren wir den Verlust, als hätten wir selbst die Schere geführt.

Und so tragen wir die Spuren dieser unsichtbaren Verbindung in uns – manchmal als schmerzhaftes Echo, manchmal als stillen Trost. Ob das Band je wieder zusammengefügt werden kann, bleibt eine offene Frage, doch die Narben, die es hinterlassen hat, werden immer ein Teil von uns sein. Vielleicht war es nie unsere Wahl, dieses Band zu knüpfen, doch in der Trennung liegt die Erkenntnis, dass manche Verbindungen über Zeit und Raum hinaus existieren – ob wir es wollen oder nicht.


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von Margot van Houndvill


Weitere neue Werke werden bald schon wieder folgen!

Folgende Werke haben zuletzt eine Aktualisierung ihres Inhaltes und/oder Aufmachung erfahren.


  • Sammelwerk „Kochrezepte von Azeroth“ - Bund 3, Oktober 2025
  • Die unglaublichen Abenteuer des hochwohllöblichen Ritters Zanibald von Azaren - Bund 3, Oktober 2025

Darauf folgte dann wie von vielen erwartet der monatliche Verweis auf den jeweils am ersten Donnerstag im Monat stattfindenden Abend der Lehre, diesmal jedoch wohl in ungewohnter Form.

Ein Abend der Lehre

Was brauch es um den Karren aus den Dreck zu ziehen? Mehr Seil.
Wie lockert man die Segel im Sturm? Mit mehr Seil.
Wie erklimmt man die höchsten Gipfel Khaz Modans? Mit mehr Seil!

Doch wie entsteht eigentlich jenes vielseitige Werkzeug, das aus keinem Rucksack eines ernstzunehmenden Abenteurers wegzudenken ist? Seid herzlichst eingeladen diese und weitere Fragen zusammen mit Fyrcair von Braunfeld am kommenden Abend der Lehre zu ergründen!

  • Datum: 2025-10-02T18:00:00Z - Vortrag ab 20:30
  • Beitragstitel: Von der Faser bis zum Tau. Die Kunst des Seilschlagens.
  • Beitragsart: Vortrag & Fragerunde
  • Gastredner: Fyrcair von Braunfeld
  • Bewirtung: Café Tannengrün

Weitere Eriegnisse für Literaturliebhaber und Handelstreibende, die das Skriptorium für die kommende Zeit empfiehlt:

  • Abend der Lehre: Vertrauen zwischen Arzt und Patient von Dr. med. H. Enderwelt, achte Abendstunde am 06. Tag des elften Monat in Sturmwind
  • Abend der Geschichten und Poese, achte Abendstunde am 12. Tag des ersten Monat im neuen Jahr in Sturmwind
  • Straßenfest am Magierviertel, achte Abendstunde am 31. Tag des ersten Monat im neuen Jahr in Sturmwind
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Derzeit kann Enestress keine Charaktere im Blizzard-Forum auswählen. Die volle monatliche Ankündigung der Neuerscheinungen im Skriptorium folgt, sobald Enestress wieder einen Charakter im Blizzard-Forum auswählen kann.

Ein Abend der Lehre

Medizin und Heilkunde sind der Pfad zur Genesung. Doch um den ersten Schritt zu wagen, bedarf es Vertrauen und Verständnis.

Seid herzlichst eingeladen, am kommenden Abend der Lehre den Erfahrungen von Doktor Enderwelt zu lauschen und Eure eigenen Fragen im Anschluss an ihn zu richten.

Weitere Eriegnisse für Literaturliebhaber und Handelstreibende, die das Skriptorium für die kommende Zeit empfiehlt:

  • Abend der Geschichten und Poese, achte Abendstunde am 12. Tag des ersten Monat in Sturmwind
  • Straßenfest am Magierviertel, siebte Abendstunde am 31. Tag des ersten Monat in Sturmwind
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Zunächst einmal danke an Eely fürs einspringen! Man sollte meinen, bei einem Dienst für den Blizzard jeden Monat pünklich kassiert, sollte sowas einfaches wie ein Forum zuverlässiger funktionieren.


Zuweilen kann man die Uhr danach stellen, dass, wenn das Ladenschild des Skriptoriums herausgestellt wird, wieder einmal Donnerstag sein muss. Doch an diesem Tage blieb diese über Monate hinweg konstante Routine aus. Stattdessen fand man eine Mitteilung an der Türe angeheftet.

Heute geschlossen

Die Schreiber des Skriptoriums haben sich Elisabetha Le Faye’s desjährigen „Kultur und Handelsreise“ mit dem Ziel Nagrand angeschlossen. Die Stube bleibt daher einschließlich der kommenden Woche geschlossen und öffnet wieder nach dem gewohnten Rhythmus ab dem 27. Tag des elften Monats.

Wir entschuldigen uns für eventuelle Unannehmlichkeiten und wünschen den in Sturmwind daheimgebliebenen angenehme Herbsttage.

Danach folgten wie gewohnt die Neuerscheinungen im Sortiment der Schreibstube.

Leseproben der Werke, die neu zum Archiv hinzu gefunden haben:


Die dunkle Seite Elunes

Eine Abhandlung über die Ambivalenz der Kaldorei-Gottheit Elune. Als auch derer, die sich im Glauben in ihren Dienst stellen. Verfasst von Anastasia Barrymoore.


Inhalt

  • Kapitel I
    • Elune in Licht und Dunkelheit
  • Kapitel II
    • Die Priesterin als Kriegerin
  • Kapitel III
    • Schatten im Dienst Elunes
  • Kapitel IV
    • Missverständnisse der Menschen
  • Kapitel V
    • Schluss

Elune in Licht und Dunkelheit

Zwei Gesichter einer Göttin

„Wer den Schatten fürchtet, hat das Licht nicht verstanden.“

Wenn über die Schwesternschaft von Elune gesprochen wird, sei es in ehrfurchtsvoller Anerkennung oder in vorschneller Verdammung, dann geschieht dies in der Regel aus einer Perspektive, die nur eine Seite der Göttin kennt: die heilende, die schützende, die tröstende Elune. Die Elune des Lichts. Ihre Stimme im Gebet, ihr Trost in der Not, ihr Antlitz im silbernen Glanz des Vollmondes.

Doch diese Sicht ist nur die halbe Wahrheit. Denn Elune ist eine Göttin mit zwei Gesichtern, eines im Licht, eines im Schatten. So wie der Vollmond über den Horizont steigt, hell und nah, so verbirgt sich der Neumond im tiefen Schwarz des Himmels, ohne darum minder gegenwärtig zu sein.

Die Kaldorei, deren gesamte Kultur aus der Verbindung zu Elune erwachsen ist, wissen dies. Sie verehren nicht nur das Licht, sondern auch die Finsternis. Nicht als Gegensatz oder Feindbild, sondern als zweite Hälfte eines unteilbaren Ganzen.

Wenn Elune ihr Antlitz verbirgt, sammeln sich die Priesterinnen zu jenen Riten, die seit jeher der stillen Seite ihrer Göttin gewidmet sind. Gebete, die nicht gesprochen, sondern geschwiegen werden. Diejenigen Priesterinnen, die sich dem stillen Aspekt Elunes verschreiben, der verborgenen Seite, der dunklen, gelten nicht als Ketzerinnen. Im Gegenteil. Sie sind Hüterinnen einer Wahrheit, die tiefer reicht als das sichtbare Licht.

Im Licht spricht Elune zu den Augen, im Schatten zu den Herzen.

In ihrem Glanz offenbart Elune Güte und Führung, in den Schatten Tiefe und Erinnerung.

Denn der Schatten Elunes ist kein leerer Raum. Er ist kein Echo der Leere, kein fauliger Abgrund wie ihn jene kennen, die sich der Verderbnis der Leerenmagie verschreiben. Nein. Elunes Schatten sind wachsam. Sie ergänzen, was das Licht allein nicht vollendet. Sie sehen, was im Hellen verborgen bleibt, und tragen, was sich dem Glanz entzieht. Was das Licht offenbart, bewahren die Schatten. Was das Licht tröstet, begleiten die Schatten still.

Diese dunkle Präsenz ist weder Bedrohung noch Irrweg. Sie ist Bestandteil einer göttlichen Dualität, die wir Menschen allzu oft missverstehen, weil wir in unseren eigenen Traditionen das Licht vergöttlichen und den Schatten verdammen.

Doch Elune ist nicht entweder, oder. Sie ist sowohl, als auch. Ihre Priesterinnen handeln im Licht und im Dunkel. Sie segnen und sie strafen. Sie trösten und sie richten. Wer dies leugnet, der hat nicht nur die Schwesternschaft nicht verstanden, sondern auch die Göttin selbst.

Das zu erkennen ist Voraussetzung dafür, jene Priesterinnen zu verstehen, die ihre Magie nicht aus der Leere, sondern aus dem Schatten Elunes schöpfen. Sie kämpfen nicht gegen das Licht, sie kämpfen für Elune, die beides ist: Licht und Dunkelheit.

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  • https://diealdor.fandom.com/wiki/Mustersammlung_des_Skriptoriums#D

von Anastasia Barrymoore

Im Licht sind wir Eins

Eine Abhandlung über die Natur des Lichts, hinsichtlich der Frage, ob es inherent „gut“ als gut zu sehen ist oder doch eine differenziertere Sichtweise angebracht sei. In Gegenüberstellung zu anderen Bestandswerken über das Heilige Licht. Verfasst durch Magyn Frostwacht.


Inhalt

  • Vorwort
  • Im Licht sind wir Eins
  • Verdikt

Vorwort

Dieses Werk, welches im Nachgang zu Lehreinheiten für einen Novizen entstand, zieht weder das Licht noch dessen Wirken in Zweifel. Es dient der Aufklärung und der Ergänzung, wobei auch Lehren früherer Autoren zur Sprache kommen und bewertet werden.

Ich bin Magyn Frostwacht, meines Zeichens Paladin vom Orden der Silbernen Hand.

Im Licht sind wir Eins

Das Grundproblem, welches die Notwendigkeit einer erneuten, schriftlichen und differenzierten Betrachtung aufwirft, ist, dass das Licht von manchem Prediger und manchem Autoren als Kraft verstanden und beschrieben wird, die einzig und allein dem Guten dient und das Gute in Reinform sei.

Dabei gibt es unzählige Beispiele, die einen solchen Autoren in Erklärungsnot bringen könnten: Wenn das Licht eine Kraft des Guten sei, warum können die Scharlachroten es dann nutzen? Das Tun und Wirken der Scharlachroten kann doch keinesfalls als „gut“ gelten.

In seiner Abhandlung „Was ist das Licht?“ beschrieb der Paladin Hathel Scheinwacht das Licht wie folgt:

Das Licht ist alles Gute im Universum. Es ist eine Philosophie und ist deshalb auch allgegenwärtig. Wenn man von dem Licht spricht, meint man gute Gefühle und Gedanken. Hoffnung, Freude, Liebe und Glück. Das Licht selbst ist keine Person oder ein Gott. Es ist eine Philosophie. Eine Macht aus tiefsten Herzen.

An das Licht zu glauben ist auch mehr eine praktische Ausübung als eine Anbetung. Wir versuchen die Welt zu erhellen und sie im Sinne des Lichts (also des Guten) zu verändern. Sind wir nett zu anderen und helfen ihnen, bringt ihre Freude uns auch wieder Freude.

Wir alle sind im Licht verbunden durch unsere Gefühle. Lacht jemand vor Freude, bringt das auch uns zum schmunzeln und das kann wieder jemanden erfreuen.

Also erkenne: Das Licht ist eine Kraft, die aus der eigenen Seele kommt und um einen alles erhellen kann.

Ich komme nicht umhin, diese Sichtweise anhand eigener Erfahrungen, Studien und der Erkentnisse der letzten Jahre über das Licht zu bewerten.

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  • Derzeit in Überarbeitung. Folgt sobald.
  • https://diealdor.fandom.com/wiki/Mustersammlung_des_Skriptoriums#I

von Magyn Frostwacht


Weitere neue Werke werden bald schon wieder folgen!

Folgende Werke haben zuletzt eine Aktualisierung ihres Inhaltes und/oder Aufmachung erfahren.


  • Lied der Schöpfung - Bund 2, Oktober 2025

Weitere Eriegnisse für Literaturliebhaber und Handelstreibende, die das Skriptorium für die kommende Zeit empfiehlt:

  • Abend der Geschichten und Poese, achte Abendstunde am 12. Tag des ersten Monat in Sturmwind
  • Straßenfest am Magierviertel, siebte Abendstunde am 31. Tag des ersten Monat in Sturmwind
OOC (klicken zum erweitern...)

Das Skriptorium öffnet wieder am: 2025-11-27T19:00:00Z.

Weitere Informationen zur ‚Kultur- und Handelsreise Nagrand‘ findet man im Händlernetzwerk, wo auch das Live-Tagebuch vor seiner allgemeinen Veröffentlichung täglich gepflegt wird.

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Als das Ladenschild wie ein jeden Donnerstage vor die Türe der Schreibstube gestellt wurde, um die wöchentliche Öffnung zur achten Abendstunde zu signalisieren, fand man zunächst die üblichen Aushänge bezüglich der monatlichen Neuerscheinungen und sonstige Veränderungen im Sortiment der Stube.

Leseproben der Werke, die neu zum Archiv hinzu gefunden haben:


Bildertagebuch der Kultur- und Handelsreise 43 ndÖddP – Scherbenwelt

Ein Bildertagebuch zur Kultur- und Handelsreise des Jahres 43 ndÖddP, die Händler und Kulturinteressierte unter der Organisation von Elisabetha Le Faye und der Führung des Rangari Durqaan auf die Scherbenwelt führte. Es scheint aus der Perspektive einiger der Mitreisenden verfasst worden zu sein.


Inhalt

  • Vorwort
  • Tag 1
  • Tag 2
  • Tag 3
  • Tag 4
  • Tag 5
  • Tag 6
  • Tag 7
  • Tag 8
  • Tag 9 - Ruhetag
  • Tag 10
  • Tag 11
  • Tag 12 - Bade- & Waschtag
  • Tag 13
  • Tag & Rückreisetag
  • Gruppenfotos
  • Ronnys Fototagebuch

Vorwort

Dieses Bildertagebuch wurde primär aus der Perspektive der Schreiber des Skriptoriums und einiger Mitreisender verfasst, welche sich im Jahre 43 nach der Öffnung des dunklen Portals, wie auch Jahre zuvor schon, der von Elisabetha Le Faye organisierten Kultur- und Handelsreise anschlossen. Einreichungen an Berichte für die Anreicherung dieses Tagebuchs durch andere Reisende sind entsprechend markiert worden.

Die Reisegruppe wurde vornämlich von dem Rangari Durqaan und einiger weiteren seiner Kameraden der Aldor durch den verbliebenen Rest von Draenor, der einstigen Heimat der Orcs, geführt. Heute auch bekannt als die Scherbenwelt.


OOC: Da das Tagebuch nur in Verbindung mit seinen Bildern wirklich seine Wirkung entfaltet, wird an dieser Stelle daher empfohlen, das Ingame-Item des Skriptoriums oder dem entsprechenden Link zur Aldor-Wiki zu folgen: https://diealdor.fandom.com/wiki/Bildertagebuch_der_Kultur-_und_Handelsreise_43_nd%C3%96ddP_-_Scherbenwelt.


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  • Derzeit in Überarbeitung. Folgt sobald.
  • https://diealdor.fandom.com/wiki/Mustersammlung_des_Skriptoriums#B

von den Mitreisenden

Kodex eines Dractyhr - Band 1

Ein persönlicher Kodex von Silberian, der seine Ansichten wiederspiegelt, welchen Weg für sein Volk am geeignesten wäre einzuschlagen.


Inhalt

  • Vorwort
  • Tugenden der Dracthyr
  • Erbe und Erinnerungen
  • Alte Edikte
  • Das Geschenk und der Fluch
  • Beschützer Azeroths

Vorwort

Verloren in einer unbekannten Welt, wanderte ich ohne Ziel umher. Wohin soll ich gehen? Was sind meine Aufgaben? Was sind meine Pflichten? Meine Träume?

So schrieb ich diesen Kodex für mich, doch möchte ich diesen mit euch, meinen Geschwistern, teilen. Vielleicht hilft er auch euch oder einige Zeilen davon.

Folgt meinen Ideen nicht blind, ich will nicht führen. Nehmt heraus, was ihr für richtig haltet. Ich hoffe jedoch mit diesem Buch, oder vielleicht werden es auch mehrere, dass ich vielleicht einigen von euch helfen kann, sich zurechtzufinden.

Möget ihr euch selbst und euren Weg finden, Geschwister.

Ich wünsche euch auf euren Flug starke Winde, die euch stolz durch die Welt tragen.

Tugenden der Dracthyr

Mut

Ich werde nicht weichen und mich dem Feind stellen.
Ich werde mich allen Ängsten stellen.
Mich nicht in Dunkelheit verlieren, mein Feuer wird selbst im Abgrund der Finsternis brennen.

Loyalität

Ich diene Azeroth mit meinem Leben.
Mein Leben widme ich meinem Volk.
Ich bin mir selbst treu und mein eigener Meister.

Aufrichtigkeit

Der Wahrheit entsprechend sind meine Worte.
Ich bin ehrlich gegenüber mir selbst.

Training

Ich bin stets bereit, als Soldat zu dienen, die Waffen poliert, den Körper gestählt.
Ich stärke meinen Willen.
Erweitere mein Wissen,
Festige mein Herz.


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  • Derzeit in Überarbeitung. Folgt sobald.
  • https://diealdor.fandom.com/wiki/Mustersammlung_des_Skriptoriums#K

von Silberian


Weitere neue Werke werden bald schon wieder folgen!

Folgende Werke haben zuletzt eine Aktualisierung ihres Inhaltes und/oder Aufmachung erfahren.


  • Bildertagebuch der Kultur- und Handelsreise 42 ndÖddP – Kul Tiras - Bund 2, Dezember 2025

Darauf folgte dann wie von vielen erwartet der monatliche Verweis auf den jeweils am ersten Donnerstag im Monat stattfindenden Abend der Lehre, diesmal jedoch wohl in ungewohnter Form.

Ein Abend der Lehre

In diesem Monat werden die Gastvorträge des Abend der Lehre im Geiste des Winterhauchfests ruhen und diese besinnliche und für manchen gar geschäftige Zeit nicht mit einem weiteren Eintrag im Kalender belasten. Auf ein erfolgreiches Jahr zurückblickend, möchten wir stattdessen an diesem Abend zu einem unbefangenen Zusammensein bei einer Tasse wärmenden Tees und anregender Gesellschaft und Fachsimpelei einladen.

Weitere Eriegnisse für Literaturliebhaber und Handelstreibende, die das Skriptorium für die kommende Zeit empfiehlt:

  • Das Winterhauchfest in Sturmwind:, siebte Abendstunde am 21. Tag des zwölften Monat hinter der Kathedrale von Sturmwind
  • Abend der Geschichten und Poesie, achte Abendstunde am 12. Tag des ersten Monat im neuen Jahr in Sturmwind
  • Straßenfest am Magierviertel, achte Abendstunde am 31. Tag des ersten Monat im neuen Jahr in Sturmwind
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Als das Ladenschild wie ein jeden Donnerstage vor die Türe der Schreibstube gestellt wurde, um die wöchentliche Öffnung zur achten Abendstunde zu signalisieren, fand man zudem einen Aushang dort angebracht.

10 Jahre Skriptorium

Die Schreiber des Skriptorium wünschen ein frohes neues Jahr!

Und dies bereits zum zehnten Male. Feierte das Skriptorium im kleinen privaten Kreise vor zwei Wochen nicht nur das Winterhauchfest, sondern auch ihr zehnjähriges Bestehen. Jährte sich die Gründung der Stube am 15. Tag des zwölften Monats zum zehnten Male.

Über die Jahre dankten wir oft und gerne all den Autoren Azeroths, die uns ihre Werke anvertrauten. Und so soll es auch dieses Mal sein. Doch zur Zehn mag es ein besonderes Extra geben, welches auch über jene und all die Stammbesucher hinaus, als Dank gegeben werden möge.

Zum Ende des ersten Monats dieses jungen Jahres laden wir herzlichst dazu ein, mit uns wie auch den zahlreichen Ausstellern und Darstellern am Straßenfest am Magierviertel diesen besonderen Anlass zu begehen. Oder besucht uns gerne zu den üblichen Öffnungszeiten am Donnerstag, genau wie heute einer ist. Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Weitere Eriegnisse für Literaturliebhaber und Handelstreibende, die das Skriptorium für die kommende Zeit empfiehlt:

  • Abend der Geschichten und Poesie, achte Abendstunde am 12. Tag des ersten Monat im neuen Jahr in Sturmwind
  • Straßenfest am Magierviertel, achte Abendstunde am 31. Tag des ersten Monat im neuen Jahr in Sturmwind

OOC:

Wie vielen schon aufgefallen war und die uns dankenswerterweise darauf hingewiesen haben, war die Projekteseite https://skriptorium.stadt-sturmwind.de/ für eine Weile unerreichbar. Inzwischen konnten wir die Probleme darumgehend beheben und so stehen diese und das darauf angebotene Archiv samt Volltextsuche wieder zur Verfügung. Wer also wieder bequem sehen möchte, ob der eigene Charakter, das eigene Projekt oder einfach nur ein bestimmtes Thema im Archiv aus mehr als 300 Büchern von Spielern unseres Servers Erwähnung findet, kann dies ab sofort wieder tun!

In den kommenden Monaten werden wir nun nach und nach die fehlenden Werke, die seitdem veröffentlicht worden sind, nachpflegen. Wem die technischen Hintergründe interessieren, mag zudem im Ausklapptext mehr finden können:

Klapp mich auf!

Wie das Projekt selbst, ist auch die Projektseite inzwischen viele Jahre alt, wurde sie mit dem Beginn des Projekts von den damaligen Gründern registriert und angelegt.

Inzwischen wird das Skriptorium-Projekt in zweiter Generation geführt, seitdem die beiden Herren selbst World of Warcraft als Hobby hinter sich gelassen haben. Die Domains und der Webspace liefen jedoch weiterhin unter ihren Namen, weshalb wir damals nicht unmittelbar reagieren konnten, als eine Verifizierung der Domain durch den Eigner ausstehend war und sie daher seitens des Providers abgeschaltet wurde.

Zum Jahreswechsel hin, wurde die Kontrolle nach einem mühseligen Prozess uns, der aktuellen Generation an Schreibern, überantwortet, sodass wir die Domain wieder verifizieren und aktivieren konnten.

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Als das Ladenschild wie ein jeden Donnerstage vor die Türe der Schreibstube gestellt wurde, um die wöchentliche Öffnung zur achten Abendstunde zu signalisieren, fand sich darunter eine Verlautbarung zu Besonderheiten des aktuellen Fests.

:revolving_hearts: Liebe liegt nicht nur in der Luft :revolving_hearts:

:love_letter: Sondern auch in Worten :love_letter:


Noch frisch mag das Winterhauchfest womöglich in den Erinnerungen sein, doch einmal mehr, sind die kalten Wintermonate beinahe überstanden. Der Frühling zeichnet sich unlängst am Horizont kommender Tage ab. Es erquicken auch die Lebensgeister wieder, als das Leben sich darauf vorbereitet, erneut zu erblühen. Und so liegt auch wieder die Liebe nicht nur im Herzen, denn auch in der Luft. Zum Anlass des gleichnamigen Festes, wie es nah und fern begangen wird, erweitert sich auch das Sortiment der Stube mit neuen, bisher unveröffentlichten Werken der Romantik und der Liebe. Dieser Tage finden neue Romantikschmöker von Loriande Federblatt zu den bisherigen im Sortiment der Stube. Doch auch wenn Euch weniger nach Schmöker, sondern mehr nach Roman und Geschichte ist, wagt ruhig einen Blick. Die Schreiber des Skriptoriums werden Euch nach bestem Vermögen beistehen, aus dem Bestand der Stube das ideale Werk fürs Herz zu finden.

Dann folgte wohl die Übersicht zum genannten ‚Special‘.

Neuerscheinungen anlässlich der Festtage:


Sinnliches Lesevergnügen - Das Funkeln deiner Kurven

Eine romantische Kurzgeschichte über zwei Irdene, die sich ihrer selbst gewahr werden, verfasst durch Loriande Federblatt.


Vorwort zu diesem Exemplar

Bei dieser Ausgabe handelt es sich um eine handschriftliche Festeinband-Abschrift des 3-Kupfer Romans: “Das Funkeln deiner Kurven” von Loriande Federblatt, die als Archiv-, Zier- oder Sammler-Ausgabe anzusehen ist.

Die originale ‘3-Kupfer’-Fassung kann auf Wunsch zu niedrigeren Gesamtpreis direkt über die Autorin dieses Werkes bezogen werden.


Das Funkeln deiner Kurven

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Seit Jahrzehnten schon waren ihre Abläufe teilsynchronisiert gewesen.

Seit Jahrzehnten schon sah er sie siebenundzwanzig mal pro regulärem Jahreszeitenzyklus.

Seit Wochen erst sah er sie mit anderen Augen.

Bei jedem Treffen schien ihm ein neues wunderbares Detail aufzufallen.

Mal war die ästhetische Meißelung ihrer Knie, mal war es der Glanz ihrer Ellenbogen, mal war es ein Edelstein den er bisher nie gesehen hatte, mal ihr wallendes Haar das den Rücken und das Kinn hinabfloss wie goldene Wasserfälle.

Es war stets in Dornogal, in den öffentlichen heißen Bädern, wo er und sie sich erlaubten, nach einem Arbeitszyklus zu entspannen und die Wärme der Tiefe in die Glieder zu lassen.


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  • https://diealdor.fandom.com/wiki/Mustersammlung_des_Skriptoriums#S
Sinnliches Lesevergnügen - Die Pflichten eines Knappen

Eine romantische Kurzgeschichte über den Ritter Sir Orlen und seinen Knappen, verfasst durch Loriande Federblatt.


Vorwort zu diesem Exemplar

Bei dieser Ausgabe handelt es sich um eine handschriftliche Festeinband-Abschrift des 3-Kupfer Romans: “Die Pflichten eines Knappen” von Loriande Federblatt, die als Archiv-, Zier- oder Sammler-Ausgabe anzusehen ist.

Die originale ‘3-Kupfer’-Fassung kann auf Wunsch zu niedrigeren Gesamtpreis direkt über die Autorin dieses Werkes bezogen werden.


Die Pflichten eines Knappen

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Er war immer schon stürmisch gewesen, immer schon voller Kraft, die seine Ambition widerspiegelte. Sein wallendes blondes Haar floss in diesen Momenten voller Bewegung und Kampf um seinen Körper wie flüssiges Gold, seine Muskeln schimmerten im feurigen Licht des nahen Turmes. Und in seinem Gesicht sah ich die Freude und Lebenskraft, die ihn eh und je ausgemacht hatte.

Mit Schwung donnerte seine Waffe auf meinen Schild und sandte eine Erschütterung durch Arm und Körper. Ich merkte, wie ich nach hinten gedrängt wurde, wie meine Stiefel sich in den Boden gruben.

Ein weiterer Schlag traf mein Schild und ich leitete den Angriff zusammen mit meinen Tagträumen ab, warf seine Attacke zurück und zwang ihn in die Defensive. Noch minutenlang hielt dieser Tanz an, so lange, bis einer seiner Angriffe mich doch auf den Rücken warf. Schwer atmend sah ich hinauf auf die vertraute Gestalt, schloss meine Hand um den angebotenen Streitkolben und zog mich daran hinauf.


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Sinnliches Lesevergnügen - Im Fluss der Wonne

Eine romantische Kurzgeschichte aus dem Tag von Moaka, einer Schamanin der Hochbergtauren, verfasst durch Loriande Federblatt.


Vorwort zu diesem Exemplar

Bei dieser Ausgabe handelt es sich um eine handschriftliche Festeinband-Abschrift des 3-Kupfer Romans: “Im Fluss der Wonne” von Loriande Federblatt, die als Archiv-, Zier- oder Sammler-Ausgabe anzusehen ist.

Die originale ‘3-Kupfer’-Fassung kann auf Wunsch zu niedrigeren Gesamtpreis direkt über die Autorin dieses Werkes bezogen werden.


Im Fluss der Wonne

https://addpics.com/i/x9v-q-01ed.jpg

Das Antlitz der Hochbergtauren formte ein zartes, doch von Vorfreude erfülltes Lächeln, als sie die letzte ihrer Pflichten beendete. Schwer noch hing der träge Rauch in der Luft, als das junge Paar sich dankend verabschiedete.

Moaka lauschte dem vertrauten Klicken und Rascheln der Hölzer, Knochen, Federn und Steine, die sich an ihrem Gewand und ihren Schulterstücken fanden, während sie für den Tag aufräumte.

Reagenzien wanderten zurück, Räucherwerk wurde entfernt und zuletzt löschten die Tauren alle Laternen. Einen Moment blieb sie so im Dunkeln stehen und lauschte auf das ferne Rauschen der Wasserfälle, die den Hochberg einrahmten.

Ein Tag war zu Ende, doch bevor sie sich zur Ruhe legte, galt es, auch seine Spuren von sich zu waschen, körperlich und geistig. Moaka schritt auf vertrauten nächtlichen Pfaden zu einer besonderen Freude, die sie sich verdient hatte.


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Sinnliches Lesevergnügen - Wem du's heute kannst besorgen

Eine romantische Kurzgeschichte über den Goblin Meza Mitmesser, die einem jeden alles besorgen kann, verfasst durch Loriande Federblatt.


Vorwort zu diesem Exemplar

Bei dieser Ausgabe handelt es sich um eine handschriftliche Festeinband-Abschrift des 3-Kupfer Romans: “Wem du’s heute kannst besorgen” von Loriande Federblatt, die als Archiv-, Zier- oder Sammler-Ausgabe anzusehen ist.

Die originale ‘3-Kupfer’-Fassung kann auf Wunsch zu niedrigeren Gesamtpreis direkt über die Autorin dieses Werkes bezogen werden.


Wem du’s heute kannst besorgen

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In jedem Lager gibt es diese eine Person.

Mergrok wusste das.

Meistens war es jemand, der direkt bei den Lagerbeständen arbeitete. Auch dieses Mal war das keine Ausnahme, aber die Leiterin selbst? Schwer zu glauben, dass er sie einfach so ansprechen konnte, um diese Sache zu bekommen.

Seine engsten Vertrauten hatte er gefragt, wo er diese Sache herbekommen könnte, immer nur im Flüsterton und immer wieder hatte er nur einen einzigen Namen gehört.

Meza Mitmesser.

Sie war legendär! Kundschafterin! Abenteurerin! Geschäftsfrau! Bomber-Pilotin! … und seine Vorgesetzte.

Megrok hatte sich entschieden zu beobachten.

Während er Kisten schleppte, beäugte er also die Personen, die aus ihrem Büro ein- und ausgingen und die keine Arbeiter von hier waren.

Am ersten Tag fiel ihm ein Blutelf auf, der für ein kleines Paket voller Kristalle und eine Peitsche vorbeikam.


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von Loriande Federblatt

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Drakonisch – Die Sprache der Wächter Azeroths - Für Dummies und Fortgeschrittene

Ein Wörterbuch für Drakonisch, basierend auf einer alten Schrift von Magistrix Spella Winterspell, aus der Zeit vor dem Wiedererwachen der Dracthyr.


Inhalt

• Vorwort
• Auszug aus dem Werk der Magistrix
• Wörterbuch
• Wörterbuch der Eigenbegriffe
• Redewendungen und Ausdrücke
• Bekannte Zitate
• Wörter mit vielfacher Deutung


Vorwort

Wenige Sprachen Azeroths sind so alt wie Drakonisch. Einst wurde sie nur von wenigen Gelehrten Azeroths gesprochen. Denn waren die Kontaktpunkte zwischen den sterblichen Völkern Azeroths und den Drachen und ihren Abkömmlingen nur wenige. Und der Wille jener, die sie ihre Muttersprache nannten, war gering, sie den jüngeren Völkern Azeroths zu lehren.

Erst in jüngerer Zeit, mit dem Erwachen der Dracthyr, änderte sich dieser Umstand in einem bedeutenden Maße. Wenngleich sie einen jahrtausende in der Zeit unveränderten Dialekt alter Zeit sprachen, wie er in der Zeit vor ihrer langen Stasis üblich war, verbreitete sich das Wissen um diesen unter Allianz und Horde zunehmend, aufgrund der Bündnisse, die in dieser neuen Welt von den Dracthyr geschmiedet wurden.

Weniger bekannt hingegen sind auch heute noch die „modernen“ Dialekte von Drakonisch, die von Jahrtausenden geprägt, selbst den Dracthyr zuweilen befremdlich vorkommen. Und die auch heute noch ein schwer zu ergründendes Mysterium für Sprachgelehrte auf ganz Azeroth sind.

Auf den Erkenntnissen der Niederschriften einer jener Gelehrten basierend, namentlich als Magistrix Spella Winterspell bekannt, die seit Jahrhunderten daran arbeitete, die Sprache der Drachen und Drakoniden zu ergründen, ist dieses Werk ein Versuch, ein sprachwissenschaftliches Bindeglied zwischen dem, was war, und dem, was ist, zu sein.

Auszug aus dem Werk der Magistrix

Folgende Zeilen sind dem Werk der Magistrix entnommen worden. Ihre Bedeutung wurde nicht erklärt. Nur teilweise lassen sie sich mit den Übersetzungen der kommenden Seiten entschlüsseln.

Rikk soran xi enkil Maladath il tichar, karkun. Ruk maz zekul shi ashj raka xi enkil xi gular te lok faramos rakkan?

Belan Shi Karkun am kirasath maladath.

Az il kirasath, il shi xi raka xi kirasath kanrethad. Maz az achim il veni veni faramos aman. Veni Karkun enkil az xi shi, tichar ruk enkilzar.

Lok romathis Karkun raka xi gular Maladath, maz ashji gul enkil xi gular maladath, asji gul maez ante soran. Maz shi re kirsasath karkun, zekul re kazile xi enkil raka rakkan.

Wörterbuch

Sammlung häufig genutzter Wörter.

Abela - Einst
Amir - Hand
Andilar - Leiden


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basierend auf einem Werk von Spella Winterspell

Kodex eines Dracthyr - Band 2

Ein persönlicher Kodex von Silberian, der seine Ansichten wiederspiegelt, welchen Weg für sein Volk am geeignesten wäre einzuschlagen.


Inhalt

  • Vorwort
  • Training
  • Kommunikation
  • Gesundheit

Vorwort

In diesem Band geht es vor allem darum, das Soldatentum nicht zu vergessen und zu erhalten, euch selbst zu verbessern und notfalls schnell und gezielt handeln zu können.

Bereit sein, körperlich und geistig, für alle möglichen Herausforderungen.

Silberian

Training

Ein guter Soldat ist gut trainiert. Achtet daher darauf, euer Training nicht zu vernachlässigen.

Körpertraining am Boden

• Lauft 5km auf zwei Beinen, öffnet und schließt dabei eure Schwingen immer wieder und versucht dennoch, das Tempo beizuhalten, gerade bei starkem Gegenwind.
• Lauft 5km auf vier Beinen, rennt und kriecht.
• Klettert bei Möglichkeit 10m hoch und runter. Übt dabei vor allem euren Griff, euren Halt. Erhaltet ein Gefühl dafür, was euch tragen kann und was nicht.
• Schwimmt 5km und achtet darauf, schlängelnde Bewegungen zu machen, dabei auch Schwingen und Schweif zu nutzen.
• Taucht auf einer Strecke von einem Kilometer und trainiert dabei, möglichst fließend durchs Wasser zu gleiten, als würdet ihr fliegen. Nutzt dabei Schwingen und Schweif. Versucht zeitgleich, so lange wie möglich die Luft anzuhalten.
• Zwanzig Liegestütze auf der Handfläche, gefolgt von zwanzig Liegestützen auf der Faust.
• Macht zehn Schwingenstützen mit der Brust nach unten und dreht euch auf den Rücken und versucht, mit ausgestreckten Schwingen euch zehnmal von der Erde abzustoßen.
• Springt zehnmal weit und zehnmal hoch. Achtet dabei darauf, dass ihr auch eure Landung übt. Bei Möglichkeit markiert mit irgendwas, zum Beispiel mit Steinen, „Landezonen“ und versucht von einer entfernten, erhöhten Stellung, so nah wie möglich auf diesen Landepunkte zu landen.
• Kombiniert zehn Weit- und Hochsprünge mit einer Wand, versucht Euch an dieser zu halten und nicht herunterzufallen.

Waffentraining am Boden


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von Silberian


Weitere neue Werke werden bald schon wieder folgen!

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Als das Ladenschild wie ein jeden Donnerstage vor die Türe der Schreibstube gestellt wurde, um die wöchentliche Öffnung zur achten Abendstunde zu signalisieren, fand sich darunter eine Verlautbarung zum kommenden Abend der Lehre.

Ein Abend der Lehre

Sargeras Schwert, die Zerstörung des Brunnens der Ewigkeit. Azeroth ist übersät von Narben, weltenumspannender Konflikte.

Seid herzlichst eingeladen, am kommenden Abend der Lehre den Thesen und Berichten von Fyrcair von Braunfeld zu lauschen und im Anschluss Fragen und eigene Erkenntnisse mit ihm zu besprechen.


  • Gastbeitrag: Die Wunden Azeroths
  • Beitragsart: Vortrag & Diskussionsrunde
  • Gastredner: Fyrcair von Braunfeld
  • Bewirtung: Café Tannengrün
  • Datum: 2026-03-05T19:00:00Z - Einlass ab 20:00, Vortrag ab 20:30

Dem gefolgt scheint eine weitere Ankündigung.

Fortlaufende Neusortierung des Angebots

Bekannt ist das Skriptorium seit jeher für sein reichhaltiges Angebot an Literatur unserer Zeit. Weniger bekannt mag jedoch der Umstand sein, dass seit Jahren auch Schreibutensilien und Werke der Karthograhie Teil des Warenangebots der Stube ausmachten.

Zumeist in überschaubaren Maße und bezogen von anderen Händlern und Handwerkern entsprechender Expertise, fristeten beide Warengattungen ein eher stiefmütterliches Sein in der Stube. Herausgeben zumeist nur, wenn ein Besuche gezielt danach fragte.

Der Beschluss diese Produkte wie ihre Herkunft mehr Prominenz innerhalb der Regale der Stube zu verleihen, ist kein neuer. Doch dieser Tage, fanden erste Umsetzungen zu diesem Bestreben statt.

Nicht weniger gut sortiert und organisiert als die Schriftwerke der Stube, können ab sofort auch alle Schreibutensilien und Kartenwerke, samt Beschilderung ihrer Hersteller und Herkünfte, in eigens hergerichteten Regalen bewundert werden. Ein stöbern auch ohne Anleitung durch die Schreiber somit möglich. Sei es, um besagtes Objekt der Begierde direkt zu beziehen oder aber, sich an seinen Erschaffer direkt zu wenden, egal ob über Vermittlund durch die Stube oder in eigenem Bestreben.

Seid herzlich eingeladen ab sofort genauso zwischen Karten, Schreibfedern und Tintenfässchen zu stöbern, so wie Ihr es seit einem Jahrzehnt auch gewohnt sein durftet, es zwischen Werken der Lehre und Fantasie zu tun.


Derzeit befinden wir uns in Verhandlung mit Händlern und Handwerkern unser Angebot zu aktualisieren und zu verjüngen, sei es als Ergänzung oder als Ersatz altgedienter Produkte, deren Produzenten unlängst ihr Geschäft wieder aufgegeben haben. Ein erneuter Besuch über die Kommenden Wochen wird sich lohnen!

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OOC:

  • Schrank der Karten: https://skriptorium.stadt-sturmwind.de/?page_id=5082
  • Schrank der Schreibutensilien: https://skriptorium.stadt-sturmwind.de/?page_id=4448

Als das Ladenschild wie ein jeden Donnerstage vor die Türe der Schreibstube gestellt wurde, um die wöchentliche Öffnung zur achten Abendstunde zu signalisieren, fand sich darunter eine Verlautbarung zu kommende wiederkehrende Ereignisse.

Ein Abend der Lehre

Sargeras Schwert, die Zerstörung des Brunnens der Ewigkeit. Azeroth ist übersät von Narben, weltenumspannender Konflikte.

Seid herzlichst eingeladen, am kommenden Abend der Lehre den Thesen und Berichten von Fyrcair von Braunfeld zu lauschen und im Anschluss Fragen und eigene Erkenntnisse mit ihm zu besprechen.


  • Gastbeitrag: Die Wunden Azeroths
  • Beitragsart: Vortrag & Diskussionsrunde
  • Gastredner: Fyrcair von Braunfeld
  • Bewirtung: Café Tannengrün
  • Datum: 2026-03-05T19:00:00Z - Einlass ab 20:00, Vortrag ab 20:30
Der Abend der Geschichten und Poesie

Gedanken wachsen in der schweigend Zeit,
doch teilen sollt’ man deren Worte;
sie sprechen von der Freude und dem Leid:
wir all’ durchschreiten diese Pforte.

Mystikerin Tenaar

Lauscht den Geschichten Azeroths oder betretet selbst die Bühne. Alle 6 Wochen am Pavillon im Kathedralenviertel.


  • Gastgeberin: Eliseabetha Le Faye
  • Ort: Pavillon hinter der Kathedrale, Sturmwind
  • Datum: 2026-03-09T19:00:00Z
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Als das Ladenschild wie ein jeden Donnerstage vor die Türe der Schreibstube gestellt wurde, um die wöchentliche Öffnung zur achten Abendstunde zu signalisieren, fand sich darunter eine Verlautbarung zu einem kommenden wiederkehrenden Ereignis.

Ein Abend der Lehre
Zu ehren ist der, der immerzu Fragen stellt.
- Liu Lang

Seid herzlichst eingeladen, am kommenden zehnten Abend der Lehre den Erzählungen über den legendären Entdecker Liu Lang und seines treuen Begleiter Shen-zin Su zu lauschen, dargebracht in einem Räucherschauspiel durch Lehrensucherin Sora-Lin Nebelpranke.


  • Gastbeitrag: Liu Lang - Reisender durch die Nebel
  • Beitragsart: Schauspiel & Fragerunde
  • Gastredner: Sora-Lin Nebelpranke

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Die Erntehexen von Gilneas

Eine Abhandlung über die Erntehexen und Erntehexer. Zuweilen auch bekannt als die „Druiden von Gilneas“. Verfasst durch Ylvie Kesper.


Inhalt

• Vorwort
• Was ist eigentlich eine Erntehexe?
• Geschichte der Erntehexen
• Sind Erntehexen also Druiden?
• Schlusswort


Vorwort

Diese Schrift entstand im Nachgang einer Diskussion, bei welcher die Frage aufkam, was eine Erntehexe eigentlich ist und ob sie womöglich aufgrund des Wortes „Hexe“ mit dunkler Magie zu tun habe. Um Fragen wie diese grundsätzlich auszuräumen, will ich hiermit ein bisschen Einblick in die Natur der Erntehexen geben

Was ist eigentlich eine Erntehexe?

Erntehexer oder Erntehexen sind Menschen, die sich einer geringen Form der Naturmagie bedienen. Sie haben eine geringe Gabe, sind jedoch keine vollwertigen Anwender. Was sie beschreiten, wird im Volksmund von Gilneas, von wo die Erntehexen stammen, als „Alte Wege“ bezeichnet.

Während in Gilneas-Stadt der Glaube an das Licht einen zentralen Stellenwert einnahm und einnimmt, hielten sich Erntehexen zumeist am Rande der Gesellschaft, in den Dörfern und Siedlungen, fernab der großen, dichten Zivilisation, auf. Es gibt praktisch keine bekannten Erntehexen außerhalb der gilnearischen Kultur.

Die Kräfte eines Erntehexers sind begrenzt. Es sind schwache Kontrollen, schwache Zauber, über die Natur, insbesondere über Pflanzen.

In der Vergangenheit gereichte dies zum Vorteil des gilnearischen Volkes: Die Erntehexen wandten ihre naturmagischen Kräfte an, um Ernten zu stärken und Hungersnöte abzumildern oder gar gänzlich zu verhindern.

Beim zeremoniellen Verbrennen des Weidemanns im Zuge der Schlotternächte nehmen Erntehexen noch eine andere, separate Rolle ein. Sie beschreiben es „Seufzen des Waldes“, wenn dieser seine Blätter im Herbst lässt.

Die Verbrennung eines Zweigs im Feuer des Weidemanns stellt für jene, die den alten Wegen treu sind, eine Art ritueller Reinigung, der Befreiung von Lasten, von Ängsten, Sorgen und Bedauern, dar.

So kann der Winter eine Zeit der Besinnung und der Stärkung sein, um nicht mit der Last des alten Jahres in das neue Jahr überzugehen.


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  • Derzeit in Überarbeitung. Folgt sobald.
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von Ylvie Kesper

Informationsbuch der Königsgarde 'Wächter des Löwen'

Wer sind wir? Was suchen wir? Was bieten wir? Eine Abschrift der aktuellen Informationsschrift der Königsgarde „Wächter des Löwen“ zu Sturmwind.


Inhalt

  • Vorstellung
  • Ausbildung
  • Karriere
  • Kontakt

Information für jene, die berufen sind zur Königsgarde

Wir, die Garde Seiner Majestät, des Königs von Sturmwind

Wächter des Löwen

treten vor Euch, um unser Banner zu erheben und unser Anliegen kundzutun.

Seit jeher stehen wir als Schild vor dem Thron und als Schwert in der Hand des Königs. Unser Platz ist an seiner Seite. In den Hallen der Burg zu Sturmwind, auf den Mauern der Hauptstadt und überall dort, wohin uns sein Wille und seine Worte rufen. Wo der König schreitet, dort steht die Garde. Unbeugsam, wachsam und jederzeit bereit.

Doch die Wirren der Zeit, Krieg und Dunkelheit haben auch unsere Reihen gelichtet. Darum suchen wir nun neue Streiter, die würdig und bereit sind, das Wappen des Löwen zu tragen und an unserer Seite zu kämpfen.

Wer mag sich uns anschließen?


Wenn Ihr in Euch den Ruf des Dienstes vernehmt, so wisset:

Ihr seid ein Mensch von Sturmwind oder der Allianz, standhaft im Herzen und klar im Geiste. Euer Leben soll nicht nur Euch selbst gehören, sondern König und Reich geweiht sein.

Was wir an Euch verlangen, ist mehr als nur ein kräftiger Arm und eine scharfe Klinge:

  • Unerschütterliche Loyalität
  • Euer Herz gehört dem Königshaus von Sturmwind
  • Euer Eid gilt dem König und der Allianz
  • Ihr steht nicht schwankend zwischen den Fronten, noch dient Ihr einem Herren


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  • Derzeit in Überarbeitung. Folgt sobald.
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von den Wächtern des Löwen


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Link zum Aushang:

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Als das Ladenschild wie ein jeden Donnerstage vor die Türe der Schreibstube gestellt wurde, um die wöchentliche Öffnung zur achten Abendstunde zu signalisieren, fand sich darunter eine Verlautbarung zu einem wiederkehrenden Ereignis.

Der Abend der Lehre

Alle Gastbeiträge aufgeschoben

In Anbetracht der Berichte aus dem Norden der Östlichen Königreiche, derer man dieser Tage vermehrt vernehmen kann, wird es an diesem Abend keinen Auftritt eines Gastredners geben. Sind manche von ihnen unlängst dem Ruf um Beistand gefolgt.

Für die Daheimgebliebenen oder jene, die sich noch auf den Weg gen Norden vorbereiten, wird die Stube an diesem Abend, im Zeichen aller Gelehrten und Wissenssuchenden, geöffnet sein.

Erst darauf folgten wie gewohnt die monatlichen Neuerscheinungen und Verweise auf geänderte bzw. erweiterte Schriften.

Leseproben der Werke, die neu zum Archiv hinzu gefunden haben:


Magickae Arcanum - Ein Leitfaden zur arkanen Magie

Eine Leitschrift zu grundlegenden und fortführenden Themen der arkanen Magie, ausgelegt als Lehrwerk für Lehrlinge und Lehrende der arkanen Magie. Verfasst von Thaelyon Zauberweber, einem Magier der Kirin Tor.


Inhalt

  • Vorwort
  • Herkunft und Charakteristiken
  • Macht und Wirkungsweise des Arkanen
  • Einfluss und Effekt der Nutzung arkaner Magien
  • Gesetze der arkanen Magie
    • Das Gesetz der sympathetischen Magie
  • Schulen der arkanen Magie
    • Die arkane Schule der Bannung
    • Die arkane Schule der Beschwörung
    • Die arkane Schule der Hervorrufung
    • Die arkane Schule der Illusion
    • Die arkane Schule der Transmutation
    • Die arkane Schule der Verzauberung
    • Die arkane Schule der Weissagung
  • Abschließende Worte

Vorwort

Dieses Werk richtet sich an alle Schriftgelehrten, Lehrlinge und Meister, die sich den arkanen Künsten und Wissenschaften verschrieben haben oder im Rahmen akademischer Bildung dabei sind, sich mit der kosmischen Natur der Ordnung vertraut zu machen.

Nachfolgend erfahrt Ihr, geneigter Leser, was die Natur des Arkanen, seine Charakteristiken und Herkunft ausmacht, welchen Regeln die Nutzung der arkanen Kräfte unterliegen, wie uns arkane Macht beeinflussen kann und wie die Gesellschaft der Magier die Magie aufgespalten hat und einzuordnen versucht.

Aber vorab zu erklären gilt: Was ist arkane Magie?

Arkane Magie, auch als Ordnungsmagie, arkane Energie oder schlichtweg als Arkana bezeichnet, ist eine kalte und intellektuelle Macht, die dazu im Stande ist, Zeit und Raum zu krümmen und Mana in Formen zu bringen, die offensiver, defensiver oder anderweitig vielfältiger Natur sind. Das Arkane ist eine fundamentale Macht des großen Kosmos und gilt als mächtige Kraftquelle, die das Große Dunkle Jenseits durchzieht. Es kann, so man will, als Element der Wirklichkeit verstanden werden, denn in der kosmischen Spirale ist das Arkane nicht mehr als die Manifestation und die Sprache der Ordnung selbst und damit das unmittelbare Gegenstück des kosmischen Chaos, welches sich in unserer Welt als Teufelsmagie manifestiert.

Herkunft und Charakteristiken

Wie eingangs bereits beschrieben, handelt es sich bei arkaner Magie um die Manifestation der kosmischen Kraft der Ordnung in unserer Wirklichkeit. Die Art der Energie des Arkanen wird stets als unbeständig oder flüchtig beschrieben und wer sie gezielt einzusetzen wünscht, muss sich dieser Kraft mit großer Präzision und Konzentration nähern. Die kosmische Kraft des Chaos dagegen manifestiert sich in höchst destruktiver, verführender und süchtig machender Teufelsmagie. Diese Art der Magie speist sich aus den Energien des Lebens selbst und stellt einen direkten Gegensatz zu den Mächten der Ordnung dar. Aufgrund ihrer Verschiedenheit stoßen sich die Mächte von Chaos und Ordnung gegenseitig ab und halten sich in Schach.

Das Arkane wird häufig als das Grundgewebe unserer Welt beschrieben und ist dazu im Stande, wie andere Arten von Magie, in lebhafte Formen gebracht zu werden. Als Beispiel dazu, gilt ein Verweis auf arkane Elementarwesen! Um arkane Energien zu nutzen, greifen Kundige auf sogenannte Ley-Linien zurück – Quellen immenser magischer Macht, die sich wie Flüsse (oder Adern) durch unsere Welt ziehen. Nicht selten sprechen die Schriftgelehrten bei den flüchtigen Energien der Ley-Linien vom „Lebensblut des Titanenkindes Azeroth“.

Vor Äonen sollen die Titanen, mächtige Wesenheiten des Kosmos, aus der Macht der Ordnung selbst entstanden sein und waren somit die ersten, welche die inhärenten Energien des Arkanen als eigene Sprache im materiellen Universum führten. Mit der Macht der Ordnung streiften sie durch das Große Dunkle Jenseits und nutzten ihr Wissen und ihre Kunst, um Welten mit Leben erblühen zu lassen. So ordneten sie vor Jahrtausenden das primordiale und von den Geschwülsten der alten Götter überzogene Azeroth und schufen in Folge unvorhergesehener Ereignisse den Brunnen der Ewigkeit.

In Form und Farbe tritt rohe arkane Macht in weißen, blauen oder violetten Tönen in Erscheinung. Jedoch handelt es sich hierbei mehr um eine Art Grundstock und nichts, das sich nicht durch die Art der Zauberkunst beeinflussen lässt. So ist das Arkane dahingehend wandelbar, dass es beispielsweise elementare Eigenheiten anderer Magien annehmen kann. Wird das Arkana in Form eines Frostzaubers gewoben, erscheint es in Form eisig blauer Farben, umgeben von gesenkten Temperaturen und näher definiert durch die Form spitzer und scharfkantiger Eisstücke. Ebenso verhält es sich mit der Kanalisierung von Feuerzaubern, mit denen der Geruch von Ruß und brennendem Geäst, der Klang eines Lagerfeuers und das zündelnde Rot wabernder Flammen einhergeht.

Dass das Arkane als Grundgewebe unserer Welt betitelt wird, ist nicht nur akademisches Geschwätz. Bereits in jüngster Vergangenheit hat sich gezeigt, wie kompatibel die Macht der Ordnung mit anderen kosmischen Mächten ist. So ist zum Beispiel der Sonnenbrunnen, nach seiner Wiederherstellung, als Sinnbild der Vereinigung von Licht-Magie und arkanen Energien anzusehen, die in harmonischem Einklang miteinander wirken. Darüber hinaus schufen die Hochelfen von Quel’Thalas Verbindungen zwischen den Mächten des Arkanen und der Macht der Natur, um ihre Runensteine mit dem Mutterbaum Thas’alah zu verbinden. Auf wissenschaftlicher Ebene kooperieren nicht alle Mächte so einfach mit dem Arkanen. Es ist stets zu bedenken, eine ausgewogene Balance im Umgang mit anderen kosmischen Mächten zu wahren, sodass keine Macht die andere absorbiert oder anderweitig abstößt.

Laut den Schriften des letzten Wächters Medivh und seinen Studien über die Macht des Arkanen und ihren Einsatz zieht er den Schluss, dass zur Erschaffung lodernder Flammen mit arkaner Macht der Magier sich auf die flüchtige Natur des Elements konzentriert und diese dann in seine unmittelbare Umgebung ruft, um sie an einem bestimmten Punkt erscheinen zu lassen – andere akademische Schriften sprechen davon, dass sich Zauberwirker auf die Elementarebenen fokussieren und Kraft aus eben diesen herbeirufen und durch das Lenken von Mana und Ley-Energie in geneigte Formen bringen. Das zuvor bereits erwähnte Mana ist der Machtpool eines jeden Zauberwirkers, um auf die latenten Energien der Magie zugreifen zu können. Jeder gewobene Zauber zieht Kraft, mental wie physisch, vom Zauberwirker selbst. Je mehr das eigene Mana erschöpft, desto mehr strengt es den Magier an, Zauber zu wirken. Es ist nicht ratsam über diese Grenze hinaus zu gehen, da nebst starker Erschöpfungserscheinungen der Tod auf all jene wartet, die es mit ungezügeltem Magiegebrauch übertreiben mögen – so hatte schon der Erzmagier Antonidas gewarnt und so werden noch weitere Meister ihre Lehrlinge daran erinnern, wenn sie diese nach exzessivem Magiegebrauch vom Boden auflesen. Um seine Manareserven wieder erstarken zu lassen, sind Ruhe und ein proteinreiches Mahl erstklassige Empfehlungen. Doch in Kampfhandlungen lässt sich nicht auf derlei Ressourcen zurückgreifen. Ein geschwächter Magier an der Front, der sich in unmittelbarer Konfliktreichweite befindet, greift daher auf alchemistische Zusammenstellungen wie Manatränke zurück oder hat in weiser Voraussicht Manaedelsteine erschaffen, die einen Teil seiner Macht geborgen halten und in früherer Zeit geschaffen waren, um mächtige Zauberrituale durchzuführen.

Ihr seht also: Die Natur des Arkanen ist vielfältig und wandelbar und seine Herkunft dicht mit der Entstehung allen Seins verwoben. Und uns ist die große Ehre zuteil, die Geheimnisse des Arkanen zu entschlüsseln und zu nutzen.

Macht und Wirkungsweise des Arkanen

Gut vorstellbar, dass dies der interessanteste Abschnitt dieses Werkes ist. Wie wir bereits erfahren haben, manifestiert sich die Macht der Ordnung in unserer Welt als arkane Energie und war bereits vor Äonen von den Titanen selbst genutzt worden, um Leben auf fremden Welten im Großen Dunklen Jenseits zu erschaffen.


Weiterlesen:

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von Thaelyon Zauberweber


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Folgende Werke haben zuletzt eine Aktualisierung ihres Inhaltes und/oder Aufmachung erfahren.


  • Gesetze Sturmwinds - April 2026
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