Eine Woche ist es her, dass die Sturmwinder samt Besuch von Nah und Fern zusammentraten, um das Straßenfest am Magierviertel zu begehen. Seitdem schwanden nach und nach die Aushänge zu jenem Fest an den Anschlagtafeln der Städte und Orte wieder. Ausgetauscht wurden sie, durch einen neuen. Eine Einlösung eines Versprechens.
Verstrichen ist das Straßenfest am Magierviertel inzwischen eine Weile. Und mit großer Freude verkünden wir, welch vergnüglicher Abend dies für uns war, in der Hoffnung, dass auch viele andere uns dies nachfühlen können und jener Abend in guter wie freudiger Erinnerung verbleiben wird. Wir danken für euren Besuch und euer Mitwirken, die diesen Abend mitgeprägt haben.
Doch auch gilt es nun, ein Versprechen einzulösen. Denn es wurde einst verkündet, dass Glynnia Stimmers Werk, geschaffen in Improvisation während ihres Auftritts im Zusammenwirken mit dem Bühnenpublikum, für die Nachwelt veröffentlicht würde. Daher präsentieren wir mit Freuden das Ergebnis dieses Zusammenwirkens: „Sturmwind dichtet“. In den kommenden Wochen, wird es zudem, ebenso wie angekündigt, in Buchform herausgegeben, für den Erhalt in den Archiven Azeroths.
Sturmwind dichtet
Zum Straßenfest am Magierviertel
Ein jeder stürmt zum Haggis, weil er sonst gleich weg is’.
Ihn gibt’s auf diesem Fest, auch ne Orange, Kämme, Trank und auch ne Brosche.
Her treibt es jeden von jeder Kur, Rock und Hose kauft sogar der Murloc.
Das Feuerwerk mit großem Bumm, danach den einen oder andren Rum.
Des Skriptoriums Jubiläum, dank Arztstand ohne Blähung.
Doch im Baum bei einem Körnchen, Wundert sich das Eichhörnchen.
Sitzt es doch gern in der Gruppe sah überm Verlies tausendfach ne Sternschnuppe.
Der Krach, ihm zum Geleide fuhr durch alle Eingeweide.
Es rannte weg, sah Sahne, sprang hinweg, erwischte ne Banane.
Landete auf der Gauben Schüssel, verscheucht von einem Schraubenschlüssel.
Bis zur Burg, dem Sitz der Krone, wo es fand dann ne Melone.
Grad halbiert, noch ohne Sorgen, von dem Koch, nem alten Worgen.
Rannte dort die Anrichte… roaf hintendrein der oachkatzlschwoaf.
Der alte Koch, vor Schreck und Eile, Stolperte, hing in dem Seile.
Und das Werk vom Dekorator zerschoss ermit nem Photonenresonator.
Und alle wissen, die nicht schwänzen, Das erzeugt Portalinterferenzen.
Wo grade noch des Koches Schopf, prangt nun der schönste Kohlekopf.
Nach banden aus Mull, hasch- te er, warf um das Schildkrötengulasch.
So gings weiter wie ein Schaufelrad. Ich ende hier, es wird sonst fad!
OOC: Co-Autoren aus dem Puplikum, in chronologischer Reihenfolge:
| Tenaar | Beatricxe | Tivara | Leopôld |
| Nestress | Tennith | Anastasíia | Letje |
| Orithon | Rolana | Zaeva | Dev |
| Autlaw | Fyrcaïr | Elesia | Lucyelle |
| Derno | Tinune | Ezia |
Darauf folgte dann noch eine Kopie der Eröffnungsrede samt der Vorstellung aller Aussteller und Darsteller des Abends. Wohl zum Nachlesen für Interessierte und alle jene, die womöglich die Expertise und Talente des Abends einmal selbst für eine andere Veranstaltung ähnlicher Art verpflichten wollen würden. Eine Kontaktaufnahme würde sich sicher lohnen, da ist man sicher.
Begrüßung, Vorstellungen der Veranstalter und Einleitungen der Darsteller (bitte klicken zum erweitern...)
Bal’a dash malanore, Elune-Adore, Achal hecta, Berg zum Gruß und Ehre der Krone, werte Gäste des Straßenfest am Magierviertel von Nah und Fern! In kürze wird das Bühnenprogramm beginnen. Doch zunächst, würde ich gerne ein paar Worte an euch alle richten.
Zehn Jahre ist es seit dem vergangenen Jahr her, dass die Schreibstube des Skriptoriums durch Mitglieder des Hauses Bärengrund und der Stiftung Phönixfeder gegründet wurde, als ein Ort der Lehre, des Wissenserhalts oder einfach nur als ein Ort, an dem den Vergnügen des Lesens gefrönt werden mag. Die einstigen Gründer zogen schon vor langer Zeit weiter, wandten sich neuen Aufgaben zu. Doch die Stube blieb und wurde weiter in zweiter Generation durch die derzeitigen Schreiber fortgeführt. Üblicherweise begnügen wir uns in Bescheidenheit damit, für jene da zu sein, die auf der Suche nach dem passenden Buch sind. Doch die 10 mag eine Zahl sein, deren es zu feiern lohnt. Umso mehr freuen wir uns, Euch alle heute hier begrüßen zu dürfen. Auf diesem Fest zu Ehren jener beiden Männer, wie all der Autoren, die seit nunmehr einem Jahrzehnt, ihre Werke dem Archiv der Stube überließen und so auch der Welt von heute.
Viele dieser Autoren sind heute unter uns. Leider zu viele, um sie in vertretbarer Zeit heute alle vorzustellen. Doch entnehmt gerne der Namensliste an der Tafel hier an der Bühne ihre Namen, und womöglich mögt Ihr einige unter ihnen wiedererkennen. Mir selbst bleibt an dieser Stelle nur, jenen Autoren zu raten, stolz auf das zu sein, was sie erschufen und dies nicht zu verstecken. Wir danken Euch, für Eure Arbeit!
Das soll nun aber genug der Worte zu diesem Fest sein. Stattdessen, ein paar Worte zu unseren heutigen Ausstellern auf diesem Fest! Zunächst hat die Schreibstube heute geöffnet. Mei und Elisehla laden dort herzlich zu etwas pandarischem Tee ein. Doch genauso viel Augenmerk, möchte ich jetzt auf die Stände des Abends richten.
Auf dem Standplatz Nummer 1, direkt neben dem Skriptorium, findet Ihr das Café Tannengrün: Bekannt dafür, mehrmals im Monat an Freitagen am Platz des Magierturms seine Besucher mit eigenen Kreationen an Süßspeisen, Mahlzeiten und erfrischenden Getränken den Übergang in das noch junge Wochenende zu versüßen, sind sie heute hier, um Euch ebenso dieses Fest munden zu lassen!
Auf dem Standplatz Nummer 2 findet Ihr Nathaniel, einstiger Vargas, nun Braunfeld. Wir gratulieren! Ihr benötigt Leder für ein kommendes Projekt? Vielleicht eine neue Tasche? Oder den Rat oder Beistand eines fähigen Handwerkers? Er wird Euch dort der richtige Ansprechpartner sein.
Und auf den ersten Braunfeld, folgt auch zugleich der Zweite. Fyrcair von Braunfeld, von der Seilschlägerei Braunfeld, findet Ihr auf Stellplatz Nummer 3 am Tor zum Magierviertel. Denn was braucht es, um einen Karren aus dem Dreck zu ziehen? Mehr Seil. Wie lockert man die Segel im Sturm? Mit mehr Seil. Wie erklimmt man die höchsten Gipfel Khaz Modans? Mit mehr Seil! Und wie man diese macht, das möchte er Euch heute lehren.
Zwischen Nathaniel und Fyrcair auf Standplatz 4, findet Ihr Magus Eelayas Sturmtänzer und Aleasyr vom Magischen Handwerk und Arkane Kunst. Wer am zweiten Tag einer Woche durch Sturmwind streift, mag womöglich schon in ihrem Laden im Zwergendistrikt gelandet sein. Egal ob Verzauberungen, magische Helfer oder Plüschtiere. Hier werdet Ihr fündig. Eine seltsame Kombination, sagt Ihr? Überzeugt Euch, wie gut sie einhergehen kann!
Auf dem Platz am Apfelbaum, der Standnummer 5, findet Ihr an diesem Abend den Kompass der Hoffnung. Bekannt für ihre gemeinnützigen Projekte in dieser Stadt, wie auch ihre Stände an jeweils dem zweiten Tag einer Woche, sind es dieser Tage Seifen und Teemischungen, womit sie Euch Euren Gaumen und Euren Geruchssinn schmeicheln wollen!
Direkt daneben am Brunnen, der Standnummer 6, geht es mit der Gaumenschmeichlerei gleich weiter. Meisterbäcker Peng-Yushau Sonnenfrieden. Bekannt für seine Backwaren, mit denen er in dieser Stadt kalten Händen etwas zum Wärmen beschert und leerem Magen das Grummeln austreibt. Hier mein persönlicher Geheimtipp: Fragte nach einer seiner Spezialitäten. Den Salzbrezeln!
Drehen wir uns weiter im Kreisel um den Apfelbaum, dann findet Ihr auf Standplatz Nummer 7 Horatio Enderwelt. Der gute Doktor, bekannt für seine Bücher und Vorträge zur Medizin, ist heute hier, um Euch über Eure Gesundheit zu beraten. Und wenn ihr derer bestens seid, was wundervoll zu hören ist, ladet er Euch ein, Euer Glück an seinem Glücksrad zu versuchen!
Der Name Wrynn, ist in dieser Stadt einer, den jeder kennt. Das ehrwürdige Königsgeschlecht, welches für diese Stadt und ihre Bewohner steht und für sie einsteht, ist heute durch die Wächter des Löwen auf Platz Nummer 8 vertreten. Ihr wolltet schon immer wissen, was es braucht, dem König in seiner Not und seinem Alltag beiseitezustehen? Oder Ihr fragt Euch einfach nur, wie das Leben auf dem Schloss so ist? Fragen, zu denen sie Euch womöglich heute Antworten liefern werden!
Als Letzter im Bunde um den Apfelbaum, findet ihr die Apotheker der Apotheke Bergfeld, beheimatet hier im Magierviertel, auf der Nummer 9. Egal ob auf Raten des Doktors nebenan oder aber dem Wunsch, für den Alltag, kommende Reisen und Abenteuer auf das Unverhoffte vorbereitet zu sein. Sie werden die richtige Tinktur gegen Euer Leiden und für Euer Wohl finden!
Wagen wir nun einen Abstecher auf die Pforte zur Löwenruh. Bei 2a, findet Ihr den Standplatz von Lucy Sparkdrive vom klappernden Werkzeugkasten, beheimatet im Zwergendistrikt. Egal ob Ihr Anregungen oder Lösungen bei technischen Fragen sucht. Sie wird bei beidem Euch eine Hilfe sein. Und wenn Ihr schon immer einmal wissen wolltet, wie man eine gnomische Taschenlampe baut, auch dafür ist sie heute hier, es Euch Schritt für Schritt zu erklären!
Direkt am Springbrunnen auf der Löwenruh, bei 3a, findet ihr Schreiner Tjark Evers, wie auch den Stand des am Kirchendistrikt beheimateten Ordens des Refugiums. Eure Fensterläden könnten einmal wieder etwas Zuwendung gebrauchen? Der Stuhl am Esstisch daheim kippelt? Oder Ihr fragt Euch einfach nur, was die Ideale des Ordens sind? All dies und mehr, darauf werdet Ihr bei Tjark Evers Antworten und Lösungen finden!
Doch was wäre ein Straßenfest ohne etwas geselligen Umtrunk? So mag sich wohl manch einer denken? Verzagt dort nicht und wendet Euren Blick zum Standplatz 10 am Wagen neben dem Verlies. Egal ob Bier, Rum oder ein gepflegter Wein. Darf es auch etwas zu essen dabei sein? Die Damen und Herren von der Durstigen Pranke haben heute die Türen ihrer Taverne im Zwergendistrikt geschlossen gehalten, um Euch diese Freuden gleich hier auszuschenken!
An der Pforte zum Verlies, der Standnummer 11, findet Ihr an diesem Abend die Stadtwächter der zehnten Wachkompanie zu Sturwind. Hier, um mit Argusaugen sicherzustellen, dass der Abend ein sicherer und erfreulicher für alle bleibt, laden sie heute auch dazu ein, bei ihnen mehr über ihre wichtige tägliche Arbeit in und um Sturmwind zu erfahren. Und nicht zuletzt, so munkelt man, werden sie die nächsten sein, die ein zehnjähriges Jubiläum feiern werden. Man darf gespannt sein!
Und zu guter Letzt, auf dem Standplatz 1a, direkt beim Handelsposten, werdet Ihr an diesem Abend die Streiter und Abenteurer von An’arkhana antreffen. Denn was wäre ein Straßenfest am Magierviertel ohne Magie? Sie sind heute hier, um darüber aufzuklären, welche wichtige Rolle arkanmagische Talente und Fähigkeiten innerhalb des Militärs der Allianz einnehmen. Und welch wichtige Rolle sie darin spielt, sich der Feinde Azeroths unter ihrer Zuhilfenahme zu erwehren.
Zu beginn jeden Bühnenprogrammpunkts aufgerufen.
Und hiermit erkläre ich die Bühne für eröffnet. Richtet Eure Blicke hinauf auf die ZINNEN DES VERLIESES! Den Anfang machen die Pioniere der elften Pionierkompanie Sturmwinds unter Hauptmann Graeme. All jene, die HIMMELSLATERNEN in den Momenten zuvor gereicht bekommen haben, sind herzlich eingeladen, mit einzustimmen und diese steigen zu lassen! Wir präsentiern das zauberhafte Lichterspiel.
Kommen wir nun zu etwas Gefühl. Oder Heiterkeit? Das wird wohl auf Euch ankommen, werte Gäste. Wer den alle 6 Wochen hier in Sturmwind stattfindenden Abend der Geschichten und Poesie kennt, kennt sie bereits. Denn jetzt betritt Magus Glynnia Stimmer vom Magiersanktum die Bühne. Ruft Ihr SCHLÜSSELWÖRTER zu und horcht, wie sie in Improvisation, ein Werk der Gedichtkunst daraus formen wird, das die von Euch vorgegebenen Richtungen einschlagen wird! Unter dem Titel „Sturmwind dichtet“, wird das heutige Werk, in Schrift für die Nachwelt festgehalten.
Kommen wir zum letzten Programmpunkt des Abends. Aber noch lange nicht das Ende. Das heißt, wenn denn noch jene unter uns sind, die vom regen Markttreiben noch nicht vollends erschöpft sind. Begleitet durch den Gesang und die Musik von Beatrice Greenfield vom Orden des Silberschilds, wird die Bühne und der Platz vor ihr zur Tanzfläche! Schwingt das Bein mit Euren Liebsten und Nächsten oder gar einem noch gänzlich Fremden, beim BÜRGERTANZ in die Nacht!