[A-RP] Einheit X - Archiv- und Diskussionsthread

In letzter Zeit lässt sich wiederholt beobachten, wie die Rekruten und Gefreiten der Zehnten Wachkompanie besonders in den Vormittagsstunden über das Kasernengelände und zum Teil auch durch die Altstadt gescheucht werden. Durch die Altstadt laufen sie große Runden in Formationen, über das weniger gut einsehbare Kasernengelände werden die übrigen Leibesübungen verteilt.

Hierbei ist immer wieder zu beobachten, dass gerade zwei Soldaten, mit den Abzeichen des Hauptgefreiten und des Feldwebels, besonders aktiv daran sind, die Soldaten anzuleiten. So finden diese Übungen zum Teil sogar unter scharfen Augen ihres Vorgesetzten, des Leutnants, statt. Wiederholt kommen sie dabei auch an den Anschlagtafeln vorbei, welche in der Altstadt verteilt stehen.

Ehre der Krone,
Bürger von Sturmwind!

Hiermit gibt die Zehnte Wachkompanie ihr Gesuch nach neuen Kräften zur Verstärkung der Reihen der Stadtwache bekannt. Gesucht werden sowohl neue Rekruten, als auch Soldaten anderer Ränge, welche bestenfalls bereits Erfahrung im Stadteinsatz mitbringen.

Nähere Informationen sind am Wachbüro in der Altstadt zu erfragen, wie auch auf der Rückseite dieses Schreibens zu finden.

Für weitere Informationen wendet Euch an:

Leutnant L. Kesper (Auswahlgespräche)
Jeden Soldaten der Einheit (Ausgabe von Informationsmaterial inkl. Bewerbungsvorlage)

gez. Leutnant L. Kesper
<Siegel des Königs und der Wache>


OOC: Linksammlung

Gildenforum:
https://wachkompanie-sturmwind.enjin.com/forum/m/50066677

IC-Anschlagbrett/-tafel (zum Teil mit aktuellen Fahndungen):
https://wachkompanie-sturmwind.enjin.com/forum/viewforum/9292838/m/50066677

Bewerberinformationen-Unterforum:
https://wachkompanie-sturmwind.enjin.com/forum/m/50066677/viewforum/9292840

Seite der Gilde im Aldorwiki:
https://diealdor.fandom.com/wiki/Zehnte_Wachkompanie

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Eine Kiste am Straßenrand (Post vom 21.01.)

„Halten, das sehen wir uns an.“ sprach der Leutnant zu den Soldaten, die ihn begleiteten, ehe er, mit ihnen im Schlepptau, auf eine Kiste zuging, die ihm ins Auge gefallen war. In dieser offenstehenden Kiste, die herrenlos nahe dem Verlies herumstand, fanden sich mehrere, aber gleichartige, Bücher.

Der Mann las den Titel des Buches, woraufhin sich die Stirn zusammenzog. Er schlug es wahllos auf einer Seite auf, woraufhin das Kräuseln der Stirn sich nur noch mehr verstärkte. Er klappte das Buch zu und nahm es mit. „Wir gehen weiter.“ sprach er rasch. „Wir reden im Wachhaus darüber.“

So setzen die drei Soldaten ihren Weg fort. Am Wachhaus angekommen wird die Laterne des Streifenführers gelöscht, ehe sie das Gebäude betreten und sich am Tisch aufstellen, um das Buch zu betrachten. „Das Manifest der Reinheit von Sturmwind“ prangte gut lesbar in gedruckten Lettern auf dem Buchdeckel. Alleine schon der Titel verhieß nichts Gutes, doch ging es im Innern nur noch weiter: Eine bloße Hetzschrift, über mehrere Seiten, vor allem gegen Leerenelfen, aber auch gegen alle anderen gerichtet, die in Sturmwind, der Meinung des Autors nach, keinen „Mehrwert für die Gesellschaft“ darstellten.

Die Wachsoldaten zeigten sich entsetzt über das, was sie lasen. Irgendjemand war dabei, die Bevölkerung zu gewaltsamen Aktivitäten aufzuwiegeln und sie konnten nichts tun. Sie mussten, ob sie wollten oder nicht, die Hände in den Schoß legen und warten. Warten, bis sich etwas Neues ergibt.

Gerade der Umstand, dass sie so wenig im Vergleich zu so vielen in der Stadt waren, machte jegliche Gegenaktion nur noch schwerer.


Mal wieder eine kleine IC-Geschichte aus unserem Alltag. Einfaches „push“ oder „le püsh“ ist langweilig.
(Leider war durch das Forensystem ein Post mit dem Twink nötig.)

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Eigentlich dachte ich, dass es endlich besser wird: ne Arbeit bei ’nem Zwerg und so was wie’n Freund. Einer der nicht gleich Riechsalz braucht und sich Luft zufächert, wenn ich nen Rauch anzünd’ oder bisschen anner Flasche nipp. Un’ jetzt? Nichts. Nichtster als Nichts! Nur wegen dieser Wachen.

Was muss dieser Wachmann auch son’ versteckter Wolf sein und nen Riecher haben, wie n Spürhund?! Der hat nich lang gebraucht, um mich im Pfandhaus oben zu entdecken – alles nur wegen dem bisschen viel Bier und weil ich meine Arbeit gemacht hab, eh? Der Kerl war so groß wie ein Haus, als er in mein Fass geguckt hat, in dem ich mich ganz leise versteckt hab, ich schwör’s! Und ganz schön lange Krallen so lang wie meine ganze Hand! Mitleid hatte der keins, das hab ich gleich gemerkt. Da nützt auch jammern nichts, also hab ich den Mund gehalten. Na, hab dann aber noch allen vor die Füße gekotzt. Das ganze, gute, dunkle Bier vom Pfandhaus. Ziemliche Sauerei war das.

Und dann? Dann ham sie mich mitgenommen und was hat mein feiner Freund gemacht, der Seemann? Nichts! Hat mich einfach weggeschickt, der elende Verräter. Das vergess’ ich dem aber nicht! Ich darf auch nicht immer wieder drauf reinfallen, dass einer n Freund sein kann – wie auch immer, der wird sich noch wundern.
Der Worgenwachmann, eh, das isn Kerl – glaub, der hätte mich am liebsten verprügelt oder gefressen, so wie der geschaut hat – zum Glück war das Mädchen dabei, sonst hätt’ mich mein Mut ganz verlassen. Hat aber glaub ich nicht gemerkt, dass er mir ganz schön Angst eingejagt hat, der Wachkerl. Brinn oder so haben sie ihn gerufen immer: Oh Brinn! So toll war der jetzt aber dann auch nich, das man gleich so Ohen muss…na wie auch immer, vor dem muss man jedenfalls aufpassen: Wer so ne Nase hat und solche Ohren, dem entgeht so schnell nix.
Dass ich weinen musste hat er aber hoffentlich nicht gesehen, beim Nether. Aber ich konnt’ irgendwann nicht anders. Was hättest du denn gemacht an meiner Stelle? Steht da so einer und knurrt dich an und weiß genau, dass du gelogen hast und seine blöden Wachmänner dich am Kragen ins Heim zu der Matrone schleppen werden, damit du da versauerst. Hättst du nich’ geweint? Ich konnt nich’ anders und mir war außerdem schlecht – is mir heute noch.

Die Matrone hättest du sehen sollen, als die Wachen mich abgeliefert haben im Waisenhaus. Die war nicht froh, dass ich wieder da war, dreckig, besoffen und stinkend wie ’n Iltis. Hat mir ganz schön eine gelangt, da hab ich die Ahnen singen hören, aye! Und dann auch noch abgeschrubbt mit ner Wurzelbürste und kaltem Wasser. So viel Wasser! Und sanft is die nicht, das sag ich dir! Dann hat sie mich im Kammerl eingesperrt mit nem Spei-Eimer und ner Decke. Jetzt sitz ich hier drin, nackig wie’n Frosch, weil sie meine Sachen wäscht und nachher will sie mir noch was von Tulrion Ringfort erzählen und den Tugenden. Meine Pfeife und das ganze schöne Silber hat sie mir auch weggenommen, sogar den Haken und die Angelschnur. Die Anderen hier können wenigstens raus, aber is nich mit mir. Sobald es geht nehm’ ich die Beine in die Hand und lauf weg, so weit es geht. Nur die Alte is ganz schön misstrauisch geworden inzwischen, die passt auf wien Fuchs… ne, wien Worgenwächter!
Na vielleicht komm ich trotzdem irgendwann, irgendwie hier raus. So schnell kriegt die mich auch nicht klein. Das alles nur wegen dieser Wachen, wer hätte denn ahnen können, dass die sich um ’nen kleinen gröhlenden Jungen scheren!

/push der Zehnten!

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Neue Aushänge und Flugblätter werden an den öffentlichen schwarzen Brettern der Stadt Sturmwind, jedoch auch an den Anschlagtafeln der Stadt- und Hafenwache verteilt. Ebenso finden welche vor jedem Zugang zur Stadt Platz.

Vorderseite:
https://cdn.discordapp.com/attachments/396828255484772352/587606050048442368/flugblatt_2_ab.png
oder
https://cdn.discordapp.com/attachments/487994547981385729/675327151314042880/Flugblatt_6.png


Rückseite:

Ehre der Krone,
Bürger von Sturmwind!

Um aktuelle, wie auch zukünftige Aufgaben ordentlich und in einem angemessenen Zeitrahmen bearbeiten zu können, ist Verstärkung an Soldaten nötig. Somit gibt die Zehnte Wachkompanie ihr Gesuch nach neuen Kräften zur Stärkung der Reihen der Stadtwache bekannt. Gesucht werden sowohl frische Rekruten, als auch Soldaten anderer Ränge, welche bestenfalls bereits Erfahrung im Stadteinsatz mitbringen.

Nähere Informationen sind am Wachbüro in der Altstadt zu erfragen.

Für weitere Informationen wendet Euch an:

Leutnant L. Kesper (Auswahlgespräche)
Jeden Soldaten der Einheit (Ausgabe von Informationsmaterial inkl. Bewerbungsvorlage)

gez. Leutnant L. Kesper
<Siegel des Königs und der Wache>

OOC-Informationen

((Wachbüro im Laden „Der Silberschild“ in der Altstadt.))
Gildenforum:
https://wachkompanie-sturmwind.enjin.com/
Bewerberforum und -informationen:
https://wachkompanie-sturmwind.enjin.com/forum/m/50066677/viewforum/9292840
Gildenbeitrag im Aldorwiki:
https://diealdor.fandom.com/wiki/Zehnte_Wachkompanie

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Erneut muss ich auf den Twink zurückgreifen, da ich den Thread erstellt habe und mir daher nicht selbst antworten darf.



Es mag im Vergleich zu manchen „altgedienten“ Gilden tatsächlich wie ein junger Hüpfer wirken, doch können wir mit Stolz sagen, dass die Gilde nun ihr einjähriges Jubiläum begeht, beinahe auf den Tag genau. Durch das Schaltjahr wäre es sogar schon am 02.03.2020 gewesen.

Ich möchte mich an dieser Stelle für das RP mit vielen, vielen Spielern bedanken. Es war stellenweise ein sehr steiniger Weg und der ein oder andere Spieler ist OOC immer wieder bereit, uns noch mehr Steine in diesen Weg zu legen. Ich hatte zwar auch persönliche Tiefpunkte, dafür aber auch sehr viele positive Erlebnisse mit anderen Spielern.

Bei externen Spielern möchte ich folgende Spieler(-gruppen) besonders zum Dank hervorheben:

  • Dem Magiersanktum Sturmwind für die hervorragende Kooperation in diversen Situationen.
  • Dem Sanktum der Dämmerung für Zusammenarbeit in elfischen Angelegenheiten.
  • Amtmann Rorik Sinclair
  • Dem Skriptorium Sturmwind

Davon ab will ich an dieser Stelle jedoch auch ein Resümée ziehen und auf Kritikpunkte eingehen.
Seit Gründung der Gilde haben wir über 115 verschiedene, von einander meist unabhängige Fälle bearbeitet, für die auch Akten angelegt wurden.
Das IC täglich im Forum geführte Wachbuch, welches die nennenswerten Ereignisse eines Tages zusammenfasst, fasst nach heutigem Stand über 250 A4-Seiten mit über 80.000 Worten.

Bezüglich der Kritik werde ich einen Post in den Spoiler setzen, welchen ich bereits vor einigen Wochen vorgeschrieben habe.

Kritik

Part I:
Ich fange mit dem Punkt an, über welchen wir die meisten Beschwerden erhalten: Die Personen- und Tavernenkontrollen.

Historisch betrachtet ist es so gewesen, dass jedes Wirthaus, jede Schenke, jedes Gasthaus und so weiter ein sog. „Wirtshausschild“ besaß. Dies war einerseits eine Werbung und andererseits zeigte es auch eindeutig, dass es sich um eine der vorgenannten Einrichtungen handelte. Des Weiteren hatte es für Kontrolleure und Steuereintreiber den Zweck, dass sie sehen konnten, wo sie hinmüssen, denn Schanklizenzen gab es auch damals schon. Sogenanntes „Zapfgeld“ oder „Schankgeld“ wurde als eine Art Steuer erhoben, damit auch die Städte etwas vom boomenden Betrieb der Wirtschaften hatten. Wer keine Schanklizenz aufweisen konnte, beging dementsprechend eine Art früher Steuerhinterziehung.

Sturmwind ist durchaus mittelalterlich orientiert. Gilneas geht sogar noch weiter. Ich sehe keinen Grund, warum es in Sturmwind anders sein sollte, zumal Tavernenkontrollen genau nach den Schanklizenzen bereits seit diversen Jahren durchgeführt werden. Natürlich, es kann den Fluss des RP des Einzelnen stören, doch generiert es gleichzeitig neue Möglichkeiten für RP.
Gleiches sehe ich bei Personenkontrollen. Mir kommt zu Ohren, dass die, ich zitiere direkt aus meiner „Fanpost“, wie ich sie nenne, die Beschwerdebriefe, die ich nach dem Post im Jahresrückblickfaden 2019 erhielt: „andauernden Personen- und Tavernenkontrollen nerven“. Nun, wir versuchen primär jene zu kontrollieren, die auffällig sind.

In manchen Fällen würde es reichen, den gesunden Menschenverstand anzustrengen. Welche Stadtwache, oder, auf den modernen Kontext bezogen, welcher Polizist, würde jemanden nicht anhalten, wenn dieser mit blutigen Messern in der Hand durch die Gegend läuft? Oder wenn derjenige beim Anblick der Stadtwache „ganz schnell“ die Hände zu den Taschen bewegt und etwas zu verstecken versucht? Wenn nicht gerade der Kommandierende mit dem falschen Fuß aufstand und daher willkürlich jemand „unschuldiges“ zur Kontrolle bestimmte, haben die Kontrollen Sinn und Zweck. Wenn man sich IC davon beleidigt fühlt, kann man sich immer noch beim Vorgesetzten beschweren. Sich OOC jedoch aufzuregen, dass „das ja nun nicht sein müsse“ und „total unfair“ sei, ist der falsche Weg der Herangehensweise.

„Unfreundlichkeiten“, „Schlechtes Wach-RP“ und ähnliche Schoten höre ich öfter. Doch realistisch betrachtet kamen Freundlichkeitsvorschriften von wegen „Die Polizei, dein Freund und Helfer“ in Deutschland erst in den 1920er Jahren auf, vorher war die Schutzpolizei (kurz „Schupo“) als „Schlägertruppe“ verschrien. Unsere Vorschriften sind da eindeutig etwas zuvorkommender. Und gerade, wenn man zum Teil bereits seit 3-7 (RL!-)Stunden im RP ist, sich dabei nur um die Probleme anderer (Spieler-)Charaktere kümmert, kann es durchaus mal sein, dass man IC etwas aus der Haut fährt, gerade, wenn man im Stress ist. Ich will hier niemanden in Schutz nehmen, jedoch bitte ich darum, sowas IC zu belassen, sich OOC jedoch ins Gedächtnis zu rufen, dass wir uns in unserer Freizeit um die Freizeit und den Spielspaß anderer kümmern. Die Wacharbeit ist nämlich genau das: Arbeit. Unbezahlt, Stundenlang, für Spaß und Freude von einem selbst und anderer.
Dazu möchte ich noch erwähnen, dass unser Umgang mit Personen, die sich an Tatorten aufhalten und dabei der Wache konsequent im Weg stehen, auf Kritik stieß. Wir warnen ausreichend vor, ehe wir zu Gewalt greifen. Wenn man jedoch auch nach drei Aufforderungen, weiterzugehen, immer noch am Selben Fleck steht (ich meine damit auch mit Emotes dazwischen), dann wird derjenige eben auch unsanfter fortbewegt.

Über das Verliesspiel, die Missstände und Missverständnisse hierbei habe ich an anderen Stellen bereits zur Genüge gesprochen. Ein primäres Problem, auch hierbei, ist es, dass „negative“ Ereignisse länger im Gedächtnis bleiben und eher zur Sprache gebracht werden als „positive“ Ereignisse. Rollenspiel ist ein Miteinander, kein Gegeneinander. Das ist eine grundlegende Regel jedes Rollenspiels, die man OOC beachten sollte, auch wenn man im IC noch so sehr verfeindet ist.

„Die Stadtwache nimmt sich nicht genug Zeit für mich/uns.“ -> Siehe Punkt Verliesspiel. Wir haben nicht immer die notwendige Besetzung, um jedem Spieler so viel Zeit zu geben, wie er will. Wenn sich etwas ereignet oder wir zum nächsten Punkt auf der Tagesliste müssen, dann müssen wir eben weiter. Wären wir um einige Spieler reicher, wäre eine bessere Zeitverteilung möglich.

Dann gäbe es noch das bzw. den Powerlevel. Manch einer ist der Meinung, wir würden uns zu viel herausnehmen, würden uns als unantastbar sehen. Hier muss ich höflichst widersprechen. Wenn die Soldaten Fehler begehen, meldet man sie bei ihrem Vorgesetzten. Ist der oberste Vorgesetzte das Problem oder hört er einen nicht an, kann man zu Amtleuten und Richtern, beispielsweise zu Rorik Sinclair – welchen ich an dieser Stelle nochmals lobend erwähnen will – gehen. Jener kann, wie bereits in manchen Fällen geschehen, auch für entsprechende Maßnahmen sorgen, wenn der Vorwurf begründet ist.

Wir sind nicht perfekt, das wissen wir selbst. Wir machen Fehler, wir haben Fehler gemacht und wir werden weiterhin Fehler machen. Denn wir sind, was viele gerne mal zu vergessen scheinen, keine NSCs. Unsere Charaktere sind Spielercharaktere und Spieler sind wir auch hinter dem Bildschirm: Wir sind Menschen. Fehler sind menschlich. Und doch werden wir immer daran arbeiten, uns selbst zu verbessern.


Part II:

Wir haben uns nun ausreichend zu Kritik an uns geäußert, ich denke, dass es Zeit ist, auch selbst etwas Kritik zu üben:

Wildtiere. - Über jene wurde hier ([A-RP] Anschlagtafeln in Sturmwind) meiner Meinung nach bereits genug gesagt. Aus logischer Sicht dürfte es einfach keine Wildtiere, die nicht unter bestimmten Sicherheitsvorkehrungen unterwegs sind, in der Stadt geben. Am Tor würde man sie nicht einlassen, am Hafen nicht einreisen lassen. Es ist eine Großstadt und die Leben der Bevölkerung zählen weitaus höher als der persönliche Besitz des Einzelnen in Form eines Tiers.

Kinder. - Ich sage nicht, dass man sie nicht spielen sollte, nein. Wir sagen lediglich, dass Kinder, die ab einer gewissen Uhrzeit (sagen wir, 22/23/24 Uhr) alleine auf den Straßen unterwegs sind, von jeder (NSC-)Wache aufgegriffen und nach Hause oder zum Waisenhaus gebracht würden. Wir sehen immer wieder, selbst um halb 2 Uhr nachts, Kinder im Alter von zum Teil unter zehn Jahren, die um diese Zeit alleine durch die Gegend stromern.

Hetze. - Wie oben erwähnt, wir haben Fehler gemacht und werden weiterhin Fehler machen, das macht uns menschlich. Und doch bespielen die größeren Wachgilden seit ein paar Jahren ein und die Selben Vorschriften und Regeln, nach denen sie arbeiten. Eine neue Wachgilde, wie auch zum Teil gefordert, würde, wenn sie nicht nach den Selben Regeln spielt, wahlweise eine Kuschelkompanie oder eine Schlägertruppe. Ich denke, dass es ratsam ist, die Balance zu halten. Manch einer erzählt ganzen Gilden, wie inkompetent wir – und gerade ich – seien, weil ich den „Kommandeur“ nicht als Rang anerkannte, ganz einfach, weil es kein Rang ist. Ja, man wird zum Kommandeur ernannt, aber nicht befördert, so ist es kein militärischer Rang, sondern eine Funktion. Oder, für den Fachbegriff, eine Dienststellung, statt eines Dienstgrades. Der eigentliche Rang, den derjenige Soldat innehat, bleibt dabei erhalten.

Unnötige Bürokratie. – Uns wird oft vorgeworfen, wir würden die Stadt und Stadtwache zu bürokratisch halten. Es gäbe zu viel Papierkram. Auf der anderen Seite wird bei jeder Gelegenheit eine richterliche Anordnung gefordert, damit die Wachteileinheiten in ein Haus zur Durchsuchung oder gar nur zur Kontrolle kommen dürfen? Ich erwähnte oben die Regeln und Vorschriften. In jenen steht geschrieben: „Die Zuständigkeit der Stadtwache beschränkt sich primär auf die Stadt Sturmwind mit allen Gebäuden, Anwesen und Orten, da diese als Eigentum des Königs zu betrachten sind und die Stadtwache Königshaus und Gesetz allzeit zu vertreten hat.“ – Soll heißen: Wenn es einen triftigen Grund gibt, hat die Stadtwache jedes Recht, in jedes Haus, jede Hundehütte, jede Taverne, jedes Lagerhaus und in jeden Hühnerstall zu sehen. Wenn sie dabei etwas beschädigen oder ihr Vorgehen zweifelhaft ist, kann – wie oben erwähnt – beim Vorgesetzten oder bei einem Amtmann Beschwerde eingelegt werden.

Bis an die Zähne bewaffnet. – Wieder ein Logik-Punkt, wie auch die Kinder und die Wildtiere: Wo ist die Logik, in einer befestigten Hauptstadt, wo an jeder Ecke eine Wache steht, wenn jeder Dritte in der Stadt herumläuft, als würde er gleich eine Bank überfallen wollen? Volle Rüstung (ganz gleich, ob Leder oder Metall), zwei Messer pro Stiefel, ein halbes Dutzend Wurfmesser und –nadeln am Körper, teure Schwerter und Schusswaffen dazu und zum krönenden Abschluss noch wahlweise ein Beutel Granaten oder Molotovcocktails. Hier stelle ich mir zwei Fragen.
Erstens: Warum? Warum muss das in der Stadt sein?
Zweitens: Woher hat derjenige, der zum Teil nur ein einfacher Söldner ohne aktuellen Auftrag sein will, das Geld für den ganzen Kladderadatsch?

Ich hoffe, dass meine/unsere Kritikpunkte den ein oder anderen zum Nachdenken animieren. Fasst es bitte nicht als „er will uns vorschreiben, wie wir zu spielen haben“ auf. Es ist lediglich eine Aufzählung von Punkten, die mir und auch anderen immer wieder auffällt und zum Teil aufstößt. Ich will an dieser Stelle zu mehr bodenständigen Konzepten appellieren. Und, besonders wichtig: Belasst das IC mehr im IC. Reagiert auf eine IC-Aktion im IC und nicht im OOC.


Abschließend will ich noch sagen: Danke für ein tolles Jahr an RP. Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr, neue Kontakte, neue Mit- und Gegenspieler, IC. OOC sollten wir nie vergessen, dass wir alle ein Spiel spielen. WIr alle sind im Rollenspiel. Dies ist ein Miteinander, kein Gegeneinander. Dies wird meiner Meinung nach viel zu oft vergessen.

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Eine bescheidene Kritik, auf die Kritik part 1 und 2

Du beginnst deine Kritikpost fast mit „Historisch betrachtet“
Ich finde, dass du dir da zu sehr den Vergleich aus dem RL ziehst. World of Warcraft ist noch immer ein Fantasyuniversum und obgleich es Paralelen zum Mittelalter gibt, ist es noch immer eine eigene Welt mit einer völlig eigenen Entwicklung.
Natürlich möchte man sich die Lücken in der Lore irgendwie „logisch“(<-Zur Logik komme ich später noch einmal genauer) erklären, doch gibt es Vieles, was eben gegen so eine mittelalterliche Entwicklung spricht. Das sind zum Beispiel die Steampunkelemente, Kristallgebilde, die durchs Weltall fliegen und allerhand andere techische Errungenschaften. Auch die Tatsache, dass die Menschen einen König besitzen, ist jetzt nicht unbedingt ein Indiz dafür, dass es sich ums Mittelalter handelt. Die Engländer haben heut noch eine Königin und die leben auch nicht im Mittelalter.

Kurz gesagt. Elemente sind zwar vorhanden, aber meines Erachtens mit Vorsicht zu genießen und unbrauchbar für eine Kritik. Besser hätte ich es gefunden, wenn du hier Buchstellen oder Quests als Quellen hergezogen hättest, um einen Vergleich zu ziehen.
Machen wir mal weiter. Du schreibst, dass es in manchen Fällen reichen würde, den gesunden Menschenverstand anzustrengen. Ich bin mir nicht sicher, was genau du damit sagen möchtest. Forderst du das? Nimmst du an, dass manche Personen das nicht tun?
Oder bedeutet es, dass Jemand der vielleicht anders denkt, keinen gesunden Menschenverstand besitzt? Ich persönlich weiß nicht so recht, wie ich auf diese Worte reagieren soll. Tatsächlich finde ich es sogar etwas frech, weil es in mir das Gefühl aufkommen lässt, dass du anderen den Mangel eines solchen Verstandes vorwirfst, den du ja selbst offenbar zu besitzen scheinst.
Muss nicht sein, wie ich finde.
Auch gefällt mir nicht, in welcher Form du deine Kritik bisher kund getan hast. Direkt unter dem Menschenverstand erwähnst du zum Beispiel mit den blutigen Messern ein recht extremes Beispiel, welches deine Aussage doch nur unterstreichen soll, oder irre ich mich da?
„Unfreundlichkeiten“, „Schlechtes Wach-Rp“
Ich frage mich gerade, warum du gerade diesen Punkt in Gänsefüßchen setzt und warum du das Wort Schoten verwendet hast.
Schote bedeutet ja soviel wie Prahlerei, Lüge, Märchen, oder halt erfundene Geschichten.
Tatsächlich finde ich jedoch, dass es sich hierbei wohl einfach um die Meinung anderer Leute handelt. Du musst diese Meinung nicht mögen, aber ich finde, dass du sie zumindest nicht so respektlos als Lüge betiteln solltest.

Freundlichkeitsvorschriften. Den Verlgiech zur Polizei in Deutschland würde ich gar nicht ziehen. Es mag sein, dass er gern von vielen Leuten gezogen wird, aber da hätten wir dann wieder das Ding mit der Historie. Dass ihr euer RP versucht, zuvorkommender zu gestalten, finde ich jedoch gut. Rollenspiel lebt ja schließlich von Kompromissen und Miteinander (Das erwähnst du ja weiter Unten im Punkt Verlies auch noch einmal). Es sollte ja Allen auf eine gewisse Weise Spaß machen.

Das führt mich aber leider schon zum nächsten Kritikpunkt meinerseits. Du beschwest dich, dass du 3-7 (RL!-) Stunden im Rp bist und dich dabei nur um die Probleme anderer (Spieler-) Charaktäre kümmerst. Das ist ein selbstgelegtes Ei würde ich mal sagen. Denn du hast dir schließlich ausgesucht, dass du eine Stadtwache spielen möchtest. Niemand hat dich dazu gezwungen. Daher finde ich, dass du den Spielern das nicht in deiner Kritik vorwerfen solltest, dass du so viel Zeit darin investierst oder es als Arbeit empfindest. Das hast du dir ja so ausgesucht. Wenn dir das zu viel ist oder das nicht magst, wäre es vielleicht eine Überlegung wert, ob du dir nicht Jemanden suchst, der dir etwas dieser Arbeit abnimmt oder ob du dich selbst vielleicht auf eine geringere Zahl an Spielstunden beschränkst.

Da ich der Reihe nach gehe, komme ich jetzt nochmal zum Punkt Verliesspiel und das in dem Punkt erwähnte Miteinader. Wie vorhin schon erwähnt und wie du es auch bestätigst, ist Rollenspiel ein Miteinander. Zu einem Miteinander gehört, dass beide Parteien die Rahmenbedingungen festlegen und damit eben auch Kompromisse eingehen. Diese Rahmenbedingungen werden OOC geschaffen und „negative“ wie „positive“ Ereignisse im Rollenspiel können dadurch zu positiven Erinnerungen bei den Spielern führen. Wie ihr das umsetzt, weiß ich nicht, aber wenn es bei Spielern zu negativen Erinnerungen führt, gab es vielleicht einen Konflikt im Bezug auf das Miteinander?

„Die Stadtwache nimmt sich nicht genug Zeit für mich/uns“
Verstehe ich und finde, dass ihr euch da nicht stressen lassen solltet. Es ist eure Sache wie viel Zeit ihr in euer Hobby, Rollenspiel und das Spiel als Wache investieren wollt. Es ist nicht eure Pflicht, Jemanden zu bespaßen oder 24/7 parat zu stehen.

Was die Meinung zu dem Powerlevel angeht. Es ist eine Meinung. Hier finde ich, dass viele Elemente ineinander greifen. Zum einen die Vorstellung der verschiedenen Personen, wie die World of Warcraft funktioniert. Du erwähntest da weiter oben, dass Sturmwind ja durchaus sehr mittealterlich orientiert sei. Zumindest ist das deine Vorstellung. Ich würde dich bitten, nicht zu vergessen, dass es eben nicht nur diese Meinung gibt, sondern auch viele Andere und dass hier dann der Punkt mit dem Miteinander und den Kompromissen greift. Diese Kritik richte ich nun mehr an die Allgemeinheit, denn manchmal kann es fürs Rollenspiel förderlich sein, Auch als Wache, einfach mal nach zu geben. Achtung!
Damit sage ich nicht, dass ihr als Stadtwache das nicht tut! Wie sich das Rollenspiel schlussendlich entwickelt liegt in der Kompromissfähigkeit der ,im Rollenspiel beteiligten, Parteien.
Dass ihr… Nein… Dass Jeder mal Fehler macht, ist Menschlich. Bedauerlicherweise gibt es in Deutschland eine fürchterliche Fehlerkultur, weshalb ich verstehen kann, dass du das nun nochmal extra erwähnst. Hier geht meine Kritik eindeutig an eben jene deutsche Fehlerkultur. Wieder mag ich euch da sagen, dass ihr euch dahingehend nicht zu sehr stressen lassen solltet. Es ist ein Hobby, es sollte Spaß machen. Bedauerlicherweise gibt es aber auch Jene, die nur Spaß an Etwas haben, wenn es brechendernst ist.
Bei Part zwei angekommen, widme ich mich nun mal kurz den Wildtieren. Oder vielmehr der gern gewählten worte „Aus logischer Sicht.“ Logik ist in diesem Punkt so eine Sache.
Die Logik ist ein Teilgebiet der Philosophie und umfasst in erster Linie die Lehre vom korrekten Folgern. Logik wird in allen Wissenschaften eingesetzt, um allgemeingültige Naturgesetze zu erforschen und zu formulieren. Die Wissenschaften die am stärksten von logischer Vorgehensweise geprägt sind, sind die Philosophie und die Mathematik. Allerdings ist festzuhalten, dass die Logik selbst nur die Lehre vom Folgern ist, ohne grundlegende Fakten kann sie also keine praktischen Ergebnisse erzielen.
Oder anders gesagt. Du kannst logisch sein und trotzdem völligen Stuss reden, wenn die Fakten fehlen.
Das Existieren oder Nichtexistieren solcher Wildtiere müsste also anhand von im Spiel und in Büchern erwähnten fakten bestätigt werden, um da wirklich was sagen zu können. Daher würde ich den Part „aus logischer Sicht“ weg lassen und schlicht bei der eigenen Meinung bleiben.
Bei den Kindern ist das so eine Sache. Manche Spieler haben nur zu bestimmten Tages- oder eben Nachtzeiten Zeit zu spielen. Obgleich es dir als unlogisch erscheinen mag, finde ich, dass du da schlicht drüber hinweg sehen und dir ins Gedächtnis rufen solltest, dass diese Spieler ins Spiel einloggen, weil sie ihrem Hobby nachgehen wollen und vielleicht leider keine andere Zeit dafür wählen können. Dennoch haben diese Spieler natürlich das Recht, solche Charaktäre zu spielen. Wenn du dich dadurch gestört fühlen solltest, steht es dir ja noch immer frei, einfach kein Spiel mit diesen Kindern zu beginnen oder es Rasch auf eine möglichst freundliche und kreative Art zu beenden.

Was die Hetze angeht, finde ich, dass du da auch wieder unnötig frech wirst. Es ist eure Sache, welche Regeln ihr für euer Spiel festlegt und wenn ihr nicht nach den Regeln von den erwähnten größeren Wachgilden spielt, solltest du das vielleicht einfach direkt erwähnen, doch diesen Gilden nicht direkt unterstellen , dass sie eine Kuschelkompanie oder Schlägertruppe seien. Soetwas macht man nicht.
Die Sache mit dem „Kommandeur“ ist, meines Erachtens, ein Problem, welches du IC oder OOC mit der Person klären solltest. Hatten wir ja schon. Miteinander und so. Unnötig, das hier nochmal auf zu rollen und damit der Person, trotz der Nichterwähnung des Namens, nochmal in den Schritt zu treten. Muss nicht sein.

Die Bürokratie ist ganz euer Problem. Wie ihr das halten wollt, ist voll eure Sache. Da ist eben wieder das Problem mit dem Miteinander und den Kompromissen.
Was jedoch diese Aussage angeht „Wenn es einen triftigen Grund gibt, hat die Stadtwache jedes Recht, in jedes Haus, jede Hundehütte… ect. zu sehen“ finde ich, dass ihr das mit Vorsicht genießen solltet. Denn auch wenn ihr eine Stadtwache im Rollenspiel darstellt, habt ihr nicht mehr oder weniger Rechte als jeder andere Spieler auch. Diese Aussage liest sich, als wäre sie ein guter Grund, anderen Spielern ein Rollenspiel auf zu zwingen und das, finde ich, sollte man niemals tun. Ich hoffe daher, dass ihr es auch respektiert, wenn euch mal wer, warum auch immer, ausschließen möchte.
Bei dem Punkt „bis an die Zähne bewaffnet.“ kommst du wieder mit der Logik. Wie bereits erwähnt… Es ist ein Fantasyspiel und die Meinung der Anderen kann und darf sich von der Deinen unterscheiden. Das Tragen von Waffen gehört zum Teil auch zur Darstellung des Charakters dazu. Diese Darstellung ist, in einer beschränkten virtuellen Welt, wie WoW wichtig, um Charaktern eine gewisse Tiefe zu verleihen, ein gewisses Bild und damit auch bestimmte Gefühle zu vermitteln. Das nur mal so als eine mögliche Antwort auf das Warum?
Auf die Frage woher manche Charaktäre ihr Zeug haben gibt es schlicht die Antwort: Finds heraus. Die Spieler gestalten ihre Charakter, wie sie es für richtig halten. Das als Kladderadatsch zu bezeichnen, finde ich wieder nicht sehr nice von dir. Muss einfach nicht sein, dass du Andere Leute, die nicht die selbe Sicht haben wie du, so zynisch angreifst.

Zu erwähnen, dass dir diese Punkte aufstoßen, finde ich okay. Dass du aber Andere mit ins Boot ziehst, wirkt auf mich so, als wolltest du damit wieder deine Punkte unterstreichen.
Nur weil mehrere Personen das selbe Gedankengut teilen, muss es nicht auch gleichzeitig gutes Gedankengut sein und wenn du bodenständige Konzepte im Rollenspiel wünscht, was auch immer du als bodenständig empfindest, steht es dir da natürlich frei, dir einen solchen Charakter zu erstellen. Es steht dir aber genau so frei, dich an den bisher bestehenden Rollenspielkonzepten zu stören. Da muss aber nun wirklich nicht apelliert werden. Das ist schon wieder soetwas, wo ich sagen würde, dass es unverschämt, im bezug auf die existierenden Konzepte, von dir ist.

Ich gebe dir recht, dass IC weitestgehend IC bleiben sollte. Ob der verschiedenen Sichten der Welt, lässt es sich manchmal jedoch nicht vermeiden, auch mal OOC zu plauschen. Wenn das Ergebnis eines solchen OOC Gespräches ein konstruktiver Kompromiss für beide Seiten ist, warum nicht?
Wenn das Rollenspiel, durch was für Gründe auch immer, darunter leidet… Ist es aber womöglich besser kein solches OOC Gespräch zu führen. Ob man mit dir solche Gespräche führen kann, vermag ich nicht zu sagen.

Ich hoffe, dass meine Kritikpunkte dich auch ein Wenig zum Nachdenken animieren. Ich gratuliere dir zum einjährigen Bestehen der Gilde und wünsche dir weiterhin viel Spaß im Rollenspiel in der World of Warcraft

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Bewaffnung zur Schau stellen:
Gerade arbeit- oder mitstreitersuchende Abenteurer und Söldner werden das als Werbemittel nutzen und zeitgleich signalisieren „Ich bin vorbereitet auf Eure Mission!“. So denke jedenfalls ich.
Würde ich hingegen einen einfachen Bürger oder generell eine Person mit nichtkampfrelevantem Beruf spielen, macht der so etwas nicht, falls er sich so ein Arsenal überhaupt leisten könnte!
Auch würde ich persönlich von besagten Cocktails und Granaten Abstand nehmen, da diese ein enormes Gefahrenpotential bieten, wenn da ein geübter Langfinger sich an den so ausgerüsteten Charakter heranmacht!

Geld:
Wie im echten Leben kann ein Charakter durchaus Angespartes oder Geerbtes haben, sich das Zeug erplündert haben oder vielleicht irgendwo gefunden/entwendet. Ich ziehe jetzt auch mal meinen Charakter als Beispiel heran: Falls man nix zu tun hat, kann man seine Zeit auch damit verbringen, anderweitig an das dicke Gold zu kommen - Da wird eben selbst was auf die Beine gestellt, sich spontan irgendwo angeschlossen, sich in anderen Gebieten versucht oder man hat das Glück, jemanden zu finden, der/die den Charakter bei seinen Vorhaben mit Gold unterstützt.

Man kann Gründe für alles Mögliche finden, wenn man danach sucht!
Und vielleicht nicht ganz so auf die „Logik“ (oder besser: Nachvollziehbarkeit) pochen, denn wie man es aus dem echten Leben so kennt, werden Entscheidungen durchaus auch mal aufgrund persönlicher Einstellungen, verschiedener kultureller Ansichten, Emotionen, Macken etc. beeinflusst/getroffen. :slight_smile:

Abseits davon Gratulation zum einjährigen Bestehen und ich find’s gut, wenn die Wache durchaus mal Präsenz zeigt, wie beispielsweise in den Tavernen!

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Ich danke für die sogar gleich Doppelte, Lobende Erwähnung.

Ich mag das Rollenspiel, welches entsteht, und das wir auch zusammen haben, erst Organisationen wie die Stadtwache etwa machen mein Konzept als Amtmann überhaupt erst richtig spielbar! In diesem Sinne danke dafür.

Ich mag aber nochmal kurz reingrätschen, so sehr mich das Lob auch freut, so klingt es dezent in deinem Post als ob ich als Amtmann fast König wäre, der Alles regeln kann.
Ja, ich versuche Dinge zu regeln, treffe IC Entscheidungen, und momentan führe ich auch eine Kampagne an, von Spielern IC an mich herangetragen, und mit jenen zusammen gestaltet an, aber dennoch mag ich nochmal betonen, dass ich niemanden beherrsche oder OOC Besser bin als der nächste Spieler. Ich versuche grade mit dem Konzept was ich mir ausgesucht habe Verantwortungsvoll umzugehen und für alle beteiligten den Spielspaß zu fördern.

Ich glaube bisher klappt das ganz gut.

Ich freue mich auf weiteres Spiel mit Stadtwache, Sturmwind, und allgemeinem positiv empfundenem Chaos :slight_smile:

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Oy Zehnte Wachkompanie und erstmal herzlichen Glückwunsch zum einjährigen Bestehen! Schön, dass ihr schon seit einem Jahr durch Sturmwind streift!

Als nächtlicher Minderjähriger fühle ich mich jetzt aber doch genötigt ein bisschen was zu der von Dir genannten Kritik zu schreiben:
Ganz unabhängig davon wie streng mittelalterlich oder fantasymäßig man das Roleplay in WoW für sich interpretiert, ich denke wir können uns in jedem Fall alle darauf einigen, dass es nicht komplett den westlichen Normen und Regeln des 21. Jahrhunderts unterliegt, wo es selbstverständlich ein Ding der Unmöglichkeit wäre als kleiner Mensch nachts, am Ende noch betrunken o.ä., herumzustrolchen… oder zu zaubern oder von der Leere aufgefressen zu… ach ne, das geht glaub ich…

Ohne Historiker zu sein, stelle ich aber mal die laienhafte Behauptung auf, dass ein Großteil der Kinder ohne finanziell besseren Hintergrund (Kaufleute, Adel, etc) früher in vielen Fällen schlicht ein unnötiges Maul mehr war, das gestopft werden musste und sonst nix – wenn wir von „früher“ in WoW ausgehen. Dass man Wert auf Kinderrechte legte, darauf, dass sie nicht arbeiten, nichts trinken und mit dem Sandmännchen schlafen gehen, scheint mir (auch für WoW) unwahrscheinlich. Außerhalb unserer westlichen Lebenswelten begegnet man Kindern zudem auch heute in anderen, sehr prekären Zuständen und in Situationen in denen sie arbeiten, saufen, schnüffeln, stehlen… etc und letztlich schon sehr früh dem System der Erwachsenen ausgesetzt sind und mit diesem klar kommen müssen. Es ist m.E. also nicht vollkommen an den Haaren herbeigezogen, wenn ein Kind in WoW auch nach Einbruch der Dunkelheit noch in den Gassen von Siedlungen unterwegs ist, als Bote, als Gauner, als Bettler, als was auch immer.
Im Endeffekt hat sich doch (früher) sicherlich kaum jemand darum geschert was ein Kind machte, solange es nichts Illegales war und es ihm nicht im Weg war. Besonders in Zeiten, in denen durchaus Mädchen schon mal mit 10 verheiratet worden sind, vom Arbeiten ganz zu schweigen. Wenn sich in WoW die Leute scheren ist es prinzipiell ja ein positives Zeichen, trotzdem: just sayin’.

Das soll jetzt gar keine Grundsatzdebatte werden. Ich kann deinen Kritikpunkt hieran durchaus nachvollziehen: natürlich muss es nicht immer so spät sein fürn Kiddo (ich für meinen Teil geb‘ mir Mühe, aber manchmal/oft/immer hab ich dann einfach zu viel Spaß und kann nicht aufhören ^^‘ ), aber komplett absurd finde ich es absolut nicht, wenn n Kind nach 22 Uhr zu sehen ist. Wenn es dann warum auch immer/wie auch immer überfallen oder festgenommen wird etc, dann ist es so - aber man hätte auch wieder Rollenspiel: Also Win-Win (bla bla bla, natürlich nur wenn alle Parteien wollen - is doch klar)

Soweit nur meine Two Cents hierzu und euch weiterhin viel Erfolg mit dem Wachkonzept. Finds gut, wenn man euch auf der Map oder „in echt“ herumstreunen sieht und weiß, dass wer aufpasst oder wer da ist, vor dem man sich drücken muss – das macht ja ein interessantes Spiel mit guter Immersion und damit einen entspannten Abend in Azeroth aus.
In diesem Sinne lasst euch von dem Spiel nicht stressen und nicht ärgern (auch nicht von mir vorlautem Schrazen im Forum :stuck_out_tongue: ) – Congrats zum Jubiläum und auf ein schönes Zusammenspiel mit allen Bürgern in Not, Räubern, Missetätern und IC-Feinden! Spaß, weiterhin, weiter so. Peace

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Auf die oben genannten Kritiken gehe ich jetzt mal nicht ein. Das würde sich nach OOC-Nachtreten fühlen und wir beide wissen ja auch warum.

Deswegen schreibe ich einfach hier auch mal ein herzlichen Glückwunsch das die Truppe nun seid einem Jahr bestand hat. Beständigkeit ist etwas was oftmals fehlt in der RP-Landschaft. Also alles Gute für das 2. Jahr :slight_smile:

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Tag auch und schönes Jubiläum oder so.

Natürlich muss die gute Laune der zehnten Wachkompanie sich hierzu auch äußern. Wer bereits in den Genuss von meinem Char gekommen ist wird Ihn entweder hassen oder lieben, ein Mittelding ist mir dazu noch nicht aufgefallen. Anhand der Reaktionen von Tolya und Faenael kann man schon ganz deutlich sehen, womit wir uns so beschäftigen. Während die eine Seite zu wenig Mittelalter Anteile sieht, sieht die andere zu viel. Wir sind verdammt zu einer Gratwanderung! Was aber dramatischer klingt als es ist. Meine Meinung zu dem Thema ist wie folgt:

Eine lange Zeit war ich militant dem RP gegenüber eingestellt, und habe vorausgesetzt von meinem Gegenüber dass die Meinungen über Logik, Authentizität und Lore-Verständnis miteinander einhergehen. Damit kommt man solange über die Runden bis es Gegenwind gibt. Und der kommt, egal was man spielt.

Ich denke, was Kesper mit gesundem Menschenverstand meint, muss man nicht unbedingt auf die Konzepte, die Bewaffnung oder die Bekleidung oder gar Rasse beziehen welcher man im RP begegnet. Das ist immer nur die Spitze des Eisberges, worauf es ankommt sind Charakter Interaktionen. Meiner Meinung nach kann man über alles Reden, IC und OOC und man muss sich auch gar nicht groß daran aufhängen welche Zeitepoche nun repräsentiert wird.

Die Frage ist nun wie geht man damit um? Mein Charakter mag als unfreundlicher Prügelknabe bekannt sein, welcher am liebsten sein Gegenüber fertig macht und in das Verlies bringt. Doch wer tatsächlich von Anfang bis Ende mit mir eine Verhaftung gespielt hat, muss zugeben dass ich/er immer Möglichkeiten offen gelassen habe, wie man aus der Sache rauskommt. Durch Aussagen, oder alternativen welche nicht so arg in das RP des anderen eingreifen. Dabei habe ich absolut kein Problem zu „verlieren“, darum geht es mir nicht. Wenn ich ooc weiß, was für Dreck ein Char am stecken hat, lasse ich meinen Char gerne unwissend wenn mein Gegenüber sich glaubhaft und menschlich zu verkaufen weiß. Eine Herausforderung im RP, wenn man so will. Sich einfach mal überlegen wie man sich im RL einem Polizisten gegenüber verhalten würde oder allgemein mitten in der Stadt. Da die Meinungen über die repräsentierte Zeitepoche im RP in meinen Augen eher Cherry-Picking gleichen muss ich eben auf die charakterliche Schiene kommen. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie smooth das Rp ablaufen kann, wenn man einfach normal mit jemanden spricht.

Was will ich damit eigentlich sagen? Im Endeffekt ist niemand verpflichtet mit uns zu spielen, auf der anderen Seite sind wir das auch nicht. Lasst eure Chars intelligent, mit List und Vorsicht agieren wenn Ihr euch mit dem Gesetz anlegen wollt und seht eine in Aussicht gestellte Inhaftierung nicht als Konsequenz, sondern eine Herausforderung. Versucht dahinter zu kommen, was der Charakter möchte, wie seine allgemeine Einstellung ist und womit man Ihn milde stimmen kann. Auf der anderen Seite versuchen wir auch herauszufinden, was dem jeweiligen Charakter wichtig ist und womit man Ihn gesprächsbereit stimmt und wie das RP einfach weitergeht. Das geht natürlich nicht beim ersten Mal, vielleicht auch nicht beim zweiten, aber zumindest der feste Kern an Wachen bleibt gleich und irgendwann lernt man den Char kennen.

Seht das an ein Apell an alle Verbrecher. - Wenn wir uns aus dem Weg gehen, weil wir uns nicht mögen schaden wir uns gegenseitig und nehmen uns die RP Möglichkeiten. Ich sage nicht, dass wir fehlerfrei sind aber nur weil wir uns IC als diejenigen präsentieren die am längeren Hebel sitzen, heißt es nicht, dass wir das auch müssen. - Wie gesagt, List, Vorsicht und Intelligenz Leute!

Mit freundlichen Grüßen,
Euer Sonnenschein.

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rennt rein und streut Konfetti
Happy Birthday!

Ich liebe diese Wacheinheit und den Mistkerl.

rennt wieder raus

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rennt hinterher und streut Fellhaare herum

(Flöhe sicherlich vorhanden)

Auch von unserem Haufen Glückwunsch zum einjährigen Bestehen! Auf ein weiteres gutes Haar... ähhh Jahr!

Liebe Grüße von den Erbauern
i. A. Kathul Fass aka Plüschappl aka A.v.D

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rennt umher und tänzelt einfach umher

Alles GUTE auch von uns ^^
Danke für das Jahr und ich freue mich sehr das ihr dran geblieben seit und zu dem wurdet, was ihr nun seit !!! Eine Wacheinheit die bleibt, freut mein Herz.
(Und die Logik nutzt) Danke dafür an euch alle und auf weitere Jahre tröttet mal eine Trötte und setzt Partyhütte auf

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Auch von mir alles Gute.
Mich freut es immer wenn RP Gilden die RP für andere bieten, länger bestehen.
Also macht mit vollem Herzblut weiter :wink:

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Oh gz an euch :slight_smile:

Auf ein weiteres Jahr und viel RP und…
Zusammenarbeit und… quatschen und… ähhh…
Bitte aber die Seifen bei euch behalten,
ich will nicht nochmal ausrutschen! :scream:

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Ich habe, falls du das nicht auch selbst mitgekriegt hast, die Konsequenz auf mich genommen und meinen Char einen ganzen RL-Monat dafür im Verlies geparkt + Brandzeichen. Alternativen gab es keine IC. Und was für RP hat es mir währenddessen und im Nachhinein gebracht, außer von euch ignoriert zu werden und/oder nicht ernst genommen von der Community? Sag, was hab ich tatsächlich damit gewonnen, außer praktisch für über vier Wochen im RP nicht vorhanden zu sein und im Nachhinein daraus mit dem Char entwurzelt, sodass ich seitdem nicht mehr in Sturmwind spiele? Was brachte mir die Konsequenz, außer euch auch OOC ausgeliefert zu sein mit meiner Spielzeit, wenn ich nicht Inkonsequenz riskieren wollte?

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Also ich würde mir, bei so vielen Beteiligten, eher eine Frage stellen als das Erkenntnis mich überkommt:

„Wie kommt es das so viele Leute nichts mit mir zu tun haben wollen. Mache vielleicht ICH etwas falsch?“

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Hat hier nichts zu suchen, wende dich privat an Betroffene.

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Kenne deinen Char jetzt nicht so.
Ich und das Zehnte sind uns auch nicht immer Grün.

Aber ich glaube hier wirst du nicht viel erreichen. Wie mein Vorposter schon sagte, setze dich doch mit den Wachen mal in Ruhe OOC hin und sprecht. Manchmal können ruhige Gespräche OOC Wunder wirken.

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