[A-RP] Gerüchte in Sturmwind

Gerüchte aus Cordberg

In Sturmwind und Umgebung gibt es seit 25.01. neuerlich Gerüchte, die aus der Grafschaft Cordberg in Lordaeron dringen.

Offensichtlich ist es den Truppen des Vereinigten Entsatzheeres, bestehend aus Adelshäusern der Östlichen Königreiche, aber auch aus Elfen, Zwergen, Leeren-, Hoch-, und Nachtelfen sowie weiteren Völkern, die gleichnamige Hauptstadt der Grafschaft Cordberg letzte Woche unter hohen Verlusten gegen die Banshee-Loyalisten der Verlassenen zu verteidigen. Am 25. Januar begann eine letzte Großoffensive gegen die Hauptbasis der Verlassenen auf der Insel. Wohl sind zu diesem Zeitpunkt weder Sieg noch Niederlage gewiss. Weitere Gerüchte werden zweifellos folgen.

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Es war eine Hundeskälte in der Nacht vom 24. auf den 25. im Januar und ein zweifelhaftes Exemplar menschlicher Abstammung scheint etwas an diesem Umstand ändern zu wollen. Mag der ein oder andere Passant einen Herren in bräunlicher Kleidung gesehen haben, welcher den See und die nähere Umgebung der Botschaft abgelaufen ist - Ein brauner Stoffponcho mit tief gezogener Kapuze wusste die Shilouetten des Kerles zu umschmeicheln, doch im Fackelschein erkannte man durch das Einfallen des Lichtes nur eines: Geweitete Pupillen, blutunterlaufene Augen und ein leicht eingefallenes Gesicht mit zornigen Zügen. Ein Haus war es dabei, welches Ihm besonders angetan hat. Das Haus einer nicht unbekannten Ren’dorei, welche zu seinem Leidwesen gerade nicht Daheim war. Nach einer Weile des Auskundschaften näherte er sich - Patroullien und Passanten aus dem Weg gehend verschwand er in den Schatten hinter dem Haus. Machte sich an einem Fenster zu schaffen und deponierte ein Brandbombenpaket mit Zeitzünder in der Mitte Ihrer kleinen Hütte. - Dann zog er ab, schnelle Schritte, ein nervöser Gang brachten Ihn zielstrebig zurück in das Zwergenviertel und erst nach einer halben Stunde zeigte sich die Konsequenz seines tun’s. - Ein lauter, dröhnender Knall hört man nahe der Botschaft als in dem Haus die Brandbombe Losgeht und die Fenster klirrend von der Druckwelle zerschlagen werden. Heißes Öl, brennend frisst es sich durch das Holz und heller Rauch dringt aus dem Inneren des Hauses. Einige Ren’dorei, nahe der Botschaft reagierten als erstes und rannten zu dem Gebäude, wollten gar eindringen begannen aber schmerzerfüllt aufzuschreien als sie sich Zutritt verschaffen wollten um etwaige Opfer zu bergen. Das perfide Vorgehen des Täter’s wird deutlich, die Brandbombe hatte die Basis von heiligen Öl. Es war kein Akt blanker Zerstörung, er wusste mit wem oder was er es zu tun ha, den man munkelt in diesem Haus wohnte eine Leerenelfe. Erst als das Haus fast schon zur Gänze niedergebrannt war, konnten Andersrassige Kräfte welche heiligen Öl nahe kommen vermögen die Flammen zum ersticken bringen, von dem Haus blieb nicht mehr als der Unterbau: Der Keller übrig.

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In schwarz und weiß prangt das Wappen des Hauses Hekate auf den beiden hohen Bannern. Zwischen ihnen schwebt ein Plakat. Matt strahlt die Bekanntmachung von selbst, nicht grell genug um den Leser zu blenden und doch hell genug um jeden Zweifel zu zerstreuen, dass hier Magie im Spiel ist.

Die Vorbereitungen für den Portalplatz im Magierviertel Sturmwinds nach Dalaran zum Zauberpokal sind im vollen Gang. Morgen ist es bereits soweit, so hört man!

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Das Portal ist offen! Unter dem Banner des Zauberpokals, flankiert von dem Wappen Hekates, der schwarzen Schlange und nicht zuletzt den adretten Gardisten steht der Weg nach Dalaran allen Gästen und Besuchern offen.

Es heisst, die Einladung zum Maskenball impliziert auch eine Einladung zum Eröffnungsbankett des Zauberpokals. Für alle anderen gibt es etwas zu sehen oder doch zu hören?

Der Weg in die fliegende Stadt wurde bereitet.
Dalaran wartet.

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Auch heute ist das Portal am geschmückten Platz bereit jedweden Besuchern den Weg in die fliegende Stadt zu bereiten. Klar schallt die Stimme des Herolds durch das Viertel, als sei Magie im Spiel!

Hört, Hört!
Hört Nachricht vom Zauberpokal!
Zauberhaft wie verzaubernd stellten sich die Größen der Magie der ersten Disziplin. Vier Recken bahnten sich den Weg in das Finale. Hört, hört!

Wir sind nicht überrascht, wir haben schon damit gerechnet und wären enttäuscht, wenn es nicht so wäre: Der amtierende Champion! Raya! Brillante Zauber! Schnelle Ausführung – intuitiver Waffengang – an der Magie, am Schwert –alles!

Die zweite Finalistin mit dem Pfau zuletzt, der hat uns umgehauen! Geistesgegenwärtig, ihrem Volke freilich an bestimmt - mit einer konspirativen Gewieftheit, die uns allen noch das Fürchten lehren wird: Lady Anesthra Mel’vanor! Die finstere Magistrix!

Mit raffinierter Auffassungsgabe, schnellen Entscheidungen und dem infernalen Gepolter ihres feuerlandschen Ziehsohns… Lady Fiona Astana Wynters, meine Damen und Herren erlauchten Gemütes! Faszination! Das war mal wieder großartig!

Magus Markus Fink, der Mann mit der granitären Frisur! Für seinen Mut, für seine umsichtige Zusammenarbeit mit einer Schar von Fremden! Magus Markus Fink steht im Finale des Zauberpokals! Gestern noch vereint mit den Kollegen, heisst es heute einander im Ring entgegenzutreten.

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Anscheinend sind in der Nacht eine Gruppe von Laienbrüder aus der Kathedrale gestiefelt. Mit ihren Taschen unter dem Arm, als würden sie fluchtartig ausziehen. Sie schienen einen Anführer zu haben, der mit einem Kompass über den Platz lief und die anderen, seufzenden Männer, hinter sich her gewunken hat. Als sie ihren Anführer fragten ob er auch wisse, wo lange er müsste zu diesem Lager, sagte er nur das diese Uhr kaput sei und er einfach der Sonne nach Norden folgt. Und sie liefen sehr oft über den Platz, bis sie entweder verschleppt wurden, oder jemand anderes die Führung übernahm. Aber es schien sich was anzubahnen . . . .

Hört, Hört!

Hört Nachricht vom Zauberpokal!

Sie konspirierte sich gewieft durch die Gruppenphase, dass nur gestaunt werden konnte. Schon im Halbfinale entriss sie ein undurchsichtiges wie beeindruckendes Aufgebot verschiedenster Zauber dem Äther. Sie hatte den längeren Atem, die Ausdauer, sie ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Magistrix Anesthra Mel’vanor hat den ehrenvollen dritten Platz des Zauberpokals errungen!

Hart und heftig schlug er sich durch die Gruppenphase. Wem die Haare so zu Berge stehen, den muss man beneiden, der hat irgendwas, was andere nicht haben und sei es Wachs. Er hat Feuer gespien und Feuer mit Feuer bekämpft, als stiege die Glut aus den Hautporen! Gerungen, gelitten und geschwitzt – Magus Markus Fink hat den zweiten Platz des Zauberpokals errungen!

Sie war Champion und ist es noch. Erstmalig und hart erstritten wurde der Titel verteidigt! Eine feuerländische Kaskade hat sie dargeboten. Nicht bloß, dass sie den Zauberpokal in diesem Sturmgewitter der Feuerkraft errungen hat. Sie ist nun allen weiteren Champions, die für sich genommen mit aller Ehrfurcht zu behandeln sind, ein rauschendes Vorbild, denn wer einmal siegt, der will es auch ein zweites Mal! Magus Raya hat im Zauberpokal obsiegt!

Während die Worte des Herold abermals verkündet werden ist von den Portalen in Sturmwind wie in Eisenschmiede nichts mehr zu sehen. So manch ein findiger Geist mag sich eine erneute Anreise nach Dalaran erspart haben, indem er die Zeit nutzt sich die fliegende Stadt vier Tage lang zu besehen. Am Freitag bereits öffnen sich die Tore des Anwesens erneut. Für die Nächte der Sinne, für den großen Maskenball des Hauses Hekate – doch dann nur für geladene Gäste.

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Seit wenigen Tagen kann man in den Docks im Hafen von Sturmwind ein bislang fremdes Schiff ausmachen. Die „Seerose“, eine recht kleine Karavelle mit wenig Tiefgang, liegt dort vor Anker. Auffällig an ihr ist die unnatürliche grau-blaue Färbung des Holzes und die zwei ebensolchen grau-blauen Latein-Segel, welche sie auf hoher See wohl nahezu unsichtbar machen würden, während am Bug ein paar aufgemalte Seerosen in weiß und grün ein wenig den Charme des Namens zur Schau stellen. Am Hauptmast flappt eine kleine Flagge seiner Majestät von Sturmwind im Wind.
Was auch immer das kleine Schiff dort zu suchen hat, wo es herkam und wann es wieder ablegen würde, ist wohl eine Frage, die niemand so leicht beantworten kann, da von der Crew jedes Lebenszeichen zu fehlen scheint.

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In der Altstadt ist des Nachts etwas sehr, sehr komisches geschehen. Anscheinend sah man wie eine recht voluminöse Dame, einen Mann in einer Robe zusammen dreschte. Bewaffnet mit einem Nudelholz und mit lauten Rufen wie: „Sie hat ihr Laub vor meine Tür gekehrt und dann kommst du Heini und willst das ich mich entschuldige, wenn ich sie anspucke“. Der Mann in Robe hatte keine Chance und dabei wurden die beiden von einer kleinen Menge beobachtet. Anscheinend hat ein anderer Mann in Robe dabei Wetten eingesammelt und die Frau mit Worten motiviert fester zuzuschlagen. Was ist los mit den Männern in Robe in dieser Stadt?

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Ein Streit zwischen einer arroganten Aristokratin und einer großmäuligen Göre, welche sich - zum Unglück der Aristokratin - als Dämonologin entpuppte, eskalierte in der vergangenen Nacht in einen Kampf, irgendwo in der hintersten Ecke des Hafens.
Dämonen wurden beschworen, Feuerbälle geworfen und auch die Hafenarbeiter, die davon mitbekamen machten sich - leider vergeblich - sofort daran Hilfe zu holen und die nötigen Leute zu informieren.
Lediglich durch einen dummen Zufall - oder einer Menge Glück - kam irgendwann ein Ren’dorei dazu und half der dunkelhaarigen Aristokratin, schlug die Dämonologin in die Flucht und rettete dem Weib dadurch sehr wahrscheinlich auch noch das Leben.
Die mittelschwer verletzte Frau, wurde in Sicherheit und ärztliche Behandlung gebracht, dort bestens versorgt und ist jetzt wohl schon wieder auf freien Fuß. Sichtlich geschwächt, aber sie kann wieder mit gehobenem Kinn die Straßen von Sturmwind unsicher machen.

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Es macht ein Gerücht die Runde, dass das Geschlachtete Lamm ausnahmsweise mal von keiner zwielichtigen Gestalt mehr betrieben wird, sondern eine ehrbare Magierin und Streiterin für die Interessen der Allianz nun hinter dem Tresen steht.

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„Hast’e gehört?“
„Was’n jetzt schon wieder?“
„Am Haf’n soll neuerdings 'n fettes Weib rumlauf’n, die fast für Lau 'n Tattoo sticht.“
„Achja?“
„Jo, scheint ganz nett zu sein, dafür wie die aussieht…“

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Stormwinder Normalo Typ A und Stormwinder Normalo Typ B stehen gemeinsam in der Nähe des Kathedralenplatzes:

„Gestern ich sags dir, war mal wieder richtig dramatisch auf’m Kathedralenplatz.“

„Wieso den das?“

„Da war’n dies Leude vom Ord’n der Beutelung.“
„Läuterung mein’se.“
„Sag ich ja… un’ dann war da so’n Elf. So’n Leerer. Keine Ahnung. Wirkte gar nich’ so hohl oder Leer. Der wollte sich nur das Gebäude anseh’n von auß’n.“
„Aha un’?“
„Die’ vom Ord’n der Läutrung’ ham dann Licht eingesetzt damit er sich’ verzieht wollt’n ihn direkt umbring’n! Manch’e ham zugeseh’n un’ geklascht! Andre’ ham die angemotzt gab fast’n Handfest’n Tumult hat schon wer nach der Wache geruf’n.“
„Ziemlich’ dramatisch.“
„Jau. Will’sn Bier?“
„Kla.“

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„Guten Morgen Hans, sag mal… hast du die da vorne auch gesehen? Die zwei sehen irgendwie komisch aus…“
<Du meinst die zwei die die ganze Zeit nur tuscheln? Ja, die standen gestern schon am Hafen unten und sind hinter die Werft verschwunden mit einem dritten, doch sie kamen nur zu zweit wieder zurück. Und… ich schwöre dir, die haben ausgesehen wie Schatten!>
„Schatten? Du meinst… so wie die Leerenelfen mit ihrem Kram?“
<Ja… halt schwarz! Als würden die Körper fehlen. War ganz komisch…>

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Zwei Zwerge auf einer Bank in der Altstadt.

Der erste Zwerg : „Die Druckerei macht wohl ordentlich Umsatz.“
Zwerg Nummer : „Welche Druckerei? Die in der Gelächtergasse? Dachte, dass sein ein Witz.“

Zwerg eins: „Ne, läuft anscheinend sehr gut. So ein Leerenelf, Names Zul, soll sie betreiben. Maler und Drucker will der sein.“
Zwerg zwei: „Oh je, noch mehr Elfen. Wahrscheinlich so ein Pfennigfuchser!“

Zwerg eins: „Na, keine Ahnung. Werde es mir mal ansehen. Das wird wohl noch kostenlos sein.“
Zwerg zwei: „Klar, bezahlst am Ende nur mit deiner Seele!“

Beide fangen an zu lachen und stapfen zum „Schwein“.

Zwei junge Knappen der Kathedrale unterhalten sich auf der Bank am Brunnen. Haben sie anscheinend Pause.

Klaus: Du sag mal Lina?
Lina: Mh? Nein, wir können die Armenspeisung nicht wieder schwänzen

Klaus: Das meine ich nicht.
Lina: Ja was dann?

Klaus: Nun im Unterricht sagte man uns doch das die Ren’dorei voller Leere wären und sie sollen doch immer Stimmen oder so hören. Oder?
Lina: Im Grunde ja. Deswegen sollen wir bei ihnen auch aufpassen. Aber wieso fragst du?

Klaus: Naja hier laufen ja eine Menge von ihnen rum. Turteln, eröffnen Geschäfte und so. Dabei dachte ich, dass es durch N’zoth nun schlimmer für sie werden müsste oder? Ich hörte von einigen die die Stadt deswegen sogar verlassen haben
Lina: Nun im Grunde ja. Ich verstehe das auch ehrlich gesagt nicht. Vielleicht sollten wir die ausgebildeten Paladine mal fragen.

Danach erhoben sich Beide und gingen zur Kathedrale empor. Was sie dort erfahren haben? Nun es werden wohl Gerüchte bleiben.

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Leute die Sturmwind über das Stadttor verlassen haben, hätten auf den Mauern vom Landgut Arseid, was direkt neben dem Stadttor liegt, seit einigen Wochen mehr Wachen gesehen als sonst. Das Tor meist geschlossen und mehr Wachen davor. Was da wo los ist?

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Gestern konnte man einen blondgelockten Kerl beobachten, der an der Eingangstüre zu dem feinen Stadthaus, genau zwischen dem abgebrannten P.uff und dem Vorgarten der Illidari, ein „zu verkaufen“- Schild annagelte.

Er tat dies mit freiem Oberkörper, weswegen sich besonders junge Dienstmädchen sehr intensiv für diesen Akt zu interessieren schienen.

Das Haus war nicht lange in der Hand seiner letzten Besitzer. Etwas länger als ein Jahr, sagt man. Man sagt auch, dass es aufgrund seiner fragwürdigen Lage trotz all seiner Pracht schon damals ein ziemliches Schnäppchen gewesen sein soll…

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