[A-RP] Weltkarte

Weltkarte

IC:
Eine solide Reiserüstung, ein großer Rucksack und sein geliebtes Bambusrohr - und natürlich seine Schwester, nahm der junge Pandaren mit.
Viele kleine Reisen sollen es sein.
Sie hatten das vertraute Land zuvor nicht verlassen.
Einige Wochen waren sie nun schon auf unterwegs. Machten Tauschgeschäfte in verschiedenen Dörfern und Gemeinden. Sie gaben den Leuten kleine Aufgaben, beschäftigten gar Söldner mit Arbeit. Schließlich muss jemand das begehrte Kraut, oder Fleisch aus gefährlicheren Regionen besorgen.
Doch taten sie all dies, ohne oft Münzen benutzen zu müssen.
Ein warmes Essen und ein kühles Bier? Sie gaben etwas Nützliches, um die Arbeit der Nahrungszubereitung zu würdigen. Wenn sie nichts von Nutzen hatten, dann haben sie für einen oder zwei Tage für die Gastgeber gearbeitet.
Abenteuer erlebten sie, Freundschaften wurden geschlossen, Reisebegleiter haben sich ihnen für eine kurze Zeit angeschlossen.
All das, haben die beiden Geschwister in wenigen Wochen erlebt. Geschichten, denen man zuhören - jedoch auch selbst erleben kann.

OOC:

Grüße, Reisender.

Wir sind einfache Abenteurer, welche die Welt bereisen.
Das Konzept ist darauf ausgelegt, IC Charakteren eine Aufgabe zu geben.
Diese Aufgaben werden wir IC, oder als unsichtbarer Plotleiter begleiten.
(Zum Beispiel: Besorgt mir Grabmoos aus dem Dämmerwald. Oder, der Erdwurzelvorrat wird knapp, sucht neue.)

Wir veranstalten kurze Plotprogramme an den Orten, bei denen wir Rast machen.
Bei den Programmen kann jeder mit machen, eine Gildenzugehörigkeit ist nicht nötig.
Die Aufgaben werden speziell für die Charaktere sein, die ein niedriges Powerlevel haben.

Kurzinfo:

Was: Lore-RP, Plot-RP, Abenteuer, Niedriges Powerlevel
Wo wir sind: Mal hier, mal dort. Aktuell: Auf Reisen.
Wer kann sich uns anschließen?
Allianzcharaktere mit bodenständigen Konzept.
Wir können vor einem Gegner auch mal weglaufen und Angst haben.
Kontakt: Ingame: (per Post, oder Whisper) an Juwon, Sakí

Wir nehmen Interessenten nur im RP auf. Spielt mit uns, lernt uns IC kennen und schaut, ob es euch zusagt.

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Der erste Tag in Sturmwind…

Saki und Ju-Won nahmen sich eines der günstigen Zimmer vom Handelsdistrikt, um die Nächte, die sie hier verbringen, ein Dach über dem Kopf zu haben.
Man sagte ihnen, dass die verschiedenen Viertel anhand der Dachziegel zu erkennen sind.
„Wir sind hier bei den blauen Dachziegeln. Es ist der Handelsdistrikt.“
Blaue Dachziegel, dass konnte sich der Pandaren merken.
Es wurde dunkel und der Herr sehnte sich nach einem kühlen Getränk. Man empfahl ihm die Altstadt und das dortige Gasthaus.
Es war ein kurzes Gespräch mit einem Herrn hinter der Theke. Er lehnte das Angebot ab, mit einem Tausch geschäfte zu machen. Doch beschrieb er Ju-Won einen Weg in das Zwergenviertel. Dort sollte noch eine Taverne sein, bei der er sein Glück versuchen könne.
Der Beschreibung folgend, ging der junge Abenteurer über eine Brücke und wusste nicht mehr weiter. War es links, oder doch rechts herum?
Glücklicherweise stand in einer Ecke ein Wegweiser. „Kathedralenplatz links / Altstadt zurück / Burg Sturmwind rechts /Zwergenviertel rechts.“
Dem Schild folgend, roch die feine Nase bereits den typischen Geruch von Schmieden. Kohle, Rauch und ein metallischer Dunst lagen an jenem Abend in der Luft.
Gefunden, hat Ju-Won sein Ziel. In der Taverne angekommen, wurde er sogleich nach seiner Bestellung gefragt. Doch galt es erst zu klären, ob er denn tauschen darf. Geld besitzt er wohl nur wenige Kupferstücke.
Freundlich wurde er an die Inhaberin weitergeleitet, welcher er die Situation erklärte.
Zwei getrocknete Zuckerrohre, für ein Bier, schlug er vor. Doch schien das nicht den Wünschen zu entsprechen. Sie wusste nicht, was Zuckerrohr ist. Etwas, was für Ju-Won eine ganz normale Pflanze und Gewürz ist. Man war ihm misstrauisch gegenüber. Die Dame scheint schlechte Erfahrungen gemacht zu haben.
Doch brach er dann ein Stück von einem Zuckerrohr ab und mahlte es in einem bereitgestellten Mörser. Erst er, dann durfte sie den karamellig-süßen Zuckerstaub kosten.
Sie schien begeistert zu sein und gab ihm für drei getrocknete Rohre, eine große warme Mahlzeit und gar ein Bier aus einem 1 Liter Krug.
Bis zum Schluss des Tavernenabends blieb er, ehe der Weg ihn wieder in den Handelsdistrikt führen sollte. Zumindest dachte er es.
Blaue Dachziegel… Er sah sich im Laternenschein immer wieder um. Erst waren sie Gelb und dann… Blau! Doch schien ihm dieser Ort nicht wie der zu sein, in welchem er sein Zimmer hatte.
Etwas verloren sah er sich auf dem lang gezogenen Platz um. Dort bemerkte er eine kleine Gruppe, welche er ansprach.
In den oberen Teil des Hafens ist er gekommen. Doch wie soll man sich an den Dachziegeln orientieren, wenn es mehrere blaue Gebiete gibt?
Zwei der Damen begleiteten ihn letztendlich in den richtigen Teil der Stadt. Sogar bis vor das Gasthaus.
Zufrieden über den Abend, wurde sich verabschiedet und er verschwand im Gasthaus. Nicht, dass Saki ihm noch die Ohren langziehen würde.

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„Sommersonnenwende.“ Ein Wort, über das der junge Pandaren sich seit dem gestrigen Tag den Kopf zerbricht. Die Leitung des Gasthauses, in dem seine Schwester und er untergekommen waren, sprach ihn darauf an.
Eine kleine Reise zu einem Ort, an dem er noch nicht war. Er schien begeistert zu sein und erzählte dann letztendlich Saki den Plan.

Glücklicherweise war sie ebenso reisefreudig und willigte prombt ein.
Nicht sehr lange brauchte es, da hatte Ju-Won mehrere Zettel fertig geschrieben und wedelte damit freudig vor der Nase der Schwester herum, welche ihn daraufhin los scheuchte. Schließlich mussten diese Schrift auch an andere weiter getragen werden.

So machte sich der junge Mann auf und heftete nach und nach seine Schreiben an die [A-RP] Anschlagtafeln in Sturmwind. Natürlich, hat er sich auf der kleinen Stadtwanderung mal wieder verlaufen. So genoss er einige Stunden an einem großen See.

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Gestern war es soweit. Der junge Pandaren packte seinen Reiserucksack zusammen. Weiße Kleidung für das Fest, etwas zum Wechseln, Verbandmaterial und Proviant. Zudem natürlich sein Zelt, welches er eingerollt an dem Rucksack befestigte. Auch die Karte mit dem eingezeichneten Ziel durfte nicht fehlen.
Bereit aufzubrechen, wartete er mit seiner Schwester am vereinbarten Ort. Am Tor, Ende des Handelsdistrikes.
Zwei junge Menschenfrauen kamen dazu. Eine, eine junge Schülerin der arkanen Magie. Sie sagte, dass ihre anderen Bekannten lieber mit einem Portal reisen wollen. Sie zieht jedoch das Reisen vor. Es gäbe so viel zu entdecken, was man anders nicht sieht.
Die andere Dame, hatte einen speziellen Humor, den Ju-Won nicht auf anhieb verstanden hat. Doch durch ihre gewitzte Art und der seltsamen Aussprache der Gemeinen Sprache, wurde auch sie zu einem angenehmen Reisebegleiter.
Zu viert zogen sie also los. Durch den Wald von Elwynn, bei dem es immer wieder ein paar scheue Tiere zu sehen gab, die schnell vom Weg flüchteten.
Doch blieb es nicht den ganzen Weg über so ruhig. In der Ferne hörten sie lautes Rufen und knurrende Geräusche. Ein Kampf!
Langsam nähert sie sich der Geräuschkullisse. Es lag auf ihren Weg und anders wussten sie nicht, wie sie nach Rotkamm kommen sollten.
Soldaten der Allianz, die wohl bei Drei Ecken stationiert waren, kämpften gerade gegen einige Gnolle, die ihnen das Leben schwer machen wollten. Metall knallte gegen Knüppel, Zähne bissen in die Rüstungen.
Leise wollte die Gruppe möglichst unentdeckt vorbei, doch sahen zwei der Gnolle diese und rannten auf sie zu.
Saki erwischte einen mit dem Schwert an der Schnauze, woraufhin dieser das Weite suchte. Der andere jedoch, wich gerade so dem Stabhieb von Ju-Won aus und rannte auf die beiden Frauen zu.
Eine von beiden, warf etwas nach dem Gnoll und verletzte ihn am Auge. Die andere, welche Arkanistin war, wob einen Zauber, welcher Butter unter dem Gnoll zum Schmelzen brachte.
Der Angreifer rutschte zusätzlich aus und fiel. Er war bewusstlos, doch wurde durch einen wohl verzauberten Gegenstand getötet.
Die restlichen Gnolle wurden von den Soldaten davon gescheucht und die Gruppe war wieder sicher. Ein Dank für die Hilfe, kam von einem der Soldaten, welcher anschließend feiernd mit seinem Trupp im Stützpunkt verschwand.
Erleichtert kam die Reisegruppe nun in Seenhain an. Eine gut besuchte Taverne, gab den jungen Helden dann die beste Belohung. Knusperschnitzel mit Salatrand, ein Bier und für eine der Damen ein Wasser.
Sie unterhielten sich und lernten sich nach und nach besser kennen.
Die Zelte schlugen sie, nachdem sie die Tavernenbesitzer fragten, draußen auf und blieben bis zum nächsten Tag.

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Der nächste Tag war gekommen. Eine weite und erschwerliche Reise sollte es sein. Es ging von Seenhain aus in ein Gebiet, welches Lebensfeindlicher nicht sein konnte. Zumindest für die, welche nicht aus dieser Gegend stammen.
Je näher sie kamen, desto trockener wurde die Luft. Staub und Hitze sind das, was die Umgebung prägen. Lavaseen und in der Ferne ein riesiger, feuerspuckender Berg.
Glücklicherweise hatte die Gruppe eine Magiernovizin dabei. Sie beherrschte einen einfachen Zauber, der sie von der Hitze schützen sollte.
Gegenstände aus den Rucksäcken wurden getauscht. Sodass sie die Wasserflaschen bei sich hatte.
Auf dem Weg, kam die Gruppe in die Nähe eines zerstörten Wagens. Verwesungsgeruch dran in die Nasen. Der Grund war ein totes, großes Tier, welches den Karren wohl gezogen hatte. Von dem Besitzer fehlte jedoch jede Spur.
Spuren sahen sie jedoch von anderen Bewohnern der heißen Gegend. Riesige Fußabdrücke von Wolfsähnlichen Kreaturen.
Die Gruppe wollte schnell weiter, doch wurden sie bereits bemerkt.
Zwei riesige Glutworgs kamen in ihre Richtung gelaufen. Sie versuchten die Gruppe von zwei Seiten aus anzugreifen. Doch haben sie nicht mit Saki gerechnet. Einen streckte sie, mit der Hilfe der jungen Magierin, nieder. Der Zweite, bekam eine kräftige Ohrfeige mit Ju-Wons Bambusstab.
Jaulend nach Verstärkung rufend, lief er davon. Ein Grund für die Gruppe, die Beine in die Hand zu nehmen.
Am Feuerspeienden Berg, machten sie eine kurze Rast, ehe innen der gewaltige Lavasee, die dicken Ketten und gewaltigen Statuen betrachtet wurden, welche diese Ketten hielten.
Nachdem der Berg verlassen wurde, erstreckte sich noch mehr staubiges, heißes Land. Es schien kein Ende zu finden.
Die Hitze plagte die beiden Pandaren besonders. Kurz vor der Erschöpfung, wurden sie auf einen eisernen Turm aufmerksam. Ein Stützpunkt der Dunkeleisenzwerge.
Diese waren wohl bereits einige Reisende gewohnt, die verrückt genug waren, durch den Schwarzfels zu laufen.
Mit feuchten Tüchern und Wasser kamen sie zur Hilfe und brachten die Abenteuer hinab in ihre Behausung. Tief ging es in den Fels hinein. Doch war es dort nicht heiß. Angenehme Temperaturen erleichterten die Pandaren und auch die anderen beiden Frauen.
Der Abend klang mit einem Lied aus, welches auch den Zwergen ziemlich gefallen hatte. Sie konnten nach ein paar Sätzen bereits mitsingen.

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Die Reisegruppe hat nachdem sie sich bei den Dunkeleisenzwergen eine Nacht lang ausruhen dürfen, fast das Ende dieser Lebensfeindlichen Region hinter sich gelassen. Doch entdeckten sie etwas, was sie zuvor noch nie gesehen haben. Auf jeden Fall sah Ju-Won noch nie soch ein Wesen.
Ein Mensch-hohes Tier auf zwei Beinen. Schnabel und recht trotteligen Blick. Es wirkte schon fast so, als hätte es nicht einmal eine Überlebenschance. Doch was macht solch ein lang gezogenes Hühnchen in solch einer Umgebung? Eine Frage, die ihm keiner der gruppe beantworten konnte. Eventuell wissen andere Leute mehr darüber. Vielleicht die Dunkeleisenzwerge? Er wird sicherlich nachfragen, sollte ihm einer wieder begegnen.

Endlich frische Luft und grüne Umgebung!
Die Gruppe hat es durch den Bergpass geschafft und kam in Loch Modan an. So sehr über eine grüne Natur, haben sie sich wohl noch nie gefreut.
Zwei riesige Zwergenstatuen empfangen die Gäste in diesem Land. Die Magiernovizin erklärte, wer die beiden waren und was die Geschichte hinter dem verbrannten Land ist.
Eine Geschichte, welche den Pandaren für den Moment traurig stimmte.
Doch blieben diese gedanken nicht so lange in seinem Kopf. An einer Weggabelung angekommen, fragte er die Gruppe, ob sie zu dem Loch gehen, oder die Reise fortsetzen wollten. Sie entschieden sich dazu weiter zu gehen.
Viele Tunnel waren es, durch diese sie gehen mussten. Fackeln erhellten die Wände und die Worte hallten in den Gängen wieder.
Am Ende der Tunnel, verließen sie das grüne Gebiet. Mosig, feucht und schwül war die Temeperatur im Sumpfland. Insekten schwirrten sogleich um sie herum und tranken sich an ihnen satt. Sehr zum Leid der Reisenden.
Nach und nach wurden sie jedoch müde. Doch wo sollten sie schlafen? Mitten im Sumpf? Eine von der Reisegruppe sah im Dunst des Nebels Türme und Häuser. Sie kannte die Nachtelfen und erkannte somit sogleich deren Baustil. Dort wollten sie es versuchen.
Fast waren sie dort, da landete ein großer Vogel mitten vor ihnen auf dem Weg. Ju-Won stutze, als dieser sich verwandelte und sich als druidischer Worgen vorstellte, welcher aktuell in dem Hain untergekommen ist. Freundlich empfang er sie und führte sie zu einem Gebäude, in welchem sie nächtigen durften.
Das Beste jedoch war, als dieser sie zu einem Mondbrunnen führte und dem Pandaren erklärte, was das überhaupt ist. Gemeinsam saßen sie dort und unterhielten sich. Der Druide erzählte, dass er auf ein fest im Arathihochland gehen wolle. Genau das, zu dem die Gruppe hin reist. Doch wollte er sich nicht anschließen. Die Gruppe war sicher, dass er dorthin fliegen wird.
So werden sich die Wege dort erneut treffen.

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