Einzeiler oder Vielschreiber

Hallo ihr Lieben,

wie ihr vielleicht schon gesehen habt geht es um das Thema „Einzeiler und Vielschreiber“. Mir ist aufgefallen, dass es Leute gibt die sehr, sehr viel schreiben, andere jedoch nicht.

Ist es ein Muss soviel zu schreiben oder kann auch jemand der vielleicht nicht soviel schreibt, wie zum Beispiel in meinen Fall (ich bin da ziemlich neu was Rollenspiel angeht) Anschluss finden. Wie ist eure Meinung dazu … würde mich sehr interessieren.

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Meiner Meinung nach ist es kein Muss, viel zu schreiben. Gute „Vielschreiber“ sind auch in der Lage, sich der Situation anzupassen. Manchmal passen zu detaillierte Umschreibungen einfach nicht.
Wenigschreiber sind auch nur dann lästig, wenn das bisschen, das sie dann mal alle 10 Minuten hinrotzen keinerlei Inhalt hat. ^^ Und 10 Minuten auf drei leere Worte warten will auch niemand. Solange man zumindest etwas schreibt, mit dem das Gegenüber arbeiten kann, ist auch „wenig“ völlig ausreichend.

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Es sollte eine gute Mischung sein. Denn es gibt Situationen, da kann man viel schreiben, aber wenn mehrere auf einen Fleck sind. Ist es dann schon sehr anstrengend, wenn man mit Textwälle erschlagen wird. Da bevorzuge ich dann doch eher kürzere Postings. Daher nenne ich mich persönlich immer Dynamik-Schreiber, halt der Situation und dem Spielpartner angepasst.

Aber es ist frustrierend, wenn man mit einer Person spielt, viel schreibt mit vielen möglichkeiten darauf zu reagieren und dann nur ein: Schaut sie an. kommt. Das frustet auf dauer und ich verliere dann schnell die Lust am RP. Denn die Charaktere bewegen sich doch, haben Mimik und Gefühle. Haucht euren Charakteren leben ein! Aber das ist nur mein persönliches Gefühl für ein schönes RP. :slight_smile:

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This.
Ein paar Adjektive und Adverben wird doch wohl jeder noch hinbekommen.

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Nein. sprach er bestimmend.

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Früher oder später wird man immer auf jemanden treffen, die oder der den eigenen Schreib- und/oder Spielstil (zuweilen unkonstruktiv) kritisiert oder auch unbegründet nicht leiden mag. Und vielleicht gar den Tag ‚Rollenspielanfänger‘ im eigenen Flag dabei geflissentlich ignoriert.

Davon sollte man sich aber nicht entmutigen lassen. Bestenfalls wächst man daran.

Auch professionelle Autoren können es nicht jedem Geschmäckle recht machen.

Das finde ich bringt es doch schön auf den Punkt. :slight_smile:

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Ich persönlich muss nicht in 10 Blöcken lesen wie das Haare in welchen Farbtönen gefühlt stundenlang im Wind wegt, gleichzeitig das Mondlich spiegelt und den Geruch von Marmelade am nächsten Morgen verbreitet…zusätzlich die 10 Verschiedenen bis ins kleinste Detail definierten Gedanken die ein Fentus weder riechen noch lesen kann, nur um dann als Antwort auf die Frage „Günther lange nicht gesehen wie geht es dir?“ als Antwort „Naja…“ zu bekommen.
Schön schreiben ist schön, doch eine flüssige und angenehme dynamik ist schöner <3
Will ja Roleplay und keine Fanfiction.
Hauptsache alle haben Spaß

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Die gesunde Mischung macht es in meinen Augen. Meine Einstiegsemotes sind meist länger, da hier Beschreibungen ihren Platz finden, ansonsten werden es im dynamischen Gespräch dann auch kürzere Sätze, hauptsache, es geht voran und ich biete meinem Gegenüber etwas an. Ich muss aber weder in jedem Emote haarklein lesen, noch beschreiben, was ich bereits erwähnt habe oder für die Situation gerade keine Rolle spielt. (Wie mein wehendes Haar oder Marmeladengeruch)

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Das ist jetzt halt auch wieder so eine dermaßen unsinnig überspitzte Übertreibung. Sowas hab ich ehrlich gesagt noch nicht gesehen.

Es ist doch wundervoll, dass du es nicht erlebt hast. Doch zu behaupten es wäre eine vollkomme Überspitzung ist sehr herablassend. Ja Überspitzung ist mit drinn, doch tatsächlich genauso erlebt.
Schenk anderen ruhig Glauben wenn sie von ihren Erlebnissen berichten <3

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Im Internet?
Jokes on you.

Da muss ich den mir unbekannten Troll in Schutz nehmen. Das sind sicher Einzelfälle, habe ich aber auch schon so ähnlich erlebt.

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Fällt mir halt schwer, wenn ich fast die exakt gleiche Formulierung von unterschiedlichen Forenavataren schon mehrmals gelesen habe, wenn es um das Thema geht. :stuck_out_tongue: Sind die alle der gleiche Spieler oder alle zufällig an den einen gleichen Spieler geraten, der sowas genau so emotet hat?
<3 <3 <3

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Solch Fälle hatte ich öfter als mit lieb ist. Ungefähr so oft wie ich unsere allseits beliebten DK/DH der KantenfürstenFraktion begegne.

Ps: Ich hab kein festen Char deswegen bin ich hier mit dem Aktiv der gerade auch gespielt wird :smiley:

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Oh. Ich sehe grade, du bist gar kein Troll. Blaue Horde Rassen sehen für mich immer gleich aus. Verzeihung. rennt schnell weg

Bei einem beiläufigen Gespräch mit mehreren Personen, zum Beispiel auf einem Markt, finde ich es unangebracht Antworten oder Emotes in die länge zu ziehen. In solchen Kontexten geht es mehr um den schnellen Austausch, lange Reden würden vermutlich ohnehin unterbrochen und lange Beschreibungen deiner Körpersprache tragen einfach nicht sonderlich viel zur Immersion in das lebhafte Setting bei.

In einer komplexeren ic-Diskussion dagegen möchte ich ausformulierte Argumente bekommen und nicht nach jedem Sätzchen eine Pause. Wenn ich so oder so sehe, dass du noch nicht fertig bist, kann ich auch warten bis ich es gesammelt bekomme, stört mich weniger. Da warte ich auch gerne länger. Lange Emotes fände ich aber auch bei sowas meist fehl am Platz, da es da meist mehr um die Inhalte geht als die kleinsten Details der Körpersprache. Kleine Stimmungsindikatoren finde ich da völlig ausreichend.

Wenn Intimität zwischen Charakteren aufgebaut werden soll, sei das nun freundschaftlich, romantisch oder auch im Duell, sind dafür meiner Erfahrung nach lange gesprochene Reden meist fehl am Platz, aber ausführliche Emotes umso wichtiger. Wenn starke Gefühle im Spiel sind, egal welcher Art, kann die Beschreibung der eigenen Handlungen einen großen Unterschied für die Reaktion des anderen machen und sollte eben ernst genug genommen werden.

Es gibt halt situationsabhängig immer ein zu viel und ein zu wenig. Und es ist meist nicht falsch sich da einfach nach den Mitspielern zu richten. Wenn alle Ein- bis Zweizeiler in die Konversation werfen und du es alle 10min mit einem 5-Block-Emote das dem Gesprächsverlauf ein paar Minuten hinterher hinkt sprengst, machst du vermutlich etwas falsch. Genau wie es vielleicht zum Überlegen anregen sollte, wenn alle um dich herum sehr ausführliche Posts bringen und du die Mühe immer nur mit wenigen Worten belohnst. Das kann Charakterspiel sein, aber ist es oft eben nicht.

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Du hast mich emotional verletzt :frowning: Ich werde jetzt unter der Dusche weinen </3 Mich einfach als Troll zu bezeichnen obwohl ich so flauschig bin schnief

Aber zu eigendlichen der gute Nevex hat es echt fantastisch formuliert <3 Ein Lob für den Gnom der Gnome

Das wäre in meinen Augen zu wenig und zu passiv, denn auf eine Reaktion sollte auch eine Aktion folgen, auf die deine Gegenüber wiederum eingehen können, die dann ihrerseits eine Aktion folgen lassen usw.

Ich gebe aber zu, dass in speziellen Situationen so ein kurzes Emote durchaus Daseinsberechtigung hat (Tempo, RP in größeren Gruppen). Wenn so etwas hingegen in der Erstbegegnung zwischen 1-4 Leuten landet, würde ich zumindest mir bereits schon Gedanken machen, abzubrechen, denn es suggeriert mir, dass du keine Lust auf eine längeres Zusammenspiel hast.

Ich würde das so handhaben:

„Nein.“ spricht er bestimmend und zieht das Buch aus dem Regal, wirft es ihr/ihm auf den Tisch, dass der nasekitzelnde Staub aufwirbelt, und nickt auf das Werk.

Von den paar Zeilen fällt niemand tot vom Stuhl, und es gibt neben einer Aktion, auf die man eingehen kann, auch eine zusätzliche Option, die man offeriert (nasekitzelnder Staub).

Es hängt auch davon ab, mit wem man spielt. Wenn die bisherigen Emotes viel mit dem Ambiente oder Charakterregungen spielen, kann da ruhig mehr rein.

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Nein. sprach er bestimmender.

Zudem war mein Nein eine Antwort auf:

Aber ich.
12 Blöcke über perfekten Sitz von Haar und Frisur und wie knitterfrei, elegant und formvollendet der Charakter dort mit wie auch immer akkurat gefalteten Händen und Fingern dort völlig ausdruckslos - aber hübsch anzusehen - sitzt. (Wortlos. Übrigens. Das war rein die Beschreibung, wie der Charakter beim Sitzen aussieht…)

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