[H-RP] Gilde - Einheit Phönixsturz

„Und ihr seid euch sicher?“, ertönte die Stimme der Elfe, deren giftgrünen Augen starr auf ihn gerichtet waren, zeitgleich jedoch mit dem Stift in ihrer Hand nervös auf den Unterlagen vor ihr herumkritzelte.
„Ich bin mir immer sicher“, folgte die Antwort des Magiers prompt, die Nervösen Zuckungen des Gegenübers nicht beachtend.
„Wie ich es bereits mehrfach sagte, und in den Unterlagen - eigentlich - auch genauestens beschrieb. Der Dämon ist fort. Die Farce ist vorbei. Unser Volk wird nicht weiter von diesem Feind belästigt,“ Die Stimme höflich, kontrolliert und fest. Wenngleich ungemein kühl und fremd.
Ein räuspern aus einem anderen Eck des - ironischerweise - runden Tisches erfolgte, beendete damit die Worte des Blutmagiers, nur um zeitgleich die eigenen anzukündigen.
„Ihr versteht mit Sicherheit unseren Missmut, Magister Aschensonne. Ihr habt versagt.“ der Blick des sichtlich alternden Elfen auf den erwähnten Magister gerichtet.
Geradewegs als jener zur Antwort ausholen wollte, fiel ihm auch schon ein dritter in der Runde in’s Wort.
Ein junger Elf, mit erdbraunen Haar und glänzend blauen Augen, welcher sich bis vor kurzem noch an den Getränken gütlich tat, nun jedoch zur vollen Größe im Stuhl aufgerückt war.
„Er hat doch nicht versagt. Zumindest nur teilweise. Das was ihm befohlen war, wurde getan. Alles andere war nicht verpflichtend.“ Die dünnen Lippen wurden zu einem herablassenden Schmunzeln verzogen, ehe er das Gewicht des Oberkörpers nach vorne verlegte, die Hände mit den Ellbogen auf der Marmorplatte des Tisches ablegend.
„Wobei ein wahrer Sin’dorei natürlich auch dies erledigt hätte. Geht es doch um die Sicherheit unseres Volkes, nicht wahr?“, damit nun auch wieder das Wort abgegeben, gelang es dem Elfenmagier, mit den Haaren wie gesponnenes Gold wieder das Wort an sich zu reißen.
„Aber gewiss, Magister Runensang. Wobei es wohl dennoch schwierig sein dürfte, hinter einem Schreibtisch versteckt, nachzuvollziehen, weshalb uns der Todesritter entkam. Doch auch hier verweise ich erneut auf meinen Bericht. In erster Linie ging es uns um den Dämon, nicht seinem Diener.“, den Blick noch während die Worte formuliert wurden, über die Anwesenden Gestalten werfend.
Acht an der Zahl.
Die meisten davon hatten bereits ein Alter erreicht, dass das des Blutmagiers bei weitem überstieg.
„Also, lasst es mich erneut für alle zusammenfassen. Der Dämon wurde besiegt. Nein, nicht besiegt. Seine Essenz wurde…gebunden. Was zwar seine Rückkehr verhindern mag. Doch auch Gefahr birgt, das man ihn wieder befreit.“, die Finger ineinander legend schob die Frau mit den güldenen Augen ihren Stuhl näher an den Tisch heran.
„Nungut. Ihr habt den Auftrag erfüllt. Wenngleich mit einem bitteren Nachgeschmack. Es steht euch frei uns wieder zu verlassen. Hörte ich doch das ihr in bälde gen Suramar zieht. Hoffentlich seid ihr dieses mal…erfolgreicher.“ Ohne dem Blutmagier eine weitere Sekunde ihre Aufmerksamkeit zu schenken, griff die Elfe nach einer Traube, nicht fern von ihr.
Ohne ein weiteres Wort zu verlieren drehte sich der in Platte gehüllte Magier um, in Richtung des Ausgangs aus dem Raum, welcher in Form einer edel geschnitzten Eichentür bestand.
Shorel’aran.“, ertönte es noch, bevor die Tür mit einem Ruck hinter sich geschlossen wurde.

Bal’a dash, werte Community

Sehr erfreulich, dass ihr diesen - unseren - Thread beehrt.

Wir möchten hier unser Projekt, die Gilde Einheit Phönixsturz vorstellen.


Worum handelt es sich: Thalassisches Militär-Rollenspiel

Wem gehören wir an: Quel’Thalas

Welche Rassen: Ausschließlich Sin’dorei

Kontaktpersonen: Aschensonne, Tyniar, Enlyth

Discordlink: https://discord.gg/ZeFSAeKEDm


Wer sind wir?
Die Einheit Phönixsturz bildet sich aus einer magischen Kampfeinheit des Militärs, welche die Interessen des Hohen Reiches auch abseits von Quel’Thalas vertritt und im Rahmen dessen agiert.

Dabei berufen wir uns jedoch hauptsächlich auf Personen, die in der Magie – sei es das Arkane, das Licht oder das Fel – bewandert sind.


Welche Klassen/Rassen werden gesucht?

Da unser Hauptaugenmerk auf Magie und deren Nutzer ruht, so sind vor allem Klassen wie Magier, Hexenmeister oder Priester bei uns richtig. Doch nebenbei sind auch Nahkämpfer, z.B. in Form von Zauberbrechern oder Kampfmagiern, gerne bei uns gesehen.

Weitere Beispiele hierfür wären:

Botaniker, Nethermanten/Hexenmeister, Astromanten, Feldheiler, Blutmagier, etc.

Als Einheit des thalassischen Militärs setzen wir uns natürlich ausschließlich aus Blutelfen zusammen und bieten damit jedem Spieler (m/w/d) besagten Volkes eine Anlaufstelle.

Anmerkung: Nutzer der Leere oder Nekromantie werden bei uns nicht fündig werden, d.h. Todesritter, Schattenpriester, aber auch Dämonenjäger.


Wen suchen wir?

Im Grunde suchen wir Spieler, wie jede Rollenspiel-Gilde, die nach wie vor Freude an diesem Spiel und dem Rollenspiel in diesem Universum besitzen, hierfür wiederum einen Platz für ihren Charakter suchen, um diese Welt gemeinsam zu erleben. Jedoch benötigt es für ein harmonisches Miteinander, wie in jeder Gemeinschaft, in der sich Personen unterschiedlichster Art zusammen finden, ein paar grundlegende Regeln, damit es auch wahrhaft funktionieren kann.


Verhalten innerhalb der Gildengemeinschaft

Respektvoller Umgang

Behandelt andere, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt und respektiert auch, wenn es Tage gibt, an denen jemand nicht zum üblichen Scherzen aufgelegt ist.

Kritikfähigkeit

Kritik annehmen, aber auch die Eigenschaft besitzen, Kritik sachlich kund zu tun. Niemand wird gerne angegriffen und es gilt, der Ton macht die Musik. Jeder hat eine eigene Meinung, die gerne und zu jeder Zeit in den entsprechenden Discord-Channeln oder dem Gildenchat diskutiert werden darf, nur eben stets auf sachlicher Ebene.

Engangement/ Eigeninitiative

Wir alle sind Teil einer Gemeinschaft und die funktioniert nur, wenn sich jeder mit einbringt. Seid kontaktfreudig, redet/ textet miteinander, bringt euch ein und macht auch Vorschläge. Das alles ist gerne gesehen und erwünscht. Nur so kann man weiter wachsen und reifen. Aber bitte, Vorschläge im nachvollziehbaren und auch sinnigen Rahmen.

Das wirkliche Leben

…ist turbulent und unberechenbar, bei jedem von uns, und findet nun einmal nicht innerhalb von World of Warcraft statt. Dass jeder ein eigenes Leben hat, gewisse Verpflichtungen, Partner/innen und Freunde, ist nun einmal so. Es ist und bleibt jedem Gildenmitglied selbst überlassen, wie viel von sich preis gegeben oder worüber gesprochen wird, und ist von Anderen ausnahmslos zu akzeptieren.


!Absolute No-Go’s!

Mobbing

Wer aktiv gegen andere Spieler/innen im Gildenchat hetzt oder meint, eben genau das heimlich im Wisper oder auch über den privaten Chat im Discord zu tun, in dem kontinuierlich die Spielweise der betreffenden Person bemängelt oder der bespielte Charakter kritisiert wird, ala „Dein Spiel ist schlecht.“, oder eben auch andere, zuvor unbeteiligte Mitspieler versucht, auf die gleiche Ebene zu ziehen und sie damit an der Hetze gegen eine Person teilhaben zu lassen.

Rassismus

Niemand wird wegen seiner Herkunft oder seinem Glauben kritisiert oder gar gegen die betreffende Person entsprechende Stimmung angeheizt.

Sexismus

Niemand wird wegen seines Geschlechtes als minderwertig angesehen oder als Spielball für eigene Begierden, dahingehend in irgendeiner Weise herablassend behandelt.

In den oben benannten Fällen, behält sich die Gildenleitung das Recht ein, nach der Prüfung des Sachverhaltes, entsprechende Personen der Gilde zu verweisen.


Verhalten im Rollenspiel

Lorekenntnisse

Wer im Universum von World of Warcraft Rollenspiel betreiben will, sollte grundlegende Sachen einfach wissen, z.B. Wer ist der Lordregent von Silbermond?, Warum nennen sich Blutelfen überhaupt Blutelfen? Gewisse Basics dahingehend setzen wir einfach voraus, wenn ihr Interesse am Rollenspiel habt. Dass ihr nicht bis ins kleinste Detail wirklich alles wissen müsst, sollte auch verständlich sein, immerhin interessiert niemanden, um ein überspitztes Beispiel zu nennen, was die Blutrittermatriarchin Liadrin am Liebsten zum Frühstück isst.

Euer Konzept

…ist EUER Konzept, das jedoch in die Gilde passen, schlüssig und rund sein sollte. Bedenkt hierbei, dass diese Gilde nicht dafür gedacht ist, euren Charakter auszubilden, sondern eine Ausbildung zum Zauberbrecher, Blutritter, Kampfmagier oder einer der anderen Klassen, die wir suchen, bereits abgeschlossen sein sollte. Ausnahmen, die gibt es manches Mal, aber die werden im Einzelfall von der Gildenleitung besprochen und genehmigt.

Euer Spiel, aber bitte mit Sah… Konsequenz!

Euer Charakter, euer Spiel. Was bedeutet, dass wir den Rahmen einer Einheit vorgeben, in dem ihr euch bewegt. Wir bitten nur darum, zu bedenken, dass jede Handlung auch Konsequenzen mit sich bringen kann und meist auch wird, d.h. eigens verzapfte Holzwege müssen dann auch von euch selbst bis zum Ende gegangen werden. Was nicht gerne gesehen wird, ist, wenn anderen versucht wird, den eigenen Willen aufzuzwingen, bzw. dann auch ein „Nein“ nur schwer oder gar nicht akzeptiert wird.

Beziehungs-Rollenspiel, das ewige Übel jeder Gilde

Grundlegend gilt, Beziehungs-Rollenspiel ist innerhalb der Einheit, d.h. unter eigentlichen Kameraden, nicht gerne gesehen. Dass die Gildenleitung besagte Art des Rollenspiels nicht gänzlich verbieten kann, ist uns bewusst. Dennoch halten wir jeden dazu an, diese Art des Rollenspiels, wenn es diesen Part denn unbedingt benötigt, fernab der Einheit und somit auch der Insel der Sonnenwanderer, dem Stützpunkt der Einheit, zu bespielen und auch nicht innerhalb von Einsätzen, d.h. Plots. Warum? Weil diese Art des Rollenspiels erfahrungsgemäß zu den meisten Streitigkeiten innerhalb einer Gildengemeinschaft führt und viele Gilden in der Vergangenheit daran bereits kaputt gegangen sind. Auch solltet ihr euch stets darüber Gedanken machen, ob euer Charakter seinen Dienst noch verrichten und für seine Kameraden da sein kann, ist ein innigeres Band zu Jemanden geknüpft worden.

Regelspieltage der Gilde und Plots

Das Rollenspiel innerhalb der Gilde findet an zwei festen Tagen der Woche statt, Mittwoch und Samstag, was natürlich nicht bedeutet, dass wir außerhalb dieser festgelegten Tage nicht zum Rollenspiel zusammen finden. Wer an den anderen Tagen da ist, kann gerne den #rp-suche Channel nutzen, sollte in der Gilde selbst kein Mitglied online sein, um sich für Rollenspiel zu finden.

Für die besagten Regeltage, wie auch Plots gilt: Meldet euch bitte frühzeitig ab, solltet ihr an den besagten Tagen nicht teilnehmen können, damit der Gilden-/Plotleitung die Planung erleichtert wird.

Können auch Gildenmitglieder Plots planen?

Sicherlich. Jeder kann seine Vorschläge unterbreiten, bzw. sich bei der Gildenleitung melden, ist die Idee zu einem Plot vorhanden und will bespielt werden. Es spielt dabei keine Rolle, ob es nun die Einheit an sich betrifft oder das Social-Rollenspiel, sondern sollte nur etwas Sinnvolles und auch Durchdachtes sein.


!Absolute No-Go’s! im Rollenspiel!

Free-Fantasy-Rollenspiel

Sicherlich ist es schwierig, vor allem die Magiearten in World of Warcraft betreffend, auf einen Nenner zu kommen. Schon gar nicht, nachdem Blizzard selbst uns bei vielen Dingen ohne festem Nachschlagewerk im Regen stehen lässt. Dennoch kursieren innerhalb der Community allerhand Absurditäten, die wir nicht in dieser Gilde wissen möchten. Solltet ihr euch nicht sicher sein, fragt besser vorher einmal nach, bevor etwas davon zu uns schwappt.

Anwendung Meta-Wissen

Natürlich erzählt jeder mal etwas von seinem bespielten Charakter außerhalb des Rollenspiels. Was ihr dort erfahrt, ist auch dort zu belassen und hat keine Anwendung im Rollenspiel zu finden. Es ist kein Wissen, dass sich euer Charakter in dem Fall angeeignet hat, sondern Wissen, über das ihr selbst als Person dahinter verfügt!

Kritik an Schreibstil/ -länge

Manche schreiben mehr, die anderen Weniger, das ist jedem selbst überlassen. Rollenspiel basiert jedoch nun einmal auf dem Schreiben und auch Beschreiben. Es wohnt Niemandem das Recht inne, einen Schreibstil zu verurteilen. Wenn jemand länger braucht und etwas mehr tippt, ist es zu akzeptieren, wie auch anders herum, wenn eben weniger geschrieben und weniger Zeit benötigt wird.


Was bieten wir euch?

Im Grunde erst einmal exakt Das, was wir uns auch von euch wünschen.

Hinzu kommt:

Soziales Rollenspiel, abseits von Militär, Rang und Namen.

Plotspiel, Einsätze in und um Quel’Thalas, aber auch fern der Heimat.

Militärisches Rollenspiel an regelmäßigen Spieltagen, wie Training, Besprechungen.


Rollenspielrelevante Gildenränge

Kommandant

Der Anführer der Einheit und Gildenlead. Die Entscheidungsgewalt liegt vorwiegend beim Kommandanten der Einheit, was wiederum nicht bedeutet, dass Vorschläge, Ideen und Anmerkungen der unteren Ränge von ihm ignoriert und nicht bedacht werden.

Offizier

Eingesetzt als Offizier bildet er Augen und Ohren ihres Kommandanten. Sollte jener nicht anwesend sein, so obliegt die Entscheidungsgewalt bei ihm. Unter anderem fällt noch zusätzlich in seinen Machtbereich, sich mit dem Kommandanten zu beraten, sollte es zu kriegerischen Konfrontationen kommen.

Unteroffizier

Nicht viel anders, als der Offizier, ist auch der Unteroffizier Sprachrohr des Kommandanten, aber auch des Offiziers, sollte die übliche Befehlskette nicht einhaltbar sein. Die Beratung mit dem Kommandanten und dem Offizier, das weitere Vorgehen betreffend, ist auch ein Teil seines Aufgabenbereiches.

Soldat

Soldaten bilden das Rückgrat der Einheit. Ein jeder hier sollte die Ausbildung bereits abgeschlossen haben, und ein gewisses Verständnis hervorbringen können, was es heißt Teil des Militärs zu sein. Sie unterstehen vorrangig dem Kommandanten und den Offizieren. Sollte sich ein Soldat über die Zeit als außerordentlich fähig erweisen, so ist es ihm auch möglich innerhalb der Hierarchie der Einheit aufzusteigen.

Novizen

Novizen bilden natürlich das unterste Glied der Kette und sind hauptsächlich jenen vorbehalten, welche noch keine vollwertige Ausbildung in ihren Schulen genossen haben.

Anmerkung: Sie sind nicht das Hauptaugenmerk der Gilde, so dass der Rang auch nur in Ausnahmefällen vergeben wird.

Probe (OoC)

Dieser Rang ist einzig als OoC-Rang zu sehen. Er wird vergeben, besteht das Interesse an der Einheit und am gemeinsamen Rollenspiel. Zum quasi gegenseitigen Beschnuppern, ohne dass der betreffende Charakter bereits ein vollwertiges Mitglied der Einheit ist und in diese aufgenommen wurde.


Wie kann man von euch erfahren/ gehört haben?

Aushänge in Silbermond und in den Siedlungen des Immersangwaldes berichten darüber, dass die Einheit zum Füllen ihrer Reihen derzeit rekrutiert. Auch wäre dahingehend Mundpropaganda nicht abwegig.

Wo findet man uns?

Die Insel der Sonnenwanderer – Startgebiet der Blutelfen.

Wie erreicht man uns?

Ingame: Per Wisper oder Post an den Charakter: Aschensonne, Tyniar, Enlyth

Via Discord: PM an Var #5887, Tyniar#0803 oder dem Einladungslink: https://discord.gg/ZeFSAeKEDm


Dieser Thread wurde erstellt, da der erste durch diverse Umstände nichtmehr bearbeitet werden kann.

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#Klick-Hilfe

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Vielen lieben Dank
<3

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Bash’a no falor talah!

Eisiger, kalter Wind streifte unnachgiebig über die leblose Öde, welche völlig unter einer dicken Decke aus Schnee lag. Doch trug der Wind keine Frische in sich, wie es für die Elemente normalerweise üblich war. Im Gegenteil. Haftete ihm der süßliche Duft der Verwesung, des Todes und dessen Streiter an. „Sie kommen näher. Man kann es in der Luft riechen.“, zischte die Kreatur, deren Haare bei der Bemerkung ebenfalls zischten. Waren es doch keine ordinäre Haarpracht. Vielmehr unzählige Schlangen, welche vom Kopf der einstigen Elfe hingen. Ein verstörender Anblick, trotz der letzten Zeit, in der die Soldaten der Sin’dorei eng mit den Naga zusammengearbeitet haben, „Gewiss. Wir sind hier in ihrem Reich. Auf dem Weg, unsere Welt endlich von ihrem Meister zu befreien.“, kam die Antwort zeitlich verzögert, während der blonde Elf den Mantel fester um sich zog, dabei einen Beiläufigen Blick über die Schulter - zu den Soldaten hinter ihm - warf. Ausgemergelt, leer. Wie auch ihm, machte ihnen die Abwesenheit des Sonnenbrunnens schwer zu schaffen. Zusätzlich war die jüngste Zeit nicht besonders gütig gewesen. Zuerst wurde ihre Heimat zerstört, nur damit sie von ihren Verbündeten verraten wurden. Auch der rote Sand der Scherbenwelt und die dort präsente dämonische Energie hatte ihre Spuren hinterlassen. Der Blick wanderte wieder nach vorne.

„Doch wird es ihnen nichts nützen. Der Frostthron wird fallen. Und mit ihm die Geißel wie auch der Schlächter meines Volkes. Lord Illidan verlangt es so. Und wir werden gehorchen.“, doch war der Blutelf mehr darüber erschrocken wie überzeugt seine Stimme - hier im kalten Norden, frierend bis auf die Knochen - erschallte. Und das, obwohl er selbst wenig überzeugt war, das ein Sieg möglich war. „Gut gesprochen, Aschensonne. So wie Lord Illidan es befiehlt.“, die Meerhexe wandte ihren Kopf kurz in die Richtung des Arkanisten, dabei ein zahniges Lächeln entblössend. „Doch versucht nicht sofort zu sterben.“ „Das selbe wollte ich euch gerade ebenfalls anweisen, Sal’tir. Doch…“, gerade als er zum Monolog ausschweifen wollte, wurde die Stille unterbrochen. Der Gestank wurde dichter, beinahe greifbar als sich zusätzlich noch das Geräusch unzähliger wandelnder Leichen dazugesellte. „Macht euch bereit! Für Illidan! Für Kael’thas! Für Quel’Thalas! Für die Sin’dorei!“, erschallte es aus einem anderen Eck der Armee, ehe die gemischte Armee aus Naga und Blutelfen sich bereit machte. Bögen spannte, Schilde anhob und Zauber webte. Der Tod war nach Nordend gekommen. Und es wurde Zeit, für die Gefallenen Rache zu üben.

We wants you! Einheit Phönixsturz rekrutiert.

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Lernen will gelernt sein.
Flackernd war bereits das Licht der Kerze, drohend in naher Zukunft endgültig im Sumpf aus geschmolzenem Wachs zu erlischen. Erhellt wurde durch das letzte Bestreben, dem nahenden Tod zu entrinnen, ein Schutzwall aus Büchern unterschiedlicher Art. Aufgetürmt. Manche aufgeschlagen. Wieder andere mit Vermerken zwischen den Seiten, um das Gedankengut darin zügig wiederfinden zu können. Alles ausgebreitet auf dem gesamten Schreibtisch aus dunklen Hölzern. „Drachenodem.“, „Aus den Augen, aus dem Sinn. - Die Gesetze der Bannung.“, „Im Feuer gebadet und geboren. - Die Grundlagen der Schmiedekunst.“, „Metalle und ihre Eigenschaften.“; waren ein paar der unzähligen Buchtitel oder offen liegenden Seiten, mit denen sich befasst worden war. Und inmitten dieses Schutzwalls war nicht nur ein Pergament für eigens gefertigte Notizen, mit Feder und Tinte, sondern auch ein feuerroter Haarschopf zu finden, gebettet in ein Kissen aus den eigenen Armen und der herein gebrochenen Nacht erlegen.

Zwar war die Berührung an einer ihrer Schultern sanft gewesen, doch genügte es, um Amalya in einen Dämmerzustand zwischen Schlaf und Wachsein zu versetzen und sie allmählich, wenngleich es auch manch widerwilliges Murren und Brummen herauf beschworen hatte, erwachen zu lassen. Ein erstes Blinzeln öffnete die Sicht zu ihren Studien, mit denen sie – wie spät war es bereits? - einen großen Teil des Tages zugebracht haben mag. Ein Weiteres und sie verschaffte sich einen kurzen Überblick der unzähligen Bücher und Pergamente. – nicht viel weiter gekommen. - Und ein Letztes, das sie zu ihrer Erweckerin aufsehen und auch leise seufzen ließ.

„Eine interessante Mischung.“, war es an der weißhaarigen Frau, die Stille zwischen ihnen zu beenden. Dämmersucher hatte nicht die übliche, strenge Miene auferlegt, sondern schenkte ihrer verschlafenen Tochter ein warmherziges, eben mütterliches Lächeln. Sie kam näher zu ihr und war selbst daran getan, zu sehen, was ihr Kind bis in die späte Nacht beschäftigt hielt.

„Viel zu tun. Und weniger wird es nicht.“, brummte der wesentlich jüngere Rotschopf unzufrieden. Denn es war, wie es war, sie war kein Stück voran gekommen und das wiederum wurmte Amalya bis in die kleinste Faser. - Was also tun? Weiterhin Schriften wälzen und hoffen, dass sich der Erfolg irgendwann einstellt? - Abgestützt wurde der Kopf nun von der rechten Hand und davon abgehalten, erneut von der überwältigenden Erschöpfung nieder zu gehen. Den zunehmend felgrünen Blick nahm sie von ihrer Mutter fort, um verbissen, wie sie manches Mal war, und ratlos noch einmal zu den Unterlagen zu finden. - Verdammt.

„Und du verzweifelst daran, nachdem sich der erhoffte Erfolg nicht einstellt und sich dir zeigt.“, war der recht einfache Rückschluss, der Dämmersucher, im weiterhin ruhigen und gütigem Klang, über die Lippen treten wollte, nachdem sie Amalya am Schreibtisch für ein paar schweigsame Augenblicke beobachtet hatte. „Dabei solltest du wissen, dass nur ausgeruhte Augen sehen und ein ausgeruhter Geist arbeiten kann, dadurch neue Sichtweisen oder Wege zu eröffnen vermag. Du bist ehrgeizig, das ist gut, und dieser Ehrgeiz wird dich weit führen. Nicht jedoch, wenn du zu verbissen an eine Sache heran gehst. Ich bin mir sicher, was auch immer für Hürden du auch nehmen musst, du diese bewältigen wirst, wie vieles bereits zuvor, wenn du dir die nötige Zeit einräumst und es nicht überstürzt.“

Bitte, keine Predigt. - schoss Amalya dieser eine Gedanke in den Kopf. - Doch war es eine solche überhaupt? - Schweigsam tauschten sie Blicke, wobei sie in ein Antlitz voll von Güte und Zuversicht sehen konnte, distanziert von der sonst üblichen Strenge und Härte. Hier stand wahrhaft die Gestalt ihrer Mutter vor ihr, das zu erkennen eine Weile benötigt und Amalya letztlich davor bewahrt hatte, ihr murrend und maulend, wie das früher zumeist trotzige Kind, zu begegnen. Ein zwar müdes, aber ehrliches und dankendes Lächeln. Ein zustimmendes Nicken. Und sie erhob sich aus ihrem Stuhl. „Dann sollte ich zu Bett gehen und meine Studien vorerst ruhen lassen.“, war die Einsicht selbst, verkündet von einer jungen Elfe, die damit auch jedwede Sturheit ruhen lassen wollte. Mehr bedarf es in diesem Moment auch nicht; sie waren sich immerhin einig, was selten genug war; und eine Amalya auf dem sicheren, längst überfälligen Weg in ihr Schlafgemach. - Danke, Mutter.

Ein Lebenszeichen von uns.
Aktuell befinden wir uns jedoch in der Sommerpause und kehren erst Anfang September als Einheit wieder zurück. Das bedeutet jedoch nicht, dass Interessenten nicht weiterhin an uns heran treten können. Für diese und vereinzeltes Rollenspiel nehmen wir uns natürlich weiterhin die Zeit. :slight_smile:

Wir wünschen damit, Euch allen einen schönen, nicht allzu heißen Sommer. :wave:

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Der Elf mit Hut spaziert fröhlich pfeifend durch den Hauptraum des Einheitsgebäudes. In der Hand hält er drei Bilderrahmen und sucht wohl einen passenden Platz dafür. Nach einiger Zeit des hin und her, hat er wohl endlich einen Platz für die drei Bilder gefunden und zu sehen auf diesen ist, erst einmal ein Bild aus Ölfarben des Immersangwaldes.
Das Bild ist farbenfroh und bunt wie seine Vorlage, doch bekommt man bei längerem betrachten in kleinen Schüben ein bedrängendes Gefühl. Für einen Wimpernschlag könnte man meinen die Farben und auch die Thematik des Bildes würden sich verändern. Wo einst ein Blauer Himmel war, ist dieser Düster und Felgrün, die Farbe der Bäume scheinen zu verlaufen und bekommen einen Fauligen und toten Ton. Das Wasser wirkt abgestanden und Stumpf. Ein leises Wehklagen könnte man weit im Hintergrund des Bildes vernehmen, als würde das Bild selbst leiden. Einen Wimpernschlag später wirkt das Bild wieder so normal wie die Luft die einen umgibt.
Das zweite Bild zeigt ein junges Paar, das wohl frisch verheiratet ist, sie sitzen an dem See vor den Toren Silbermondes. Das Bild ist mit einem Kohlestift skizziert und dann mit Farben coloriert worden, die man wohl frisch aus den örtlichen Pflanzen hergestellt hat. Auch hier wird das Bild seltsamer, je länger man es betrachtet der junge Mann scheint rapide zu Altern bis hin zu einer Toten Erscheinung, das Blau der Augen wird intensiver fast kalt. Die Dame hingegen umgibt ein Dunkler Schimmer, man könnte den Anschein bekommen, Hörner beginnen auf der Stirn der Dame zu wachsen, während das Blau ihrer Augen von dem Intensiven Felgrün das heute die Augen vieler ihres Volkes ziert verschlungen wird. Und das letzten zeigt eindeutig die grünen Wälder des Eschentals, doch das Hauptmerkmal ist eine Höhle, die sich wunderbar natürlich in das Landschaftsbild einfügt. Ein Traum aus Pastell, der aber wieder einem das Gefühl vermitteln könnte man würde beobachtet. Wieder könnte man annehmen das Hirn würde einem einen Streich spielen, wenn man gelegentlich von Rotglühenden Augen aus dem Dunkel der Höhle beobachtet wird. Zufrieden nickt der Hut Elf nach den letzten Begradigungen der Rahmen, ehe er sich mit seinen Mal-Utensilien wieder auf den Weg macht.

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Aschensonne. Immer wieder Aschensonne.

Ein Name, der Amalya womöglich nie wieder verlassen wollte. Und sie war froh darum, das wiederum in vielerlei Hinsicht. Sehr viel Zeit hatte sie nicht, nachdem sie in ihr Heim zurück gekehrt war. Während die Tasche aus hellbraunem Leder fast schon achtlos in der nächsten Ecke abgestellt wurde, erging es der Laute; ihrem Erbe; deutlich besser. Behutsam hatte sie den Tragegurt von ihrer Schulter genommen und das Instrument an einem sicheren Ort verwahrt; ihrem privaten Schlafgemach in den eigenen Vier Wänden.

Ein letzter Blick zurück, gerade als sie dabei war, das Zimmer zu verlassen, erinnerte sie an den Abend zuvor und sollte sie, aller Pflichten zum Trotz, noch einmal verweilen lassen.

Es war ein schöner Abend gewesen, gefüllt von Musik und Gesang, Träumereien, Heiterkeit und Lebenslust, eben den schönen Dingen des Lebens. Zuerst im Abendrot und letztlich unter dem Sternenzelt. Eine willkommene Abwechslung zum sonst üblichen Ernst des Lebens; ihrem Training, der Ausbildung und Verpflichtungen. „Zeitverschwendung.“, kam ihr dieser eine Gedanke in den Sinn und sollte sie schmal lächeln lassen. Amüsiert zuletzt, hatte sie es immerhin nicht zum ersten und sicherlich auch nicht zum letzten Mal hören müssen oder sich selbst ins Gedächtnis berufen. Wie rückblickend und auch künftig wird sie jedoch ihre Stimme dagegen erheben, sollte es denn notwendig werden.

„Wir trainieren, kämpfen, bluten, werden verletzt oder sterben gar, in unserer Pflicht, um all das zu bewahren. Für uns. Für Alle. Für die Welt. Denn all das macht das Leben erst lebenswert.“, schloss sie ihr Gedankengut, zufrieden lächelnd wie nickend und trat hinaus; es war nun an der Zeit, sich ihren Pflichten zu widmen.

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Die letzte Unterhaltung wollte Enlyth nicht mehr aus dem Kopf gehen. Selbst nach Tagen oder Wochen nicht. Ihr habt getan, was getan werden musste, war ihr gesagt worden und in gewisser Weise wollte sie auch daran festhalten. Wenn nicht aus eigener Überzeugung, dann zum egoistischen und auch schwachen Trost ihrer selbst. War es nicht ihre direkte Erinnerung an jenen Tag, würde sie von der lädierten Schulter; diesem anhaltenden, pochenden und dumpfen Schmerz; vermutlich noch eine Weile zu exakt diesem Zeitpunkt zurück beordert werden.

Tick. Tack. Tick. Tack. Tick. Tack. Tick. Tack. Tick. Tack.

Selbst das Ticken der Uhr, was ihre Gedanken zu manch anderen Tagen zu beruhigen vermochte, wirkte in dieser Nacht wie zusätzlicher Spott auf das Weißhaar, als wollte jedes einzelne Zahnrad darin oder gar die fortlaufenden Zeiger sie ganz subtil verhöhnen und für ihr Versagen büßen lassen. Für eine Weile sollte dieser eigentlich leise, dennoch unerträgliche Laut ihr auch noch ein Gefährte sein. Zumindest solange noch, bis sie schließlich daran war, das Zimmer zu verlassen und die störende Geräuschkulisse dort einzuschließen. Unterhalb ihres Fensters wiederum war es ruhig geworden und der Sonnenhof leergefegt, nur willkommen für sie. Bis auf die üblichen Wachposten und das schwache Licht mancher Laternen, war niemand mehr auf den Straßen oder dem Platz der goldenen Stadt verblieben. Nicht zu dieser, reichlich späten, Stunde.

Waren doch nur ein paar wenige, weitere und kaum nennenswerte Minuten ins Land gezogen, kam es ihr wie eine endlose Ewigkeit vor, während sie dort stand und hinab zum Hof starrte. Nicht einmal die Stille der Nacht, die mit ihrer ganz eigenen Schönheit über dem hohen Reich lag, oder ein tiefer Atemzug selbst war dazu in der Lage, nur den Hauch an ihrer Anspannung zu verändern. Geduld war nun einmal zu manchen Gegebenheiten keine ihrer Stärken gewesen, auch oder vor allem jetzt nicht, so dass es fast schon Balsam für ihre Seele sein mochte, zu sehen, wie sich eine einzelne Gestalt über den Platz hinweg bewegt und zu ihr unterwegs war. Zeit zu reden, war alles, was ihr in den Sinn kam und wirkte gar tröstend auf sie ein. Gewiss mehr, als manche verhasste Floskel es jemals sein konnte. Und gerade jetzt, als dieser pochende, dumpfe Schmerz wieder an ihr zu zerren begann.

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