[ICU-RP-N-Ö&L] 💰 Ölkanne & Luke Societas Azerothℱ

Ja, wie, es ist schon wieder Freitag?
Skandalös, wie schnell so eine Woche verfliegt!

Wie jede Woche öffnen wir wieder heute um 20 Uhr unsere TĂŒren und laden euch herzlich dazu ein, uns zu besuchen, ganz gleich, ob allein oder zu mehreren!
Wie gehabt in Beutebucht, in der Engine in „Zum Salzigen Seemann“.
Bitte vergesst eure SprachtrÀnke nicht!

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Nach einer langen Zeit wieder ein paar IC-Texte!

TatsĂ€chlich waren wir etwas schreibfauler ĂŒber den Sommer hinweg..

‱ Kha’daal, "Steine fĂŒr die Kanne!"

19.08.2021

Mit den Auftrag den der Lichthuf betreut wurde nahm einige Zeit in Anspruch um an jenen Tag mit allen Teilen fertig zu sein. Einige die es simpel haben wollten waren frĂŒher dran als andere die heute von Kha’daal beehrt wurden.

Jeder bekam seinen Topas in gewĂŒnschter AusfĂŒhrung. Gelblich und in Tropfenform als Erkennungszeichen.
FĂŒr die die keinen Wunsch Ă€ußerten ist es eine einfache Brosche geworden der Stein wird davon getragen und kann problemlos fast ĂŒberall befestigt werden.

Doch wie die Mitarbeiter verschieden sind so auch die StĂŒcke.

Sildryrn hat sich einen Ring gewĂŒnscht,dieser an seinen rechten Zeigefinger wie angegossen sitzen wird und den tropfenförmigen Topas gut prĂ€sentieren.

Avyline bekam ein paar Ohrstecker in Form von Tropfen fĂŒr beide Ohren,selbst die wallende MĂ€hne wird der Topas hervorblitzen.


Finteras ist einfach gestrickt
er bekam ein Halsband mit einen AnhÀnger in Form eines Tropfens wurde der Topas auch hier geschliffen.


Lynne hat eine Kette und AnhĂ€nger mit Silberfassung als Wunsch geĂ€ußert und trĂ€gt ihren Tropfentopas wohl als HerzstĂŒck zwischen ihrer Weiblichkeit.

Pah’de hatte wohl den außergewöhnlichsten Wunsch
 aber nicht fĂŒr Trolle. Tierkopf
 welchen bloß? Leider konnte es keine Spinne werden dafĂŒr wurde es wohl ein großer Schlangenkopf der offen steht und jener tropfenförmige Topas als Blickfang zwischen den langen ZĂ€hnen hervorblitzt. UmfĂ€chert wird der Tierkopf wo auch der Topas befestigt sei von einem goldenen Rahmen mit jeweils 4 an der Seite aussehenden Spinnenbeine. Das ganze wurde als Kette konstruiert.

ZusĂ€tzlich erhalten alle neue Personen von Kha’daal eine simple Kette mit einen Edelstein der sich Königinnengranat nennt. Dieser hat eine belebende Wirkung und soll vor falsche Freundschaften schĂŒtzen. Ein beliebter Stein der in jenen gleichen gehobenen Unternehmen an Mitarbeiter zu finden seien.

‱ Sildryrn, "Trink!"

26.08.2021

Sildryrns Lungen brannten genauso wie jeder einzelne Muskel in seinem Leib. Noch immer war ihm speiĂŒbel und auf seiner Flucht hatte er sich nicht nur einmal in verschiedene Ecken ĂŒbergeben mĂŒssen und so Spuren hinterlassen. Die Schmerzen in seinem Körper kamen nicht nur von der Anstrengung, das wusste er ganz genau. Es war der Entzug, der ihm zu schaffen machte und ihn betrĂ€chtlich schwĂ€chte, und einzig der Überlebenstrieb trieb ihn weiter voran, auch wenn er nicht wusste, wo er hinsollte. Er wollte einfach nur weg von den DĂ€monen, die durch die Straßen der Stadt pirschten, begleitet von Shal’dorei, deren Augen und Waffen im unheilvollen GrĂŒn der dĂ€monischen Magie glĂŒhten. Viele Gesichter, die Sildryrn gekannt hatte, waren in den letzten Wochen einfach spurlos verschwunden und leise geflĂŒsterte GerĂŒchte erzĂ€hlten von schrecklichen Dingen, die ihnen angetan wurden, dass sie nichts anderes als Futter fĂŒr ein Ding namens „Seelenmaschine“ der DĂ€monen waren. Sildryrn wollte auf keinen Fall so enden wie die EntfĂŒhrten. Er konnte nicht mehr. Mit MĂŒh und Not kroch er in die TrĂŒmmer des kleinen Foyers eines einstigen Wohnhauses, dessen Bewohner offenbar ebenso zu den kĂŒrzlich Verschwunden gehörten, und kauerte sich in den Schatten zusammen. Das Chaos zeigte deutlich, welche Gewalt angewendet worden war, um die einst hier Lebenden aus ihrem Alltag zu reißen. Und es war ein Spiegel des Chaos, das in Sildryrns Körper und Geist wĂŒtete. Der Schmerz wurde schier unertrĂ€glich und zitternd, regelrecht schlotternd sank er gĂ€nzlich zu Boden. Die Knie zog er eng an seinen Leib und zwang sich, nicht zu schreien. Leise wimmernd rollte er sich zusammen, vergrub den Kopf unter seinen Armen und betete, dass er nicht gefunden wurde und lieber hier und jetzt einfach sterben wĂŒrde.

Bis die GerĂ€usche gemĂ€chlicher Schritte, die sich ihm nĂ€herten, an seine Ohren drangen. Panik wallte erneut in dem Shal’dorei auf und verkrampft presste er eine Hand auf seinen Mund. Hielt den Atem an, so gut es ging und lauschte auf die Schritte. Er wĂŒrgte leise, die Schmerzen hörten einfach nicht auf und beinahe hĂ€tte er sich durch einen gequĂ€lten Laut verraten. Es waren die Schritte zweier Wesen, die sich ihm ohne Eile nĂ€herten. Keine DĂ€monen, dazu waren sie zu leicht und leise gewechselte Worte verrieten, dass es sich um Shal’dorei handelte. Sildryrn konnte nicht verstehen, was genau die beiden Fremden besprachen, dazu waren sie zu leise und sein Herz pochte mittlerweile viel zu laut in seinen Ohren, aber die Sprache der Worte war eindeutig dem Shalassischen zuzuordnen. Verzeifelt versuchte er, sich zu beruhigen, den Atem weiter anzuhalten, doch war es zu spĂ€t. Die BerĂŒhrung einer kĂŒhlen, etwas kribbelnden Hand an seiner Schulter ließ ihn zusammenzucken und jeder Schalter in seinem Kopf legte sich um auf ‚Überlebenskampf‘, um die letzten KrĂ€fte in seinem Leib zu mobilisieren. Mit einem plötzlichen Ruck schlug er die Hand von sich fort und sprang hastig auf die Beine, nur um mit dem RĂŒcken an eine Wand zu prallen und sich zwei Shal’dorei gegenĂŒber zu sehen, deren Zugehörigkeit er nicht einordnen konnte. Weder die Frau noch der etwas grĂ¶ĂŸere, krĂ€ftige Mann wiesen irgendein Wappen oder erkennbare Uniform auf. Allerdings zeigten sie auch keinerlei Anzeichen, zu den Felgeborenen zu gehören, wie sich die von den DĂ€monen verdorbenen Shal’dorei nun nannten. Überraschung zeichnete sich in ihren Gesichtern ab, wohl hatten sie nicht damit gerechnet, dass Sildryrn in seinem Zustand noch zu Gegenwehr, geschweige denn sich zu erheben in der Lage war. Dass es allerdings nicht weit her damit war, schienen sie ebenso zu ahnen, denn die Überraschung verflĂŒchtigte sich schnell und war spĂ€testens bei den Worten der Frau, die kĂŒhl ĂŒber ihre Lippen kamen, gĂ€nzlich verschwunden.

„Halt’ ihn.“ war alles, was sie sagte und der Mann nĂ€herte sich Sildryrn. Auch wenn Sildryrn sich nach KrĂ€ften wehrte, um sich schlug, trat, kratzte und biss wie das in die Ecke getriebene Tier, das er war, war es nur ein kurzer Kampf bis die KrĂ€fte Sildryrn wieder gĂ€nzlich verließen und er schlussendlich keuchend mit unbequem nach hinten verdrehten Armen im Griff des Fremden hing. Ungewollt stöhnte er auf, als eine Welle des Schmerzes seinen Körper erneut ĂŒberrollte und ihn sich aufbĂ€umen ließ. Ein unheilvolles Kribbeln an seinem Kinn hinderte ihn daran, seinen Kopf fallen zu lassen und mĂŒhsam blinzelnd öffnete er die Augen. Das Kribbeln entsprang der Hand der Frau, die vor arkaner Energie hellblau glomm, und die sein Kinn gestĂŒtzt hielt, sodass er gezwungen war, ihr in die kalten, weiß leuchtenden Augen zu sehen. „Alles und jeder hat einen Zweck, selbst so etwas wie du. Du bist noch nicht ganz verloren.“ sprach sie zu ihm, doch der kalte Tonfall ihrer leicht verzerrten Stimme hatte etwas an sich, das Sildryrn alarmierte.

„Trink.“

„Nein!“ Wieder war es die aus grobem Holz gezimmerte Zimmerdecke, die Sildryrn anstarrte, bevor er realisierte, wo er war. Beutebucht. Sein Zimmer. Zu Hause. Sicherheit. Mehrmals wiederholte er diese Worte im Geiste, um auch die letzten Reste seiner selbst aus dem vergangenen Traum zu schĂ€len. Ein ganzes Weilchen hatte er nicht so getrĂ€umt, all die Hilfen, die andere ihm zukommen hatten lassen, waren durchaus wirksam gewesen. Umso mehr verstörte es ihn, dass es diese Nacht nicht so recht funktioniert hatte. TrĂ€ge wischte er sich den Rest Schlaf aus dem Gesicht, der noch an ihm klebte und drehte den Kopf zur Seite, hin zu dem hĂŒbschen Kristallgebilde, das er jĂŒngst von Kha’daal geschenkt bekommen hatte.

Die Klappe der Glaskuppel war geschlossen und keine beruhigende Melodie verließ die Spieluhr. Ächzend patschte Sildryrn sich eine Hand ins Gesicht, als er realisierte, dass er abends zuvor offenbar vergessen hatte, die Spieluhr anzuschalten. Viel zu sehr musste er wohl in Gedanken gewesen sein nach dem GesprĂ€ch mit der neuen Heilerin und auch jetzt hörte die GrĂŒbelei einfach nicht auf. Der Traum half natĂŒrlich ebenso nicht unbedingt dabei, einen wirklich klaren Gedanken zu fassen, geschweige denn, eine Entscheidung zu fĂ€llen. Was, wenn du einmal einen Kunden verprĂŒgelst, weil so etwas gesagt wird, wenn ein Kunde auf solche Dominanzspielchen steht? Die Worte Zharyas hatten tiefer getroffen, als Sildryrn sich vor ihren Augen hatte eingestehen wollen. Bisher war es tatsĂ€chlich pures GlĂŒck gewesen, dass Kunden nicht die Knöpfe in Sildryrn gefunden hatten, die ihn die Kontrolle und sich selbst verlieren lassen konnten. Oft genug aber war schon so mancher Gast knapp daran vorbeigeschrammt. Selbst Alcadirs bloße Anwesenheit hatte zunĂ€chst ausgereicht, innere Unruhe in Sildryrn zu schĂŒren, die nie ganz verschwunden war, trotz der GesprĂ€che mit dem einst höhergestellten Shal’dorei, trotz des Ausfluges zum Siegelmarkt. Die kurze Anwesenheit eines DĂ€monenjĂ€gers jedoch war es, der Sildryrn weiter grĂŒbeln ließ und ihn langsam zu dem unwilligen EingestĂ€ndnis brachte, dass es so nicht ewig weitergehen konnte. Er wusste, was DĂ€monenjĂ€ger waren. Er wusste, dass sie eigentlich VerbĂŒndete waren. Dennoch hatte der Blick in die felsprĂŒhenden Augenhöhlen und die dĂ€monischen Mutationen des JĂ€gers völlig ausgereicht, ihn beinahe wieder aus der Zeit fallen zu lassen. Und das mitten im Hochbetrieb der Ölkanne und Luke, wĂ€hrend er eigentlich GetrĂ€nke zu mischen und mit den GĂ€sten zu schĂ€kern hatte.

TrĂ€ge wĂ€lzte Sildryrn sich auf die Seite und glotzte stumpf die leere BetthĂ€lfte an. Ein weiteres, unangenehmes GefĂŒhl schnitt sich wie eine schartige, rostige Klinge durch seinen Verstand. Einsamkeit. Trotz all der Kollegen um ihn herum, trotz des Wohlwollens, das ihm entgegenschlug und das er ehrlich erwiderte, trotz der Freundschaften und trotz dessen, was zwischen ihm und Fin wuchs, war er doch allein mit all den Erinnerungen. Daran, diese Last zu teilen, hatte er bisher keinen Gedanken verschwendet, es stand bisher fĂŒr ihn außer Frage, dass er niemanden belasten wollte. Doch war Zharya nicht die Erste gewesen, die ihren Finger in diese Wunde gelegt hatte und langsam beschlich Sildryrn das GefĂŒhl, dass sie auch nicht die letzte sein wĂŒrde.

‱ Finteras, "Wertverlust"

26.08.2021

Es war spĂ€t geworden in jener Nacht, der Abend am Strand hatte seine Zeit gekostet. Überall, ja ehrlich, ĂŒberall war Sand zu finden! Auch wenn man sich abgespĂŒlt hatte, aber damit hatte man wohl nicht gerechnet. In den Haaren, an den HĂ€nden, in sĂ€mtlichen Ritzen
 Fin war sich am Ă€rgern und das Hemd
 ja das Hemd gehörte auch in die WĂ€sche. Zum GlĂŒck hatte man die Möglichkeit sich zu sĂ€ubern und neu einzukleiden. Dieser Sand
 er war gewiss auch in mechanische Teile geraten. Der Elf war ĂŒberzeugt davon. Eigentlich sollte es der Apparatur nichts ausmachen, aber besser war es, es zu ĂŒberprĂŒfen. Abgelegt und Schritt fĂŒr Schritt wurde sie ĂŒberprĂŒft und gereinigt, ehe man sie nah am Fensterbrett auf ein Tuch legte, immerhin sollte sie gĂ€nzlich trocknen. Der Weg fĂŒhrte ihn ins Bett, jetzt, da er jene Melodie hörte schien auch ihm diese mehr und mehr zu gefallen. Ein Schmunzeln galt der BlĂŒte, ehe man die Augen schloss. Schlaf ĂŒbermannte ihn, Dunkelheit
 fiel einher.

Lediglich ein silberner Tautropfen regte sich, zerfloss auf dem Blatt und tropfte-


HACK!

Ein Schrei zerbrach die Stille, dicht gefolgt von klirrenden GerĂ€uschen. “Lass uns ihn einfach ganz aufschlitz’n!”, erklang eine dĂŒmmlich klingende, hohe Stimme. Wieder ein Klirren. Spitzes Glas war es, nah am Auge. Noch konnte man denken. Noch konnte man genug sehen. Er starrte die zerbrochene Flasche an, wimmernd, ehe diese von einem dritten Arm weg geschlagen wurde. “Nein du Trottel! Wenn das wer erfĂ€hrt-
 Eh ich wĂ€re meine Arbeit los. Anders als ihr, will ich nicht wieder in Silbermonds Gosse!” Wer geglaubt hatte, Silbermond wĂ€re so rein und schön, wie es sich gibt, hĂ€tte nie gedacht das solche Geschichten in Werkschuppen zur DĂ€mmerung geschehen. “Schei.ß Wachsoldat
 Lorenas, du hĂ€ttest da einfach nie hingehen sollen.” Inzwischen war es eine dritte Stimme, die auch weiter sprach: “Der Bursche hat sich in Sachen eingemischt, da reicht das hier nicht. Is ja mehr als’n Dieb
” Geklirre. “Tu jetzt die Flasche weg, Ilares!” Ein enttĂ€uschender, genervter Laut aus der Kehle des DĂŒmmlichen. Er entfernte sich.

“Lass ihn gehen, Amalthean. Er ist es nicht wert.” Der Wachmann war es, spiegelte sich Mitleid in ihm. “Nein. Strafe muss sein.” - “Was? Aber nicht so-
 nicht! Lass es sei-
!”

HACK!

Erneut ein Schrei, der Schmerz brannte sich hinauf bis in den Arm. Es war
 als wĂŒrde man ihm einen Teil seiner Selbst nehmen. KrĂŒ.ppel. Sein Hirn pochte. KrĂŒ.ppel, KrĂŒ.ppel. Damit konnte man nichts mehr anfangen. Und all die jugendliche Schönheit? Auch dahin. SchleifgerĂ€usche. Glasklirren
 Man musste weg, Kraftanstrengung und-
 KrĂŒ.ppel. Das durfte nicht sein. HĂ€tte er besser die Nase nicht zu tief reingesteckt in fremde Angelegenheiten. Dann wĂ€re das hier nie entstanden. Verzogen und verzerrt, wie eine Murmel in einer Kiste. Durch Farbe gezogen, eingefĂ€rbt, Spuren wurden hinterlassen. Ein Muster entsteht, schrecklich und schön.

Zerfetzt wie Fleisch. Wie Stoff. Ein rot und schwarzes GemĂ€lde
 KrĂŒ.ppel! Dunkelheit. Stille. Und man fĂ€hrt hinauf. Erst am Morgen kam es, wie angekĂŒndigt. Das, was nicht mehr vorhanden war, schmerzte diesen Tag, wie seit Monaten nicht mehr. Die Hand ging an den Verbleib und er nahm sich einen freien Tag. So konnte man nicht arbeiten. Alle Kunden abgesagt, verblieb er Vormittags in seinem Zimmer, Nachmittags musste er reißaus nehmen. Weg von der Kanne, weg von Beutebucht. Dann ging es. Eine Zeit lang. Nur der Hunger und eine Sehnsucht trieb ihn wieder heim. Er war ja immer da gewesen, hatte man es aber so spĂ€t erst gesehen. Er gab sich irgendwie die Schuld. Schuld an
 an was genau? Fin war durcheinander. Aber er war sich sicher, die Apparatur hatte er doch-
 da hin
 gelegt? Er starrte das blanke Fensterbrett an. Kein Tuch. Kein Metall. Weg. Die gĂŒldenen Iriden wurden grĂ¶ĂŸer, durchzog ihn ein merkwĂŒrdiges GefĂŒhl, keine Schmerzen dieses Mal. Lippen wurden zusammengepresst und es waren Wellen, riesige Wellen, denn an dem Metallhaufen klebte so viel von ihm. SIE WAR WEG! Sicher konnte man verzweifelte Schreie an diesem Mittag hören, Stimmen, die probierten zu beruhigen. “Ja ich hab sie ganz sicher-
 Nein! Ich hab sie nicht verloren!” Fin war außer sich. Schritte, Gepolter. “Nein, man hat sie mir geklaut! Hundert-Prozent-Ehrenwort-sicher!”

‱ Achaz, "Unverhofft kommt leider oft
"

01.09.2021

Dass Achaz von Finteras um Hilfe gebeten worden war, war das Eine
 Der Sin’dorei, der seit einigen Wochen mit in der FĂŒhrungsriege der Ölkanne & Luke saß, hatte bis Dato fest geglaubt, dass ihn der Rothaarige spĂ€testens seit ihrer zufĂ€lligen Begegnung in Silbermond nicht mehr hatte leiden können. Ja, gut, diese Vermutung hatte Finteras sogar ganz offen bestĂ€tigt. Aber dennoch hatte er ihn um Hilfe gebeten. Achaz hatte nicht anders gekonnt, als sich zumindest ein wenig geschmeichelt zu fĂŒhlen. Und als Gentleman und guter Chef, der er nunmal war - oder zumindest zeitweise sein wollte - hatte er ohne Umschweife zugesagt. Wenn man ihn schon um etwas bat, was in seinen Möglichkeiten lag, dann wĂŒrde er sicherlich nicht ablehnen. Zumindest wenn es um die Leute der Ölkanne ging. Schade nur, dass ihm der Besuch, der ihn am Morgen erreicht hatte, einen Strich durch die Rechnung machte. Wie aus dem Nichts war mitten in Beutebucht eine Frau elfischen Blutes aufgetaucht. Durchdringende, goldene Augen und ebenso schwarzes Haar wie das von Achaz zeichneten sie aus. Ihre Kleidung war fĂŒr Beutebucht definitiv etwas zu hochgestochen gewĂ€hlt gewesen. Eine lange Robe in rot und gold sowie eleganter Schmuck hatten sie geziert. Sie hatte mit niemandem gesprochen und war zielsicher zur Kanne gegangen, um Achaz aufzusuchen.

Selbiger sprach mit niemandem darĂŒber, was genau er mit der fremden Dame zu besprechen hatte. Man konnte aus seinen RĂ€umlichkeiten lediglich den einen oder anderen Fluch hören - offenbar von Achaz in seiner Wut ausgesprochen. Es polterte einmal sogar recht heftig, sodass es auch im unteren Stockwerk schepperte. Vermutlich ein harter Schlag auf seinen Schreibtisch. Aber Inhalte des GesprĂ€chs ließen sich leider nicht ausspĂ€hen oder belauschen. Fakt war nur, dass er im Anschluss eiligst ein paar Sachen zusammenpackte, seine RĂ€umlichkeiten in der Kanne aufgerĂ€umt und verschlossen hinterließ und ein Schreiben fĂŒr Miss Homestead und fĂŒr Tin hinterlegte, in dem er sich fĂŒr die Unannehmlichkeiten entschuldigte. Ein Notfall zwinge ihn, fĂŒr einige Tage umgehend nach Silbermond zu reisen. Die beiden mögen seine Abwesenheit bitte an das Personal weiterleiten. Er mĂŒsse leider seine bislang vereinbarten Termine absagen. Auch Finteras sollte im Speziellen ĂŒber Achaz’ Abwesenheit informiert werden. Anscheinend sei er voraussichtlich Mitte der kommenden Woche zurĂŒck. Noch gegen Mittag des selben Tages verschwanden er und seine Begleiterin durch ein Portal und ließen Beutebucht in seiner ĂŒblichen, maritimen Ruhe zurĂŒck.

‱ Sildryrn, "Neugier ist der Katze Tod"

01.09.2021

Sein Leben zog an seinem geistigen Auge vorbei, wĂ€hrend er sich im freien Fall in die Tiefe befand. Reue ĂŒbermannte ihn, Bedauern ĂŒber all die FehlschlĂ€ge und versĂ€umten Chanc- 
 nein. Eigentlich fluchte Sildryrn innerlich ĂŒber seine eigene Dummheit, die ihm heute bereits zum zweiten Mal krĂ€ftig ins Gesicht schlug. Beim ersten Mal sogar wörtlich, denn der Goblin und dessen wesentlich grĂ¶ĂŸerer, trollischer GesprĂ€chspartner, die er zu belauschen versucht hatte, waren nicht sehr begeistert von der Anwesenheit des Shal’dorei gewesen. Ein dunkelviolettes Veilchen zeugte von ihrer freundlichen Bitte, sich zu entfernen und sie ihren fĂŒr den Nachtgeborenen belanglosen GesprĂ€chen zu ĂŒberlassen. Es hatte sich nicht einmal gelohnt, das was er hatte lauschen können, hatte nichts - wie zunĂ€chst gedacht - mit dem Diebstahl von Fin’s Arm zu tun. Der zweite Schlag seiner eigenen Dummheit hatte gleich seinen gesamten Körper zum Ziel, als er auf dem dreckigen Wasser der Bucht aufschlug und fĂŒr einen kurzen Moment untertauchte. Ein scharfer Schmerz schoss zudem durch seinen rechten Arm, der unglĂŒcklich auf einem grĂ¶ĂŸeren StĂŒck Treibholz aufgeschlagen war und prustend strampelte er sich wieder an die WasseroberflĂ€che, sehr zum VergnĂŒgen einer pinkhaarigen Kaldorei, die dennoch immerhin die Geistesgegenwart besaß, ihm aus dem unsauberen Wasser herauszuhelfen. Eine der Kaldorei, die zu der fremden Gruppe gehörte, die sich im unteren Stockwerk der Kais unterhalten hatten, direkt unter Sildryrn, Finteras und der etwas wilden Menschenfrau. Die Neugier war einfach zu groß gewesen und nun stand er klatschnass wie ein begossener Pudel neben Finteras vor einem Teil dieser Gruppe, unter dem etwas befremdlichen maskierten Blick einer Untoten, die gefĂŒhlt gerade einmal halb so groß wie er selbst war, und ihn dennoch irgendwie ein wenig einzuschĂŒchtern wusste.

Innerlich atmete er erleichtert durch, dass seine mehr als missglĂŒckte Lauschattacke keine weiteren schmerzhaften Konsequenzen nach sich zog, doch die Fragen, die die Verlassene im Anschluss stellte, beunruhigten ihn. Es war die Rede von unnatĂŒrlichem Nebel, Naga, von Kameraden der Gruppe, die von irgendetwas befallen und psychisch daher stark beeintrĂ€chtigt waren. Und nichts davon gefiel Sildryrn, schon gar nicht, als ein möglicher Zusammenhang zu ein paar DiebstĂ€hlen in der Ölkanne in den Raum gestellt wurde. Ab diesem Abend fand man die TĂŒr des Shal’dorei wieder nur noch verschlossen vor, selbst wenn er sich in seinem Zimmer befand und auch wenn er bekannten Gesichtern Einlass gewĂ€hrte.

‱ Vit, "Bunte KrĂ€uter sind nicht immer hilfreich"

13.09.2021

Wo bin ich? Was mach ich hier? Wie bin ich hierhergekommen? Warum tut mein Kopf so weh? Ist das Blut? Warum blute ich? Wieso rauscht es in meinen Ohren? Was ist das fĂŒr ein LĂ€rm? Licht? Licht! Ist es den schon Morgen? Warum ist in meinen Kopf ein schwarzes Loch, was alles von gestern verschlungen hat? Bewegen ja bewege dich Vit! Die Gedanken des Vulpera kreisten und drehten sich wild, um die immer wiederkehrenden Fragen. Er war irgendwo es war dunkel, nur durch einige schlitze drang das Sonnenlicht herein, allein der Geruch ließ ihn zumindest sicher sein das dies noch eine Hafenstadt war! Doch warum tut ihm alles weh? Wieso fĂŒhlt sich sein Körper so schwer an? Es war zu dunkel, um etwas zu sehen, das hereinscheinende Licht tat in den Augen weh und brannte im Kopf
 Man wendete und windete sich hin und her, "Arrg " War es was er ausstieß als es mit einen lauten Tock wieder im SchĂ€del hĂ€mmerte, es war eng
 Warte es war ENG! Nun riss er seine Augen auf und wild schlug er mit Armen und Beinen um sich, bis etwas aufbrach! Licht erfĂŒhlte den kleinen Raum, welches den Vulpera nur so blendete "Schei.ße man mach das dreckige Licht wieder aus
 " knurrte er und wankte zu dieser Lichtquelle, kurz kniff er die Augen zu legte die Ohren an und war blind! Es dauerte eine Weile
 bevor er sah! „Was zum 
 Wo? Wieso? hÀÀ?“ Kamen es aus seinem Mund gebrabbelt, wĂ€hrend er sich den Kopf hielt „Schei.ße ich fĂŒhlt sich an wie von nem Tauren geschlagen
“ *brummelt er und kneift das Gesicht zusammen, wo zum Nether war er gelandet? Diese Ecke kannte er nicht?! Nun riss er erneut die Augen auf, welche zumeist wieder auf Halbmast gefallen waren. Diese unterschiedlichen Iriden huschten ĂŒber den eigenen Körper, auch seine Pranke! War noch alles da, wo es hingehört, war der Ohrring von Fin noch bei ihm? Seine Kette? Seine Sachen? Er erkennt Blut
 Woher kommt es? Er zieht die Luft ein als eine Stelle im Fell feucht und leicht klebrig? Warum hat er eine Schnittwunde am Arm? Warum tat sie bis eben nicht weh? Egal
 dachte er sich kĂŒmmere ich mich spĂ€ter drum, erste einmal klarkommen, lautete die Devise! Er schaute sich die Planken an auf denen er stand, ebenso die HĂŒtten die ihn um gaben
 Keine Menschenseele? Aber er hatte doch Stimmen gehört! Die Nase zuckt, ebenso die riesigen Ohren! Ein Sprung nach links und knapp sieht er wie eine Keule neben ihn die Planke sprengt! * „Was zum Sethrak! WILLST DU MICH UMBRINGEN KUMPEL!“ klaffte er wĂ€hrend er sich umdrehte und nach seinen Messer tastete, wĂ€hrend das Holz an der Stelle wo er eben noch stand zerberstet und in Splittern umher flog „DU kleine RATTE, dein Pelz bringt sicher wat ein auf dem Markt
! Haste geglaubt du kommst damit durch?“ VitÂŽs Fell strĂ€ubte sich und der Schwanz strĂ€ubte sich wie elektrisiert ebenso auf, der kleine Vulpera knurrte aus ganzer Kehle. Doch tat ihm immer noch alles weh „Verdammt ich wĂŒrde mich doch an soÂŽn Dunkelmondjahrmarkt Gesicht wie dein Erinnern! Sowas kann doch nur eine Mutter lieben!“ *Vit es war nicht die Situation jemanden noch weiter zu provozieren in deine Position! * Der Kerl ÂŽnen Glatzkopf, ÂŽnen Mensch?! Sah aus als habe man sein Gesicht mit ‘nem RĂŒhrbesen gezeichnet! Ne krumme Hakennase, die Augen nicht symmetrisch und ĂŒber diese Lippen die von einer Narbe auf einer Seite nun ÂŽnen dauer-grinsen zieren brauchen wir wohl nicht zu sprechen! Der Kerl hatte auch ÂŽnen Tattoo auf der Glatze, sollte einen wohl Angst machen? Der Kerl riss seine Keule aus dem Boden und blickte Vit finster an, da bei musste er grinsen! Warum, nun der Vulpera war etwas zugerichtet. So waren seine Kleider zum Teil zerrissen, seine Lefze war links dicker als rechts. Ebenso ein hinkte er leicht mit dem rechten Lauf. „Pah, sei nen braver Fuchs und lass dich schlachten! Du hast doch keine Chance!“ wurde der Mann lauter als er erneut ausholte, die Keule hinunter schnellte auf den Vulpera zu.
"Das dich ĂŒberhaupt mit so einen Gesichtskarussell auf die Straße traust! Ist echt mutig, du hast meinen Respekt. Aber ÀÀh ich glaub nicht das mich so ein Hemdchen wie du es bist umhaust! „Provozierte der weiter, wohl wissend das sein gegenĂŒber allein von der GrĂ¶ĂŸe einige Centimeter ĂŒberlegen war und von der Reichweite wollen wir hier gar nicht anfangen! Der Schlag kam und Vit musste wieder mal ausweichen, nur knapp verfehlte dieser Mistkerl seinen Kopf und streifte sein Ohr! Ein Schmerzensschrei entweicht dem Fuchs, welcher spĂŒrt wie sein Ohr warm wird und etwas an diesen hinunterlĂ€uft. Wieder dieses Fiepen, wieder diese verschwimmen! Vit kĂ€mpfte nicht nur gegen den Kerl, sondern auch gegen seine Schmerzen. Doch hatte er wohl GlĂŒck im UnglĂŒck, den die Keule steckte fest und der Kerl zerrte an dieser, wild fluchend „Drecks Fuchs, ich leg dich um! Und dann verkauf ich deinen Pelz an so ein Langohr! „VitÂŽs Blick wurde dunkler, langsam spĂŒrte er es wieder. Dieses GefĂŒhl, dieser Wille, das was sein Volk ausmachte, dass ĂŒberleben wĂ€hrend alles fĂŒr sie eine Gefahr darstellte Die Augen sie wurden dunkler und der Schmerz war vergessen? Nein er wurde ignoriert, denn nun hieß es fressen oder gefressen werden. So setzte er an und lief los! Ein Sprung und ein Schrei, dann wurde es nach einigen weitern Lauten still! Warm, warum ist es so warm? Wieso ist es feucht? Warum schmecke ich Eisen? Er spĂŒrte nichts, als sein reiner Wille zu ĂŒberleben dazu betrug das er nun hier stand! Sein Blick geht runter, die Lefzen voller Blut, die Pranken ebenso von Blut am Tropfen
 Doch das war nicht sein! Nein, denn der Blick lag auf den Mann, welcher ihn umbringen wollte! Sein Gesicht glich nun einem Gulascheintopf, aus dem Hals spratze Blut hervor. Er war bereits tot, schon lange bevor er aufhörte! Doch der Vulpera hatte immer weiter gemacht, Bisse und Klauenspuren zieren den Leichnam. Es schmeckt nicht, schoss es in den kleinen Kopf, bevor er Blut auf dieses Gesicht spuckte und an einen Arm an den Rand zu zerrte, um ihn einfach hinunterzuschieben! Platsch, da fĂ€rbte sich die See langsam rot. Der Vulpera torkelte und wankte Wieso bin ich hier? Wie kam ich hier her? Warum tut es so weh? Ich will doch nur bei ihnen sein, bei meinen Freunden, was mache ich hier? Warum wollen mich alle töten? Ich will doch nur leben! Der Vulpera torkelte und wankte, das Ohr es tropfte, die Lefzen sie tropften, Die Pranken sie zierten die WĂ€nde, an denen er sich abstĂŒtze mit roten Striemen. Warum wird es immer dumpfer, wieso wird es dunkel? Hatten wir nicht gerade erst morgen? Es dauerte bis er an einen bekannten Ort erschien, nein so kannst du nicht zu ihm gehen! Vit er macht sich zu viele Sorgen, wenn du so zu ihm gehst! Er hat genug Problem, du willst keine Last sein! Sei leise, verdammt! Hör auf zu keuschen! Schei.ße tut es weh! So sieht man vor dem Eingang der Kanne eine Blutlache, nicht zu definieren ob von einer oder mehrerer Personen! Auf den Teppichen und an manch einen Tisch kann man kurze Striemen von Blut sehen, welche weiter Oben sich bei den Zimmern verlaufen! Warm so warm, ich bin sicher? Ja? Hier bin ich sicher! Waren die Gedanken des Vulpera, welcher hinter FĂ€ssern und Kisten der Kanne sich auf den Boden in Vulperamanier zusammenrollte und dort liegen blieb
 Erschöpf, mit Schmerzen doch irgendwo ruhig!

‱ Zharya, "Nur die Toten ruhen sanft"

13.09.2021

Die rothaarige Elfe hatte sich auf dem Diwan ausgestreckt ,lauschte dem blubbernden GerĂ€usch der Destillierkolben im Behandlungszimmer. Die Kraft, in das Zimmer hinĂŒberzugehen ,das ihr die Kanne andernorts fĂŒr ihre Übernachtungen in Beutebucht zur VerfĂŒgung stellte , brachte sie einfach nicht mehr auf . Lediglich den Griff zur Rumflasche hatte sie noch geschafft und sich einen Doppelten eingegossen .Geext ,wie sie es sonst selten tat ,stand ihr der Sinn doch meistens nach Wein und HĂ€rteres war eher medizinischen Zwecken vorbehalten.Die smaragdgrĂŒnen Augen wanderten an die Decke ,starrten zu den alten Planken hinauf ,als wĂŒrden sich dort Antworten befinden auf die Fragen, die ihr im Kopf herumirrten, und sie nicht schlafen liessen. Noch einmal wurde das Kristallglas gefĂŒllt und der sĂŒndhaft teure ,thalassische Rum hinuntergekippt. Was dem armen Sildryrn wiederfahren war, hatte sie zutiefst erschĂŒttert und auch bestĂŒrzt ,doch zeigen durfte sie es nicht ,denn es war ihre Aufgabe denen zu helfen ,die Hilfe brauchten ,ganz gleich wie es dabei in ihr selbst aussah .Jetzt wo er fort war ,konnte sie sich das erste Mal gestatten durchzuatmen .Es war wichtig gewesen ,fĂŒr ihn ,fĂŒr den Fortschritt ,den Prozess der Heilung ,das all das erneut zu Tage kam ,was er so lange mit sich herum getragen und tief im Innersten verborgen hatte . Die Wahrheit ,die schrecklichen Erinnerungen ,sie waren wie ein schwĂ€rendes GeschwĂŒr ,das man öffnen und ausdrĂŒcken musste ,damit es besser werden konnte ,auch wenn das mit elenden Schmerzen verbunden war. Sie seufzte leise ,machte sich Sorgen und hoffte nur ,das er einigermaßen schlafen konnte mit dem Mittel ,das sie ihm mitgegeben hatte. Das ihr nun fehlte ,denn es war das letzte gewesen ,das sie davon hier auf Vorrat hatte . Aber was solls ,sie hatte ja den guten Rum. Der Patient hatte immer Vorrang ,so dachte sie nun einmal ,und auch das er sich bei ihr entschuldigt hatte ,ihm die ganze Sache furchtbar unangenehm war ,erst recht ,das ihre Hand ein wenig unter dem festen Druck der seinen gelitten hatte ,wĂ€hrend er sich alles von der Seele sprach 
das betrĂŒbte sie mehr als sie selbst zugeben mochte. Sil hatte wohl selten in seinem Leben reine Freundlichkeit erfahren ,GĂŒte ,Mitleid ,all das was sie den Meisten ohne eine Gegenleistung zu erwarten entgegenbrachte . Es hatte sie selbst ĂŒberrascht ,wie plötzlich dann doch all die Dinge aus ihm herausgebrochen waren ,sie nichts weiter tun konnte als zu zuhören ,da zu sein ,ihn festzuhalten .Seine Last zu nehmen und mitzutragen ,auch wenn er niemanden damit belasten wollte ,wie er stets beteuerte. Wieder nahm sie einen tiefen Atemzug ,dachte fĂŒr einen Augenblick an das Leid das sie bei anderen verursacht hatte ,an den Punkt ,als sie entschieden hatte ,das sie so nicht weiter machen konnte .Sie sah ,vor ihrem inneren Auge, die Gesichter der Toten vorbeiziehen ,und spĂŒrte die Schuld ,die sie immer noch mit sich herum trug, wie schwere Pflastersteine auf der Brust ,die sie auf den Diwan niederdrĂŒckten. Irgendwann ,wenn sie genug Anderen geholfen hatte ,wenn sie genug Leben gerettet oder besser gemacht hatte, wĂŒrde diese Last leichter werden oder ganz verschwinden. Hoffentlich.

‱ Pah’de, "Ein StĂŒckchen Frieden"

18.09.2021

Wieder saß die Troll am Strand und starrte aufs Meer hinaus. Ein weiteres Mal allein. Wie frĂŒher. Sie mochte das Meer. Endloses Wasser. Blau, Grau, GrĂŒn, meterhohe Wellen, reißende Fluten, dann wieder ruhig und friedlich
 sie hatte schon vor langer Zeit aufgehört, zu zĂ€hlen, wie viele Launen es in sich trug. Diese Unberechenbarkeit gefiel ihr. Wenn sie genauer darĂŒber nachdachte, war es lange her, dass sie wirklich das GefĂŒhl hatte, gĂ€nzlich allein zu sein. Nur fĂŒr sich, mit ihren Gedanken. Ohne den Trubel und die anderen um sich. Irgendwo hinter ihr, nahe der Stadtmauer, hatte sie es vergraben. Ein merkwĂŒrdiges GefĂŒhl war das gewesen. Sie kannte es nicht. Erleichterung, Freude, Genugtuung
 und zur gleichen Zeit abgrundtiefer, bodenloser, brennender Hass. SchuldgefĂŒhle. UnverstĂ€ndnis. Wie eine riesige Welle war alles auf einmal ĂŒber sie hereingebrochen und hatte sie mitgerissen, selbst wenn die Freude ĂŒberwog. Es wĂŒrde viel Überzeugungsarbeit kosten, bis die anderen, denen sie nichts erzĂ€hlt hatte, sicher waren, dass alles in Ordnung sei. Ob jemand durch ihr Schauspiel gesehen hatte? Den stinkenden Sack jedenfalls hat wohl kaum jemand nicht bemerkt.

Noch ein seltsames GefĂŒhl mehr an diesem Abend. Alles in ihr hatte danach geschrien, diesen wachsĂŒberzogenen, widerlich stinkenden Beutel nicht zu berĂŒhren. Fortzustoßen. Und was tat sie? Ihn annehmen. LĂ€cheln. Sie war glĂŒcklich gewesen, in diesem Augenblick. Und dann kam ihr die Idee, ihre Rache noch umfangreicher zu gestalten, als sie fĂŒr möglich gehalten hĂ€tte. Und das nur, weil sie in ihrer Verzweiflung damals beschlossen hatte, sich Fremden fĂŒr Gold hinzugeben. Das GefĂŒhl zu haben, einen Wert zu besitzen. Ein fremdes Land, sogar ein fremder Kontinent. Sie wusste, dass es hier Trolle gab. Trolle, die er aus tiefster Seele hasste. Er hatte es ihr oft genug gesagt, wĂ€hrend er schwitzend ihr Gesicht in den Sand gedrĂŒckt hatte. Es hatte lange gedauert, bis sie das verstehen konnte. Er konnte nicht verstehen, wie sie unter UmstĂ€nden leben konnten, die ihn umgebracht hĂ€tten. Und dafĂŒr hatte er sie gehasst. Und es an ihr ausgelassen. Wieder ließ sie den Blick ĂŒber die glitzernden Berge und TĂ€ler ohne greifbare Substanz schweifen, in ihrer endlosen Bewegung, die sich nie wiederholte. Auch ihre Liebe zum Meer hatte er nie verstanden. In gewisser Weise hatte auch diese sie verraten. Wann immer er sie suchte, fand er sie dort. Aber sie hatte der See immer verziehen. Wie sollte es auch ihre Schuld sein. Ob er wirklich zu bemitleiden war, wie die Pandaren es sagte? Trotz allem, was sie seinetwegen erleben musste? Was er alles getan hatte? Nein, entschied sie. Xu-Jin war eine Frau wie sie. Es war eine gute Entscheidung gewesen, ihr nicht alles zu erzĂ€hlen. Auch, wenn die Pandaren sie dann besser verstanden und sicherlich gutgeheißen hĂ€tte, was sie in die Wege geleitet hatte.

Die Troll blickte ĂŒber die Schulter in Richtung der Goblin-Stadtmauern. Konnte er wohl hören, was sie dachte, wenn sie nah genug bei ihm war? Vielleicht. Aber alles in ihr strĂ€ubte sich dagegen, noch einmal in seine NĂ€he zu gehen. Es hatte ungewöhnlich lange gedauert, bis ihre HĂ€nde nicht mehr bluteten. Das wollte sie nicht noch einmal. Möglicherweise konnte er auch so hören, was ihr durch den Kopf ging. Immerhin war er vom gleichen Blut. Es hatte ihn nie interessiert, frĂŒher. Als ihre Schwestern noch lebten. Als er geweint hatte, weil er sich beim Sturz von seinem Lieblingsbaum einen Zeh abgerissen hatte. Sie hatte ihn in die Arme genommen, aus Mitleid. Ihn getröstet. Ihm erzĂ€hlt, warum es unwichtig war, und, dass sein Zeh nachwachsen wĂŒrde. Als er sich wieder im Griff hatte, schnitt er ihr Ohr ab. Und drohte damit, das andere auch zu holen, sollte sie je den anderen davon erzĂ€hlen, dass er geweint hatte. Wann hatte ihr Halbbruder angefangen, sie als Frau wahrzunehmen? Es war noch, bevor Vater davon sprach, dass sie sein Weib werden sollte. Seine Blicke hatte sie davor schon gespĂŒrt. Er war nicht mehr ihr großer Bruder, das versprachen ihr seine Augen. Er war ein JĂ€ger geworden, sie die Beute. Als die Zweckheirat feststand, hatte er angefangen, seine TrophĂ€en zu holen. Sein Recht einzufordern. Sie versuchte gar nicht erst, das hĂ€ssliche, bösartige LĂ€cheln zu verstecken, das sich in ihrem Gesicht breitmachte.
„Sieh nur, was du nun davon hast, Bruder. Im Sand verscharrt, wie die Überreste eines Tiers. In einem Land, das du nicht kennst. Von Trollen, die du hasst. Nahe einer Stadt, wie du sie immer gefĂŒrchtet hast. Am Meer, das du nie verstanden hast. WĂ€hrend dein einziger wahrer Besitz, dein Körper, in deiner Heimat von Tieren zerrissen wird, die du zum VergnĂŒgen gejagt hast. Tot. Wegen deiner wertlosen Schwester, die nie eine Gefahr fĂŒr dich schien. Die immer nur dir zuwillen sein musste. Die du brechen wolltest und nicht konntest. Hast du mich gefĂŒrchtet, Bruder? Wie alles, das du nie ganz kontrollieren konntest? Wusstest du, was dir bevorstand, als du mein Gift erbrochen hast und mich nicht mehr finden konntest um Rache zu nehmen, auch nicht am Meer? Hast du erkannt, dass dein Leben verwirkt wĂ€re?“ Pah’de schĂŒttelte den Kopf. NatĂŒrlich hatte er das nicht. Er war nicht klug, nur gerissen gewesen. Er wusste, was er tun musste, um zu bekommen, was er wollte. Auch, als es nicht mehr ausreichte, ihr Finger und HĂ€nde abzuschneiden, damit sie ihn Mann sein ließ. Sie hĂ€tte ahnen sollen, dass ihre geliebten Schwestern sein erstes Ziel sein wĂŒrden, wenn der Schmerz ihr gleichgĂŒltig wurde. Ihr Gesicht verhĂ€rtete sich, als stumme TrĂ€nen des Zorns und der Trauer ihre Wangen hinabkullerten.

Pah’zi. Sie wollte nie einer Trollseele etwas böses. Die Reinste des ganzen Wurfs. Er hatte sie ausgespĂ€ht. Gesehen, dass sie oft allein am Fluss Wasser holte. Gesehen, dass sie wusste, wie man die Krokilisken erkannte und umging. Wie hĂ€tte sie damit rechnen sollen, dass ihr eigener Halbbruder gleich zwei der Tiere zu ihr locken wĂŒrde, weil ihre Schwester ihm nicht gehorchen wollte?

Pah’san. Sie war klĂŒger gewesen als ihre Schwestern. Viel klĂŒger. Aber nicht klug genug, um zu ahnen, dass ihr Halbbruder niedertrĂ€chtig genug war, sie als Köder fĂŒr die Tigerjagd zu nutzen, nachdem er sich stundenlang mit einem ihrer Pelze eingerieben hatte.

Pah’ko. Die beste Freundin, die man sich je hĂ€tte wĂŒnschen können. Sie wĂŒrde nie erfahren, warum er sie zu den Murlocs gelockt und sie die Klippe hinunter in deren Dorf gestoßen hatte. „Schlaft in Frieden, Schwestern. Ihr seid gerĂ€cht. Und ihr werdet ihn niemals wiedersehen mĂŒssen.“ Mit dem Unterarm wischte die Troll sich energisch die TrĂ€nen aus dem Gesicht. Er war tot. Nur das zĂ€hlte. Faryahn gegenĂŒber sagte sie, sie sei nicht sicher. Aber sie war es. Die Zufli wĂŒrde niemals lĂŒgen. Er war noch immer da. Sie hatte die Anweisungen genau weitergegeben. Der Mensch hatte sie befolgt. Die Augen des Toten vernĂ€ht, auch den Mund, mit dem Faden und der Nadel, die die Zufli ihr gegeben hatte. Seinen Kopf abgetrennt und zu ihr gebracht. Seinen Geist im wertlosesten, bösesten Teil seines Körpers eingesperrt. Er wĂŒrde alles erleben, was mit ihm geschah. SpĂŒren, wie all die Maden langsam sein Gesicht und seine Augen fraßen. Wie der fremde Sand ĂŒber ihm von Tag zu Nacht abkĂŒhlte. Vielleicht, dachte sie, wĂŒrde ein Tier seinen stinkenden SchĂ€del ausgraben und ihn nutzen, seine ZĂ€hne daran zu schĂ€rfen. Das war besser, als ihn in ihrem Zimmer aufzustellen, so, dass er bis zu ihrem Tod zusehen musste, wie Fremde dafĂŒr zahlten, sie zu besitzen. Zusehen musste, wie sie ihnen bereitwillig zu Diensten war, die er sich mit Blut und Schweiß nehmen musste. Sehen musste, dass sie Wert besaß, den er ihr bei jeder Gelegenheit mit Gewalt abgesprochen hatte. Das war viel besser. Hoffentlich konnte sie bald wieder zurĂŒckkehren.

‱ Sildryrn, "Liebes Tagebuch
"

24.09.2021

Sildryrn klappte das kleine Buch zu und klemmte den Stift dabei zwischen den Seiten ein. Eine ganze Weile betrachtete er ausdruckslos den blanken Buchdeckel, der nichts ĂŒber den Inhalt verriet. Einfaches, dunkles Leder umspannte das Buch, gĂ€nzlich ohne PrĂ€gung, ohne Titel ohne Bild. Nur glattes, nichtssagendes Leder. Der Inhalt bestand aus leeren Seiten, die der Shal’dorei handschriftlich nach und nach fĂŒllte. Und das, was er auf diesen Seiten in seiner Muttersprache niederschrieb, erschreckte ihn selbst in Teilen. Wie viel Dunkelheit in ihm schwelte, war ihm nie so recht bewusst gewesen, bis er sie vor Augen sah. In Worte gepresst, die er endlich nach mehreren Fehlversuchen aus sich hinaus fließen lassen konnte. Worte, die besser niemals irgendjemand sonst zu Gesicht bekam. Auch wenn er schon in der Schrift und Sprache seines eigenen Volkes schrieb, war selbst hier in Beutebucht nicht garantiert, dass niemand dies entziffern konnte und daher fasste er den Entschluss, zeitnah Tiverion aufzusuchen, um das Buch verzaubern zu lassen, sodass nur er allein es lesen und nutzen konnte. Erleichterung verspĂŒrte er jedoch noch nicht, nachdem er seine wirren Gedanken auf Papier gezwungen hatte. Vielleicht sollte das noch kommen, wenn er weiterhin regelmĂ€ĂŸig dieses Tagebuch fĂŒhrte. Er hoffte es zumindest und vertraute Fins Worten dahingehend, dass so etwas genauso wie Musik oder Tanz oder andere TĂ€tigkeiten ein Ventil sein konnte fĂŒr all das, was in ihm tobte.

KĂŒhler morgendlicher Wind strich sanft ĂŒber seine Haut und spielte in seinen Haaren, wĂ€hrend die Sonne trĂ€ge und langsam am Horizont höher kroch und Beutebucht, das unter dem Shal’dorei lag, in goldenes Licht tauchte. Gedankenverloren ließ er den Blick ĂŒber all die HausdĂ€cher schweifen, die niedriger lagen als das, auf dem er saß. Jeden Tag aufs Neue faszinierte ihn dieses Lichtspiel, das er Zeit seines Lebens in Suramar nicht gekannt hatte. Das Licht des Morgens floss glitzernd durch die schĂ€bigen Gassen und ĂŒber die unzĂ€hligen Stege wie ein langsam ansteigender Meeresspiegel. Dennoch blieben manche Ecken und Nischen ewig im Dunkeln und wurden nicht von der WĂ€rme der Sonne berĂŒhrt. Irgendwo zwischen den eng aneinander gedrĂ€ngten HĂ€usern, irgendwo zwischen den aus Schiffsresten zusammengezimmerten HĂŒtten lauerten Gefahren, die einen finsteren Schatten ĂŒber das Gesicht des Shal’dorei wandern ließen. Dort unten in den kleinen HĂ€userschluchten trieben sich ungesehen Gestalten herum, die jene bedrohten, die Sildryrn ins Herz geschlossen hatte. Nicht mehr als Phantome bisher, aber doch real und anwesend, spĂŒrbar wie ein sich am Horizont zusammenbrauendes Unwetter. WĂ€ren sie eine unmittelbare Bedrohung nur fĂŒr ihn selbst, wĂ€re es ihm beinahe egal gewesen, doch hatte ihn der Zustand, in dem Vit wieder aufgetaucht war, zutiefst erschĂŒttert. Jeder Zorn, den er auf den Fuchs verspĂŒrt hatte und ebenso seine eigene Drohung ihm gegenĂŒber, ausgesprochen im Affekt der Wut, war völlig vergessen angesichts der Gewalt, die dem Vulpera offensichtlich angetan worden war.
Doch was ihm das Herz regelrecht zerfetzt hatte war das, was Fin ihm in einem ruhigen, zweisamen Moment aus seiner eigenen Vergangenheit zu erzĂ€hlen bereit gewesen war. Sildryrn fand keine Worte fĂŒr das, was dem Sin’dorei angetan worden war, wie er seinen Arm verloren hatte. Langsam senkte er den Blick auf seinen eigenen linken Arm, auf die blassviolette Haut, geziert von den schwach glĂ€nzenden TĂ€towierungen und schließlich auf das goldene Kettchen, das bis vor kurzem noch den Fußknöchel des rothaarigen Sin’doreis geschmĂŒckt hatte. Ohne den Blick von den thalassischen Symbolen, die an der Kette hingen zu lassen, legte er das Tagebuch auf seinem Schoß ab und umschloss das Handgelenk mitsamt Kette mit der rechten Hand. Sildryrns Herz zog sich schmerzlich zusammen bei der Erinnerung an die ErzĂ€hlung des Blutelfen, die dieser selbst kaum in Worte hatte fassen können. Aber die Gesten und der grausam leere Blick hatten ausgereicht, Sildryrn ein Echo des Schmerzes, den der JĂŒngere hatte durchleiden mĂŒssen, mit fĂŒhlen zu lassen. Kalter Hass loderte in Sildryrn auf bei dem Gedanken daran, dass die Verantwortlichen sich nun möglicherweise sogar in Beutebucht herumtrieben. Er hoffte instĂ€ndig, dass Fin sich geirrt hatte, doch war da eine leise, nagende Stimme in seinem Hinterkopf, die diese Hoffnung abschwĂ€chte. Nur zu gut wusste er, wie es sich anfĂŒhlte, in stĂ€ndiger Angst leben zu mĂŒssen. Angst vor den Schatten in den Straßen, Angst vor jeder Bewegung im Augenwinkel. Er wollte nicht, dass irgendwer mit einer solchen Angst weiter leben musste. Weder Fin, noch Vit, noch sonst irgendwer der Ölkanne. So festigte sich langsam ein Entschluss in seinem Geist, an dem er festhalten wollte, auch wenn er sich damit selbst wohl in Gefahr bringen wĂŒrde.

Langsam lockerte er seinen Griff um das eigene Handgelenk wieder, der sich unbewusst bei seinen GedankengĂ€ngen derart gefestigt hatte, dass seine Haut nun eine deutliche PrĂ€gung in Form des Armbandes aufwies, und rappelte sich auf die Beine auf, um zurĂŒck zur Ölkanne zu kehren.

Es wurde Zeit fĂŒr ein FrĂŒhstĂŒck.

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Schon wieder Freitag!

Und damit ist wieder Ölkanne und Luke angesagt. Kommt vorbei, trinkt, plaudert und lasst Euch verwöhnen. :wink:
Wie immer ab 20 Uhr in Beutebucht, von der Engine her im Salzigen Seemann.

Vergesst Eure SprachtrÀnke nicht!

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Es ist Freitag und damit hat auch die Ölkanne & Luke wieder offiziell geöffnet, Ihr nimmersatten ganz Wochenbesucher!
Gerne dĂŒrft Ihr den Abend bei uns ausklingen lassen, doch vergesst nicht unser eigentliches GeschĂ€ft - Yogastunden fĂŒr Mann & Frau!

BĂŒcken, strecken, biegen.
Köpfchen runter, hoch den Hintern.
Beinchen in den Nacken und Applaus gibt’s auf die Backen!

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„Boss! Boss!“ schallt es durch die Ölkanne, als Kohlekrall wie ein wildgewordener Wirbelwind durch Raum rennt und dabei den ein oder anderen Stuhl, Tisch oder auch auf dem Boden ins Koma gefallenen Gast des Vorabends mit sich reist. Ikwat starrt die Goblin fassungslos an, kann nicht mal ein Wort hervorbringen, als die verrĂŒckte Goblin bereits die Neuigkeiten und eine grandiose Idee zum Besten gibt. Doch das Grinsen auf Ikwats Lippen spricht BĂ€nde - Eine grandiose Idee!


VIP Sonnenunter - und aufgÀnge

Sie sagten - SonnenuntergÀnge könne man nicht verkaufen, wir sagen - wir können!

Beutebucht, ein Blick auf das offene Meer, den fernen Horizont und das farbenfrohe Spiel der unter -und aufgehenden Sonne. Die DĂ€cher Beutebuchts bieten einen hervorragenden Blick auf das tĂ€gliche Schauspiel und eignen sich perfekt fĂŒr romantische Stunden zu zweit oder auch in Gruppen.
Nirgendswo sonst ist der Blick besser, faszinierender und anziehender als auf den Dachbrettern DER epochalen KĂŒstenstadt Azeroths.
Daher bietet die Ölkanne & Luke SAℱ, in Zusammenarbeit mit dem Dampfdruckkartell, nun jedem die Chance dieses Schauspiel, auf den besten PlĂ€tzen der DĂ€cher, selbst zu erleben. Doch ist das noch nicht alles! Denn neben dem wunderschönen Schauspiel am Horizont, bieten wir einen zusĂ€tzlichen Dachkellner-Sevice an, um euch wĂ€hrend dieser Zeit mit dem ein oder anderen Glas Champagner zu erfreuen.

Verpasst also nicht eure Gelegenheit und bucht noch jetzt einen Platz auf einem der ausgesuchten DĂ€cher Beutebuchts zum Sondervorteilspreis von nur

1Gold 20Silber

Standarddach

2Gold 60Silber

Logendach
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Besser spÀt als nie!
NatĂŒrlich werden auch heute die Luken wieder geöffnet, um fĂŒr Entspannung und das Vergessen des Alltags zu sorgen. Und zwar genau jetzt!
In Beutebucht, im GebÀude des salzigen Seemanns.

Vergesst Eure SprachtrĂ€nke nicht! Und auch nicht, was die Ölkanne eigentlich ist. :wink:

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Schönen Mittag euch!
Ja ich weiß, es ist derzeit sehr hitzig im Forum.
Furchtbar. Holt den Feuerlöscher!

Aber niemand ist einfach so entflammbar wie unser Personal.
Wollt ihr euch selbst davon ĂŒberzeugen?
Dann kommt doch heute Abend um 20 Uhr zur Ölkanne!
Wir bespielen, wie immer, den „salzigen Seemann“ und
empfehlen euch SprachtrÀnke aus Dalaran zu nutzen.

Wir freuen uns auf euch!

:fire: :palm_tree:

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Liebe Mitrollenspieler!

Wieder ist eine Woche um und ratet mal, was morgen ist?
Mhm, richtig. Freitag! Das Ende der (Arbeits-) Woche!
Ist das nicht grandios? Um euch den Abend zu versĂŒĂŸen
laden wir euch wieder zu Trunk und Spaß ein.
Vielleicht erfreut es eure Herzen ja, wenn ein Shal’dorei
hinter dem Thresen tanzt oder eine Pandaren euch
die Schultern massiert? Aber obacht, die Pandaren hat Kraft


Wir erwarten euch!
Wie gewohnt zur 20. Abendstunde in Beutebucht.

:panda_face: :palm_tree:

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Kehrt den Raum, der seit 2 Wochen bisschen leer stand und rÀuspert sich dann.

Guten morgen Kalimdor Aldor!
Heute Abend ist es wieder soweit :slight_smile:
Die Ölkanne öffnet die Tore und lĂ€sst euch Gesindel hinein spatzieren.
Fenster wurden geputzt, Thresen poliert und Schinken vorbereitet.

Schaut vorbei!
20 Uhr im schönen Beutebucht! SprachtrÀnke u need.

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ZehnzeichenweilGoldinichtfolgenkann.

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Weg vom Speck!


 oder von Beutebucht. Zumindest eine Zeit lang,
denn der Großteil von uns wird auf dem Turnier der Erbauer sein!
In dieser Zeit werden wir daher die Ölkanne nicht öffnen, unsere
Charaktere sind ja dort unterwegs und schauen sich das bunte Treiben an.

Unsere beiden letzten Termine in diesem Jahr werden demnach folglich sein:
‱ 10.12.2021
‱ 17.12.2021

Und dann beginnt auch schon das neue Jahr.
NatĂŒrlich werden wir die Termine wie sonst auch vorher nochmal ankĂŒndigen :smiley:

Eure Ölkanne! :palm_tree: :crossed_swords:

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Das macht mich traurig. :frowning: Derweil dachte ich ich kann bei euch vor dem Event fliehen!

Ihr seid trotzdem cool!

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Es sind nicht alle Charaktere der Ölkanne dort. Dieser Nachtgeborene hier zum Beispiel nicht. Aber allein den Ausschank bewĂ€ltigen schafft er eben auch nicht, daher bleibt der zu. :wink:

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Ölkannen-News!

An diesem Wochenende ging es heiß her in der Ölkanne, obwohl nicht einmal der Betrieb lief! Jeder, der in der Ölkanne & Luke SA irgendwie etwas zu melden hatte, gab sich die Ehre. Selbst der große Boss, Handelsprinz Ikwat Zeitl van Vibradrill, gab sich höchstpersönlich die Ehre und traf in Beutebucht ein.

Über zwei volle Tage hinweg wurde fast ununterbrochen debattiert. Mal hitzig, mal versöhnlich, mal derart, dass man sich sorgte, es könnte vielleicht bald Tote geben. Zwischenzeitlich rieben sich sogar ortsansĂ€ssige Bestattungsunternehmen die HĂ€nde, weil sie ein gutes GeschĂ€ft vermuteten. Aber nichts da: Die Debatten fanden ein Ende, die Protokolle wurden unterzeichnet und die FĂŒhrungsriege verließ am Abend des 05. Dezembers die Ölkanne in Beutebucht wieder – allesamt unbeschadet und lebendig.

Was diskutiert wurde? Man weiß nichts Genaues. Eigentlich weiß man sogar noch weniger als das
 Derzeit bleiben alle entsprechenden Informationen unter den FĂŒhrungspersönlichkeiten der Ölkanne & Luke SA und unter Verschluss. Das Einzige, was halbwegs durchgesickert ist, ist die Tatsache, dass es mit dem Jahreswechsel wohl auch einige Änderungen und Anpassungen im Betrieb der Ölkanne in Beutebucht geben soll. Auch das Forschungsinstitut soll wohl ĂŒberholt werden. Allerdings sollen weitere Informationen auch erst mit dem neuen Jahr ans Licht kommen. Man darf gespannt bleiben. Die Ölkanne jedenfalls bleibt weiterhin prĂ€sent. Als Dienstleister, als Handelspartner und als Kontaktstelle. Und die nĂ€chsten Öffnungstage – die letzten dieses Jahres – stehen ebenfalls fest:

Freitag, der 10. Dezember und Freitag, der 17. Dezember

Also streicht Euch die Tage schon mal im Kalender an. Die Damen und Herren der Ölkanne machen sich auch schon hĂŒbsch und erwarten Euch in dem nahenden Feiertag entsprechendem Ambiente.

OOC-Hinweis:
Im neuen Jahr wird es also demnach einen neuen und ĂŒberarbeiteten Foren-Thread von uns geben!

Eure Ölkanne und Luke SA :slight_smile: :palm_tree: :heart:

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WINTERHAUCH naht! :santa: :christmas_tree:

Es ist Freitag, der 10. Dezember und heute haben wir schon den vorletzten Öffnungstag dieses Jahres zu packen! Die Feiertage rĂŒcken nĂ€her und in der Ölkanne in Beutebucht ist alles bereit, um die einsamen Stunden unserer GĂ€ste auf ein Minimum zu reduzieren.

Wir freuen uns auf regen Besuch!
Ab 20 Uhr - SprachtrÀnke nicht vergessen.

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Kommt in die Kanne, dort packen sich eure WeihnachtsĂŒberraschungen von allein aus!

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:ribbon: Immer mehr TĂŒrchen im Winterhauchkalender öffnen sich. :ribbon:

Die Feiertage sind schon ganz nah und auch der letzte Öffnungstag der Ölkanne in Beutebucht rĂŒckt immer nĂ€her! Auch WinterhauchmĂ€rkte kommen zuhauf um die Ecken. Also sollte man sich vor dem ganzen Trubel einfach noch einmal etwas Entspannung gönnen, findet ihr nicht?

An diesem Freitag, den 17. Dezember, öffnet die Ölkanne in Beutebucht um 20 Uhr das letzte Mal in diesem Jahr ihre TĂŒren fĂŒr Euch!

Euch erwarten festlich herausgeputzte Damen und Herren, ein entspanntes Miteinander in berauschendem Ambiente und sogar ein paar kleine Winterhauch-Leckereien.
Verpasst diese letzte Gelegenheit nicht und haltet die Augen nach den Mistelzweigen offen, die in der Kanne hÀngen. :wink:

Wir freuen uns auf Euch :smiley:
Bis Freitag!

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Winterhauchsfest in der Ölkanne!

Heute wird es festlich in der Ölkanne! Wie von Achaz schon angesprochen feiern wir diesen Abend ab 20 Uhr das Winterhauchsfest in Beutebucht.

:ribbon: Wir bitten daher die GĂ€ste auch in festlichen Outfits zu erscheinen! :ribbon:


Der Tresenbereich sowie der Tisch links davon sind festlich mit roten und goldenen Bannern geschmĂŒckt. Sogar TannengrĂŒn hat man sich nach Beutebucht liefern lassen und das hier und dort liegende Nadelzeug mit glĂ€nzenden Kugeln geschmĂŒckt.

Die Ölkanne kommt heute in einem festlicheren Aufzug daher und hat auch eine entsprechend angepasste Karte parat.

ACHTUNG! ACHTUNG! Mitten im Gastraum hÀngt auch ein Mistelzweig! Also Obacht. Oder ran an den Speck. Wie Ihr mögt.


GetrÀnke
Empfehlungen des Hauses
Lebkuchenschnaps (wĂ€rmend, wĂŒrzig, sĂŒĂŸ) Bratapfellikör (fruchtig, sĂŒĂŸ mit Marzipannote)
Ordentlich Wumms
Beutebuchter Rum GraumĂ€hnes Hitze (Gilnearischer Edelwhiskey) Rezzi's Spaßbier Kirsch - Schnaps Vanille - Schnaps
GemĂ€ĂŸigte Umdrehungen
Dalaran Noir (halbtrockener Rotwein) Rotkammer EdelsĂŒĂŸ (lieblicher Weißwein)
Speisen
SĂŒĂŸe Leckereien
Reizende Lebkuchen (Ansprechend geformte und hĂŒbsch verzierte Lebkuchen mit Schokoladen- und Zuckerglasur) WinterhauchplĂ€tzchen in bunter Auswahl (Vanillekipferl, Zimtsterne, Kokosmakronen und kleine Nusshörnchen) Minzige Zuckerstangen (Rot weiß gewirbelte Zuckerstangen mit Pfefferminzaroma) Lutscher (In den Geschmacksrichtungen: Erdbeer, Mango/Orange, Waldmeister)
Herzhafte HĂ€ppchen
Wildhappen am Spieß mit weicher Birne und einem TĂŒpfelchen Preiselbeerchutney KĂ€sespieße mit luftgetrocknetem Schinken und dunklen Weintrauben Lachs- und Thunfisch-Tartar auf knusprigen KrĂ€uterkrĂ€ckern Kleine Schinken-KĂ€se Hörnchen
Schokoladige VerfĂŒhrung
Schokoladenbrunnen mit zart-fließender Vollmilchschokolade Dazu: Bananenscheiben, entsteinte Kirschen, frische Erdbeeren, KiwiwĂŒrfel, Pfirsichspalten... etc.

Das Buffet links vom Tresen steht unseren GĂ€sten fĂŒr einen moderaten Preis - welcher bei unserem charmanten Barelfen zu zahlen ist - zur freien VerfĂŒgung. Die ĂŒblichen GetrĂ€nke auf der Karte werden ebenso, wie immer, bei Sildryrn bezahlt.

Wir freuen uns auf Euch,
eure Ölkanne und Luke SA! :palm_tree: :christmas_tree:

(Einige Punkte können vom Elekk-Flag leicht abweichen. Der Preis des Buffets wurde nicht in Zahlen gehalten.)
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Guten Morgen ihr Lieben :slight_smile: Oder
 Mittag.

Im Namen der Ölkanne bedanke ich mich fĂŒr den gestrigen Abend.
Es war schön zu sehen, wie viel Leute gekommen waren :smiley:
Damit war das unser letzter Termin fĂŒr dieses Jahr, aber keine Sorge.
NĂ€chstes Jahr habt ihr uns auch noch am Hals! :stuck_out_tongue:

Damit jedoch noch ein spezielles Dankeschön an >Tobias BrĂŒckner<,
der hat gestern schöne Geschenke in unserem Namen verteilt.
Danke dir, hat Spaß gemacht, dich zu lesen und mit dir zu rpn :heart:

Da vermutlich nicht mehr viel in diesem Thread passieren wird und
es im nĂ€chsten Jahr einen Neuen geben wird, wĂŒnschen wir euch
schon einmal schöne Feiertage und ein frohes neues Jahr.
Bleibt wie ihr seid, ihr seid ja doch eine tolle Community!

Eure Ölkanne :palm_tree: :gift: :sparkler:

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Immer wieder gerne! Es hat mir auch große Freude bereitet eure GĂ€ste zu beschenken.

An die 2-3 GĂ€ste die leer ausgegangen sind, es tut mir Leid. Die besonderen VorzĂŒge des Etablissement haben mich zum Ende hin etwas abgelenkt. :bowing_man:

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