Kritiker des Rollenspiels

Ein hoffentlich konstruktiver und gemeinschaftlich erarbeiteter Beitrag zum Thema
Kritik am Rollenspiel(er) im allgemeinen - was sie bringt oder nicht.


Die im Gespräch entstandene Mission: Gemeinsam klären, was eine Kritik konstruktiv macht und welche Verhaltensmuster in eine destruktive Spirale führen.

Warum mach ich das?
Mir ist das Thema wichtig, weil ich nicht nur in meiner persönlichen Blase, sondern in der offenen Welt spielen möchte. Dazu braucht es eine Spielwelt, in der Rollenspieler sich frei (Entlang und mit der Lore so gut jeder kann!) bewegen und äußern können. In meiner Wahrnehmung ist die Atmosphäre so, dass viele Rollenspieler den Ball absichtlich flach halten, Mauern um sich erreichten und möglichst unter sich bleiben. Diese Wahrnehmung darf gern in Frage gestellt werden.

Ich will mal versuchen, die hier genannten Kernaussagen zu sortieren und editiere den Eingangsbeitrag der laufenden Diskussion entsprechend. Wenn jemandem ein Punkt nicht passt, wird er nochmal besprochen und gegebenenfalls neu einsortiert. Mir ist dabei absolut klar, dass es nicht möglich ist, sich auf DIE eine Version zu verständigen, die für alle perfekt ist. Aber ich würde gerne mal mit euch zusammen ausprobieren, wie nah wir dran kommen.


Einigen wir uns zunächst darauf, dass Kritik grundsätzlich gut ist. Oder zumindest nicht grundsätzlich schlecht.

Was macht Kritik tatsächlich konstruktiv?
Wenn…

  • sie nachvollziehbare Argumente liefert
  • sie sachlich und frei von persönlichen Angriffen formuliert wird
  • zum gegebenen Zeitpunkt kommt
    [z.B: Nicht während eines laufenden Spieles, sondern zwischen den Phasen oder danach.]
  • man auch mal respektiert, dass der Kritisierte nicht jede Kritik annehmen muss

Welche Verhaltensweisen führen in eine destruktive Spirale?
Wenn…

  • man sich gegenseitig in Extrempositionen drängt, statt aufeinander zuzugehen.
  • Nebenkriegsschauplätze geöffnet werden, die offensichtlich darauf abzielen, das Gegenüber vom Thema abzulenken und in persönliche Schlammschlachten zu verwickeln.
  • durch Verstrickung und Konzentration auf eine Person vom Thema abgelenkt wird.
  • Circle Jerks entstehen.
    Das gemeinschaftliche Umkreisen des Nebenkriegsschauplatzes, des Threaderstellers und dessen potentielle Schwachstellen.
  • besonders laut gezankt wird um angestellte Vermutungen, ohne das Thema tatsächlich zu beleuchten.
  • um des Kritisierens willen kritisiert wird.
  • Kritikfähigkeit aus Prinzip und als Angriff grundsätzlich in Frage gestellt wird.

Was vergiftet ein Thema Instant?

  • persönliche Angriffe
  • Scrennshots zu persönlichen Gesprächen

Mein ursprünglicher Eingangspost

Hey ihr Lieben,

ich weiß, den einen oder anderen hat dieses Thema bereits gehörig genervt. So ist das eben manchmal. Aus aktuellem Anlass gehört es nochmal auf den Tisch. Auch das ist eben manchmal so.

Das Forum hier ist relativ tot. Daran mag nichts besonderes sein. Die meisten Foren sind in den letzten Jahren gestorben. Abgelöst von discord und sonstigen Plattformen.

Jedoch… haben meine letzten Recherchen ergeben, dass auch sonst echt furchtbar wenig los ist. Und das was man findet, ist nicht nur still und beinahe heimlich. Es ist auch argwöhnisch. Möchte unter sich bleiben. Hat Angst vor Neuem, vor Kontakten.

Ich möchte dazu sagen, dass ich nicht persönlich angegriffen wurde. Was ich bis jetzt wahr genommen habe, betrifft Kontakte, die ich versucht habe zu knüpfen. Und mir begegnet überall fast schon eine kreative Starre und Angst. Selbst eine einfache Einladung zu einem diplomatischen Essen muss man erstmal ooc genau erklären, sonst traut man sich nicht hin, wenn man sich nicht bereits genau kennt. Da muss sich jetzt niemand angesprochen fühlen - es ist mir mehrfach begegnet und es ist unendlich traurig, aber vollkommen frei von einem Vorwurf diesen Leuten gegenüber. Ich verstehe es. Deshalb schreibe ich hier genau dies.

Was ist passiert? Abgesehen davon, dass solche Dinge eben kommen und gehen glaube ich, es hat sehr viel damit zu tun, wie sich die kreative Fülle hier entwickelt hat und eben die Kritik-Kultur.

Meine Thesen:
Die Kritik, die hier im Forum nichts anderes als Bashing ist, hat dafür gesorgt, dass sich kaum noch jemand mit seinen Konzepten vorstellt. Wenige Hartgesottene ziehen ihr Ding noch durch. Das war’s.

Kritik WÄHREND eines Events/Plots/Wasimmer… scheint auf dem Server SO normal und gängig zu sein, dass man sich wundern muss, dass überhaupt noch jemand etwas stemmt und Leute einlädt. Es ist soweit, dass es zum Teil perönliche Einladungen braucht. Leute… ehrlich? Kritik am Spielleiter während der Spielleitung ist für mein Empfinden ein absolutes NoGo. Wem was nicht passt, der darf jederzeit gehen, aber eine Spielleitung ist ohne Gequake schon anstrengend genug. Da braucht es kein Gemecker zwischendrin.

Ich möchte nocheinmal ganz deutlich! betonen, dass ich nicht grundsätzlich gegen Kritik bin. Im Gegenteil! Ich bin dankbar für Hinweise, Anmerkungen, Fehlersuche. Das war immer so, auch wenn manch einer das anders wahrnimmt.

Aber: Es gibt für eine wirklich konstruktive Kritik gewisse Regeln. Was mich so massiv stört ist, dass diese Regeln nicht eingehalten werden. Und das hat, so wie ich das sehe, hier so überhand genommen, dass der kreative Boden völlig versalzen wurde.

  • Kritik ist in der kreativen Phase tödlich. Das macht man nicht. Da äußert man weitere Ideen. Wenn sie wirklich besser sind, werden sie sich auch garantiert durchsetzen.
  • Kritik ist tödlich, wenn sie persönlich wird. Und das wird sie hier unfassbar oft.
  • Sie ist tödlich, wenn sie kommt, während ein SL mittem im Getue steckt. Das macht man hinterher! Wenn überhaupt. Manchmal macht es auch einfach keinen Sinn. Da isses durch. Nimmt man mit fürs nächste mal.

Einige Stimmen hier sind der Meinung, sie haben dem Server etwas Gutes getan, indem „schlechte“ RPler und „schlechtes RP“ gnadenlos weg gebissen wurden. Ich bin der Meinung, dass hier nahezu jedes RP auf irgendeine Art zerfetzt wird.

Ich sage: Das muss aufhören. Wir sollten wirklich übergehen zu einem Miteinander, in dem erstmal Ideen ausgetauscht und Hilfen angeboten werden, bevor man gemeinsam und auf anständige Weise etwaige Fehlerchen ausbügelt. Kritik KANN konstruktiv sein. Ich wünsche mir, dass wir auf dem Weg dahin ein Stückchen vorwärts kommen. Auch wenn ich im Moment noch nicht weiß, wie das gehen kann…

Aber - drüber reden ist vielleicht schonmal ein Anfang.

Liebste Grüße
und allen eine wundervolle Vorweihnachtszeit
Aico

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Hatten wir das Thema nicht erst ausführlich in einem anderen Thread? In dem Thread, in dem es um krepierende RP-Server ging, oder so? Da wurde doch alles dazu gesagt.

Ich stehe immer noch dazu, dass es nichts bringt, einen Plot, bei dem die SL am laufenden Band Unsinn treibt, bis zum bitteren Ende gegen die Wand fahren zu lassen anstatt mittendrin mal Rückmeldung zu geben, die dazu führen kann, dass das Spielerlebnis für alle besser wird.
Wenn den Leuten irgendwelche schlecht ausgewählten Spielelemente im Plot konstant auf den Zeiger gehen, ist es eher tödlich, wenn jeder die Klappe hält und aus Freundlichkeit gegenüber der SL seine Zeit vergeudet und einfach halbherzig gute Miene zum bösen Spiel macht oder halt die meisten Spieltage dann einfach ablehnt, weil man ganz plötzlich die nächsten 3 Tage Migräne hat.

Es gibt hier einige Gildenthreads, in welchen gar nichts zerfetzt wurde. Wenn man sich mit der Lore auseinandersetzt, offen für Verbesserungen ist und nicht irgendeinen Quatsch zusammenspielt, der auch andere Leute immer wieder tangiert (Hallo nicht näher definierte Worgenrudel im Dämmerwald) einfach weil man es cool findet, dann wird man auch nicht „zerfetzt“.

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Ich zitiere mich jetzt einfach selbst, weil wir diese Diskussion schon zwei Mal im Forum hatten und ich mich langsam frage, ob das ein Witz sein soll.

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Faktencheck.

Nein, denn


Deine Recherchen waren nicht gründlich.

Aktivität täglich in mindestens 5 Beiträgen.
Oh und


stellvertretend für alle Plaudersofas.

Du hast mich aber gerade auf eine geniale Idee gebracht.

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Was genau ist denn der aktuelle Anlass?

Das misst Du woran genau? Ich sehe für meinen Teil immer wieder Threads aufplöppen, mit Events, Gilden und allerlei anderen Dingen.

Ich wiederhole mich gern. Es gibt einiges an RP Projekten, die vorgestellt werden, oder die man über die Projektliste finden kann. Dazu hatten wir zwei Großplots dieses Jahr.

In gewissen Punkten stimme ich dir zu. Kritik sollte richtig formuliert sein, aber auch das ist eher eine subjektive Wahrnehmung für Jedermann. Manche Kritik kann man noch so freundlich formulieren und sie wird dennoch nicht angenommen. Manche Kritik kann gerade heraus sein, ohne so furchtbare Worte wie „Ich mein es ja nicht böse, aber…“, und wird dann als Bashing empfunden, was sie in den meisten Fällen nicht ist.
Jeder selbst hat seine Ansicht wie Kritik am besten überbracht wird, wenn sie diese denn überhaupt annehmen und einen nicht gleich beleidigend zum Teufel jagen.

Zu der Sache mit Kritik bei Plots.
Wenn mir auf einem Plotdiscord die Funktion des Kritisierens, durch einen entsprechenden Channel, gegen wird, dann scheint es ja nicht so falsch zu sein diese auch abzugeben. Wäre es unerwünscht, dann würde man solche Channel nicht einrichten. So zumindest meine Erfahrung aus dem Großplot auf dem ich war.
Sagt ein SL nicht: „Kritik gern am Ende des Plots.“, dann richte ich mich auch ihn, wenn der Abend zuende ist (bei mehrtägigen Events), oder zwischendurch, wenn etwas massiv stört. Man möchte es ja verstehen und evtl. besser sehen.

Aufhören muss vieles auf der Aldor. Leider kann man es nicht jedem Recht machen und wird es auch nicht können. Auch dieser Aufruf wird nichts ändern und das ist eben so.

Was die Leute machen könnten, wäre es sich zu entspannen, nicht jedem an den Karren zu pinkeln, den sie nicht leiden können, in dem sie hier munter Dinge melden, und Leute aus dem RP werfen lassen, weil die bloße Gegenwart von Personen sie offenbar zum Heulen bringt.

Achja und nicht alles persönlich zu nehmen, wenn man kritisiert wird, wäre auch ein Anfang.

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Ich häng mich hier jetzt einfach mal drunter und sage vorab ganz doll:

DANKE AICO!
hat natürlich nicht gebrüllt, sondern sich einfach ganz doll ehrlich bedankt

Und ich muss dir, lieber Cadrius, widersprechen. Ja, ist richtig, dass es die Debatte kürzlich erst gab. Meiner Meinung nach, ist die aber so hart abgedriftet, dass sie mir nicht geholfen hat. Ich hab sie aber auch nicht dauerhaft verfolgt, muss ich gestehen. Nach nem Arbeitstag zig Posts nachzuholen war mir zu doll. Tschuldige :smiley:

Ich finde, man kann Gebashe und mangelnde Kritikfähigkeit auch nicht oft genug ansprechen. Oftmals wird es hier einfach viel zu schnell viel zu persönlich. Und da ist das Forum nicht allein mit, denn dass passiert auch in ingame Chats und Whispers viel zu viel.

Ich frag mich manchmal, ob sich hier jeder wirklich bewusst ist, dass hinter jedem auch noch so miesen/lorefeindlichen/schrägen/absurden/fragwürdigen etc Char auch ein REALER FÜHLENDER MENSCH befindet.
Ich bin mitunter entsetzt, was mir so vor die Flinte läuft an Aussagen von Spielern über andere Spieler, die angeblich dies und das angestellt hätten und deshalb ignoriert und torpediert und gestört gehörten.

Da frag ich mich echt:
Leute, was ist falsch mit euch?! Wollt ihr ernsthaft auch so behandelt werden?

Kann ich mir nicht vorstellen… Und ich hab mal gelernt „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“ oder ähnlich lautende Weisheiten.

Ich bin für weniger Stress gegeneinander und ich bin GEGEN Hass im Netz. Dazu gabs btw kürzlich ne tolle Kampagne eines magentafarbenen Internetanbieters, die echt nen Blick wert ist. Aber davon ab bin ich ganz ganz doll FÜR ein respektvolles, konstruktoves und friedliches Miteinander.

Ich pfeif mal kurz auf Weltfrieden. Frieden auf der Aldor wär ein genialer anfang und ich geh gern jeden Schritt bis dahin mit denen mit, die loslegen wollen ^^

In diesem Sinne gute Nacht.
Und bleibt friedlich.

Beste Grüße
Elias Pavo

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Schön, dann können wir ja die exakt selbe Diskussion nochmal führen, weil du zu faul bist einen Thread zu lesen.
Zum Rest möchte ich nichts sagen. Phrasendreschen find ich uncool.

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Ist ja immer schön ein öffnetliches Event zu starten und dann zB nur Rasse X zu zu lassen aber das nicht in den Eintrag dazu zu scheiben :wink:
Oder sie sachen mit den Klassenbeschränkung, dabei wir ja so oft gepredigt von IC bleibt IC und OOC bleibt OOC :wink:
Hatten wir ja erst, der größte Feind des RP ist der RPler selbst.
Ich wäre dafür das sich die Leute einfach mal etwas enspannter an die ganze Sache herangehen.

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Auch wenn Aico ihre Worte teilweise überspitzt sind, ist der Kern dessen, was sie aussagt, korrekt. Die Kommentare bestätigen dies.

Wenn ihr im IC ein Problem mit einander habt, klärt das IC.
Wenn man irgendwo ein Problem hat, versucht man, darüber zu reden. Bestenfalls mit der oder den betreffenden Person(en) direkt und nicht in aller Öffentlichkeit. Hier im Forum wird meist nicht versucht, sich an einen Tisch zu setzen. Hier wird meist direkt der Mörser ausgepackt und draufgehalten. In nicht gerade seltenen Fällen mit einer Sonderlieferung Propaganda für die ein oder andere Seite.

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Das ist halt einfach eine Lüge.

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Diese Unterstellung fußt auf welchem Argument?

Warte. Du bist in der Bringschuld. Du behauptest Dinge, nicht ich.

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Ach, ein Beispiel der jüngeren Vergangenheit wäre doch folgender Faden:

Oder hier. Auch nicht gerade konstruktiv.

Oder, ja, weil es gerade passt, auch hier, wo gemeldet wird, statt Kritik zu äußern:
https://eu.forums.blizzard.com/de/wow/t/n-rpevent-noch-namenloses-projekt/117060

Hey Cadrius,

tschuldige bitte, wenn es auf dich faul gewirkt haben mag. War nicht beabsichtigt. Auch in der vorigen Debatte steckte bestimmt ohne Frage viel Zeit und Arbeit, die ich ihr auch nicht absprechen will. Lediglich folgende Aussage ist meiner Meinung nach nicht vollends richtig.

Die Aussage ist nicht komplett falsch, aber eben auch nicht gänzlich richtig. Sicher tut auch die Auffassung einer Nachricht ihr Übriges und somit kann eine Rückmeldung auch als bösartig oder destruktiv oder dergleichen aufgefasst werden.

Es gibt ja aber auch Aussagen, die wirklich genau das, also bösartig und destruktiv, sind. Das lässt sich ja leider auch nicht abstreiten.
Und da ist doch eigentlich das Problem. Wenn sich zwei Leute unglücklicherweise missverstehen, ist das blöd gelaufen, kann ja aber in Ruhe geklärt werden.
Wenn aber jemand einfach Vorwürfe um sich wirft oder andere einfach nur angreift (gibt ja einen Unterschied zwischen konstruktiver Kritik und Angriffen), dann haben wir doch ohne Frage eine Problemsituation, oder siehst du das anders?

Und was mein Phrasengebashe angeht: Wo hab ich das gemacht?
hofft mal auf konstruktive Kritik
Also mal abgesehn von der „Was du nicht willst…“-Kiste. Das ist wirklich ne Phrase, die in der Grundschulzeit von zwei… Äh… Streifenhörnchen(?)-Polizisten vermittelt wurde. Frag mich nicht, wie die heißen, ist zu lange her :sweat_smile:

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Hi Leute,

Ich denke das Beste was Du als Einzelner tun kannst, um das Rollenspiel
bunter , kreativer und auch farbenfroher zu gestalten , ist das Du als
Vorbild der Art des Rps auftrittst , welche Dir am Nähsten am Herzen liegt.
Sei es nun Freies kreatives Rollenspiel oder eben Lorerp.

Hierbei, bin ich immer noch der grundlegenden Meinung, dass
inspirieren statt zu diktieren der förderlichste und vor allem
langfristig nachhaltigste Weg ist um spannendes , als auch
kreatives Rp zu kreieren.

Hierbei sollten wir nicht versuchen zu drängen oder zu befehlen ,
welche Art des Rollenspiel oder Stufe seiner Intensität die einzig
Richtige ist , sondern versuchen andere unserer Mitspieler und
Mitspielerinnen zu inspirieren und zu begeistern, wie auch Wir
einst begeistert worden sind von dieser Welt voller Zauber, Magie
und reichhaltiger Abenteuer.

Das kann unter anderem darin bestehen, zu versuchen den Leuten
lockere, aber auch lustige kleine Events zu bieten. wo sie einander
kennenlernen , austauschen und gegenseitig zu neuen Ideen antreiben
können.

Die Grundessenz , als auch Der Grundgedanke, wenn wir etwas
erschaffen wollen sollte der sein , das Wir uns entfernen sollten
von dem Gedanken was alles nicht geht aus welchem Grunde
auch immer, sondern uns vor allem dem zuwenden was
geht und was wir gemeinsam daraus erschaffen können.

Ich für meinen Teil handhabe es so, das ich auch wenn ich mich
klarer der Ecke der Lorerpler zuordnen würde. mit jeder Art von
Rpler egal ob nun Lorerpler oder freier Kreativer spiele, da mir als
Erstes der Mensch hinter der Figur wichtig ist und Ich der Meinung
bin , dass mann mit der Richtigen Zuwendung und Motivation auch
so einiges lernen kann.

Hierbei ist es aus meiner subjektiven Meinung wichtig , die Leute
erst einmal machen zu lassen, als gleich zu schnell einzugreifen ,
sodass sie Chancen, haben einen gewissen persönlichen Stiel zu
entwickeln.

Jeder von uns ist irgendwo einmal angefangen. Sei es nun mit mittlerer,
kleiner oder gar keiner Kenntnis der Lore und hatte hier und da seine
Hürden zu nehmen und zu bewältigen, um zu dem Wissen und den
Fähigkeiten zu gelangen , die er heute sein Eigen nennt.

Von daher halte ich es für angebracht, unseren Neuling erst
einmal etwas machen und laufen lernen zu lassen , anstatt ihm
gleich bei jedem Straucheln und Fallen zu schelten oder die
„Regeln“ vorzulegen.

Das würde am Ende Unseren Neuling nur sprichwörtlich „ wohlwollend
zu Grunde richten“, sodass sein RP zwar loremäßig einwandfrei und
mit Sternchen wäre , doch zum Anderen doch auch trocken, steif und
zu literarischem Einheitsbrei verkommen lässt , dem die besondere
Würze und gewisse Pepp fehlt.

Die Intention in dem Falle Lorerp zu fördern ist zwar recht löblich ,
doch es auf diese Art und Weise unter die Leute zu bringen führt
schlussendlich dazu , dass wir unsere Mitspielerinnen und
Mitspieler wohlwollend zu Grunde richten.

Wie gesund und richtig laufen lernen , wenn mann zu vorschnell
dort hinein grätscht?

Ich weiß nicht, aber es kommt mir immer so vor wie früher mit
den Kindern , denen von Ihren etwas pedantischen Müttern verboten
wurde sich dreckig zu machen und so kaum zum spielen in der
Sandkiste kamen, da sie die ganze Zeit bange waren, sich ja nicht
schmutzig zumachen , da sie sonst von eben jenen zusammengefaltet
wurden.

Von daher sollte, man die Leute ruhig machen lassen, damit sie
sich auch entwickeln können und wenn sie dann sich zu sehr
„schmutzig“ machen wohlwollend zur Seite nehmen und
versuchen zu gucken , was man zur Not daraus machen kann.

Nehmen wir mal als Beispiel wir haben einen Neuling unter uns
der sich echt wahnsinnig für die Bronzedrachen und ihre Fähigkeit
zur Temporalmagie interessiert und nun einen Drachen zusammen-
gebastelt hat, der als Elf ,Mensch oder wahlweise Gnom umher
spaziert.

Das ist natürlich recht mächtig und kann unter gegebenen
Umständen schneller zu einem Problem für sich und Andere
führen.

Von daher wäre es doch gut zu gucken , wie er sein Zeil ein
Temporalmagier zu sein nicht anderweitig gut umsetzen könnte.
Vielleicht wäre in diesem Falle ja ein Nachtgeborener Magus etwas
für ihn , welche ja eine Affinität zu eben jener Art von Magie haben .
Vielleicht war unser Magus ja sogar einst während der Rebellion
für die Dämmerwache aktiv, was der ganzen Sache noch einmal
Tiefe und Spannung verleihen würde, wenn man ihm dabei hilft
das Konzept auszubauen.

So hat unser Neuling das was er sich wünschte und fühlt sich
respektiert und auf der Anderen Seite haben Wir ebenso etwas,
das nicht zu sehr den Rahmen des Übermächtigen sprengt, was
aus meiner Sicht ein sehr gutes Kompromiss darstellt.

Wie gesagt Leute unser aller Hauptaugenmerk ist es denke Ich , das
wir alle gemeinsam spannende und harmonische Stunden
miteinander verleben können.

Und dies können wir immer stets dann am Besten, wenn wir
versuchen miteinander zureden, aufeinander zu zu gehen und vor
allem Einander verstehen zu lernen.

Alles Gute , sowie frohe und vor allen Dingen
harmonisch , besinnliche Feiertage

Wünscht Euch

Euer Gonto

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  1. Die meisten Plots sind zum Zeitpunkt des bespielt werden aus ihrer Kreativen Phase raus. Das sollten sie zumindest sein wenn man einem roten Faden folgen will, und diesen nicht erst während des Spiels ausarbeitet. Wenn es z.B vorkommt das man wirklich ein Problem damit hat das irgendetwas unlogisch oder maßlos übertrieben wurde hilft Kritik dabei einen absoluten Supergau zu verhindern.

  2. Darüber müssen wir uns garnicht großartig unterhalten. Kritik sollte niemals persönlich sein. Hier gibt es jedoch ein gewisses Problem das da lautet: Kritikunfähigkeit. Viele fühlen sich von Kritik selbst wenn sie konstruktiv ist angegriffen, etwas was ich zwar im ersten Moment aber darüber hinaus nicht nachvollziehen kann. Und wieder andere ignorieren Kritik wenn sie von Person XY kommt, sei sie noch so gerechtfertigt.

  3. Auch hier stimme ich teilweise zu. Einen teil meiner Meinung dazu kann man in punkt eins nachlesen. Ich stimme aber definitiv zu das der Zeitpunkt wichtig ist. Hier muss man aber bedenken das viele Plots neuerdings mit „Missionsabenden“ gespielt werden - Hier lohnt es sich definitiv nach einer abgeschlossenen Mission, wenn nötig, Kritik auszuüben.

Mein Senf zu dem Thema.

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Den ersten Punkt kann ich so nicht unterschreiben. Kritik ist in der kreativen Phase durchaus wichtig. Als Beispiel nehme ich dafür ein rein kreatives Hobby. Nämlich das Zeichnen. Stell dir vor, du möchtest eine Portrait anfertigen und fängst eines Abends an zu skizzieren. Zwei Stunden vergehen und du hast eine detailliertere Skizze eines Kopfes gemacht. Für den Augenblick bist du zufrieden und siehst keine großen Probleme mit deiner Portraitskizze und deshalb zeigst du sie einem Freund, der wiederum direkt sagt „Hey, das eine Auge sitzt viel zu hoch.“
Du schaust auf das Blatt und siehst das er recht hat. Das Auge sitzt einen guten Zentimeter über den anderen, was du alleine gar nicht erst gemerkt hast, weil du dich eventuell eher auf andere Stellen konzentriert hast. Jetzt weißt du aber, dass hier etwas nicht stimmt und kannst dich hinsetzen und das ganze verbessern, damit das Endprodukt zufriedenstellend aussieht.
Gleiches Prinzip, anderes Beispiel für Rollenspiel. Sei es ein Gildenkonzept, ein Charakter in der Mache oder eben ein anstehender Plot. Kritik hilft dir auch im kreativen Prozess. Nämlich um Fehler zu vermeiden. Ich weiß das, weil es mir mehr als einmal geholfen hat.

Das Kritik nicht persönlich werden sollte, liegt für mich auf der Hand. So oft hab’ ich das bisher aber nicht gesehen. Meistens wurde sie als persönlich interpretiert, weil sie einfach schärfer war. Aber so wirklich persönlich? Hab’ ich selten gesehen.

Dem dritten Punkt möchte ich widersprechen. Zumindest teils. Ist Kritik meiner Meinung nach mitten im Spiel angebracht? Nein. Nach einem Spielabend? Durchaus.

Und abschließend als persönliche Anekdote:
Ich war noch recht jung als ich mit Rollenspiel angefangen habe und hatte auf dem Server, auf dem ich damals gespielt habe, absoluten Schund als Charakterkonzept gespielt. Aber man hat sich hingesetzt und mir aufgezeigt, was ich falsch gemacht habe. Und so wurde aus meinem „Erzdämonen Paladin“ zu Wotlk ein Paladinknappe den ich bis Ende Cata echt gerne gespielt habe. Wär ich in dem Moment glücklicher gewesen, hätte ich keine Kritik an meinem Konzept erhalten und alle hätten meinen Schund bespielt? Defintiv. Aber im Rückblick bin ich froh, dass sich jemand die Mühe gemacht hat und mir alles erklärt hat.

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Falsch.
Natürlich ist man argwöhnisch gegen unbekannten Spielern.
Doch, welch’ erstaunen, dies liegt dem zugrunde das man, wenn man länger im Rp und auf dem Server ist, dutzende FF, BS, wasauchimmer Konzepte zu Gesicht bekommen hat.
Also allesamt Konzepte die entstehen wenn Leute auf Teufel komm rauß ihr Konzept bespielen wollen, aber auf Kritik und Meinungen anderer schei*en und bestenfalls keinen Plan von der allgemeinen Lore haben.

Und das amüsante an solchen Konzepten ist ja, sie sind super aufdringlich.
Beschweren sich beinahe wenn man sie ignoriert, um keinen Immersionsbruch zu erleiden (no joke. Das ist mir schon mal passiert, mit einem selbsternannten Deathlord und Bruder Arthas).

Persönlich habe ich meinen Kreis an Leuten von denen ich weiß, dass die keinen Schwachsinn bespielen.
Also warum sollte ich großartig neue Kontakte suchen, wo mir sehr viel ohnehin nicht zusagt?

Sowohl das Aldor als auch das Geschichtsforum würde ich als vieles titulieren.
Aber definitiv nicht als tot.

Würde mein Char von einer Person zum essen eingeladen werden, die er 0 kennt würde er auch ablehnen.
Einfach aus dem Grund das der Fremde alles mögliche sein kann.
Mörder, Dieb, etc.
Du würdest im rl doch auch nicht einer Einladung nachkommen, von einer Person die du praktisch nicht kennst.

Eigentlich nicht.
Heutzutage geht aber auch alles als bashing durch, wenn man es nicht in drölfzig Lagen Watte einpackt.

Oftmals wird von SLs sogar drum gebeten zu kritisieren.
Natürlich nach dem Spieleabend, was wohl jeder verstehen kann das man keine ooc Diskussion während einer laufenden Leitung haben will.

Aber wie gesagt, jeden SL den ich kenne bittet im Nachhinein nach Kritik.
Da jene dafür gedacht ist sich zu verbessern.
Egal wie sie nun ausgesprochen wird.

Kritik in der Planungsphase ist NICHT tödlich.
Nicht, wenn man das Konzept wirklich ausbauen will.

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Mir entzieht sich der Sinn dieses Threads irgendwie…

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Der letzte hat anscheinend noch nicht ausgereicht.

Kritik gehört zu einer öffentlichen Meinung oder Vorstellung ganz automatisch dazu und gibt auch Denkanstöße, sich zu verbessern oder Sachen zu überdenken.

Wer stumpf beklatscht werden möchte, sollte vielleicht ein anderes Medium suchen, um dort in seiner Wattewolke glücklich zu werden.

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