Schlangenphobie in 12.1

Hey,

ich wollte mal ein Thema ansprechen, das vielleicht für manche erstmal klein wirkt, für andere aber echt ein Problem ist.

Ein Freund von mir hat eine ziemlich starke Schlangenphobie. Das ist nicht einfach nur „bisschen eklig“, sondern geht wirklich so weit, dass er körperlich drauf reagiert.
Puls geht hoch, Unwohlsein, teilweise muss er sofort wegschauen oder das Spiel ausmachen. Entsprechend sind einige kommende Inhalte für ihn nicht spielbar, was gerade für unsere Gruppe halt echt schade ist.

Was ich dabei wichtig finde, Blizzard hat ja schon gezeigt, dass sie sowas gut lösen können. Die Anpassungen für Spinnenphobien waren ein richtig guter Schritt. Ich kenne mehrere Leute (auch aus der Gilde), die das aktiv nutzen.

  • Spinnen wurden durch neutralere Modelle ersetzt und sind dadurch komplett „entschärft“

  • Leute konnten endlich wieder Dungeons oder Zonen spielen, die sie vorher gemieden haben

  • Selbst Spieler ohne starke Phobie fanden die Option sinnvoll, weil es einfach weniger unangenehm wirkt

Gerade diese Lösung hat gezeigt, dass sowas weder das Spiel kaputt macht noch irgendwem schadet – im Gegenteil, es hilft einfach mehr Leuten, den Content zu genießen.

Deshalb wäre mein Wunsch, sowas auch für Schlangen anzubieten. Eine einfache Umschalt-Option, die Schlangen durch andere Modelle ersetzt – z. B. Krabben (hat ja bei den Spinnen super funktioniert) oder ähnliche neutrale Kreaturen.

Warum das Sinn macht:

  • Mehr Zugänglichkeit für Spieler mit echten Phobien

  • Technisch vermutlich machbar, weil es ein ähnliches System schon gibt

  • Optional, also niemand wird gezwungen, es zu nutzen

  • Gerade im neuen Patch könnten sonst wieder Inhalte für Einige komplett wegfallen

Deshalb einfach mal die Frage.
Besteht die Chance, dass so eine Option für Schlangen vielleicht noch bis zum Season-Start der neuen Gebiete kommt – oder zumindest geplant ist?

Wäre echt ein starkes Signal, gerade weil die Spinnen-Option schon gezeigt hat, wie gut sowas angenommen wird.

Danke fürs Lesen!

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Der effektivste Weg ist es dies als Ingame Vorschlag anzubringen.
Dafür einmal hier entlang:

Hier im Forum kannst Du Dir Spielermeinungen einholen; aber einen direkten Draht zu den Entwicklern hast Du hier nicht.

Zu Deinem Vorschlag - macht Sinn. Von mir einen :+1:

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An sich eine super Idee, wieso man an sowas nicht von vornerein gedacht hat erschliesst sich mir eh nicht - wenns den Arachnophobia-Modus schon gibt, ist die Notwendigkeit ja schon als solche bekannt. Man kann nur auf Blizzard hoffen

Wie Milbona schon sagt, die US-Entwickler lesen hier nicht mit und können dir daher nicht direkt antworten :wink: Ganz pragmatisch gesagt wäre so ein Modus aber mit Sicherheit längst angekündigt, wenn er für die neue Season geplant wäre - und ich bin mir nicht sicher, wie schnell so ein Modus umgesetzt werden kann, würde er heute spontan beschlosen werden. Sprich selbst wenn er kommt, würden wir garantiert mit einem gewissen Vorlauf davon hören. :man_shrugging:

Ansonsten sind solche optionalen Filter grundsätzlich eine gute Idee, daher absolut dafür :+1: Auch wenn ich mal ein klein wenig den Advocatus Diaboli spiele und die Frage in den Raum werfe, wie viele solcher Modi wohl sinnig wären - denn es gibt schließlich neben Spinnen und Schlangen noch viel, viel mehr andere Phobien. Man / Blizzard wird niemals alle abbilden können - irgendeinen Cutoff wird es irgendwann geben müssen.. :thinking:

EDIT: Ein zusätzliches Problem sehe ich nach kurzer Überlegung jedoch speziell bei dem Wunsch nach einem AntiSchlangen Modus: Was passiert mit den Nagas bzw den Schlangenviechern aus BfA? :thinking:

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Und daran wird es sehr wahrscheinlich scheitern. Man hat “erstmal” eine der wohl am weitesten verbreitesten Phobien genommen. Ich weiß nicht, wie viele das bei Schlangen betrifft. Nur wird dann der nächste kommen und fordern, das man Tier X,Y und Z dann doch auch bitte filtert. Oder tiefe Gewässer, Höhen oder Tiefen irgendwie umgehen kann.

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So einen Beitrag hatten wir auch zu TWW mit Dimensius und Thalassophobia, also so klein ist das nicht.

Ophidiophobie ist tatsächlich die zweit größte phobie im Tierreich mit knapp 10% der Weltbevölkerung.
Arachnophobie ist halt noch immer platz 1 mit knapp 30%.

Das problem was ich sehe ist dabei nicht zwingend die Implementierung ingame, modelle swapen reichte da ja auch bei den Anubern aus in TWW.
Ich denke eher das man dann die Fluttore öffnen würde für alle hand an Phobien die man umgehen möchte, selbst solche die nix mit Tieren zu tun haben.
Agoraphobie, Achluophobie, Thalassophobie sogar Sesquipedalophobie (Angst vor langen Worten).

Aber wie man schon gesagt hatte wäre ein Vorschlag ingame der beste weg da was zu erreichen

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War auch mein Gedanke.

Wo eine Grenze setzen?

Ich finde sowas natürlich gut und ich gönne Spielern, die Phobien haben auch das Spielen dieses Spiels.
Ich dachte mir dennoch „Für wie viele Phobien soll Blizzard denn am Ende Lösungen finden“? Ich dachte da auch an den Fall mit Dimenius in TWW, wo der Spieler Angst vor der unendlichen Tiefe hatte, weil kein Ende in Sicht ist.

Es gab zwar viele Vorschläge, um vielleicht besser damit klarzukommen, aber eine richtige Lösung war es nun nicht.

Und neben dem, gibt es sicher noch viele andere Phobien, die den ein oder anderen Spieler daran hindert, den Content, einem gewissen Bereich o.ä. vollends zu genießen, weil die Angst davor Oberhand hat.

Aber wo setzt man die Grenze? Für alle Phobien kann Blizzard unmöglich Lösungen anbieten.

Grundsätzlich würde ich eine Lösung für Schlangenphobie dennoch begrüßen, weil es vermutlich wie bei Spinnen, eine sehr verbreitete Phobie ist.

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Wäre ich dabei.
Habe selbst Höhenangst und bis heute wird mir jedes Mal schwindelig samt Herzdrop wenn ich von irgendwelchen Klippen springe wie Hyjal oder auch im Dungeon in Wotlk bei dem man erstmal runter fällt.

Alle Phobien wird man natürlich nicht angehen können, aber ich wünsche jedem, dass er sich damit ingame nicht herum schlagen muss.

Ganz ehrlich, ich musste googeln, weil mir einige davon nicht bekannt waren. Bei Thalassophobie habe ich gestutzt und sofort kam mir K`aresh in den Sinn, wo ich es möglichst vermieden habe, über weite Strecken mit nix darunter als unendlicher Tiefe zu fliegen. Mein Gehirn liess sich nicht überzeugen, dass das absoluter Quatsch ist, weil virtuell…usw. Ein leichtes Unwohlsein blieb.^^

Also ja, ich befürworte sinnvolle Optionen, die Menschen mit Phobien das Spielen erleichtern.

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Da hatte ich tatsächlich mehr Probleme mit in Vashir damals ^^

Aber Ja, irgendwo ist das nicht mehr umsetzbar, weil wenn man alles bedenken würde, was an Phobien existiert. Um niemanden unfair zurück zu lassen.
Würde man irgendwann nur noch einen weissen Bildschirm haben (Was dann im übrigen Leukaphobie triggert, die Angst vor der Farbe weiss)

Es würde sich halt am Ende zu einem unendlichem Rattenschwanz entwickeln ; )

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Boar Legion Karazahn nach Medivs Schemen, gibt mir jedesmal nen Schwindelanfall.

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Das kenne ich auch - ist bei mir aber ironischerweise komplett vom Spiel abhängig. In manchen ist mir ein plötzlicher Fall völlig egal, in anderen merke ich, wie ich mich kurz komplett anspanne.. Keine Ahnung, wo / wie mein Körper da die Grenze zieht xD

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Andererseits wäre das bewusste Spielen von Inhalten, die die eigene Phobie triggern eine Möglichkeit gegen diese Phobie vorzugehen und sie vielleicht sogar erfolgreich zu bekämpfen.

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Hajo, ich könnte das wohl. Ich verklicke mich absichtlich über so einer Leerentiefe und lass mich ein paar Mal vom Mount in die Tiefe fallen. Siehste, gar nicht so schlimm, Laetaris. ^^

Jemand mit einer „echten“, behandlungsbedürftigen Phobie könnte das wohl eher nicht.

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Deshalb ja „bewusst“ spielen. Sich gewissermaßen selbst behandeln.
Zum Beispiel: sich in eine virtuelle Schlangengrube stürzen, Panik bekommen, den Eimer der bereit steht „voll machen“, sich ausruhen, merken, dass nichts schlimmeres passiert ist und repeat.

Keine Ahnung wie lange man das wiederholen müsste um einen Erfolg zu bemerken, wäre ich persönlich betroffen würde ich das aber auf jeden Fall ausprobieren.

Die klassische Konfrontationstherapie, ja. Bei sowas muss man aber sehr vorsichtig sein und sollte das im Idealfall nur in direkter Betreuung mit einem Therapeuten machen.. Sich selbst zu therapieren kann ziemlich in die Hose gehen. Ob dafür so ein Spiel die beste Option darstellt..? Bei leichteren Fällen potentiell, sonst wäre ich da eher skeptisch. :thinking:

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Natürlich darf man sowas nie auf die leichte Schulter nehmen obwohl eine gewisse lockere Grundeinstellung sicher hilfreich ist.
Was wäre denn besser als virtuelle Schlangen hinter einem Bildschirm die da nicht rauskönnen und den man jederzeit abschalten kann?

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Oh du, logisch hast du da völlig Recht - das Problem bei Phobien ist aber halt, dass Logik bei ihnen oft nur bedingt relevant ist :wink:

Und wie gesagt, das Problem sehe ich eher bei dem sich solo zu therapieren versuchen als weniger bei dem Mittel hierzu. In Begleitung mit Hilfe - kann WoW durchaus ein Mittel sein, ja.

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Meine alten Hardcore Grufti Zeiten hatten doch einen Nutzen =D (und wir reden hier von „38 grad draußen? Pack ich mal den langen, schwarzen Ledermantel aus“)

Ich hab mich damals als Thron der Gezeiten in der M+ Rota war immer porten lassen…ich kann nicht ohne kalter Schweiß in diesen Wirbel schwimmen…

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Ist das wirklich sinnvoll? - ich gehe im RL auch Spinnen aus dem Wege (als Kind bin ich dann immer schreiend zu den Eltern gerannt, wenn sich so ein Biest - meist ein Weberknecht - sich in meinem Zimmer verirrte.

Aber es ist nun mal ein Spiel und wie Du ja sagtest, wieviel Phobie-Filter soll es dann geben - soll man am Ende jedes Monster nach eigenem Gutdünken umdefinieren können?

Was ist zum Beispiel mit Leuten mit Gnom- oder Untoten-Phobie oder Murloc-Phobie (ich hasse Murlocs !!! - wenn ich nur diese Stimmen höre steigt mein Blutdruck, ehrlich)