Shadowlands Covenant System überdenken

Ich bitte euch Blizzard, bitte überdenkt das noch einmal…

Auch wenn ich am Ende nur für die 1% spreche und ihr das Spiel wohl eher für die breite Masse kreiert als für Hardcore Pve oder PVP Spieler denkt doch bitte daran, dass auch alle anderen im Endeffekt nicht froh über die Covenants sein werden.

Vorab eine Frage, wenn ich auf hohem Rating Arena spiele, M+ high Keys pushen und den aktuellen Raid content in Mythic clearen will wie hoch wird die Wahrscheinlichkeit sein, dass eine Covenant für meine Klasse in all diesen Bereichen die beste Wahl sein wird? Eher unwahrscheinlich oder?

Die Idee dass man durch die 3 Soulbinds perfekt ausgestattet ist für alles ist theoretisch richtig, aber praktisch wird das niemals der Fall sein.

Ich meine die Covenant Fähigkeiten und die Soulbind Boni müssten so irrelevant sein, dass man auswählen kann was man möchte, aber das sind sie nun mal nicht. Wir reden hier von einzigartigen, neuen Abilities und es wird für alles eine beste und richtige Wahl geben.

Man sollte zumindest 2 Covenants aktiv spielen können mit 1 Charakter. Das wäre zumindest ein Kompromiss… Als eine Art „Doppelagent“ der für die Venthyr und gleichzeitig für die Nekrolords arbeitet im Namen von Anduins Schwester oder was weiss ich denn.

Aber wenn das so releast wird ist es zu 99% garantiert, dass eine der 4 Covenants für Pve und eine andere für PVP am besten sein wird und wenn man richtig viel Pech hat sogar 3, weil die eine die für den Raid am besten ist und leider nicht am besten für M+ sein wird.

Auch wenn die Soulbinds in den entsprechenden Covenants alles irgendwie balancen sollen ist es realistisch gesehen höchst unwahrscheinlich, dass eine Covenant für die jeweilige Klasse in jedem Bereich mindestens so gut ist wie alle anderen. Sonst könnte man sich das ganze ja eigentlich auch gleich ersparen oder?

Neue Fähigkeiten, passive Fähigkeiten, Legendarys, Klassenänderungen, Scaling-Änderungen und das für 12 Klassen mit insgesamt 36 Speccs und das soll wunderbar miteinander harmonieren?

Ich bitte euch… Nichts für ungut, aber Corruption ist doch schon ein Meme. Wie wollt ihr denn bitte all das balancen ohne dabei versehentlich Speccs mit entsprechender Covenant im Spiel zu haben die in einem Bereich (Raid, M+ oder Arena) völlig overpowert werden?

Und was dann? Alles nerfen oder andere buffen und man soll die ganze Arbeit von vorne beginnen und sein Covenant Fortschritt verlieren?

Shadowlands sieht so grossartig aus, aber dieses neue System kann halt alles kaputt machen.

Oder ist die Idee, dass ich mir mehrere Charaktere der selben Klasse hoch spielen soll, weil ich nun mal nicht gern twinke, aber trotzdem alles zocken möchte?
Nun gut dann level ich mir eben 4 Warlocks und was dann? Mit dem einen spiel ich nur M+, mit dem anderen geh ich Raiden, mit dem 3 spiel ich Arena und der 4 darf sich Transmog und Mounts holen?
Nur blöd dass man schlussendlich gezwungen ist auch als PVP Spieler in den Raid zu gehen und M+ zu machen für die Weekly Chest, allgemein Gear was man auch in Arena benötigt, weil ihr schliesslich nicht wieder PVP Power ins Spiel zurück bringt (warum eigentlich nicht) und am Ende muss ich selbst mit dem „Arena-Warlock“ den ganzen Content spielen um das beste Equip und ggf. die besten Soulbinds für Arena zu erhalten.
Mit dem Charakter der für M+ high Keys ausgelegt ist muss ich ja sowieso raiden gehen, weil immer Items aus dem Raid auch in M+ benutzt werden.
Die einzigen Warlocks von mir die sich dann am wohlsten fühlen wären dann der Raid Charakter und der Transmog Farmer die kommen halt gut bei dem System weg, aber alle PVP Spieler und M+ Spieler haben Pech…

Naja ich könnte ja den Raid clearen und danach die Covenant ändern (mal eben alles von vorne beginnen) und wenn ich Glück hab kann ich vor dem nächsten Patch voll ausgestattet noch Arena quen oder ein paar high Keys pushen nur um dann beim nächsten Raid Content (aber früh genug natürlich) die Covenant wieder zu ändern damit ich im Raid nicht gebencht werde und auch dafür gut vorbereitet bin…

Keine Ahnung euer Spiel ist zur Zeit darauf ausgerichtet, dass man mit einem PVP Charakter, wenn man so will, mit einem M+ Charakter und / oder mit einem Raid Charakter ALLES macht.
Im PVP gibt es guten Loot, in M+ und im Raid. Überall ist was zu holen was man für den anderen high end Content gut gebrauchen kann und das Covenant System ist das Gegenteil davon.
Ausgelegt um in einem der genannten high end Contents ideal zu performen.

Sorry aber wer denkt sich sowas denn aus?
Denkt ihr das hat alles kein grossen Impact?
Der höchste Affliction Warlock hat zur Zeit in M+ ein Score von knapp 4’000.
Der höchste Destruction Warlock hat zur Zeit in M+ ein Score von knapp 6’000.

Der eine Specc ist praktisch non existent wobei der andere auf dem höchsten Niveau irgendwie so mithalten kann. So und Covenants sind nichts anderes. Selbst wenn es „nur“ 5-10% Unterschied macht wie sich die jeweilige Covenant im Raid, M+ oder Arena zu den anderen verhält ist das womöglich im „Casual“ Bereich relativ egal, aber hat auf hohem Niveau einen RIESIGEN Impact.

Und Hand aufs Herz wer hat schon Lust Keys zu depleten, bei Bossen im Raid zu wipen oder Arena Games zu verlieren nur auf Grund dessen, dass er oder sie die 2 oder 3 beste Covenant gewählt hat?
Und wenn man sich dann noch entscheiden muss welchen Content man spielen will, weil man gerne alles macht und nur eine auswählen kann ist das noch viel schlimmer als wenn man die falsche Corruption hat. Weil Corruption kann man farmen, aber die Covenant passend zum Raid beginn oder für Arena zu ändern geht nicht.

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Ich sehe immer nur eigentlich das Problem eher im eSport-Bereich, nicht bei den Inhalten die man uns als Spieler für ein Spiel geben will.

Es ist für mich eher ein Unding, dass wir Zahlenkrieg vor Spielinhalte setzen und uns somit selbst davon abhalten, gute Spiele mit vielen tollen Möglichkeiten und Inhalten zu bekommen und zu haben.

Nein da wird alles verbrannt und weggeschnitten, was irgendwie ein Spiel ausmacht, nur um sich die Köpfe in der Tabellenkalkulation einzuschlagen.
Wer hätte gedacht das sich das DPS-Meter mal zu so einem Monster entwickelt und wofür eigentlich und was haben wir dadurch alles nicht bekommen, wovon wir durch fehlende Entwicklung nicht mal eine Ahnung haben?

Ich hatte das letztens auch erst aus einem anderen Post rausgelesen, dort aber geschwiegen, aber es ist einfach eindeutig.

Auch hier liesst man das eigentliche Problem doch heraus.

Entweder wir machen aus WoW ein Turnierspiel, dann kann der Rest weggelassen werden, oder wir machen daraus eben ein RPG.

Irgendwas von beidem muss untergeordnet werden, beides kann nicht gleichzeitig bei dem Spielkonzept bestehen.
Aktuell hat ja immer der Turniermodus gewonnen und ob das uns wirklich gut getan hat?
Blizz könnte natürlich das SPiel auch so umbauen, dass ein Turniermodus existiert, aber nicht als Hauptaugenmerk, sondern als Modus wie ein Petbattle und dessen Inhalte. Für sich stehen, aber nicht der Kerninhalt. Trotzdem aber stark präsent, wenn man sich darauf fokussiert, kann man aber auch unbeachtet lassen und eben sonst ein MMORPG spielen, das sich dann ganz anders aufbauen würde.

So haben wir eben immer wieder die ganzen Probleme und das ist nicht nur so bei MMORPG, sondern auch bei ARPGs. D3 war eine Lehrstunde… Spiele die ums Endgame gebaut werden, mit Zahlenvergleich und Itemtausch bei Bossen, Seasons, Ladders, Rifts, M+, Raiden etc., werden uns immer nur sehr schwer ein richtiges Spiel liefern. Sie liefern eine ganz andere Art Spiel.
Dahinter steckt einfach eine Logik.
Wo D1 und D2(vor LOD) noch ein Spiel waren, war D3 ein Endgamegrinder und hat sich auch die ganze Zeit so angefühlt und das Spiel selbst mit der Story und dem Weg, also das was D1 und D2 ausmachte, waren getauscht gegen Endgame und somit ein ganz andere Sparte und viele eben schnell enttäuscht wie blöd D3 doch war.
Das wird D4 ähnlich gehen, wenn es wieder nur ein Tutorial vor dem Endgame bereit stellt.

Also ich will hier nicht rumheulen oder für Old School werben, ich will nur aufzeigen das sich hier etwas beisst und gegenseitig verdrängt.
Vielleiht wird es Zeit für einen Trennung und Einführung eines neuen Genres.
Denn alles in dem Bereich MMORPG zu schmeißen, aber eigentlich kein Spiel in dem Sinne zu sein, sondern Wettkampf und eSport und Vergleich im Endgame zu forcieren, sollte klar deklariert werden.

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Also streng genommen kann man die Wahl eines Paktes mit den dazugehörigen Fähigkeiten auch mit der Wahl von Talenten innerhalb des Talentbaumes vergleichen.

Daher kann ich den Aufschrei der Spieler, die sich einen jederzeitigen Wechsel wünschen, schon verstehen. Denn bei den Specs und den Talenten ist man ja auch jederzeit frei und die Leute würden ebenso meckern, wenn dies plötzlich nicht mehr möglich wäre.

Denn das Problem balancing wird es immer geben. Allein schon durch die Vielzahl der Specs und spielerischen Ausrichtugen hinsichtlich Raid, M+ und PvP. Mit all dem was die Spieler daraus machen. Nur hier wäre es noch um den Pakt erweitert. (siehe z.B. „Suche Spec X mit Pakt Y für M+ XY“)

Aber aus RPG Sicht darf es eigentlich keine leichten Wechsel hin und her zwischen den Pakten geben. Alleine die Definition vom Wort Pakt spricht schon dagegen.

Die Frage ist einfach was Blizzard eigentlich bezweckt. Wollen sie wirklich eine Rolle rückwärts hin zu mehr RPG mit all den negativen Folgen hinsichtlich balancing. Oder haben sie sich einfach nur nicht über die Folgen nachgedacht. Denn die Grundidee mit den Pakten ist definitiv ein tolles Feature. Der Fehler war nur gameplay relevante Fähigkeiten an diese zu knüpfen.

Daher würde ich vorschlagen die Fähigkeiten und Seelenbindungen aus den Pakten herauszulösen und in einen separaten Talentbaum einzubauen, den man dann jederzeit wechseln kann.

In den Pakten bleiben dann nur noch die Belohnungen in Form von Pets, Mounts, Rezepten, Transmo-Items usw, die man sich dann über Ruf freischaltet. Dann kann dort nämlich auch die Wahl eines Paktes nahezu endgültig sein.

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Ich fände es am besten, wenn die Fähigkeiten einfach nur in der Open World aktiv wären. Das würde mir locker reichen, ich hab keine Lust durchgehend Pakte zu wechseln je nachdem was ich grade brauche, sondern nach Stil gehen. Aber das kann ich dann nur bei den Alts.
LG
Flauschkugel

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Wäre sicherlich auch eine Möglichkeit.

Aber dann wäre es ziemlich viel Entwicklungsarbeit für etwas, das man kaum nutzt außer beim weltquests farmen.

Naja war doch mit den Begleitern in Legion auch. Für Weltquests nice, für den Rest unbrauchbar :smiley:
LG
Flauschkugel

Ja, ich bin da auch grundsätzlich bei dir.

Alles ist besser als das wie es momentan geplant ist.

Besser wären entweder:

  • Deaktivierung der Fähigkeiten außerhalb der open world

  • jederzeitigen Wechsel der Pakte ermöglichen, was jedoch den Begriff Pakt ad absurdum führt

  • separaten Talentbaum für die neuen Fähigkeiten losgelöst von den Pakten (innerhalb der Pakte verbleiben nur kosmetische Dinge wie Pets, Mounts usw.)

Letzteres würde halt leider ein kleines Rework für Blizzard bedeuten, was leider schon zu spät sein könnte.

Bitte wenn man keine Ahnung von Content hat, dann sollte man nichts zu diesen Punkten sagen und nicht ewig dieselben „E-Sport“-Phrasen dreschen.

Ich werde auch wenn du kein Verständnis von der Thematik hast trotzdem mal auf deine Punkte eingehen:

Dieser „Zahlenkrieg“ entscheidet beispielsweise in der aktuellen PvP-Ausgestaltung (insbesondere Arena) darüber ob du auf höherem Niveau einen Kampf gewinnen wirst oder nicht. Da ist dann nichts mehr mit „Spiel besser“, du verlierst schlichtweg aufgrund der Wahl des „falschen“ Covenants.

Bezogen auf PvE müssen Encounter (egal ob M+ oder Raid) designed werden und dies mit entsprechenden Fähigkeiten und Möglichkeiten der Klassen im Hintergrund. Jetzt kommen auch noch Covenants mit Soulbinds hinzu, welche die Problematik noch weiter verzerren. Diverse Soulbinds bieten bereits jetzt viele Möglichkeiten für „Cheeses“, um welche die Encounter getuned werden müssen, ohne komplett entwertet zu werten. Wenn sie jedoch um diese „Cheese“-Builds getuned werden, dann wird es für alle Gruppen ohne die Möglichkeit des „Cheeses“ ein furchtbar schwerer oder unschaffbarer Encounter.

DPS-Meter sind kein Monster, wenn du das „Problem“ oder besser den Grund suchen möchtest, dann schau mal auf den bespielten Content, welcher sich von Addon zu Addon immer weiter weg von langweiligem Trivialcontent, welcher auch via „Autoshot“-Afk bewältigt werden konnte, wegentwickelt hat und daher einfach gewissen Output (unabhängig ob DPS/Heal) voraussetzt.

Desweiteren sollte eventuell noch hinzugefügt, werden, dass es in WoW bisher noch NIEMALS Entscheidungen mit einer solchen Tragweite gab und das auch zu Recht. Ich habe das bereits in einem anderen Thread gesagt, ein RPG kann noch so schöne RPG-Inhalte besitzen, wenn es mechanisch Müll ist, dann ist das Spiel halt hübscher Müll, aber mehr nicht.

Edit:

Ich weiß ja nicht, was du in D2 alles bespielt hast und ob du jemals etwas „schwereren“ Endgamecontent angegangen bist, aber auch das gab es pro Klasse nur eine sehr beschränkte Anzahl an Builds die wirklich „viable“ waren und zwischen denen dennoch ein massiver Output-Unterschied bestehen konnte.
Im Endeffekt hat das jedoch bedeutet, dass du mit vielen Builds nicht sämtlichen Content spielen konntest. (bestes Beispiel Uber-Tristram)
Von D1 möchte ich gar nicht erst anfangen, wo jede Klasse prinzipiell alles machen konnte und die Klassen so ziemlich identisch waren, mit Ausnahme von einem anderen „Ausgangspunkt“.

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Die einfachste Lösung aus Balance-Sicht wäre einfach, wenn die Soulbinds und Abilitys nur im Open World content funkionieren.
Problem gelöst und jeder kann sein covenent wie von Blizz gewünscht nach Vorlieben wählen.

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Verstehe ich nicht, erst wird gemeckert das jede Klasse alles kann und nun wird gemeckert nicht alles haben zu können…
Genau das macht doch ein RPG aus sich für was zu entscheiden und nicht alles zu können.
Mann kann es nie jedem recht machen

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Nur gibt es keinen richtigen Covenant. Alle haben Pro und Cons, zudem kommt es noch auf die Klassen an, welche sich gegenüber stehen.

Nur wenn man verliert, dann sicher nicht, weil man sich für Nightfae statt Venthyr oder Kyrian statt Necrolords entschieden hat.

In Raids sehe ich da keine Probleme, da kommt es auf mehr an als einer 1-2 Minuten Signature Fertigkeit.

In M+ werden die sicher bis +15 ebenfalls keine Rolle spielen.

Bei den meisten wird die Wahl des Covenant aufgrund der Ästethik fallen oder weil man den nimmt, welcher das Kit des Charakter sinnvoll verbessert. Bsp.: werden die meisten DK sicher Nightfae oder Venthyr wählen, da diese beiden die größte Schwäche des DK verbessern > Mobility.

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Damit hast du vermutlich recht. Der 08/15 pvp Spieler mit 1500er Wertung wird nicht durch den passenden Pakt zum Gladi.

Aber in den oberen 10% wo wirklich jedes Prozent entscheiden kann, sieht es anders aus. Siehe den Aufwand der Progress Gilden im Raid. Wäre es alles so belanglos würden die den Aufwand nicht betreiben.

Meiner Meinung nach dürfte es somit für 50% der Spieler egal sein und nur für 10% wirklich entscheidend. Und die restlichen 40 denken es wäre entscheidend :wink:

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Absolut, wobei ich einfach mal behaupten würde der Einfluss der aktuellen Corruption auf den Charakter ist größer, wie es die Covenants je sein werden.

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Im Vergleich zu Corruption schon.

Ich sehe hier den Vergleich eher wie die Talente im Talentbaum.

Würdest du es da auch so locker sehen, wenn du diese nicht permanent ändern könntest?

Die Probleme, die das System mit sich bringt, wird von einigen leider immer etwas runtergespielt.

Beispiel M+ high Keys pushen:

Warum sollte ich in meinem 20er Key einen Nightfae Fury-Warry mitnehmen, wenn der Necrolord mir alle ~4min nen extra Kampfrauschbanner stellen kann?
Da wird dann künftig in den tools für M+ zusätzlich zu ilvl und RIO noch nach covenent sortiert und Spieler, die wegen RP-Gründen Entscheidungen treffen, werden dann aus content ausgegrenzt.

Selbes gilt für Mythic-Raider.
Der Venthyr-Krieger drückt wegen besserem excecute mehr ST-DPS, als der Kyrian, also wird der Kyrisn gebenched und sieht keine Progress-Kills.

Wie gesagt: am besten alles, was Einfluss auf die Leistung hat nur in der Open World aktivieren und in jeglichem instanzierten content abschalten.
Dann gibts kein Balance-Problem und jeder kann seinen Pakt nach Ästhetik/Story aussuchen, ohne benachteiligt zu werden.

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Bitte was? Natürlich gibt es „richtige“ Covenants und diese sind bei diversen Klassen sogar sehr eindeutig.

Nightfae:
Final Moments: +3% Dmg vs Gegner unter 35%, bei Tod eines Mitspielers erhöht sich der Bonus für 30 Sekunden um 500% => 30 Sek + 15% Damage.
Jetzt spielen wir einen Encounter, wo wir eine relevante Burstphase im letzten Drittel des Encounters haben und diese kann damit stark vereinfacht werden.

Podtender: Sporenkapsel für 10 Sekunden nach Tod, welche dich Wiederbelebt wenn nicht zerstört. Wenn der Raidboss zeitlich gescriptete High-AoE-Casts nutzt überlebt man damit als kompletter Raid ne Phase.

Venthyrteleport:
Bestes Beispiel Goblinarmee beim Kil’Jaeden First kill.

Soll ich weitermachen? Oder verstehst du es jetzt?
Ja idR KANN man theoretisch via höheren Output diverse Bosse bewältigen, aber sämtliche Spieler deckeln an unterschiedlichen Punkten und insofern nur noch Leute mit 99% Performance Mythic-Raidbosse schaffen, dann wird das problematisch.

Genauso wie auch momentan auch keine favorisierten Klassen für M+ bestehen, welche ungleich leichter in PuG’s kommen als andere?
Bestes Beispiel ist eine befreundete Heiligpriesterin, welche trotz 3,5k R. io mitunter in 15er Keys aufgrund ihrer Spezialisierung abgelehnt wird.

Nein, es wird eine Zweiteilung geben, selbst bei Casuals, denn auch diese sind von langweiligen und nicht synergierenden Fähigkeiten betroffen. Also hast du die Leute, welche frei nach Ästethetik wählen und sich höchstens über Spielweise und fehlende Möglichkeiten ärgern und die Spieler welche nach Output und Nutzen wählen und daher mit der Ästethik und Balanceproblemen leben müssen. Wirklich glücklich sind dabei nur wenige und mechanisch und balancetechnisch ist es einfach furchtbar.

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Es gleich komplett zu deaktivieren und nur in der open world spielbar lassen ist recht hart.

Zum einen eine ziemlich verschwendete Entwicklungsarbeit und zum anderen auch hier wieder der Einwand. Dann könnte man auch Talente nur in der open World aktiv lassen. Wäre nichts anderes.

Denn grundsätzlich bringen weitere Fähigkeiten ja schon etwas mehr Spieltiefe hinein. Sprich man kann sich hier und dort für spezialisieren.

Waren das nicht auch fast alle BFA Features? Inseln? Warfronts? Corruptions? Azerit?

Nichts davon hat das Spiel besser gemacht… nur wöchentlichen Content geschaffen zu minimalen Kosten.

Ich denke auch, es würden sehr viele Spieler eine andere Meinung zu dem Thema haben, wenn Blizzard die letzten Jahren nicht komplett aufs Balancing in allen Bereichen gesch*ssen hätte, aber so ist die Katastrophe einfach vorhersehbar, da sich an der Sparpolitik an den falschen Stellen wohl nichts mehr ändern wird bei der Firma. Der Zug ist halt vor Jahren schon abgefahren.

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Das seh ich auch so.
Im normalen Leben muss man sich auch oft genug entscheiden. Frag mich so langsam wie es da die Menschen machen. Ich find es gut wenn die Unterschiede bestehen bleiben.

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Mir persönlich würde das auch nichts ausmachen, da ich eh voll casual unterwegs bin und mir den Pakt auswähle, der mir aus RPG Sicht am meisten zusagt. Z.B. Druide ganz klar Nachtfea. Egal ob andere besser geeignet wären.

Aber WoW ist eben nicht mehr das RPG, was es mal war. Früher zu Classic war man entweder DD, Tank oder Heal und hatte seine Skillung für PvE oder PvP. Oftmals ein ganz einfaches Stein-Schere-Papier Prinzip. Das ist aber vorbei.

Inzwischen kann ich eben alles das spielen, wonach mir grade ist. Fix umskillen, Talente anders setzen und schon kannst losgehen. Will man das wieder zurückdrehen?

Ja, die Fähigkeiten der Pakte wären nur eine kleine Einschränkung. Und auch nur effektiv ausschlaggebend für wenige. Aber das allein macht es in meinen Augen unvorteilhaft als Feature.

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