Was ist eigentlich aus dem gemeinsamen Spielen in WoW geworden?

In letzter Zeit frage ich mich immer häufiger, was aus dem eigentlichen Gruppenspiel in WoW geworden ist. Viele Dungeons fühlen sich inzwischen an wie fünf Solospieler, die zufällig in derselben Instanz gelandet sind.

Tanks rasen ohne Rücksicht durch den Dungeon, ziehen alles zusammen und schauen weder danach, ob die Gruppe vollständig ist, noch ob der Heiler überhaupt hinterherkommt. Manche Heiler wiederum stellen das Heilen einfach ein, sobald ihnen irgendetwas nicht passt. Kommunikation findet kaum noch statt – und wenn man dieses Verhalten sachlich anspricht, kommt von der unsozialsten Person in der Gruppe sofort die Drohung: „Report!“

Natürlich müssen Dungeons nicht unnötig langsam gespielt werden, und Fehler können immer passieren. Aber ein Mindestmaß an Rücksicht und Kommunikation sollte in einem Gruppenspiel selbstverständlich sein. Ein kurzes „ready?“ oder „Ich würde gerne schnell durchgehen, sagt Bescheid, wenn es zu viel ist“ kostet niemanden etwas.

Meiner Meinung nach fördert Blizzard diese Entwicklung zumindest indirekt. Viele Spielsysteme belohnen vor allem Geschwindigkeit, Wiederholung und maximale Effizienz. Besonders Mythic+ vermittelt durch Zeitlimits, Wertungen und daran gebundene Belohnungen, dass nur ein möglichst schneller Abschluss ein guter Abschluss ist. Diese Mentalität wird anschließend auch in normale, heroische und Zeitwanderungs-Dungeons getragen, obwohl dort überhaupt kein vergleichbarer Zeitdruck besteht.

Besonders widersprüchlich finde ich, dass Blizzard auf der einen Seite immer mehr Hilfsmittel für Menschen mit Behinderungen oder anderen Einschränkungen anbietet – was ich ausdrücklich gut und wichtig finde. Dazu gehören unter anderem anpassbare Benutzeroberflächen, Text-to-Speech, bessere Controller-Unterstützung und inzwischen sogar eine vereinfachte Ein-Tasten-Rotation. Blizzard bezeichnet diese selbst als Unterstützung für Menschen mit besonderen Anforderungen an die Zugänglichkeit.

Aber Barrierefreiheit darf nicht am Einstellungsmenü enden. Was nützen technische Hilfsmittel, wenn das eigentliche Gruppenspiel gleichzeitig eine Kultur fördert, in der jede langsamere Reaktion, kurze Orientierungspause oder Unsicherheit als störend angesehen wird? Einige Menschen benötigen aufgrund motorischer, visueller oder anderer Einschränkungen vielleicht etwas mehr Zeit. Wenn sie dann zurückgelassen, beschimpft oder aus der Gruppe entfernt werden, ist das Spiel zwar technisch zugänglich, sozial aber noch lange nicht inklusiv.

Für mich widerspricht es sich, einerseits mit Barrierefreiheit und Zugänglichkeit zu werben und andererseits Spielsysteme zu schaffen, die permanent Zeitdruck, Hetze und Rücksichtslosigkeit begünstigen. Ein Hilfsmittel ermöglicht vielleicht die Bedienung des Spiels – echte Teilhabe entsteht aber erst, wenn das Spieldesign auch Raum für unterschiedliche Menschen und Spielgeschwindigkeiten lässt.

Die Spieler bleiben selbstverständlich für ihr eigenes Verhalten verantwortlich. Blizzard gestaltet jedoch die Umgebung und die Belohnungssysteme, in denen dieses Verhalten entsteht. Wenn fast ausschließlich Schnelligkeit und Effizienz belohnt werden, darf man sich nicht wundern, wenn Geduld, Rücksicht und echtes Zusammenspiel immer weiter verschwinden.

Geht es nur mir so, oder empfindet ihr diesen Widerspruch und die rücksichtslose „Go-go-go“-Mentalität ebenfalls als immer stärker?

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Wenn jemand einen Dungeon bewusst langsamer spielen möchte, mehr Zeit für Orientierung braucht oder sich mit dem Tempo der Gruppe unwohl fühlt, dann sollte er das zu Beginn bzw. sobald es relevant wird, kommunizieren. Ein einfaches „Könnt ihr bitte etwas langsamer machen?“ oder „Ich brauche kurz Zeit, um mich zu orientieren“ reicht meistens völlig aus.

Man kann von anderen Spielern nicht erwarten, dass sie automatisch wissen, dass jemand mehr Zeit benötigt. Gerade in einem zufällig zusammengestellten Dungeon kennen sich die fünf Spieler nicht und können die Situation der anderen nicht einschätzen.

Natürlich sollte man deshalb niemanden beleidigen, absichtlich zurücklassen oder wegen einer kurzen Verzögerung ausrasten. Ein gewisses Maß an Rücksicht gehört selbstverständlich dazu. Aber Rücksichtnahme funktioniert in beide Richtungen: Die Gruppe kann nicht auf Bedürfnisse eingehen, von denen sie nichts weiß. Und am Ende ist die Geschwindigkeit eine Gruppenentscheidung.

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Unterm Strich sind deine Beobachtungen korrekt.

Für mich widerspricht es sich, einerseits mit Barrierefreiheit und Zugänglichkeit zu werben und andererseits Spielsysteme zu schaffen, die permanent Zeitdruck, Hetze und Rücksichtslosigkeit begünstigen.

Das eine ist die Funktion welche die Firma zur Verfügung stellt. Das andere ist, was die Spielgemeinschaft daraus macht.
Den Bereich M+ nehme ich hier raus, er ist nur ein Teil eine Vielzahl an Möglichkeiten WoW zu spielen.

Da es sich um ein Gruppenspiel handelt –> Gruppe suchen die zum persönlichen Spielstil passt.

Grüße

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Du sprichst halt jetzt speziell M+ an.

Es stimmt, nicht jeder Content ist für jeden Spieler geeignet. Aber es gibt massenweise Content für alle Spieler.

Du kannst kein Spiel entwickeln, wo jeder Spieler alles erfolgreich bewältigen kann, da somit andere Spieler unterfordert sind und andersrum.

Einfach als Tipp: Eine Gilde/Community suchen mit netten Spielern, dann gibt es keinen Stress

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Genau darum geht es mir: Die Verantwortung darf nicht ausschließlich bei demjenigen liegen, der mit dem vorgegebenen Tempo nicht mithalten kann. Wenn die Geschwindigkeit tatsächlich eine Gruppenentscheidung ist, sollte sie nicht dadurch festgelegt werden, dass einer einfach losrennt und die anderen sich melden müssen, falls es ihnen zu schnell ist. Ein kurzes „ready?“ wäre ebenfalls Kommunikation und würde von Anfang an alle einbeziehen.

Natürlich kann und sollte man sagen, wenn man mehr Zeit braucht. Aber schnelles Durchrennen darf deshalb nicht automatisch als Normalzustand gelten, an den sich alle stillschweigend anzupassen haben. Gegenseitige Rücksicht bedeutet, dass beide Seiten kommunizieren – nicht nur die langsamere Person.

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Na, ich glaube, Foxi meinte: die Art und Weise, wie M+ gespielt wird und man dementsprechend ausgerüstet ist, wird auch auf normale, hero und Zeitwandler übertragen, nur mit dem Ergebnis, dass dort, in den “einfachen” Instanzen, komplett durchgerusht wird, ohne Rücksicht auf Gruppenmitglieder, die eben bewusst nur in normale oder Zeitwandler gehen. Weil die nicht so schnell sind, nicht so gut ausgerüstet und gar niemanden zur Last fallen wollen damit in M+ etc. Oft genug erlebt, in den normalen Instanzen interessiert niemanden, was mit Gestorbenen passiert, finden die wieder Anschluß etc. Da wird man angemault, wenn man zurückgehet, um den anderen dazuzu lotsen und dann also keinen Schaden macht, könnte ja ne Minute Zeit kosten.

Sowas meinte die TE, also absolut unsoziales Verhalten, eben 5 Fremde, die sich einen Dreck um den anderen kümmern. Und wer was sagt, wird bedroht mit Report oder gekickt: keine Zeit zum Schwatzen. Ich finde wirklich, dass die Spieler heute oft ein Spiegel der Gesellschaft sind, Blizzard folgt dieser Entwicklung, aber WoW irgend wie immer weniger mein Spiel wird, im Gegensatz zu 2005, als ich das erste Mal hier war.

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Danke Rasaul…

Danke, genau das meinte ich. Mir geht es nicht darum, dass jede Instanz grundsätzlich langsam gespielt werden muss oder dass niemand gut ausgerüstet sein darf. Es geht darum, dass die aus M+ bekannte Mentalität des möglichst schnellen Durchrushens inzwischen auch auf normale, heroische und Zeitwanderungsinstanzen übertragen wird – obwohl dort bewusst auch unerfahrenere oder schlechter ausgerüstete Spieler unterwegs sind.

Wenn jemand stirbt oder den Anschluss verliert, wird häufig einfach weitergerannt. Wer kurz zurückgeht und hilft, wird sogar noch angemault, weil dadurch ein paar Sekunden verloren gehen. Das hat für mich nichts mehr mit einer gemeinsam spielenden Gruppe zu tun.

Natürlich kann man sagen, wenn es einem zu schnell geht. Aber wenn darauf mit „keine Zeit“, einem Kick oder einer Reportdrohung reagiert wird, liegt das Problem nicht an fehlender Kommunikation des langsameren Spielers. Genau diese Rücksichtslosigkeit und dieses unsoziale Verhalten meinte ich.

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Kharischa,

Nein, ich spreche nicht ausschließlich M+ an. M+ ist ein Beispiel für eine Spielweise, deren Zeitdruck und Rush-Mentalität zunehmend auch auf normale, heroische und Zeitwanderungsinstanzen übertragen werden. Genau dort entsteht das Problem, weil Spieler, die bewusst einfacheren Content wählen, trotzdem durch die Instanz gehetzt, zurückgelassen oder bei Verzögerungen angegangen werden.

Ich habe auch nicht gefordert, dass jeder Spieler jeden Content erfolgreich bewältigen können muss. Barrierefreiheit und Zugänglichkeit bedeuten nicht, dass es keine anspruchsvollen Inhalte mehr geben darf. Es geht darum, ob Spielsysteme ein rücksichtsvolles Miteinander fördern oder permanentes Hetzen belohnen.

Eine nette Gilde oder Community kann natürlich helfen. Sie löst aber nicht das angesprochene Problem des Umgangs miteinander in zufällig zusammengestellten Gruppen.

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Wenn der grundsätzliche Tenor aber ein zügiges Durchkommen ist, dann liegt die Verantwortung an dir den Mund aufzumachen.
Hier im Forum klappts doch auch ^^

[entfernt]

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Danke Knoppers , dass du meine Beobachtungen grundsätzlich nachvollziehen kannst.

Ich sehe Firma und Spielgemeinschaft allerdings nicht vollkommen getrennt voneinander. Natürlich bleiben die Spieler für ihr Verhalten verantwortlich. Spielsysteme, Belohnungsstrukturen und Designentscheidungen beeinflussen aber, welche Spielweisen gefördert und schließlich auch in andere Bereiche übertragen werden.

M+ war dabei nur ein Beispiel, nicht mein eigentliches Thema. Problematisch finde ich gerade, dass diese auf Tempo ausgerichtete Mentalität inzwischen auch in normalen, heroischen und Zeitwanderungsinstanzen anzutreffen ist.

Eine passende Gilde oder Community zu suchen, ist sicherlich eine gute persönliche Lösung. Sie beantwortet aber nicht die Frage, weshalb in zufällig zusammengestellten Gruppen ein Mindestmaß an Rücksicht immer seltener selbstverständlich zu sein scheint. Auch der Dungeonbrowser ist schließlich eine vorgesehene Möglichkeit, WoW gemeinsam zu spielen.

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Dass zügiges Durchkommen inzwischen als „grundsätzlicher Tenor“ angesehen wird, ist doch genau das, was ich hinterfrage. Nur weil sich das Durchrushen eingebürgert hat, liegt die Verantwortung doch nicht automatisch bei denjenigen, denen es zu schnell geht.

Wer ungefragt das Tempo für die ganze Gruppe vorgibt, kann genauso gut kurz fragen, ob alle bereit sind. Kommunikation und Rücksichtnahme funktionieren in beide Richtungen. Und die Bemerkung, ich müsse nur „den Mund aufmachen“, ist unnötig – denn oft wird selbst auf eine Bitte um etwas Rücksicht gar nicht eingegangen. Dieser Beitrag entstand nach einer Reihe von solcher Erfahrungen das dürfte klar sein. Im Übrigen ist mittlerweile sogar ein einfaches „Hallo“ zu Beginn einer Instanz zur Seltenheit geworden. Auch das zeigt doch, dass es mir nicht nur um die Geschwindigkeit geht, sondern grundsätzlich um das verloren gegangene Miteinander.

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Du kannst den Leuten halt nicht vorschreiben, wie sie zu spielen haben.

Beispiel M+: Zeitdruck, Punktewertung, Wettbewerb etc…

Andere Dungeons: Spieler gehen da meistens rein, weil sie irgendwas für anderen Content brauchen, heißt, die wollen da schnell durch, weil es “nervt”.

Die Zeiten von Classic sind “leider” vorbei, wo man sich 5 Minuten vor jedem Pull abgesprochen hat.

Ich bin mit Classic groß geworden und vermisse das gemütlichere Gameplay, habe mich aber mit dem modernen WOW mittlerweile angefreundet, da auch ein schnelleres Spiel duchaus Spaß machen kann. Große Pulls, Zahlen fliegen durch die Gegend, einfach gottlos reinschallern.

Wie gesagt, eine Gilde suchen und gemütlich im Discord quatschen und zocken, egal ob M+, Transmog-Farmruns oder Questen.

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Nein, die Verantwortung liegt bei der Spielerschaft im Gesamten und dort etabliert sich dann das, was für die Mehrheit zutrifft.

Der Tank der abseits von M+ durchrusht macht dies vll. weil er glaubt es werde von ihm gewollt oder erwartet. Oder er spielt halt aus Gewohnheit so, weil er M+ spielen würde, wenn die season bereits laufen würde.

Ich habe in meinen M0 Runs so ziemlich alles dabei gehabt. Vom versierten >4k rio tank, der die halbe Instanz gepullt und alleine voran ist, bis zum gemächlichen Anfänger, der vorsichtig den dungeon gelernt hat.

Als Heiler passe ich mich persönlich an, kann mit beidem leben. Der Tank der selbstbewusst vor mir wegrennt, ist für gewöhnlich auch nicht auf meine Heilung angewiesen.

Zu sozialen Problemen kam es in keiner dieser Gruppe. Wenn einer nicht hinterherkam, hat das sonst keinen gestört und es gab keine Vorwürfe.

Ich bin der Meinung, dass der tank das Tempo vorgeben kann und darf. Wenn ein DD da nicht hinterherkommt, weiß ich nicht was der in der Zeit macht.

Wenn selbst ich mit meinem homöopathischen Engelsfedern als Priester mit Rollstuhl-Mobility rechtzeitig bei den pulls eines DH tanks ankomme, dann gibt es da wenig ausreden… :sweat_smile:

Für den Fall dass der tank wirklich stirbt wenn ich noch nicht angekommen bin, dann hat er sich selbst überhoben oder einen Fehler gemacht. Auch das wusste bisher fast jeder tank auf den ich gestoßen bin. Da gibt es dann kein Gemecker, sondern der tank passt in der Regel halt seine Spielweise an.

Die sozialen Probleme die du ansprichst begegnen mir irgendwie nicht.

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Nein kann man nicht das stimmt. Ein Mindestmaß an Benehmen kann man aber schon erwarten. Auch Kommunikation in einem MMORPG ist nichts ungewöhnliches. Oder ist das mittlerweile was uncooles?

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Nein, natürlich nicht. Bin da auch voll bei dir… aber diese Dinge sind halt leider nicht mehr selbstverständlich heutzutage.

Die Gründe dafür kann man jetzt überall suchen…

Nein, solche Kommunikation findet auch immer mal statt, aber doch nicht bei jeder Aktivität von wenigen Minuten wie einem M0 Dungeon o.Ä.

Wenn es einen Anlass gibt, klar! Habe auch immer mal freundliche Gespräche. Aber wenn man schnell hintereinander ein paar Instanzen spielt, wird man nicht mit jeder neuen Gruppe erstmal einen ausgiebigen smalltalk halten. Man grüßt sich und am ende gibt es eine Verabschiedung. So läuft das in 90% der Fälle.

Für tiefgreifende soziale Interaktionen gibt es zB Gilden oder anderweitig communities.

Man sollte jetzt auch nicht den groupfinder mit chat-roulette verwechseln.

Das sag ich als jemand der eindeutig zu der kommunikativen Seite ingame gehört und auch gerne mal vor dem Start eines keys ein nettes Gespräch führt, wenn man zB auf jemanden wartet der nochmal afk ist.

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Tbh hab ich in meinen Dungeonruns diese Probleme nicht. Und auch wenn man das nun sicher denken könnte, nein die sind bei weitem nicht alles durchrush Runs.
Ich hatte vor nicht allzu langer Zeit auch einen TW Run bei dem der Tank wirklich Grüppchen für Grüppchen gespielt hat, teilweise auch etwas lost herumstand und wirklich keiner hat sich beschwert.
Selbst als Tank kannte ich in einer Cata TW den Weg nicht, dementsprechend auch den Boss nicht, es gab nen Wipe, nen sorry, ne Erklärung und alles war gut.

Klar, schwarze Schafe gibt es immer und mag sein, dass die Kommunikation für einige deutlich zu wenig ist, aber in vielen Fällen, muss nur einer den Anfang machen.
Und diese Verantwortung immer auf die Anderen abzuwälzen finde ich eben schwierig.

So ich spiel das Spiel zur Entspannung. Zügig leveln, also zügig durch die Inis find ich entspannend. Der Großteil sieht das ähnlich oder macht den Mund nicht auf.
Heißt, wenn niemand was sagt, geh ich als Tank davon aus, dass es passt. Wenn jemand was sagt, nehm ich gerne Rücksicht, aber ich frag nicht dauernd nach, wenn in 99% der Runs dann eh keiner was dagegen hat.

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Bevor der Port zur Ini kommt, ist es ein “readycheck” den man aktiv annimmt. Ich frage dich dann sicher nicht nochmal extra. Dann nimm nicht an!

Sie SIND zufällig in derselben Instanz gelandet.

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Naja, aber deswegen kann man schon aufeinander achten und den Bosskampf doch erst starten, wenn alle 5 vor Ort sind? Oder soll das Tool Dungeonfinder all das, was oben gesagt wurde, entschuldigen? Nur ne Frage.

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Neuere Dungeons sind auf schnellen Durchlauf ausgelegt, im Gegensatz zu den extrem verwinkelten und langen Verliesen von früher. Die meisten wollen diese Dungeons in Rekordzeit abschließen. Würde man es langsamer machen, wäre die Belohnung wertvoller, weil man ja mehr Zeit investiert hat. Aber dann ist da die Gefahr, das Gruppen sich wie früher auflösen weil jemand durch einen Fehler die Gruppe wiped. Oder es für casuals eben einfach zu lange geht. Viele werden auch leider schnell unruhig wenn es langsamer geht und das merkt man dann im Chat.

Aber früher fühlten sich Dungeons wie düstere Festungen an. Heute ist es eine reine Ausrüstungsfabrik wo man kurz hi und bye sagt.

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