Wie war das eigentlich mit der letzten Korrumpierung des Warsongclans?

Wie kann man nur so eine völlig verdrehte Weltsicht haben. Die Orcs haben bestimmt auch die Draenei ausgelöscht weil die es provoziert haben hm?

Gesendet von einem Rachegeist Namens Sylvanas Windläufer, die nichts Anderes im Sinn hatte, als Arthas um jeden Preis zu töten. Die Verlassenen haben Bündnisse geschlossen, um sie gleich zu brechen, als sie ihre Ziele erreicht hatten und töteten Jeden, der Ihnen nichts nutzte. Die Verlassenen selbst waren nur Werkzeuge für Sylvanas Rachepläne und da sie ihrer Herrin, die Ihnen eine Zukunft versprach, mit Freuden dienten, sind sie nicht besser. Die Verlassenen sind eine Organisation aus Heuchlern, Mördern und Verrätern. Schon immer gewesen. Die Horde hatte bisher Glück, dass Sylvanas die Horde brauchte.

Ich glaube du hast Einiges nicht so ganz mitbekommen.

Das ist falsch. Jaina und Thrall haben sich immer wieder um Frieden bemüht. Alle Anderen nicht. Erst mit Baine als Oberhäuptling der Tauren und Anduin in einem jugendlichen Alter, gab es weitere Verfächter dahingehend. Garrosh hat lediglich ein Feldzug um Ressourcen gestartet, die der Horde nicht zustanden und lebte seinen rassistischen Kriegswunsch aus. Thrall hat ihn zum Kriegshäuptling ernannt, weil die Horde als Ganzes mit dem Friedenskurs unzufrieden war und Garrosh sie gegen Thrall anstachelte. Cairne hatte sich dagegen erhoben und verlor sein Leben. Magathas Gift sei Dank. Um zu verdeutlichen, welche internen Probleme durch Garrosh entstanden, Garrosh hatte neben der Orc-herrenrassenpolitik, auch vor gehabt die Verlassenen in den östlichen Königreichen in Feldzüge zu führen, die sie nicht gewinnen konnten. Ähnlich wie es damals Garithos mit den Blutelfen tat. Sylvanas hat dabei nur nicht mitgespielt, sondern ging mit aller Härte vor und ignorierte die Befehle der Orcanführer, womit sie zumindest im Westen enorme Erfolge erzielte.

Ganz so einfach war es eben nicht. Thrall und Jaina kämpften lange für den Frieden, der wurde aber allgemein von ihren Fraktionen nicht gewünscht.
Dann kamen Varian und Garrosh und machten all das zunichte. Das Storytelling war zu dieser Zeit auch noch ein schlechter Witz, angefangen bei der absurd plumpen Einführung der Todesritter („Halo I bims, Euer Anführer, die Leichendudes, die wir vor ein paar Jahren noch bekämpft han, sin jetzt unsere Bros, weil die han 1 Brief von 1 nicen Oldie dabei kkthxbye!“) bis hin zu Garroshs Ernennung zum Warchief („Halo I bims, 1 Thrall, I han jetzt wichtigeres zu tun als Euch anzuführen und werde Weltenschamane. Der Typ, der so unzufrieden mit meinem Führungsstil und meiner Politik war, dass er mich deswegen zu einem Kampf auf Leben und Tod herausforderte, wird jetzt mein Nachfolger, ich bin sicher, er wird nichts dummes tun und ich werde es definitiv nie bereuen, anyway, gg!“).
Blizzard hat schon damals klargestellt, dass die Friedensbemühungen nur von Thrall und Jaina ausgingen und die beiden quasi alleine unter vielen waren.

Sehe ich anders. Die Fans haben sie gerne als das „böse“ Volk gesehen, eben weil sie monströs aussahen und mit all ihrer Seuche und dem Metal-Headbang-Dance-Emote inklusive Pommesgabel eben die Edgelords der Horde waren (So wie alle Reaper aus Overwatch toll finden, obwohl man so GAR NICHTS über die Figur weiß, außer das Blizzard es liebt, sie als „badass“ darzustellen. Rule of Cool eben).
Das hat mich bei den Verlassenen jahrelang gestört, weil ein oberflächliches Klischee eine Person / ein Volk eben nur ein Stück weit darstellen kann. Es fehlte die Tiefe - dass sie in „Before the Storm“ tatsächlich anfingen, über die verschiedenen Strömungen der Verlassenen zu sprechen und deren frühere Leben und Bande zu Sturmwind zu thematisieren, war mMn lange überfällig. Ich meine, die Forsaken haben eine Vergangenheit, mit (und aus) der man so viele interessante Charaktere und Stories basteln könnte, wenn man nur mal über den Egelord-Faktor hinaus ginge. Zelling und Derek sind gute Beispiele dafür, diese Tiefe und „Nähe“ bringt die Story voran und trägt tatsächlich dazu bei, dass man sich als Spieler mit diesen Monstrositäten und ihren Schicksalen identifizieren kann. Dem entgegen stehen eindimensionale Charaktere wie Nathanos, die von einer bestimmten Eigenschaft definiert werden.

BfA war in dieser Hinsicht ein zweischneidiges Schwert, soweit ich das sehe.
Einerseits haben sie die Charakterentwicklungen multi-medial so gut in Szene gesetzt wie noch nie, hinsichtlich der Facetten und der Tiefe so stark wie in kaum einer anderen Expansion. Das Problem lag (genau wie beim roten Faden) darin, dass sie sich einfach übernommen haben. Zuviele Figuren, zuviele Handlungsstränge, die eben am Ende nicht schlüssig zusammengeführt wurden und die Expansion daher wie ein großes, unübersichtliches Puzzle erscheinen lassen. „Shadows Rising“ hat da einen echt guten Job gemacht, bestimmte Dinge im Nachhinein zu erklären, zusammenzufügen oder abzuschließen, ohne zuviel außerhalb des Spiels geschehen zu lassen. Ändert nichts an dem Storychaos von BfA, aber hey, solange sie dazu lernen (und so wie’s aussieht, haben sie das), kann ich damit leben.

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Das mag für Einige so sein, aber ich betrachte die Struktur dieser Fraktion und diverse Taten, nicht ihre Optik. Sylvanas hatte ihre Pfeile im Köcher unter strenger Führung. Daraus resultierte die Aussage:
„Die Verlassenen sind eine Organisation aus Heuchlern, Mördern und Verrätern. Schon immer gewesen.“

Das sind allerdings keine Verlassenen, sondern freie Untote. Du hast natürlich recht, dass die Untoten nicht grundlegend so finster sein müssen, wie Sylvanas es war, aber die Untoten, die sich den Verlassenen anschlossen, hatten kaum eine andere Wahl, als zu dem zu werden, was Sylvanas von Ihnen verlangte. Bedenke allein schon die Rekrutierung in Classic damals. Die Option der frisch Auferstandenen bestand darin, sich entweder den Verlassenen anzuschließen oder in den Wäldern von Lordaeron ihren sicheren Tot zu finden. Scharlachrote, lauter hirnlose Untote, verseuchte Kreaturen und wenn ein freier Untoter es doch aus Lordaeron heraus schaffen könnte, würden sie wohl andere Völker als Gefahr erachten und dann umbringen. Die Alternative ist wohl angenehmer. Man ist ein Ausgestoßener und lebt mit anderen Ausgestoßenen zusammen, die von einer eiskalten Taktikerin geführt werden.

Jetzt wo Sylvanas nicht mehr die Verlassenen anführt, ist eine Umstrukturierung nicht nur denkbar, sondern bereits deutlich erkennbar. Zuvor zeigte uns sogar Wow zu welchen Gräueltaten die Verlassenen fähig waren und dass sie kaum Bedenken daran hatten.

Mein Liebling darunter war Wrathgate. Ein Meisterwerk Seitens Blizzard. Wir durften sogar dabei helfen die Seuche in einer Questline zu entwickeln. Erinnert sich wer daran? Richtig gut.

Jain. Erstelle ich mir einen Verlassenen, spiele ich einen Untoten, der nach dem 3. Krieg erweckt wurde, also niemals von Arthas „verlassen“ wurde. Nach dieser Logik wären also alle Forsakenspieler „freie Untote“.

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Das ist auch in gewisser Weise korrekt. Es waren freie Untote. Der Spieler genießt als Champion der Geschichte noch Vorzüge. Das sollte man auch nicht vernachlässigen. Unantastbar diese zukünftigen Helden.

Ich nehme an du redest von Untoten allgemein, ich rede aber von den Verlassenen. Der Fraktion, die seit Anbeginn ihrer Entstehung von Sylvanas gut in Zaum gehalten wurde. Wirkliche Freidenker konnte es dort kaum geben, weil Sylvanas ihre Schafe gut unter Kontrolle hielt. Ein gutes Beispiel ist sogar in dem Buch Before the Storm zu lesen gewesen. Eben der Moment, wo Sylvie ihre Verlassenen abschlachten ließ. Gab es dabei Bedenken von den Ausführenden? Es sind immerhin ihre Leute gewesen.

Weil sie dabei waren vor allen Augen zu desertieren.

Waren sie das? Die Verlassenen sollten freie Untote sein, dachte ich zumindest ganz zu Anfang mal und mir ist nicht bekannt, dass einer der Ermordeten in diesem Augenblick im Dienste des Militärs war. Von Desertieren kann dann weniger die Rede sein. Es wurden Zivilisten ausradiert, die Zeit mit ihrer lebenden Familie verbringen wollten und eingeladen wurden, sie in eine nah gelegene befestigte Stadt der Lebenden zu begleiten.

Wie ich bereits sagte, kann es soetwas wie frei Denker innerhalb der Verlassenen nicht geben, denn Sylvanas hält ihre Pfeile unter sehr strenger Führung und Kontrolle. Auch wenn die Untoten unverzüglich kehrt machten, als ihre Herrin nicht erfreut über die Reaktionen ihrer Bürger war, wurden ausnahmslos alle getötet. Es scheint viele Gründe dafür zu geben. Dass die Verlassenen den Ort des Treffens verlassen und mit Allianzleuten mitgehen, war zuvor nicht abgemacht worden, man hat auch Sylvanas nicht gefragt, ob dies in Ordnung sei, innerhalb der Mauern hatte Sylvanas keine Kontrolle über diese Untoten, weil dies offenbar nicht von ihr einkalkuliert war, dann weil Sylvanas eine Möglichkeit auf friedliches Zusammensein mit Lebenden nicht dulden konnte, in Anbetracht ihrer Pläne und weil sie diesen Untoten auch nicht die Freiheit zum eigenen Handeln geben wollte. Naja und sicher auch, weil diese Seelen im Maw mehr Nutzen für Sylvanas hatten.

Jedenfalls, wer nicht nach ihrer Pfeife tanzte, wurde gerichtet. Auf die eine oder andere Weise. Für ein Gewissen und Reue ist in den Reihen der Verlassenen kein Platz gewesen. Dieser doch sehr Edgelordmäßige Kurs könnte sich mit Calia, Derek und Voss ändern. Sylvie hat ja nun keinen Einfluss mehr darauf.

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Der wird sich mit Sicherheit ändern. Voss ist Sylvanas ja auch nicht blind gefolgt und hielt die Hinrichtung von Baine auch nicht für richtig.

Die Verlassenen wie wir sie bis BfA kannten werden jetzt jedenfalls in der Form nicht mehr existieren. Es dürfte demokratischer zugehen.

Ob es die Apotheker noch geben wird?

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Ich hoffe doch :sob:! Die sind schnieke. Fände mehr Varianten der Verlassenen auch nicht schlecht.
Ein paar Licht-Untote die von Calia Unterrichtet werden. Die „normalen“ Verlassenen von Lilian angeführt werden und zu guter Letzt die Extremen welche die „Radikalen“ Verlassenen darstellen, mit der Apotheke, den Menschenexperimenten etc.

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Genau. Derek braucht ja auch eine Aufgabe. :smirk: :thinking:

Derek? Als Menschenexperiment, ok, sonst…

… wird es wohl keiner mitbekommen, wenn Faranell still und klammheimlich seine Pestwagen von der Dunkelküste wieder zurück in den Schoß der Horde schiebt, da alle nur noch Sylvanas jagen :wink:

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Derek ist doch Seeman. Er kann sich um die Flotte der Verlassenen kümmern. Er wird dann einfach der neue Flottenadmiral. :laughing:

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Das würde tatsächlich ziemlich gut passen! Und er kann uns dann auch direkt verraten wie Jaina das Schiff zum fliegen brachte. Dann fliegen wir alle auf Schiffen und das nächste Addon dreht sich um das was auf den Wolken von Azeroth passiert :exploding_head::face_with_hand_over_mouth:

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Die meisten Völker haben ja Schiffe, somit würde das ja locker gehen. :smirk:

World of Warcraft Cloudy Lands.

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Genau genommen hatte das sogar Thrall schon gemacht. Garrosh hat die Kor’kron da nur stehen gelassen die sowieso schon da waren.

Da bin ich mir nicht so sicher. Alle Nase lang stoßen wir ja in Quests auf Wasserelementare die verdorben wurden weil sie versklavt wurden oder so. Also selbst wenn der Dreck der Goblins weggespült würde wären da stattdessen irgendwelche verdorbenen Elementare die die Gewässer verseuchen.

Naja. Also es ist schon verständlich wenn die Sturmwinder Menschen den Verlassenen nicht mehr trauen wenn die erst kurz zuvor den Oberbefehlshaber der Menschen in Lordaeron umgebracht haben und Bündnisbrüchig wurden nur um an die Hauptstadt zu kommen. Nicht zu vergessen die ganzen Seuchen-Experimente der Verlassenen die es schon mindestens seit Classic gibt und auch der Auslöser für Varians Kriegserklärung in Undercity waren. Das ist vom Perversionsgrad her mit nichts vergleichbar was andere spielbare Völker gemacht haben. Auch haben die Verlassenen traditionell immer wieder systematisch Zivilbevölkerung angegriffen und/oder bombardiert. Sogar vor Varians Kriegserklärung in Wotlk haben die Verlassenen bereits die Menschenflotte im heulenden Fjord bombardiert. Und seit Cataclysm haben sie selbst angefangen Tote zu beleben, ohne wirklliche militärische Notwendigkeit. Ihre Feldzüge gegen die Allianz hatten stets genozidale Ambitionen oder aber strategische, aber ohne dass diese ein nachvollziehbares Ziel wie Ressourcen o.ä. hatten das selbst wieder einen strategischen Nutzen gehabt hätte. Ich mein sie brauchen keine Nahrung und kein Wasser und das Land das sie erobern verseuchen sie wieder wie Tirisfal sodass sie zwar mehr Platz haben aber außer perversen Experimenten auch in diesem Land nicht mehr viel getan wird. Bei aller Liebe für die Horde gibt es an den Verlassenen einfach nichts zu beschönigen. Sie sind seit Classic die mit Abstand schwärzeste spielbare Fraktion und das völlig ohne Zutun der Allianz. Sogar nachdem die Allianz der Horde in Wotlk den Krieg erklärte ist das erste Ziel der Allianz nicht etwa den Verlassenen Einhalt zu gebieten (die wären schließlich ein Kriegsgrund schon seit Classic) sondern das Kerngebiet der Orcs anzugreifen (Brachland während Cata).

Wenn Sylvanas jetzt weg ist wird es sicher etwas besser werden und die Gesellschaft der Verlassenen wird sich vielleicht etwas mehr um ihre Prinzipien aufbauen anstatt auf einer Person die diese Prinzipien jederzeit neu definieren kann wenn sie lustig ist.

Ich persönlich fand die Verlassenen während Classic noch am interessantesten eigentlich. Dass jemand übel drauf ist finde ich eigentlich eher spannend, aber da die Verlassenen relativ schwach waren ist es nicht aufgefallen dass sie all ihre Sachen ungestraft durchziehen konnten. Seit Cata wo die Verlassenen neben Orgrimmar ein zweiter Machtpol wurden wurde eigentlich schon ein Feldzug der Allianz gegen sie fällig, aber unter einem abgebrannten Weltenbaum tut mans bei ihnen wohl nicht.

Tatsächlich haben die Worgen die Verlassenen trotz Unterstützung bis nach Tirisfal zurückgeschlagen und erst die Erpressung von Crowly hat dazu geführt dass der Silberwald wieder den Verlassenen gehörte. Der Feldzug war ein ziemliches Desaster, noch bevor die orcische Unterstützung eingetroffen ist. Die zugegebenermaßen sich auch nicht mit Ruhm bekleckert hat (dafür mit Rum).

Das ist eine ziemlich wichtige Aussage und impliziert noch etwas anderes das du nicht so deutlich gesagt hast aber das ich dir mal in den Mund lege. Wie eine Fraktion als solche handelt und auftritt ist etwas völlig anderes als die Diversität der Individuen die wir beobachten können. Ich finde es an sich schon cool wenn die Verlassenen einen gewissen, wie Senti sagte, ‚Edgelord-Faktor‘ haben - halt in dem Sinne, dass sie nicht einfach nur etwas hässliche Menschen sind. Es sind Menschen, die mit das schlimmste erfahren was einem passieren kann, und das dauerhaft. Sie leben in einem vergammelnden Körper, können keine körperlichen Freuden mehr erfahren, wurden jahrelang dazu gezwungen ihre Freunde, Familie und Bekannte zu ermorden und aufzuessen und sind dann von einem auf den anderen Moment frei. So etwas geht nicht spurlos an einem vorbei. Selbstverstädnlich mag es verschiedene Strömungen innerhalb dieser Fraktion geben. Manche sind der Meinung dass man sich an einen Prinzipienkatalog halten sollte, wie zum Beispiel das Versklavungsverbot. Einige werden religiös und hängen dem Schatten hinterher weil das Licht sie verlassen hat, und andere wollen einfach nur versuchen ihre (tote) Familie irgendwie wieder zusammenzubringen oder klammern sich an den letzten Rest ihrer einst menschlichen Existenz indem sie ihren alten Beruf weiter ausüben. Vielleicht wollen sich einige einfach an den Lebenden rächen dafür dass man sie im Stich gelassen hat oder der Tod selbst wird zur Ideologie erhoben. Kann es alles geben und es spricht für eine gute Geschichte wenn möglichst viele Strömungen charakterisiert werden und miteinander auf spannende Weise interagieren.

Was die Fraktion ‚die Verlassenen‘ aber auf dem Schlachtfeld tut steht auf einem ganz anderen Blatt. Zum Beispiel weil eine Strömung die anderen unterdrückt, wie es bisher immer war. Wenn eine besonders grausame Strömung dominiert mögen die Verlassenen ‚böse‘ wirken, aber ich denke auch dass niemand wirklich ein Verlassenen-Volk in WoW sehen möchte die jegliche Edginess ablegen und deren Kultur nicht mehr durch ihre zwingendermaßen finstere Herkunft geprägt ist.

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Jein. Das mit dem Botschafter war eigentlich technisch sogar schon Preclassic. Also Garithos Mord könnte verständlich sein (andererseits ist die Frage, wie offen sichtbar war das? Wusste die Allianz von Sylvanas Verrat oder war es nur ein privates Teffen wo dann Garithos nachher nicht mehr wieder kam?)

Das mit dem Botschafter war vor Classic weil die Verlassenen in Classic ja schon Tei lder Horde waren, das stimmt. Ich sehe aber per se keinen Grund warum die Allianz nicht wissen sollte dass Garithos von Sylvanas getötet wurde. Es wäre eigenartig wenn wirklich jeder einzelner von Garithos Soldaten mysteriös verschwunden wäre, und Garithos Armee war zu dem Zeitpunkt ziemlich groß. Dass der Oberbefehlshaber mit rebellischen Untoten zusammen gearbeitet haben um an die Hauptstadt zu kommen, dass dieser Oberbefehlshaber aber auf einmal tot war und auf einmal diese Untoten die Hauptstadt gehalten haben wird schon irgendwie durchgedrungen sein. Wenn ein Verlassener Botschafter es nach Sturmwind schafft dann auch ein Mensch.

Die Verlassenen waren doch in Classic absolut uninteressant. Erst mit WotLk nahmen die Gestalt an.

Das geschah allerdings erst nachdem die Verlassenen Gilneas vollständig eroberten. Ich dachte eigentlich an die Ereignisse, die man während der Questlines im Worgenstartgebiet abschließen kann. Dort wurde in der Kapelle oder Kathedrale von Gilneas der Einsatz der Seuche durch einen Orcboten/Offizier verboten. Garrosh befahl, dass die Seuche nicht eingesetzt werden soll. Sylvanas hat den Boten/Offizier ziehen lassen und hat ihrem eigenen Offizier dann befohlen, die Seuche trotzdem bereit zu machen. Hätte sie die Seuche nicht eingesetzt, wären die Gilneer wahrscheinlich nicht nach Kalimdor geflohen. Man hat in dieser Questline gut heraushören können, dass Garrosh vor hatte die Verlassenen in einen erbitterten Krieg zu stürzen, der ihre Truppenstärke enorm schwächen sollte und die gute Sylvie sagte einfach „Nö!“.

Jedenfalls. Erst danach führte Crowley eine Gegenoffensive mit Hilfe des Blutfangrudels unter Ivar Blutfang (ich dachte damals die wären komplett mit nach Nordend zu Arugal gegangen.) und in dieser Offensive hatten die Untoten erst ihre Schwierigkeiten. An die besoffene Unterstützung erinnere ich mich gut. Brachten mehr Schwierigkeiten, als irgendwie hilfreich zu sein. :sweat_smile: