Nervige Spielverzögerungen

Es ist immer wieder nervig:

Das Spiel beginnt und unabhängig, wer beginnt, der Gegner nutzt IMMER das komplette Zeitkontingent aus. D.h. er spielt seine Karte(n) und lässt die verbleibende Zeit einfach ablaufen.

Es spricht nichts dagegen, wenn dies im Laufe der Begegnung MAL passiert, aber das über das gesamte Spiel zu praktizieren, ist schlicht eine Zumutung, da diese dadurch locker 20 Minuten dauert. Auch spreche ich nicht über Lags - das würde anders laufen. Wenn aber immer nach dem Ausspielen der Karten, die ohne weitere Verzögerungen gemacht werden, die Zeit einfach abläuft, sind es keine Lags.

Schön wäre es, wenn dies gemeldet werden könnte, da es ja weder um Cheating, noch absichtliches Verlieren, noch um einen anstößigen Namen handelt.

Diese Meldung sollte dann auch kein dauerhaftes Bannen nach sich ziehen, sondern vielleicht bei ersten Mal eine Sperre von 1 Tag, dann 1 Woche mit der Ankündigung des Banns und beim 3. Mal eben der Bann.

Als Berufstätiger fehlt mir oft die Zeit, zeitraubende Matches zu führen und will dabei möglichst viele Spiele machen. Aber selbst, wenn ich Zeit ohne Ende hätte, dürfte es für einen Haufen Leute absolut nervig sein, vor dem Bildschirm zu sitzen und zu warten, dass der Gegner endlich weiterspielt.

Wie denkt Ihr darüber?

…das dein Gegner sich die komplette Zeit nimmt, die ihm zusteht.

…musst du damit leben.

lol

Dein Problem.

Die Diskusion hatten wir schon öfters.
Ja es spricht grundsätzlich nichts dagegen das jemand über seine Züge nachdenkt und sich die Zeit nimmt die er braucht. Aber seinem Gegenüber die Zeit unötig zu stehlen ist einfach nur das Letzte.
Es ist auch ein Zeichen von Respekt das nicht unnötig auszureizen.

Das Leben ist kurz genug. Da kann man sich bemühen das Spiel nicht unnöig in die Länge zu ziehen.
Vor allem wenn man das mit Absicht macht. Heartstone ist nicht so kompliziert das man wie beim Schach jeden Zug ewig durchdenken muß. Erst recht nicht jeden Zug aufs neue.

Ich bin der Überzeugung das die jenigen die das von Zug 1 durchgängig machen, nur aus dem Grund tun, dass die Gegner die Nerven verlieren und aufgeben.

Viel zu oft.

Nicht das Letzte, aber unschön.
Zum Glück macht das ja auch nicht jeder. Und jeder der es macht, stiehlt auch seine eigene Zeit.
Sowas ist trotzdem kein Vergehen, das man melden, geschweige denn bestrafen könnte.
Deswegen sind solche Diskussionen sinnlos.

Einfach eine unsportlichkeit, gegen die man halt nix machen kann :man_shrugging: deal with it

Gegenropen hilft in den meisten fällen

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Jemand der absichtlich das Spielerlebnis verschlechtert, das könnte man sicher ahnden.
Allerdings waren dafür Ressourcen nötig, die für die paar Leute die das machen nicht lohnensewet sind.

Es ist einfach ärgerlich.

Menschen die das machen wünsche ich, dass sie jedes Mal beim Einkaufen die Schlange erwischen, an der es am langsamsten Vorrang geht.
Einen Schleicher vor sich, ohne überholmöglichkeiten auf all ihren Fahrten.

Den krassesten Bier💩 immer dann, wenn sie das Handy vergessen haben als sich aufs Klo sind, so dass sie die Rückseite vom Seifenspender lesen müssen…

Den „kannst du Mal noch Kurz“ Spezial jeden Tag kurz vor Feierabend. etc. etc. :winking_face_with_tongue:

Kann man nicht, da man diese Absicht nicht feststellen kann.
Taktische Überlegungen vor und nach dem Move sind Spielerentscheidungen. Begrenzt wird das durch die Zeit die Blizzard einem gibt und nicht durch die Zeit, die der Gegner für richtig hält.
Das es Spieler gibt, die absichtlich und ohne Grund die Zeit verstreichen lassen muss man dabei in Kauf nehmen. Und wir können noch 100 Jahre darüber diskutieren, es wird deswegen niemnals eine Meldefunktion geben.

Wenn das jemand regelmäßig macht, lässt sich da auf jeden Fall ein Muster erkennen.

Wer über mehrere spiele, von T1 an (auch ohne spielbare Karten z.B.) immer bis kurz vor Ende der Lunte wartet, macht das mit Absicht und nicht aus taktischen Überlegungen.

Dazu müsste man die Spiele aber ausführlich analysieren, daher meinte ich ja, dass die Ressourcen die dazu nötig wären nicht lohnenswert sind.

Das man das nicht nachweisen könnte (bei jemand der das regelmäßig macht und nicht nur ab und zu) ist nicht richtig.

Welches Muster denn?

/edit: Ok, ein Muster ha, aber du weisst nicht den Grund.
Klar kannst Absicht unterstellen, aber das ist reine Spekulation.

Woher willst du das wissen?
Ich kann mir die Zeit nehmen, die Blizzard mir zu Verfügung stellt und innerhalb meines Zuges schon mal nachdenken, welche Karten ich in der nächsten Runde spielen möchte. Das ist mein gutes Recht und ich verstoße damit gegen keine Spielregel. Dadurch bin ich im nächsten Zug „schneller“ und kann man ich erstmal ganz auf die Karten des Gegners konzentrieren, wenn der am Zug ist.
Wie gesagt, jeder kann in dem Tempo spielen das er möchte. Der zeitliche Rahmen dafür ist von Blizzard festgelegt worden. Jeder Spieler (Und nicht der Gegner!) kann selbst entscheiden ob er ihn komplett ausreizen möchte, oder nicht.

Nein, kann man nicht. Dazu müßte man in den Kopf eines Spielers schauen können.

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„Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt“ trifft den Thread ganz gut.
Ansonsten schönes Lied. :wink:

Ich halte nichts von der Idee, Spieler wegen einer angeblich absichtlichen Spielverzögerung zu bestrafen. Viele spielen Hearthstone nebenbei bei der (Haus-)Arbeit (nicht nur du :crazy_face:). Nicht jeder hat dabei eine so lange Ruhephase während der Arbeit, wie es bei dir der Fall ist. Eine Bestrafung dieser Spieler würde bedeuten, dass weniger Spiele stattfinden, was Blizzard meiner Meinung nach nicht wollen kann.

Die Lösung wäre die Einführung einer Zeitbank, ähnlich wie beim Wettkampf im Schach oder beim Online-Poker. Jeder Spieler würde zum Beispiel 5 Minuten Bedenkzeit für die gesamte Partie erhalten. Ist diese Zeit aufgebraucht, blieben nur noch 15 Sekunden pro Zug.
Das Ausreizen der regulären Gesamt-Zugzeit muss man zwar immer dulden, aber danach ist Schluss mit “Ropen”.

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Ich hab gesagt man „könnte“ und des weiteren auch, das man nicht sollte, weil sich der Aufwand für die paar roapern nicht lohnt.

Fortführend Gib es einfach nur darum, dass es lächerlich ist zu glauben, dass jemand der immer oder sehr sehr häufig bis zur letzten Sekunde braucht keine „bösen Absichten“ hat.

Wenn man HS nebenher spielt, würde man wenigstens ab und an auch Mal ein schnelleren Zug machen.
Wenn man die Meta und/ oder sein Deck nicht kennt, lernt man mit der Zeit dazu und wird schneller.

Kein Mensch überlegt JEDEN Zug, bis zum Ende.
Das machen die nichtmal auf den großen Turnieren (auch wenn dort sehr oft bis zum Ende überlegt wird, aber in der Regel auch erst ab Mid/lategame l, wenn Spielzüge und auch Manamenge komplexere Spielzüge erlauben).

Ich sehe schon, dass das wohl nix bringt. Trotzdem:

Wenn ein Spieler schon nach spätestens 10 Sekunden sein Mana verbraucht hat und anschließend nur die Zeit ablaufen lässt - nicht nur 1x, sondern bei jedem Zug, ist die absichtliche Verzögerung offensichtlich. Blizzard hätte sicherlich die Möglichkeit, sich die Spiele des entsprechenden Spielers anzuschauen (nicht nur die gemeldeten), um dessen Verzögerungstaktik zu erkennen. Das würde nur wenige Minuten in Anspruch nehmen (Schnelldurchlauf der Aufzeichnungen).

Da zum Glück doch relativ wenige Spieler diese Taktik nutzen, wären diese relativ schnell ausgesiebt. Und auch diese würden wohl über kurz oder lang diese Taktik nicht mehr anwenden, um irgendwann den dauerhaften Bann zu vermeiden.

Ein Zeitkontingent pro Spiel wäre leider kontraproduktiv, da es einige Decks gibt, wo die Zeit wirklich nötig ist.

@Flashwulf: Du scheinst diese Taktik ja selbst zu praktizieren, sonst würdest Du diese nicht so verteidigen :wink:

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„Ab und an auch mal“ ist hier der Haken. Es gäbe auch Spiele, bei denen fast in jedem Zug eine Verzögerung auftritt. Man kann dadurch leicht in das Muster von absichtlicher Spielverzögerung fallen.

Und wenn die Bestrafung nur dann eingreift, wenn Spieler das Spiel vom ersten Zug an verzögern, dann fangen die Roper an, erst ab dem 2. Zug zu ropen oder ein bis zwei Züge pro Spiel schnell zu spielen und den Rest des Spiels exzessiv weiter zu ropen. Wäre das dann viel besser?

Natürlich waren das böse Absichten. Zu jedem Kampf gehören auch psychologische Tricks. Alles, was nicht offiziell verboten oder zu schwer zu ahnden ist, wird gern gemacht. Ich persönlich mache das zwar nicht, rechne aber immer damit, dass meine Gegner das tun.

Hier sind ein paar Beispiele für psychologische Tricks, die ich bei Schachturnieren erlebt habe:

  • Dein Gegner starrt dir die ganze Zeit in die Augen, während du am Zug bist (selbst wenn du auf das Brett schaust, spürst du den Blick).
  • Dein Gegner haut nach seinem Zug kräftig auf die Schachuhr, sodass der Tisch jedes Mal bebt.
  • Während du nachdenkst, macht dein Gegner absichtlich alle möglichen Körpergeräusche. :smiley:
  • Das Beste war, dass mein Gegner sich in der Nase bohrte und den Inhalt an der Tischkante ablagerte. :smiley: (Zum Glück hat das nur einmal passiert. )

Edit: Wie es auch bei den Roper der Fall ist, gehören solche Menschen zum Glück zur Minderheit, sodass es sich eigentlich nicht lohnt, sich darüber aufzuregen.

Offensichtlich, aber nicht eindeutig.
Um aber keinen anderen Spieler unrechtmäßig zu bannen, muss es eindeutig sein.
Und wer wirklich ropen will, der macht es dann anderes herum: Er warten bis zum Schluss und macht seinen Zug während die Lunte brennt. Niemand kann ihm verbieten seinen Zug vorher genau zu überlegen. Peng! Ausgekontert!

…muss man auch nix ändern.

Und wie gesagt: Diese Spieler verlängern auch ihr eigenes Spiel. Mitgehangen mitgefangen sozusagen. Um so höher man im MMR ist, um so seltener wird man auf solche Spieler treffen, weil jeder nur schnell Legende werden will.

Das ist deine Schlussfolgerung? Also muss ich ein Mörder sein, wenn ich gegen die Todesstrafe von Mördern bin? :thinking:

Im Grunde kein Widerspruch, aber: Ist es denn offiziell verboten? Ich finde so ein Verhalten auch nicht so gut, aber die Regeln und Rahmenbedingungen gibt nun einmal Blizzard vor.

Es gibt übrigens Decks, bei denen man tatsächlich die Zeit braucht, und damit meine ich auch im “Vorhinein”. Z.B. dieser Handbuff Boar Druide. Zumindest im Zug VOR dem OTK kann es schon mal vorkommen, dass ich die Karte(n) ausspiele, die ich möchte, also meinen Zug abgeschlossen habe, aber dennoch die restliche Zeit schon einmal überlege, was ich wie im nächsten Zug mache, in welcher Reihenfolge, was ich entdecken kann und möchte im optimalen Fall, anstehende Vergünstigungen ausrechne, überhaupt den Schaden kalkuliere, etc.

Ich weiß, das meint ihr nicht, aber es ist halt auch nicht immer zu erkennen, was der Spieler am anderen Ende sich denkt.

Weitere Punkte:

XP für Spielzeit, Frust durch andere Roper oder ätzende Decks, vermeintliches Gegenropen wegen Fehlinterpretation, HS nebenbei, “Lernen”, also Züge analysieren, Wahrscheinlichkeiten berechnen usw.

Und zuletzt: Wenn es den Gegner “ärgert”, funktioniert es halt auch ein Stück weit. Wenn ich sauer bin, spiele ich schlechter tendentiell. Könnte man also auch als Strategie sehen.

Alles keine Rechtfertigung und auch keine Gegenrede, ich denke nur als erster Schritt müsste es überhaupt erst einmal offiziell verboten werden, wie auch immer das genau aussehen soll. Ich fänd es besser, wenn sie andere Maßnahmen ergreifen würden, z.B. die Zugzeit verkürzen oder irgendwie auf das Gesamtmatch beziehen würden, APM generell aus HS verbannen, das XP System wieder ändern, solche Dinge…

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Diese Zeitspieler hoffen darauf das man so genervt ist von diesen Aktionen das man das Spiel aufgibt.

Das machst du aber nicht das ganze Spiel über und erst recht nicht im ersten Zug in dem du eh nur 3 bis 4 Karten + Münze auf der Hand hast.

Wie ich eingans schon sagte. Es spricht überhauptnichts dagegen das man sich die Zeit nimmt die man benötigt. Aber es nur zu machen um Zeit zu schinden ist unsportliches Spiel.

Netter Nebeneffekt, aber ich glaube diesen toxischen Spielern geht es nur darum dich zu triggern.