Patchnotes zu 21.0.3

Ich glaube, du liegst falsch mit deiner Aussage über das Geldverdienen von Blizzard.
Ich nehme mein eigenes Verhalten als Beispiel dazu, und denke, dass ich hier nicht die absolute Minderheit bin, sonst würde sich Blizzard schon darauf reagieren.

Ich gebe Blizzard jedes Jahr ca. 200 Euro durch kleine Vorbestellung Pakete und Sonstiges. Ich tue das, weil ich gern Standard spiele und ich freue mich bei jeder neuen Erweiterung auf die neue OP-Effekte, die du mehrfach hier und auf Discord kritisierst. Aus Kartendesigner Sicht, hast du völlig recht, aber nicht auf monetärer Sicht, weil es eben viele Spieler wie mich gibt.

Wenn Standard für mich langweilig wird, weil der Powerlevel niedrig gehalten wurde, dann werde ich sehr wahrscheinlich auf Wild umsteigen. In der Hoffnung, dass es dort weiterhin “verrückte” Decks gibt. Aber dann werde ich kein Geld mehr ausgeben. Ich brauche in Wild ja viel weniger neue Karten als in Standard. Dementsprechend verdient Blizzard weniger Geld. Wenn Wild sogar sehr balanciert ist, dann werde ich wahrscheinlich HS den Rücken kehren. Also Blizzard macht dadurch auf jeden Fall Verlust.

Blizzard macht auch Verlust, wenn die meisten Spieler nur noch Wild spielen würden, das ist auch der Grund warum Blizz sich kaum um Wild kümmert. Aber nichtsdestotrotz reagiert Blizzard schon, wenn in Wild einige Decks total ausarten. Aber nicht bei einem Deck mit “Sword of a Thousand Truths” oder mit der Priester-Quest, das noch kein Problem darstellt.

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Ganz so einfach ist es aber auch nicht - ich denke, man kann an den nerfs schon sehen, daß Blizzard vor allem mit monetären Prios nerft. Case in point: Die Quests wurden alle so gelassen wie sie sind und teilweise sogar die enabler in Ruhe gelassen (Darkglare wurde zwar „generft“ aber nicht in der Funktion). Warum? Weil sie legendär sind und vor allem aus dem aktuellen Set, welches noch nicht lange am Markt ist. Hier gehts nicht nur um die Staubrückersatttungen sondern auch darum, daß die Quests die Zugpferde für den Verkauf der booster sind. Die werden die Quests frühestens in nem Monat anfassen, mein Tip wäre jedoch eher ca zu dem Zeitpunkt wo die reveals für die nächste Edi losgehen … ein Rogue wer dabei Hordlerisches denkt :slight_smile:

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Meine Vertrauensstufe 2 ist offenbar zu gering, damit ich auf jede Seite verlinken darf.

Daher bitte suchen nach „Hearthstone Spielerzahlen“ und dann:

  1. Den Artikel " Über 23,5 Millionen aktive Spieler in 2020" auf hearthstoneheroes aufrufen
  2. Den Artikel „Blizzard verliert immer mehr aktive Spieler“ auf pcgameshardware aufrufen
  3. Weiter unten im Artikel auf den Link der Quelle MassivlyOP klicken
  4. Dort auf den Link „monthly active users“ klicken

Punkt 1 bezieht sich auf die Zahl an aktiven Hearthstone-Spielern im Jahr 2020
Punkt 2 und 3 beziehen sich auf die allgemein sinkenden Spielerzahlen bei Activision/Blizzard
Punkt 4 bezieht sich auf die Vorgangsweise von Activision/Blizzard bei der Ermittlung der Spielerzahlen.

Habe jetzt einige Zeit nach dem Patch / Nerfs mit HS verbracht.

Welche Nerfs? Demon OTK ja, ansonsten bisher bei mir kaum spürbar

Bei Links bitte den Link in das Editor-Fenster eingeben, dann mit der Mouse markieren und dann den </>-Knopf drücken. Das Ergebnis sieht dann so aus:
www.ich-bin.ein\link

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Die Nerfs sind ein schlechter Witz und kaum spürbar. Nach wie vor sind die Spiele in Turn 5 spätestens entschieden. Selbst wenn ein Spiel dann noch 2-3 Züge länger dauert, steht der Sieger in Turn 5 bereits praktisch fest.

Das der Secret Mage, der die Wild-Meta dank Tempo lange Zeit ziemlich vor sich hergetrieben hat, jetzt immer noch DEUTLICH zu langsam ist(viele der neuen Decks sind ziemlich konstant eine Runde eher fertig), sollte Blizz eigentlich zu denken geben.

Offenbar geht Balancing in Hearthstone jetzt so(sorry, anders kann SOWAS eigentlich nicht live gehen, wenn man ein Balancing-Team hat):

  1. Heftiger Powercreep um Karten zu verkaufen.
  2. Dann leichter Nerf um einen auf „wir tun ja was“ zu machen…und weiter die Karten zu verkaufen.
  3. Nach 6-8 Wochen dann eventuell echtes Balancing.
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Ich empfehle dir dann mal den Paladin zu spielen. Gestern ein bisschen geladdert und fast jedes Spiel ging über Runde 10.

Es geht aus meiner Sicht gar nicht um spezielles Balancing für Wild, sondern um generelles Kartendesign. Der Powercreep ist mittlerweile so ausgeartet, dass das neue Set den Wildmodus komplett über den Haufen geworfen hat (Was vorher so nie der Fall war).

Bin in Wild Legend und das Schwert der 1000 Wahrheiten habe ich bisher noch kein einziges Mal gesehen, in keinem Mode. Einmal ist mir überhaupt nur so ein Eber untergekommen, in einem Priester, wahrscheinlich war das dieses Deck. Er hat nichts sinnvolles gemacht, hatte vielleicht 3 Eber gespielt und war in Runde 5 oder 6 tot…

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Secret Mage war schon immer etwas langsamer als andere Aggrodecks (vergleichen mit Aggro-Druid, Cute Warlock oder Pirate Warrior), dafür hat es aber besseren Carddraw.
Das Problem sind spezielle Interaktionen: Explosive Runes führt zu Questline-Fortschritt und das Abschließen der ersten beiden Queststufen verhindert Rigged Faire Game für eine Runde.

Bei der letzten Expansion haben wir bereits hier im forum darüber diskutiert, dass das power-level quasi einen „point of no return“ erreicht hat. Und die These sehen kann man nun als bestätigt ansehen.

Blizz kann und wird nichts (auch nicht in standard) balancen werden. Wie fenrir oben auch gut beschreibt und zugibt, sind immer absurderere Powerlevel gerade kaufgrund für die meisten Spieler.

Die hier im forum mehrheitlich vertretenen idealisten (mich eingeschlossen) repräsentieren nicht die Mehrzahl der HS Spieler.

Das erkennt man auch schon allein an der Tatsache, dass hier im forum wild Spieler in der Mehrzahl sind. Auf EU Servern standard aber deutlich der beliebtere Modus ist. Und auch hier wird Blizz keinen Finger rühren (wie auch in den letzten Jahren nicht).

Wild ist hingegen in Asien/ China viel populärer. Genauso wie der Anteil der mobile gamer. D.h. man möchte hier eher das Spielerlebnis der Leute befriedigen, die mal nebenbei ein game in der keramikabteilung, oder in der Bahn, im Büro oder wo auch immer zocken. Und diese Spiele dürfen daher nicht viel länger dauern als turn 5 oder 6.

Ich gebe auch zu, dass ich hoffe dass das spielgefühl und Freude aus un’goro Zeiten zurückkehrt. Sonst würde ich nicht hier rumhängen.

Realistisch betrachtet: das wird nicht passieren.

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Und: In einer Try-Hard-Meta / Aggro, wirst Du viel mehr Spieler haben, die Legend erreichen.

In meiner „guten“ WOW-Zeit haben wir uns darüber beklagt, dass das Game zu „Casual“ wurde. Warst Du als Full-Equipter Tier 4 Spieler noch ein „Berühmtheit“ auf Deinem Server, sahen irgendwann alle gleich aus, alle hatten das grob gleiche Gear (marginale Unterschiede natürlich auf welchem level er erhalten wurde) und durch die vereinfachten Dungeons konnte jeder jeden Boss legen.

Ich halte mich nicht für besser als andere in HS, aber „Legend“ ist auch nichts mehr wert.

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Man muss aber auch sagen, dass der Erfolg in WoW-Vanilla und klassischem HS nicht nur mit Skill zu tun hatte, sondern immer schon mit intensiven Zeitinvestment.
Ein Freund von mir hatten einen Klassenkameraden, der hat sein komplettes Abi geschmissen, nur um Grand Marshal zu werden.
Zu BC war ich in einer der besten Alli-Gilden auf Dethecus. Sechs mal die Woche war Raid und mindestens vier Anmeldungen dafür Pflicht. Wer auf die Ersatzbank kam, hatte sich komplett einsatzbereit vor die Instanz zu stellen und im TS abrufbereit zu sein. Bei so vielen Raids muss dann natürlich auch noch dazwischen entsprechend gefarmt werden.

In HS ähnlich. Einmal Legend erreicht und es war einfach nur nerviges Gegrinde. Jeder, der mittelmäßig spielt, ein gutes Deck und jede Menge Zeit hat, konnte auch früher schon Legend knacken.

Ist halt fraglich. Einerseits möchte man, dass hoher Zeit- und Energieeinsatz belohnt wird, andererseits gibt es auch viele, die die Zeit einfach nicht haben und trotzdem Erfolgserlebnisse brauchen, um langfristig bei der Stange zu bleiben.

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Also die Erfolge in HS sollen ja auch einen Anreiz bieten langfristig zu spielen. Niemand soll alle Erfolge in einer Woche erledigen.

Und auch gerade mit der neuen Ladder ist Legend nicht mehr ansatzweise so zeitintensiv.

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Ich habe damit persönlich kein Problem das Erreichen des Legend-Ranks zu erleichtern. Wenn jemand wert darauf legt, den Kartenrücken zu bekommen, oder der rank ihm ein gutes Gefühl vermittelt etc. So what.

Aber die Tatsache, dass das skill gap stetig reduziert wird und Archetypes wie „no skill mage“ anfangen die meta zu diktieren, ist ja ne ganz andere Geschichte.

Genau so war es bei uns auf Rexxar. Natürlich ging das Erreichen und Bewältigen der großen Schlachtzüge auch über die Zeit die man mitbringt, aber der Skill - Unterschied zwischen den Spielern konnte riesig sein.
Einen guten Raidleiter fand man nicht an jeder Ecke.

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Stimme dir zu.
Allein der OP Quest vom Warlock macht ein spielen auf Standart einfach nicht mehr möglich. Die Quest ist soooo was von overpowered, dass ich mich frage ob Blizzard diese Karte je getestet hat. Als Warlock spieler finde ich die Karte sicherlich toll, aber so zu gewinnen macht einfach keinen Spaß. Ich hoffe Blizzard nerf die Karten mal richtig.

Warlock Quest: schlicht OP, erst recht mit Karten die im Standart noch zulässig sind.
Mage Quest: Zu stark.
Hunter Quest: Zu stark.
Warrior Quest: sehr stark.

Aber auch diese Wildtierkarte die mit Todesröcheln ein Schwert baut, das 15/3 UND alles Mana klaut ist schlicht OP.

Ich sehe die Spielbalance komplett in Gefahr.

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Warlock und Mage würde ich zustimmen. Vor allem auch wegen der frustrierenden Spielweise, weniger gemessen an Winrates.
Hunter ist aktuell besser ohne Quest. Da sind es eher andere Karten. Aber ist halt auch eine Karte, die Siege von der Hand ermöglicht und damit ziemlich ätzend.
Warrior ist zumindest derzeit schon lange tot, bevor er überhaupt was von seiner Quest hat.
Wen du aber vergessen hast, ist der Schamane. Den spiele ich zur Zeit überwiegend. Ist die Quest erstmal erledigt, hat der Gegner eigentlich auch keine Chance mehr - es sei denn er zaubert einen OTK von der Hand.
Und Pala könnte zumindest noch zum Problem werden, wenn er weitere Karten bekommt, die seine Quest gut unterstützen.

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Stimmt. Der Schamane ist auch eine Nuss für sich. Aber ich habe jetzt die letzten 10 Spiele NUR gegen Warlord Quester und Mage Quester spielen dürfen. Allein bei Mage ist die Karte die sich stetig verbessert eine Homage an „Pay to Win“.

Bin gerade sooo wütend auf diese Decks, dass ich sogar überlege das Spiel zu deinstallieren. Hier steckt wirklich keine Idee mehr dahinter, sondern die Idee: Du hast die Quest, du gewinnst in 8 von 10 Spielen.

Stimmt, der Shamane ist absolut OP. Er wurde jetzt generft, ok, aber meine nach nicht genug. Die Aufgaben zu erfüllen sind absolt easy. Mehr aber als die Quest nerven mich die Taktiken mit den Elwynebern und dem Powerschwert.
Fazit: Blizzard hat bei der Entwicklung der letzten Edition nicht einmal im Ansatz nachgedacht. JEDE der Quest ist im Kern etwas zu OP.