[A-RP] Das Leuchtfeuer - Einheit der 7. Legion

Das wollt ich fragen.
War nur verwirrt ob ihr versuchen wollt Lichtklassen mit den dunklen Klassen zusammenspielen zu lassen.
Danke für die Antwort ^^

IC:

Rückblick
Kommandantin Vy’luun wurde bisweilen nicht in Boralus gesichtet, seitdem sie gelandet war. Der neueste Informationsstand ist hierbei, dass sie auf einen Spezialeinsatz nach Zandalar beordert wurde, wo sie mit einer gesonderten Auswahl an Einheiten der 7. Legion arbeitet. Bis zu diesem Zeitpunkt ist über ihren Verbleib nichts mehr zu vermelden.

Fast vier Monate sind nun vergangen, seitdem die Abwesenheit der Kommandantin vermeldet worden war. Vier Monate, in denen sich niemand über ihren Auftrag geschweige denn über eine neue Führung im Klaren war.

Vielleicht war es an der Zeit, dass diese schwerwiegenden Fragen vor Hauptmann Fareeya und den Hochexarchen getragen werden sollten.

Vielleicht … aber auch nicht.

OOC:

Das Leuchtfeuer sucht weiterhin nach Interessenten, sei es Main-Charakter oder Twink, die Teil einer Einheit der 7. Legion wollen werden (oder es bereits sind).

Im Frühjahr erwarten uns bereits mehrere Plots, u.a. unser eigener [A-RP] Leuchtfeuer von Zandalar - IC-Hörspiel-Plot, aber auch spannende Plots von alten Bündnispartnern und Gleichgesinnten!


IC sind wir zumeist in Sturmwind und auf der Vindikaar anzutreffen (außerhalb von Plots, Missionen oder Einsätzen).


Im Licht, sind wir eins -
Vy’luun

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ooc:

Periodische Trainingseinheiten für den Zandalarplot, jede Woche Vorbereitung auf Vietnam. Wir freuen uns über weitere Teilnehmer!

ooc:

Bevor das Leuchtfeuer samt Unterstützung nach Zandalar im März ausrückt, werden wir bald im Arathihochland dienen.

Besonders interessiert wären wir zur Zeit an einer weiteren Fernkampfeinheit:

  • sei es Magier, Priester oder Bogenschütze/Gewehrschütze

Nahkämpfer nehmen wir natürlich ebenso gerne, irgendjemand muss schließlich den Kopf hinhalten!

Meldet euch gerne im Spiel oder über Discord!

IC: Stromgarde

Der in die Jahre gekommene Lichtgeschmiedete saß in der kleinen zugeteilten Unterkunft, die das Leuchtfeuer in Stromgarde erhalten hatte. Nachdenklich wanderten seine Augen über die wenigen Zeilen, die die Kommandantin je hatte selbst geschrieben. Er amüsierte sich, war sie doch nie eine Frau der großen Worte gewesen und vor allem schrecklich unbegabt an der Feder, und dennoch, dies waren die ersten Zeilen auf der ersten Seite des Kodex der Einheit - und Tag ein, Tag aus, trotzten sie Wind und Wetter und wurden vom alten Lichtweber in jede Schlacht getragen.

Es gibt Wenige, die in Richtung des Chaos stürmen.

Wenige, die bereit sind, jederzeit zu reagieren.

Doch, wenn die Zeit gekommen ist, rücken wir als Erste aus.

In den Krieg gegen Verzweiflung, Verderbnis und Dunkelheit.

Wir sind der Schild der Schwachen.

Wir sind die Klinge der Rechtschaffenheit.

Wir sind Leuchtfeuer.

Gezeichnet, am Ende des Anfangs,
Kommandantin Vy’luun

Wie auch dieser Krieg, so würde jeder Krieg irgendwann vielleicht enden. Die Menschen hatten einen neuen Glauben in ihm erweckt. Einen Glauben an das Kurzweil der Dinge. Krieg mochte von Dauer sein, aber genauso währte auch Frieden für eine Zeit lang an. Vielleicht, ja, vielleicht vermochten die kleinen, kurzweiligen und sterblichen Menschen ihm zeigen, dass auch nach tausenden von Jahren des Kampfes irgendwo ein Funken Verstand in den Herzen der Streitlustigen auflodern konnte, dass Frieden kein philosophisches Konstrukt war. Und wenn dem doch so sein sollte? Wenn Krieg und Frieden im ewigen Zwist miteinander stehen mussten, ohne jemals ein Ende finden zu können?

Nun, dann würde das Leuchtfeuer lichterloh brennen -
als Leuchtturm,
als Mahnmal,
als Einheit.

Bis zum Ende aller Tage.

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Die morgendliche Sonne umspielte das Gesicht des Lichtwebers, nachdem er sich auf einer hölzernen Bank am Ufer des kleinen Sees nahe der Botschaft von Sturmwind niedergelassen hatte.

Tief in Gedanken kräuselten sich die Stirnfalten und die langen, buschigen Brauen formten ein trichterförmiges Bildnis auf seiner Stirn - würde es regnen, so würde jeder Tropfen von den Augenbrauen direkt auf seinen Nasenrücken geleitet werden.

Ein schweres, belastetes Schnauben entwich seinen aufgeblähten Nasenflügeln, dann hob er den Blick, entspannte die Gesichtszüge und lächelte matt.

“Nur ein wenig mehr Zeit, ein wenig mehr Genuss, ein wenig mehr von allem Überfluss, mehr hätte ich mir gewiss nicht gewünscht.” Hauchte er in den dichten, weißen Bart hinein.

"Licht, leite mich noch ein weiteres Mal, auf dass ich dein Werk weiter fortzuführen vermöge. Gib mir die Kraft, die ich für diese Reise benötige, und schenke meinem Körper nicht den Frieden, nach dem er sich sehnt.

Für die jungen Rekruten unter uns, für die Schwestern und Brüder, die nach Rat suchen, für die alten Freunde, die noch einmal ein Glas Wein mit mir zu trinken gedenken, und für jene, deren Seele sich noch nicht selbst gefunden hat."

Er ließ die gewaltige Brust sich aufblähen, dann atmete er lange aus, bis er befreit war von jener Last. Schließlich gab er ein kleines Prusten von sich und lächelte sanftmütig.

“Ich habe noch zu viele Versprechen gegeben, die ich einhalten muss; sei also gnädig mit der unseren Aufgabe und Reise, lasse uns die Kommandantin wohlauf vorfinden und schenke uns Hoffnung in dieser finsteren Zeit. Mehr habe ich wohl nie verlangt, mhm?”

Dann verschränkte er die Arme über der Brust, schlug ein Bein über das andere und versank in ein lichterfülltes, entspanntes Nickerchen -
vor dem Abenteuer, vor der Mission, vor dem Anfang vom Ende.

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[ooc]

Nach längerem Stillschweigen melde ich mich hier nur OOC zu Wort, da jegliche Geschichten und Entwicklungen zur Zeit in unserem Plot-Thread vermerkt werden. Nächstes Update folgt Dienstag oder Mittwoch.

Kapitel 1 des Hörspiels ist dort auch vorzufinden.

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[ooc-Update]

Während wir Kapitel 2 des Plots nun abgeschlossen haben ([A-RP] Die Leuchtfeuer von Zandalar [Hörspiel-Kapitel 2/5]) und uns auf Kapitel 3 zubewegen, wurde auch unsere Website überarbeitet und erneuert.

Neuer Website-Link:
:warning: https://dwayaa.wixsite.com/leuchtfeuer :warning:

Gespannt sind wir auf unsere Rückkehr aus Zandalar, um denen sich bereits gemeldeten Interessenten endlich begegnen zu dürfen!

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Inmitten eines herrlichen Tages von Dazar’Alor, wo der Krötenkrieger bereits die nächste Trainingseinheit vorbereitet hatte, auf das seine Krieger den zukünftigen Kämpfen gegen die Allianz gewachsen sind, kam die große und hastige Meldung, dass feindliche Truppen im Dschungel von Zuldazar gefunden wurden.

„Was soll das heiß’n, dass sie hier rumwandern?!“
fragte der Hüne in seiner schon aufbrausenden Rage, welche sich nur durch die Verwirrung der Situation eingebracht hatte. Die Späher gaben die Berichte und seine Fassungslosigkeit wird von Kampfeslust übernommen. Allianzler. Lichtgeschmiedete um genau zu sein sind es, die es gewagt haben ihren Dschungel aus irgendeinem Grund zu durchqueren. Kaum kam der Bericht durch wurde der Befehl bereits gesprochen aufzusatteln und den blauen Schwächlingen den Garaus zu machen!

Mit Terrorraptoren und Terrorhörner ritten die Krieger, welche zu den Spähern und den Bestienmeistenr aufschließen sollten los. Die lauten Schritte der Sauriden hallten durch die dichten Wälder und den scharfen Klippen des Dschungels. Nach ein Paar Minuten der mentalen Vorbereitung kamen sie an und sahen die neu gewordenen Feinde des Imperiums…

Es waren an die ein Dutzend an der Anzahl. Von Lichtgeschmiedeten, Menschen, und Worgen, über einen voll gerüsteten Zwerg mit einer Ziege. Mehr als er sich vorgestellt hat, weniger als sich der Krötenkrieger erhofft hatte. Schließlich brüllte der Hauptmann den Befehl zum Angriff aus und Cue’yatl war mit einer der ersten, der aus dem Versteck rausgestürmt ist, um den Feinden in den Rücken zu fallen!

Sein Gegner, der sich sofort ihm entgegengestellt hat, war ein großer, von Licht getränkter Krieger, den, so glaubt er es gehört zu haben, man Yazuun nennt. Mit vollgepanzerter Rüstung und einem riesigen Hammer, der so aussieht, als könnte er gleichzeitig Knochen UND Berge zerbrechen stand er ihm entgegen. Der Kampf begann!

Die goldene Axt traf mehrmals auf die Schwachstellen der Rüstung ein und während der Lichtgeschmiedete ihn hätte tödlich treffen können war es der Blutrausch des Trolles, der es ihm ermöglichte dem Hammer der Gerechtigkeit zu entgehen. Nach einer Weile, wo es so aussah, als würde der Krötenkrieger den Lichtgeschmiedeten enthaupten sprang dann plötzlich eine Worgen von der Seite und zerkratzte ihm den Oberkörper. Es gab dem Lichtgeschmiedeten die nötige Zeit, um sich zu sammeln und den Rückzug vorzubereiten, doch das sollte nicht ohne einen Preis geschehen…

Cue’Yatl, der sich bereits gegen die Worgen bewährt hatte wollte nämlich einen weiteren Todesstoß ansetzen, als er mit einer Sache nicht gerechnet hatte, Yazuun’s Schweif. Wie aus dem Nichts schlug er knapp an seiner Axt vorbei und traf ihm gegen die linke Backe! Die Schweifspitze wurde von der Klinge der Axt abgetrennt und würde für den Troll eine einprägsame Trophäe für ihn werden.

Als er dann die Truppe nach Nazmir fliehen sah hielt er seine Trophäe hoch in die Luft und brüllte Ihnen Flüche und die Pest entgegen, auf dass sie nie wieder diesen Dschungel durchqueren sollten und er Ihnen das abgetrennte Glieds als drohende Konsequenz vor Augen führte!

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Unendlichkeit.

Ein Begriff, der Existenzen in Vergessenheit geraten ließ. Eine Wahrnehmung, die durch ewiges Leben in Vergessenheit geraten war. Ein Dasein, welches eines Tages Frieden finden würde.

Die Kommandantin hatte ihre Wache gehalten. Aus Stunden waren Tage geworden. Aus Tage wurden Wochen. Aus Wochen wurden Monate. Was war Zeit, wenn nicht das unausweichliche Warten auf den Tod? Die zehntausende Jahre alte Lichtgeschmiedete kannte das Ausharren nur zu gut. Die Stille, das Schweigen, die Isolation. Monate verflogen wie vorbeiziehende Sternschnuppen. Sie hatte gewartet, sie hatte gewacht.

Die verfallene Tür am Ende der Höhle war Objekt der langen Wacht. Ein dauerhafter Lichtschild verschloss das alte Holz, wo ein simples Schloss nichts mehr verursachen würde.

Im Schwarz der Höhle flackerte nur der winzige Lichtkristall, der Transmitter, in einem Kreis aus Steinen. Ein Lagerfeuer, ein zartes Leuchten, ein Fokuspunkt für Gedanken.

Seit wenigen Wochen war das Flackern aufgeflammt, hatte sich wie ein entzündetes Streichholz geregt. Sie hatte gewartet, beobachtet. Und mit dem Einbruch eines weiteren Tages war sie sich sicher gewesen, dass der Kristallsplitter nicht defekt sondern nur erschöpft war.

“Licht, leite meine Wege. Licht, schütze meine Seele.” Wiederholte die Veteranin hunderter Einsätze in Eredun, fixierte den Lichtpunkt und meditierte.

Schritte.

Stimmen.

“K-Kommandantin Vy’luun?” Erklang die Stimme der blauhäutigen Draeneischamanin, deren linkes Horn abgebrochen war, mit Vorsicht.

Die alte Lichtgeschmiedete wandte das Haupt langsam in Richtung der Störquelle. Als sie das Gesicht ins Licht der Kristalllaterne wandte, die die Draenei mit sich trug, da offenbarte sie das zur Hälfte verätzte Antlitz. Die linke Augenhöhle war leer, schwarz. Wie geschmolzen, vermodert war die Haut, doch überschritt sie die Umrandung aus vernarbtem Fleisch nicht, so war nur die linke Gesichtshälfte Opfer der Verätzung geworden.

Dann antwortete sie, als wäre nur eine Sekunde seit ihrem Monate zurückliegenden Gespräch in Boralus vergangen. “Schamanin Dwayaa. Ich habe euch und die Verstärkungen erwartet. Wir brechen alsbald auf.”

Sodann traten die anderen Reisenden, Mitstreiter und Verstärkungen ins Licht der Laterne und des Kristallfeuers. Die Kommandantin sprach im gleichbleibenden monotonen Klang, fokussiert auf die Mission. “Wo ist der Rest der Armee?” Fragte sie und hob die rechte, verbliebene Augenbraue.

“Dies … ist die Armee.” Antwortete die Schamanin und sah zu den wenigen, mutigen, stolzen Lichtgeschmiedeten, Menschen aus dem Norden und Verbündeten der einstigen Expeditionsmitglieder. “Wir … sind die Verstärkung.”

Die Miene der Kommandantin gab keine Regung von sich, stattdessen begann sie damit, ihre beiden Kampfmesser zu schärfen, während sie antwortete. “Ich verstehe. Einen Moment der Rast, dann brechen wir in die Katakomben auf, durch diese Tür.” Dann deutete sie mit einem der Messer in Richtung der vermoderten, hölzernen Tür im Dunkel der Höhle.

Der erschöpfte Lichtweber Yazuun wurde auf einer Trage in die Höhle gezogen. In den Kämpfen mit Schattenwesen und Trollen aus Zandalar war er an den Rand des Todes getrieben worden, sodass die Gruppe ihn hatte tragen müssen, und die Anachoretin Thetae ihn dann in einen absoluten Still- und Regenerationszustand versetzt hatte.

Die Kommandantin erhob sich nach einiger Weile und trat zum ruhenden Yazuun hinüber, um den komatösen lichtgeschmiedeten Kodexschreiber zu betrachten. Schließlich fiel ihr Blick auf die matt glimmende Rune auf seiner Stirn. Ein leises Schnauben entwich ihren Nasenflügeln, dann wandte sie sich ab und sprach mehr zu sich selbst:

"Endlichkeit."

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[ooc:]

Heute (09.05.) endet unser Plot ‘Die Leuchtfeuer von Zandalar’ und alsbald werden wir zur Regeneration nach Boralus und später zur Vindikaar zurückkehren.

Rückblick: Die Leuchtfeuer von Zandalar - ein Hörspiel-Plot

Dann wird eine dreiwöchige Phase der Pause eingeleitet, in der man sich von Plots erholt und auch wieder Zeit für andere Charaktere finden kann, die unter der Menge an Plot- und Eventtagen weniger gespielt werden konnten.


Während diesen drei Wochen wird man die Gildenleitung Dwayaa als auch mich (Yazuun / Vyluun) nicht ingame antreffen können, allerhöchstens im Discord.

:yellow_heart: Während der Zeit sind direkte Ansprechpartner im Discord bzw. ingame:

  • Thorvâr (Lichtgeschmiedeter Lektor)
  • Thetae (Lichtgeschmiedete Anachoretin)

Dioniss aca und auf ein baldiges Wiedersehen Ende Mai!
Yazuun & Dwayaa

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[ooc]

Mit der Rückkehr aus unserem Urlaub sind wir (Dwayaa & ich) nun wieder aktiv am Gildengeschehen beteiligt und befassen uns in dieser Woche vor allem mit der Wiedereinfindung ins Spiel als auch dem Kennenlernen von BewerberInnen.


:yellow_heart: Für den Monat Juni sind kulturhistorische als auch gesellschaftliche Kennenlern-Einsätze geplant, somit also vorerst weniger aktive Kampf-Plots oder Events. (Das Leuchtfeuer befindet sich in einer Regenerationsphase nachdem der Einsatz in Zandalar schwere Verluste hervorgerufen hatte.)

In dieser Zeit dürfte es deutlich leichter fallen, dem Leuchtfeuer auf offener Straße in Sturmwind oder in den nördlichen Östlichen Königreichen zu begegnen und sich somit einen Eindruck über die Gilde zu machen, ohne mitten ins Kampfgeschehen geworfen zu werden.


Wir freuen uns auf viel gemeinsames Rollenspiel und über jeden, der/die Interesse an unserer Einheit bekundet!

Beste Grüße,
Vyluun (und Yazuun) & Dwayaa

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[ooc]

Wir haben eine WoW-Community unserer Einheit eingerichtet, um auch jene einzuladen, die sich zwar nicht der Gilde, aber der Einheit auf ihren Plots und Events anschließen möchten.

Das Leuchtfeuer
Kurzform: DLF

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[ooc]

Das Leuchtfeuer befindet sich noch gut eine Woche in Sturmwind, bevor wir gen Norden aufbrechen. Über weitere Interessenten freuen wir uns allemal, vor allem außerhalb von Konflikt-RP, sodass man sich auch mal entspannt kennen lernen kann!


Wir begrüßen zwei neue Mitglieder und hoffen heimlich auf weitere Nahkämpfer, aber setzen keine Klassenbeschränkungen (IC), also tut euch keinen Zwang an und winkt uns mit Bögen, Gewehren oder Magie -
die 7. Legion kann nie genug Soldaten aufweisen!


Dioniss aca,
Vy’luun

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[ooc]

Das Leuchtfeuer hat die Vindikaar und Sturmwind erneut verlassen, um mehreren Aufträgen im Norden der Östlichen Königreiche nachzugehen.

Bei Interesse findet man uns nun IC nur über die Teilnahme an verschiedenen Plots - für mindestens drei Wochen! Versetzungsschreiben an die Kommandantin Vy’luun auszuhändigen oder direkte Wechsel zwischen Einheiten der 7. Legion werden u.a. im Arathihochland möglich sein.

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[IC - Die Reise zur Wollmesse, Tagebuchauszug]

Unsere Einheit hatte Talbuks und Pferde marschbereit gemacht, um dann mit den anderen Reisenden am Tor Sturmwinds zusammenzutreffen. Nach einer einleitenden Ansprache durch eine junge Dame aus dem Hause van Haven brachen wir alsbald auf. Angeführt von Kommandantin Vy’luun ritt das Leuchtfeuer zwischen den Reisenden, denn wir waren als Gäste, nicht als dedizierte Soldaten unterwegs.

Eine riesige Ansammlung! Händler als auch potenzielle Kunden, vom einfachen Bürger bis hin zum Adligen. Sie alle waren Teil des Trosses auf dem Weg zur Wollmesse. In der Masse wurde das Stimmengewirr rasch zu einem Hintergrundgeräusch ähnlich dem Summen eines Bienenschwarms.


Der Zug erreichte die Kapelle von Nordhain, wo eine menschliche Priesterin einen Segen für das Gemeinwohl aller auf dieser langen Reise aussprach und daran appellierte, dass man geeint an das Licht glauben müsse, um auch in Krisenzeiten nicht aufzugeben.


Die Reise ging weiter, ins Rotkammgebirge. Doch auf dem Weg dorthin verebbten die Geräusche des Waldes, während die Reisenden weiter munter plauderten. Ein ungutes Gefühl stellte sich ein, das kurz darauf vom Wind bestätigt wurde. Er berichtete von Tod, Feuer und verbranntem Fleisch. Die Spitze des Zuges musste etwas entdeckt haben, denn schon kamen wir zum Halt.

Die im Kampf ausgebildeten Mitreisenden wurden angewiesen, den Zug zu sichern. Das Leuchtfeuer nahm die linke Flanke und Kommandantin Vy’luun ließ unsere Anachoretin sowie unseren Lektor Schilde kanalisieren. Die rechte Flanke gehörte den Rittern und Ren’dorei.

Der Zug näherte sich mit gebotener Vorsicht dem Ort des Geschehens. Ein Überfall auf Mitglieder der Allianz durch eine undefinierbar große Feindgruppe hatte einen kleinen Platz der Verwüstung mitten auf der Waldstraße hinterlassen. Asche zu Asche, unkenntliche Leichen. Ein bitterer Beigeschmack einer sonst bis zu diesem Zeitpunkt unbeschadeten Reise. Hier konnte nur das Licht einen letzten Trost spenden. Hier, wo wir zu spät gewesen waren.

Die Stimmen der beunruhigten Bürger hallten unwohl über die Ausläufer der Hügel von Rotkamm. Entsetzen war in vielen Gesichtern zu sehen, als auch die einfachen Leute die groteske Szenerie erreicht hatten. Stoßgebete wurden gesprochen, dann wurde eilends weitergezogen. Ein Teil der Gruppe blieb zurück, kümmerte sich um die Leichen. Schließlich erreichte das Groß des Trosses die Brücke von Seenhain und ein Zeltlager wurde aufgeschlagen, als auch die Taverne besucht - um zu trinken … um zu vergessen.


Kraigh Hunt, der uns von der 7. Legion zugewiesene Arkanist, errichtete ein effizientes, magisches Zelt für uns, das er mit Hilfe seiner Fähigkeiten vergrößerte. Vielleicht wird er in den kommenden Tagen Zeit dazu haben, mir das Konzept dahinter verständlich zu machen…

Währenddessen kümmerte ich mich um die Reittiere und fand einen großen Baum mit dichtem Blattwerk nahe unserem Zelt, wo sie vom Wetter geschützt sein sollten.


Der Wind zog am Zelttuch während er dunkle Wolken über Seenhain trieb. Blitze ließen die Berge erleuchten, Donnern folgte den Entladungen. Ein Lächeln lag auf den Zügen der Schamanin, als Regen fiel. Der Nacken ihres Talbukbocks wurde noch rasch gekrault, dann trat sie unter dem Baum hervor. Begleitet von ihrem eigenen Summen, dem Trommeln des Regens und dem Grollen des Gewitters tanzte sie, während die trockene Erde unter ihren Hufen die Regentropfen gierig aufsaugte und langsam weich zu werden begann.
Die Elemente sandten ihren Segen.

[ooc]

Die Wollmesse von Hohenwacht

Die Wollmesse

Die Adler von Arathor

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[Während das Leuchtfeuer gerade das arathische Hinterland und die Wollmesse verlässt…

Zur gleichen Zeit auf der Vindikaar über Sturmwind.]

Die Augenlider des altehrwürdigen Lichtgeschmiedeten flackerten, die Nasenflügel stemmten sich gegen den komatösen Zustand, die Brust bebte vor Anstrengung. Das Leben - so schien es - fand immer einen Weg.




[ooc]

Die Einheit ‘Leuchtfeuer’ bricht in Richtung Stromgarde auf. Wir lassen die Wollmesse und Feste Hohenwacht hinter uns, bedanken uns bei den Adlern von Arathor für einige schöne RP-Tage und hoffen, dass man sich alsbald wieder im Felde trifft!


Plan für Juli & August:

  • Miniplots und Kennenlernen der neuen Gildenmitglieder
  • Ausarbeitung des Großprojekts “Azeroth” (Titel ist WIP)
  • Ausfindigmachung von potenziellen Verbündeten für Nazjatar und andere Kriegsfronten / Krisengebiete

Plan für Ende August & Anfang September:

  • :warning: Großprojekt-Organisation
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[IC - Vindikaar, Privatzimmer der Kommandantin, später Abend]

Fünfundsiebzig.

Elfen. Leere. Leerenelfen. Ren’dorei. Kreaturen. Wesen. Existenzen. Feinde. Freun-

Die Gedanken der Kommandantin kreisten, waren von Irritation durchzogen und verworren, wie seit Ewigkeiten es nicht mehr der Fall gewesen war. Sie hatte diesen Planeten für lebenswürdig befunden, für einen Ort, an dem die Naaru Gefallen finden würden. Dennoch, viele waren gefallen, um diesen stetig in Zwiespälte gehüllten Raum im Nether mit Sicherheit zu füllen.

Dreiundachtzig.

Ah, Ren’dorei. Sie waren ein Makel, aber auch Makel waren - so sprach der Lichtweber einst - von Bedeutung für die Schönheit des Seins. “Sommersprossen auf der Nase, eine widerwillige Locke, abstehende Ohren. Alles in Maßen, alles für so manchen ein Makel, aber für andere war es die Quintessenz des Genusses, die höchste Form von Perfektion.”

Neunundachtzig.

Ah, Ren’dorei. Sie waren zu dulden. Wollte das Licht sie, eine Kommandantin der Armee des Lichts, bestrafen? Hatte sie den Zorn der Naaru auf sich gezogen? Die Irritation formte sich auf ihrer Stirn, zog sich in einer Krampfader hinauf bis zum schneeweißen Haaransatz und verschwand dann hinter der so selten aufglimmenden, strahlend weißgelben Rune. Ewigkeit.

Vierundneunzig.

Ah, Ren’dorei. Sie waren Teil der Allianz, wie es auch die Lichtgeschmiedeten geworden waren. Man würde kooperieren müssen, wenn man das Leben bewahren wollen würde. Fortan, also, war abfälliges Schnauben und das nicht eines Blickes Würdigen zu unterlassen. Sie würde sich beugen, sie würde gewiss die Weisungen der Naaru nicht in Frage stellen, sie würde dienen. Ewiglich.

Einhundert.

Ein einsamer Schweißtropfen rann über die abgestorbene linke Gesichtshälfte der Kommandantin, dann erhob sie sich aus der Liegestützposition und atmete tief aus.

Verstehen zu wollen bedeutete leiden zu müssen.

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[ooc]

Das Leuchtfeuer befindet sich auf einem kooperartivem Plot mit Ren’dinoriel in Zuldazar und wird dort noch mindestens eine Woche verweilen.

Wir begrüßen ein neues Mitglied in unseren Rängen und freuen uns über weitere Interessenten an der 7. Legion oder Lichtgeschmiedeten-RP!

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