[A-RP] 🩊 Foxworth Company: Auf dem Winterturnier

Das Meer und seine wogenden, rauschenden Wellen, das hatte sie schon immer geliebt. Wenngleich der Schnee der geheime Held ihrer Kindheit war, so lag ihr wohl wie jedem Inselbewohner das Meer im Blut. Doch im Augenblick schien es mehr zu ihrem einzigen Trost geworden zu sein.

„Sturmwind?“ skeptisch hob sich die feine, rote Braue, als Frau Eschwin den Brief zu Ende gelesen und auf den FrĂŒhstĂŒckstisch zurĂŒck gelegt hatte. „Warum denn auf dem Festland? Und warum soll ausgerechnet ich da hin?“ Patzig klang die Antwort und demonstrativ winkelte das Weib das Bein, welches sie ohnehin dreist auf einem der KĂŒchenstĂŒhle abgestĂŒtzt hat, an, um die Hand auf dem Knie zu stĂŒtzen. „Herrjeh Fia 
“ erklang die Antwort der Frau, deren so sanftes, großmĂŒtterliches Gesicht den Ausdruck schwerer Sorge annahm. „Wir leben hier in schlimmen Zeiten mein Schatz, ĂŒberleg‘ doch nur, 
 die Gezeitenweisen und die Piraten, was wenn sie wieder etwas sprengen? Du weißt doch, wie schlecht das GeschĂ€ft seither lĂ€uft 
 und Sturmwind, das ist die Hauptstadt der Allianz und nun leben dort auch Elfen und andere Völker, weißt Du?“ Betreten sank der Blick des Rotschopfs in ihre Kaffeetasse und jener der Alten tat es ihr gleich. Zu oft hatte man diese Diskussion bereits gefĂŒhrt. „Sturmwind also 
“ wiederholte der Rotschopf und nickte langsam, denn insgeheim wusste sie, das es keine andere Wahl gab. Nur um die anderen Sorgen Frau Eschwins, davon wusste sie zu jenem Zeitpunkt nichts.

„Land in Sicht!“ rief es laut und der Rotschopf schreckte aus ihren Gedanken hoch. Vor ihnen, aus den Nebel des Herbstmorgens heraus, erhob sich der Hafen und mit ihm, nach und nach, die weißen Steine einer riesigen Stadt, welche sie fortan ihr Heim nennen wĂŒrde. Oder mĂŒsste 


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‱ Nicht nur, dass nach langer Abwesenheit einiger - nun zurĂŒckgekehrter - Gesichter das betriebsame Gewimmel um das zeitweise leblose Zwiefach dieser Tage drastisch zunahm, und die PrĂŒgelabende aus dem Sommerschlaf wiederkehrten, so rankt sich auch GeflĂŒster um Besucher der schwarzen Schlange. Jenes alterwĂŒrdige Haus der schwebenden Stadt Dalaran, namentlich Hekate, wollte man entdeckt haben. Zumindest einzelne Vertreter. Ob's dem alljĂ€hrlichen, sagenumwobenen Maskenzauber geschuldet war?

‱ Schon in den frĂŒhen Morgenstunden des heutigen Tages verließ die sommersprossige Leitung der Company, Avaliar, in Begleitung von Lady Maible Ashton und Fia Eschwin das derzeit als Unterkunft dienende Zwiefach hinein ins Magierviertel vor der HaustĂŒr. Der Weg fĂŒhrte die drei Rotschöpfe allerdings nicht sonderlich weit, sondern lediglich quer ĂŒber den weitlĂ€ufigen Rasen, vorbei am Magierturm, auf die andere "Straßenseite", wenn man so will, um dort einen fremden Herren zu treffen, der mit einem schweren Mappenstapel aufwartete. Unterschrift und das Gold der Company wurden gegen SchlĂŒssel ausgetauscht, ehe man die Lady und die Inselbewohnerin schnatternd zum nĂ€chsten Verzauberungsbedarf wandern sah, und Avaliar indes von den Gassen verschluckt wurde. Zur Mittagszeit etwa konnte man die ersten Handwerker mit den beiden anderen Ladies um und im GebĂ€ude antreffen. Die Arbeiten, um den wundersamen Wunsch im kommenden Jahr wahr werden zu lassen, haben begonnen.

‱ Man will beobachtet haben, dass Kisten und Mobiliar vom Magierviertel aus dem Zwiefach zum Zwergendistrikt verfrachtet wurden - doch lĂ€ngst nicht alles davon, auch die Ausschilderung des Etablissements bleibt bestehen. Bretter sollen von den Fenstern und TĂŒren im Hinterhof leerstehender HĂ€user genommen worden sein, und in die HĂ€user selbst droht Leben ein zu kehren. Stetes HĂ€mmern erhellt die Gasse, Besen fegen durch, und reger Kontakt herrscht mit den Schankmaiden der Spelunke, die sich unweit des Schauspiels befindet. Von einem festen Standort der jungen Company mag die Rede sein, und erklĂ€rt, weshalb manch Angestellter nicht nur mit Handwerksmaterial und Lagerkisten, sondern auch mit seinen sieben Sachen quer durch die Stadt pilgert.

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Wir hoffen, dass alle Mitrollenspieler soweit gut ins neue Jahr gerutscht sind und ein besinnliches Weihnachtsfest hinter sich haben! DarĂŒber hinaus haben wir zu verkĂŒnden, dass die feierlichen Ruhetage fĂŒr uns vorĂŒber sind, und wir schon vorfreudig dabei sind, uns auf das kommende KĂŒnftige einzustimmen.
Das Jahr 2019 geht betriebsam los, und so erwarten uns schon in den ersten beiden Monaten nicht nur der Zauberpokal des Hauses Hekate ab nĂ€chster Woche, sondern auch der anschließende Maskenzauber, zwei Wochen darauf der PrĂŒgelabend mit frischer und 6. Saison, im Februar endlich die lang erwartete Nacht unter dem Meer im VarietĂ© Zwiefach und höchstwahrscheinlich dazwischen die Eröffnung von Wunsch & Wunder.
Noch dazu bieten die kĂŒrzlich eingefĂŒgten SprachtrĂ€nke ersehnte, neue Möglichkeiten, einen Planungsstrang wieder aufzugreifen, der schon vor einer ganzen Weile missmutig verworfen wurde: Der fraktionsĂŒbergreifende Schwarzmarkt in Kooperation mit dem thematischen Discordserver zu Beutebucht.
Zu diesem Anlass wagt sich auch eine gewisse Veranstalterriege einmal mehr aus dem Katakombenkeller und brĂŒtet bereits ambitioniert daran, sich in einer Verschmelzung der ganz besonderen Art höflichst gegenseitig zu schlachten - hmh, zu viel verraten?
Und wenn ihr schon dabei seid, euch fĂŒr's kriminelle Parkett zu interessieren, indem ihr das hier lest, dann schaut doch mal im Schandfleck (Schattenspiele) bei Esmelia oder in der Altstadt beim Dornengeflecht vorbei.

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Is ja bald Zauberpokal. Viel Spaß euch dabei! :grinning:

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WĂ€hrend der Rotschopf durch den kĂŒhlen Morgen stapfte, durchbrach die Sonne weit am Horizont den Nebel und flutete die Stadt des Sturmwindes mit ihrem Glanz und ihrer Glorie.
“Ein schönes Schauspiel”, dachte sich das Weib aus Dunkelhain und musste plötzlich den Kopf schĂŒtteln. Die Tage und Wochen des neuen Jahres waren ja von so vielen solcher Schauspielen geprĂ€gt gewesen, vor allem die Zeit in Dalaran und nun in Alterac.
Es war soviel geschehen, wĂ€hrend man nicht nur engeren Kontakt zu einigen Leuten geschlossen hatte, sondern auch zwei Mal fast in eine andere Welt entfĂŒhrt worden war. All die einzelnen Persönchen, von der smaragdgrĂŒnen Gilneerin, ĂŒber Tik-Tak und den Landsmann, jeder Tag brachte Neues, verĂ€nderte den Blick des Rotschopfes auf das große Ganze.

WĂ€hrend man an die TĂŒr des Schandflecks tat, sah man sich noch einmal um. Der berĂŒhrte Knauf fĂŒhlte sich seltsam warm an, wie als ob er die bleiche Frau Willkommen heißen wollte. Und nichts hĂ€tte sich passender anfĂŒhlen können, denn die Gedanken Reds richteten sich bereits auf die Gasse dahinter und ihre Bewohner, die selbst, wenn sie fernab Sturmwinds gewesen waren, irgendwie ein kleines ‘Zuhause’ fĂŒr sie waren.

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Eh es zu Verwirrungen kommen mag, möchten wir Bescheid geben, dass in den folgenden zwei Wochen - wie in dieser Woche - mit einer verminderten AktivitÀt zu rechnen ist. Ein Teil der Gilde beteiligt sich aktuell auf der roten Seite der Macht am laufenden Gemunkel-Plot.
Derweil aufkommende Anliegen und Bewerbungen liegen jedoch nicht bis zum Plotende brach, könnten allerdings ein wenig mehr Wartezeit beanspruchen.
Trotzdem findet der PrĂŒgelabend kommenden Samstag wie gewohnt statt, und wir freuen uns bereits auf euch!

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Um die Mittagsstunde herum verirrt sich ein höchst amĂŒsant anzusehendes Zweiergespann in der Gasse zum Fuchsbau. Die eine jung, blond, eindeutig wohlhabend und nett anzusehen, wenn man einen Faible ĂŒbrig hatte fĂŒr AugenklappentrĂ€gerinnen. Die andere eindeutig grauen Semesters, aber nicht minder gut bei Kasse. Beide Frauen schwer bewaffnet mit femininer Eleganz und jeweils einer Tasche.
Blondi mochte der eine oder andere identifizieren, wenn man sie noch von frĂŒher kannte - oder eben als Gesicht das die Zunft des Eisernen Pinsels ausmacht. Ein gĂ€nzlich anderer Wind weht in der Gasse, es wurde FrĂŒhling! So wie Moses das Meer teilte, teilte der personifizierte FrĂŒhling den Durchgang ins Quartier mit den Worten: "Avaliar vermisst mich - hier bin ich!"
Und damit waren die heiligen Worte gesprochen, das HĂŒhnchen gerupft, oder die Suppe gegessen! Mit Omi im Schlepptau wurde das Quartier erobert als wĂ€re man schon irgendwie Zuhause. In einem der freien Doppelzimmer verschwand das Zweiergespann und kam vorerst nur heraus um gegen Nachmittag ein paar Kistenschlepper des Eisernen Pinsels in Empfang zu nehmen, um das eroberte Zimmer verblĂŒffend zackig und effizient mit mehr Leben zu fĂŒllen durch privater Möbel und GegenstĂ€nde. VerrĂŒckt!

‱ Charakterliste im Eingangspost angepasst
‱ Projekte im Eingangspost angepasst

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‱ Kommenden Samstag, den 16.02., findet - wie jeden Monat - ab 19 Uhr der PrĂŒgelabend statt. Anmeldungen fĂŒr weitere KĂ€mpfer werden, ebenfalls wie immer, weiterhin bis kurz vor knapp entgegen genommen.
‱ In Vorbereitung auf die magische Nacht unter dem Meer ausgerichtet vom VarietĂ© Zwiefach, am 02.03. ab 19 Uhr, beginnen ab nĂ€chster Woche die Proben des StĂŒcks.
‱ Im Anschluss an die angekĂŒndigten Veranstaltungen möchten wir unsere Planungsanstrengungen langsam aber sicher auf Wunsch & Wunder und den fraktionsĂŒbergreifenden Schwarzmarkt & PrĂŒgelabend konzentrieren.
‱ Ausgenommen der derzeitigen Bewerber und Empfehlungen, die wir natĂŒrlich noch bearbeiten und einspielen werden, mĂŒssen wir fĂŒr den Moment einen kurzweiligen Aufnahmestopp verhĂ€ngen. Das bedeutet in erster Linie leider eine lĂ€ngere Wartezeit fĂŒr Interessenten der nĂ€chsten Zeit.

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Musikalischer Einfluss: LP - Lost On You (Live Session)

DrĂ€ngendes WĂŒhlen durch ungeduldige Menschenmenge, zur Schlange aufgestellt, nur wenig in Reih und Glied gebĂ€ndigt, inmitten klimpernder EintrittsmĂŒnzen mehr oder minder ehrlich verdienten Ursprungs. Raue Sitten, ungehörige KontrollhĂ€nde von TĂŒrstehern mit ganz eigenem Sinn von angemessenen Preisen und WillkĂŒr. Stickige, bierduftende Luft, die schlimmer nur im Keller wartet, dessen johlendes Publikum sich bis an die OberflĂ€che drĂ€ngt.
Endlich – hindurchgeschlĂŒpft, eingelassen ins Allerheiligste voll staubiger GĂ€nge, die leisesten Schritt vom GemĂ€uer widerhallend zurĂŒckwerfen. Spinnweben, die den AbwĂ€rtsstieg sĂ€umen, sich manches Mal im Haar verfangen, bis die Orientierung vollends verloren ist und hilflose Rehaugen hastig nach dem nĂ€chsten Durchgang im verworrenen Labyrinth unter der Erde suchen. Unbekannt und fremd der Ort, wie alles andere in der windigen Stadt, die hoffentlich kein neues Heim werden soll.
Gefunden – rasch die kleinen Schritte schlĂŒpfrig-dunkle Stufen empor gelenkt, immer dem tosenden LĂ€rm nach, der schmerzend in den Ohren klingelt, hin zur AtmosphĂ€re, die feinste HĂ€rchen zu elektrisieren weiß. Die Sicht versperrt von fremdem Kreuz, es angestarrt, als könnt man die sich im Dreck suhlenden KĂ€mpfer hindurchsehen, bis ein Schulterblick tintenschwarzer Augen aus dem Konzept reißt. So flĂŒchtig er auch sein mag, prĂ€gt er sich ein, bohrt bis unter Schneedeckenhaut und weckt Instinkte, die hinter aufgewĂŒhlten Ozeanaugen schlummern. Nur ein Wimpernschlag, schon verfliegt der Zauber, und eine fremde Frau schmiegt sich an des fremden Mannes Arm. Zu fern.
Nur ein Liderflimmern und Monate ziehen ins Land. Die windige Stadt und unliebsamer Ort lĂ€ngst zum neuen Heim erkoren, nein, auf dem Weg zur Eroberung, denn bloß mit unfreiwilligem Schicksal abgefunden. Allein in finsterstem Gewölbe, die Menge lĂ€ngst gelichtet, und einsam noch die Scherben sammelnd, MĂŒnzen zĂ€hlend und Schritten lauschend, die nicht sein dĂŒrften. LĂ€ngst bekannte, dunkle Stimme im RĂŒcken, die nach Aufmerksamkeit verlangt und ĂŒbereilt danach herumgewirbelt, nur noch einen Schritt entfernt. Nie zuvor nur zu zweit gewesen, stets umgeben vom gemeinsamen Familiengebilde der gesetzeswidrigen Art. Worte, die Momente trennen, lĂ€ngst in der Erinnerung verblasst, nicht aber der Geschmack verboten-rauer Lippen, die BrĂŒcken zu abweichenden Pfaden schlagen. Geschmack, der nicht sein sollte, den sie nicht kennen dĂŒrfte, der einer anderen gehört. Der angeschmiegten, nicht mehr fremden Frau am nicht mehr fremden MĂ€nnerarm.
Dennoch – das GefĂŒhl so prĂ€sent, als wĂ€r's nicht schon Jahre her. Ein gedankenloses Fallenlassen, befreit von einem Gestern oder Morgen, nur zu zweit im Jetzt geborgen. Kodexmissachtende BerĂŒhrungen, die sie nĂ€her zwingen, zu eng umschlungen, um's noch denen erklĂ€ren zu können, denen die Treue schweißbenetzt auf blutbeflecktem, aufgewĂŒhltem Ringboden gebrochen wird. GeflĂŒsterte Versprechen und schreiend-unausgesprochene GestĂ€ndnisse fĂŒllen die glimmend-erhitzte Luft im Nachhall sterbender Flammenfunken, die geheimster Dunkelheit entsprungen sind, und nun langsam – doch herzlos – in unmögliche RealitĂ€t zurĂŒckgerissen werden. SĂŒnden begangen, auf die Femegericht und Tod stehen. "Nur dies eine Mal" sich gegenseitig geschworen, eh getrennt und zurĂŒckkehrt ins ursprĂŒngliche GemĂ€lde unfehlbarer Partner und Mitglieder.
Mal um Mal wieder den eigenen Schwur gebrochen, Sekunden, Minuten und Stunden in trauter Verborgenheit gestohlen, heimlich-sehnende Blicke in Versammlungen getauscht, und manch zarte BerĂŒhrung ungesehen hinter'm RĂŒcken vertrauensvoller Liierter riskiert. Bis zu trĂ€nenreichem Abschied. "Zu gefĂ€hrlich", zu nah, zu oft, zu viel zu verlieren. Nacht und Nebel verschlucken seine Silhouette – und die der nicht mehr fremden Frau. Verlassen und zurĂŒckgelassen in windiger Stadt, wo sich erdrĂŒckende Trauer mit ĂŒberschĂ€umender Wut die Klinke in die Hand gibt.
Ihr Zorn nennt ihn "VerrĂ€ter" und lodert in den tosenden Ozeanaugen, wĂ€hrend sie die Nachricht weitertrĂ€gt und GrĂŒnde zurechtlegt, die's ihr erlauben, dem Schmerz grausam-freien Lauf zu lassen, ihn zu strafen. Doch sind die Spuren zu gut verwischt, so dass ihn niemand findet, und die Wut zwischen ihren Fingern zu kalter Asche wird, die der Sturm der Stadt davontrĂ€gt, gar verweht.
Verblasst – bis er plötzlich dasteht. ZurĂŒckgekehrt, nur die Begleitung fehlt, und er behauptet, nicht zu wissen, wohin die nicht mehr fremde Frau ging. Man glaubt ihm – außer sie. Die, die geteilte Geheimnisse kennt, und um seine geflĂŒsterten Versprechen erster Nacht weiß, und mit der er sich von Neuem GefĂŒge bedrohende Minuten stiehlt. In deren Ohr er heißen Raunens wahre GrĂŒnde wispert, die ihn zurĂŒckgefĂŒhrt haben, und mit dem er verlangt, dem Spiel mit dem Feuer ein Ende zu bereiten, indem sie ihr Geheimnis lĂŒften.
Doch sie kann’s nicht. Noch immer misstrauend, noch immer verletzt und noch immer von der letzten Glut behĂŒteten Zorns getrieben. Sie sieht, wie’s ihn trifft, und sich seine ZĂŒge verhĂ€rten. Umsonst vor der Familie Buße getan und Schuld gesĂŒhnt. "Wozu dann noch die MĂŒhe" hört sie ihn sagen, eh ihn die KriegsschwĂ€rze verschluckt, der er sich zum Vergessen angeschlossen hat. Nur eine letzte Nacht noch und ihre kostbarste MĂŒnze zum Pfand in seiner Hand, die sie ihm schenkt und die Hoffnung still verschweigt, dass er zurĂŒckkehren soll. Muss.
Ein nĂ€chstes Liderflimmern und sie steht vor'm urteilenden schwarzen Mann. Endlich gestehend, was gestanden werden muss, und auf die Strafe wartend, die sie unweigerlich gleich treffen wird, trotz nur halber Wahrheit. Nichts. Nur die Ahnung von Freiheit auf der Zunge schmeckend. Kein Femegericht, das sich um sie versammelt. Stattdessen gesprengte Fesseln mit dem Ablegen des viel zu schwer gewordenen Fingerrings, und die rasende Wut des Liierten, der allein zwischen LĂŒgen und noch mehr LĂŒgen zurĂŒckbleibt. Wie die nicht mehr fremde Frau.
Erinnerungen um Erinnerungen, eine teurer als die andere, die mit jedem Wimpernschlag vorĂŒberziehen. So darin versunken, dass Avaliar der zarte Spielzug sanfter Gewalt völlig entgeht, mit dem sich sonnengekĂŒsste, schwielige HĂ€nde an ihren Armen vorbeistehlen, um ein Bett der Geborgenheit auf ihrem Bauch zu finden. Doch als sie’s tut, sich von der vertrauten Geste aus ihren Gedanken reißen lĂ€sst, kommt sie nicht umhin, ihrem Lippenrot tragenden Mund den Hauch eines LĂ€chelns zuzugestehen.
Der Blick ihrer Ozeane verliert sich am starken Kontrast ihrer eigenen, schneefarbenen Finger, die sich auf dem narbigen Dschungeldunkel verlieren und sich damit verweben wollen. Nur ein blasser Versuch, die Verbundenheit nachzuahmen, die sie empfindet, und wofĂŒr sie im Gegenzug belohnende Lippen auf ihrer Halsbeuge eine Wanderschaft ins Ungewisse zwischen ihren fuchsroten Locken beginnen fĂŒhlt.
"Woran denkst Du?", verlangt Skorrs vor Zufriedenheit schnurrende Stimme von ihr zu wissen, und noch eh sie's aussprechen kann, um die schuldige Antwort zu erbringen, entwischt ihr ein flĂŒsterleises Schnauben, das ihr die Mundwinkel noch ein StĂŒckchen höher gleiten lĂ€sst. Sacht-schmiegend wiegt sich ihre HĂŒfte in langsamem Rhythmus zum lautlosen Tanz ohne Musik und einer Melodie, die nur sie hören kann, inmitten seiner Umarmung. "An uns.", wispert sie im just selben Moment, in dem er einsteigt, wie nur er es könnte. Denn er kennt den Takt.


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BRINGT EURE LIEBSTEN MIT UND LASST EUCH BEFLÜGELN!

Am heutigen Tage, dem 16.02. ab 19 Uhr, gilt der Special "Liebe liegt in der Luft" fĂŒr all jene, die von ihrem Partner, der vor Kampfbeginn zu benennen ist, im Publikum bejubelt werden.
KĂ€mpfer, deren ErwĂ€hlte jubelnd am Ringrand stehen, erhalten fĂŒr den Kampf +1 DEF und eine kostenlose ZĂ€higkeit, die neben den regulĂ€ren Specials verfĂŒgbar ist.

UNGELIEBT? ALLEIN?

Am heutigen Tage, dem 16.02. ab 19 Uhr, erfĂŒllt euch der Special "Schmerzende Einsamkeit" zum Fest der Liebe mit dem Neid auf all jene, die mehr GlĂŒck haben!
KĂ€mpfer, die zum Fest der Liebe ohne Partner verblieben sind, erhalten fĂŒr den Kampf +1 ATK und die Initiative im Kampf gegen Verliebte.

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Wie immer einen Besuch wert, war nett! Allerdings ist die Chatflut nach einer Weile anstregend, vor allem wen man einen gemĂŒtlichen, “ruhigen” RP-Abend haben möchte. Bitte drĂŒber nachdenken, die Zuschauer zu bitten nur das nötigste zu posten, falls ihr das nicht schon tut :slight_smile:

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Sage und schreibe 55 Leute haben heute bezahlt :stuck_out_tongue:
Vielen lieben Dank an alle, auch wenn das Achten auf die Flags und die TĂŒrsteher verbesserungswert ist^^

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War ein cooler Abend, mit spannenden und knackigen KĂ€mpfen!

Das Puplikum war auch grandios und sehr unterhaltsam wÀrend der KÀmpfen.

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NÄCHSTER TERMIN: Samstag, 30. MĂ€rz 2019, ab 19 Uhr!

Langsam aber sicher geht es heißer und heißer in den Katakombenkellern zu, denn schon zum jetzigen Zeitpunkt - so frĂŒh nach Beginn der 6. Saison - stehen bereits ein paar der bekannten Kontrahenten nur noch einen Sieg weit entfernt vor dem Rang des Herausforderers, und andere sind ihnen vielleicht schon bald auf den Fersen!
Vergesst nicht: Ein Herausforderer der PrĂŒgelabende hat, wie der Name schon verrĂ€t, die Berechtigung, den amtierenden Champion der letzten Saison in den Ring zu verlangen, um ihn von seinem Thron zu stoßen, oder aber noch einmal am Ende der Nahrungskette von Neuem zu beginnen.
Ob der Eisenbeißer schon bald den Eisbrecher zur Revanche schleift?

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HEUTE ABEND: Einlass ab 19 Uhr in den Schattenspielen!

Erstmals - und voraussichtlich auch das einzige Mal - finden die heutigen PrĂŒgelabende außerplanmĂ€ĂŸig im Zwergendistrikt Sturmwinds statt, und nicht wie gewohnt in den Katakomben unter dem geschlachteten Lamm des Magierdistrikts!
Die Schattenspiele findet ihr direkt an der Außenseite des Viertels, in Richtung Kathedrale - darĂŒber hinaus bleibt alles wie gewohnt!

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FRESSBRETTER

Auf's Maultaschen
Preis: 4 Silber
Sehr fettige, frittierte Maultaschen samt gerösteter Zwiebeln in einer Pappschale serviert.

Verklopp'se
Preis: 3 Silber
Geröstete Fleischklopse im warmen Brötchen und mit scharfem Senf bekleckst in einer Serviette.

Rippenbruch
Preis: 7 Silber
Butterzart gebackene Schweinerippchen in sehr scharfer Honig-Chili-Marinade mit beigelegter Serviette.

LEBERSCHÄDEN

Die KĂ€mpfer

Nierenhaken
Preis: 5 Silber
Weißer, brauner und Strohrum, dazu ein Schuß Mirabellenbrand mit ordentlichem Durchschlag - brennt drei Mal.

Blutlache
Preis: 3 Silber
Eisenschmieder Kartoffelschnaps, aufgefĂŒllt mit Tomatensaft (hoffentlich!) und nachgewĂŒrzt mit einem pfeffrigen Hieb.

Nachschlag
Preis: 3 Silber
SchnapsfrĂŒchte, ertrunken in halbtrockenen Rotwein mit einem ordentlich Schuss Strohrum - das knallt.

Eisenbeißer
Preis: 6 Silber
Eisenschmieder Kartoffelschnaps als Basis, gemischt mit pandarischen Reiswein, dazu ein Schuss Mirabellenbrand.

Eisbrecher
Preis: 4 Silber
Weißer Rum mit einem zusĂ€tzlichen Schwips Kartoffelschnaps, dazu reichlich Minze.

Die Ladies

SĂŒĂŸe Elwynnerin
Preis: 3 Silber
Haselnussschnaps, aufgefĂŒllt mit einem Apfelwein.

Rassige SĂŒdlĂ€nderin
Preis: 5 Silber
Weißer Rum, aufgefĂŒllt mit einem ordentlichen Schuss eines sĂŒĂŸlich-scharfem IngwergebrĂ€u - sĂŒdlĂ€ndisches Geheimnis.

KĂŒhle Gilneerin
Preis: 6 Silber
Gilnearsch’er Whisky, darin eine Scheibe Zitrone - mehr Statement, als GeschmackstrĂ€ger.

StĂŒrmische Kultiranerin
Preis: 4 Silber
Viel Minze, aufgefĂŒllt mit weißem Rum, ein bisschen wie Tang im Meer wohl?

Geheimnisvolle Dunkelhainerin
Preis: 3 Silber
SĂŒffiger Kirschmet, der einen dicken Kopf am nĂ€chsten Morgen garantiert.
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Da wir als Gilde noch einiges an Zeit totschlagen mĂŒssen, bis die Rasse der Vulpera endlich fĂŒr uns verfĂŒgbar wird und wir den lang ersehnten Fraktionswechsel angehen können, werden wir nicht mĂŒde, uns neue Projekte aus den Fingern zu saugen:

FÜR SIE:

Wunsch & Wunder eröffnet in genau einem Monat, und vorgestellt wird ein als Kassenschlager geplantes Produkt aus der TĂŒftlerwerkstatt von Maelie & Charley, die in Zusammenarbeit mit dem HolzknĂŒppelschnitzkĂŒnstler Lothahar und den Investitionen der Rosendorndamen aus dem Hause Hekate (die sich zeitgleich als bereitwillige Vorkosterinnen meldeten, und die FunktionstĂŒchtigkeit garantieren) mechanische Verbesserungen an der Lebhaftigkeit des gefĂŒhlsechten Rohobjekts vorgenommen haben. Passend fĂŒr jede Damenhandtasche aus dem Sortiment der Boutique!
40% der Ersteinnahmen spendet das Unternehmen an einen wohltÀtigen Zweck, der zugute der dysfunktionalen Leidtragenden nicht nÀher benannt werden soll.
Der PrĂŒgelabend als garantierter, neuer Pepp fĂŒr’s heimische Schlafzimmer! Eine heißblĂŒtige Kollektion in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen und Formen, die den beliebtesten KĂ€mpferspecials nachempfunden wurden. Freut euch auf unvergessliche Erlebnisse mit dem "Harten Schlag", der "Grauen Maus", dem "Schnellen KĂ€mpfer" und der "Blinden Wut"!

FÜR IHN:

Die neuerliche Teilnahme des Flammenhorts an den PrĂŒgelabenden ging nicht folgenlos vonstatten. Nicht nur, dass die schlagkrĂ€ftige Golemschmiedin ihren Kontrahenten medizinische Wunder am eigenen Leib hat entdecken lassen, nein, Ameley trat in Kontakt mit der magischen KuchenbĂ€ckerin und entdeckte ihrerseits eine neue Leidenschaft.
Die Raffgier ihrer Beobachter kennt allerdings keine Grenzen, und zu ihrem Leidwesen - aber zu eurer Freude! - tun sich das VarietĂ© Zwiefach der Company und die Schlanke Ranke des Dornengeflechts kĂŒnftig zusammen, um die baldige Eröffnung eines neuen Highlights in Sturmwind zu planen!
Mithilfe der charmanten Bedienungen und außerordentlicher Backkunst treffen die hohe Kunst des Tortenspringens und Oberkörperbekleidungsallergien aufeinander, um den "CafĂ© Latte" neu zu definieren!

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NÄCHSTER TERMIN: Samstag, den 13.04. ab 19 Uhr!

Noch nicht einmal eine Woche ist's her, da folgt in der Kommenden diesmal schon wieder die nĂ€chste Kellerkeilerei. Wir sind uns natĂŒrlich darĂŒber bewusst, dass zu diesem Datum schon mehrere andere Events abgehalten werden, allerdings ist es uns bedauerlicherweise nicht möglich, auf einen anderen Termin auszuweichen.
Zeitgleich ist dies fĂŒr Punkteaufholer die letzte Gelegenheit, mit dem derzeitigen Herausforderer - dem Zyklopen - gleichzuziehen, und ihn gegebenenfalls im Mai noch davon abhalten zu können, den amtierenden Champion - den Eisbrecher - in den Ring zu bitten, um es stattdessen vielleicht nach einem nervenaufreibenden Halbfinale selbst tun zu können!
Anschließend, im Juni, wird der PrĂŒgelabend nach erfolgter Championherausforderung zur Saisonmitte aussetzen - was nicht gleichbedeutend mit einer Sommerpause ist, im Gegenteil, denn man munkelt, dass es sich um den geplanten Zeitraum des fraktionsĂŒbergreifenden Kampfturniers handelt.
Auch ist damit zu rechnen, dass die diesmonatigen PrĂŒgelabende wieder wie gewohnt in den Katakomben unter dem geschlachteten Lamm stattfinden werden.
Neuanmeldung: https://foxworth-company.com/pruegelabend
Discord: https://discord.gg/m6CPcuG

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pusht mal liebevoll nach oben

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AnlĂ€sslich unserer Entwicklung hat sich das Bewerbungsverfahren maßgeblich verĂ€ndert, so dass es – leider – schwieriger geworden ist, Teil der Foxworth Company zu werden. Da unser aktueller Spielerpool bereits mehr als ausreichend ist, wir uns allerdings nicht gĂ€nzlich vor NeuzugĂ€ngen verschließen möchten, haben wir uns gemeinschaftlich fĂŒr den Mittelweg zwischen Stagnation und Überfluss entschieden: Mentoren & Probezeit.
Das heißt im Klartext, dass eine Handvoll unserer Mitglieder nach erfolgter Bewerbung oder aber reiner IC-Begegnung dafĂŒr Sorge trĂ€gt, dass Interessenten einer kĂŒnftigen Mitgliedschaft wĂ€hrend der (IC wie OOC) Probephase von 3 - 6 Wochen BeschĂ€ftigung und Anschlussmöglichkeiten zum gegenseitigen Kennenlernen erhalten. Am Ende dieser Probephase folgt der Entscheid ĂŒber Aufnahme oder Ablehnung anhand der gesammelten Erfahrungen.
Auch weiterhin ist die denkbar schlechteste Option fĂŒr eine Aufnahme, als unbekannter und frischer Charakter an unsere TĂŒr zu klopfen, der sich offensiv als krimineller Geselle anbietet. Denn statt dass diese Methode den Einstieg erleichtert, kann sie zum genauen Gegenteil bis hin zu schlimmstenfalls dem Charaktertod fĂŒhren. Bedenkt, dass die öffentliche Aufmachung der Foxworth Company die eines Unternehmens ist, das nicht entspannt auf mitwissende Dritte reagieren wird.
Die einfachste und bevorzugte Weise ist die, sich ĂŒber..

     ‱ einen Besuch der monatlichen PrĂŒgelabende
     ‱ einen Besuch der tĂ€glich bewachten Schattenspiele


.. mit handelsĂŒblicher Arbeitssuche bekannt zu machen. Man darf gern das allgemeinhin zugĂ€ngliche Wissen verwenden, dass der Hauptsitz des vielseitigen Unternehmens sich hinter der einstmaligen Schenke befindet, und als Kontaktschnittstelle dienen kann.
Hier ist ab sofort Eigeninitiative der Bewerber gefragt!
Vorab-GesprÀchen auf dem OOC-Weg, um das jeweilige Charakterkonzept von Interessenten oder offene Fragen zu besprechen, sind wir ebenfalls nicht abgeneigt.
Wichtig zu wissen fĂŒr das angestrebte Interesse wĂ€re noch, dass ein Gildenbeitritt nicht verpflichtend ist, obwohl durchaus ein Großteil sich im Nest eingefunden hat. Die gemeinsame Kommunikation findet ĂŒber Discord und Forum statt.
NĂ€here Informationen und das Bewerbungsformular finden sich auf unserer Homepage unter Bewerbung.

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