[A-RP] Gerüchte in Sturmwind

In der Nacht hörte man vom nördlichen Ende des Hafens eine Explosion. Wer in die Richtung blickte, sah auch dichten, schwarzen Rauch aufsteigen.

Wer dann am nächsten Morgen so neugierig war, das ganze zu untersuchen, stellte fest, das hinter den alten, nicht mehr genutzten Docks, eine alte, eh schon halbverfallene Holzhütte gebrannt hatte. Daneben lagen die Überreste dessen, was man mit viel Fantasie vielleicht noch als kaputten Karren hätte erkennen können. Oder vielleicht hatte man die Hütte samt Karren mit den alten Fässern darauf vielleicht vorher mal gesehn. Der Karren war jedenfalls nicht mehr. Nur noch Splitter und Bruchstücke. Offensichtlich das Epizentrum der Explosion.

Wer sich die Mühe machte, die abgebrannten Reste der Hütte zu durchwühlen, entdeckte unter der Asche und der Kohle einen dunkel verschmorten alten Helm, der verdächtig nach Sturmwinder Wache aussah. Zufall? Hier mal liegengelassen worden bei einer Durchsuchung? Oder Opfer einer etwas übermütigen Zielübung, die ausser Kontrolle geriet? Oder vielleicht einfach nur Straßenkinder, die gezündelt hatten? Wer weiss, wer weiss.

Die Hafenarbeiter zuckten bei Befragung nur ahnungslos mit den Schultern. Da hinten lief kaum jemand mal rum, und wen interessiert schon brennender Müll?

(Koordinaten 28,6)

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Morgens! Drei Hafenarbeiter saßen beim Plausch mit nem leckeren Becher Kaffee. Man gönnt sich ja sonst nichts!

Kalle: „Ey Leute, habt ihr schon gehört was dahint´n am Haf´n los war?“
Olaf: „Du meinst die Explosion und das Feuer? Da soll ja auch ne Wache umgekommen sein eh?“
Dieter: „Nein, es wurde nur´n Helm gefunden da. Aber was seh´n ich mich an die Zeit´n zurück wo du nur Angst vor der Horde hab´n musstest.“

Kalle: „Ja aber diese Brisenleute sind auch seltsam. Erst damals der alte Del Canto wo dauernd wer um´s Leben kam. Dann seine Nachfolg´r wo dauernd das Schiff oder der Steg brannte und nu das. Und was tut die Wache?“
Olaf: „Na solang ich Arbeit´n kann, ist´s mir Wumpe weißt? Besser als mich mit´m Adel rumzuschlag´n da ob´n. Schau dir die Sesselpups´r im Wald an. Da lauf´n Wach´n rum als hätt´n wir Krieg. Wahrscheinlich hat der Obermotz da seinen goldenen Löffel verlor´n oder so.“
Dieter: „Das findet´r schlimm? Ich hab eh´r sorg´n vor der Masse an diesen dunklen Spitzohr´n ey. Komm mir bald vor als wenn´r mehr Elfen als Menschen hier haben. Da betreibt nun sogar ein´r ne Druckerei und so!“

Kalle: „Dann wollt ich letzt´s mal das Lamm ausprobier´n. Soll´n ja mal Ausnahmsweise keine Verbrecher drin sein oder Hexer. Aber irgendwie glaub ich da nicht so dran eh“
Olaf: „Aber sonst hörste auch nur von Streitkram oder dem blonden nackten Typen da im Magierviertel. Soll ja in Wirklichkeit nen Gnommagier gewesen sein mit Täuschungsmagie, weil´r so Einsam war“
Dieter: „Ja oder das neuste Gerücht, dass die Paladine auf´n Platz gemeinsame Sache mit Leerenelfen, Todesritter´n und so mach´n und die sogar vor der Wache beschütz´n. Was rauch´n die? Das will ich auch hab´n!“

Vorarbeiter: „Genug jetzt ihr Tratschweiber. Seht zu das ihr Arbeitet und mit dieser sinnfreien Lästerei aufhört!“

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Gerüchte gehen um, dass der Großmeister des Ordens des Erbauers seine Töchter an den adligen Mann bringen möchte. Aufgrund der Verluste in der Schlacht um Cordberg und den damit einhergehenden Notständen in ordenseigenen Lehen sind alle Hände gesucht, um die Streitkräfte und Schatzkammern des Ordens aufzufüllen! Sogar will er seine alleinstehenden Ordensritter in einer Auktion in hohen Kreisen zum Abschu… zur Heirat freigeben!

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Straßengespräch:

A: Weißt´e schon das Neuste?
B: Was?
A: In Dunkelhain solln Pferde geklaut worden sein.
B: Ach was…
A: Und in Sturmwind hat Nachts jemand Plakate von Van Cleef aufgehängt…
B: Wer is das denn?
A: Ich glaub, das war irgend so´n Architekt.
B: Der will wohl Bürgermeister werden…
A: Nee, der is doch tot.

Beim morgentlichen Gang zur Arbeit, entdecken Olaf und Hans etwas. Was sie wohl weiter tratschen werden. So war Sturmwind einmal!

Olaf: Oye Hans, haste das gesehen?
Hans: Du meinst die Flut da an Leuten mit´m Wappen der Arseids?

Olaf: Ja was meinste was die hier machen? Wieder mal einen ihrer Märkte für die sie die ganze Stadt zukleistern?
Hans: Tun die das? Merk ich nie. Du solltest weniger mit diesem eingeschnappten alt´n Mann rumhängen. Aber näh, hab mit´n Typen von deren Garde geredet, auch weil se nicht auf´n Lichtfest war´n.

Olaf: Und was haben sie gesagt?
Hans: Na er meinte das der Baron für seine Gardist´n ein kleines Turnier macht. Ich frag mich die ganze Zeit ob man da zuguck´n darf und auch wett´n darf.

Olaf: Na lass uns doch mal die da frag´n. Die hat auch´n Wappenrock von denen an.
Hans: Gude Idee! Und danach geh´n wir im Cafe im Magierviertel was trink´n. Der Kuch´n ist da so gut wie der Fisch der Sörnberg´s. Einfach geil!

Eine Pullover und Kapuzentragende Elfe erzählt in Tavernen, als auch auf den Sturmwinder Straßen im Gespräch immer wieder in einer leicht übertrieben anmutenden Lautstärke, dass die Tee’s im Fauna und Flora-Laden wohl allesamt dilletantisch sind. Sogar so frevelhaft, dass die die Wirkung aus den Kräutern züchten und sich an der Natur vergehen! Manchmal wird darauf verwiesen, dass sie als Kaldorei eine wahre Expertin im Umgang mit Kräutern ist. Oftmals verweist sie direkt daraufhin, dass sie übrigens auch Tee verkauft. Einen wahrlich meisterlichen Tee.

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Andere betrachten das Trara und das Ganze Theater und schlürfen weiter ihr Bier. "Warum wettert die denn so? . Vorallem ne tolle Taktik. Konkurrenz schlecht machen und sich anpreisen. Die spinnen doch die Elfen. " wird das ganze kommentiert und anstatt dem ganzen weiter zu zu sehen, sah man lieber Mira, die heiße neue Tavernendame an „Hach Mira. Du, ich und nen Rum auf der Brise. Das wäre nen Traum“

In der Schänke sitzen auch zwei andere Kerle und schauen sich die Elfe genau an.

1.: „Sag mal, redet die schlecht über die Kerle die den Armen helfen wollen, sie ausstatten und ihnen Arbeit geben wollen. Sogar medizinisch versorgen wollen?“.

2.:“Ne, die redet über Tee“.

1.:“Aber die sagt doch das die mit der Bank nicht so guten Tee machen?“.

2.; „Die mit der Bank? Die da redet über Kräuter“.

1.: „Ja doch. Und die Kerle mit den Schiffen und die das Turnier für ihre Leute machen, weil so viele sind“.

2.: „Sach ma, wat hast du den? Die sagt nur das sie bessere Kräuter hat als diese von diesem Laden. Was ist den los bei dir?“.

1.: „Das sind doch die mit den hohen Mauer in Elwynn, die von der Insel kommen und diesen Markt am See machen. Mit dem totem Kerl der dann doch net tot ist, weil der so Sachen machte und nun lebt.“.

2.: „Kollege . . . das ergibt keinen Sinn was du da redest. Die Elfe redet nur über Kräuter, die man warm machen kann und nicht über die Kirche, die Bank oder den König selber. Du redest eher über einige Leute oder über Leute mit einem starkem Problem was Aufmerksamkeit angeht. Kräuter mit warmem Wasser und sowas tut dir auch mal gut. Du stinkst“.

1.: „Aber ist doch so . . . und ich stinke ni . . doch, ich stinke wohl, aber ich will keinen Tee“.

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Und noch zwei andere sitzen in der Taverne und lauschen

Er: Haste gehört? Sind die wirklich so auffällig? Haben die echt Probleme mit Aufmerksamkeit?

Sie: Kann schon sein. Aber das haste auch wenn du nicht wie wir das übliche machst. Abends was saufen gegen nachdem du den ganzen Tag in der Stadt rumstandest oder rumgesessen hast. Nicht irgendwas kriminelles machst oder mit irgendwem in ner Ecke bist und ihr euch lieb habt"

Er: Ja aber ist das so schlimm? Nen Markt jedes Viertel Jahr und seine Geschäfte zu erweitern?

Sie: Jo ist es. Haste ja gehört. Wenn du keine Lampe spielst oder Topfpflanzen. Dann hast du’n ziemliches Problem mit Aufmerksamkeit. Wenn die Leute meckern wollen meckern se. Ob nun über die, die Wache, die Kirche oder sonst wen. Ist doch nichts Neues. Gibt ja auch Paladine die öffentlich rumjammern das niemand sie ernst nimmt, weil sie nicht mehr der Oberchef der Kirche sind oder so. Soll ja auch Pferde geben die sich übergeben!

Er: Hätte auch gern mal so Langeweile wie die da. Aber sag mal, haste gehört das da Leute von den Erbauer verkauft werden sollen?

Sie: Noch’n Themenwechsel? Nein. Die soll’n nicht verkauft werden, sondern heiraten. Außerdem interessiert es mich eher ob sie wieder diese Spiele machen. Die letzten waren echt klasse. Wie auch das Lichterfest da im Norden

Er: Ich frag mich eher wann es mal wieder nen Prügelabend gibt. Oder ne Andacht. Gab’s von der Kirche auch schon lange nicht

Er sah über seine Schulter

Er: Reden die immer noch über den Tee und die Leute mit dem Aufmerksamkeitsproblem?

Sie: Jap. Und wie es Sturmwinder Art ist tritt man das in einer Taverne breit als mit den Personen selbst zu reden. Kennste doch. Tratschen und so’n Kram. Aber lass uns Morgen mal in das Cafe da gehen. Hab Bock auf Kuchen

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Ganz offensichtlich stand die gleiche kapuzte und wollig pullovrige Elfe heute im Magierviertel vor dem geschlossenen Laden des Handelskontors Flora und Fauna. In Begleitung einer anderen Kaldorei wurde mehrfach mit Ärmeln und Fingern gestikuliert und in Richtung des Ladens gedeutet - ebenfalls anscheinend wild auf Darnassisch geflucht - so klang es zumindest vom Ton her nicht gerade freundlich.

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Auszug aus dem Sturmwinder Morgenkurier:

In der Nacht vom einundzwanzigsten auf den zweiundzwanzigsten des dritten Monats, kam es zu einem Großbrand im Magierviertel. Augenzeugen berichten, dass es etwa gegen der dritten Morgenstunde geschah und der Brand jene Mädchenschule ‚Margarete Dreiklang‘ bis auf die Grundmauern niederbrannte. Was ist da passiert?

„Das war vielleicht ein Brand! Wir hatt’n alle Hände voll zu tun. Das ganze Pergament zündelte lichterloh und die Wandteppiche taten ihr bestes, um uns die Arbeit zu erschweren.“ Malfur Krugweiser - Löschdienst zur Feuerbekämpfung und Katastrophenschutz im Dienste der Stadt Sturmwind.

„Aye das hat ma richtig 's Herz erwärmt. Kurz dacht’n wir, uns die Hände zu reichn und Gebete zu sprechen.“ Pater Norwan - Straßenprediger.

„Keine Fragen! Der Sache wird auf dem Zahn gefühlt! Es kam niemand zu Tode.“ Ermittlung.

Scheinbar kam niemand zu Tode, doch von der Rektorin fehlt ebenfalls jegliche Spur. Wie kam es dazu? Was war der Auslöser? Eine umgekippte Kerze eines müden Geistes? Ein Unfall? Oder steckt doch mehr dahinter?

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Ungefähr zur zweiten Morgenstunde betrat Arundell die Werkstatt Unendlich an der Künsterzunft im Magierviertel und ging nach oben, in die darüber liegende Wohnung, um sich erschöpft auf Sofa fallen zu lassen. Ihr Tag war jedoch körperlich nicht anstrengend gewesen, saß sie doch den ganzen Tag nur vor der Zunft herum. Sie war die meiste Zeit alleine dort aß Äpfel, rauchte Zigaretten und zupfte in einem Blumenbeet ein wenig Unkraut herum. Später kamen dann Freunde der Stadtwache in zivil vorbei, mit denen sie bis spät in die Nacht quatschte. Der Schlaf holte sie dennoch schnell ein, doch als der Lärm aus dem Viertel nach und nach in ihr Bewusstsein dringt schreckt sie hoch. Sie schleicht zunächst im Dunkeln an ein Fenster und sieht den Widerschein des Feuers im aufsteigendem Rauch. Sie eilt durch die Wohnung und die Werkstatt und achtet darauf, dass alle Fenster verschlossen sind, damit kein Rauch eindringen kann.

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Zwei einfache Arbeiter unterhalten sich auf den Heimweg über ihren Arbeitstag, als plötzlich eine junge Frau auf sie zukommt.

„Guten Abend die Herren, darf ich Euch vielleicht einen Flyer anbieten?“

Die Herren blicken sich verwundert an, während die junge blonde Frau ihnen ein freundliches Lächeln schenkt und einen Flyer hinhält.
Schließlich zucken sie mit den Schultern und einer von ihnen nimmt den Flyer entgegen.

„Vielen Dank, die Herren. Möge die Hydra über Euch wachen.“

Wieder tauschen die Männer verwunderte Blicke aus, heben die Braue und schauen der nun summenden Frau hinterher, als sie weiter geht. Schließlich folgt ein Blick auf den Flyer.

Handelshaus Evermore
Ihr habt einen Traum, oder ein Unternehmen, welches Ihr nicht finanzieren könnt?
Euch fehlt das nötige Kleingeld?
Lady Evermore finanziert all’ Eure Wünsche und Träume!
Ganz ohne Haken!
Meldet Euch heute noch bei Lady Winona Evermore und lasst Euch euren großen Traum ermöglichen!
Ein neues Haus? Kein Problem!
Ein eigenes Geschäft? Kein Problem!
Kein Geld? Kein Problem!

Die Augen der Herren weiten sich ungläubig.

"Ganz ohne Haken?! Das kann unmöglich wahr sein… niemand verschenkt einfach so sein Geld um anderen seine Träume zu ermöglichen! Das ist zu gut um wahr zu sein.

„Nein, nein! Ich hab von dieser Lady Evermore schon gehört! Die soll so viel Asche haben, dass die gar nicht mehr weiß, wo sie damit hin soll und deswegen bietet sie nun anderen ihr Geld an. Sowas wie eine Bank auf zwei Beinen! Denk doch mal nach! Wir könnten vielleicht endlich unsere eigene Taverne eröffnen! Dann haben wir so viel Freibier, wie wir wollen!“

Der Herr blickt murrend zu seinem optimistischem Freund.

„Na ja… man kann diese Lady ja mal aufsuchen und dem ganzen auf den Grund gehen…“

So gingen die Herren weiter ihre Wege nach Hause, während sie sich weiter über ihren Traum von einer eigenen Taverne und Freibier unterhalten.

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Es geschah des Nachts…
Ein Dämon gefangen im Körper der Ehefrau.
Ein Bann, um ihn zu finden und ewig zu binden.
Doch Diener des Lichts halten von Bännen nichts.

Der letzte Erbe, gerichtet durch die Hand des Richters.
Ein Hammer des Lichts, den Bann schließlich bricht.
Die Trägerin von B L A K E, wie eine Blume verwelkt.

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Im Verlauf der letzten Woche konnte man die junge Komtess Lilith Sheppard aus dem Hause Sheppard öfters am nahe des Ärtzehaus in einen Gebäude ein und aus gehen sehen. Am Ende der Woche soll man die Komtess, mit einem Verwalter der Stadt Sturmwind, bei einem Schlüsselaustausch beobachtet haben können. Sie wirkte sehr glücklich und strahlte als sie mit dem Schlüssel die Tür des Hauses abschloss. Am Wochenende soll Lilith wohl ihre Angestellten etwas kommandiert haben und man konnte beobachten wie einige Dinge das neuerworbene Haus verließen und neue Dinge ihren Weg ins Innere fanden. Was die Dame wohl im Schilde führt? :sparkles:

Gestern kam es anscheinend zu einem Vorfall zwischen einer Mechagnomin und einem übermütigem Leerenelfen-Dieben, der wohl meinte so eine Gnomin wäre eine leichte Beute. Man sah in nur noch brennend und schreiend in den Kanal hüpfen. Das örtliche Wachpersonal beendete dann seinen traurigen Abgang ins rettende Nass mit einem netten Aufenthalt im Verliess. Die Gnomin gab dann nur zu Protokoll:
„Selber Schuld, kommt zu einer netten Schießerei mit seinem lächerlichen Kartoffelmesser.“
Das wird der Leerenelf so schnell wohl nicht vergessen.

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„Die Erbauer haben erst ihren halben Orden verloren und nun machen die schon das nächste Fest mit komischen Wettbewerben, die auch nur denen einfallen können…“

„Na und? Das Leben geht weiter Herbert…“

"Also ich find das unpassend da groß zu feiern, obwohl wir am Ar*** sind."

„Glaub das hat mit deren Mentalität zu tun. Außerdem ist das ihre jährliche Feier zum Veteranentag. Da werden die Gefallenen geehrt.“

„Das kann man auch leise machen oder man geht an die Gräber und macht 'ne Messe oder sonstwas!“

„Ist es verkehrt, sich an die Freude zu erinnern, die man gemeinsam hatte? Ist es verkehrt den Leuten zu zeigen, dass man nach vorne blickt und wie es wieder sein kann, wenn Frieden herrscht? Die einen trauern still und leise, die anderen feiern Feste und lassen ihre Brüder und Schwestern hochleben. Nun hör auf zu meckern…“

„Hrmpf…“

„Schachmatt!“

Man sieht einen älteren Mann im Park, der den Schachtisch umwirft.

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Also was war da gestern los am Kathedralplatz ?
So ein paar Jugendliche waren dort versammelt, paar Mädesl und ein Junge. Haben sich am Brunnen mit jemand unterhalten, der dann auf einmal im Brunnen lag. Ein Mädel von der Gruppe fing dann mit dem Jungen, auch aus der Gruppe an zu streiten. Wurde ziemlich laut. Auf einmal wurde sie zum Worgen und lag auf dem Kathedralenplatz rum. Das Schlimmste, sie hat dann den Jungen gebissen.
Hm, keine Ahnung wies weiter ging. Verschwanden alle in der Kathedrale.

Zwei Freunde begegnen sich im Park.

"Hast du das gehört? Bei der alten Marlies wurde eingebrochen!"

„Wie wäre es mit einem ‚hallo‘? Einem ‚wie geht es dir?‘ Aber woher weißt du denn das jetzt schon wieder?“

"Na, das hat mir Jefferson unten am Hafen erzählt! Der weiß das von Marlies’ Vetter! Aber weißt du, was wirklich merkwürdig an dem Einbruch ist?"

„Woher denn? Du hast mir doch erst davon erzählt!“

Genervt blickt die Person ihr gegenüber an.

"Gutes Argument! Alsooooo…" Eine dramatische Pause wird gelassen. "Der Dieb hat nur Kleinigkeiten mitgenommen, etwas Proviant und 35 Silberstücke, das Gold hat er wohl gar nicht erst angefasst! Aber das Verrückteste kommt erst! Hätte er nicht ein Kreuz mit Kohle an die Tür geschmiert, wäre es gar nicht aufgefallen!"

„Du spinnst doch. Die alte Marlies hat sicher nur ihre Sachen verlegt. Kennst die doch, die wird langsam senil! Wieso sollte ein Einbrecher, der unbemerkt geblieben ist, sich selbst verraten?“ Der Kopf wird geschüttelt. „Du solltest nicht alles glauben, was dir Jefferson erzählt! Der labert sowieso nur Blödsinn!“

"Nein! Ich schwöre es dir! Ausserdem hatte er auch damit Recht gehabt, dass Hunde nicht nach oben sehen können!"

„HUNDE KÖNNEN NACH OBEN SEHEN! Wie oft denn noch?!“

Die beiden Freunde diskutieren den Rest ihres Spaziergangs über Hunde und ob diese nach oben sehen können.

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Zur Mittagsstunde am Verlies <
Sie fielen auf, selbst hier in Sturmwind, ein schlanker Kaldorei mit langen grünen Haaren führte sie an. Insgesamt waren es fünf Kaldorei, drei von ihnen waren schwer bewaffnet und gerüstet, der vierte war mit einer leichteren Lederrüstung bekleidet und der fünfte schließlich war der Druide selber. Nach einigen Worten mit der Verliewache wurde er in das Gamäuer eingelassen, es dauerte eine gute Zeit, bis er wieder herauskam, in Begleitung eines Jungen.
„He guck mal, ist das nicht der Junge, der auf dem Kathedralenplatz gebissen wurde“ eine fragende Stimme
„Aye, dat is der Bengel, seine Freundin soll´n gebissen ham“
„Ja, eine Worgen, Eifersucht war wohl im Spiel“ kommentierte eine Händlerin, die feisten Arme hielten beschützend ihre Ware fest
Die gaffende Menge wurde nicht gerade kleiner und so bekamen wohl eine Menge Leute mit, wie dem Jungen etwas gereicht wurde, was er annahm und nachdem er die Phiole entkorkte, den Inhalt ohne zu zögern trank.
„Jetzt guck dir dat an!“
„Eh, der klappt ja zusammen, wie mein Brot am Morgen!“
So, und ähnlich war das Stimmengewirr, als der Junge nach einigen Sekunden müde blinzelte und kurz darauf wohl im Stehen einschlief. Zwei der schwer gerüsteten Kaldorei ergriffen ihn sanft und so zog die Prozession mit dem schlafenden Jungen in das Magiervietel, gefolgt von einer schnatternden Meute schaulustigen Volkes.
„He, wo bringte den jetzt hin?“
„Wat habt ihr mit ihm vor?“
Die Fragen wurden immer lauter, und schließlich bekam das neugierige Volk seine Antwort, mit einer ruhigen Stimme wurde gesprochen .
„Ihr guten Leute, seid unbesorgt, der Junge wird auf die Mondlichtung gebracht, dort wird er genesen und sein Ritual erhalten“.
Mitlerweile war die Prozession am Magierturm angelangt und erklomm die lange, gewundene Rampe nach oben und dann verschwanden sie im Eingang.
Das schnatternde volk erging sich in Spekulationen und es dauerte bestimmt noch eine ganze weile, bis sie sich zerstreuten.

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