[A-RP] Gerüchte in Sturmwind

Als sich die Nachrichten von den Anklagen an den Großmarschall und Lady Jassillia Steinhof von Zar langsam verbreiteten, ertönte eine Schiffsglocke vom Hafen. Es schien von dem Kul Tiranischen Kriegsschiff „Zuversicht“ zu kommen, was im Hafen vor Anker liegt. Nach wenigen Minuten konnte man erkennen das sich Leute in grüner Marineuniformen am Pier sammelten und nach und nach zum Schiff übersetzen. Vielleicht die Crew oder andere Gäste? Andere Gäste die gerne für Gespräche oder Geschäftliche Verhandlungen an Bord gehen wollten, wurden abgelehnt und nicht aufs Schiff gelassen. Neugierige Landbewohner hätten beim genauen hinsehen einige Offiziere am Bord entdeckt die mit ihren Fernrohren den Hafen absuchten, was es wohl sei?

Seit ein paar Monaten, war das Büro vom Handelshaus Evermore nun schon wie leer gefegt und auch die Inhaberin war wie vom Erdboden verschluckt.
Hin und wieder konnte man eine große Dame, mit drei Kindern und etwas dümmlich wirkendem Mops beobachten wie sie in die Fenster des Hauses sahen, oder sich bei dem einem oder anderen Bürger erkundigte, dabei sichtlich besorgt.
Doch die Bemühungen der Dame scheinen erfolglos zu sein. Hin und wieder wurde mal ein Suchblatt aufgehangen, welches jedoch schnell wieder entfernt wurde frei nach dem Motto `Lieber doch nicht.’

Hier und dort haben Gerüchte den Lauf gemacht, dass die Frau mit der weißen Haarsträhne zuletzt auf dem Gut Löwenbrück gewesen sein soll und das man ihre Spur in einem verwüstetem Haus in Eisenschmiede verloren hat.
Spekulationen, über den Tod der Investorin, eine Entführung oder ähnliches.
Genaueres, weiß man nicht.
Fest steht nur, dass die Gilneerin vor über siebzig Tagen verschwand und seit dem nicht mehr aufgetaucht ist.

einige Zeit ist vergangen seitdem die Liegende Wolkenschlange geöffnet wurde. Zwei Stadtbewohner liefen am Lokal vorbei und sahen dort den Besitzer Yao reingehen.

1: „Man schaut der betrübt aus, macht der den Laden zu?“
2: „Nein, hast du das nicht gehört? Angeblich wurde er von seiner Partnerin auf der Hochzeit einfach stehen gelassen.“
1: „Was? Kein Wunder dass er so betrübt schaut, aber dass sowas passiert? Macht er den Laden jetzt alleine?“
2: „Scheint so, traurig irgendwie. Er ist immer so eine Frohnatur und jetzt sowas, hoffentlich geht es ihm bald besser.“

Die beiden gehen weiter ihres Weges und lassen das Lokal hinter sich. In der Zeit ertönte aus dem Lokal leichtes Werkeln als würde dort drinnen etwas getan werden. Später am Tag wurden auch Kiste und Fässer dorthin geliefern

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In der letzten Nacht wurden einige Wände der Kathedrale beschmiert. Worte wie Lügner und Verräter prangerten in großen Buchstaben an den Gemäuern. Auch ein Schriftzug mit Das Licht wird die falschen Paladine richten konnte man erkennen. Die oder der Täter schien noch vor Sonnenaufgang verschwunden.

Desweiteren beklagen immer mehr Bürger starke Bauchschmerzen, nachdem sie augenscheinlich zuvor Birnen gegessen haben die von einem Bauern aus Westfall stammen soll. Ob die Birnen schlecht waren oder nicht. Wurde anscheinend noch nicht untersucht.

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Am frühen Abend konnte man drei dunkel gekleidete Gestalten durch die Stadt gehen sehen. Nicht sonderlich auffällig, bei den ganzen kuriosen Geschöpfen. Die drei blieben immer wieder bei den Anschlagetafeln stehen, der größte von ihnen, fast so groß wie eine Tür, faselte immer wieder was, von klasse Arbeit, doch sobald die drei sich entfernten, fehlten an den Anschlagetafeln der Stadt die Rekrutrieungszettel der Stadtwache, sowie die Anklageschrift gegen Lady Steinhof von Zar. Einige Stunden später, so zur neunten Abendstunde konnte man im Kanal, zwischen Zwergenviertel und Kathedrale, einiges an Zettel im Gewässer erkennen, sollte die Tinte sich noch nicht bei allen aufgelöst haben, so könnte man noch verschwommen einige Worte erkennen, die daraufhin deuten, das es sich um die abgerissenen Rekrutrierungszettel der Wache und die Anklageschrift gegen die Lady Steinhof von Zar handelt. Diese schien nur der größerer von den drein dort versenkt zu haben, sollte man es gesehen haben.

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Ein Typ, groß gebaut, selbst mit einer Kapuze auf dem Kopf kam vorbei als da wer was ins Wasser warf. Nachdem die drei Helden verschwunden war sah er ins Wasser. Als er erkannte was dort reingeworfen wurde. Schnaufte er amüsiert.
„Soso, bezahlen die nun kleine Hampelmänner oder sind das getarnte Ordensmitglieder? Schon traurig wenn man Mist baut und dann nicht mal öffentlich gegen die Vorwürfe stellt. Kleine von Zars. Damals wolltet ihr mich am Galgen sehen und nun, holen eure Intrigen euch ein. Machtgier ist was ungutes für Paladine…“
Zurück blieb eine alte Dame mit Eimer. Die natürlich alles hörte. Geschwind lief sie nach Hause und erzählte am nächsten Tag alles beim Kaffeeklatsch. Immer diese Tratschweiber

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Auch ein junger Mediziner sah sich das aus der Ferne an, wie die halbstarken anfingen die Anklageschriften zu entfernen. Etwas verwundert beobachtete er die Gestalten weiter und konnte sich das Grinsen nicht verkneifen.
Da muss aber jemand wirklich Mist gebaut haben und will es nun vertuschen. Aber so offensichtlich? Und die Anklage fällt dabei ja nicht weg. Ich denke diese Paladine sind nicht besonders . . . helle“, lacht der Kerl leise und dreht sich schnell weg, bevor diese Gestalten ihn bemerken und ihm das Lachen noch vergeht.

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Zwei Männer unterhalten sich vor der Arbeit beim Kaffee am Hafen.

Typ 1: „Kalle . . . in dem Bundhaus brannte die ganze Nacht das Licht. Die letzten Tage war keiner da und jetzt machen die die Nacht durch? Packen die, bevor der Mopp anfängt alle Lichtdiener zu meucheln?“

Typ 2: „Ich bin nicht Kalle und keine Ahnung was die machen. Die sind doch alle irre. Gestern hörte ich den Paladin zu Kindern sagen, sie sollen ja kein Obst essen, oder so.“

Typ 1: „Die spinnen doch, diese Lichtis. Das ganze Gold ist den wohl zu Kopf gestiegen.“

Typ 2: „Und die jungen Paladine rannten auch die Nacht umher und ich wette sie suchten panisch Geld. Ich habe da so einen jungen Kerl gesehen, der irgendwas in seinen Umhang wickelte und es dann panisch wegbrachte. Marli meinte er habe es in einer Ecke angezündet. Die wollen doch Beweise verbrennen.“

Typ 1: „Sicher wieder etwas Korruptes. So . . Briefe wo die sich schreiben das sie ganz viel Geld haben und andere halt nicht . . . .“

Stille tritt zwischen den beiden ein und beide scheinen über diese komische Theorie nachzudenken.

Typ 2: „Klingt logisch. Ich würde dir auch schreiben, wenn ich reich wäre und du lesen könntest.“

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Eine junge Frau schaut durch die Gassen. Mehrere Male wandert ihr Blick auf die Mauern von Sturmwinds, wo noch zuvor die ganzen hässlichen und schrecklichen Zettel hingen Na, endlich! Diese erbärmlicher Mist ist endlich weg! Meine Gebete wurden endlich erhört! Diese Schei… die, die Wache da von sich gibt! Eine Anklage?! Ha! Das ich nicht lache! Fluchend sind diese Worte der Frau, die wohl noch bis zu Ende der Gasse hörbar sind Die Erben von Zar haben sicherlich NICHT solch einen Dreck am Stecken! Sie beschützen uns! Sie sind für uns da! Und jedes verkackte Mal sind sie wenigstens mitgekommen! Nicht wie diese erbärmliche Stadtwache, die sich gerade ihren Spaß und ihre Freizüge daraus nimmt, irgendwelche Anklagen zu schreiben! Neeein, die sind natürlich die Beste der Stadt! Oder von Azeroth! lachend, schallend lachend, ertönt die Stimme der Frau Wer auch immer es war, sehr gut gemacht! Da stolziert die Frau dann auch schon weiter und verschwindet in irgendeiner anderen Gasse

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Am frühen Abend kam eine Frau mittleren Alters im Waisenhaus an. Sie ging hinein und kam erst ein paar Stunden später wieder hinaus und übernahm die Schlüssel die ihr die Leiterin des Waisenhauses übergab. Eine Person sah das und sprach darauf hin eine andere Person die gerade vorbei kam an.
1:, Gibt es eine neue Matrone im Waisenhaus?"
2:, Weißt du es noch nicht, die jetzige Leitung geht in den Ruhestand
und ihre Tochter führt das Waisenhaus weiter.
1:, Nein dass wusste ich nicht, danke für die Auskunft
Die beiden nicken sich dann nochmal zu und setzten ihren Weg fort. Währenddessen ist die alte Leitung schon weggegangen und die neue Leitung wieder in das Waisenhaus hinein.

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Immer mehr Menschen der Stadt beklagen sich über schwere Bauchschmerzen. So das es sogar geschah das das Lazarett der Kirche sich wieder füllte, wo doch grad erst die Kaldorei so langsam es verlassen konnten. Um was genau es sich dabei handelt, ist noch nicht bekannt. Anscheinend scheint sich auch nur der Bund auf dem Kathedralenplatz sich darum zu kümmern. Fragte man die Leute was sie gegessen hatten, waren die Antworten stehts Birnen oder Äpfel aus Westfall. Verteilt von jungen Mädchen. Viel wird auf den Straßen getuschelt. Ab und an fällt sogar das Wort „Stratholme“.

Außerdem prangerte wie durch ein Wunder der Aushang der Wache, was wohl eher eine Kopie war, wieder am Anschlagbrett. Aber nicht nur da. Wer heute Morgen durch die Straßen ging, konnte an viele Häuserwänden diesen Aushang sehen. Auf denen die Namen der Angeklagten rot eingekreist sind.

Welch ein Chaos diese arme Stadt. Neben den ganzen Aufregungen zur Anklage des Kommandanten der Königswache und auch der berühmten Paladin. Wurden am Morgen die ersten Todesfälle gemeldet einiger Leute die von den verbotenen Früchten naschten. Doch da dies vermehrt im Lazarett der Kathedrale stattfand, konnten die Diener des Lichtes sehr schnell reagieren. Desweiteren wurde ein weiterer Korb an Birnen gefunden. So schien er nahe der Schiffswerft versteckt worden zu sein. Der Korb samt Inhalt wurde vernichtet, doch ob sich davon noch niemand vorher bedient hatte ist unbekannt.

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Nachdem die Inhaberin vom Handelshaus Evermore, mittlerweile fast achtzig Tage verschwunden war, konnte man letzte Nacht das Licht in jenem Handelshaus wieder brennen sehen.
War sie etwa wieder da? Oder war es ein neuer Besitzer? Oder ein Einbrecher?

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Nach dem die Aushänge der Großadmiralin verbreitet worden sind, konnte man im laufe des Tages mehrere Fregatten der Marine erkennen die Passagierschiffe und Frachtschiffe, die den Hafen von Sturmwind ansteuerten, stoppten. Nach einer Weile durften die Schiffe weiterfahren, ob was gefunden wurde? Scheint Verschlusssache zu sein. Unter den Fregatten der Marine konnte man auch ein Kul Tiranisches Kriegsschiff ausfindig machen, es schloss sich dem Verband der Schiffe von Sturmwind an. Für den ein oder anderen Händler ein großes Ärgernis aufgrund von unnötig vergeudete Zeit und Gold, natürlich.

Einige Laienbrüder der Kathedrale unterhalten sich. Endlich war wieder Ruhe in den Hallen eingekehrt und sie konnten sich etwas verschnaufen, nachdem sie ein Skelet vom Pavillon abholten. Sie waren doch was verwundert, hatte der Paladin den Apfelkorb, welchen er so vergeblich suchte, zwar gefunden aber scheint dennoch sauer zu sein über einen kleinen Zettel, auf dem niemand etwas lesen konnte, war die Tinte zu verwischt. Der Paladin hat es wohl fast jedem Laienbruder unter die Nase gehalten und rum geflucht das jemand den Zettel wohl unlesbar machte oder man alle an der Nase herumführt. Aber die Nacht verbrachte der Paladin mit seinen Leuten auf dem Friedhof und nur die Leichen störten sich an seiner Wut.

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Nachdem das Handelshaus Evermore oder besser gesagt, dass Büro durch die Abwesenheit der Inhaberin wohl nun ziemlich verwahrlost war, machte sich jene zusammen mit den einen oder anderen helfenden Händen daran das Büro wieder auf Vordermann zu bringen.
Man konnte sogar von außen beobachten, wie darin aufgeräumt wurde, einige zerstörte Gegenstände entsorgt und neue angeschafft wurden.
Noch am selben Abend, fanden sich dann auch einige Plakate an den Anschlagtafeln von Sturmwind.

In den frühen Morgenstunde unterhalten sich am Hafen ein Hafenarbeiter und ein Obdachloser

Hafenarbeiter: „Hey Tom hast gehört, schon gehört am Friedhof gabs heute Nacht Randale?!“
Tom der Obdachlose: „Ne, was issn je schon wieder passiert?“
Hafenarbeiter: „Da ist ein Grabstein zerstört worden, gehörte wohl so ner Adeligen. Was man noch drauf Lesen konnte wahr von Eisenbeiß. Keine ahnung wer von der Familie da gelegen haben soll!“
Tom der Obdachlose: „Du meinst den der Familie der Ehemaligen Hauptmann von Eisenbeiß? Des riecht nach Ärger!“
Der Hafenbarbeiter nickte knapp und ehe er was erwidern konnte hörte man schon die Stimme des Vorarbeiters der ihn zur Arbeit an trieb und das Gespräch verstummte.

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IC:
Ausgehängt am Schwarzen Brett der Stadt, in feiner geschwungener Schrift geschrieben, hängt das folgende Pergament

DRUIDE oder ERNTEHEXER GESUCHT!

Gesuch:
Ich bin auf der Suche nach jemanden, der mir Hilfe zu leisten vermag bei der Weitergabe des Worgenfluches auf eine einzelne, weitere Person.

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Demzufolge brauche ich jemanden, der nicht nur mit der Verwandlung an sich Erfahrung hat, sondern mit seinen Kräften notfalls selbst für einen reibungslosen Verlauf sorgen kann. Reine Kräuterkundler und Beginner der druidischer Lehren muss ich leider vertrösten. Leichengrasextrakt aus Rabenflucht habe ich nämlich bereits und weiß auch es einzusetzen.
Eine helfende, erfahrende Hand wird gesucht.

Gegentausch:
Neben sauber verdienten Geld aus dem Kriegshandwerk, bin ich einstweilen bereit auch über andere Zahlungen zu sprechen, ist es doch bei den ein oder anderen geläufig, statt Geld zu verlangen nach einem Gegengefallen zu fragen. Was kann ich anbieten?
Schwertunterricht von länglichen Einhand- und Zweihandschwertern kann ich bis zum Fortgeschrittenen Niveau geben, was darüber hinaus geht verlangt nach mehr als diese Hilfeleistung, um die ich hier werben möchte. Als Zweitware biete ich meine Talente als ehemaliger Söldnerhauptmann an.

gez. Neomar Thallast alias Shrar

OOC:
Worgenfluch IC und den Vielschreiberfluch OOC. Leider werde ich diesen nicht so schnell los und würde darum gerne jemanden, der ebenfalls mehr als 1-2 Blöcke zu schreiben bevorzugt, für diese kleine Angelegenheit anwerben wollen. Schreibt mir einfach ingame via Brief oder schreibt Eure Antwort hier ins Forum.

Zwei Personen unterhalten sich am frühen Abend in der Nähe des Hafens.

Person 1: „Siehst du das?“

Person 1 deutet in der Abenddämmerung auf eine kleingewachsene Gestalt die ihren Weg am Hafen entlang schreitet.

Person 2: „Die Kleine da drüben?“ Er winkt beschwichtigend ab „Die treibt sich in letzter Zeit öfters in der Stadt herum. Versucht wohl ihr Wild zu verkaufen. Hat Haare auf den Zähnen, aber ihre Ware soll recht passabel schmecken.“

Person 1 nickt verständlich und reibt sich an seinem Kinn.

Person 1: „Hm… gegen einen ordentlichen Braten oder ein paar Eberrippchen hätte ich nichts einzuwenden.“

Person 2: „Angeblich bekommst du nur das was sie gerade mit sich schleppt.“ Da wird einmal kräftig mit den Schultern gezuckt „Doch für ein paar Münzen mehr hat sich schon so manch einer gern die Hände schmutzig gemacht.“

Person 1:„Vielleicht werde ich sie mal ansprechen.“

Da wenden sich die beiden auch schon wieder ihrem ursprünglichen Thema zu und die kleingewachsene Gestalt mit Bogen und Köcher auf dem Rücken ist zwischen den hohen Mauern verschwunden.

Ja ist denn heut schon Winterhauch? Nein? Aber wer hat denn da in ganz Sturmwind an einigen Ecken kleine Körbchen hingestellt. In jedem dieser kleinen Körbe befanden sich süße und knallrote Äpfelchen. War da nicht vor kurzem was mit Äpfel und Birnen? Jedenfalls ließen es sich einige nicht nehmen von diesen Leckereien zu kosten. Vorallem die Obdachlosen, wer konnte es ihnen verdenken? Am nächsten Morgen hörte man auch, dass sich das Lazarett erneut gefüllt hätte mit Personen die über schwere Bauchschmerzen klagten. Die Moral aus der Geschicht, esst fremde Äpfel nicht.

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