[A-RP] Gerüchte in Sturmwind


(Alystria) #404
Früher oder später erreichen die ersten Gerüchte zum Ehrenduell zwischen Astaria Arcados und dem "Eisenmann". Ein Sieg für den "Eisenmann". Doch zeitgleich mehren sich die ausgesprochenen Gedanken, dass das Ordensoberhaupt eine weitere, zu den ohnehin zahllosen gemunkelnten Affären, mit ihren treuen Gefolgsmann Caverios Serath hatte. Da sich dieser ohne zu zögern bei diesem Duell bis zum letzten Blut, mit der Macht des Lichts gar in den finalen Schlag des Siegreichen stellte.

(Nílson) #405
Am Hafen von Sturmwind sind gerade zwei Arbeiter dabei ein Schiff zu beladen.

"Hast du schon gehört? Gestern waren ein paar Paladine bei der Wache.", sagte der blonde Mann und stellte eine Kiste ab.
"Oh nein, bitte nicht schon wieder eines dieser !@#$%^-*en Gerüchte..."
"Lass mich doch erstmal ausreden. Die haben jemanden gesucht. Jetzt kommts: Einen fahnenflüchtigen Paladin."
Der andere Mann hielt kurz inne und stellte dann auch seine Kiste ab:"So ein quatsch.... sowas gibt es nicht."
"Scheinbar doch. Soll ein Zwerg mit roten Haaren gewesen sein."
Der andere Mann lachte: "Ha! Das ist für ein Zwerg natürlich ein Alleinstellungsmerkmal... rote Haare..."
"Lach du nur. Und der Zwerg soll keinen Bart gehabt haben, habe ich gehört."
Der andere Hafenarbeiter stutzte: "Keinen Bart? Das wird ja immer besser... Haben sie den armen Typen denn gefunden?"
"Keine Ahnung, bin ich Hellseher?"

(Manôn) #407
Geht man in der heutigen Nacht durch die Gasse gegenüber des Schweines in der Altstadt, sieht man an einer Hauswand einen Schriftzug aus dunkelroter Farbe. Blut? Wer weiß... Zu lesen sind folgende Worte, scheinbar mit der Hand an die Wand geschmiert:

"Adelige nehmt euch in Acht...
die Bruderschaft vergisst nicht."


Hat sich da ein Scherzbold ausgetobt, oder sollte man diese Verschmähung der oberen Schicht für bare Münze nehmen?

Einige rote Tropfen auf dem Pflasterstein führen durch die Gasse hindurch bis zum Ausgang zu den Kanälen in Richtung Burg Sturmwind, doch wie abgeschnitten hören die Tropfen auf und man erblickt einen roten, recht dreckigen Stofffetzen aus Leinen. Von der Form her könnte es ein Mundtuch sein.

(Link zum Schriftzug: http://tinyurl.com/drohung-altstadt)

(Thragosh) #410
Noch ehe der Tag angebrochen und die Sonne aufgegangen ist, hat im Schutze der Nacht, sorgsam auf den Schein der Laternen der Sturmwinder achtend, eine Person ihren Weg über den Friedhof gemacht. Das Haar von dunklem Tuch verborgen, selbst die Gesichtszüge scheinbar mit Dreck beschmiert, konnte sie scheinbar den wachsamen Augen der Wachmänner entgehen. Dann, spätestens mit dem Aufgang der Sonne, offenbarte sich aber das üble Geschehen der Nacht:

Das Grab von Tiffin Ellerian Wrynn wurde verunziert. Der Löwe, der auf dem Grabstein thront, trägt ein rotes Mundtuch. Auf der Bodenplatte steht in satten, roten Lettern geschrieben:

NIEMALS VERGESSEN, NIEMALS VERGEBEN.
DIE VERGANGENHEIT RUHT NIE.

(Dorothý) #412
*Wer am heutigen Tage zur Mittagszeit auf dem Kathedralenplatz war, könnte gesehen haben wie die gilnearische Priesterin, welche wohl am ehesten für ihre seltsame, emotionslose Art bekannt sein dürfte, ein Gesteck bei einer jungen Frau leicht rundlicher Art in pinkem Hemd und blauem Overall erstand.

Diesed bestand zu größten Teilen aus roten Rosen, dazu einigen Wildblumen, Friedensblumen und ein paar Veilchen. Gebunden wurde es mit einem weißen und einem perlmutfarbenen Band. Jene, welche in der Kathedrale ware, dürften gesehen haben, dass Dorothy dieses Gesteck dann kommentarlos auf dem Altar platzierte. Frische Blumen? Die Messe kann kommen!*

(Gretah) #413
Gräulich gefärbter Bullmastiff zugelaufen!
Wer seinen Hund vermisst, soll sich bitte bei der Hafenfischerei unten an den Docks melden.


Die Schrift ist so ordentlich auf die kleinen Pergamentstücke, welche in der Stadt überall verteilt sind, aufgetragen, dass es wohl unmöglich die der Fischerein sein kann. Oder doch? Ist aber sicher auch einerlei, vielleicht sollte man sich lieber einmal den Hund ansehen, wenn man den seinigen vermisst.

(Lanrik) #416
Seit nun einigen Tagen scheinen mehr und mehr Bürger darauf versessen zu sein Sturmwind zu verändern. Erst dieser merkwürdige Kerl der auf den Straßen herum lief und Unterschriften für die Gründung einer Bürgerschaftsversammlung sammelte, dann die Leute die um die Kathedrale den Müll aufsammelten. Und dann noch die Leute die den Worgen daran hinderten, die Kathedrale anzuzünden. So langsam könnte man bemerken, das diese Leute ihre zumeist freiwillige Arbeit ernster nehmen als die Wache es mit ihrer bezahlten Arbeit tut.

Ob dies als gut oder schlecht zu bewerten ist muss jeder für sich selbst beantworten
.

(Aldec) #417
In Adelskreisen, aber auch beim gemeinen Volk hört man seit heute davon, dass der Graf von Eichenthal seinen ehemaligen Vasallen, Rayen Falkenstein, aus dem Lehnseid entließ und ihm die als Lehen gegebenen Ländereien um das Örtchen Silberfalke, sowie den Titel des Barons von Silberfalke aberkannte. Somit hat der Graf wohl seine direkte Herrschaftsdomäne vergrößert. Ob er wohl einen neuen Vasallen sucht, der für ihn das fruchtbare Land verwaltet?

(Sarenâ) #419
Sonnenaufgang über Sturmwind. Die letzten Zecher torkeln Arm und Arm gen Bett.

"Has...haste das mitbekommn, Gregger? Aufm...hicks...aufm nächsten Kampfabend...da tritt ne Wache gegen einen aus der Zuflucht an..."
"Uuuh...na das wird sicher witzig."

(Naethan) #420
In den Gassen wird erzählt, dass die Praxis von Doktor Langzahn in Brand gesteckt wurde, während er noch darin war. Vermehrt scheint es ausserdem zu Übergriffen durch Nethermanten. Dämonische Präsenzen werden im Hafen vermutet. Selbst eine der Wachen soll besessen gewesen sein und im Magiersanktum in Verwarung behalten werden.

(Majahna) #422
Etwas geht vor sich, überall in der Stadt tauchen sie auf, dunkle Runen, Blutlachen, Spuren von Nether und Schatten.

Etwas geschieht, hört man es von den Dächern und in den Tavernen.

Etwas geht vor sich, Menschen verschwinden und tauchen auf, verändert, nicht mehr sie selbst.

Etwas erwacht, spürt man es durch die Straßen ziehen.

Etwas geht vor sich, am Leuchtturm des Nachts, waren gesehen merkwürdige Gestalten im grünen Licht.

Etwas triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen

Etwas wie Sünden entstehen aus Unwissenheit.

(Majahna) #423
Kleine Flugzettel flattern durch die Stadt, liegen überall gut sichtbar herum.

Die Hex net tot, die Hex net tot
Beginnen wird nun eure Not

Wenn plötzlich aus dem dunklen Schacht tönt eine Schar von Kröten
Das hat der Stadt nun Pech gebracht, die Hexe nicht zu töten
Ihr leidet bleibt für immer hier, ein anderer nimmt den Platz der Hexe ein
Die Stadt wird hungern, niemals satt, niemand wird mehr glücklich sein

Die Hex net tot, die Hex net tot
Am Anfang ist nun Eure Not

(Majahna) #424
So findet man des Morgens an den Anschlagtafeln der Stadt Pergamente, beschrieben mit einem Gedicht.

Viel ist passiert in letzter Zeit,
der Dämon kommt aus der Dunkelheit,
kam in die Stadt, so sagt man still,
weil er all die Seelen holen will.

Und die ihm Einlass hier gewähren,
das Licht als Heilig steht´s verehren
und sicher mit Magie vertraut,
wie eine Hexe, die Zaubertränke braut.

Rüstungen aus Stahl und Gold,
verdienen nicht stehlen den Sold,
sich vor den Schatten zu verstecken,
niemand verdächtigt die edlen Recken.

(Aldec) #425
Ein Aushang findet sich an den wichtigen Schwarzen Brettern der Stadt.

"Im Namen seiner Majestät und der Kirche!

Am heutigen Tage wurde ein pandarischer Händler (knapp zwei Schritt groß, etwa einhundertfünfzig Stein schwer, orange-gelbfarbene Augen, etwa vierzig Winter) in einem Kampf in den Mauern der Stadt getötet. Der Orden des Silberlichts sucht nun Euch! Angehörige oder Freunde werden gebeten, sich bei Großmeister Konrad von Eichenthal zu melden, welcher im Todesfall die mittlerweile abgeschlossenen Untersuchungen führte und den Urteilsspruch fällte.

Möge das Licht Euch leiten!"

(Majahna) #426
Des Nachts in den dunklen Gassen hört man Stimmen, wie sie von den Zinnen klingen:

"Ihr hört wie die Flammen flüstern,
Knicken, knacken, krachen, knistern,
Wie das Feuer rauscht und saust,
Brodelt, brutzelt, brennt und braust?
Ihr seht wie die Flammen lecken,
Züngeln und die Zunge blecken,
Wie das Feuer tanzt und zuckt,
das Lager verschlingt und verschluckt?

Riecht ihr wie die Flammen rauchen,
Brenzlig, brutzlig, brandig schmauchen,
Wie das Feuer, grün rot schwarz,
Duftet, schmeckt nach Schwefel, Pech und Harz?
Fühlt ihr, wie die Flammen schwärmen,
Glut aushauchen, wohlig wärmen,
Wie das Feuer, flackrig wild,
die Stadt in warme Wellen hüllt?

Hört ihr wie die Kinder schreien,
Familien sich durch es entzweien?
Seht ihr wie die Menschen hadern?
Gefriert das Blut in ihren Adern.
Wenn kleiner wird die Feuersbrunst,
übrig bleibt nur der in Dämonengunst.
Auch wenn ihr es wohl wisset schon,
wir sind viele, wir sind die Legion!"

(Alêxah) #427
Gestern wurde angeblich jemand am Hafen erschossen.
Ein großer Auflauf bildete sich und den Gerüchten nach, übernahm ein alter Paladin der Silbernen Hand erste Ermittlungen.
Jedenfalls bis die Wache dazu kam.

(Svarthuldr) #429
"Die hatten doch tatsächlich auf der Straße Münzstapel aufgetürmt, was wundert's mich da, dass die Leute aufeinander losgingen."
Ein anonymer Händler

"Häch, diese Jungspunde. Zu meiner Zeit wäre es nicht denkbar gewesen, dass man seinen Münzbeutel anderen zeigt." *schüttelt verdrossen den Kopf* "Das ganze Haus sieht aus, als wäre ein Goblin in die Luft geflogen! Und wer soll für den Schaden aufkommen? Häch."
Käthe Neuberg, Großmütterchen

"Ha, haha, das hättest du sehen sollen! Die haben alle zeitgleich versucht, in das Haus zu kommen, steckten dann in der Haustüre fest und erst als die Wachen kamen, ging es drinnen fröhlich weiter, und dann auch noch oben unter dem Dach! Und die anderen saßen weiter draußen und haben ihre Münzspiele gespielt und getrunken! Das ist eskaliert, ha, haha! Du hättest die Gesichter der Wachen sehen sollen, als sie ankamen! Das halbe Haus stand später in Flammen, pffrrr!"
Ein gutgelaunter Mann mit Gießkanne

"Ich sag's dir! Der Kerl ist aus dem oberen Stockwerk geflogen, im Kanal gelandet und nahe Tims Angel EXPLODIERT! BAMM! Und dann hat das Dach auch noch Feuer gefangen! Wohooo! "
Mark, Fischer in Sturmwind

"... Stuhl gegen meinen Kopf bekommen. Thomas fiel die Treppe hinunter und oben hat der alte Mann gezetert und seinen Stock geschwungen! Arme Emma! Und wahrscheinlich hat niemand daran gedacht, das Geld mitzunehmen..."
Ein verprügelter junger Arbeiter mit angesengter Kleidung und wirren Haaren

"Ach, da saßen nur drei junge Leute und haben friedlich ihre paar Silber gezählt. Aber irgendwer hatte einen Plan entwickelt, wer sie ablenkt und wer das Geld stiehlt. Blöderweise war man sich da nicht einig, und schon sind die Fäuste geflogen. Ist wohl irgendwie ausgeufert, und dann haben sie sich im Haus weitergeprügelt, und dann kamen die Wachen. Ist natürlich einiges zu Bru- was? Ach, lass' mich in Ruhe. UND NIMMST DU DIE FINGER DA WEG!"
Ein sauberer Mann in guter Kleidung

"BERGE VON GOLD UND SILBER! *hicks* Woah! Es müssen mindestens vier dutzend Leute gewesen sein! Ach, was red' ich, da, HUNDERTE! Die halbe STRAßE hat gebrannt! Ich hab da sogar ein ganzes BATAILLON an Soldaten gesehen! Und FÜNFZEHN *hicks* GREIFENREITER von Sturmwind, die Wassersäcke auf die zerstörte Straße warfen! Gibst du mir noch'n Bier aus? Na, komm, nur *hicks* eins noch!"
Bolgen Vollkorn, Thekenkrieger

"Zähle niemals dein Geld auf offener Straße, Bursche. Niemals. Das kann böse enden. Hat man ja gestern gesehen. Mein Mann hat sogar seine Haare verloren. Jetzt muss ich mir einen anderen suchen. Mit ihm kann ich mich ja nicht mehr blicken lassen."
Lieschen, Barbier

(Zynervá) #430
Zwei Fischer unterhalten sich am Morgen:
Fischer Eins: "Hast Du schon gehört? Heut Nacht soll'n Gnom abgesoffen sein"
Fischer Zwei: "Echt? Wo? Inner Pfütze?"
Fischer EIns: "Neee.. bei Olivias Teich. Hat erst mit ner riesigen Axt geangelt, und dann - ZACK! EInfach ins Wasser gezogen worden!"
Fischer Zwei: "Die Spinnen die Gnome..."

(Zhanjao) #432
Einer von vielen Stammkunden von Reese, führt ein Gespräch mit demselben...

Stammkunde: Ey, Reese. Ich hab heute Abend wieder diesen Typ gesehen.

Reese: Woher soll ich wissen, wen du meinst?

Stammkunde: Ich weiß auch nicht! Ich kenne auch nicht sein Namen... Aber ich sehe ihn auch oft hier hocken.

Reese: Und was ist mit dem?

Stammkunde: Naja, ich hab ihn schon so oft dabei gesehen, wie er die Stadtmauern verlässt, in Richtung Wald geht und erst vielleicht eine Stunde oder auch zwei wieder in die Stadt zurückkehrt... Mit Blut an den Händen!

Reese: Hat der Typ schwarze Haare die zu zwei Zöpfen gebunden sind?

Stammkunde: Kannst du etwa meine Gedanken lesen?!

Reese: Ach, schön wär's... Nein, aber ich weiß vielleicht wen du meinst. Sei unbesorgt, der geht nur Abends jagen.

Stammkunde: Mit seinen bloßen Händen?

Reese: *nickt knapp* Jedoch hat er trotzdem ein "Hilfsmittel".

Stammkunde: Hm... Seltsam. *nimmt ein Schluck aus dem Krug*

(Arcados) #433
Vor einigen Monaten kündeten erste Gerüchte über sinistere Gestalten, die über die Ufer des Dämmerwaldes kamen. Vagabunden, alt, mager und gekrümmt, gehüllt in schmutzige und einfache graue Roben, welche zwielichtig durch die Wälder des östlichen Elwynns nah der Kammwacht krauchen.
Seither mehrte sich die Kunde über düstere Machenschaften und grausige Rituale. Gar von Opfern, gleichsam Mensch wie Tier, kündeten die unheilvollen Warnungen, die man jener Tage nahe der Kammwacht vernahm. Beschwerden erschrockener Bürger häuften sich. Mehr Begegnungen, mehr Überfälle, mehr kryptische Runen gezeichnet mit Blut.

'Sie sind vom Wahnsinn befallen' sagen jene, die einen Angriff überstanden. 'Sie wagten die Route über Westfall.' 'Sie seien aus dem finstersten Loch des Dämmerwaldes gekrochen.' Manche sprechen sogar vom Pass der Totenwinde. "Rattenmenschen" werden sie genannt. Rattenmenschen, ob ihrer Angewohnheit, nur des Nachts aus ihren Verstecken zu treten und Unheil über das Land zu bringen.
Doch tat der verantwortliche Posten der Wache nur nichts bis wenig. Einige Soldaten verweisen trotz Skepsis an den Verantwortlichen Leutnant Tom Riven, einer der Stellvertreter.
Und jener sprach einst öffentlich, keine große Gefahr sollen diese Menschen sein. Vergleichsweise klein im Verhältnis zu Murlocs, Gnollen oder Wölfen. Hat er Recht?

Die Kirche des Heiligen Lichts, genauer, die Klingen Tyrs, scheinen sich diese Sache genauer anzusehen. Von einem Kampf künden nun die neuerlichen Gerüchte. Einem Kampf, einer ausgebrannten Scheune, einem geretteten Opfer und einem Dutzend toter 'Rattenmenschen'. Und doch bleibt die Befürchtung, dass dies noch nicht alles war und die vorerst eingekehrte Ruhe trügerisch ist.