[A/H-RP] Gerüchte in Dalaran

<Im Höhepunkt der Winterhauchs-Stimmung finden einige Päckchen - Weiß mit Blauer Schleife - ihren Weg auf die Türstufen und in die Briefkästen der Dalaraner Händlerschaft. Verkäufer, Handwerker, Tavernenbesitzer…jeder Arbeitende Dalaraner bekommt eines, adressiert an den Inhaber oder das Geschäft.

Im Inneren des Päckchens findet sich ein kleines Etikett, den Absender preisgebend. Die Zeilen ‚Frohes Winterhauch! - Silberfeders Schreibwaren‘ enttarnen die Beschenker des Inhaltes des Päckchens. Darunter zwei Tintenfässchen - jeweils 15 Mililiter - mit der Aufschrift ‚Schneeweiß‘ und ‚Morgenrot‘ vollendet mit einem Winterhauchlichem Verschluss. Eine Tüte mit Schokolade in Federform findet sich ebenso! Vollmilchschokolade, die zart auf der Zunge schmilzt. Und auch ein Paar süßer Augen blicken zu einem. Ein Falki, aus Alter Zeit, mit Winterhauchmützchen begrüßt den Beschenkten.

Zu guter letzt findet sich ein Gutschein im Päckchen. ‚Gutschein für einen Einkauf im Wert von 50 Silber‘ lässt sich klar in einer Metallischen Schrift lesen. Auf der Rückseite des Gutscheines findet sich noch eine Botschaft!
’Erholsame Winterhauchtage an all unsere Kollegen und Kolleginnen. Wir wünschen Euch allen ertragreiche Geschäfte und volle Läden, auch in der Zeit zum Übergang ins neue Jahr! - Mit freundlichsten Grüßen, Magistrix Sensua Silberfeder & Sir Minea Lavey von Silberfeders Schreibwaren’.

Das ist doch ein kleines, überraschendes Winterhauch-Wunder, was?>


Verbildlichung:

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Der graue Vulpera legte die Ohren an und beugte sich etwas vor.
„Das darfst du keinem weitersagen!“, ermahnte er eindringlich, „Wir haben heute echt eine der echten, wahnsinnig teuren Schatzkarten verkauft.“
„Für einen Schatz voller Gold und Juwelen?“ Die Augen der ältlichen Wache glitzerten vor Spannung.
Doch der Vulpera schüttelte den Kopf. „Nuh-uh“, machte er, zweifellos Vulpera sprechend, before er wieder in die Gemeinsprache wechselte. „Für ein Musikinstrument.“
„Ein Musikinstrument?“, fragte die Wache und zog die Brauen zusammen. „Ist es denn ein Instrument mit viel Gold und Juwelen daran?“
Erneut schüttelte der Vulpera den Kopf. „Nein, es ist wohl eigentlich nur so eine komische Laute.“
Jetzt guckte die Wache ganz enttäuscht. Der Vulpera zuckte nur mit den Schultern und fuhr fort: „Aber die ist von irgendeinem heiligen Christopherus, der hoch auf seinen Emotionen war, keine Fährmänner bezahlen wollte und Frauen in Rot mochte!“
Langsam, ganz langsam leuchteten die Augen der Wache wieder auf, bis der alte Mann über das ganze Gesicht strahlte. Und nun war es an dem Vulpera, die Stirn zu furchen.
„Bestimmt liegt noch irgendein toller Zauber auf der Laute!“, erklärte der Vulpera mit gewichtigem Nicken. „Erzähl’ es einfach nicht weiter!“

[Dalaran, am 20. Tag des dritten Monats]

Es war noch zu später Stunde, weit nach Mitternacht, als ein Haufen lustig fliegender, Salto schlagender und flatternder Flugblätter eigenhändig schwebend ihre Wege durch die weiten Straßen und engen Gassen Dalarans fanden. Zum Morgen mag manch ein Bewohner, Besucher oder Händler eines der Flugblätter durch seinen Türschlitz gequetscht, an seiner Fensterscheibe klebend oder einfach um die Ohren gesaust wiederfinden. Teils bewegende Schrift, die verschiedene Slogans von sich gibt, teils explodierender Funkenregen neben der Schrift, die fest und eisern stehen bleibt, mögen entweder irritieren oder faszinieren können.

NEUERÖFFNUNG
Arkanes Allerley - Für allerlei Magisches und was dabei hilft!

Magierbedarf und -reagenzien für Schüler, Studenten, Fortgeschrittene und Meister! Nach nunmehr zwei Jahren öffnet das
Arkane Allerley
unter neuer Leitung erneut seine Pforten!

Rhoningasse 7, in der Nähe des dalaraner Wunschbrunnens, kaum zu verfehlen!

Wo dalaraner Tradition auf neues Wissen trifft!

Animierter Flyer siehe hier!:
https://imgur.com/a/pVd9xXG

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T3 Bild/ Link Support

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<Die Tage ließ sich der kleine Arcana von Silberfeders Schreibwaren dabei beobachten, wie er an ein paar Anschlagtafeln in Dalaran Aushänge aus silbernem Papier aufhing! Darauf eine Kundgebung in geschwungener Schrift und für alle leserlich, natürlich in Gemeinsprache!>

“Frohlocket, der Frühling ist da!

Hat der Winter zu viel Schnee auf den Schreibwaren verteilt? Wurde Stift wie Papier in der kalten Zeit leer? Wird noch darauf gewartet, dass der Drang zu Schreiben wieder erwacht? Oder kann man es einfach nicht abwarten, Eier in den schicken Nobelgärten suchen zu können? Wenn etwas davon zutrifft, lest weiter!

Silberfeders Schreibwaren bietet jeden Freitag des kommenden Monats, beginnend am 1. Tag des 4. Monats , ein ganz besonderes Angebot, laden wir nämlich zu den Nobelgarten-Wochen ein! Von blühenden Waren, zu Schokolade und Hasenohren bis hin zu einem Loskörbchen für ganz besondere Preise ist alles dabei. Freunde der Nobelgärten, Freunde der Natur, des Frühlings wie auch alle anderen Freunde von hochwertigen Schreibwaren dürften wohl mehr als nur fündig werden in unserem Nobelgarten-Wochen-Warensortiment!

Unser reguläres Warensortiment ist natürlich auch noch erhältlich, aber die Nobelgarten-Waren werden nur kommenden Monat erhältlich sein!

Wir freuen uns auf Euch!

Gezeichnet,
Magistrix Sensua Silberfeder, Inhaberin von Silberfeders Schreibwaren”

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An mancher Anschlagtafel in Dalaran mag man neuerdings ein Schreiben wiederfinden. Darauf geschrieben steht, sowohl in Gemeiner als auch Orcischer Handschrift:

„Die Horde wieder in die Stadt zu lassen war ein Fehler! Der Rat der Sechs hat sich einlullen lassen und ist Schwach geworden! Traut ihnen nicht!“

Zeugenberichten nach wurde der Schrieb von einem eher mageren Mann der kurz darauf wieder in der Schattenseite verschwand - und am folgenden Abend mit einem Messer in der Kehle aufgefunden wurde.

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Berichten gelangweilter Wachen der Kirin Tor und geschäftigter Passanten zu Folge, sieht man seit einigen Tagen den Kaffee ausschenkenden Elf und seine gnomische Bulldogge dabei, wie sie sich in die seltsamsten Winkel, engsten Schlupflöcher und merkwürdigsten Verstecke der Stadt stellen. Was genau sie dort tun, das weiß niemand so genau, aber es wird vom stetigen Gezeter einer hellen Gnomenpiepsstimme und beständigen Elfenseufzern begleitet. Was man wissen kann? An jedem dieser Örtchen bleibt eine feine Prise funkelnden Staubes zurück …

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An einem recht regen Nachmittag sah man drei berobte Lehrlinge, bepackt mit allerlei Buch und Zaubermaterial, durch die schwebende Stadt laufen. Mitten im Trott bremste jedoch einer davon - ein junger Gnom - abrupt ab und sorgte so dafür, dass die zwei menschlichen Mitläufer über seine kurze Gestalt stolperten und mit der Nase voraus im nicht vorhandenen Dreck der Dalaraner Straßen landeten. Während die zwei fluchend unter rotem Gesicht ihre Habseligkeiten wieder einsammelten, presste der Gnom seine knubbelige Nase lieber an eines der Fenster des Arkanatelier Sternenglanz und versuchte einen Blick in das Innere zu erhaschen.

„Man, Gyroflux, jetzt hilf doch mal.“ - Brummte das lange, menschliches Elend A zum Gnom hinüber, während es ein Buch von Arkanstaub befreite.

Gyroflux war eher damit beschäftigt, zum nächsten Fenster des Geschäfts zu hüpfen und dort erneut einen Schmierfleck mit der Nase zu erzeugen. „Habt ihr nicht gestern Abend auch dieses laute Kreischen hier in der Gasse gehört? Schwesterlein hat 10 Silber gewettet, dass es ein gigantisch großer Manawyrm war.“

Doch der Mensch A schnaubte nur belustigt. - „Da muss schon ordentlich Zollgold fließen, bevor die Kirin Tor so ein wildes, arkanes Tier in die Stadt lassen.“

„Das habe ich ihr auch gesagt, aber die 10 Silber will sie ohne Gegenbeweis nicht rausrücken.“ - Gab der junge Gnom zähneknirschend zurück und bemühte sich dann doch tatsächlich endlich, den Menschen zu helfen.

Mensch B war bisher still gewesen und hatte lieber die Manakristalle wieder in seinen Beutel gesammelt. - „Naja, groß genug war die Kiste auf jeden Fall und mächtig geruckelt und geglüht hat sie, sodass gleich vier Magier sie in das Arkanatelier levitiert haben.“

Gyroflux starrte den Mensch B perplex an und wusste zunächst nicht, was er antworten sollte. Er murmelte nur irgendetwas unverständliches, doch die Augen lagen ganz fest auf dem silbernen Aushang auf der hellen Tür und prägten sich das aufgedruckte Datum, den dreizehnten diesen Monats, ein. Schließlich gab es hier immernoch die Möglichkeit, zehn Silber zu bekommen und in der Kiste war doch nicht wirklich ein gigantisch großer Manawyrm gewesen… oder?

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Dalaran, die Stadt der Sterne. Friedlich liegt sie da, geradezu gemütlich kann man seine Runden durch die Stadt drehen. Aber das Übel lässt natürlich auch in dieser Stadt nicht lange auf sich warten. Es hat grüne Haare und mehrere Koffer in Händen und sein nächstes Opfer bereits gefunden.

Hallo Sie! Ja, genau Sie! Dass ich sie hier noch erwische. Ist es nicht schön hier? Ich bringe gerade meine Koffer zu meiner Tante, das Winterhauchfest verbringe ich ja immer hier, der Trubel in Eisenschmiede bekommt mir immer so schlecht und nach all den Jahren, die ich im Kerker verpasst habe, muss ich hier mal richtig einen drauf machen.

Ach und wo ich sie hier gerade schon auf frischer Tat ertappt habe… wie sie hier so über die Straße tappen. Da hab ich doch zwischen dem Portal und hier schon was gehört, also von verschwundenen Magiern. Mein Vetter zweiten Grades, den ich dahinten gerade sehe, wie er um die Ecke kommt, der hat mir vorhin schon erzählt, das hier wohl jede Menge Magier vermisst werden oder vermisst werden wollen. Jahaha, sie hören richtig.

Gerücht:
Also, ich habe da gehört, dass es Momentan wohl jede Menge Nachfragen nach Magierinnen gibt. Also genaugenommen nach einer! Dieser ollen Magiepomeranze Stillwasser. Da gibt es wohl jemanden der schreibt so komische Briefe mit Fragen über ihren Werdegang an die örtliche Verwaltung. Kennt man ja, wenn man jemanden Aushorchen will. Wo sie wohnte, wo sie gelernt hat, wie viele Männer sie im Bett und Dämonen erschlagen hat. Oder anders herum. Bei Magiern weiß man ja nie. Dabei ist die doch schon seit Jahren Tod. Also offiziell ja Verschwunden. Aber wir wissen doch, wenn diese ollen Magier ihre Leute auf Missionen schicken und die dann Jahre lang nicht wieder auftauchen. Ist ja klar. Tod. Naja ist nur komisch wenn dann jemand Fragen stellt. Aber vielleicht ist das ja auch nur ein Erbe, diese Magierinnen habe ja alle jede Menge Kinder gehabt. Vielleicht will da jetzt jemand seine Ansprüche geltend machen. Ich sehe das schon kommen.

Gerücht:
Und dann gibt es da noch so Einen, der schon länger nichts mehr von sich hat hören lassen. Irgend so ein Gnomischer Magier, Nalt hieß er glaube ich, - ein Visionär unseres Volkes - hat sich wohl vor Jahren in seinen Turm eingeschlossen und ist seit dem nicht wieder rausgekommen. Angeblich erforscht er die Abwesenheit von Freundschaft. Ich nenne das ja mal gewagt. Ich könnte ja nicht einfach alle meine Kontakte kappen und verschwinden. Da müssen mich schon die Dunklen schnappen und in ein Verlies werfen. Aber selbst das hat mich nicht aufgehalten und was mir ja am wichtigsten ist, ich kann sie in dieser finsteren Welt doch nicht alleine lassen. Wo komme ich den da hin. Oder noch schlimmer, Sie!

So jetzt muss ich aber los, mein Vetter hat mich vermutlich gesehen, er wechselt so verdächtig die Straßenseite, wenn ich mich aber spute, dann krieg ich ihn noch. Als bis demnächst!

Und dann wetzt die kleine Gnomin auch schon los, ihrem nächsten Ziel entgegen, das in der Entfernung ganz plötzlich anfängt, vom Gehen ins Laufen zu wechseln, scheinbar egal wo hin, nur nicht der Gnomin entgegen.

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