Ist aber offenbar so. Klar können sie es rein theoretisch sehen, aber es wird über die Gildenbanken nicht verfolgt, schlichtweg aufgrund der Tatsache, wie sie funktionieren. Geldwäsche über Gildenbanken gilt in der Szene quasi als das sicherste Handelsmittel.
Werden exorbitant hohe Goldmengen zwischen Spielern oder ein paar Millionen übers AH verschoben ohne sichtbaren Zusammenhang, ist das etwas ganz anderes und da kann man schnell Schlüsse ziehen. Bei Gildenbanken ist es aber so, dass diese ja quasi schon an sich die natürliche Funktion hat, dass große Mengen darauf gelagert und von verschiedenen Membern auch zahlreich wieder entnommen werden. Das ist völlig diffus und kann kaum effektiv verfolgt oder eingeschätzt werden.
Klar ist der Goldtransfer über eine Gildenbank schwerer nachzuvollziehen, aber die Gildenbanken sind sicher nicht unsichtbar, wie oben geschrieben.
Ist ja Azeroth und nicht die Schweiz oder die Caymans
„Unsichtbar“ in dem Sinne, dass es quasi unter dem Radar verläuft, weil da kaum bis gar nicht reingeschaut wird. Hatte schon auch seinen Grund, dass es bei den großen Boosting-Communities über Jahre hinweg nicht aufgeflogen ist. Erst, als anderweitig Beweise geleaked wurden, wurde mal interveniert seitens Blizzard.
Blizzard kann aber ja auch nicht alle Gilden unter „Generalverdacht“ stellen. Wieviel Leute haben ne Bankgilde, in der Gold zwischen Chars verschoben wird? Wenn das jedes Mal eine Untersuchung triggern würde, wäre es auch wieder falsch.
RMT gibt’s in WoW seit Release, ebenso wie Bots und Cheater. Blizzard führt da seit knapp 20 Jahren einen Kampf gegen Windmühlen, imho. Solange Spieler Gold kaufen wollen, wird es Anbieter geben, mit allen unschönen Begleiterscheinungen. Das Einzige, was man als Spieler machen kann, ist „melden, melden, melden“ - und dann seiner Wege gehen.
Das Problem an der Sache ist u.a. auch eines, das Blades wiederholt anführt und wenn man es richtig angehen würde, gleichzeitig Bots reduzieren würde. Wenn man überhaupt erwischt wird beim Goldkauf, ist es derzeit einfach so, dass es dazu einlädt, es wieder zu tun, weil die Strafen lächerlich und inkonsistent sind. Würde man die Spieler mit drakonischeren Strafen belegen, würde das der Abschreckung dienen und Gewohnheitstäter ebenfalls aus dem Verkehr ziehen. Das kann einfach nicht sein, dass es für Goldkauf 1-2 Wochen gibt, teilweise ohne dass Items oder das Gold entfernt werden beim Prozess, oder manche Spieler sogar ganz ohne Strafe rausgehen und nur mit entferntem Gold. Dazu noch die Gold-DKP Angelegenheit auf den Classic-Servern, die Spieler massenweise dazu animiert, sich Gold zu kaufen ohne zu befürchtende Konsequenzen und man hat den Salat. Würde man gegen das mal vorgehen, würde das auch den Bottern ganz schnell ein bisschen den Geldhahn zudrehen.
Sicher gibt er normale bankgilden, die gelder zwischen chars hin und her transferieren, aber haben ganz andere merkmale
Zb sind da vielleicht nur paar wenige accounts, bzw chars involviert, dann dürften diese gilden relativ wenig fluktuation aufweisen und nicht zuletzt werden da wohl kaum mengen an gold hin und hergeschoben, wie sie prof. Goldseller verschieben würden
Das ist natürlich selbstredend das dieser punkt auch angepasst werden muss
Klar ist es Aufwand das dort sauber zu verfolgen. Aber die Bots viel schneller zu jagen (unter einem Tag vermutlich wäre nötig) wäre auch aufwendig und sicher noch teurer. Daher ist eben die Verfolgung der Goldkäufer imho einfach der bessere Weg.
Ich dachte es wäre klar das es dann natürlich auch deutlich härtere Strafen für Goldkäufer geben müsste.
In den USA könnte man die Gold Käufer bestimmt abmahnen oder denen die Kosten auferlegen.
Gewagte These. Auf welcher Grundlage?
Könnte, die haben sehr strenge Regeln was Urheberrecht angeht. Vorallem nicht legale Weitergabe von Lizenzen
Diese Regeln hätte ich mal gerne gesehen, auf denen man im Kontext WoW als Betreiber eine Abmahnung erstellen kann / den „Beklagten“ in Regress (Kosten auferlegen) nehmen kann.
Ich wüsste nicht, wie genau das funktionieren sollte oder in welcher Form man hier gegen das Urheberrecht verstößt, wenn man von einem anderen Spieler regelwidrig Gold erwirbt im Spiel.
Wenn man jemanden haftbar machen kann, dann den Vertreiber von Bots oder die Goldanbieterseiten, da diese die Marke „World of Warcraft“ für kommerzielle Zwecke nutzen und damit Gewinne einfahren. Und das passiert in der Regel nicht, da diese ihren Sitz dann z.B. in China haben und man da nicht drankommt.
Es ging um Kaufaccounts bei Ebay, da wäre es möglich den Verkäufer so zu strafen.
Wird auch da nicht gemacht, das ist vollkommen unwirtschaftlich. Ebay selbst hat bereits von Blizzard die Auflagen, derlei Auktionen zu unterbinden, auch wenn Verkäufer natürlich hier und da noch Schlupflöcher im System finden. Was meinst du, was das für ein Arbeitsaufwand und damit auch finanzieller Aufwand ist, erstmal die echte Identität des Verkäufers zu ermitteln und dann noch mögliche Ansprüche geltend zu machen, wenn diese überhaupt bestehen. Was stattdessen gemacht wird, ist dass man die Accounts einfach bannt, die gekauft wurden.
Echt wieso gibt’s da soviele
Ich finde „auf Anhieb“ 230 ebay-Angebote mit RMT - Boosts und Gold, dazu noch einige WoW-Accounts. Eins der „Schlupflöcher“: Die Accounts werden als „Lösungsbuch“ angeboten.
Echt offensichtlicher geht’s nicht
Klar ist das (für jeden, der WoW spielt) offensichtlich, aber ebay kann z.B. nicht alle „Lösungsbuch“-Auktionen filtern und an Blizzard melden, weil der Buchverkauf eben NICHT illegal ist. Es könnte ja auch jemand tatsächlich ein altes Lösungsbuch anbieten, der wäre dann ziemlich „angeschmiert“.
Da hilft dann nur, die ebay-Angebote zu melden (wg. Copyright) und auf das Beste zu hoffen…
Och soviel hoffen muss da gar nicht. Bei beschwerde mit halbwegs plausiblem grund werden die Auktionen offline genommen. Man verliert ja nix nur die möglichkeit eben auf ne Auktion.
Kann ich zumindest so bestätigen da uns schonmal eine Auktionsrecht genommen wurde wegen einer Wischi Waschi begründung. Wenn wir heute in Ebay kucken geht der arktikel mittlerweile wieder durch. Aber wir haben wohl nen Zeitpunkt/Artikel erwischt wo es jemandem nicht gepasst hat. (Genauere Angaben möcht ich ungern machen).
Wie gesagt aber Da kann Ebay schnell eingreifen da sie nur den verkauf verhindern. Wenn man sie aber acc technisch strafen will wirds umfänglicher.