Wie soll denn 3th person VR aussehen?
Bei Ego Shootern erscheint es mir sinnvoll…oder bei Spielen wie Skyrim in der Ego-Perspektive…aber irgendwie widerspricht das Konzept des VR (welches ja simulieren soll, dass der Nutzer selbst in situ ist) allen nicht-Ego-Perspektiven.
Ich meine sogar, wenn man VR mit 3th Person kombiniert, dass sich der Spieler noch weniger mit der Spielfigur identifizieren wird.
Denn dann ist der Spieler durch das VR wie ein „unsichtbarer Gott über der Welt schwebend“ aber in einer Art und Weise, die den Spieler halt fühlen lässt, tatsächlich anwesend zu sein.
Dementsprechend würden dann aber auch andere Charaktere in dieser VR Welt eben als „andere“ Personen wahrgenommen und darunter würde dann auch der eigene Charakter fallen.
Oder ich will mal versuchen es anders zu beschreiben:
Je realistischer es sich anfühlt, dass man als Spieler einer anderen Person bei ihrem Leben zusieht, desto weniger wird man sich als Spieler in eine „nicht der Spieler seiende“ Spielfigur hineinversetzen können.
Die Perspektive des VR erzeugt damit eine größere Distanz zwischen Spieler und Spielercharakter auf Ebene der Identifizierung.
Der Spieler würde sich wohl eher vorkommen wie eine unsichtbare Hand…ein Schutzengel…etc.