Der "Schmutzige-Wäsche-Waschsalon" X - Jetzt wird verknastet

Der Verdacht liegt nahe, da die Schamanen innerhalb der Horde allgemein als Berater von Stammesanführern etc. dienen, ja, das ist richtig.
Hast auch ansonsten Recht, dass man da kaum mehr tun kann als sich gegenseitig Headcanon um die Ohren zu hauen, bis einem langweilig wird.
Mir ging’s auch weniger darum, dir das deutlich zu machen, sondern eher ein paar der übrigen Teilnehmer der Unterhaltung. Bei deinen Beiträgen stimme ich ja größtenteils selber zu.

Es bleibt allerdings die Frage offen, wie weit die Horde sich noch immer auf ihre Orakel, Scharfseher, Geistsprecher etc. verlässt - und wie viele es davon überhaupt gibt.
Was Orgrimmar allein angeht, kann ich mir gut vorstellen, dass je nach dem, in welchem Teil der Stadt man sich aufhält, unterschiedliche Rechtsprechung stattfindet - immerhin gibt es da einen Teil, in dem praktisch nur Trolle leben, einen anderen mit nur Tauren, wieder einen, in dem sämtliche Kasernen und Arenen stehen, die Botschaft mit den kläglichen Resten der Goblin-Slums etc. … ich glaube nicht, dass da jedesmal ein Schamane oder ein anderer „geistiger Führer“ oder wie auch immer man es nennen will anwesend sein kann.

Und ich fürchte, die Hoffnung, dass der Fokus auf die Völker selbst und Azeroth im allgemeinen gelegt wird, kann man getrost ohne Proviant auf hohe See schicken. Wenn überhaupt noch irgendwas an neuer Lore zur Horde kommt, dann gehe ich davon aus, dass Schönwind und Shaw davon überrascht sein werden, wie fortschrittlich und menschlich deren Systeme tatsächlich sind.

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Ich bin für mit Stricknadeln bewaffnete Banditen in OG.

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Ich hoffe ja das irgendwann ein Remake kommt wo noch mal bei Classic begonnen wird. Also nicht die Classic-Server sondern wirklich eine WoW Reboot mit mehr Wert auf Story.

Wobei ich davor auch irgendwie Angst hätte bei derzeitigen Story Schreibern und der Tendenz bei allen Medien „Wokeness“ [Dieser Begriff ist geklaut bei Elfenspalter] > Story wo manchmal seltsames raus kommt. Auf die Gefahr hin das manche es falsch verstehen wollen.

Auch da fürchte ich, dass der Zug abgefahren ist. Blizzard hat sich mittlerweile sehr weit von der ursprünglichen Erzählweise entfernt, wo sich Zeit genommen wurde, eine Storyline aufzubauen und die Hintergründe und Beteiligten zu beleuchten.
Wenn es tatsächlich einen „Reboot“ von Classic aufwärts geben sollte, würde er werden wie Shadowlands und alles was danach kommt - alles sehr hastig, der Fokus nur auf der Aufgabe und nicht auf der „Umgebung“ oder den Charakteren dabei, obendrein eher „farblos“…
Es wird sich kaum Zeit genommen, eine interessante Geschichte zu erzählen. Die Story dient nur als Rechtfertigung für neue Raidbosse.

Plus; Ich glaube, du meinst weniger Identitätspolitik als vielmehr Virtue Signalling. Die Verdeutlichung, dass alles und jeder immer und überall gleich ist, egal woher er/sie/whatever kommen mag.
Zumindest klingelt bei mir mit dem Stichwort Identitätspolitik ein anderes Glöckchen als du vermutlich meintest.

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Ich meine damit eher Checklisten Charakter Einer Schwarz, Einer Asiate, 50% Frauen, ein Nonbinär, ein Homosexueller usw. und die Story dann drum herum geschrieben wird und dann gewisse Merkmale hervor gehoben wird und den Charakter nix anders aus macht als das er eine gewisse Gruppe repräsentieren.

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Kommen sie zur Strafe auf die Strickbank?

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Ja, das wäre eher Virtue Signalling.
Oder Wokeness.
Repräsentation (vermeintlicher) (vermeintlich) unterdrückter Minderheiten der RL-Bevölkerung in einem fiktiven Fantasy-Universum, um niemandem im RL auf die Füße zu treten.

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Kann sein, mit deiner Erlaubnis klau ich mir mal den Begriff von dir und änder den Text weil ich das Gefühl hab das manche es sonst wirklich falsch verstehen WOLLEN um sich aufzuregen.

Mach ruhig. Hab’ die Dinger ja nicht erfunden. :smiley:
Identitätspolitik ist ein im Gegenzug der Wokeness in den Lagern der Konservativen entstandener Begriff. Und wird damit gerne mal als Rechtes Gedankengut aufgefasst.

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Aber ich wünsche dir und allen anderen eine schöne Nacht, ich darf nach Hause. Freiheit!

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Vielleicht steh ich damit alleine aber mich stört wenig das solche Charakter drin sind.
Die Darstellung als so gut wie nur leere Hülle ist das Problem.
Warum ist zb die Sexualität so unglaublich relevant und muss dauernd erwähnt werden wenn sie 0 Storyrelevanz hat?
Wieso haben die meisten der so reingepackten Charakter weniger Tiefe oder Persönlichkeit wie eine Brotscheibe?
Wieso muss so der Fokus auf den liegen während sie kaum nennenswertes zur Story beitragen und dann am Ende die ganze Belohnung / Ehre / was auch immer einheimsen.
Wenn man solche Charaktere reinschreibt wieso wendet man auf diese nicht die gleichen Regeln für gute Protagonisten an.
Oder als ganz neue abwegige Idee mal als Antagonisten. Nicht alle Angehörige einer Minderheit müssen perfekte Engelchen sein. Man kann auch mit durchdachten Antagonisten mitfiebern und diese lieb gewinnen.

So wie es momentan allerdings von vielen gehandhabt wird hat es mehr den Beigeschmack sich mit leicht eingebrachten Sozialpunkten zu schmücken und tut am Ende weder was für die Minderheiten noch repräsentiert sie irgendwie gut.

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Exakt das ist der Kerninhalt des Virtue Signalling. Du zeigst deinem Publikum deutlich: „Hier! Ich/wir stehen auf der richtigen Seite, also seid so freundlich, erkennt es an und kauft deshalb unser Produkt!“
Man muss sich nur einmal ansehen, welche Firmen während des Pride Month im Juni ihre Social-Media-Kanäle auf Regenbogenfarben umstellen und in welchen Regionen das passiert. Europa, Australien, Amerika? Absolut, go for it. Asien, naher Osten etc.? Oh-oh… da könnten die Verkaufszahlen einbrechen, das lassen wir lieber so, wie’s vorher war.
Es geht nicht darum, dieses Mindset so zu vermitteln, wie es sein sollte - als Normalität - sondern im überbetonten Maßstab. Je diverser etwas dargestellt wird, desto repräsentativer ist es und (logischerweise) desto besser verkauft es sich, so das aktuelle Credo.
Dass man allerdings durch diese Penetranz der politischen Korrektheit eher Kunden einbüßt als dazugewinnt - eben weil die vermeintliche neue Zielgruppe gar kein Interesse an der Form der Repräsentation oder dem entsprechenden Produkt besitzt - fällt dabei einfach unter den Tisch, ganz besonders dann, wenn die vormalige tatsächliche Zielgruppe unvermittelt eher das Feindbild des Produktes wird.
Dabei ist dann auch egal, ob es sich um jahrzehntelang etablierte Comics, Filmreihen, Serien oder Spiele dreht.

Im Kern finde ich, dass es viele Möglichkeiten gäbe, derartige Themen in den entsprechenden Medien aufzubereiten - aber wenn man vermitteln will, dass es normal ist, dann sollte man es auch so behandeln und es nicht etwa aufbauschen, bis es gefühlt nur noch sexuelle Minderheiten gibt, während die eigentliche Mehrheit völlig untergeht.
Um ein WoW-fernes Beispiel zu liefern: Aus meiner Warte wurde die Thematik bei Borderlands 3 angemessen gelöst. Ein altbekannter und ein neuer Charakter dort sind ein Liebespaar - beides Männer.
Es wird an keiner Stelle erwähnt, dass das ungewöhnlich sei. Ihre Unterhaltungen wären die gleichen, wenn die Geschlechter andere wären, und die Kommentare der Spielerfigur dazu ebenfalls. Es ist eben einfach so - und fertig.
WoW behandelt es ähnlich (aus meiner Warte jedenfalls, wenn überhaupt) - hier allerdings ist auch noch zu bedenken, dass Blizzard den asiatischen, speziell chinesischen Markt sehr auffällig im Blick behält. Verständlich. Immerhin ist das ein potentielles Milliardenpublikum und damit eine gigantische Zielgruppe.
Allerdings herrschen dort eben andere Werte und Ideale vor als bei uns - also kann man nicht, wie man es tun würde, wenn es nur um die westliche Welt geht, „auf die K-e“ hauen was die Wokeness angeht, und muss eher unauffällig aktiv sein. Also sind entsprechende Charaktere nur am Rande ein Thema, und gewisse Charaktereigenschaften müssen in Dialogen oder spielexternen Büchern versteckt werden, so, dass der handelsübliche Spieler nicht darüber stolpert wie etwa in Questnamen, -texten oder Zwischensequenzen und Cinematics.

Ich… schreib’ mich hier gerade um Kopf und Kragen, glaube ich.
Jedenfalls, worauf ich hinauswollte - im Kern finde ich die Überlegung nicht verkehrt. Aber die Art, wie es aktuell in den Medien der westlichen Welt gehandhabt wird, finde ich mehr als nur störend. Bei vielen Charakteren in Filmen, Spielen und Serien kann man einfach nur feststellen - diese Person hat keine Tiefe, keine Individualität, sie besteht einfach nur aus ihrer sexuellen Identität, ihrer Religion und/oder ihrer Hautfarbe.
Was ich, persönlich, ziemlich schlecht finde, wenn es doch darum geht, dass man den renitenten Teilen der Bevölkerung deutlich machen will, dass an dieser empfundenen und/oder wahrgenommenen Andersartigkeit nichts schlechtes ist, sondern nur der Charakter dahinter relevant sein sollte.
Stattdessen entscheidet man sich eben für die Brechstange, um es den anderen einzuprügeln.

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@Spalterelfen

Mach doch mal 'ne Pause. Ich hab dich nicht mal erwähnt.

So.

Ich freue mich immer, wenn du mir antwortest obwohl du das eigentlich nicht mehr machen wolltest und du eigentlich auch nicht adressiert warst.

Vollumfängliche Zustimmung.
Muss man ja auch mal sagen zwischendruch, wenn es auftaucht. :slight_smile:

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Ich möchte diesen kurzen Beitrag nur nutzen um klar zu stellen, dass der Falk in diesem Forum… nicht ich bin :smiley: Es kann nur einen wahren Falk hier geben - mich Leirix Falk!.. Naja gut, der ist tot.

Ich wünsche euch noch alles Gute. Kuss.

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Kuss zurück.

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Nooooin! Skandal!

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Du lebst in unseren Herzen immer weiter, Schatz.
Aber deine zweimonatsmelderegel hast du nicht mehr eingehalten. :frowning:

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Die Trauer sitzt tief :frowning:

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Egal, Hauptsache ein Falk ist wieder da.
Gruß und Kuss
Arundell :kissing:

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