Hi. Ich würd gern mal das Konzept von Skill debattieren.
Ich spiele schon lange kompetetive Multiplayer games und auch Single Player Spiele, die ich wenn ich sie mochte, immer auf dem höchsten Schwierigkeits Grad spielte oder sie über Addons noch schwerer gemacht habe.
Im Moment beschäftige ich mit mit Arena hier in WoW und bin bei einem rating von 1970. Ich hab festgestellt das ich nicht wirklich viel anders mache als zu Beginn und das mein Rating kontinuierlich steigt. Im PvE war mein Progress eigentlich auch immer so.
Da Spieler viel über Skill und eigene Fähigkeiten reden, dachte ich es wäre was dran. Mittlerweile glaub ich es ist einfach eine Frage wie viel Zeit man investiert. Klar, man will stolz sein auf den eigenen Erfolg. Aber die Leute die erfolgreich in etwas sind, sind normalerweise die jenigen die es kontinuierlich versuchen. Im Endeffekt nutzen alle die selben fähigkeiten und haben mehr oder weniger die selben Voraussetzungen.
Wer mehr Zeit mit den immer gleichen Abläufen verbringt, spult sie am Ende einfach nur mechanisch ab. Es ist kein mystisches Talent, sondern reines Auswendiglernen von Systemen, die für jeden exakt gleich programmiert sind. In einer Welt, in der die Regeln starr vorgegeben sind, gibt es im Grunde keinen echten Freiraum für „besonderes“ Können – nur für Effizienz.
Meinungen?