[Frage] Nachtelfen, aktueller Stand

Hallo, werte Rollenspieler!

Drei Fragen plagen mich und meine Gefährtin:

  1. Da passt der Titel wohl nicht ganz.
    Wie wurde Azshara zur Königin der Kaldorei?
    Was war sie davor?

  2. Wie ist der derzeitige Stand bzgl. Dunkelküste, Eschental, etc?
    Ich hab letztens irgendwas von gelesen, dass sich die Nachtelfen nicht an den Waffenstillstand halten - verständlich - und die Rückeroberung weiterhin im Gange ist.

  3. Was macht Malfurion derzeit? :stuck_out_tongue:

Danke euch!

Gruß!

Die genauen Details sind nicht bekannt. Einflussreiche Faktoren waren ihre goldenen Augen, ihre unglaubliche Schönheit, und ihre Macht als Magierin.

Laut „Exploring Azeroth: Kalimdor“ ist in der Dunkelküste fast nichts mehr am Leben und das Land wird von den Geistern der Gefallenen heimgesucht. Die meisten Nachtelfen haben das Land verlassen, aber die Horde kontrolliert heute noch den nördlichsten Part. Bashal’aran und Ameth’aran wurden zwischenzeitlich ebenso aufgegeben.

Im Eschental halten die Nachtelfen die Sternenstaubspitze (wo Jägerin Jalin das Kommando über die übrigen Nachtelfen hat), einen nicht näher genannten Posten am Zoramstrand, und den Schutzwall von Mor’shan. Der Splitterholzposten und die Holzfällercamps des Kriegshymnenklans sind heute noch in Betrieb, werden aber regelmäßig von den Nachtelfen attackiert. Außerdem haben die Nachtelfen die Talrendisspitze in Azshara übernommen. Es herrscht dort also heute noch Kriegszustand.

Sein letzter Auftritt war im Buch „Shadows Rising“ kurz vor Shadowlands. Aktuell hält er sich bei Nordrassil auf und hat wohl kein Interesse daran, sich am weitergehenden Krieg im Eschental zu beteiligen.

2 Likes

Danke Dir. :slight_smile:

Ich dachte die Nachtelfen hätten die Schlacht um die Dunkelküste gewonnen.

So hatte ich es zumindest seiner Zeit im Geschichtsforum verstanden.

Der Gegenangriff, der mit dem Segen der Nachtkriegerin ausgeführt wurde (sprich das, was man in der Warfront erlebt), ging für die Nachtelfen in der Tat siegreich aus. Im Buch wird es jedoch als „hollow victory“ beschrieben: Ein Sieg, der ihnen nichts brachte.

Das Problem an Exploring Azeroth: Kalimdor ist die überall als sehr fragwürdig angepriesene Erzählweise, denn das Buch nimmt effektiv den veralteten Engine-Stand (Cataclysm) und nimmt diesen als Ausgangssituation für die aktuelle Lore. Es gibt einige sehr zweifelhafte Passagen in diesem Buch, z.B. die Burg Tiragarde vor Orgrimmar, welche die Horde während des gesamten Krieges nicht schaffte, einzunehmen oder zu zerstören, obwohl diese wohl nur von einer Hand voll Partisanen gehalten wurde. Hier werden die aktuellen und veralteten Gegebenheiten der Engine genommen und es wird versucht, zwanghaft „neue“ Lore auf diese zu schustern. Ich z.B. finde es schon fragwürdig, dass man die gesamte Dunkelküste nach dem Sieg komplett verlassen hat, anstatt sich um die Heilung oder den Wiederaufbau dort zu kümmern. Wo die Armee des Dunklen Mondes hin ist, wird auch nicht geklärt, im Eschental kämpft diese wohl nicht.
Dessen ungeachtet ist das Machwerk nunmal offizielle Geschichte, noch dazu quasi aktuellste Quelle für Kalimdor und nach dieser wird man sich wohl oder übel richten müssen.

Dazu rief Tyrande die Kaldorei bereits im Epilog von BfA dazu auf, sich am Hyjal zu sammeln, wie Taeldryn bereits schrieb, wurde dies auch im Roman zu Shadowlands aufgegriffen, als eine kleine Delegation der Horde dorthin unterwegs war. Sie wurden dort von Malfurion, Tyrande, Shandris und Maiev empfangen. Ob nun alle dort untergebracht sind, ob dort neue Siedlungen entstehen, etc. wird nirgends geklärt. Zumal die Flüchtlingssituation in SW auch nach derzeitigem Stand in 9.2.5 unverändert ist.

Kann mich gar nicht mehr daran erinnern das Ingame von dem Aufbruch die Rede war :slight_smile:
Gerade sind einige fleißig am Suchen die eh kleine N11n Comm wieder an einem Ort für RP zu bündeln.

Es stimmt, von einem direkten Aufbruch war nicht die Rede, allerdings sollten von der aus die Schildwachen auf die Suche nach Sylvanas entsendet werden. Dazu gab es noch einen Tweet von Madeleine Roux, welcher ebenfalls grob umreißt, dass der Hyjal zwar nicht die neue Hauptstadt ist, dort jedoch die Kaldorei siedeln.

Eine ganz doofe Frage

Wo/was war vor Darnassus und nach dem Krieg dre Ahnen die Hauptstadt der Nelfen?

Eine definitive Antwort darauf gibt es nicht so recht. Auf Wikis wird zwar Nachthalfen auf der Mondlichtung als administratives Zentrum in dieser Zeit gerne erwähnt, allerdings kommen diese Zeilen immer ohne Quellverweise aus die das belegen.

For many years, the main night elven body atop Mount Hyjal worked tirelessly to restore what they could of their shattered ancient homeland. Leaving their broken temples, cities and roads to be overgrown, they largely chose to live on the land, out in the open or in barrow dens. They constructed very few new homes constantly on the move in patrols, although a small collection of structures were constructed amidst the verdant trees and shadowed hills at Hyjal’s base called Nighthaven and served as the administrative centre from which the High Priestess Tyrande led.

Night elf / The Sundering - Wowpedia


Principal settlement in the Moonglade. Capital of Kaldorei lands following the Sundering until the city was ceded to the Cenarion Circle and the bulk of it’s nonDruid population moved to Teldrassil.

Nighthaven - Earthen Ring Wiki

Was man sagen kann ist, dass es eine richtige belegte Hauptstadt wie sie es zuletzt mit Darnassus oder davor mit Elun’dris, später Zin-Azshari genannt, nicht so recht gab. Die Kaldorei die rund um Hyjal siedelten, formten eher losere und kleinere Siedlungsverbände und ließen die Ruinen des ehemaligen Imperiums unangetastet.