Ironman Challenge

Manchmal denke ich, dass ich süchtig nach Alternativen Charakteren bin, aber sobald ich im Endgame ankomme, frage ich mich: Was spielst du als nächstes?! :smiley:

Das Problem dabei ist, dass ich mittlerweile gar keinen Bock mehr auf das standardmäßige Leveln habe. Ab einem gewissen Punkt wird‘s mir zu anspruchslos und ich mache wieder irgendwas anderes.

Jetzt kam mir die Idee der Ironman Challenge und ich war neugierig, ob das hier schon jemand gemacht hat und wie sie Erfahrungen so waren. Hat es euch Spaß gemacht? Empfandet ihr es als wirklich spannender? Erzählt einfach mal :slight_smile:

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Mein letzter Stand dazu war, dass das mit der Skalierung seit Legion quasi unmöglich schwer wurde, hab seit dem Patch aber auch nichts mehr dazu gehört. Im alten Forum war noch ein Thread dazu.

kann ich mir fast nicht vorstellen. so gut wie jeder mob ist cc-bar und wirklich schwierig ist doch keiner. im notfall wird eben wucherwurzeln gespammt oder sonstiges. vielleicht ist die legion artefaktquestreihe schwer aber die muss man nicht machen oder?

oder darf man bei ironman nicht questen? nur weißes gear usw. weiß ich.

Nicht schaffbar stimmt nicht, es gibt bereits spieler die es geschafft haben 120 z sein, aber es dürfte wirklich wirklich schwer sein

hier findet man alles wichtige dazu und das ranking

http://wowchallenges.com/index.php?Show=IronMan

Doch doch, questen, aber nicht die items anziehen.
kein Buffood keine tränke oder andere stärkungs buffs.

Am sinnvollsten ist es wirklich, seinen Charakter dann dort Listen zu lassen. Da man dann auf dem laufenden bleiben kann wie der Verlauf vom Charakter ist und ob er noch in der Challange mit macht oder irgendwelche kriterien nicht mehr befolgen kann etc.

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Ich weiß nicht, für mich liest sich die Challenge doch ziemlich Spaß befreit muss ich sagen.

Ich persönlich habe mal ganz witzige Erfahrungen mit einem Selffound run gemacht.

Also quasi die Quests ignorieren. einmal in die Stadt gehen um dort Berufe zu lernen und dann als einsamer Wolf in der Wildnis ein wenig Survival-like mit dem zurechtkommen, was man findet.

Also Loot von Gegnern, Truhen etc. pp.

Ich hab das nicht bis Max. durchgezogen, aber es waren trotzdem ganz lustige Stunden mit dieser Spielweise.

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Ich werde am Wochenende mal die Herr der Ringe Challenge machen :slight_smile:

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Wenigstens die erweiterte Kinofassung? :smiley:

Da bin ich mir eben nicht so sicher. Deswegen wollte ich mal horchen was hier dazu so gesagt wird. Ich bin sehr hin- und hergerissen.

Also im Grunde nur Mobs killen, Kräuter und Erze farmen und dadurch dann leveln? Klingt auch gar nicht verkehrt… Mal so ganz ohne Quests grübel

hust nicht weniger Spaß-befreit, als dieselben Dungeons immer und immer wieder zu machen, nur halt mit höheren Zahlen und ein paar Modifikationen. Und das ist der neue Gral in WoW.
Jedem wie es ihm gefällt :slight_smile:

Glaub mir ein paar Rares im Lowlevel Bereich würden dir das gern demonstrieren. Die geben zwar ganz gut XP, aber teilweise zerlegen sie einen im weißen Gear.

Oh, ich gönne jedem seinen Spaß daran, so nicht. Nur für mich persönlich ist diese Challenge nichts, bzw. ist WoW dafür für mich das falsche Spiel.

Dazu ist das Kampfsystem einfach viel zu passiv und auf Skalierungen ausgelegt. solche Challenges passen imo eher zu reaktiven Action-Kampfsystemen, wo hauptsächlich der Skill über Sieg und Niederlage entscheidet und keine Exel-Tabelle im Hintergrund, um es überspitzt zu sagen ;).

Hallo Kalîya!

Mir geht’s immer mal wieder ganz ähnlich wie dir.

Um mal was Anderes zu machen, hatte ich mir vor Längerem mal für den Levelprozess eines neuen Chars ganz eigene Regeln überlegt. Der wichtigste Punkt war, dass ich außerhalb des Chats nicht mit anderen Spielern interagieren durfte. Also v.A. keine Gruppen und kein Handel (auch kein AH).
Das hatte mir aber noch nicht gereicht, sodass ich das Ganze noch auf NPCs erweitert habe. Das hieß, keine Quests, keine Berufe, kein Handel und auch kein Reparieren der Ausrüstung. Ich habe also rein von dem „gelebt“, was ich gefunden habe, und kaputt hieß kaputt.

Als ich einem Bekannten davon erzählte, machte er mich auf die Ironman Challenge aufmerksam.
Das klang spannend und ich habe auch gleich damit losgelegt. Aber so ganz passte das noch nicht zu meiner Vorstellung, sodass ich etwas später zur Bloodthirsty Challenge (ebenfalls auf wowchallenges.com zu finden) gewechselt bin.
Seitdem (dürften inzwischen etwa drei Jahre sein) habe ich immer mal wieder Phasen, wo ich einen Bloodthirsty Char level. Hab mittlerweile diverse davon. Mein höchster ist bisher glaub ich bis Level 72 gekommen, bevor er dann doch irgendwann das Zeitliche gesegnet hat.
Hab jetzt zu Weihnachten erst wieder einen neuen Pala angefangen, den ich die Tage weiterspielen wollte. Wobei ich noch überlege, ob ich nach den aktuellen Regeln spiele, oder einen entscheidenden Teil der alten Regeln beibehalte. Als ich damit angefangen habe, war es nämlich so, dass Bloodthirsty Chars ebenfalls nur graues und weißes Gear tragen durften. Mittlerweile ist auch grünes erlaubt. Mit grünem Gear ist es fast ein bisschen zu einfach, bzw. das war es zumindest vor dem weltweiten Scaling der Mobs.

Was den Spaß angeht… Die Abwechslung tut hin und wieder ganz gut, und die Herausforderung ansich macht mir auch Spaß. Aber gerade die Bloodthirsty Challenge wird nach ner Zeit doch sehr eintönig, da man dort durch stumpfes Grinden levelt, da Quests nicht erlaubt sind. Da brauche ich dann doch immer mal wieder Pausen von. Aber so ab und zu mache ich das wirklich gerne.

Und nochmal zurück zur Ironman Challenge…
Ich glaube, da ist mein höchster Char bisher 36 geworden, und wäre sicherlich auch noch weiter gekommen, wenn ich ihn nicht irgendwann aus Mangel an Charakterplätzen wieder gelöscht hätte (wie gesagt, mich zieht es ja eher zur Bloodthirsty Challenge).

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Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Ich muss mir wohl die Homepage zur Challenge nochmal genauer anschauen. Vielleicht kommt ja für mich auch eine der Varianten in Frage :slight_smile: Zumindest mal zur Abwechslung…

Ansonsten finde ich die Idee von Zumjar irgendwie auch ganz spannend: Als einsamer Wolf im Survival Stil durch die Wildness. Daraus könnte man als Zusatz dann sogar noch eine RP-Story draus machen und hätte direkt noch mehr Abwechslung.

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Mir ist nicht ganz klar, was genau du aussagen willst. Wäre Skill nicht relevant, gäbe es ja keine Ausreißer-Sachen wie z.B. „Fünf Tanks spielen Underrot+15 intime“ oder „Spieler legen aktuelle Raidbosse solo“. Klar ist Ausrüstung (oder die Exceltabelle) ein Teil davon. Aber es ist halt auch eine Sache, das gebotene Toolkit nutzen zu können.
Und gerade bei der Ironman-Challenge ist es ja so, dass man sein Toolkit massiv reduziert, um dennoch voranzukommen. Je weniger an Toolkit man hat, desto mehr Skill braucht man doch, um damit zurechtzukommen.

Ich kann mit einem Auto ans Ziel kommen oder mit dem Fahrrad. Wofür brauche ich wohl mehr „Skill“?

Na der Unterschied ist doch, dass das Toolkit in deinen beiden Beispielen absolut an seine Grenzen gebracht wird, perfekt ausgespielt wird.

In dem Moment, wo ich mir aber fast das ganze Toolkit verbiete, bleibt eben nicht viel mehr als die Excel Tabelle, eben weil das Kampfsystem nicht wirklich reaktiv ist. Du kanns ja z.b. Attacken nicht aktiv ausweichen.

Ich habe viel Respekt vor Leuten, die so eine Challenge wirklich machen. Da gehört viel viel Geduld und vor allem auch Umsicht dazu.

Aber mit den Spielmechaniken hat das alles nicht mehr sooo viel zu tun.

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