RP Gilde - Die Pestdoktoren

An den Ruinen Lordaerons konnte man den Tod förmlich riechen. leblose Körper zierten den Boden der Schlacht - Eine Schlacht die auf beiden Seiten viele Tote forderte.

Asche und Staub vertrübten die Sicht, selbst das grelle Licht der Sonne vermochte keinen Weg durch den Dunst des Krieges zu finden. Eine merkwürdige Dunkelheit und Stille umgab das Schlachtfeld.

Wie aus dem Nichts waren laute, ohrenbetäubende Schreie zu vernehmen. Weit entfernt, doch nah genug um das große Leid und die Qual zu spüren.

Selbst Zeratil einer stolzen und mutigen Kämpferin der Draenei lief es dabei eiskalt den Rücken hinunter

Zeratil: “Leodar, was war das?”

Leodar, der schon als Kind seiner Mutter bei der Versorgung von Kranken half hatte in seinem Heilerdasein noch nie solch schmerzerfüllte Schreie vernommen.

Leodar: “ich kann einfach nichts durch diesen Kriesgsschleier entdecken, aber das was ich höre weckt große Angst in mir und ich glaube wir sollten soweit weg gehen wie möglich von diesem Ort”

Zeratil schaut bestimmend zu Leodar

Zeratil: “Wir müssen helfen, wir haben einen Eid geschworen”
Leodar: “Ihr habt Recht - Verzeit mir, meine Angst hat gesprochen. Geht voran Zeratil, ich folge Euch”

Während Zeratil und Leodar sich rasch aber vorsichtig den Schreien nähern hören sie einen Reiter der ihnen angsterfüllt und schreiend entgegenkommt.

Reiter: “flieht ihr Narren, die Seuche breitet sich aus und tötet einfach alles”
Leodar: “ww w was für eine Seuche?”

Leodar und Zeratil können die Worte des Reiters kaum verstehen, da die Schreie immer lauter werden und der Reiter nun schon ein gutes Stück entfernt ist.

Als sie sich umsehen und sich der Schleier langsam verflüchtigt, gefriert ihnen fast das Blut in den Adern - sie können die sich nähernde Seuche und das Ausmaß jener klar erkennen. Sie ziehen sich rasch ihre Schutzkleidung und die dazugehörige Schnabelmaske an.

Zeratil: “Wir müssen so viele wie möglich retten, hört ihr Leodar - so viele wie möglich”

Beide werfen einen prüfenden Blick auf die sich krümmenden, armen Seelen auf dem Schlachtfeld. Ohne ein Wort auszutauschen war ihnen in diesem Moment bewusst, dass sie nicht viel für diese armen Seelen tun konnten. Trotzdem wollten Sie die Kämpfer nicht einsam sterben lassen.

In diesem Moment war es gleich, ob es sich um Kämpfer der Allianz oder der Horde handelte. Diese Art zu sterben hatte niemand verdient. Noch nicht einmal ein grässlicher, stinkender, von minderer Intelligenz geplagter Orc.

Weitere Helfer in Schutzkleidung und Schnabelmasken näherten sich den beiden. Kulthar ein großgewachsener Worge stellt sich vor die beiden und sagt:

Kulthar “Wir haben von einem Reiter im Camp gehört, dass hier draussen zwei Verrückte versuchen die Verletzten zu retten und bei dem Stichwort verrückt wussten wir sofort das Ihr es sein müsst, Zeratil”.

Zeratil: “Stets aufbauende Worte von Euch, aber schön das Ihr helfen wollt”

Kulthar: “wie können wir helfen?”

Zeratil: "versucht die Quelle des Übels zu finden. flüsternd: “Für diese armen Seelen können wir nur noch beten”.

Kulthar spricht mit lauter und erhobener Stimme in die Runde: “Kommt Pestdoktoren, lasst uns die Quelle des Übels finden und jeden der damit zu tun hat unsere Klingen spüren lassen. Für Azeroth…”

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