Server werden neu gestartet, Cachedaten (temporäre Dateien) werden aktualisiert, Patches und Fixes werden aufgespielt. Quasi das, was Dein Windows Betriebssystem macht, nur halt in einem anderen Maßstab.
Ich persönlich stelle mir das etwas vor wie bei mir auf der Arbeit (Telekommunikationsbranche). Wir haben im Backoffice eine Art Schrank stehen, da sind unsere Server enthalten, ähnlich wie riesige PCs. Wenn die mal nicht laufen kommen wir nicht in unsere Systeme, können also gar nicht arbeiten - keine Bestellungen, Abfragen von Daten oder sonstwas.
Natürlich hat das bei B gigantische Maßstäbe im Vergleich zu meiner Firma^^
LG
Koraya
Ich vermute, dass dafür mehrere Leute eingespannt werden dürften.
Bei uns im Büro läuft sowas mit einer Person, die das am Feierabend vom Sofa aus macht. Wir haben aber auch nur eine Hand voll virtuelle Server die auf einem Host-Server laufen. Diese virtuellen Server haben auch nicht die Aufgabe von Gameservern sondern sind File&Print, Domaincontroller usw. Das lässt sich also nicht 1 zu 1 vergleichen.
Ohne hier Details zu verraten: in eine Wartung auf Blizzard-Maßstab ist definitiv mehr als nur eine Person involviert.
Ansonsten sind die in den Beiträge angesprochenen Arbeitsschritte aber schon sehr nahe an der Realität. Die wöchentlichen Wartungszyklen dienen letztlich Arbeitsschritten die entweder im „live“-Betrieb der Server nicht möglich oder zu belastend wären, und was da genau anfällt kann auch von Woche zu Woche sehr variieren - wenn z.B. grade ein größerer Patch ansteht beinhält dies Arbeiten die ansonsten natürlich eher kein Thema sind.
Wir sind allerdings im Laufe der Jahre, dank technologischer Fortschritte, um einiges flexibler darin geworden was sich so „unter der Woche“ machen ließ - die Zeiten als jeden Mittwoch mal die Server für 8-24h nicht zugänglich waren sind entsprechend lange vorbei, und unser Ziel ist es so wenig „downtime“ wie möglich zu haben.