5 Tage Wartezeit? Was ist los?
Bitte suchen sie sich einen der anderen (gefühlt) 5000 Threads aus in dem dieses Thema behandelt wird!"
Ja, BIS ZU 5 Tage Wartezeit für Tickets, die vom System als weniger dringend eingestuft werden.
Corona ist los.
Du solltest vielleicht mal Nachrichten einschalten, das Problem existiert in Europa seit reichlich zwei Monaten.
Stimmt, hat bestimmt nichts mit dem Sparkurs zu tun der da gefahren wird und mit der Entlassung der ganzen Mitarbeiter in genau dem Sektor.
Support leisten wäre natürlich unmöglich im Home Office…
Aber stimmt, die Copy Pasta schmeckt im HQ natürlich besser. ![]()
Spätestens mit Corona wären die Entlassungen sowieso fällig gewesen - schließlich kannst Du jetzt aufgrund der Hygiene-Auflagen ein Großraum-Büro nur noch zu ca. 20% mit Mitarbeitern vollstopfen als vorher - Stichwort 2 Meter Abstand und so…
Du unterstellst, dass alle Mitarbeiter halbwegs aktuelles technisches Equipment für Home Office zu Hause rumstehen haben.
Aus eigener Erfahrung in meiner Firma darf ich Dir sagen: Du liegst meilenweit daneben. Was ich da so in den privaten Haushalten gesehen habe, gehört ins Museum, aber nicht per VPN mit Firmennetzen verbunden!
Davon abgesehen: Aufgrund DSGVO und Co. sind Firmendaten/Kundendaten auf privaten PCs nicht so das Gelbe vom Ei…
Tja, zwischen der Heile-Welt-Theorie und den wahren Leben da draussen liegen ziemlich große Unterschiede. Das wirst Du auch noch erfahren, wenn Du irgendwann mal soetwas ähnliches wie Berufserfahrung (zum Beispiel im Support) gesammelt hast.
Es gibt Unternehmen die investieren ihre Gewinne, zumindest zum Teil, in die Qualität ihres eigenen Unternehmens und es gibt Unternehmen, welche die eigenen Mitarbeiter lieber verhungern lassen um sich eine Yacht zu leisten, die einen Meter länger ist.
Wenn sich deine „Berufserfahrung“ auf Letzteres beschränkt, würde ich empfehlen den Arbeitgeber zu wechseln. Bei Firmen die nicht nur den Mindestlohn bezahlen und ihre Mitarbeiter bei jedem Furz im Regen stehen lassen, funktioniert auch der Support wunderbar im Home Office. Ob du das mit deinen vermutlich 70 Jahren Berufserfahrung als Supporter glauben magst oder nicht.
Tja, mit all Deinen Unterstellungen liegst Du dennoch daneben.
Nur mal so zum Nachdenken:
Du klingst in Deinen Texten (nicht nur in diesem Thread) heftig frustriert, im Gegensatz zu mir.
Ändert nichts daran, dass es überhaupt gar kein Problem darstellt, vor allem den Support ins Home Office zu verlegen, was bei den meisten Firmen auf Wunsch der Angestellten auch schon vor Jahren passiert ist.
Vor allem nicht, bei derart banalen Supportanfragen mit denen Blizzard umgehen muss.
Falsch!
- nicht jede Privatperson hat einen Internetzugang (ja, auch in meiner Firma haben 15% weder PC, noch Internet oder Smartphone!)
- nicht jede Person hat aktuell die Zeit, um zu arbeiten, sondern ist mit Kinderbetreuung & Co mehr als ausgelastet
- nicht jeder Küchentisch + Holzhocker, nicht jedes 10-Zoll-Netbook-winz-Display entsprechen der Arbeitsstättenverordnung und können, wenn die Berufsgenossenschaft davon Wind bekommt, zu heftigsten Abmahnungen führen
Du siehst: Zwischen „es wäre für alle Mitarbeiter möglich“ (bei uns gibt es übrigens die dringende Anweisung der Geschäftsleitung, das möglichst alle im Home Office zu arbeiten haben!) und „es ist für alle Mitarbeiter in der Praxis umsetzbar“ besteht ein Unterschied.
Und dieser Unterschied sorgt eben dafür, dass bei uns in der Praxis nur ca. 70% der Arbeitsplätze belegt sind, und zwar in Summe von „im Büro“ und „im Home Office“.
???
Ernsthaft? ![]()
What?!
Und dafür wurde iwann mal etwas entwickelt, das nennt sich Geld… hab gehört damit kann man gewisse Dinge kaufen. Auch während der Zeiten von Corona.
Also unterm Strich, wenn man nur deine Aussagen als Ausgangssituation hernimmt, hätten 15% kein Internet, obwohl 20% im Büro arbeiten könnten. Problem solved…
Kinderbetreuung ist gerade in Zeiten von Ausgangssperren wie es die letzten Wochen war, auch kein 24/7 Job den man nicht mit gelockerten Arbeitsbedingungen nebenbei hinbekommt… wofür der Arbeitgeber auch nicht verantwortlich ist.
Und die nötige Hardware dafür ist wohl eigentlich eher ein schlechter Witz… aktuell ist jede Firma über jeden Auftrag mehr als nur froh und versucht mit allen Mitteln ihre Kunden zufrieden zu stellen um in dieser Zeit über die Runden zu kommen. Da ist die Beschaffung von Hardware & Büroausstattung wohl das mit Abstand kleinste Problem. Die bekommt man mit Handkuss geliefert.
Nicht außer Acht lassen sollte man, dass sich die Anzahl der Support-Anfragen auch erheblich erhöht haben dürfte. Auf Grund der diversen Einschränkungen des öffentlichen Lebens finden sicherlich mehr Spieler mehr Zeit um in die Blizzard-Spiele einzutauchen und das führt dann auch zu mehr Problemen. 
Selbst bei gleichbleibenden Arbeitsbedingungen, würde sich dadurch die Wartezeit des Einzelnen erhöhen.
Na wenn Du das sagst:
Ich habe im Januar / Februar mehrere Logitech-Webcams c920 für damals 55 EUR gekauft, leider nur 3 Stück.
Ich suche seit 6 Wochen weitere 30 Stück.
ALLE Händler sagen: NICHT lieferbar. Aktueller Preis: Tendenz 300 EUR.
Ich habe mir testweise solche Billig-China-Dinger für aktuell ca. 50 EUR kommen lassen. Angeblich „Full HD, Windows kompatible“.
Yo. Was kann der Schrott? 640x 480 x 15 fps, kompatibel zu Windows 7, grisseliges Bild wie im Horrorfilm. Keine Treiber für Windows 10, Mac OS oder Linux.
=> Mülltonne.
Und ja, sowas wie halbwegs gute Webcams kaufen IST das kleinste Problem.
Bei deiner Aussage mit der Hardwarebeschaffung, merkt man, dass du keine Ahnung hast. Die Firmen, die mit Hardware handeln, haben seit dem Lockdown noch ein höheres Auftragsvolumen als zu Weihnachten zu bewältigen. Das dann aber bitte auch mit den ganzen Beschränkungen, die Corona nunmal mitbringt. Wie Naldo schon geschrieben hat, sind da enorme Preissteigerungen natürlich keine Seltenheit.
Und jetzt erzähl du mir nochmal, dass das kein Problem wäre
Abgesehen von den Preisen für Webcams & Co: überlege mal, was Millionen von Spielern zu Hause machen während des Lockdowns.
Richtig. Zocken. Gerne auch mal Blizzard Spiele (wie WoW). wo der Zugang verloren gegangen ist, die Email geändert werden muß, die Kreditkarte auf einmal abgelaufen ist oder wo der Account vor 7 Jahren gehackt worden ist (ist ja nicht so, daß nicht die letzten paar Seiten des Kundendienstforums voll mit diesen Meldungen sind).
Dazu natürlich die technischen Probleme für Neuinstallation, Verbindungsprobleme, ausgelastete Internetanbieter mit Pings aus der 3000er Hölle etc.
Dazu der große Erfolg von CoD MW / Warzone (und bevor Du fragst: Schneesturm GMs supporten alle Spiele, von COD Black Ops 4 bis zu WoW, es gibt also keine „WoW GMs“), die ersten Schritte für Shadowlands (was erfahrungsgemäß viele Spiele wieder in ihre Accounts reinschnuppern läßt und 8.3 als letzten Patch für WoW und der anhaltende Erfolg von WoW Classic etc.
Dazu sicherlich auch die Entlassungen in Frankreich und USA.
Dazu stimmt auch das, was Naldo generell gesagt hat: nicht jeder hat die passende Hardware zu Hause und nicht jedes Upgrade ist jederzeit lieferbar (abseits von Mondpreisen). Dazu Sicherheitsvorschriften, Datenschutzbedenken (die in den USA möglicherweise etwas relaxter sind als in Europa) etc. Es ist vielleicht nicht der ausschlaggebende Faktor (ich schätze, daß die meisten GMs zuhause warscheinlich schon Mittelklasserechner aufwärts stehen haben), aber es ist ein Faktor.
Und ja, auch wenn es schwer für Dich vorstellbar ist: manche Firmen nehmen etwas mehr Rücksicht auf persönliche Belange von Mitarbeitern und berücksichtigen, daß manche Angestellte auf einmal Kinder zu hause haben, die nicht in der Schule oder Kindergarten sind. In wie weit das auf schneesturm zutrifft, sei dahingestellt, im Falle einer Bekannten, die für eine Anwaltskanzlei arbeitet, wurden den Mitarbeitern massiv entgegengekommen, was das notwendige Arbeitspensum ist.
Alles zu sammen sollte erklären, warum die GMs derzeit gut am rödeln sein dürften.
Dabei sind die 5 Tage schon eine spürbare Verbesserung. Vor ein paar Wochen waren es noch knapp 2 Wochen.
##############################################
Was das Eingangsticket angeht: Problem präzise beschreiben, alle Daten gleich von Anfang an mitliefern. Vielleicht kannt Du ja kurz beschreiben, um was es geht, der eine oder andere hier kann dann aus Erfahrung sagen, was die GMs meist benötigen (oder ob sie überhaupt helfen können).
MfG
War es nicht Mediamarkt, welches den Onlineumsatz um 300% steigern konnte?
MfG
Ich weiß ja echt nicht wo ihr so einkauft…
Ich hab bisher 2x Hardware für mich selbst bestellt, zu den gleichen Preisen wie davor und mit 2 Tagen Lieferzeit von DE nach AUT.
Ebenso hat ein Kollege während dieser Zeit einen komplett neuen Rechner gekauft. Gleicher Preis, geiche Lieferzeit.
Ein bekanntes Unternehmen in meiner Nähe hat es ebenso geschafft, den kompletten Betrieb mit neuer Hardware innerhalb von 3 Tage von Büro auf Home Office umzustellen.
Weitere Bekannte in diesem Sektor hatten bereits vor diesem „Lockdown“ Hardware für Home Office und sind sowieso ohne Probleme umgestiegen.
Ich weiß ja wirklich nicht wo ihr euch eure Probleme bei den Haaren herbeisaugt, aber ich kenne wirklich niemanden, egal ob als Einzelperson noch im kompletten Unternehmen Probleme damit hatte, von Büro auf Home Office umzustellen. Egal ob organisatorisch oder mit der Beschaffung von neuer Hardware.
Speziell weil es mittlerweile auch gängige Praxis ist in meinem Umfeld, das schon seit Jahren Arbeit von zu Hause aus verrichtet werden „darf“, die zu Hause gleich machbar ist wie in der Firma selbst. Vor allem im IT & Support-Bereich.
Ich hatte nichtmal Mädchenmarkt im Hinterkopf. Weiss es nur, weil ein Kumpel bei einem grösseren Händler für Hardware arbeitet. Da gabs auch Preiserhöhungen auf einzelne Artikel etc
Ich weiß ja wirklich nicht wo ihr euch eure Probleme bei den Haaren herbeisaugt, aber ich kenne wirklich niemanden, egal ob als Einzelperson noch im kompletten Unternehmen Probleme damit hatte, von Büro auf Home Office umzustellen. Egal ob organisatorisch oder mit der Beschaffung von neuer Hardware.
Du weißt, daß Schneesturm in Frankreich sitzt (bei Paris), und sowohl Frankreich generell als auch Paris im Speziellen dramatisch stärker von COVID bestroffen sind? Mit entsprechenden Folgen für alle?
Ich zb kenne gleich 3 Firmen, die auf Homeoffice umgestellt haben, aber noch lange nicht die gleiche Arbeitskapaität/möglichkeiten wie vor dem Lockdown erreicht haben. Telephonlizenzen sind zb ein Problem offenbar (Reservierungscenter haben jetzt ein wenig mehre Leitungen im Schnitt).
Wie gesagt, die GMs arbeiten ja von zu Hause derzeit. Aber es kommen halt mehrere Faktoren zusammen und zusammen treibt das halt die Wartezeit in die Höhe.
MfG
Ich habe auch schon von Unternehmen gelesen, die ihre Mitarbeiter statt in Kurzarbeit zu schicken oder zu kündigen, einfach zeitweise anderweitig einsetzen um zB genau diese Bereiche bestmöglich am Leben zu halten, in Form von Essenslieferungen nach Hause usw…
Wenn man kreativ ist, findet man da auch Wege. Da müsste man halt mal den Aktionär hinten anstellen… aber das ist natürlich nicht im Sinne von Unternehmen an der Börse.
Derartige Probleme kenne ich halt leider nur von Unternehmen, die zu groß geworden sind und schon seit Jahren in einen Tiefschlaf gefallen sind oder einfach den Gewinn über alles stellen. Ersteres fällt gerade im Westen die letzten Jahre bei vielen großen Unternehmen auf, welche die letzten Jahre den Fortschritt komplett verschlafen haben und sich jetzt anfangen zu wundern wieso sie in allen Bereichen Meilenweit von „state of the art“ entfernt sind und nicht mehr mithalten können mit so manchem Konkurrenten aus dem Osten.
fürs erstellen dieses T. kommen nochmal 3 drauf GG ^^