Wie ich zu WoW überzeugt wurde.. und warum ich das nicht weitergeben kann

Es ist 8 Jahre her wo ich Wow das erste mal gespielt hatte, damals sagte man mir nur „ja pvp Server“ Name „Blackmoore“ und gut ist. Das „Pvp“ irgend eine tiefere bedeutung hatte war mir zu diesen Zeitpunkt nicht bewusst. Was ich jedoch zu meiner Anfangszeit erlebte war definitiv eine ganze Priese von Aktion. Hordler kamen in Gruppen und griffen das Startgebiet an. Ich sah einen Bären und viele Personen die diesen angriffen. Ich verfolgte den Kampf als absolute Neuanfängerin, obwohl ich Übung gebraucht habe um mich mit der Steuerung einzufinden, habe ich den Kampf der so explosiv war nicht eine Sekunde aus den Augen verloren. Eine Gewaltige Welle von Energie (Es gab damals einen Zauber, der eine Kranzwelle nach außen verströmte die jeden Mop meines Anfangsgebiets einfach in dieser Druckwelle auslöschte und jeden Verbündeten gleichzeitig heilte (atemberaubend das das erste mal zu sehen). Das war der erste Eindrucksvolle Kampf den ich nach der ersten halben Stunde von Wow mitbekam und werde ihn daher nie vergessen. (Schon als Lowlevel welcher noch nicht einmal eine Idee hat welche Abkürzungen die heute jeder versteht zu bedeuten hatte)

Das zweite was ich mich an den selbigen Abend erinnern konnte, war das mich eine Person eingeladen hat. Sie erklärte mir geduldig den Chat, bis ich es überhaupt geschafft hatte darauf zu Antworten. So ging es wahrscheinlich Jeden der das erste mal ein Mmorpg angespielt hatte wobei ich in einer Welt aufgeklärt worden bin, die es bis dato schon bereits seit 7 Jahren gab. Der Kampf beeindruckte mich im Startgebiet, da ich Effekte sah, die ich zuvor in keinen anderen Spiel gesehen hatte.

Die Person mit der ich in der Gruppe war, half mir mich zurecht zu finden und von allem weiß ich noch am genauesten das sie mir sagte ich solle immer Abseitz vom Weg laufen. Und das liefen wir. Ständig.

Es war für mich der absolute wahnsinn mich mit jemanden seitlich vom Hauptweg abzuschotten nur um nicht von anderen Spielern getötet zu werden. Diese Art Gefahr verbindete mich überhaupt mit Wow.

Eil/Unsichtbarkeitstränke waren das A und O. Später kamen Goblinsgleiter hinzu, die den Zweck hatten von Gruppenangriffe zu fliehen wenn es heitel wurde.

Es gab mit den Zubehör und Zutaten in Wow immer eine Möglichkeit auch in Hollowcoastscenarien eine Strategie zu entwickeln.

Ich bin über den Werdegang durchgehend froh gewesen, jedoch stellt sich mir immer wieder eine Frage, wenn ich Menschen aus meinen Leben überzeugen will auch mal mit Wow anzufangen folgendes:

Wie soll ich das schaffen? Wie soll ich ihnen dasselbe Übermitteln, was mich dazu bewegte es in dieser Art abnormalen Gefahr als das zu betrachten, was heute mein Zuhause bze Spielwiese ist?

Es gibt keine PvP Server mehr. Wo ist die Gefahr großen gefährlichen Spielern aus den Weg zu gehen? Wie kann ich jemanden beibringen solch Gankinggruppen auszutricksen um zu überleben, wenn dies nun ein Wm off Knopf für mich erledigt?

Die Personen die ich dazugebracht habe sich das anzuschauen haben die ersten Startgebiete ohne Krieg erfahren, sie haben alle danach gesagt das sie WoW überschätzt haben.

PVE sollte eine perfekte ausweichallternative sein und nicht PvP so zu verunstalten, das es Spielern dazu bringt sich ständig Gedanken zu machen, das sie noch nicht bereit wären dies zu aktivieren.

Natürlich könnte ich sie dazu überreden den Endcontent anzuschauen, dann würden Sie ihre Meinung sicherlich ändern, aber soweit kommt es ja nicht einmal.

Die Anfangsgebiete mit „töte xy hier und da“ in langweiligen Pergamentschriftarten wie sie es in jeden beliebigen Handyspiel gibt, beindruckt niemanden heutzutage mehr. Meine Überzeugungskraft stößt langsam an die Grenzen.

Ich verstehe, dass so viele Spieler sich beschweren konnten das sie Ganking in WoW verachten und sich andauernd beschwerten, jedoch A hört man den Großteil dahinter nie bei solch beschwerden, da Zufriedenheit nie Laut geäußert werden muss und B ich es immer noch in meiner Erinnerung habe, das mir es nicht eintrichtert, dass der Grund „Ich befinde mich auf einen PvP Server, weil meine ganzen Freunde auf einen sind und deshalb kann ich nichts dafür“ Ausschlaggebend damals war das ihr den WM Mode eingeführt habt. Das könnte mich heute noch zum Kohotzen bringen.

Ich glaube, die Pvp Server (unausgeschalten von War Mode)
Waren die Highlight bringer überhaupt.

Heute höre ich die meisten sagen, das sie, bevor sie gs 450 haben, das gar nicht aktivieren.

Ja was nun? Ich verstehe das nicht. Also schalten Leute sich darunter aus den Warmode aus, weil sie das Gefühl haben gegen den Myth +20 oder den Myth Schlachtug eh nichts entgegensetzen können, den sie ja hochwahrscheinlich auf Uldum etc. begegnen werden, und ein Sieg ausgeschlossen ist.

Egal aber wie können neue Mitglieder gefesselt werden, wenn sie schon in ihren Anfangslevel gehütet werden?

Was bringt eine gigantisch entwickelte Welt, wenn sie nur nach Anforderungen und Levelabhängigkeit gegliedert ist?

Wo ist der Krieg, wenn nicht unfaire Situationen entstehen können woraus man seine Erfahrungen zieht?

Die ansonsten gegebene Gesamtentwicklung gefällt mir sogar bis heute, jedoch werde ich nie den Gedanken los das die Abschaffung der PvP Server das Richtige war. Eine benutzerfreundliche An/Aussschaltung des Systems ist absolut nicht zufriedenstellend.

Fehler: Überzeugungsprotokoll konnte keine Ergebnisse erzielen.

Edit:

Achja, ich möchte noch etwas ergänzen, meine Thematik bezieht sich auf die Levelanfangsphase, wenn diese annimiert so lange zu spielen, das man überhaupt zur mittelphase gelangt, Dann hat WoW in Sachen Spielerwerbung hinsichtlich schon gewonnen.

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Made my Day :smiley:

Es war sehr angenehm deine sehr…wie soll ich sagen, tiefe ERfahrung in den ersten Schritten auf Azeroth zu lesen. Es ist emotional wohl sehr ähnlich, zu meiner eigenen Erfahrung als ich, ich weiss gar nicht vor wievielen Jahren, den ersten Schritt mit einer jungen Jägerin in Teldrassil machte und ich finde es wirklich schön, dass ich offensichtlich nicht allein vollkommen in diese Welt abgetaucht bin ^^

Tatsächlich fing ich auch auf einem PvP Server an, jedoch ohne diese „ständige Gefahr“ (Bis auf ein Paar Max LvL Hordis die sich stundenlang ihr Gulasch in der Dunkelküste gemacht hatten war nicht viel)

Ich persönlich brauchte die PvP Erfahrung für dieses Gefühl nicht, es war einfach ein Spiel zu spielen und ganz automatisch und ungefragt eine Rolle einzunehmen und darin aufzugehen, ganz fernab unter dem was man hierzulande meist als „Rollenspiel“ versteht.

Ich erinnere mich jedoch auch noch gut an den ersten Angriff auf unseren König, vollkommen Pflichtbewusst (und selbstmärderisch) stand ich da, noch nicht mal Max Level, und habe versucht unsere NPC’s im Getümmel zu verteidigen.

Viele dieser positiven g#efühle beim spielen sind auch mir verloren gegangen, der Kriegsmodus war für mich eine gute, wirklich gute Alternative, ich mag und mochte ihn. Auch wenn ich längst auf einem PvE Server untergekommen war, war es das erte was angestellt wurde als es da war :smiley:

Was heutzutage meine Bekannten nie in dieses Spiel bringen würde, ist die Tiefe von einfachen dingen. Ja es wurde viel vereinfacht und auch ich musste mich vor etlichen Jahren erstmal ein wenig in die Materie einarbeiten. Die wenigen kläglichen Versuche meine Freunde nach Azeroth zu bringen scheiterte jedoch daran, dass das „Spielgefühl“ Flach ist, das man von Inhalten nahezu erschlagen wird, (Nicht Zeitgemäße Grafik ist oft ein argument), oft meist nicht gerade angenehme soziale interaktion mit anderen Spielern…ich persönlich fände es schon hilfreich, die „Neuen“ in einer netten Umgebung im Zusammenspiel ans Spiel zu gewöhnen, jedoch sind Gilden heutzutage gefühlt nahezu …mir fehlt das richtige Wort dafür, Belanglos geworden.

Ich bin mir nicht sicher wie genau ich das umschreiben kann, was mir heute fehlt, ist trotz ausgiebiger tiefer Geschichte, das richtige Spielgefühl, das unbeabsichtigte eintauchen in eine vollkommen andere Welt, ich glaube anderen fehlt eben dieses Gefühl bei den ersten Stunden im Spiel sowie auch bei den ersten stunden auf Max Level, wenn man endlich „anfangen kann zu spielen“ und dann „von Arbeit erschlagen wird“ (Das sind echte Zitate btw ^^) , schwer zu sagen ob es an dem Spiel selbst liegt, welches sich seitdem stark verändert hat - oder an den Leuten und ihren Anforderungen an ein solches.

Jenes wird in SL versucht. Es gibt ein „Tutorialgebiet“ und die Levelphase wird verkürzt. Mal abwarten wie es schlussendlich wird, aber es sollt um einiges moderner wirken.

Das freut mich sehr zu hören und das meine Erläuterung nachvollziehbar ist. Das freut mich


Alle neuen in einen Kochtopf stecken und am besten mit teldrasilischen Kräutern würzen bis sie nicht mehr wissen, wo hinten und vorne ist…

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