Zandalari ?

Kann mich mal eben jemand im groben aufklären wie die Zandalari Trolle nun zur Horde gekommen sind ?

In Classic galten sie ja als kulturell hochentwickelt und darum gegenüber Allianz und Horder neutral eingestellt. Im Grunde wollten sie ja nur die Kultur der Trolle aufzeichnen und bewahren.

Mit Cata kahm der Sinneswandel und durch (Zul ?)
wollten sie nun die sterbenden Trollstämme wieder vereinen.
Allianz und Horde wurden zu Feinden.

Mit MOP der nächste Auftritt als sie sich mit den Mogu wieder verbündet hatten um den Donnerkönig wiederzubeleben auch hier wieder der Feind Allianz und Horde.

Wie kommts nu das die Zandalari plötzlich mit der Horde zusammenarbeiten ?

Wenn du die Story in voller Länge erleben willst:
Spiel dir einen Hordler hoch und zock die Story durch. :slight_smile:

Kurz und knapp:
Wir helfen den Zandalaritrollen so sehr, dass die neue Königin Talanji, die Zandalari als “gleichwertigen Partner” der Horde ergänzt. Was Ex-Warchief Sylvia nicht so gefallen hat.

:smiley: ich hoffe ich hab das noch richtig im Kopf.
Man möge mich berichtigen, falls ein Fehler auftaucht.

LG

3 Likes

Im Prinzip ja.

Kurzfassung:

Wir befreien Talanji und Zul, Zul hintergeht Rastakhan. Wir bekämpfen zusammen mit Talanji die Bluttrolle, verbünden uns mit den Loa und ziehen in Voldun die Schlangen auf unsere Seite.

Daraufhin besiegen wir Ghuun und die Bluttrolle.

Dann kommt die Allianz und greift die Stadt an und tötet Rastakhan. Wir schlagen Jaina zusammen mit den Zandalari zurück.

Allianz beendet Feldzug.

Die Zandalari sind dankbar und verbünden sich mit der Horde.

Wir steht im Text immer für die Horde. :wink:

3 Likes

Dafür ist leider absolut keine Zeit =/

Befreien ? Wer hat die gefangen genommen ?

Find diesen permanenten Gesinnungswandel der Zandalari halt nur mega bescheuert. Ist halt wie mit Jaina heut pro Horde morgen Contra Horde und übermorgen wieder pro Horde.

Sehr schade! Die Story auf Hordeseite ist recht nett gemacht.

Noch ein Kurzabriß.

Die Zandalari haben sich schon immer als höchste Kaste, Priesterkaste, Loakaste unter den Trollen, als was besseres gefühlt. Nach dem Untergang und dem Auseinanderfallen haben sie sich mehr um sich gekümmert.
Mit MoP mussten sie ihren Pakt mit den Mogu erfüllen und bekamen wieder Allmachtsfantasien, Vereinigung der Trollstämme usw. MoP ging kräftig nach hinten los. Dazu kamen innere Probleme mit G’huun und den Bluttrollen. Rastakhan hat sich von seinen Beratern diesbezüglich blenden lassen. Seiner Tochter Talanji hat dann in Begleitung von Zul nach äußerer Hilfe gesucht. Auf dem Weg zur Horde wurden sie von der Allianz gefangen genommen. Die Horde hat sie aus Sturmwind befreit und auf Zandalar geholfen. Damit haben sich die Zandalari den Fraktionskrieg Horde-Allianz mit eingehandelt. Rastakhan starb dabei und Talanji ging mit der Horde ein Bündnis ein.

1 Like

Genau das ist was ich nicht verstehe.
Sowohl Horde und auch Allianz waren doch seit Cata erbitterte Feinde.
Grade durch VolJin der die Trolle bereits in Cata so im Stich gelassen hat
und ihnen den Rücken gekehrt hat und sogar die ganze Offensive gegen sie angeführt hat erscheint es mir echt seltsam das sie nun Verbündete in der Horde suchen. Irgendwie totaler murks die Story mit den Zandalari.

Joa, schon…aber welche Möglichkeiten hatte sie denn noch? Abseits der Horde war keine einzige Fraktion abseits der Allianz auch nur annähernd stark genug um ihr zu helfen. Die restlichen Trollstämme sind auch nur noch Reste von untergegangenen Reichen.

Außerdem ist Talanji zwar sehr stolz, aber auch klug. Was bringen alte Feindschaften, wenn dein komplettes Reich gerade zugrunde geht und die Hilfe durchaus möglich ist? Die Horde an sich hat nichts gegen die Zandalari.

Naja, man sollte immer dran denken, das der Feind von heute der Freund von Morgen sein kann. Talanji brach ja auf um hilfe für ihre Heimat zu finden und das sie wusste das sobald die Zandalarie ausgelöscht wären, ein problem für alle wäre, suchte sie bei ihren Feinden nach hilfe, nur das die Allianz nicht zuhören wollte und sie einsperrten. Und Slyvie die davon, glaub durch ihren Geheimdienst , erfuhr brauchte noch verbündete für ihren Krieg, da wie oft gesagt der Feind von gestern ist der Verbündete von Morgen.

Hab’s mal gefixt. :+1:

1 Like

Danke sehr :blush::blush:

1 Like

Das ist dann doch noch ein weniger Komplexer.

Im Grunde haben die Zandalari ihre Neutralität eigentlich nie wirklich aufgegeben bis zu den Ereignissen in BfA als sie Kontakt mit der Horde aufnehmen wollten.

Also…bevor der große Kataklysmus einsetzte, ist Zul mehrmals zu Rastakhan und hat ihm von seinen Visionen erzählt bzw. den Weltuntergang verkündet. Zandalar würde untergehen und nur wenn sie die Insel verlassen wären sie sicher. Das hat die Gesellschaft ziemlich gespalten, da Rastakhan dem keinen Glauben schenken wollte und auf der anderen Seite der bisher größte Prophet aller Zeiten so ein Ding rausgehauen hat. Rastakhan hat ihm dann erlaubt all jene Freiwillige, die mit ihm gehen wollen, zu rekrutieren, seine Schiffe zu bauen und zu tun was er für nötig hält. Schon da gab es viele die glaubten, dass Zul nur seine Macht und seinen Einfluss ausbauen wollte. Er konnte dennoch genug Zandalari überzeugen, um eine kleine Armada aufzustellen.

Diese Armada unter Zul ist dann losgezogen und hat sich auf den Weg nach Zul‘Aman und Zul‘Gurub bzw. zu den anderen Trollstämmen aufgemacht um deren Hauptstädte wieder zu alter Macht zu verhelfen…unter ihrer Führung als neues Imperium, fest in dem Glauben Zandalar wäre untergegangen.

Wir haben ihnen aber den Boppes versohlt und sie sind mit den Resten der anderen Stämme weitergesegelt. Da kam grad passend, dass Pandaria aufgetaucht ist und Zul hat seine Chance gesehen den alten Pakt mit den Mogu wiederzubeleben und sich Ländereien auf Pandaria zu sichern, als das ebenso schief lief, hat er auch noch ein paar Mogu mitgenommen.

Daher: Wir haben eigentlich nur mit einer Fraktion der Zandalari (der Streitmacht von Zul) tatsächlich Krieg in den Östlichen Königreichen und Pandaria geführt, die sich für die offizielle Vertretung hielt bzw. so gehandelt hat.

Auf der anderen Seite waren da aber noch die Zandalari, die einfach auf der Insel geblieben sind und ihr tägliches Leben gelebt oder besser wiederaufgebaut haben, nicht ahnend das Zul mit seinen Kollegen überall Stress macht.

Erst nach Pandaria ist die Streitmacht wieder in Richtung Zandalar gesegelt, nur um zu erkennen, dass Zul falsch lag. Sie haben sich wiedereingegliedert, wichtige Position besetzt und schlussendlich den Aufstand angefacht.

…wobei die Frage ist ob Zul nicht schon vorher wusste, dass Zandalar verschont bleiben würde und er seine Chance gesehen hat mit einer Streitmacht (aus allen möglichen Trollen und Mogu) zurückzukehren, die ihm Loyal ergeben sind. Man sieht ja sehr schön ihm Hauptquestverlauf, dass seine Revolution von langer Hand geplant war und wirklich tief reichte. Außerdem zeigt er in der Questreihe um seinen Schüler Vol‘jamba, dass er bei den Visionen auch immer das scheitern oder besser alle anderen möglichen Wendungen einkalkuliert.

Die Bluttrolle waren ebenso schon lange vor dem Kataklysmus da und damit auch der Einfluss von G‘huun. Wäre also nicht abwegig, dass Zul schon länger unter seinen Einflüsterungen stand. Als wir ihn in Uldir besiegt haben, sagte er auch auch: „Wartet… Das is’ nich’ die Zukunft, die ich geseh’n hab’…“

8 Likes

Wunderbar so macht die Story Sinn, vielen dank für die aufklärung :smiley: