Das Game wird dann schnell absterben, wenn man den Fokus falsch setzt und die eigentliche Welt samit guter Charaktertrennung mit Skillung usw. missachtet.
D3 hat da ziemlich viel falsch gemacht wo D2 vieles mehr richtig gemacht hat.
D3 war eher abarbeiten und man hatte das Gefühl nur einen riesigen Akt durchzujagen. Am Ende wars so, als spiele man in der Kampagne nur ein Tutorial und dann sollte es losgehen… Dabei wollten die Leute wieder eine echte Welt haben und die hat man ihnen verwehrt und dabei nur einen Schlauch abgelaufen.
Die fehlende Klassendynamik durch Skillsysteme und der Trennung dadurch machten die Sache nicht besser.
Das man laufend für den besten Spielspaß ins AH gehen musste und sich eine bessere Waffe kaufen, um dann binnen weniger Stufen immer mieser wurde statt durch Talente besser, lies ebenso die Stimmung kippen.
Dabei fühlte sich alles aalglatt an und die Zauber und Talente wirkten teils einfach überladen. Außerdem kam es einem so vor, als spiele man eigentlich in jeder Klasse einen halben bis ganzen Zauberer, weil fast jeder Schlag oder Schuss am Ende mindestens magisch angehaucht war.
Das was D2 so interessant machte, war in D3 nicht drin oder einfach zu entstellt und zu sehr Endgamefokus und Itemtausch, statt das man immer ein Welt-Gefühl hatte.
Zudem man stetig da alleine in seinem Charscreen stand und keine Lobby mehr hatte mit Spielen zum Beitritt und dann wieder die Welt und dessen Akte zu spielen.
Diese ganze Freiheit wurde ersetzt durch 2 Buttons öffentlich, privat und öffentlich wurde man zugeteilt und war wieder sofort in einem Zwang und die Welt war nicht offen und frei…
Das alles funktionierte nicht und man fragte sich schnell wozu und eigentlich wars dröge… Klar wer Rifts mochte und dem es ausreicht stetig sich gegen die Uhr zu beweisen, der keine echte Welt braucht sondern nur Endgame und Wettkampf, der ist damit wohl glücklich… Aber was machen die Millionen Spieler die eigentlich dachten das man das Gefühl aus D2 in D3 hoch 10 erfahren würde, der wurde schnell geläutert.
Denn in D3 bot man eher mehr vom Baalrun-Prinzip bzw. dann später auch noch Sanktuario-Runs zu Diablo selbst.
Es mag sich die Frage stellen, wie man ein besseres Endgame machen könnte. Aber eines muss für ein tolles Diablo Erlebnis gegeben sein und das ist eine funktionierende eigentliche Welt, wo Endgame auch ausgelassen werden kann und derjenige lieber 350 Chars in einer coolen Welt spielt die sich evtl. auf höheren Schwierigkeitsgraden um Passagen und coole Zonen, Bosse und Events erweitert, die aber nicht wirken wie aus der Retorte, sondern wirklich begeistern und man das als coole Sache empfindet, noch mehr Inhalte zu erleben passend zum Schwierigkeitsgrad…
Von solchen DLCs halte ich nicht soviel… irgendwann glaubt man das Game ist eigenbtlich kaputt und die vielen DLCs schrecken mich immer ab. Lieber richtige Add Ons mit neuer Klasse und klugen schönen Ausweitungen des Spieles, die sich 1a einfügen und Freude bringen.
Ich bin ganz klar kein DLC Fan und tue mich sehr schwer diese zu erwerben. Dieses Häppchen-Stückwerk wirkt einfach unfreundlich und ich fühle mich vom eigentlichen Game getrennt…
Außerdem verliere ich immer den Überblick bei DLCs ab einer gewissen Anzahl… Welches ist das erste welches dann und diese bissel Storybrocken… ach nee… richtige Add Ons und gut…