Klassenentscheidung

Hallo zusammen,

da hat es mich auch gepackt. Ich bin süchtig nach Diablo. Ich finde das Spiel grandios. Aber leider schaffe ich es noch nicht mich für eine Klasse zu entscheiden. Mein Höchster Charakter ist mein Druide auf Stufe 24. Er macht auch Spaß, aber ich wollte halt auch mal sehen was die anderen Klassen so können. Ich habe deshalb öfters eine Klasse angefangen, sie dann aber meistens wieder gelöscht da ich die Geschichte schon kannte und am Anfang viele Klassen sehr langweilig sind. Heute habe ich wieder von Vorne angefangen mit den anderen Klassen.

Meine Frage kommt jetzt. Wie lange sollte man eine Klasse spielen bis man wirklich sehen kann ob einem die Klasse Spaß macht? Ich bin Diablo Neuling und hatte bisher mit solchen Spielen keine Berührungspunkte. Bis auf ein paar wenige Stunden in D3. Beim Druiden merke ich halt schon, das so mehr Fähigkeiten dazu kommen und die Gegner mehr werden das es schon was anderes ist als zu Anfang.

Wäre über eine kleine Hilfe hierzu sehr dankbar. Und bitte keine Guides oder Youtube Videos empfehlen. Die Interessieren mich nicht. Ich spiele die Fähigkeiten die MIR am besten gefallen, ganz egal ob man deshalb 0,1 oder 90 % von der Meta entfernt ist. Interessiert mich nicht, ich spiele aus Spaß am Spiel. Danke euch

nabend erstmal,

mmh deine frage kann ich nur so beantworten das es an dir liegt welche Klasse du wählst. Ob einen nun eher ein Nah- oder ein Fernkämpfer liegt muss jeder selbst wissen. Da du ja noch Diablo-Neuling bist schlage ich vor das du vll. die Klassenvideos von Blizzard anschaust und dann aus dem Bauch oder Herz heraus merkst: ja DAS gefällt mir oder der und der Stil oder das Aussehen gefällt mir. Ich persönlich bin auch mit dem Druiden jetzt zu Release angefangen, hatte in der Beta nen Nekro gespielt und von mir aus pausiert um nicht allzu viel zu erfahren. Es liegt halt an jeden selbst welche Klasse er spielen möchte. Aber deine Entscheidung nicht nicht von Guides beeinflussen zu lassen kann ich voll und ganz zustimmen. Ich erkunde ebenso lieber die Welt und kümmere mich kaum darum ob andere Spieler schon in den Alptraum-dungeon sich austoben. Jeder bestimmt doch selbst sein Spieltempo, außerdem bin ich zu alt um mich für ein Spiel anzustrengen…smile.

Also eine Entscheidung der Marke: Spiel Klasse X bis lvl Y und entscheide dich dann, gibt es m.W. nicht. Aber mir haben die Klassen-videos und halt das Aussehen schon geholfen sodass ich weiß. Wenn ich endlich mal das Reiten freigeschaltet habe für meinen Acc werde ich auf Nekromant wechseln.

Ich weiß es ist nicht wirklich eine Hilfe was ich dir schreibe, aber m.M. musst du selbst entscheiden für was du dich entscheidest…

1 Like

Deine Antwort steckt doch schon in der Frage: Der Druide macht dir Spaß, also spiel den Druiden. Wenn er dir irgendwann keinen Spaß mehr macht, kannst du immer noch eine andere Klasse versuchen. Aber das liest sich so, als hättest du deinen Favoriten schon gefunden …

Ob dir eine andere Klasse später potentiell mehr Spaß macht, wird dir keiner sagen können. Das ist extrem subjektiv.

1 Like

Eine allgemin gültige Antwort kann es natürlich nicht geben, ist halt sehr von deinem Spielstil und deinen Vorlieben abhängig.

Ich denke so Level 25 dürften alle Klassen ihr Grundpitenzial erhalten haben, der Necro bekommt da z. Bsp. den Golem.

Dann kann man ohne weiteres experimentieren, mal die Skills wechseln und gucken ob einem dieses oder jenes Setting gefällt.

Bin auch ein Self-Made Spieler ohne Guides und Streamer.
Was soll ich mit Profi-Tipps von Porsche-Fahrern, wenn ich nur eine alte Ente fahre.

Spätestens wenn du merkst das dich die entsprechend Klassenmechanik nicht anspricht - wechseln.

1 Like

Du brauchst erstmal genug Skillpunkte, mit denen du gleich am Anfang experimentieren kannst. Das geht leider nur indem du vorher mehrere Skillpunkte für deinen Account freigespielt hast.

Du wirst schnell merken ob es dir über Stunden, Tage immer noch Spaß macht mit dem gleichen Build rum zu laufen. Zur Abwechslung ist es hilfreich die Klasse zu wechseln oder andere Builds auszuprobieren. Das kommt ganz auf deine Interessen und Spielstil an. Es macht keinen Sinn sich satt zu spielen, Pausen und Abwechslung sind wichtig für die Langzeitmotivation. Probiere also soviel wie möglich aus, bei einem Build und Klasse wirst du sicher bleiben.

1 Like

schwierig zu beantworten,

stelle dir eine liste zusammen mit deinen vorlieben, was für ein typ bist du.

magst du nahkampf hast du mehr oder weniger 2,5 optionen, barb, rogue, druide

diese kannst du nochmal unterteilen, liebst du es richtig schellen auszuteilen und mit wumms auf den bildschirm die gegner platzen sehen, dann druid, barb, oder doch eher geschnetzel dann rogue.

bist du aber eher der typ, der von entfernung spielt, dann sorc oder wl.
willst du allein sein, dann sorc, willst du gewusel in form von „sklaven“ dann wl

dann schaust du dir die klassen auf yt an. gubt genug vorstellungs videos.

damit grenzt du das ganze schon ziemlich ein.

1 Like

Wow, vielen dank für eure Antworten. Natürlich kann mir keiner Sagen welche Klasse mir Spaß macht. Dabei ging es in meiner Frage ja auch nicht. Wollte nur eine Einschätzung von euch haben wann man sozusagen die beste Einsicht hat in eine Klasse.

Aber denke mittlerweile auch um etwas genaueres zu sagen sollte man schon so Stufe 25-30 haben, wie es Zervas schon gesagt hat.

Habe heute Morgen noch den Totenbeschwörer etwas länger gespielt, da er mir von der Fantasie her natürlich gefallen hat, aber er für mich das Spielen mit den ganzen Skeletten nicht gefällt. Jetzt ist er auch schon Level 20 und finde ihn Interessant, weil es mir Spaß macht die Leichen Explodieren zu lassen. :joy:

Aber werde denke ich erstmal die Story und das Spiel mit meinem Druiden durchziehen. Da ich es absolut liebe als Bär durch die Gegend zu streifen und alles kaputt zu hauen :grin:

Also werde ich erstmal mit dem Druiden durchziehen und danach entweder als Totenbeschwörer oder Jäger die Welt ein zweites mal unsicher machen :slight_smile:

Danke euch nochmals, ich war gestern einfach etwas überfordert mit meiner eigenen Entscheidungen.

Dann spiel ihn ohne, es sind ungewöhnliche und eigene Builds die oftmals interessanter zu spielen sind. Man braucht sich vom Namen „Totenbeschwörer“ nicht beeinflussen lassen, spiele ihn so wie es dir besser gefällt.

1 Like

Das Spiel erschlägt einen am Anfang ja auch etwas. Gerade diverse legendäre Effekte, die ja doch etwas mehr sind als „Skill macht x% mehr Schaden“, sind am Anfang etwas unübersichtlich. Da kann ein Effekt schonmal das ganze Spielgefühl umkrempeln. Bei meiner Jägerin sind das diese Shuriken-Wolken-Schraubklingen. Keine Ahnung, wie lange ich dabei bleibe, und ob ich damit Weltstufen 3 und 4 überlebe.

Für mich stand von Anfang an ohnehin die Jägerin als Klasse fest (keine Überrraschung für die, die mich noch aus D3 kennen), und bisher habe ich diese Entscheidung auch nicht bereut. Macht mir auch in D4 Spaß, auch wenn die Spielweise doch sehr anders ist. :dagger: :bow_and_arrow: :dagger:

Kann mich nur wiederholen: Solange es dir Spaß macht, machst du alles richtig. :+1:

1 Like

Ja, hier habe ich mich etwas blöd ausgedrückt. Das mit dem leichen explodieren war damit gemeint das ich einfach, wie immer, die Fähigkeiten genommen habe die mir einfach optisch/spielerisch gefallen. Und ich überraschend feststellen musste, das man ohne Begleiter spielen kann. War blöd von mir ausgedrückt sry.

1 Like

Das mit den Entscheidungsproblemen kann ich voll und ganz nachvollziehen :slight_smile:
Ich habe auch lange zwischen Sorc, Barbar, Jägerin und Druide überlegt.
Die das optische Erscheinungsbild ist Druidin schonmal auf den Vorletzten Platz gerückt und damit dieses Jahr erstmal kein Thema mehr :smiley:
Letzendlich habe ich die Sorc genommen weil ich in Fantasy-Spielen irgendwie dann doch immer bei Magieklassen lande und mir vorgenommen die beiden anderen Klassen aufzuheben für die Seasons. Da muss man ja eh von vorn anfangen, warum also dann nicht direkt mit etwas komplett Neuem :slight_smile:

1 Like

Die Klasse hat mehr Potential als ich dachte und ihre Flexibilität war für mich die größte Überraschung in D4.

1 Like

Auch die einsicht in eine Klasse ist sehr individuell. Die wenigsten werden jetzt schon sämtliche Buildvariationen ausprobiert haben, wodurch sich eine einzelne Klasse komplett unterschiedlich spielen lässt.

Spiel einfach drauf los, der Rest kommt mit der zeit.

1 Like

Ja, und an der Option „geopfert“ im Buch der Toten sieht man auch das beim Klassendesign wirklich nachgedacht wurde um bei anderer Spielweise weder Buch noch Slot zu verschwenden. Keine Klasse vereint soviel Flexibilität wie der Necro.

Man kann ihn als klassischen Tank mit Schild und Selfheals spielen, als Melee DD, Range DD, oder Pets und alles mit Single oder AoE Damage.

Selten so ein gutes und flexibles Klassen Design gesehen.

1 Like

Eine Klassenentscheidung ist erstmal abhängig von der Frage, welche Richtung es gehen soll.
Also Nahkampf, Fernkampf.
Dann entscheidet es sich zwischen den einzelnen Ausrichtungen nochmals.
Beim Nahkampf zwischen schneller Kampf meistens mit 2 Einhandwaffen, dann langsamen Kampf mit Zweihandwaffe, im Falle von einem Gestaltwandlerdruiden ist es die zwischen Bär und Werwolf und dann gibt es noch die Variante, die D4 aktuell nicht bedient und das ist die Einahnd/Schild-Spielweise, welches ein Mittelding zwischen schnell/langsam und offensiv und defensiv ist.

Dann gehen da noch die Facetten rein wie magisch, oder eher rein physisch.

Beim Fernkampf unterscheidet es sich noch etwas mehr, da es hier erstmal zwischen Magie und Bogenschiessen eine grundlegende Entscheidung gibt.

Und dann wird es eben entsprechend interessant, ob welches Element man mag, oder ob man gerne mit Dienern spielt, oder eher sowas wie Blut/Todesmagie.

Von der eigenen Neigung hängt da viel ab und wie die Klassen sich auch anfühlen und die Welt passen. Das ist auch von Spiel zu Spiel unterschiedlich, selbst wenn es die gleiche Klasse von Namen her ist.

Und dann kommen die Aspekte des Gameplays hinzu. Klassenmechaniken z.B., was hier bei D4 kaum ins Gewicht fällt, da die Mechaniken sich im Grunde bis auf den Namen decken und damit die Spielweise sich sogut wie gar nicht unterscheidet bis auf kleinere Abweichungen.

Zudem es in RPGs auch um Hintergrundgeschichte geht und wie dies in der Welt mit der Entwicklung zusammen verbaut ist.

Deine Frage, wann man eine Klasse gut einschätzen kann, ist aktuell teils schwer zu beantworten, weil man gerade erst startet und die Paragon-Bretter noch nicht kennt und vor allem ihre Auswirkungen.
Blizz hat gesagt, dass die Klassen sich dadurch nochmal sehr wandeln und das will ich auch schwer hoffen, weil die Skillbäume alleine und die gleiche Mechanik da bisher recht mau waren.

Wenn du eine rudimentäre Vorstellung der Klasse haben willst, dann bleibt dir erstmal nur die Klassen soweit auszuprobieren, bis du zumindest weit in jeweiligen Skillbaum vorgedrungen ist und da mal die Fähigkeiten probiert hast.
Das ist ja auch kein Verlust oder sowas, sondern ein großer Teil des Spaßes. Diablo 2 hat seine ganze Langzeitmotivation im Grunde auch daraus gezogen, dass man auf unzähle verschiedene Arten die Klassen spielen konnte und sie sich dann auch tatsächlich völlig anders anfühlen und Stärken und Schwächen besessen haben.

Das geht bei D4 und der immergleichen Mechanik und das alles in einem Skillbaum sitzt und man leicht umskillen kann, doch stark verloren.
Daher findet man auch schwer seine Klasse aus der Spielmechanik her, weil sie sich alle ziemlich decken und ihre Motivation daher eher aus einer Hintergrundgeschichte kommen, wenn da Blizz nur etwas mehr investiert hätte.

Also lass dich nicht lumpen und probiere einfach alle Klassen bis Mitte 20 aus und entscheide dann.
Es rennt dir ja nichts weg und du hast Zeit dies alles zu erleben.
Natürlich kann das dann im Verbindung mit einer Story etwas langatmig sein, wenn man in kurzer Zeit immer und immer wieder die ersten 20 Stufen abspult.
Das ließe sich nur dann etwas abmildern, wenn es z.B. verschiedene Startpunkte gegeben hätte je nach Klasse und man das eigentliche Kernland dann von verschiedenen Seiten erspielt hätte können/müssen.
Da es in D4 aber nur die eine Startzone, nunja…da bleibt nur die Wiederholung nur mit anderer Klasse.

Alles Gute fü dich.

1 Like

WOW! :star_struck: Danke für die super ausführliche Antwort. Aber du hast recht und so handhabe ich ja auch. Mir rennt nichts weg und ich werde das Spiel auch voll und ganz in Ruhe genießen und mich nicht abhetzen.

Wie oben schon beschrieben werde ich zuerst den Druiden weiterspielen. Danach werde ich den Jäger und Totenbeschwörer spielen, da es die 3 Klassen sind, die mich persönlich am meisten ansprechen. Vielleicht auch noch den Zauberer. Der Barbar wird erstmal keine Chance bekommen, da ich vermute das er sich sehr ähnlich spielen wird wie mein Bär aktuell.

@valcorius
Ja, das ist mir auch aufgefallen wie stark unterschiedlich er sich einstellen lassen kann. Damit werde ich auch noch viel Spaß haben mal alles auszuprobieren. :slight_smile:

3 Likes

Die Struktur ja, aber in Bezug auf sustain und survival gibt es Himmelweite Unterschiede.
Das sind keine kleineren Abweichungen, es macht schon sehr viel aus ob du Ressourcen automatisch generieren kannst, oder aktiv wieder gewinnen musst, oder nur CDs zum überleben hast, oder Skills die immer oder dann zur Verfügung stehen wenn du es wirklich brauchst. Das mag den meisten egal sein, aber für einen Hardcore Spieler ist die Klassenwahl schon extrem relevant.

Da stimme ich zu. Für mich ist es absolut entscheidend, wie das Paragon Brett sich macht und langfristig, ob Blizz die Klassen nicht nur durch Items stärker macht, sondern durch Talententwicklung und das sehr gerne verbunden mit der Spielwelt über Aufgaben aus Klassenorden oder sowas, statt einfach nur Fähigkeiten zuzufügen.
Ich möchte mir die Sachen und meine Entwicklung gezielt auch erspielen können und es beim nächsten Mal dann anders machen und ganz andere Aufgaben dann erhalten :wink:

Du solltest dem Barbaren auf jeden Fall eine Chance geben.
Für mich war er bisher der immersivste Charakter, vor allem mit einer Zweihandwaffe + entsprechener Skillung.
Eines gleich vorweg, der Barb kommt langsam in Fahrt. Die ersten 10 Stufen wirkt das noch etwas mau. Ich empfinde die Spielweise zw. Bär und Barbaren doch als sehr unterschiedlich. Ach und, nimm beim Barb auf jeden Fall defensive CDs mit, damit du die bei Bossfights passend zündest, sonst wirds schnell eng mit Heiltränken.

1 Like

wenn du des englsichen mächtig bist, FalloutPlays hatte auch n ganz gutes Video dazu gemacht… natürlich sehr oberflächlich, aber durchaus unterhaltsam.

Das mit der Klasse ist halt keine einfache Frage zu beantworten… ich wollte z.b. am ehesten Druide oder Necro spielen… Rogue hat mich überhaupt nicht interessiert. Dann hab ich angefangen Rogue zu spielen weil necro mich nervte und hier steh ich nun 54 level später und liebe die Klasse einfach :smiley:

Also ruhig bissl rumprobieren und gucken was sich gut anfühlt.

1 Like

Gut das du es ansprichst, Builds ändern sich als High Level nicht ohne Grund.

Sowas wie Fortify also „Gestählt“ ist zum Beispiel das schlimmste was eine Klasse während der Levelphase nutzen kann. Eine Schadensreduktion von 10% aufbauen ist absolute Verschwendung von skills und passives.

Wenn man die Bubble permanent oben halten kann wie in einem Dungeon, ist es ok aber 10% Schadenreduktion bleiben ein Tropfen auf dem heissen Stein.