Leas Kaffeestübchen - The (37th) faulty thread for various topics

MRT am Donnerstag ist durch. Hat mich zum Glück nen Kumpel rüber gefahren. Für die Auswertung muss ich aber bis nächste Woche warten. Bis dahin nur Schmerzmittel schlucken und Aktivitäten einschränken.

Naja.
Beim Thema KI kommen oftmals auch viele Hoffnungen, Ängste und noch mehr Unwissenheit zusammen.
Am Ende des Tages handelt es sich dabei um Werkzeuge, bzw. könnte man in mancher Hinsicht zuweilen auch von Elementen sprechen.

Wenn ich wie eine namenhafte Einkaufskette einen Chatbot für Rezepte einsetze, so ist dies sicherlich nett gemeint.
Das die Nutzer aber auch alles daran setzen werden diesen zu manipulieren, sollte aber auch bewust sein, ehe er in den Dienst gestellt wird.

Ich kann schließlich auch keinen Wildwasserpark eröffnen, ohne zuvor zu wissen wie sich Ströhmungen verhalten, ohne die Begrenzungen überprüft zu haben oder keine Rettungsschwimmer einstellen.


Aber ich gehe dennoch stark davon aus, dass sich dieser Bereich in den nächsten knapp 30 Jahren noch wesentlich stärker in der Mitte der Gesellschaft wiederfinden wird.

So wie Google in den letzten 25 Jahren Einzug in jeden Haushalt erhalten hat, so gehe ich davon aus, dass mit Leistungsstärkeren Endgeräten wir immer mehr hin zur persönlichen KI als Alltagshelfer gehen werden.
Schließlich besteht die gesamte Evolution des Menschens aus Informationsaustausch.

Nur haben unsere derzeitigen Hiveminds einen entscheidenen Knackpunkt.
Sie filtern die Informationen noch zu stark zu ihren Gunsten, wodurch die weithin bekannten Blasen entstehen, in denen sich die Leute verlieren.
Von daher wären für die Endverbraucher autonome KI-Systeme die mit ihnen quasi zusammen aufwachsen der Schritt, welcher garantieren würde, dass wir auch mehr von dem finden was wir suchen.
Praktisch wie ein Tamagotchi (wer sich noch an die erinnern kann), welches man ab seinen 14 Lebensjahr bei sich hat und das sich rein nur um die Belange und Wünsche seines Inhabers kümmert, ohne das außenstehende Quellen auf die Entwicklung und Daten zugreifen kann.
Praktisch eine Erweiterung des eigenen Ichs, welches sich mit dem Inhaber entwickelt, wächst und unterstützt.

Eine KI, die mit einem selber aufwächst und nur für die eigenen Interessen arbeitet. Hmmm…

Wenn man sich mal so anguckt, was for Egomanen in der Welt rumrennen und die bekommen dann eine KI an die Seite gestellt, die quasi nach deren Vorbild entwickelt ist, was kommt dann raus, wenn die auf andere KI’s treffen? Könnte mir vorstellen, dass so eine KI dann nicht zu Kompromissen bereit ist, sondern viel eher auf Biegen und Brechen die Interessen seines Vorbildes verfolgt. Das führt dann zu Konflikten unter den KI’s und wenn die immer schlauer werden, weiß ich auch nicht, mit welchen Mitteln die Konflikte geführt werden.

Man könnte es noch weiter spinnen. Da ist irgendein Mensch, der Tendenzen zum Möder, Attentäter oder Amokläufer hat. Wenn der dann noch eine KI an der Seite hat, die in seinen Interessen arbeitet, kann man den ja fast garnicht mehr stoppen. Die KI ist ja schließlich nach seinem Vorbild entwickelt und da kann man der KI noch so oft sagen, es ist falsch, was der macht, sie lässt sich von außen ja nicht beeinflussen.

Damit solche Extreme nicht passieren, müssten den KI’s von vorn herein Grenzen gesetzt werden. Kann man dann aber noch von KI sprechen, wenn sie sich nicht frei entwickeln darf?

Kann man. Schließlich ist der Mensch auch keineswegs so frei wie er gerne wäre oder manchmal denkt.

Im aktuellen Entwicklungsstadium der KIs müssen sich eigentlich fast alle von den Bildern im Kopf verabschieden die aus SF Literatur oder Filmen wie Terminator stammen.

Und die öffentliche KI a la Google oder Bing ist eigentlich nur eine Art Jahrmarktsattraktion.

Im Grunde machen die aktuellen „KI“ Programme nur die Dinge schneller, die sonst Wissenschaftler machen: Daten sammeln, analysieren, Antworten formulieren.

Programme können aber etwas freier Zusammenhänge sehen und postulieren die Mensch gerne übersieht oder eben auch gar nicht vorhanden sind.

Das was KI genannt wird ist ansonsten schon überall im Einsatz: Ampelsteuerungen, Bestellwirtschaft, Rechtschreibkorrekturprogramme und eben Chatsysteme die schon erstaunlich ausgereifter sind.
Aber Kommunikation ist eher nicht deren Stärke.

Auch daran wird geforscht, allerdings hat die Wirtschaft daran weniger Interesse als man meint.
Eine unabhängige KI würde dir ein anderes Waschmittel, ein anderes Deo, andere Essgewohnheiten oder eine andere Automarke empfehlen.
Welche Firma will das schon?

Aber in Japan gibt es bereits Prototypen eines sagen wir mal „Personell Home Butler“.

Dies ist ja schon ein wenig weit hergeholt …

Aber nehmen wir mal Google oder YouTube als Beispiele.
Selbst wenn du dort mit deinem Account suchst, über welchen ja Daten von dir gespeichert werden, so findest du doch recht häufig nicht unbedingt immer das wonach du suchst, sondern von dem sich die Suche verspricht es wäre für dich interessant oder womit sie dich längerfristig auf der Platform halten könnten.

Hätte ich dahingehend aber einen Assistenzen an meiner Seite, welcher merkt, der Junge ist gerade in Klasse X und benötigt für den Unterichtsstoff / dem Semester spezielle Informationen zu einem Thema und ebend kein Wischi Waschi Drum Herum, so würde z.B. nicht Google die gefundenen Daten auflisten oder (raus)filtern, sondern der KI-Assistenz würde dabei helfen die für mich relevanten Daten zu filtern, da dieser eher weiß nach was genau ich suche.
Auch würde er mir Empfehlungen zu Produkten nach meinem Geschmack auswählen und nicht zu Gunsten von Firmen oder Werbeträgern.

Das viele Firmen kein Interesse daran hegen, liegt wohl auf der Hand.
Das es sich irgendwann durchsetzen wird wohl aber auch.
Die Technik ist so rasant vorrangeschritten in den letzten 30 Jahren, dass wir nicht umhin kommen irgendwann die ganzen Apps und Geräte zentral verwalten zu müssen.
Und dahingehend bietet eine solche zentrale KI, welche auf den Benutzer zugeschnitten ist, nunmal die beste Möglichkeit. Zumal sie ja nicht von einer bestimten Marke abhängig sein sollte, um ebend für den Nutzer zu arbeiten.

Nach dem Deutschland Fussballzwerg Japan vier eins überzeugend weggekegelt hat kann nun ja das Projekt Europameisterschaft starten!
.
Was?
.
Oh.
.
Immerhin ein Tor geschossen! Lol. Ich weiss nicht, was ich dazu noch sagen soll. Immerhin viel schlimmer kann es eigentlich nicht mehr werden. Gegen Frankreich werden wir nochmal verlieren, danach wird das Kapitel Flick wohl beendet sein

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Das hast du dir freiwillig angetan?

Und da sagen manche Diablo 4 sei die Hölle…

Hab es gerade in den Nachrichten gesehen. Das war demnach wohl ein echtes Trauerspiel.

Fußball verfolge ich so nicht wirklich, da sind zwei meiner Brüder viel mehr dran interessiert. Nur einmal hab ich wirklich Fußball verfolgt. Das war 2014 die Weltmeisterschaft. Hat angefangen mit dem Spiel gegen Brasilien und dem gigantischen Sieg. War damals gerade im Krankenhaus mit dem Herzen und die Zimmergenossen hatten Kontrolle übers Fernsehprogamm. Da war ich wirklich mal kurze Zeit von Fußball angefixt. ^^

Naja, wenn man in einer Fußballstadt geboren wurde, mehr oder weniger direkt unter dem Stadion kommt man um Fußball nicht herum.

Allerdings war mir auch mein heimatverein immer wichtiger als die nationalelf, die ich früher auch nur zu EM und WM geschaut habe.

Mittlerweile ist mir das zuviel Kommerz und Schönrednerei.
Meiner meinung nach haben wir in den letzten Jahren einfach keine Weltklassespieler mehr.
Das wird sich frühestens in so 6 Jahren wieder ändern, wenn eine neue Generation heranwächst.
Daran wird auch kein anderer Bundestrainer wesentlich etwas ändern können.

Ansonsten ist Fußball für mich eben immer noch nebensache und nicht in meinen persönlichen Top Ten vertreten.

Was is der Unterschied zwischen nem Fußballspieler und nem Bankräuber?

Der Bankräuber sagt „Geld her oder ich schieße!“

Der Fußballspieler sagt „Geld her oder ich schieße nicht!“

Genauso.

Ein uralter Klassiker, aber immer noch wahr und gut.

Also wenn man sieht, in welchen Clubmannschaften sich die Spieler
tummeln, kann man nicht von schlechtem „Spielermaterial“ sprechen.
Aber in einem ruhigen Moment heute morgen(*) bin ich auf den Plan
gestoßen, der dahintersteckt:
nach dem letzten Testspiel wird der Trainer ausgetauscht und dann
wissen die Gegner nicht mehr, wie unsere Taktik is und sind total
verwirrt.

  • Die besten Ideen kommen halt immer aufm Klo …
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Otto for Trainer :wink:
Der heckt die unerwartetsten Spielzüge aus.

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Otto Waalkes? :rofl: :+1:

Bin sofort dafür. Da haben die Gegner null Chance. :rofl:

Oh, schlecht würde ich nicht sagen. Aber eben auch weit entfernt von Weltklasse.

Oder siehst du aktuell auch nur einen einzigen deutschen Spieler für den eine europäische Spitzenmannschaft 100 Millionen zahlen würde?

Ne, glûcklicherweise nicht. Ich schaue mir schon seit ein paar Jahren keine Freundschaftsspiele der DFB-Elf an, seit dem das mehr und mehr zu einer Farce verkommt. Ausserdem bin ich in Urlaub und lass mir die Sonne auf den Bauch brutzeln, ausserdem bekomme ich besseren authentischen Zweitligafussball im Frankenland.

So isses.

Schönen Urlaub noch

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Irgendwie hab ich gerade das Kopfkino, wie Wizz seine marinierten Nackensteaks auf dem Bauch grillt. :thinking: :crazy_face:

Scherz bei Seite. Ich bin echt neidisch. Würd mich auch gerne in die Sonne hauen, aber mein Rücken sagt nein. Genieß den Spätsommer!

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Sagt er ganz frech wo ich wiedermal aufm Sonntag arbeiten muß … geht ja mal garnicht.

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