Hallo zusammen. Ich habe mal eine Verständnisfrage: Wie funktioniert der Ranked-Modus? Ich bin noch nicht allzu lange dabei, aber da muss doch noch etwas außer dem eigentlich Rang eine Rolle spielen beim Matchmaking. Zur Klarstellung: Ich bin ein schlechter Spieler, werde wohl auch nie ein guter sein. Aber egal, ob Bronze Rang 10 oder Unraked-Modus… ich treffe immer auf meilenweit überlegene Gegner mit Top-Decks und sehr guter/taktischer Spielweise. Es macht wie gesagt keinen Unterschied, ob ich Ranked oder Unranked spiele. Ich sehe einfach kein Land. Selbiges gilt für meine Freundin, die schon etwas länger dabei ist, aber die ebenfalls sehr frustriert ist. Angeblich soll es ja noch eine MMR-Rating geben, das beim Matchmaking eine Rolle spielt. Aber wenn ich nur 10 Prozent meiner Spiele gewinne, müsste ich doch zwangsläufig irgendwann auf andere schlechte Spieler wie mich treffen. Tue ich aber nicht.
Was ist also mein Verständnisproblem? Übersehe ich etwas? Überall lese ich, dass angeblich jeder „Depp“ (überspitzt formuliert) mindestens bis Diamant spielen kann. Bin ich nun also schlechter als die Deppen? Und warum steigen dann die besseren Spieler nicht so weit auf, dass ich nicht mehr gegen sie gematched werde?
Hallo Cordhoba,ich wäre zur Hilfe bereit nur nicht über dem Forum bzw möchte ich dich adden damit ich dir helfen kann ^^Das ist mein Battletag:Sprixsmg#2197 Kannst mich gerne adden. Ich helf dir und beantworte deine Fragen.
Kann man so schwer sagen wo da der Fehler liegt. Das MMR existiert, aber wie sich das zusammensetzt kann man wohl nur raten.
Die Frage ist halt: Spielst du ein selbsterstelltes Deck oder hast du ein „metadeck“?
Es macht halt wenig Sinn ein schlechtes Deck zu spielen und dann wahllos irgendwelche Karten die gerade da sind zu spielen.
Du musst schon eine Strategie dazu haben.
Wenn du wirklich so schlecht dastehst wie du sagst, dann liegt es an dir und deinem Deck.
Daher mein Tipp: Schau dich im Internet um und such dir ein günstiges Deck aus und spiel damit bis es klappt. Sieh dir replays an, schaue Streamern zu, die dieses Deck spielen etc.
Mehr kann man ohne nähere Infos nicht sagen.
Wenn man wenig Karten hat und die Metadecks kennenlernen will, würde ich zu einem Aggrodeck raten. Nicht besonders kreativ und auch nicht jedermanns Sache.
Aber günstig, leicht zu spielen und mit guten Winrates. So kann man sich alles andere erspielen Wie Knox schon sagt - irgendwas selbstgebasteltes taugt selten zum Laddern.
Schau Dir HSReplay an. Da kannst Du Dir die Listen zu zahlreichen Aggrodecks kopieren. Ich bin bei meinem damaligen Einstieg mit einem sehr günstigen Tokendruiden geladdert. Der rest kam dann nach und nach.
Ich kann der zustimmen, ich habe vor drei Wochen einen neuen Account gemacht und trotz meiner Spielerfahrung werde ich im Lehrlingsbereich auseinandergerissen, also die Kämpfe dort unten sind schlimmer als die auf meinen normalen Account. Und dabei habe ich bevor ich im gewerteten Modus gespielt habe, alle kostenlosen Abenteuer gemacht, ich empfehle dir übrigens auch vorher Galakronds Erwachen, Verschwörung der Schatten und Retter von Uldum zu spielen falls du das noch nicht getan hast, da hast du etwas Abwechslung und bekommst nette Belohnungen sowie die Heldenbuchreihe. Ansonsten empfehle ich dir Demonhunter der hat die meisten relevanten Karten schon und viele weitere gute Karten kann man sich günstig mit Staub erstellen, wenn du mit dem umgehen kannst wirst du relativ viele Siege einfahren können. Es soll in nahe liegender Zeit aber auch eine Anpassung geben mit neuen Basiskarten die diese Probleme wieder beheben könnte.
Danke für die Antworten. Es geht nicht darum, dass ich schlechte Decks habe. Ich habe alle Tier-1-Decks probiert. Ich bin nun mal ein sehr schlechter Spieler. Dennoch müsste es ja da draußen einige geben, die auf einem ähnlich miesen Niveau sind. Solche Leute treffe ich jedoch extrem selten - weder im Ranked noch im Unkranked.
Wie Schattenghul bereits gesagt hat, ist es bereits im Anfängerbereich (Rang 40 etc.) sehr heftig. Da triffst du auf viele Smurfer etc. die mit voll ausgestatteten Decks und reichlich Skill die Leute abfarmen. Leuten wie mir bleiben wohl wirklich nur die Solo-Abenteuer und Duelle gegen den Gastwirt, um etwas Spaß zu haben, da das Matchmaking nicht so recht zu funktionieren scheint.
Ich hab mir jetzt am Wochenende extra mal einen neuen Account gemacht, mich durch das langweilige Tutorial gespielt, mühsam alle Heros auf 10 gespielt, nur um mal zu schauen wie es für Neulinge ist.
Hach war das Herrlich. Anfängerdecks weit und breit. Warum du jetzt sagst, dass die Spiele schlimmer sind als bei deinem normalen Account kann ich nicht nachvollziehen. Ja, hin und wieder sieht man ein Metadeck, allerdings werden da so viele Spielfehler gemacht, dass man die fast nicht mehr zählen kann.
Wenn du auf den Holzrängen auseinandergenommen wirst, ist deine Erfahrung nicht viel wert, denn dann musst du an deinem Spiel arbeiten…
Die voll ausgestatteten Decks sind meißtens Spieler die nach langer Zeit wieder zurückkehren und dadurch ein Gratisdeck bekommen haben.
Es ist einfach mal an der Zeit einzugestehen, daß das Niveau der (verbliebenen) Spieler ständig steigt und es ergo immer schwerer wird. Ich kann den Frust verstehen und auch die Logik „wo sind die anderen schlechten Spieler und wieso werden sie mir nicht zugelost, wenn es ein MMR gibt?“. Aber wenn nunmal auch auf den Holzrängen 90% der Spieler besser spielen als Du, dann gibts halt nicht viele, die man Dir überhaupt zulosen könnte zu dem jeweiligen Zeitpunkt, wenn Du spielen willst. Außer Du nimmst entsprechend lange Wartezeiten in Kauf. Das will aber auch keiner und deswegen gibt Dir das System lieber einen nicht ganz passenden Gegner als Dich 2 Minuten warten zu lassen.
Es kann zudem auch sein, daß Du schon zu lange spielst und noch einen zu guten MMR aus alten Zeiten vor der Umstellung hast. Das Problem habe ich auch, ich spiele nur noch ranked, wenn es die Quests verlangen, bin also immer ganz unten, schleppe aber noch meinen MMR von anno dazumal mit mir rum, insbesonderein Standard, was ich höchst seltenst spiele.
Die voll ausgestatteten Decks sind meißtens Spieler die nach langer Zeit wieder zurückkehren und dadurch ein Gratisdeck bekommen haben.
Leider nein. Gerade am vergangenen Wochenende waren es aktuelle Decks wie Ramp Paladin, Token Druid, Totem Schamane und natürlich die nervigen Aggro Rogues und Face Hunter.
3 davon sind mit die billigsten Decks und Aggro ist fürn Anfang immer gut, weil man da mit sturem Face gehen nicht viel falsch machen kann.
Und da man ja auch recht schnell an die ersten Legys kommt, kann man sich da auch recht schnell Metadecks zusammenbauen.
Ja aber ich zum Beispiel habe immernoch 4 Sterne obwohl ich zu keinem Zeitpunkt ernsthaft Standard gespielt habe. Wollte damit dem TE nur erklären, daß die Wege des MMR oftmals unergründlich sind
Und wenn man wirklich schlecht ist, reicht es ja nicht, in einem Pool mit unter Durchschnitt zu sein.
Trotzdem hast du ein gewisses Grundspielverständnis. Und die Spieler, du noch weniger Bonussterne haben, haben wohl weder das, noch eine kompetitive Herangehensweise. Siehe den TE, der sich nicht fragt, was er falsch macht und wie er sich verbessern könnte, sondern warum er keine leichteren Gegner bekommt.
Hochqualifizierter Kommentar, ich glaube ich weiß genau was ich tue, als ich an völliger Anfänger hearthstone im ranked Modus gestartet habe das war zu Zeiten wo Scholomance bereits raus war, habe ich von vier Kämpfen drei gewonnen und ich wusste zu der Zeit relativ wenig. Du stellst hier auch schwachsinnige Behauptungen und Vergleiche auf. hab ich keine Cent investiert, im übrigen auch kein Gold da es als Anfänger ja nur Klug wäre ins Dunkelmondrennen zu investieren, du widersprichst dir selbst in deinem Kommentar und merkst es nicht, du sagst es sei mühsam alle Klassen auf 10 zu spielen also ich kann sagen dass geht ziemlich schnell mit der richtigen Klasse und den richtigen Klasse ich verstehe also nicht was du daran als mühsam empfindest ist doch ein Klacks für so einen professionellen Spieler wie dich. Das ist das Problem vo nSpielern wie dir, die können sich überhaupt nicht i ndie Lage von anderen hineinversetzen. Es kann ja auch kaum jemand hier nachvolziehen warum Cenarius im DH Prolog für viele Anfänger unbezwingbar ist. Deine Erfahrung kann auch nicht viel Wert sein wenn du dich nicht in Anfänger hineinversetzen kannst, das bedeutet nämlich du kopierst deine Skills und lernst wenig eigenständig. Ich hab mich bis Silber 5 ohne jegliche Hilfe und ohne Meta Deck hochgespielt, ich hab versucht mit jeder Klasse klarzukommen und kann inzwischen mit jeder Klasse spielen mit Ausnahme von Jäger und Krieger. Und naja Dafür dass ich im Standart nicht viel reiße läuft Kartenchaos und Duelle für mich ziemlich gut und da kommt es mehr auf die Erfahrung als auf den Besitz an. Ich hätte dich zu gerne bei all meinen Kämpfen an meiner Seite gehabt nur um zu sehen wie du auf folgende Situationen reagiert hättest, aber ich kann dir sagen, der Typ der mich zu hearthstone gebracht hat ist auf Diamant und ich bin ihm in vielen Dingen im Spiel überlegen und der macht mich auch genau wie du ständig runter, weil ich ihm im wilden Modus und im Standart-Modus nicht das Wasser reichen kann da ich ja so ein schlechter Spieler bin. Aber dann bin ich halt ein schlechter Spieler und meine Erfahrung ist nichts Wert, aber ich habe viele Spieler erfolgreich zum Spiel gebracht und die haben sehr viel Wert auf meine Erfahrung gesetzt, Anfänger scheinen wohl Wert auf meine Erfahrung zu setzen. ich meine ich hab hier im Forum ja schon gelesen dass Leute es nicht mal schaffen einen Anfänger zu erklären wie man Cenarius besiegt obwohl der ach so leicht ist und erstmal fünf Kommentare gepostet werde wie einfach er ist bis jemand mal diese schlichte Frage beantwortet. Man kann sich ja für den größten halten, aber man sollte es unterlassen andere runter zu machen, das ist nichts weiter als erbärmlicher Narzissismus der darauf hinweißt, dass man sonst nicht viel viel erreicht hat. Ich muss definitiv nicht an meinen Spiel arbeiten, das ist Sinn des Spieles du Genie man muss sich immer wieder anpassen und da gibt es halt die Leute die dann Meta Decks kopieren und diejenigen die diese erstellen, letztere sind die Spieler in diesem Spiel die was geleistet haben.
Aber darum geht es doch. Gerade weil immer mehr kompetetiv drangehen, ihre Hausaufgaben machen und sich verbessern, liegt die Latte immer höher, auch schon in den Holzrängen. Könnte man die Spielstärke auf einer Skala von 1-10 einteilen liegt der Durchschnitt eben nicht mehr bei 3 sondern bei 6. Gehörst Du zu den unteren 10% ist der Abstand zur Mitte ungleich größer als er es früher war.
Und ich sagte ja auch, daß man sich das langsam mal eingestehen muß, das war ja sogar mein Einstieg hier. Aus Sicht des schlechten/neuen Spielers ist es dennoch merkwürdig, am untersten Rang zu hängen und ein MMR zu besitzen und dennoch selten Spieler auf gleichem Niveau zu bekommen, obwohl einem die Zuweisungsanimation jedes mal einen „gleichwertigen Gegner“ verspricht.
Ich kann die Diskrepanz erklären, aber befriedigend ist das für keinen der Beteiligten. Eine Lösung gibts aber auch nicht, es würde nur helfen, wenn einfach mehr neue/schlechte Spieler anfangen und entsprechend die Holzränge bevölkern. Das wird aber nicht mehr geschehen, nicht nur weil der Boom vorbei ist sondern eben auch, weil wir uns in einem Teufelskreis befinden: Der Einstieg ist abschreckend => schlechte Spieler lassen die Finger von Ranked => das Niveau hebt sich dadurch indirekt => es wird noch schwerer
Das ist etwas das ich z.B. nicht nachvollziehen kann. Warum macht man so etwas?
Egal ob Computerspiele, Hobbys oder Beruf - die Menschheit baute schon immer auf dem Wissen der Gemeinschaft und auch der Vorfahren auf. Keiner muss das Rad neu erfinden.
edit Ergänzung: Hearthstone ist nun mal am einfachsten zu spielen, in dem man es im wesentlichen auf die Transferleistung reduziert. Man liest Guides zu den Decks, schaut Streamern zu oder fragt erfahrenere Spieler, und wendet das dann auf seine eigenen Spiele an.
Man lernt mehr aus eigenen Fehlern. Hängt natürlich vom Lerntyp ab, aber ich kenn es selbst, gewisse Dinge prägen sich so besser ein bzw. ist gibt Mechaniken, die sind nur so überhaupt begreifbar
Neugierde, etwas selber entdecken wollen. Nicht jeder geht gern ausgetretene Pfade.
Nonkonformismus.
HS ist ein CCG. Es ist im Grunde normal wenn nicht gar eigentlicher Sinn und Zweck, eigene Decks zu bauen und Karten zu kombinieren.
Eigene Kreationen machen mehr Spaß als fremde bzw. können dem eigenen Geschmack entsprechend gebaut werden.
Für Dich mag keiner dieser Dinge Sinn ergeben, wenn Du absolut alles dem primären Ziel gewinnengewinnengewinnen unterordnest. Aber einem großen Teil der Spieler ist das wie eben doch (auch) wichtig.
Für mich gabs da zB nie eine Frage, ich habe immer Eigenkreationen gespielt, weil das das ist, wozu ich ein CCG überhaupt Spiele. Wenn ich keine Decks selber bauen würde, wozu dann überhaupt ein CCG spielen?
Genau wie bei Magic auch. Mir macht es Spaß, in jeder Situation den besten Zug zu finden. Außerdem kann man sich die Decks durchaus selbst anpassen, die meisten Archetypen bestehen halt aus 25 +/- 5 Corekarten.
edit - Ergänzung: Gerade absolut unterdurchschnittlichen Spielern würde ich aber raten, erst einmal das Spiel zu lernen, bevor sie eigene Decks bauen.
Aus meiner Erfahrung als Schachtrainer kann ich sagen: Nein, bei komplexeren Problemen (und da zähle ich Hearthstone jetzt mal dazu) macht die große Mehrheit die gleichen Fehler immer wieder. Die Allerwenigsten schaffen es ohne Hilfe von außen ihre Fehler zu identifizieren und abzustellen.