[A-RP] Abtei Westhafen (Gezeitenweisen-RP)

Wünsche euch viel Spaß und Erfolg bei eurem Konzept!

Als jemand, der Boralus und Kul Tiras im Ganzen gerne und aktiv bespielt, würde ich mich natürlich freuen, wenn man sich auch in der Heimat mal über den Weg läuft!

Mast- und Schotbruch!

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Die Kirche des Lichts hat auch ihre „Außenstellen“. Sogar in Kalimdor. Finde es durchaus sinnig, dass Verbündete sich nun auch innerhalb der Allianz integrieren und sich um die Bedürfnisse des Landes und/oder dessen Bewohner kümmern. Insbesondere, wenn es die Krone nicht schafft/will, weil die Bemühungen woanders liegen, wie ja durch Quests belegt ist. Wird wohl kaum ein Amtmann Sturmwinds kommen und dem Orden den bösen Finger zeigen. Und wenn doch gibt’s eben Konflikt-RP.

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Wo auf Kalimdor sind denn die Außenstellen der Kirche des Lichts?

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Man kann zumindest davon ausgehen, dass es den Glauben in Theramore gab, ich suche gerade im RPG die Textstellen (nicht, dass das noch offizielle lore wäre).

Edit: 2nd Edition Seite 169:

"Many remaining paladins who served the Silver Hand and now make their new home in Kalimdor are attempting to form a new Church, but the going is slow. " (nach dem 3. Krieg)

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Danke für das bisherige Feedback, zu der Gretchenfrage die hier aufkommt, warum wir überhaupt im Königreich Sturmwind sind und warum wir uns vielleicht aus der Sicht einiger das Recht herausnehmen, eine Abtei dort zu gründen.

  • Weisenwall, Schrein des Sturms & die Sturmsangabtei

Alle drei Hauptstellen des Ordens dürften verwüstet sein, zum Teil nicht bewohnbar oder noch immer mit Spuren der Korrumption durchsetzt.

  • Vertrauen in Kul’Tiras

Es ist nur eine logische Folge das die Landsleute im Gegensatz zu den Menschen anderer Nationen, aufgrund der Vorkommnisse in der Heimat dem Orden mit Misstrauen begegnen, umso schwieriger dürfte sich die Anwerbung neuer Initianten dort gestalten.

  • Reformation

Einige der Lehren und Überlieferungen, auch wo sich vermeindliche Korrumptionseinfluss eingeschlichen hat, müssen überdacht und vielleicht unter einem neuen Gesichtspunkt interpretiert werden, das geht am besten ohne den alten Standort.

  • OpenRP

Zunächst hatten wir an Sturmsang bzw. Kul’Tiras gedacht, ja. Aber dort findet defakto kein OpenRP mehr statt und es wäre noch schwieriger dies zu etablieren als überhaupt die Abtei an sich aufzubauen.

  • Location

Die Region Westfall haben wir gewählt, da wir zum einen schnell am größten Allianzrollenspielhotspot sind um Kontakte zu knüpfen die notwendig sind wen wir nicht im eigenen RP-Sumpf und Kreis-RP verbleiben möchten.

Abgesehen davon ist es die einzige Region des Königreichs mit einer Küste, einer großen noch dazu. Das Land ist sogut wie unfruchtbar und die Kornkammer, nicht allein von Sturmwind, sondern auch der Allianztruppen liefert nicht ausreichend Nachschub. Ebenso ist das Land vom Kataklysmus heimgesucht, der Strudel und die umherwandernden „Wirbelstürme“ sind ein Beispiel dafür das die Gezeitenweisen mit Ihrer Bindung nicht nur zu Wasser sondern auch zu Sturm und Wind, in der Region aushelfen können

  • Potenzial in Kul’Tiras

Wir sehen das schöne Ambiente und das Potenzial in Kul’Tiras durchaus und werden die Atmosphäre auch in unser Rollenspiel einbinden, wenn wir durschnittlich einmal im Monat nach Boralus reisen.

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Die Jungs von der Gezeitenwirtschaft werden nach der feindlichen Übernahme und dem bösen Reputationseinbruch ganz andere Probleme haben, als Aussendienststellen für Waisenrekrutierung irgendwo in Westfall einzurichten, denk ich mir.

Die Idee wäre in Kul Tiras besser aufgehoben. Da gibt’s tatsächlich Spieler und Spielergruppen, die Boralus nicht nur als Kulisse für Krempel in Sturmwind nutzen.

Nachtrag: Die aufgezählten Gründe find ich nicht besonders überzeugend. So eine für Kul Tiras und deren Seefahrt institutionelle Größe wie die Gezeitenweisen soll, statt sich um Restauration, Rehabilitation, Reintegrierung zu kümmern in andere Ecken zu anderen Leuten abhauen und sich dort neu erfinden? Ich verstehe ja das Bedürfnis nach leicht zugänglichem Open-RP, allerdings nicht wenn soviel verbogen wird wie hier, um zu rechtfertigen, dass man auf einem vom König bereitgestellten Lehen eine Abtei gründet, die den Wiederaufbau des Ordens markieren soll. Da wären für diplomatische und weltbverbesserische Zwecke ein paar selbstständige Reformatoren auf eigenen Wegen angemessener als gleich den ganzen Orden mit reinzuziehen.

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Die Korruption in der Kirche des Lichts wurde doch auch gut vertuscht, mehrmals.

Wie viele echte Informationen die Bevölkerung über tatsächliche Geschehnisse hat ist fraglich. Besonders weil viele Regionen von Kul’Tiras in der Kampagne sehr redneckmäßig uninformiert und abergläubisch rüberkommen.

Ich glaube die meisten Spieler in Sturmwind spielen auch so als wären die Leichen im Kathedralenkeller geheim und nicht der breiten Masse bekannt.

Wenn die Reihen schon so ausgedünnt sind, wäre es nicht gerade dann sinnvoll, die Allianz als ganzes in Betracht zu ziehen, was die Rekturierung betrifft?

Davon abgesehen: Es ist nur eine Abtei, nicht das neue Glaubenszentrum des Ordens, das alle künftigen Wege der gesamten Gezeitenweisen diktiert und bestimmt. Da wurde nicht die Hälfte der gesamten Weisen mitgenommen, sondern drei oder vier, die dort sehen können, wie weit sie kommen, während der Rest sich auf die Lage zuhause konzentriert. Und wenn’s nicht klappt? Dann geht man halt wieder nach Hause. Ich persönlich sehe durchaus Sinn darin, dass sich Kul Tiras (und die darin enthaltenen Institutionen) versuchen, wieder etwas mehr in die Allianz zu integrieren.

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Find ich die Gründe etwas weit hergeholt? Ja, finde ich.
Werde ich trotzdem mit euch spielen, wenn ich euch sehe? Selbstverständlich.

Viel Erfolg!

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Weit hergeholt ist ja auch kein Argument für „schlecht“ oder „unzulässig“ in einer Welt die Portale, Raumschiffe und Laser zu bieten hat und wo Spieler mit ihrer Charakterwahl wesentlich Einfluss auf einen löchrigen Canon nehmen.

Ich finde das Projekt toll. Es generiert Rp. Genauso wie unterschiedliche Kathedralengilden/Wachgilden/Adelsgilden Rp generieren.

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Eine Aussage die ich durchaus diskussionswürdig finde. Wie gebeutelt ist Westfall denn überhaupt noch? Inwiefern ist der Quest- und Enginestand aus Cataclysm denn noch aktuell? Sind Dinge wie der große „Strudel“ überhaupt noch existent, nun wo der Kataklysmus vorbei ist? Sind die Defias in Westfall noch aktiv? Ist Westfall wirklich so unfruchtbar?

Unzulässig ist vor allem, nur die Hälfte zu zitieren.

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Wer sagt das? Zitiert man nicht immer so wie es seinem Ziel zuträglich ist?

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Da müssen wir sicher noch 3 Addons warten, bis Blizzard sich mal geruht, die alten Gebiete wieder upzudaten. Ich habe ehrlich keine Ahnung, würde theoretisch sagen „ja, dürfte vorbei sein“, aber dennoch gibt es in Westfall sicher genug zu tun, wo ein Gezeitenweiser recht nützlich sein kann.

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Ja… davon bin ich wohl ausgegangen. Aber wir wären ja nicht Rollenspieler wenn wir uns da nicht selber weiterhelfen würden. Daher gehe ich erstmal logisch dran… welcher der genannten Aspekte ist denn noch aktuell? Alle bisher genannten Aspekte sehe ich als etwas schwammig an, oder als zu weit hergeholt, wie Aeslynn es sagt.

Das es in Westfall genug zutun gibt und der Landstrich einer Baustelle gleicht streite ich nicht ab.

Die genannten wesentlichen Kritikpunkte möchte ich nicht weiter diskutieren, aber ich habe einen ganz anderen Denkanstoß:

Das ist ein Projekt, das an seiner spezifischen Ausrichtung sterben wird.
Warum?
Die Idee ist nicht schlecht, aber sie ist eben sehr beschränkt auf gewisse Konzepte. Ich meine, schaut euch alle mal diesen Abschnitt an:

Okay, klingt wirklich gut. Aber sein wir doch mal ehrlich: solche Texte liest man in jeder Gildenvorstellung. Das Problem ist, dass sowas ungefähr zwei Wochen hält, bis Leute merken, dass sie sich einbringen müssen. Wenn ihr Glück habt, dann findet ihr genug Leute, die das lange genug mitmachen, um nicht von einem versagenden Konzept sprechen zu können.

Ich sehe für das Konzept in seiner jetzigen Form deshalb nur zwei Optionen:

  1. Entweder das wird ein Eventprojekt (was an sich kein Problem ist, aber ich denke, das widerspricht der Intention)
    oder
  2. das Projekt zerfällt an seiner Nischigkeit.

Ich denke, es wird ersichtlicher, wenn man bedenkt, dass ihr schon vorsätzlich einen Standort in der Nähe Sturmwinds ausgewählt habt. Es herrscht also bereits Konsens, dass das Konzept an sich nur leben kann, wenn man sich aktiv dem größten Rollenspielhub des Servers anschließt.

Man kann jetzt natürlich meine Prognose anfechten und das ist auch in Ordnung, aber ich würde euch dennoch raten das Konzept zu erweitern - denn damit kontert man auch letztlich einige der vorgebrachten Kritikpunkte.
Um mal konkreter zu werden:
Gezeitenweisen-RP halte ich für viel zu wenig. Das hat auf Dauer kein Lebensblut, wenn man sich auf eine kleine Sparte einer noch kleineren Glaubensgruppe der Welt stützt.
Das fühlt sich komisch an zu sagen, aber versucht doch mal was neues und entfernt euch von den klassischen Ordenskonzepten des Servers. Wenn das mein Projekt wäre, dann würde ich versuchen die Abtei als neutralen Ort des Glaubens zu bespielen, wo die verschiedenen Glaubensrichtungen der Allianz zum Tragen kommen. Damit öffnet ihr euer Rollenspiel für mehr Aspekte als die Nische, die ihr bespielen wollt und habt unterm Strich vermutlich mehr Rollenspiel als im Originalkonzept.
Außerdem hat das doch irgendwie etwas: die religiösen Gruppen der Welt kommen zusammen, um den armen Leuten von Westfall unter die Arme zu greifen. Nach der Legion und dem vierten Krieg stelle ich mir gut vor, dass es da nötig sein könnte.

Das ist natürlich nur meine Meinung und ich kann vollkommen verstehen, wenn man die Nische besetzen möchte, die man gewählt hat. Ansonsten wünsche ich in jedem Fall viel Erfolg.

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Ich finde es tatsächlich verschwendetes Potential eine Abtei der Gezeitenweisen irgentwo in Richtung Sturmwind zu versetzen da KulTiras da deutlich „glaubwürdiger“ erscheint. Meine vermutung ist einfach das es am Ende des Tages auf Katherollenspiel herauslaufen wird. Ich kann mir auch nicht so recht vorstellen das man in Sturmwind immer so erbaut darüber ist wenn da andauernd Fremdlinge ihre verrückten „Ideen“ herumposaunen aber das könnte man natürlich in das Rollenspiel einbetten.

Für mich ist es ein interessantes Projekt das ich sogar gern mit mit einem Char unterstütze aber Kul’Tiras verdient es einfach hier nicht nur ein Ziel für einen monatlichen Ausflug zu sein sondern das Mutterschiff.

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Wir nehmen uns die konstruktive Kritik derzeit zu Herzen, eventuell ändern wir den Ort tatsächlich ab, ein wenig Geduld.

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Mit Shadowlands wird Kul Tiras (Ja, ohne Apostroph!) schon ab Stufe 20 betretbar sein, und auch die Menge an OOClern wird dann selbstredend stark zurückgehen. Wenn es soweit ist, kann man wieder Hoffnung auf Boralus-RP haben, und dort wäre ein Konzept wie dieses sicherlich willkommen.

Bis dahin wird die Location als „Hauptquartier“ wohl ausreichen. Unabhängig davon kann man nach Sturmwind und zu anderen Gildenschauplätzen reisen und sein Ding drehen (predigen, Schiffe segnen, Geister zur Ruhe betten, reinigen, etc.), und dafür braucht es auch keine große Gruppe. Selbst als Einzelspieler wäre das ohne Probleme umsetzbar.

Lasst euch von den Kommentaren oben nicht entmutigen. Ich bin mir sicher, die meisten sind sich schlussendlich einig, dass ausgespielte Gezeitenweisen eine Bereicherung wären.

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Kurzes Update

Die Abtei als solches wird auf sich warten lassen, wir arbeiten weiterhin am Aufbau und sind auf der Suche nach neuen Junginitianten für das Projekt, auch gerne bereits in einer Gilde, das stört uns überhaupt nicht.

Heute Abend starten wir nochmals einen Infostand im Hafen von Sturmwind und brechen dann auf zu einer „Pilgerreise“ nach Kul’Tiras, die folgende Zwecke erfüllen soll:

  • Suche eines Abteistandorts in Kul’Tiras
  • Einstiegsmöglichkeiten, insbesondere für Tirassen in das Projekt
  • Spendensammlung für den Wiederaufbau
  • Ausbau der internen Struktur
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