[A-RP Gilde] Der Smaragdzirkel

Sag mir, was du fühlst, wenn der Wind deine Wangen streichelt?
Ist es Wärme oder vielleicht kühlende Finger, die deine erhitzte Haut streifen? Was ersehnst du dir in einem solchen Moment?
Freiheit?
Liebe?
Geborgenheit?
Oder ist es einfach nur die wilde Freude darüber, dass dieser Augenblick dich auserkoren hat, ihm beiwohnen zu dürfen?

Gaomee lächelte still. Es war eine dieser entrückten Gesten, die man von ihr kannte und die sie stets zeigte, wenn sie sich mit der Natur verband. Innerlich spürte sie das pulsierende Leben, das sie umgab. Es floss durch sie hindurch, einem Strom gleich, der ihr gleichzeitig Kraft raubte und schenkte. Ein ewiger Kreis, der in perfekter Harmonie alles umschloss, was ihn nährte.
Die Mondlichtung war ein solcher Ort. Und die weißhaarige Druidin hoffte, er würde es immer bleiben. Hier fand sie Ruhe, wenn ihre Vorahnungen dunkel wüteten und schwarz erschienen sie ihr, diese Bilder, die ihren Geist fluteten. Voller wirbelnder Farben, die von Gefahr sprachen und sie doch ohne Wissen zurückließen. Was blieb, was nur die Ahnung von etwas, das kam und das mit eisiger Kälte nach ihr griff.

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Rote Blüten


Am Rande der Mondlichtung führt ein dicht bewachsener kleiner Pfad eine Hügelkette hinauf bis zum Anfang der Dunkelküste und dem Ende der Mondlichtung. Von hier aus hat man einen fabelhaften Ausblick über die gesamte Zerstörung, die die Dunkelküste in den wenigen letzten Jahren durchleben musste. Zerklüftete Hügel, aufgerissener Boden war aber mittlerweile nicht alles, was die Heimat der Kaldorei derart beeinflusste. Mittlerweile waren Teile des dichten Nadelbaumwaldes gänzlich abgeholzt. Andere wurden schlichtweg weggebrannt inmitten des Treibens während des Krieges. Ylataril lehnt an einem der hohen Bäume der Mondlichtung, während ihr Blick das Ausmaß der Zerstörung immer noch nicht ganz fassen kann. Schließlich wandert ihr Blick jedoch wie automatisiert weiter…geradewegs zum zerstörtem Teldrassil. Sie spürt wie ihr Herz kurz hinabsackt. Sicherlich war der Baum jung, außerdem wurde er von Fandral Hirschhaupt keineswegs rechtgemäß gepflanzt. Trotz allem war Leben auf dem Baum. Zivilisten. Freunde. Verwandte…Geschwister. Die Kaldorei.

Leise wispernd verlässt ein Gebet an die Mondgöttin ihre violettfarbenen Lippen. Leicht senkt Ylataril ebenfalls ihr Haupt, um jenen zu gedenken…Ehe sie sich nach der kurzen Gedenkminute abwendet und auf ihr Zuhause blickt. Hinter einem der hohen Bäume der Mondlichtung ist unter dem hochgewachsenem Wurzelwerk eine Art ‚Höhle‘, ein Unterschlupf sichtbar, welche von Ranken, Moos und diversen anderen Kräuter dicht bewachsen waren. Unzählige Töpfe, in denen Blumen, Kräuter und Pflanzen aus weit entfernten Kontinenten wuchsen, thronten am Eingang, ehe die Kaldorei hineintritt, dabei einige ineinander geflochtene Ranken zur Seite schiebend. Sie streicht sich einige ihrer pechschwarzen Haarsträhnen aus dem Gesicht, ehe sie aus einem ihrer vielen Holzregale etwas heraus nimmt. Hier war wahrlich nichts dem Zufall überlassen. Selbst Pflanzentöpfe waren beschriftet…So ergreift Ylataril eines der beschrifteten Gläser, in welchem sie Extrakt aus dem Mark der Stiele von Silberblatt aufbewahrt. Des Weiteren ergreift die Elfe ein beschriftetes Glas, in welchem Pulver von Wilddornrosen waren. Ylataril stellt beide Gläser auf ihren Arbeitstisch, ehe sie sich Handschuhe anzieht und in den dortigen Mörser einen Hauch der beiden Reagenzien gibt. Behutsam mischt sie mit dem Stößel beides zusammen. Immerwieder vermischt sich das silberne Extrakt mit dem gräulichen Pulver der Wilddornrose, wobei eine unscheinbare Paste entsteht. Für das Gemisch mischt Ylataril schließlich einige der roten Blüten hinzu, die sie kürzlich mithilfe von Schwester Laubtanz geholt hatte. Dadurch färbt sich die Paste augenblicklich knallrot…

Leicht hebt Ylataril einen Hauch wehmütig die Mundwinkel, ehe sie einen Schaber ergreift, eine frische Phiole und die gesamte Mischung in das Gefäß gibt. Vorsichtig…Ganz vorsichtig. Schließlich verschließt sie die Phiole mit einem Korken und stellt sie am Rand des Tischs hin, nimmt einen Pergamentfetzen. Ebenfalls nimmt sie einen dünnen Faden, der um den Hals der Phiole gewickelt wird. Mit ordentlicher Handschrift schreibt die Elfe in geschwungener Schrift etwas auf das kleine Stück Pergament… ehe die Phiole in das Regal zu anderen beschrifteten Phiolen wandert. Vorsichtig streift sie die Handschuhe ab und wirft sie in einen Eimer, der mit Seifenlauge versetzt war. Ylataril pustet ihre pechschwarzen Haarsträhnen erneut aus dem Gesicht und schleicht aus der kleinen unscheinbaren ‚Höhle‘ hinaus, nur um am Rande der Mondlichtung wieder ihren Blick über die Dunkelküste schweifen zu lassen. Während der ruhigen Phase hüpft ein pechschwarzer Rabe vorsichtig näher zur Elfe heran, welche die Mundwinkel höher hebt: „Yventris.“, meint sie ruhig und greift zu einem Beutel, um Nüsse und weitere getrocknete Vorräte dem Tier entgegen zu halten. Bei Yventris handelt es sich um einen Raben, der sich äußerlich nicht vom Urtypus seiner Art unterscheidet. Von der Größe her ist das Tier etwas kleiner, was ein Merkmal dafür ist, dass es sich hierbei um einen weiblichen Vogel handelt. Yventris’ Schnabel wirkt groß und kräftig, wobei der First des Oberschnabels ebenfalls die deutliche Beugung nach unten aufweist. Ihr Gefieder ist einfarbig pechschwarz und glänzt je nach Lichteinfall leicht bläulich. Die schwarzen Federn am Schwanz sind leicht keilförmig zum Ende hin. Ansonsten sind ebenfalls Beine und Schnabel schwarz. Yventris krächzt zufrieden auf und schnappt sich die leichte Beute, die sie verschlingt. Nichts für seine Nahrung zu tun, hatte wahrlich seine Vorzüge. Ylataril schüttelt ihren Kopf, schmunzelt dabei dezent schief und blickt wieder zur Dunkelküste zurück. Die wenige Ruhe, die man aktuell hatte…musste man wahrlich für sich selbst nutzen. Die Gedanken der Kaldorei schweifen immer wieder umher. In die Vergangenheit und in die Zukunft. Wer weiß, wann die nächste Katastrophe herbeieilt? Wer weiß, wann man wieder gerüstet an der Front stehen muss? Dementsprechend…war es der richtige Augenblick, um die Gegenwart einfach auf seine eigene Art und Weise zu genießen.

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Über eine alte, knorrige Wurzel gestolpert. Dabei ist der Thread wohl aus der Hand gerutscht und nach oben geflogen. Hoppla!

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Nichts ist jemals einfach


Zart pfeift der Wind eine Melodie. Es war seine eigene und dementsprechend auch sein eigener Takt. Immer wieder wirbeln lose Blätter und Äste zunehmend wild in dem tiefem Wald umher und dennoch wirkt es nicht zufällig. Inmitten der absoluten Vollkommenheit gab es den Zufall nicht. Inmitten des Smaragdgrünen Traums hatte alles seinen Platz und Zweck. Mittlerweile wirbelt der Wind auch ihre Haare umher. Grüne Haare, die inmitten der lebendigen Landschaft kaum herausstechen. Ein Farbton von vielen anderen. Strähnen wirbeln im Takt der Natur mit, schwingen zur Melodie, die der Wind pfeift. Myalesa lächelt leicht und betrachtet das Schauspiel und die Tänze am dichten Blätterdach. Ruhig verfolgt der silberne Blick der Thero’shan jegliches Leben, welches aufgrund des Schauspiels in Bewegung war. Zart streckt sie ihre Hand aus… ein wenig Üben…nur ein wenig anwenden, was sie inmitten der besten Quelle gelernt hat… Plötzlich kribbeln ihre Fingerkuppen, als spüre sie tausende Stromschläge. Immer wieder kommt wohltuende Wärme auf, die aber direkt von einem kleinem ‚Stromschlag‘ weggenommen wird. Das Kribbeln wird immer intensiver, je angestrengter die Elfe ihr Werk zu vollenden versucht.

Aufwändig versucht die Druidenschülerin das Wurzelwerk eines kleinen Baums zu erfühlen, welcher am stärksten von dem Wind in Bewegung gebracht wurde. Mittlerweile gelingt ihr bereits einiges wieder gut. Einiges, was sie bereits als verloren eingestuft hatte. Zufrieden wandern schließlich die Mundwinkel der Kaldorei hinauf, als sie mit zunehmender Anstrengung und zunehmendem Ehrgeiz erreicht, was sie wollte. Vor ihrem innerem Auge offenbart sich eine zunächst unsichtbare Welt. Geschwungene und immer wieder abzweigende Wurzeln, die tief in den Boden des Urwalds ragten, spürt sie direkt vor sich. Genauestens versucht sie mit ihrer Konzentration den Lauf jener zu erspähen, ehe sie schließlich wieder ihren Aufruf an die Natur fallen lässt und stattdessen wieder die Ruhe auf sich wirken lässt. Mittlerweile wiegt der Wind in einem schnellerem Tempo die gesamte Umgebung in seinem Takt mit, offenbar verändert sich die Wetterlage.

Schließlich prasselt sanfter Nieselregen über den vollkommenen Urwald des Smaragdgrünem Traums hinein. Eine unberührte, echte Natur kann nur gedeihen, wenn sie auch von den Elementen stetig bekommt was sie braucht. Nach und nach bahnen sich kleine Tröpfchen ihren Weg zwischen den Baumkronen hinab auf den Boden. Myalesa schnappt sich ihren Rucksack und ‚flieht‘ in eine geschütztere Ecke des Waldes, an dem der Regen kaum bis zum Boden dringen kann. Nach wenigen Schritten hat sie ihre Lieblingsstelle erreicht. Ein hoher Baum ragt stolz in die Lüfte und kitzelt förmlich die Wolkendecke. Die grünhaarige Elfe öffnet ihre Haare und lässt sie leicht unordentlich über die Schultern fließen. Schließlich ergreift sie ein simples Lederband aus ihrem Rucksack und macht sich am Hinterkopf einen simplen Zopf. Während sie den wohltuenden Klängen von niederprasselndem zartem Regen auf Blätter, Gräser und Kräuter lauschte, schnappt sie sich das, wofür sie überhaupt etwas abseits der Seelenspiegel Zwillinge gegangen ist. Zu tief würde sie niemals in den Wald gehen, dies würde ihr Untergang sein…oder? Hier im Traum zu bleiben hatte wirklich seine Vorzüge. Gerade jetzt, wo ihre druidische Macht nach monatelanger Arbeit zurückgekehrt ist und sie inmitten der besten Quelle wunderbar üben kann. Das wäre aber der leichte Weg. Der Weg, der die ‚echte‘ Welt ignoriert. Ihre Aufgaben in der ‚echten‘ Welt kleinmacht. Es wäre eventuell egoistisch. Trotz allem…ist der Gedanke verlockend.

Myalesa zuckt zusammen. Sichtbar. Ihre unkontrollierte Zuckung ließ ein kleines Eichhörnchen wegrennen, welches sich gerade der Kaldorei ein wenig genähert hatte. „Nichts ist jemals einfach.“, wiederholt die grünhaarige Elfe leise wispernd, als sie die Gedanken aus ihrem Kopf verbannt hat. Es ist töricht stets den leichten Weg zu nehmen, eigentlich sollte sie es mittlerweile wissen, denn dieses Verhalten brachte sie überhaupt an die Stelle, an welcher sie nicht mehr weiterwusste. Nach wenigen Sekunden des selbst ‚Fangens‘ reibt sich die Kaldorei ihre Augen und nimmt ihre Umhängetasche auf den Schoß, ehe sie mit dem Rücken an den weichen, von Moos bewachsenen Baumstamm lehnt. Wie ein weiches Bett sitzt sie auf dem Waldboden, der von unendlich viel Laub gepolstert wurde und ebenfalls leichte Ranken und Moos als Untergrund hatte. Unweit von ihrem Sitzplatz plätschert ein kleiner Bach, fließt untermalt von dem Klang der vielen Regentropfen, seine Bahnen. Je länger Myalesa ihre Zeit mit dem Beobachten verbringt, desto mehr wandern jegliche Sorgen wie vom Wind verweht davon. Sie ergreift aus ihrem Rucksack ein kleines Buch, umwickelt von einem Lederband. Vorsichtig löst sie das Band, legt es beiseite und nimmt sich ebenfalls das kleine Tintenfass, das sie miteingepackt hat. Wenn ihre Gedanken derart konfus werden, dass sie sogar hier bleiben will…muss sie etwas dagegen tun. Für die Erinnerungen später, wäre es von Vorteil alle Erfahrungen hier festzuhalten. Myalesa ergreift eine Feder, die wie jene von Windbrise aussieht. Eine dunkelbraune Uhufeder, gestrichelt mit schwarzen Unterbrechungen…trotz allem war die Federspitze schneeweiß. Wehmütig lächelt die Elfe gezwungen, ehe sie das Tintenfass vorsichtig abstellt, das Buch auf dem Schoß platziert. Sie führt die Federspitze leicht in das Tintenfass, hält sie wenige Momente und führt dann die Feder auf das Pergament im Buch…und beginnt zu schreiben.

…Nach den vielen Zeilen setzt Myalesa die Feder ab. Sie kann und möchte nicht mehr schreiben. Diese ‚direkte Verbindung‘ wieder zur eigentlichen Welt ist anstrengend, wenn man davor noch Gedanken hatte, einfach hier zu verbleiben.

Rasch legt die Elfe nach dem Trocknen der Tinte das Fass, die Feder und das Buch zurück in die lederne Umhängetasche und zieht diese wieder an. Sie zieht ihre Brauen aneinander, trotz aller Sorgen, die in ihrem Kopf umherwirbeln, versucht ihr Blick einen neuen Fokus zu finden und sie fand einen. Mittlerweile zog sich die Helligkeit davon, wodurch farbenfrohe Wolken am Himmel thronten. Mit der Dämmerung kamen auch ihre Bewohner zum Vorschein. In der Ferne erblickt die Kaldorei das Augenpaar eines großen Uhus. Zart umspielt augenblicklich ein leichtes Lächeln ihre Züge, während sie das Tier bei seinem lautlosem Flug beobachtet. Sie selbst bleibt an dem weichem Sitzplatz am Baumstamm sitzen. Nahe des plätscherndem Bachs. Die sanften Regentropfen waren mittlerweile nicht mehr da, die die Wasseroberfläche zum ‚beben’ brachten… Trotz der Distanz zum Uhu bildet sie sich ein, dass zum Teil schneeweiße Spitzen an den Federohren waren…

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Daunen und Traumfänger


Schritt für Schritt bewegt sie sich voran. Tief atmet sie dabei immer wieder die kühle Nachtluft ein…und aus. Ein…und aus. Immer wieder in einem regelmäßigem Rhythmus. Auf ihren Schultern, die von einem gepolstertem Schulterschutz geschützt waren, saßen zwei junge Uhus. Sie waren zwar große, aber noch sehr junge Uhus, Tiere mit recht massigem Körper und einem Kopf mit ‚Federohren‘, die lang sind und schräg seitlich abstehen. Jene Federohren waren jedoch zu den Spitzen hin bei der einen pechschwarz und recht fusselig, bei der anderen glatt und schneeweiß. Ihre Augen sind gelblich bis orange, der Blick selbst wirkt wach und aufmerksam. Der Größe nach zu urteilen handelt es sich bei beiden Geschwistern um weibliche Tiere.

Sie besitzen ein erdfarbenes Gefieder, welches Längs- und Querzeichnungen in dunkleren Farben bis hin zu pechschwarz aufweist. Des Weiteren ist ersichtlich, dass die Bauch- samt Brustregion hellere Federn bis zu einem beigefarbenen Ton hat. Alle beide wirkten wie eine Kopie ihrer Mutter, ihr einziger Unterschied war: Die Federspitzen. Zart streicht die Kaldorei über die letzten Daunen der Uhus, die noch im Federkleid waren. Die letzten Zeichen dafür, dass es wirklich eigentlich noch Küken waren.

Zart umspielt ein seichtes Lächeln die Züge der Kaldorei, ehe sie ihre Augen schließt…bald war sie da. Es ist ihr wahrlich ein Anliegen genau zu diesem Ort zurückzukehren.

Bisher hatte sie sich nicht getraut, seitdem sie wieder ‚da‘ ist. Schließlich erblickt sie aber bereits den Ort, den sie sehen wollte. Eine große Weide mit ausladenden Ästen steht nahe des Ufers am Elune’ara. Sanft schaukeln unter dem Blätterdach aufgrund des Winds zärtlich die einzelnen Äste im Takt und geben ein leises Rascheln von sich. Sie sieht an eine bestimmte Stelle und hebt ihre Mundwinkel zu einem wehmütigem Lächeln höher. Friedensblumen, unzählige Kräuter und Gräser zierten den Boden unterhalb der uralten Weide, ehe die Kaldorei mit ihren beiden Eulen auf den Schultern näher tritt. Dies war der perfekte Ort zum Üben. Nur dieser…kein anderer war so gut wie dieser hier. Sie streicht zart über die Äste der Weide und atmet tief die Luft ein, ehe sie hindurch schleicht und sich an einer ganz bestimmten Stelle hinsetzt.

Hier versuchte sie früher vorbei zu schleichen. Nun braucht sie es nicht mehr. Jetzt will sie hier sein. Genau hier. Sie streicht sachte über den Boden und setzt sich im Schneidersitz hin und legt ihre Hände auf die Fußknöchel. Samtschwinge und Fusselfeder, die beiden Jungtiere, die noch einige Daunen im Gefieder hatten, hüpften munter von der Schulter der Kaldorei und begannen den Ort zu inspizieren. Als spürten sie, dass auch ihre Mutter, Waldschwinge, genau hier immer äußerst gerne war.

„Schrecken verlieren ihre Größe, je länger sie zurückliegen.“, wispert die Kaldorei fast lautlos und streicht schließlich einmal zart mit den Fingerkuppen über den Waldboden. Kurz verspürt Myalesa eindringlich ein Gefühl von tiefer Vertrautheit in ihr aufkommen. Verbundenheit und Erinnerung. Dann schließt sie die Augen…das was sie heute Cyandris näher bringen wollte, konnte sie selbst mittlerweile relativ gut. Es braucht nicht lange, dass Myalesa sich auf ihre Umgebung einlässt. Sie hört den Wind an dem Blätterdach streichen…sie hört das Wasser am Ufer plätschern…sie hört so unendlich viel und hier war sie ein Teil davon. Es dauert nicht lange, ehe sie spürt, wie eine wohltuende Wärme in ihr aufkommt. Sie beginnt ihre Umgebung zu spüren und wahrzunehmen…mit dem erweitertem Sinn, den nur jene hatten, die auf dem Pfad des Druidentums wandelten. Sie spürt in ihrer unmittelbaren Umgebung das Wurzelwerk, das große Ganze. Die Verbindung von dem kleinem Ort, an dem sie heute ist. Unweigerlich wandern ihre Mundwinkel empor.

Sie starrt auf einen sich im leichten Wind drehenden Gegenstand, der von der Baumkrone der altehrwürdigen Weide herab baumelt. Langsam dreht sich das Rund aus Weidenruten um sich selbst. In seiner Mitte ist ein wüster und wenig filigraner Busch gewachsener Ästchen zu sehen, an denen Blätter und braune Federn hängen. Der Wind scheint diesen seltsamen Traumfänger zu streicheln und ihm immer wieder einen kleinen Schubs zu geben, damit seine Bewegung niemals stoppt. Ein warmes Lächeln huscht auf ihre Züge, ehe sie ihre Konzentration aufgrund dieses Gegenstands um ein Vielfaches verstärkt. Nun erfasst sie nicht nur ihre Umgebung, nein…Mittlerweile konnte sie mehr. Sie spürt die Energie unter ihrem Körper, jene die von der Natur selbst stammt. Energieflüsse, auf die andere Druiden einfach zugreifen können…So wie Myalesa es auch damals konnte, bevor ihre Ausbildung zum Krieg der Dornen aufgrund des Todes ihres ersten Lehrers abgebrochen wurde. Konzentriert betrachtet sie den Traumfänger, der kaum wie ein wahrer Traumfänger aussieht…und dann neigt sich jener ihr entgegen. Als würde die Weide ihr den Gegenstand überreichen wollen. Dankbar lächelt die Kaldorei und umschließt den Traumfängern mit beiden Armen: „Sobald ich… es wieder gefunden habe, sollte ich dich bekommen. Daher kommst du heute mit.“, spricht die Kaldorei leise und blickt schließlich zurück zu den zwei kleinen Eulen. Jene lagen mittlerweile wieder nah an der Kaldorei und dösten entspannt im Lichte des Mondes.

Myalesa entschloss sich heute Nacht ebenfalls hier zu verweilen…und in alten Erinnerungen zu schwelgen. Mit einem leichtem Lächeln und dem Traumfänger in den Armen blickt sie geradewegs nach vorne zum Elune’ara, während sie mit dem Rücken an der Weide lehnt…und nach vielen langen und angenehmen Momenten beginnt auch sie neben den beiden Uhus zu dösen…


((Nachdem an der Mondlichtung Kraft getankt wird…Zur Ende der Woche hin reisen einige Mitglieder erneut in das Eschental! :herb: :leaves: ))

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Leicht streckt sich die Kaldorei in ihrem Zuhause, welches weit oben auf der Hügelkette der Mondlichtung liegt und auf einem der höheren Bäume war. Um sie herum war bereits reges Treiben, die helle Schleiereule plustert sich auf und sitzt als Art ‚Federkugel‘ auf einer der höheren Äste umher, einer ihrer großen Uhus putzte ausgiebig das Gefieder und die pechschwarze Sperbereule streckt ausgiebig ihre Schwingen und streicht schließlich die Federn der linken Handschwinge sacht durch den Schnabel, um jegliche mögliche Verfilzung wegzubekommen. Es war ein ruhiger Tag an der Mondlichtung, letzte Nacht kamen die Laubtanzschwestern wieder nach dem Hippogryphenflug hier an.

Kurz pfiff Myalesa leise, woraufhin Nachtflügels gelber Blick sie betrachtet. Die mittelgroße Eule kam rasch angeflogen und setzt sich auf die linke Schulter des gefiederten Schulterschutzes der Kaldorei hin. „Na, meine Große? Wollen wir dann mal zum Teehaus und uns einen guten Erdwurzeltee holen, hm?“, sacht streicht die Elfe über den Kopf der schwarzen Eule, welche einen Gurren ähnlichen Klang von sich gibt und dann machen sie sich auf den Weg hinab zum Nachthafen~

Heute Abend ist wieder das [A-RP-Kaldorei] Projekt "Das Teehaus" am Nachthafen zu finden! :tea: :leaves:

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Morgen Abend findet auf der Mondlichtung in Nachthafen (Holzplattform über dem Wasserfall) wieder die Zusammenkunft des Smaragdzirkels statt.
Ihr findet uns ab 19.30 Uhr dort. Interessenten sind Herzlich Willkommen, dort zu uns zu stoßen.

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Die leere Schale mit den Resten des Eintopfes, den sie hastig heruntergeschlungen hatte, ruhte in ihren Händen, während die Druidin stirnrunzelnd den Blick über den Hain des Sumpfhüters schweifen ließ. Viel Zeit blieb ihr nicht, ehe sie mit Schwester Laubtanz wieder aufbrechen würde, um die Gegend auszukundschaften. Noch immer hatte sich der Schrecken nicht gänzlich gelegt, den die Nachrichten aus Sturmwind ausgelöst hatten. Wie würde es nun weitergehen? Würde sich die Geschichte wiederholen?
So viele Unwägbarkeiten, von denen niemand wusste, wohin sie führten.
Mit einem Seufzen stellte sie die Schale beiseite. Besser, sie dachte nicht zu viel darüber nach. Ändern konnten sie es ohnehin nicht mehr. Die Seuche war zurückgekehrt…


Der Smaragdzirkel ist im Zusammenhang mit den Ereignissen des Pre-Patches ins Sumpfland abgeordert worden in den Hain des Sumpfhüters, um dort bei der Verwundetenversorgung zu helfen und sich möglicher Flüchtlinge anzunehmen.
Wir befinden uns dabei im selben Handlungsstrang wie der Großplot von Sturmwind, um keine Brüche im Zusammenspiel zu provozieren ;).

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Zum Start des neuen Addons werden wir das Rollenspiel etwas ruhen lassen und vorrangig die neuen Gebiete testen. Wir können daher nicht garantieren, dass wir auf der Mondlichtung immer präsent sind, auch wenn kleinere Rollenspielabende sicher stattfinden werden.
Da wir als Gilde allerdings (noch) nicht in die Shadowlande ic reisen werden, haben wir uns für diese Variante zunächst einmal entschieden, bis klar ist, wie die Geschichte uns Nachtelfen wirklich beeinflusst. Teile der Einheit befinden sich noch im Hain des Sumpfhüters und im Eschental.
Wir blicken allerdings natürlich gespannt auf diejenigen, die ic reisen werden und sind neugierig auf eure Abenteuer.

Viele Grüße
eure Gao

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Neuer Termin für alle Teehaussüchtigen:

Dienstag, 08. Dezember 2020, 19:30 - 22 Uhr

Angebot des Abends:

  • Wildgriespudding mit heißen Früchten (Beerenmix)

Herzhaftes:

  • Pulled Hirsch und Pilzpfanne

Teesorten:

  • herb-würzige Kräuter
  • Waldfrucht
  • Ingwer
  • Schwarztee

Sonstiges:

  • Bohnengebräu
  • Schafsmilch
  • Quellwasser
  • Apfelsaft-Schorle

Das nenne ich mal ein Mahl :star_struck:

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Wir wünschen Euch allen, trotz aller Umstände im Außen oder gerade deswegen, ein gesegnetes, ruhiges und gesundes Weihnachtsfest. Macht es Euch gemütlich und lasst es Euch und Euren Lieben gut gehen. Schöne Feiertage!

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Update zum Aktivitätsstatus des Smaragdzirkel


Wir grüßen Euch, liebe Community!

Es mag sich der eine oder andere schon gewundert haben, dass man so wenig von uns hört und/oder sieht. Das liegt größtenteils an akuten und weitreichenden Real Life-Umständen, bei einem erheblichen Teil der aktiven Mitgliedschaft, inklusive der Gildenleitung.

Nachdem besagte Umstände derzeit eher zu- als abzunehmen scheinen, haben wir uns entschlossen, die Gilde offiziell in eine Art „eingeschränkten Betriebsmodus“ zu versetzen… da wir momentan einfach mehr eine familiäre Gilde mit RP-Hintergrund sind, als eine aktive RP-Gilde.

Was bedeutet das konkret?

Nun, grundsätzlich bleiben wir Euch erhalten. Es wird uns und unsere Charaktere zweifelsohne weiterhin geben und wir werden, so wie es das RL erlaubt, auch im RP zu finden sein. Zudem werden wir auch weiterhin bestimmte RP-Projekte und/oder Events betreuen, wie z.B. das Nachthafen-Teehaus, das Druidentreffen oder das Regenfest. Bis auf Weiteres werden wir jedoch nicht mehr aktiv rekrutieren.

Wer uns dennoch kennenlernen und/oder mit uns spielen möchte und/oder der Meinung ist, dass - abgesehen vom Konzept des SmZ, eine familiäre Gilde mit RP-Background das Richtige für sie/ihn ist, ist natürlich weiterhin herzlich willkommen uns einfach mal zu kontaktieren.

Auf ic-Ebene ist der Smaragdzirkel derzeit freigestellt. Gelegentlich kann und wird es Treffen geben. Der Zirkel behält sich die Möglichkeit vor, die Einheit bei Bedarf zu reaktivieren. Zwischenzeitlich sind die Mitglieder frei, sich eigenen/anderen Angelegenheiten zu widmen.

Wie lange diese Situation andauern wird, kann derzeit niemand sagen. Wir hoffen jedoch längerfristig auf eine positive Entwicklung und dann auch wieder mehr Aktivität im RP.

Euer Smaragdzirkel

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Durchatmend richtete sie sich auf und streckte den Rücken durch. „Hast Du alles?“ Der Klang der vertrauten Stimme ließ sie überrascht zum Eingang blicken, sie hatte seine Schritte nicht gehört. Im Türbogen lehnte Sintarion Nachtfeder sich mit einer Hand an den Holzrahmen. Ein Lächeln huschte über ihre Lippen und sie legte eine Hand auf die soeben fertig gepackte Reisetasche. „Ja, alles bereit. Ich werde noch in dieser Stunde aufbrechen.“

Sintarion’s Blick, aus den in dunklem Bernsteingold glimmenden Augen, umfasste prüfend Gestalt und Zustand der kleinen Kaldorei, welche unwillkürlich mit einer Hand über ihren inzwischen deutlich gewölbten Leib strich. „Bist Du sicher?“ Luthien lächelte. „Ja, bin ich. Ich habe solange gewartet, wie ich konnte, doch wenn ich jetzt nicht durch den Traumpfad reise wird es erst nach der Geburt wieder möglich sein, und ich möchte mein Kind wirklich in Kalimdor zur Welt bringen.“
Sie trat auf ihn zu und griff nach seinen Händen, die ihre sogleich warm umschlossen. „Sorge Dich nicht. Es geht uns wirklich hervorragend.“ Sintarion brummte, während er mit sorgenvoll verschlossener Mine auf seine Tochter hinab sah. „Nun gut.“, murmelte er, strich mit einer Hand über das nachtblaue Haupthaar, um ihr schließlich einen Kuss auf die Stirn zu drücken. „Dann soll es so sein.“

„Weißt Du schon, wann Du uns in Nachthafen besuchen wirst?“ fragte sie, während sie sich ihren Mantel um die Schultern schwang. Sintarion strich sich nachdenklich mit einer Hand durch den silberblau-melierten Kinnbart. „Noch nicht konkret, nein. Eine kleine Weile werde ich noch brauchen, ehe ich in die Welt zurückkehren kann, denke ich. Es hat sich so viel mehr verändert, als ich im Traum erfassen konnte und ich will vorbereitet sein.“
Seine Lichter begegneten ihrem forschenden Blick und die nachdenklichen Schatten wurden von einem Lächeln vertrieben. „Ich werde nachkommen, sobald ich kann. Versprochen.“ Er griff nach ihrer Reisetasche und streckte einladend einen Arm aus, um ihn um ihre Schulter zu legen. „Komm, ich begleite Dich zum Portal.“

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​Nachthafen, vor ein paar Nächten…

Das leise Rascheln ihres Kilts und die gedämpften Geräusche der Nacht begleiteten ihre Schritte auf dem Pfad, der sich die Anhöhe hinauf wand. Im Vergleich zur relativen Geschäftigkeit des Träumerhains erschien ihr die Mondlichtung nahezu gespenstisch ruhig, wenngleich auch hier Brüder und Schwestern ihren Aufgaben nachgingen und ein fester Stab an Verteidigern und Aufsehern für die Sicherheit sorgten.

Am Fuß der Eingangsrampe angekommen, blieb Luthien kurz stehen, legte die Hände ins Kreuz und atmete einige Male tief durch. Ihr Blick wanderte prüfend über die Fassade des Gebäudes und blieb am Einheitswappen über dem Türbogen hängen. Sie nahm die Regung von Heimkehr wahr, die in ihr aufkam und ein sachtes Lächeln legte sich in ihre Mundwinkel. Es war ein gutes Gefühl wieder hier zu sein.

Abgestandene Luft und verstaubte Stille schlug ihr entgegen, als sie das Gebäude betrat. Es wirkte aufgeräumt, doch war offensichtlich, dass die Räumlichkeiten schon seit einer Weile ungenutzt waren. Wo sie sich wohl alle herumtrieben?

Mondbruch und Laubtanz vermutete sie im Eschental. ​Sternensang könnte an der Dunkelküste sein, hatte sie doch bei ihrer letzten Begegnung von Wiederaufbaubemühungen in den Küstendörfern erzählt. Vielleicht hatte es auch Kleandra Rindenbaum dorthin verschlagen. Tautropfen hielt sich möglicherweise auf der Mondlichtung auf, doch sie hatte sie noch nicht gesehen. ​

Luthien schob die schweren Vorhänge vollends zur Seite und befestigte sie in ihren Halterungen, ehe sie weiter in den Aufenthaltsbereich des Quartiers hineinging.
Auch Nebelfalke musste zwischenzeitlich in Nachthafen gewesen sein, hing doch seine Witterung noch in den Räumen ihrer kleinen Hütte am Ortsrand, als sie in der vergangenen Nacht auf der Lichtung eingetroffen war. Vielleicht war er noch in der Gegend oder auch schon wieder unterwegs in die östlichen Königreiche. Alles war möglich.

Nachdem sie die unteren Räumlichkeiten in Augenschein genommen hatte, wandte sie sich dem Aufgang zum Obergeschoss zu. Am Aushang hielt sie inne und ihr Blick wanderte über die Zeilen des letzten Einsatzplans, ehe sie sich streckte und das staubige Pergament abnahm, während ihre Gedanken weiter um die Brüder und Schwestern des Smaragdzirkel kreisten.

Gaomee, Gezeitenstrom, Silberklinge, Wildlauf, Shan’do Kal’delar, Schwester Morgenglühen, Tyrr… sie alle konnten sich theoretisch überall aufhalten. Der Zirkel hatte viel zu tun, es galt viel Heilung und Wiederaufbauarbeit zu leisten und die Kräfte waren weit verstreut. Zudem gab es beunruhigende Berichte aus dem Norden, mit denen sie sich nicht näher befasst hatte. Zumindest für den Augenblick wollte sie sich auf das Leben konzentrieren.

In den oberen Räumlichkeiten war die Luft ebenfalls staubig und abgestanden, und so schob sie auch hier zunächst die Vorhänge der balkonartigen Fensteröffnung zurück. Sogleich spürte sie sachten Luftzug, der nun ungehindert durch das Gebäude strömte. Sie entzündete eine kleine Öllampe und ließ sich mit einem leisen Seufzer in dem hochlehnigen Holzstuhl vor dem wuchtigen Schreibpult nieder. Einige Momente saß sie nur so da, strich sich gedankenverloren mit einer Hand über den gerundeten Leib, während ihr Blick über die Schränke, die Bücher und Ordner in den Regalen wanderte. Darin wusste sie unzählige Dokumente über die Aktivitäten und Einsätze des Smaragdzirkel in den vergangenen Jahren. ‚Ob und wann wohl neue hinzukommen?‘ überlegte sie still.

Unwillkürlich huschte ihr Blick über das Schreibpult, sie beugte sich leicht vor und hob mit einem Finger den Deckel der Mappe an, in der für gewöhnlich unbearbeitete Post gesammelt wurde, nur um festzustellen, dass bis auf ein paar leere Pergamente nichts darin war. Die kleine Kaldorei brummte leise, lehnte sich wieder zurück und strich mit der Hand über das Holz des Schreibpults , um dann Momente lang den Staub, der an ihren Fingern hängen blieb, zu betrachten.

Ein Gedanke nahm in ihrem Geiste Gestalt an und zauberte ein Lächeln auf ihre Lippen. Schließlich tat sie einen tiefen Atemzug und richtete sich im Stuhl auf. Luthien griff erneut nach der Sammelmappe und nahm die leeren Pergamente heraus. Eine ganze Weile lang hörte man nichts außer dem leisen Kratzen einer Feder auf Papier und das gelegentliche Klappern des Tintenbehälters.

"Gesegnet sei die Nacht, Geschwister

Einige Monde ist es nun her, seit der Smaragdzirkel vorläufig a.D. gestellt wurde und noch gibt es keine neuen Befehle des Cenariuszirkel. Gleichwohl möchte ich Euch herzlich zu einer informellen Zusammenkunft nach Nachthafen einladen. So es Eure Zeit und aktuellen Aufgaben erlauben, würde ich mich freuen, Euch in der letzten Nacht des 9. Mondes in Nachthafen zu sehen.

Elune erleuchte Eure Pfade.

Gez. Luthien Nachtfeder"

Sie beendete die letzte Nachricht, legte die Feder beiseite und streckte sich… nur um im nächsten Moment ächzend zusammen zu zucken. „Du bist also auch wieder wach…“ murmelte sie und massierte leicht die malträtierte Stelle, während sie den Bewegungen des Kindes in ihrem Leib nachfühlte. „…nun gut, ich bin ohnehin fertig.“
Luthien erhob sich und nahm sorgsam die Nachrichtenpergamente auf. Kurze Zeit später wanderte die kleine Kaldorei durch Nachthafen, zum Eulenhort.

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Wir wünschen Euch und Euren Lieben entspannte, gemütliche Feiertage. Lasst es Euch gut gehen. :santa: :evergreen_tree: :clinking_glasses:

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Hallo Smaragdzirkel! Seid ihr noch aktiv? Oder gibt es noch aktive druiden bewegungen auf Aldor?
Liebe Grüße
Anyuviel

Throm’ka Klingenohr

Da findest du zumindest eine Verbindung aller Druiden die sich bekennen einer zu sein.

Würde aber dennoch warten ob sich die Gilde direkt meldet.

Aka’magosh

Ath’rog Blutwolf

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Vielen dank für die Antwort! Denke jetzt um die Uhrzeit wird generell nicht mehr viel Antwort kommen. Mal sehen wie es morgen ist! =)

Am 11.04 findet das Teehaus in Nachthafen statt.
Das wird vom Smaragdzirkel (Teile davon) veranstaltet.
Ich denke da wirst du spätestens IC sicher auf jemanden treffen.

Ansonsten hat Ath’rog alles weitere ja schon gesagt.

[A-RP-Kaldorei] Projekt “Das Teehaus”

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