[A-RP Gilde] Der Smaragdzirkel


(Luthiên) #1

Ihr wollt mehr über uns erfahren? So sei es.

Kurzübersicht
Typ: Gruppierung des Zirkel des Cenarius mit Milizcharakter
Schwerpunkte: Kampf gegen die Verderbnis. Alltags-/Lager-RP, druidisches RP (Unterricht).
Außerhalb des Konzepts: Belebung der Nachtelfengebiete/-kultur.
Völker: Nachtelfen, ggf. Gilneer/Worgen
Ansprechpartner: Tyrr, Luthîen/Luthiên, Aquilla, Thanris, zudem alle Gildenmitglieder
Spielorte: Mondlichtung/Nachthafen, Azeroth

Vorwort

Der Zirkel des Cenarius hat ein breites Spektrum an Aufgaben - von der Wahrung des Gleichgewichts, der Ausbildung junger Druiden, über die Pflege und Wiederherstellung der Natur, bis zum Kampf gegen die Verderbnis, der Wahrung alten, druidischen Wissens und noch einige mehr.

Nicht jeder Druide ist für jede Aufgabe geeignet, darum gliedern sich die Tätigkeiten des Zirkels auf verschiedene Unterorganisationen.

Eine dieser Unterorganisationen ist >Der Smaragdzirkel<.

Unsere Aufgabe ist die Eindämmung und Bekämpfung der Verderbnis in all ihren Formen. Wir stehen ein, für den Schutz der Natur, sowie die Erhaltung des Gleichgewichts mit allen erforderlichen Mitteln. Streng zirkeltreu kämpfen wir gegen die Verderbnis und die Feinde von Natur und Leben wo auch immer diese zu finden sein mögen.

Wenn der Zirkel ruft, sind wir zur Stelle.

Wir über Uns

Der Smaragdzirkel wurde im Mai 2009 gegründet und ist mittlerweile wohl die dienstälteste , aktive Nachtelfen-Themengilden des Rollenspielservers “Die Aldor”. Unser Ziel ist es, einen Teil des Zirkel des Cenarius zu bespielen und mit verschiedensten Aktivitäten Leben einzuhauchen.

Die Gilde setzt sich aus Spielern aus den unterschiedlichsten Lebenssituationen zusammen. Von Studenten, Familienvätern und -müttern über Azubis, Lehrer, Selbständige, Schichtarbeiter ist alles vertreten. Ebenso unterschiedlich sind auch oft die Onlinezeiten und für unser Zusammenspiel gilt, bei aller Liebe zum Rollenspiel, grundsätzlich: Das Reale Leben hat immer und in jedem Fall absolute Priorität .

Da unser Durchschnittsalter irgendwo zwischen Mitte Zwanzig und Mitte Dreißig liegt, definieren wir uns als “Erwachsenen-Gilde”. Zudem sind wir ein recht humoriger und auch ansatzweise durchgeknallter Haufen, in dem es vom Umgangston her schon mal etwas deftiger zugehen kann. Aus diesen Gründen sollten Bewerber das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Aufbau & Struktur

Die Organisation des Smaragdzirkels

Primär bestehen wir natürlich aus Druiden aber auch andere Klassen die dem cenarischen Zirkel treu ergeben sind, können einen Platz bei uns finden und sind in der Reihe der cenarischen Verteidiger oder anderer Bediensteter herzlich willkommen. Männliche Druiden sollten aufgrund der Nachtelfengeschichte (idealerweise) dennoch die größte Fraktion der Mitglieder bilden.

  • Rassen: primär Kaldorei, ggf. Menschen (Gilneer/Erntedruiden)
  • Klassen: Druide, Jäger, Schurke, Krieger, Mönch
    • Grundsätzlich alle passenden Konzepte (Einschränkung: DH, DK, Leerenelfen)

Was verstehen wir unter Zirkeltreu?

Der Oberste Erzdruide, Malfurion Sturmgrimm, ist die höchste Instanz, die der Smaragdzirkel kennt. Man muss natürlich nicht immer seiner Meinung sein, doch als Anführer des Zirkel des Cenarius sind seine Entscheidungen zu respektieren und zu befolgen.

So mag es Dinge und Entscheidungen geben, die dem einen oder anderen Druiden nicht gefallen. Womöglich werden sie untereinander auch einmal heiß diskutiert, doch gebietet der Respekt dies nicht öffentlich zu tun oder gar zu dulden wenn es ein Zirkelfremder tut.

Wie werden Entscheidungen getroffen und wie sind die Hierachien?

OOC
Das “Gildenleitungskollektiv” des Smaragdzirkel, besteht aus Tyrr und Luthîen/Luthiên, sowie Thanris und Aquilla als Offiziere.

Grundsätzlich ist diese Gilde jedoch ein “Gemeinschaftswerk”. So werden allgemeine Entscheidungen, welche die Gilde betreffen, i.d.R. intern besprochen (Forum) und demokratisch entschieden.

IC
IC Entscheidungen laufen ebenfalls ganz demokratisch ab, hier wird jedoch aufgrund der Lore klar zwischen Druiden und Nichtdruiden unterschieden. Jeder Druide hat eine Stimme, Nicht-Druiden haben keine Stimme.
(Mit Ausnahme der Aufseher, in Angelegenheiten, welche die Verteidiger betreffen).
Die cenarischen Verteidiger werden von den Aufsehern geleitet und befehligt. Die Aufseher sind im Smaragdzirkel die einzigen Nichtdruiden, die den Druiden im Rang annähernd gleich gestellt sind.

Aktuelle IC-Führungsbesetzung:

Druiden

  • Sprecher, Shan’do Tyrr Morgennebel
  • stlv. Sprecher, Shan’do Kelutral Kal’delar

Aufseher

  • Thanris Winteratem
  • Aquilla Nebelfalke
  • Luthien Nachtfeder
    (wenngleich inzwischen geweihte Druidin, übernimmt sie bei Bedarf weiterhin auch Aufseheraufgaben)

Anmerkung:
Wir wollen loregetreue Nachtelfen darstellen, deren gesamte Gesellschaft streng geordnet und durch Respekt geprägt ist. Sie ist keine Demokratie und auch kein Wunschkonzert. Im Zirkel des Cenarius sind es die Druiden, die Entscheidungen treffen. Als Verteidiger bin ich Soldat/Milizionär und sollte mich entsprechend verhalten.

Ränge

IC gibt es 5,5* Rangstufen:

  • Sprecher / Vertreter
  • Druide
  • Aufseher / Vertreter
  • Verteidiger
  • Jungdruide (Novizen und junge und/oder noch unerfahrene “Druidenfrischlinge”)
  • Anwärter (Verteidiger-Neulinge, angehende Verteidiger mit Ausbildungsdefiziten)

*Die “halbe Rangstufe” ist der Sprecher der Druiden (dieser Organisation), der bei Stimmgleichstand die entscheidende Stimme hat. In allgemeinen und alltäglichen Belangen der Einheit ist jedoch grundsätzlich jeder “Volldruide”/erfahrene Druide des Smaragdzirkels entscheidungs-/weisungsbefugt.

„Zirkelfreunde“

Außerhalb der einheitsinternen Rangfolge gibt es die “Zirkelfreunde”. Dies sind Mitglieder, die IC weder Rang bekleiden, noch offizieller Teil der Einheit und/oder Mitglied des ZdC sind, sondern

a) für den Smaragdzirkel arbeiten
oder
b) auf sonstige Art ic mit der Einheit verbunden sind.

Beispiele:
Stallmeister, Rüstmeister oder Charaktere, welche die Einheit begleiten und/oder mit ihr zusammenarbeiten.

Was bieten wir?

Wir bieten eine RP Gilde/Gemeinschaft mit Charakter, Herz und (meistens) Verstand. :wink:

Natürlich gibt es auch bei uns aktivere und weniger aktive Phasen, schon aufgrund unserer Mitgliederstruktur. Dennoch ist es uns bisher geglückt, zu jeder Zeit eine gewisse “Basisaktivität” aufrecht zu erhalten und es wird regelmäßig RP generiert. Mini-Plots, größere Storyacts, Events, Unterricht mit verschiedenen Schwerpunkten, Training oder – als weiteres RP-Kernelement - das Alltags- und Lager-RP.

Was erwarten wir?

Wir wünschen uns Spieler die eine/n Nachtelfe/n darstellen wollen, die/der dem Zirkel des Cenarius dient. Die Spieler dürfen auch gerne Rollenspielanfänger sein, solange sie lernwillig sind unterstützen wir sie gerne.

Grundsätzlich gilt:

  • Der Charakter muss dem Zirkel des Cenarius treu ergeben sein und/oder willens, sich diesem anzuschließen.
  • Der Charakter sollte ein Main oder zumindest ein aktiver Twink sein.
  • Die Einhaltung der Rollenspielserver-Richtlinien wird vorausgesetzt.
  • Eigeninitiative und Eigenverantwortung
  • Beachtung der aktuellen Lore und/oder die Bereitschaft, sich diese anzueignen
  • ein klares Verständnis und Unterscheidung von IC und OOC

Wie bewerbe ich mich beim Smaragdzirkel?

Kontaktaufnahme Möglichkeiten:

  • InGame „/who Smaragdzirkel“ eingeben und einfach ein Mitglied anflüstern, dort wird man dann weitergeleitet
  • Ingamebrief
  • Das Realmforum
  • Die Gildenwebsite/Forum: w w w . smaragdzirkel-aldor . de

Standesgemäß für eine RP Gilde, erfolgt die eigentliche Bewerbung natürlich IC. Nach dem Aufbau des IC Kontakts gibt es ein kleines Vorgespräch und letztlich die Gelegenheit, vor einer Art “Rat” bzw. “Gremium” des Smaragdzirkels vorzusprechen und sich vorzustellen.

Es ist ein RP Gespräch mit ein paar Druiden der Einheit, welche den Bewerbern/Innen in einer Fragerunde “auf den Zahn fühlen”, um etwas über seine/ihre Erfahrungen, Motive und letztlich Eignung zu erfahren.

Die gesamte Prozedur, vom Aufbau des Kontaktes, dem (gegenseitigen) Kennenlernen, bis zum Vorsprechen kann sich durchaus über einige Wochen hinziehen. Wir bitten daher schon mal vorab um etwas Geduld, denken aber es lohnt sich.


Mit RP Anfangen
(Luthiên) #3

Weitere Projekte/Events, die vom Smaragdzirkel organisiert werden:

Druidentreffen

Nor Thori’dal - Die Nacht des Regentanzes

  • Volksfest der Kaldorei
  • jährlich (Oktober/November)
  • Ankündigung in separatem Event-Thread

Teehaus-Projekt

Dor Neph’ani

  • Frühlingsfest (Volksfest) der Kaldorei
  • jährlich (April/Mai) >pausiert aufgrund der aktuellen ic-Situation<
  • Ankündigung im separaten Thread

(Luthiên) #5

SmZ-Newsticker!

Aktueller Standort: Mondlichtung

Plotaktivitäten:

  • Ein Teil der Einheit ist aktuell in Kul’Tiras. Derzeit befinden wir uns im Sturmsangtal

Sonstige Aktivitäten:

  • Zusammenkunft: (folgt)

  • Training: (folgt)


Weitere Infos:

WANTED!

(verfügbare Rollen innerhalb des Smaragdzirkel)

Druidenschüler aufgepasst!
Ein paar unserer fertigen Druiden/innen haben aktuell Kapazitäten für Lehr-RP frei.
(1 : 1 Lehrer-Schüler-Verhältnisse sollte i.d.R. ic erspielt werden)

Aufstockung der cen. Verteidiger/Wachen

Wir haben Platz für den einen oder anderen Bogenschützen, Späher und/oder Nahkämpfer.

(Ansprechpartner: Thanris Winteratem, Aquilla Nebelfalke, Luthien Nachtfeder // ooc: jeder SmZler)

Altherren-Club

Wie immer, freuen wir uns über erfahrene(re) Druiden, die den Smaragdzirkel mit ihrem Wissen und ihrer Lebenserfahrung bei seinen Einsätzen unterstützen möchten.

(Ansprechpartner: Tyrr Morgennebel, Kelutral Kal’delar, Druiden des Smaragdzirkel // ooc: jeder SmZler)


Plaudersofa 616 - Alles neu macht der Mai und Lord Ragnaros
[RP] Der Rollenspiel-Kalender (August + September)
(Thanris) #6

Um den neuen Gildenthread einzuweihen möchte ich alle Interessierten heute Abend zu unserem öffentlichen Training einladen.

Was? Öffentliches Kampftraining
Thema: Kampf mit und gegen Magie
Wo? Freie Holzplattform, Nachthafen, Mondlichtung
Wann? 20Uhr
Referent: Thanris Winteratem

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und alte Bekannte :slight_smile:


(Tyrr) #7

Und wir also der SMZ hat heute Geburtstag! Wir sind zehn :wink:


#8

Herzlichen Glückwunsch, von gierigem Spitzohr zu gierigem Spitzohr :wink:
Ich würde ja zur Party kommen aber Grünfutter ist was für arme Goblins. Und ich habe einen Ruf zu verlieren.
Daher hinterlasse ich euch, im Namen aller Goblins, einen günstig verzinsten Finanzierungskreditvertrag für den Wiederaufbau eures heiligen Bäumchens.
(inkulsive täglichen gießens mit Kaja-Cola, besingen und Handmassage von auserwählten Goblin-Strandmiezen)

Poppt noch einen Luftschlangenknaller bevor er anderen Glückwünschern Platz macht


(Thanris) #9

Weiter geht’s! Ein weiteres Training steht an.

Donnerstag , 16.5 um 20Uhr. Wir treffen uns auf der leeren Holzplattform in Nachthafen. Besucher sind gern gesehen!
Bis dahin :wink:


[RP] Der Rollenspiel-Kalender (August + September)
(Thanris) #10

Erinnerung: Donnerstag Abend findet erneut unser öffentliches Kampftrainig statt. Wir freuen uns auf Besucher und Interessenten.

Montag, 16.5, 20Uhr auf der Mondlichtung.


(Gaomee) #11

hust Donnerstag husthust


(Thanris) #12

Meine Füße führen mich mit großen Schritten durch Nachthafen, sodass Farben und Gebäude, ja sogar Personen an mir vorbei rauschen und unbedacht bleiben. Zuerst muss ich nach Sturmfeder sehen. Danach würde ich Eisenwind mit ihrer Bewachung beauftragen und mich der Sache mit diesem anderen Auftrag beschäftigen. Ich schüttle den Kopf, als ob ich damit die wirren Gedanken ordnen könnte. Vergebens. In letzter Zeit bleiben soviele Dinge an mir hängen, dass ich ihnen kaum allen Gerecht werden kann. Windherz’ im Schlaf kontrollieren, Sturmfeder bewachen, Quentris’ Training beaufsichtigen, das Training der anderen voran treiben, auf Nachrichten von der Front warten und diese sichten… Und da war auch noch die Sache mit Bärenherz, die ich unbedingt klären musste. Bisher hatte ich nur keine Gelegenheit gehabt, sie abzufangen. Mit einem stummen Seufzen vermerke ich innerlich, dass ich mich dringend dieser Angelegenheit widmen muss. Später. Später. Wie immer „später“.

Während ich so dahin laufe und Nachthafen hinter mir im typischen Grün der Mondlichtung verschwindet, treiben meine Gedanken fort von all diesen Pflichten. Weg von Wache, Trainings und Bestrafungen. Fort von klärenden Gesprächen, Nachrichten und Informationen. … und hin zu etwas, dass mich persönlich mehr beschäftigt als ich gedacht hätte.

“Habt ihr viele Freunde in der Einheit?“ Mondbruchs Stimme, klar und deutlich wie stets, hallt in meinen Gedanken wider. Freunde. Ein streitbares Thema. Denn zuallererst käme es doch darauf an, wie man Freundschaft definierte, oder? Ob man bereits Sympathie für jemanden als Freundschaft benennt oder erst der Zustand absoluten Vertrauens. Es gab immerhin unzählige Vorstufen einer Freundschaft und etliche ähnliche Zustände daneben. Freundschaft war eben nicht gleich Freundschaft. Und der Weg bis zum „Freund“ war sicher auch nicht immer dergleiche. Freunde. Braucht es das überhaupt? Brauchte es das innerhalb einer Einheit? Könnte man keine Einheit sein, könnte man sich nicht vertrauen und miteinander kämpfen, ohne Freunde zu sein? Haben Freunde überhaupt etwas mit der Einheit zutun? Haben Freunde Platz in soetwas, ganz wie Smaragdbund sagte, dass derart militärisch strukturiert ist und einer gewissen Rangfolge bedarf? Oder ist es gerade Freundschaft, die die einzelnen Personen zusammenhält und sie stark macht? Ich bin mir sicher, das einige den ein oder anderen in der Einheit Freund nennen würden. Aber macht sie das besser, schneller, stärker, gehorsamer, leistungsbereiter als andere? Tut es etwas für die Einheit, dass der eine den anderen Freund nennt?
Freunde. Freundschaft. Ich mag den Begriff nicht. Denn er gibt mir vielzuviele Rätsel auf. Es gibt einfach zuviele Blickwinkel, zuviele Definitionen, zu viele Wenns und Abers. Man kann nie wissen, wie das Gegenüber „Freundschaft“ definiert. Und so kann es doch vorkommen, dass man sich „Freunde“ nennt, aber etwas vollkommen anderes meint. Während der eine, ganz so wie Windherz es definiert, Freunde mit großem Vertrauen verbindet und beinahe einer Familie gleichsetzt, denkt der nächste vielleicht dabei nur an einen lockeren Bund. An jemanden, mit dem der gut reden kann und den er sympathisch findet. Wieder ein Anderer meint vielleicht, das Freundschaft mit gewissen Bedingungen verknüpft ist, die das Gegenüber erfüllen muss. Aber woher weiß der angebliche Freund das? Wer legt eigentlich die Regeln für so eine Freundschaft fest?

Wenn ich für mich persönlich sprechen müsste, ist Freundschaft sowieso nicht vonnöten. Nicht für mich. Ich muss ihnen kein Freund sein. Niemand muss mich mögen. Sie müssen mir nur genug Vertrauen, mich genug Achten, sodass ich sie führen und retten kann. Zumindest versuchen sie zu retten, sie heil durch das alles hindurch zu bringen. Aber wäre es vielleicht leichter, wenn sie mich als Freund sehen würden? Wenn sie mir vertrauen, mich als Familie sehen und sympathisch finden würden? Nicht, dass das irgendwie möglich wäre. Aber wenn doch…?

Ich schnaube und biege kurzerhand nach rechts in den Wald ab. Meine Nase hat Witterung aufgenommen. Sturmfeder ist in der Nähe. Ohne wirklich hinzusehen schlüpfe ich durch das Unterholz ohne wirkliche Probleme dabei zu haben. Mein Körper macht diese Art von Arbeit ganz selbstverständlich und vollkommen autark. Wieso auch nicht? Ich tue dergleichen seit Jahrtausenden. Und weil ich meine Aufmerksamkeit nicht wirklich benötige, außer für die grundlegenden Dinge, kehren meine Gedanken zurück zu diesem leidigen Thema „Freundschaft“.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sich soviele Personen in einer militärischen Einheit alle gleichmögen und Freundschaft schließen könnten. Und wenn doch, dann gäbe es immernoch einige gravierende Probleme: Wie könnte ich die Einheit anführen, sie in den eventuellen Tod schicken, ertragen das sie verletzt und gepeinigt werden, wenn sie doch alle meine Freunde wären? Selbst wenn nur einige meine Freunde wären… Zu ertragen dass sie verletzt werden wäre sicherlich schmerzhaft und schwer zu ertragen. Ich würde automatisch jene beschützen, die meine Freunde sind. Ich würde sie gesondert betrachten, anders behandeln und behüten. Aber das ist nicht meine Aufgabe. Innerhalb der Einheit muss ich alle gleich sehen. Ich muss sie nach ihren Vor- und Nachteilen beurteilen, sie nach ihrem Können kategorisieren, sie neutral sehen und einsetzen, egal was da kommen mag. Ich muss aushalten können, dass ich sie eventuell in den Tod schicke oder dass sie aufgrund meines Befehls verletzt werden. Und sie müssen ertragen, dass ich dazu befähigt bin. Könnten sie das, wenn ich ihr Freund wäre? Würden sie mir verzeihen, dass ich sie gefährde oder das ich sie derart gefühlskalt bewerte? Und egal welche Antwort es darauf gibt, kommt dann doch gleich das nächste Hindernis: Was wäre das für eine Freundschaft, wenn der eine Kontrolle über den anderen hätte, wenn einer sich dem anderen beugen und seinen Befehlen gehorchen müsste? Eine ziemlich dürftige Freundschaft. Kann man es überhaupt Freundschaft nennen, wenn einer Macht über den anderen besitzt?

Mein Kopf raucht, als ich durch ein dichtgewachsenes Gestrüpp klettere und endlich den Blick frei habe. Auf einer Lichtung hockt Sturmfeder in Elfengestalt. Ruhig sitzt sie da und scheint zu meditieren. Ich brumme stumm und bleibe auf Distanz, um die Druidin zu mustern und mir ein Bild über ihren Zustand zu machen.

Ich bin nicht ihr Freund und sie sind nicht meine Freunde. Niemals. Denn immerhin diene ich ihnen. Und wenn ich eins in meinem Leben bitter gelernt habe, dann, dass Freunde keine Diener sind.


(Luthiên) #13

Der Blick aus dem Fenster der kleinen Hütte am Rande Nachthafens ruhte auf dem Elune’ara, dessen ruhige Wasser im Licht der Sterne sachte schimmerten, doch ihre Aufmerksamkeit war nach innen gerichtet. Routinierte Finger zurrten Riemen, schlossen Schnallen und Bindungen der robusten, tragebequemen Lederrüstung. Ein Jagddolch mit Hirschorngriff fand seinen Platz in einer Hüftgurthalterung im Rücken. Letztlich wandte sie sich dem Waffenständer zu und ihre Finger strichen kurz beinahe kosend über das Holz des Jagdbogens, ehe sie die Sehne spannte und prüfte.

Kühle, frische Luft und die Geräusche der nächtlichen Mondlichtung schlugen ihr entgegen, als sie Momente später aus der kleinen Hütte ins Freie trat. Die kleine Kaldorei tat einen tiefen Atemzug und begrüßte die jagdfiebrige Spannung, die in ihr aufkam.
Ihr druidisches Selbst und der cenarische Pfad, auf dem sie nun schon viele Jahre wandelte, nahmen inzwischen einen Großteil ihres Lebens ein, und doch war die Waldläuferin, die Jägerin noch immer auch ein fundamentaler Teil von ihr… und würde es immer sein.
Und so hatte sie mehr als bereitwillig die Gelegenheit genutzt, sich einer Jagd anzuschließen, welche Nachthafen mit dringend benötigten Vorräten versorgen sollte.

Ein leise rollend-grollender Laut war zu hören und übergangslos schälten sich die Umrisse eines dunklen Säblers aus dem Unterholz. Der Ansatz eines Lächelns huschte um Luthien’s Mundwinkel, dann sog sie erneut die kühle Nachtluft ein und gefolgt von Nachtfell, machte sie sich auf den Weg zum Treffpunkt der kleinen Jagdgesellschaft.


OOC:
Eine kleine Erinnerung an unser Jubiläums-Mini-Event, das am kommenden Donnerstag, 30.05.2019, ab 20 Uhr auf der Ebene oberhalb von Sturmgrimm’s Grabhügel stattfindet.

Wir laden zu einem kleinen Jagdschmaus mit Musik und Geschichten am Lagerfeuer.


(Gaomee) #14

Mein Nacken schmerzt, während ich unverändert in der gehockten Haltung dasitze, in die sich mein Leib vor wenigen Stunden begeben hat. Meine bernsteinfarbenen Lichter starren auf das Pergament, das auf meinen Knien ruht. Konzentriert. Brennend. Angestrengt. Es ist brüchig, so wie die Stille, die mich umgibt.

Die Zeit vergeht langsam und tröpfelnd, von mir unbemerkt. Immer weiter rücken die Schatten der Nacht voran, tauchen die Mondlichtung in ihre beruhigenden, ihr eigenen, Farben. Mutter Mond hält Wache auf ihrem nie endenden Weg. Einzig meine Gestalt verharrt unverändert. Verkrampft hält die Rechte das immer kleiner werdende, längst abgenutzte, Stück Kohle, das meine Finger dunkel verfärbt hat und sie in kränkliches Grau taucht. Emsig bewegt sich meine Hand über das vierte Blatt, aus dem mich ein hässliches Gesicht verschlagen anstarrt. Um mich herum verstreut liegen bereits andere Zeichnungen im dichten, Moos bewachsenen, Gras. Sie wirken beinahe friedlich, wie sie so eingebettet dort ruhen und doch sind sie alles andere als das. Sie sind ein Zeichen für weiteres Unheil. Für eine furchtbare Dunkelheit, die unter uns lauert und die unbemerkt diese Welt beobachtet, schon eine ganze Zeit lang. Wie konnten wir diese Gefahr übersehen?

Zitternd fährt der Daumen über die schwarze, bröckelige Masse und verschmiert sie zu einem Schatten. Flammen beginnen das Gesicht unter mir zu umranken, züngeln hoch, lecken an allem, was ihnen in die Quere kommt. Schmerz entbrennt in meiner Brust als sich die brennende Enklave vor mein geistiges Auge drängt und Raum im Hier und Jetzt verlangt. Wie hätten wir etwas bemerken sollen bei dem, was unser Volk bedroht? War dieser Krieg nicht schon genug?

Nur langsam verschwinden die Feuer in meiner Erinnerung und ich ziehe die kühle Nachtluft ein, um mich zu beruhigen. Erst jetzt bemerke ich, wie viel ich mir von diesem Goblin einprägen konnte. Das eingerissene Ohr, die zerknittert wirkende Haut, die ledrig wirkt. Stechend blicken die schwarzen Augen zu mir empor und obwohl ich weiß, dass dieses Gesicht nicht echt ist, so verspüre ich dennoch Ekel in mir aufsteigen. Es ist, als kröche diese Kreatur innerhalb der nächsten Sekunden zu mir heraus und ich bekämpfe den plötzlichen Drang, ihr Gesicht zu zerstören. Es mit der ewigen Schwärze zu füllen, die dieses Wesen verdient. Ich fühle mein Herz schlagen, ein emsiges Pochen, das sich anfühlt, als würde es zerspringen wollen. So viele Tote…

KNACK.

Ich zucke zusammen und blicke verstört auf den Staub, der zwischen meinen Fingern hervor rieselt und das Papier besprenkelt. Es dauert einen langen Augenblick, bis ich die Kraft habe, die schwarzen Reste freizugeben und das Papier von meinem Körper gleiten zu lassen. Vier fehlen noch…

Sie müssen warten. Müde sinkt mein Kopf in den Nacken, um den Sternenhimmel über mir zu betrachten und Kraft zu tanken aus diesem Anblick. Funkelnd und klar thronen sie über mir. Wunderschön.

Lebe! Liebe! Atme das Leben aus vollen Zügen und gehe in deinen Träumen auf!

Jelenas Worte kommen mir in den Sinn, während ich versunken im Licht über mir ertrinke und mich ihm hingebe. Ich spüre Tränen in meine Augen treten und lasse ihnen freien Lauf. Erleichterung. Angst. Ich weiß nicht einmal, welches dieser Gefühle den Strom beginnen lässt. So viel hat sich in den letzten Stunden verändert. Unsichtbar. Nur für mich zu sehen und doch einem tosenden Meer gleich, das mich umspült. Mein Weg liegt nun offen vor mir. Wie könnte ich ihm nicht folgen? Wie könnte ich zweifeln, selbst wenn es mein Ende bedeutet? Weberin. Meine Nasenflügel blähen sich. Das bin ich. Kein Zaudern, kein Zagen mehr. Nur Wege, die gegangen werden wollen.

Meine Hand tastet nach dem nächsten losen Pergament und zieht es zu mir heran. Bis zur Zusammenkunft sind es noch zwei Stunden. Zeit genug, um wenigstens drei der Diebe in diese Zeichnungen zu verbannen. Ich sollte sie nutzen.


(Luthiên) #15

(Note: das Discordproblem hat sich erledigt.)


Vor wenigen Stunden erst war die Jagdgesellschaft mit schwer beladenen Packtieren nach Nachthafen zurückgekehrt und hatte fast augenblicklich eine ungewöhnliche Geschäftigkeit in und um Nachthafen herum ausgelöst.

Viele Hände sorgten dafür, dass die Jagdbeute weiterverwertet wurde. Außerhalb des Ortes wurden Häute auf Gerbergestelle gespannt, Federn, Krallen, Horn und Sehnen fanden ihren Weg zu Schneidern, Rüstungs- und Waffenmachern und bald trug der Wind den würzigen Rauch der Räucherhütte durch den Ort.

Auf einer Lichtung oberhalb der Grabhügel trugen einige junge Kaldorei indes totes Holz bei einer alten Feuerstelle zusammen, um die sich einige liegende Baumstämme als Sitzgelegenheiten gruppierten. Wie es nach einer solchen Jagd üblich war, würde man hier in der folgenden Nacht zusammenkommen, um die erfolgreiche Jagd in geselliger Runde mit einem Jagdschmaus zu feiern.


(Gaomee) #16

Sie stand am Rand der Lichtung und beobachtete die Vorbereitungen zum abendlichen Jagdschmaus. Es fühlte sich unwirklich an, mit dem ganzen Wissen, das sich in den letzten Stunden angehäuft hatte, hier zu verweilen. Und doch gab es keine Wahl. Das Schiff würde erst in den nächsten Tagen ablegen. Der heutige Abend stellte einen der letzten Ruhepunkte dar, bevor die Fänge des Krieges sie alle wieder in ihre Klauen bekamen. Ein Moment des Innehaltens, des Beisammenseins, der Geselligkeit.
Mit einem leisen Seufzen löste sich die Druidin und ging zu den anderen, um ihnen zu helfen.


ooc: Wir freuen uns auf euch heute Abend beim Jagdschmaus. Ab 20 Uhr geht es los, auf der Ebene oberhalb des Sturmgrimm Grabhügels.


(Luthiên) #17

ooc-Info: Falls jemand Schwierigkeiten hat, die Ebene oberhalb der Grabhügel zu finden, bitte InGame kurz anflüstern. Es gibt wieder einen Event-Raid für die Ambiente-Emotes, in den wir euch dann einladen, dann ist das Finden leichter^^.

Nachtrag: Vielen Dank an alle, die vorbei geschaut haben. Wir hoffen, Euch hat die gesellige Lagerfeuerrunde ein wenig Freude gemacht.


(Gaomee) #18

Danke an alle, die gestern Abend mit uns den Jagdschmaus verbracht haben. Wir hoffen, es waren für alle ein paar gemütliche Stunden. Besonders Danke an Thanris und Luthien für die Vorbereitung und an die Menschenfrau Kat und ihr spontan vorgetragenes Lied. :smiley:


(Gaomee) #19

Knisternde Flammen,
sich kräuselnder Rauch,
am Feuer zusammen,
mit vollem Bauch.

Gemeinsame Stunden,
sonst rar und fern,
einander verbunden,
hier bin ich gern.

Gelächter trägt der Wind weit fort,
an einen anderen, stilleren Ort.
Wo auch in tiefster Dunkelheit,
der Gedanke an dieses Licht mich freut.

Wer weiß schon, welcher Weg mich sucht,
als Feind mein stolzes Volk verflucht?
Die Zeit rinnt weiter, Stück für Stück,
ins Verderben oder aber in mein Glück.

Drum sind es diese kleinen Augenblicke,
in die ich meinen Geist bald wieder schicke,
um auch stets daran zu denken,
was meine Geschwister hier mir schenken.


(Gaomee) #20

Blätter, die fallen,
von hoch oben her,
ganz leicht, ohne Hallen,
ins grasgrüne Meer.

Ein leises Rauschen,
es zieht mich weit fort,
wer mag, kann ihm lauschen,
mal hier und mal dort.

Der Wind in den Ästen,
er säuselt und singt
ein Lied seinen Gästen,
und Frieden erklingt.


(Thanris) #21

Das Jagdfest und das Druidentreffen liegen hinter uns… und deswegen wird es wieder Zeit für Aufregung!

Ab dem 11.06 wird ein Teil des Smaragdzirkel im Rahmen unseres derzeitigen Plots erneut zu einer Mission in unbekannte Gefilde aufbrechen. Kul’Tiras wir kommen!

Obwohl einige unterwegs sind, stehen wir euch ic auf der Mondlichtung für RP sowie ooc für Fragen allerlei zur Verfügung. Also keine Scheu :slight_smile:


(Gaomee) #22

Still steht der Mond,
so hell und klar,
hoch oben er thront,
warnt vor Gefahr.

Ein einzelner Stern,
strahlt inmitten der Nacht,
ob nah oder fern,
er hält mit mir die Wacht.


Kleiner gereimter Push. :wink: