[A-RP/Kaldorei] Einheit Aschensang

Brüder und Schwestern,
erneut steht uns ein Umbruch bevor. Der Waffenstillstand mit der Horde mag beschlossen sein, doch ihre Schneise der Verwüstung öffnete Tür und Tor für neue Gefahren, die unsere jüngst zurück eroberten, heiligen Wälder bedrohen. Das Land und unser Volk haben gelitten und nach dem Verlust einer ganzen Heimat ist es wichtiger denn je, das schützen, was uns geblieben ist. Die Einheit Aschensang formiert sich neu. Meldet euch bei Priesterin Yathae Sternenklang oder Kommandantin Klingenstolz in Astranaar.

Gesegnet sei die Nacht!

Übersicht

Name der Gilde: Aschensang
Aktivität: 04/21
Ansprechpartner: Yathae (Eldeh) und Ayreath (Asaciel)
Discord: https://discord.gg/UFHNfE9
Völker: Nachtelfen
Klassen: Fast alle - siehe auch unter Sonderfälle weiter unten
Aldor Wiki: https://diealdor.fandom.com/wiki/Aschensang
Tags: Militär, Reisen, PlotRP


Elune adore!

„Aschensang“ bezeichnet eine Einheit der militärischen Streitkräfte der Kaldorei und umfasst sowohl die drei grundlegenden Säulen der Gesellschaft (Schwesternschaft, Schildwachen, Druiden), als auch die noch immer etwas am Rande stehenden, wieder eingegliederten Magier. Unterstützung erhält die Einheit außerdem durch individuelle Gefährten, wie etwa einer Wächterin oder die im Rang des Unterstützers zusammen gefassten, zivilen Konzepte.

Gehen wir weiter ins Detail.

Hierarchie

Mondpriesterin:

Als militärische, sowie spirituelle Führung steht sie an der Spitze der Einheit und gibt die Marschrichtung vor.

Kommandantin:

Die ranghöchste Schildwache. Eng verbunden mit der Mondpriesterin und in deren Abwesenheit die Befehlsgewalt.

Berater:

Die Stimme des Zirkels. Er steht in enger Verbindung zur Mondpriesterin, sowie zur Kommandantin und sorgt dafür, das die Interessen des Zirkels des Cenarius nicht in Konflikt zur Einheit geraten und gewahrt werden.

Kämpfer:

Der Rang des Kämpfers fasst sämtliche Streitkräfte und Sparten der Einheit zusammen.

Unterstützer:

All jene, die der Einheit auf ihre individuelle Weise dienlich sind. Sei es der Koch, der Bogenbauer oder jemand, der sich um die Reittiere kümmert. Je nach Konzept, beispielsweise jenes einer Wächterin, steht der Charakter etwas außen vor.

Rekrut:

Unabhängig des Konzeptes starten alle neuen Mitglieder OOC als Rekrut, eine Art Probezeit und des gemeinsamen Beschnupperns.

Rassen – und Klassenbeschränkung

Da es sich bei Aschensang um nachtelfisches Militär handelt, werden auch primär nur Nachtelfen aufgenommen. Gilneer bilden dabei eine Ausnahme, so sie eine starke Verbundenheit zu ihren langohrigen Freunden aufweisen. Alle anderen Rassen sind vom Kern der Einheit ausgeschlossen, können aber gerne versuchen, sich den Rang des Unterstützers zu erspielen.

Basierend auf den möglichen Konzepten innerhalb der Einheit gibt es keine Klassenbeschränkung, so die gewählte Rolle damit stimmig erscheint.

Sonderfall: Todesritter, Dämonenjäger, Hexenmeister

Todesritter, sowie Dämonenjäger werden nicht sofort aufgrund ihrer Klasse abgewiesen, haben aber auch keine hohen Chancen, aufgenommen zu werden. Möglich wären hier individuelle Absprachen im Rang des Unterstützers für etwaige Aufträge oder Sondermissionen. Hexenmeister hingegen sind ausgeschlossen.

Bespielte Orte

Die Einheit wird keinen festen Stützpunkt beziehen und bleibt mobil, daher ist der jeweilige Aufenthaltsort variabel und abhängig davon, wo Aschensang gerade zum Einsatz kommt.
Primär wird sich das Spiel um nachtelfische Gefilde drehen und die dortige Zusammenarbeit mit anderen Gilden anstreben, doch auch Bündnisse mit anderen Einheiten der Allianz sind nicht ausgeschlossen und können uns in andere Ecken Azeroths führen.

Wer sich angesprochen fühlt und gerne einfach mal mit uns in Kontakt kommen möchte, der ist herzlich dazu eingeladen, sich auf den Discord zu schleichen, uns zu schreiben, sich hier zu melden oder anderweitig Kontakt aufzunehmen.

Wir verbleiben mit Grüßen und dem Wissen, bestimmt etwas vergessen zu haben.

Die Spieler hinter Aschensang

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Reisegruppen-Highfive! Welt erleben rockt sehr, viel Spaß dabei. :slight_smile:

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So reisen wir bestimmt mal aufeinander zu. Oder auch miteinander, wenn es sich ergibt!
Dankeschön :slight_smile:

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Wir schlagen die leeren Seiten des Buches auf und beginnen das erste Kapitel in Sturmwind…

Das Flüchtlingslager der Kaldorei, angrenzend an Botschaft und Kürbisfeld, war für einige Tage ihr Zufluchtsort geworden. Nachdem sie Kalimdor den Rücken zugedreht und „Zuflucht“ im Sumpfland gefunden hatte, hatte es sie in die Hauptstadt der Menschen getrieben und wann immer sie den Blick in den Nachthimmel hob und das Antlitz von Mutter Mond betrachtete, fragte sie sich, aus welchem Grund.

In der einen Nacht war ihr Freigeist die Antwort, in der anderen die Winde, die sie von Ereignis zu Ereignis schoben und in einer dritten die Neugier, die ihr inne wohnte und nach langer Zeit der Isolation in ihr Bewusstsein gekrochen war. Wann war das überhaupt geschehen? Und was war der Auslöser dafür? Weitere Fragen, doch eine Antwort darauf suchte sie nicht.

Wo sie es früher vorzog, die heimischen Wälder nicht zu verlassen, war für Cayalis nun eine Zeit angebrochen, auf ihren Bauch zu hören und dorthin zu gehen, wohin es sie nun einmal trieb. Spontan, ohne Ideen, frei nach ihrem Willen. Auch wenn das bedeutete, Liasanya und eine ihr völlig Fremde zur Mondlichtung zu begleiten.


Ooc: Aktuell befinden wir uns im Flüchtlingslager der Kaldorei, genauer beim Kürbisfeld in Sturmwind. Wir knüpfen Kontakte und bereiten eine Reise nach Kalimdor vor, um Jemandem den Zugang zur Mondlichtung zu ermöglichen.
Wir sind weiterhin offen für gemeinsames Spiel, gerne kann man auch völlig unverbindlich auf dem Discord vorbei schauen.

(Twinkpush weil Forum gemein.)

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Wann seid ihr denn da? Dann gibt es ein bisschen Propaga-ähm. Infos IC über Pläne für einen Ort, welcher vielleicht zukünftig für Reisegruppen interessant sein könnte.

Hey, Lunaraa!

Meinst du, wann wir auf der Mondlichtung ankommen, oder wann wir im Spiel in SW anzutreffen sind? Ersteres kann ich nicht beantworten, denn auf so einem Weg kann viel passieren :slight_smile:

Ansonsten sind wir aktuell IC schon im Flüchtlingslager, wann wir wieder im Spiel anzutreffen sind, ist immer so eine Sache. Wir verabreden uns da meistens im Discord. Kommenden Freitag wäre vielleicht eine Option!

LG

Das ist ja unerhört, in welche Tiefen dieser wunderbare Thread gesunken ist! So kann man das aber nicht lassen. Hoch mit dir, husch, husch. <freundschaftliches wedeln in die luftigen Höhen des Aldor-Forums>

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Hallo zusammen!

Bedingt durch einige Entwicklungen, IC wie auch OOC, hat sich das Konzept von Aschensang grundlegend geändert und eine andere Richtung eingeschlagen. Alle Infos dazu lassen sich nun aktualisiert im Eingangspost finden.

Liebe Grüße

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Euer Konzept erinnert mich extrem an die Sternenläufer. Habt ihr vor die Sternenläufer 2.0 zu werden?

Erstmal: Rude

Zweitmal: Warum nicht auch Kaldorei-Militär-RP machen?

Aufgrund des Edits unter mir: Das war eine Antwort an Talandreth, weil ich es unhöflich finde jemanden vorzuwerfen etwas ‚nachzumachen‘ oder lediglich eine ‚Kopie‘ zu sein.

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Nein, da kann ich dich beruhigen. Soweit ich weiss sind die Sternenläufer eine klassische Schildwacheneinheit, wir hingegen stellen einen Mix dar und wollen die Säulen der Gesellschaft der Kaldorei in eineinander übergreifen lassen.

Gruß

Edit: Deinen Beitrag verstehe ich nicht, Lunaraa.

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Ja, es hat gewisse Ähnlichkeiten. Wie sich dies jedoch am Ende im RP auswirkt wird sich zeigen. Am Ende zählt nur eines: Das wir und Aschensang keine Feinde sind und uns auch verstehen. Zudem! Ein gleiches Konzept, allein durch das RP immer noch anders ist. Das zeigt sich doch immer unter Wachen-RP :slight_smile:

Ich wünsche euch viel Erfolg und auf gute Nachbarschaft / Zusammenarbeit.

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Keine Ähnlichkeiten zwischen nachtelfischen Einheiten (und auch bei anderen Völkern) zu haben halte ich zudem für unmöglich.

Und was Kiralia sagt. Vielfalt sollte das RP bereichern und sicher gibt es Möglichkeiten zur Zusammenarbeit. Danke dafür!

Und danke für die Erläuterung, Lunaraa^^

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Astranaar

Die mit Schwielen besetzten Handflächen glitten über die Pergamente, die sie nach und nach auseinander schob. Wo sie geraden noch eines mit Notizen beschrieben hatte, waren es nun Berichte und Gerüchte, denen sie nachging.

Sie wusste, das die Schneise der Verwüstung, welche die Horde im Krieg der Dornen verursacht und hinterlassen hatte, Tür und Tor für so manche Gefahren geöffnet hatte. Feinde, die sich in den Schatten verborgen hatten und nur auf ihren Augenblick warteten, zuzuschlagen, würden genau diese Gelegenheit der Neuordnung nutzen. So zumindest ihrer Erfahrung nach. Land und Volk hatten gelitten, gar eine ganze Heimat mit unzähligen Leben verloren. Umso wichtiger denn je war es, zu schützen, was übrig geblieben war. Und all die Kriege, die hinter ihr lagen, trugen dazu bei, in der Auswahl ihrer Verbündeten nicht so wählerisch zu sein, wie einst.

Mit Arkanisten, wie Nachtomen einer war zusammen zu arbeiten, war vor noch nicht all zu langer Zeit undenkbar gewesen. Selbst jetzt noch plagten viele Zweifel, ob eine Eingliederung Früchte tragen konnte und nach all den selbstgefälligen, arroganten Magiern, die Ayreath bisher unter die Augen kamen, war Nachtomen eine angenehme Abwechslung und sie blickte durchaus zuversichtlich in die Zukunft, welche der Einheit bevor stand.


OOC: Wir haben Stellung in Astranaar bezogen und machen uns dort sowohl mit unseren Charakteren, als auch mit den dort ansässigen Gilden vertraut. IC ist die Einheit dort für Rekrutierungszwecke. Wir werden dort vermutlich bis zum Addon und der darauf folgenden, groben Levelphase verweilen und uns kleineren Missionen und dem Einspiel der Charaktere widmen.

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Ausschließlich ein Veteran des Krieges - sei es nun ein Zivilist oder ein Streiter des Volkes - wusste um die Wirkung eines solchen. Der Krieg selbst, er hat seinen Tribut gefordert. Nicht nur an verlorenen Orten und Seelen, auch hat er seine Fußabdrücke tief in den Kaldorei hinterlassen. Gebrannte Kinder, im wörtlichsten Sinne. Doch all das vergossene Blut und die rieselnde Asche, sie gehörten mit einem Mal der Vergangenheit an.
Der Krieg? Beendet.
Das Volk? Geschändet.
Ja, denn ein jeder Veteran wusste: Die eigentliche Schlacht, die Nachwehen des Krieges, sie kamen erst danach. Wenn das Adrenalin nicht mehr den Selbsterhaltungstrieb befeuerte und alles zur Ruhe kam. Erst dann kam sie: Die unweigerliche Realisation, eine Niederlage unfassbaren Ausmaßes erfahren zu haben.
In den Elfen keimte eine Saat: Sei es nun Rachsucht, Melancholie oder Verzweiflung. Und wer konnte ihnen das Recht verweigern, diesen Samen zu bewässern und ihn eines Tages blühen zu sehen, auf das er giftige Früchte trägt, die auch vom Feind den letzten Atem verlangen?

All diese Gedanken kamen ihr bei der bloßen Berührung verbrannter, abblätternder Rinde innerhalb dieser teuflischen Wälder, welche nicht einmal an dem letzten Krieg der Elfen beteiligt war. Assoziationen, die selbst sie kaum außen vor lassen konnte. Denn der Wind, welcher sie auf der Reise begleitete, er wisperte neuerdings einen Namen, welcher sich nicht der Saat der Zwietracht widmet, sondern dem Keim der Hoffnung: Aschensang.

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Ich wünsche euch viel Erfolg und freue mich schon auf das gemeinsame RP mit euch :slight_smile:

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Langsam und konzentriert schliff Alvenia ihren Langdolch. Unterbrochen wurde dies nur zu einer kurzen Begutachtung der Schärfe der Waffe.
„Nicht genug“ murmelte sie dabei zu sich und führte ihr Werk fort.

Während sie daran arbeitete wanderten ihre Gedanken in die Vergangenheit.

Dunkelküste, Monate nach der Hordeinvasion:

Schwer atmend lief Alvenia so schnell, als hätte sie Sargeras selbst erblickt.
Panisch, wie man es von ihr nie erwartet hätte hastete sie durch das Kiesbett eines Bachlaufs, stürzte fast dabei und verschwand unter den freiliegenden Wurzeln eines alten Baums.
Zitternd blickte die Nachtelfe von dort ins Freie. Und es dauerte auch nicht lange, da sah sie sie … die beiden Verlassenen, die ihr gefolgt waren.
Die rot leuchtenden Augen der Dunklen Waldläuferinnen brachten grauenhafte Furcht, sogar in das Herz von Alvenia. Sie hatte entsetzt mitansehen müssen, was diese Kreaturen mit den Gefangenen und Gefallenen gemacht hatten, in dem Lager, aus dem sie gerade entkommen konnte, der Göttin sei Dank.

Langsam näherte sich eine der beiden Untoten dem Versteck und …

Die Schildwache schrak auf, der Dolch fiel so lautstark zu Boden wie der Schleifstein. Durch das Zittern ihrer Hände waren sie ihr entglitten.

Die Kaldorei hob beide auf und machte sich weiter daran ihre Waffe zu bearbeiten.

„Nicht genug…“ flüsterte sie zu sich …

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Hallo zusammen!

Das Preevent rückt näher und natürlich bleiben auch die Kaldoreispieler nicht untätig.
In Zusammenarbeit mit den im Eschental ansässigen Gilden Mondblatt, sowie Ash’tora nor Elu’talah, werden wir uns gemeinsam ein Setting überlegen, wie wir das Gebiet im Zuge der Untoteninvasion bespielen wollen.

Dies wird kein groß angelegter Plot, sondern lediglich ein Rahmen, den wir für unser Spiel im Eschental festlegen wollen. Gefüllt wird dieser Rahmen mit kleineren Missionen und stets aktualisierten Infos, was wann wo passiert.

Doch bevor das alles los geht und die letzten Absprachen getätigt wurden, werden wir am 13. 11 noch das bespielte Gasthaus der Ash’tora nor Elu’talah genießen. Somit ist zumindest bis zum Abschluss dieses Abends für uns noch keine Apokalypse. :wink:

LG

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Der frühe Vogel fängt den Wurm, oder in diesem Fall die Kaldorei die Morgensonne. Wo sich der Großteil zur Ruhe gelegt hatte, saß Ayreath auf einem Hügel nahe der Stadt Astranaar.
Von hier oben konnte sie die Dächer der Häuser erblicken, dessen morgendlicher Tau von der aufgehenden Sonne glitzerte. Unweigerlich waren die Augen des Sternenkindes zusammen gekniffen, als der Wind einige schützende Äste zur Seite schob und die Sonnenstrahlen direkt auf ihre Haut schien. Sie nieste.

„Bei der Lautstärke weckst du Elekks.“
Die Stimme erklang so trocken, wie Ayreath es bereits von der Kaldorei gewohnt war, die sie besuchen kam. „Du meinst wohl eher dich, hm?“
Schnauben drang aus der Nase der Besucherin. Ihr verwildertes Antlitz schälte sich aus dem Schatten des Dickichts und sie trat auf Ayreath zu. „Hast du es?“ fragte sie leise und ihre Freundin aus Astranaar deutete sogleich auf den kleinen Beutel, der neben ihr lag. „Natürlich. Auch wenn ich es vorziehen würde, du würdest dich selbst in die Stadt begeben. Ich bin mir sicher, ein paar Besorgungen wären drin und die Mistgabeln blieben aus.“

Nyarea, so nannte man sie, die Besucherin, griff nach dem kleinen Beutel, linste hinein und schnürte ihn sorgfältig wieder zu. Zuerst nickte sie ob des Inhalts wegen, dann schüttelte sie entschieden den Kopf zu Ayreaths Worten. „Mir reichen deine ständigen Moralpredigten, ich brauche sie nicht von Anderen.“
Und so schnell die Kaldorei gekommen war, so war sie ohne weitere Worte wieder verschwunden.

Seufzen drang aus Ayreaths Kehle. Eine ganze Weile noch blickte sie nachdenklich an jene Stelle, an der die Besucherin gerade gestanden hatte. „Ob ihr bewusst ist, das ihr ihre fragwürdigen Methoden nicht auf der Stirn stehen?“
Sie zog die Schultern etwas an und änderte ihre Sitzposition. So schloss die Kaldorei ihre Augen und lauschte dem Wind, der durch die Baumkronen zog, für eine ganze Weile.

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Kryptisch flüsterte der Wind von einem zerbrochenen Himmel, heulte gar qualvoll durch die Baumkronen des Eschentales und brachte Gerüchte mit, die von schlurfenden Untoten erzählten. Ihre Geschichte begann in den östlichen Königreichen, wo Gräber geschändet und die Ruhe der Toten kaum noch existent war. Und die Geschichte würde weiter erzählen. Davon, wie Ghule aus den Böden krochen und davon, wie Nekromanten ihr Unwesen trieben. Wie sie sich nach und nach ausbreiteten und davon, wie sie auch die noch immer angeschlagenen Wälder der Kaldorei nicht verschonten.

Ayreath war sich sicher, das die Geschichte genau so weiter gehen würde. Was heute Gerüchte waren, die sich immer mehr verdichteten, würden morgen Tatsachen sein. Und was morgen eine Tatsache war, war übermorgen vor ihrer Türschwelle.

Der Abstieg vom Hügel, auf dem sie einige Zeit mit Aerynne verbracht hatte, ging quälend langsam voran. Auch, wenn es in diesem Moment noch ruhig erschien, es war nur eine Frage der Zeit. Und wie viel Zeit würden sie haben?

Sie war fast schon beeindruckt davon, wie solche Erzählungen sie auf den Plan riefen. Es war, als würde ein Schalter umgelegt werden, der jede Sehne ihrer Muskeln dazu aufrief, bereit zu sein. Jede Faser ihres Seins dazu antrieb, zu tun, was in ihrer Macht stand.

Sie schnaufte. Ihr Blick lag auf der Stadt Astranaar, dessen Torbogen sie mit nun langsameren Schritten betrat. Sie versuchte, ihre Anspannung geheim zu halten und steuerte ohne Umschweife die Kaserne an.

Der Wald war ruhig und doch lag trügerische Falschheit in der Luft. Der eisige Wind Nordends breitete sich aus, die Geißel war erwacht.

Sie stellte sich nicht die Frage, wie viel davon ihr Volk zu spüren bekommen würde, sondern nur: Wann?

OOC:
Hallo zusammen!
Auch für uns geht es nun los, in die Thematik des Preevents einzutauchen. Nicht ganz so tief und dramatisch, wie es wohl anderenorts von statten geht, aber für unsere Verhältnisse wohl ausreichend, um in Alarmbereitschaft zu sein.
Wir halten weiterhin im Eschental die Stellung!

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