[DK-RP] Die Schwarze Enklave


(Gormosh) #5
4 - Zusammenfassung
Also nochmal im Schnelldurchlauf:
Das Projekt "Die Schwarze Enklave" ist ein Zusammenschluss aus diversen Rollenspielern die alle für ihre Todesritter ein alternatives Gelände für traditionell-dunkles Todesritter-Rollenspiel suchen. Dabei kann jeder aber bei seinen Spielergruppen und Gilden bleiben. Das Projekt ist eine Ergänzung für facettenreiches Spiel. Es werden spontane Treffen und kleine Events organisiert, an denen man teilnehmen kann, wenn man IC und OOC Zeit findet. Ein virtueller Hotspot sozusagen. Ermöglicht durch das Ingame-Feature/Tool "Blizzard-Lounge".
IC bietet das Projekt deinem Konzept eine einfache Geschichte die ein offenes Ende und keine zeitliche Terminierung hat. Die Geschichte dient mehr als Motivations-Schub um Gleichgesinnte der Schwarzen Klinge aufzusuchen.

Um mitzumachen musst du einfach nur mit einem der Organisatoren sprechen. Die laden dich in der Regel in die Blizzard-Lounge ein. Alles was du danach tun musst, ist einfach mit etwas Mumm und Tatenkraft mitzumischen wenn es heißt: Die Ritter der Schwarzen Klinge brauchen DICH!
Vor allem aber gilt eines: Hab Spaß und zeig uns deine Sicht auf die Dinge!

(Hakkash) #6
*Fernab und halb vergessen im Dunkel längst vergangener Tage knackt es leise, kracht es kaum hörbar in dünnem Eis auf schwarzem Panzer. Irrlichterne Augen tragen im Öffnen den Frost von den Liedern, der Mund zwischen Hauern Rauhreif gen Grund. Und geraunt wie vom Boden der See, verdrängt ein verstümmeltes Wort die Stille.*
In-teressssant.....

(( ooc: Da überlegt man ja glatt, ob's nicht doch mal wieder an der Zeit wäre. Meinen Respekt und meine Anerkennung für dieses Herzblut für's DK-Rp! Und ein Bravo für euer Konzept! Syndikat oder Aldor egal, von hier aus: *PUSH* ))

(Tianisa) #7
Der groteske aufgeblähte Körper der Trollin kniete auf dem Boden und hielt den Stumpf ihres rechten Armes umklammert. Die zugehörige Hand lag neben ihr und hielt noch immer eine zerbrochene Waffe umklammert. Trotz der ohne Zweifel grauenhaften Schmerzen lachte sie der Gestalt in schwarzer Rüstung nur ins Gesicht. Eisblaue Augen der Gestalt musterten die verzerrte Kreatur vor ihr ohne jedes Mitleid, zwei Klingen aus ihren Scheiden gezogen bildeten eine Schere um den Hals der knienden Matriarchin. Noch immer lachend krächzte diese mit heiserer brechender Stimme "Für G'Huun!". Nur einen Moment später fanden die Klingen an ihrem Hals zueinander. Der Kopf rollte zur Seite und eine Fontäne aus Blut schoss aus dem Hals der Trollin.

Die beiden Klingen, tief im Schwall des verderbten Blutes getaucht, leuchteten kurz heller und zum ersten Mal gestattete sich die Todesritterin so etwas wie den Anflug eines Lächelns. Die Waffen verschwanden wieder in ihren Scheiden und eine behandschuhte Hand legte kurz einen Finger auf die klaffende Wunde, dessen Sprudeln inzwischen zu einem Rinnsal versiegt war. Die Hand nahm einen einzelnen Bluttropfen und führte ihn an die Lippen der Todesritterin. Wohl wissend, dass die tote Bluttrollin sie nicht mehr hören konnte gestattete sie sich dennoch diese zu Korrigeren: "Für mich!"

(OOC: Freue ich ich auch darauf dass es eine DK Community wieder gibt :)

(Frostbann) #8
Eine blutrote Lache begann sich unter dem Körper des auf dem Boden liegenden Menschens zu bilden.
Langsam schritt die Person welche in einer dunklen Rüstung gekleidet war darauf zu.
Vor Schock erstarrte Augen blickten den dunklen Ritter an. ,,M-Monster...", kam es von dem am Boden liegenden Gezeitenweisen dessen aussehen mehr einem Tintenfisch ähnelte als einem Menschen.
Der Todesritter grinste ihn an.
Das eisblaue Leuchten in seinem Augen wurde augenblicklich stärker als er mit voller Kraft auf den Brustkorb seines Gegners trat und diesen mit einem lauten Krachen nach innen drückte.
Er zählte die Sekunden ehe er seine Runenklinge über den Hals seines Gegners hielt und im letzten Moment in dem der verderbte Gezeitenweise noch lebte zustieß.

(OOC: Freut mich das es wieder mehr Dk rp geben wird. Werde mich wenn ich Zeit habe mal melden^^)

(Gormosh) #9
IC

Der untote Orc schulterte seine Runenaxt und warf einen schnaufenden Blick über die inneren Hallen der Acherus. Das Klirren von Ketten, das schrille Kreischen untoter Kreaturen und auch das fauchende Donnern der Runenschmiede kamen in der fliegenden Feste der Schwarzen Klinge zu einem ewig währenden Rauschen zusammen. Dem orcischen Ritter besagter Schwarzer Klinge, der hoch oben an einem Geländer stand, hatte dieses Rauschen schon lange nichts mehr ausgemacht. Gar hatte es in den letzten Wochen durchaus sein Gutes getan, denn es verhalf jenem Orc zum vertieften Denken.

Es gab einiges zu tun- vieles davon lag in seiner Verantwortung. Das missfiel ihm. Er war schon im Leben der Verantwortung eher aus dem Weg gegangen. Krieg, Kämpfe und körperliche Stärke hatten für ihn nur selten einen teilbaren Wert. So war es immer das Beste gewesen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Eine Form der Freiheit die mit dem Unleben verging. Nun musste der Ritter Befehle ausführen, die in Abhängigkeit zu anderen Rittern standen. Es galt Spuren und Hinweisen nachzugehen. Mysteriöse Helden verjährter Schlachten schienen keine leichten Ziele zu sein. Die Suche alleine zu beginnen, hätten seine Herren hart abgestraft. Die Befehle waren klar: "Suchen und finden - keine Zeit verschwenden - präzise und schnell arbeiten."

"Musste ja so kommen..."
Der untote Orc schnaufte abermals und stampfte hinab - wurde Teil des Rauschens.

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OOC

Das erste Test-Rollenspiel hat gezeigt, dass die Lounge mit ihren Chatfenstern tatsächlich (auch ohne Addons) eine recht angenehme Kommunikation gewährleistet.

Die ersten Ritter beginnen ihr Abenteuer - auch du kannst deines bei uns finden!

(Frostbann) #10
Drustvar, einige Tage nach dem ersten Treffen der Enklave:

"Und ich habe mir gedacht das es einfach werden könnte...", dröhnte es in seinem Schädel, "Warum dachte ich das die Hexen von Drustvar mir bei der Suche nützlich sein könnten?"

Er war sofort nachdem sich die Gruppe das erste mal in Acherus getroffen hatte aufgebrochen um zu erfahren ob ihr Ziel ihn Kul'Tiras war. Sofort warem ihm einige Lebewesen dort eingefallen die ihm dabei von Nutzen sein konnten.
Bei den Hexen von Drustvar irrte er sich jedoch. Und zwar gewaltig. Nachdem er eine dieser Hexen gefunden hatte und sie zwingen wollte ihm zu helfen begann sie zu kreischen:"Für die Mutter!", und hetzte ihre Lakaien auf den Todesritter.

Der Ritter hielt seine Runenklinge fest umschlossen als sich im einige weitere Konstrukte der Hexe näherten.
Das erste war ein seltsames Lebewesen aus Fleisch und Holz.
Die Runen begannen zu leuchten als die Klinge den Kopf von den Schultern dieses Wesens trennte.
Ehe Colten reagieren konnte wurde er von rechts von einer weiteren Kreatur angesprungen.
Diese war ebenso aus Fleisch und Holz aber wesentlich kleiner so das der Todesritter sie schnell zu Boden werfen konnte, um sie anschließend in der mitte durchzuschlagen.
Das letzte Ding was auf in zukam war weniger ein Ding, sondern sah vielmehr aus wie eine Wache.
Sie blieb einige Schritte von ihm entfernt stehen und hielt ein für Kul'Tiraner übliches Großschwert in der Hand.
"Ich gehorche!", brüllte der Wachmann als er vorwärts stürmte und versuchte Colten mit seiner Klinge zweizuteilen.
Natürlich wusste der Todesritter das seine Saronitrüstung den größten Schaden einer solchen Waffe abfangen würde, dennoch war Saronit zu wertvoll als das er sich seine Rüstung so leicht kaputtschlagen lassen konnte.
Deshalb hob er Gletscherzorn, seine Runenklinge, unglaublich schnell an um den Angriff seines Gegners zu kontern. Schnell schlug er seinem Kontrahenten ohne große Probleme die Waffe mit einem schrägen Schlag nach oben aus der Hand, wodurch diese einige Meter durch die Luft flog.
Sofort agierte er mit einem Gegenangriff wodurch seine Klinge von rechts auf den Gegner zuraste.
Er traf den Wachmann an der rechten Seite und das Schwert grub sich in das weiche Fleisch. Sofort zog er seine Waffe zurück um das Leben seines Gegenübers endgültig zu beenden.
Er zielte mit der Klinge auf den Hals der Wache. "Hunger! Leid! Töte ihn, jetzt!", flüsterte ihm seine Klinge zu,
ehe er voller mordlust zustieß.
Colten senkte das Schwert dessen Runen nun ein zufriedenes leuchten absonderten.
Er blickte sich um. Zorn stieg in ihm auf denn die Hexe war verschwunden.
"Musste ja schiefgehen...", schnaubte er Kopfschüttelnd als sein Blick auf die seltsamen, nun toten Wesen fiel.
Mit langsamen Schritt näherte er sich einem der Leichname
"Fleisch und Holz...", sagte er langsam "...und durch Nekromantie wurde eine Seele daran gebunden."
Er stand auf zog seine Klinge und schnitt den Kopf des Wesen herab, packte diesen in einen Juttesack. Er drehte sich zu seinem Todesstreitross um, ging darauf zu und band den Sack an dem Sattel fest. "Das könnte noch interessant werden.", kam es mit einer eisigen Stimme.

(Hakkash) #11
(( *Push* ))

Ein Flüstern, boshaft und schneidend, kratzt wie Kreide über glatten Grund. Verfluchtes Metall an verfluchter Gestalt. Im Singsang des beißenden Nachtwindes brechen die Gräser des Hügels wie Glas, erstarrt im ewig gewordenen Moment einer Berührung. Der irrlichterne Wanderer sieht sie nicht, all diese zurückgelassenen kleinen Tode. So gering sind sie, dass ihnen nichteinmal ein Schrei gehört. Er summt. Dieses geröchelte Liebeslied von Wind und Klinge... er begleitet es, nimmt es mit sich, tief hinein in die eigene Stille. Und leise lächelt sein Mund. Schritt, für Schritt, für Schritt, für Schritt.

(( *Push* ))

(Tianisa) #12
Tianisa, Tia für Freunde zumindest wenn sie welche gehabt die nicht längst tot oder verdammt waren, betrachtete den Schreckenswald vor sich mit eisblauen Augen. Es gab kaum einen Pfad in hindurch und selbst diese schmalen Pfade waren beinahe überwuchert durch dorniges Gestrüpp. Dunkle Kräfte, eine Form verzerrter Naturmagie mit Schattenkräften war körperlich fast spürbar. Innerlich frage Tianisa sich erneut ob die ganze Suche nicht ein närrisches Unterfangen war. Sie hatte Gerüchte über Ritter der Schwarzen Klinge gehört die auf der Suche nach etwas auch durch Drustvar gekommen waren. Waren sie durch den Wald gereist, umgekehrt oder gar abgereist? Unmöglich festzustellen, aber der direkteste Weg führte in der Tat mitten durch das Herz dieses verfluchten Waldes. Andererseits welche Gefahren hier auch immer lauern mochten, es gab nur wenig was sich einem Trupp Ritter der Schwarzen Klinge in den Weg stellen würde und noch weniger welche die Erfahrung würden überleben und davon berichten können.

(Tianisa) #13
Mit langsamen, gemessenden Schritten Schritt Tianisa durch Wald. Der Wald schien sie willkommen zu heissen. Dornen und Zweige machten den Weg vor hier frei und strichen dabei nur kurz und beinahe liebevoll über die Stiefel ihrer Saronitrüstung. Entschlossen setzte Tianisa ihren Weg fort. Immer noch keine Spur, wenn sie hier hindurch gekommen waren, hätte es ein Anzeichen geben müssen. Schlussendlich erreichte sie eine Lichtung und sie hob eine Braue über den Anblick der sich ihr bot. In der Mitte der Lichtung wuchs ein besonders großes Exemplar von Baum dessen Astlöcher scheinbar eine Fratze mit leeren Augenhöhlen bildeten. Interessanter war aber noch was die Lichtung mit verstreuten Knochen bedeckt war. Tianisa trat vor und hob einen der Schädel auf, nach kurzer Musterung kam sie zu dem Schluss dass er zu einem Draenei gehört hatte. Keine Anzeichen von nekromantischer Kraft, nicht einmal ein Rest von Energie der vielleicht spürbar gewesen wäre, hätte ein Todesritter den Besitzer der Knochen niedergestreckt. Auf der Lichtung gab es noch viel mehr Knochen und ein kurzer Blick indentifizierte die meisten von Ihnen als Allianzvölkern zugehörig. Aber nur eine Närrin würde darauf schließen, dass der Verursacher ihr deswegen irgendwie freundlich gesonnener wäre. Ein Rascheln hinter und Tianisa bemerkte, dass die Dornen und Zweige welche zuvor einen Pfad gebildet hatten sich bewegten und statt des Wegs aus dem Sie gekommen war, blockierte eine Mauer aus Gehölz ihren Weg. Ein Hinterhalt und der Sog dunkler Magie vor ihr und mehr noch das Brüllen vom Baum in der Mitte der Lichtung machte klar wer für die makabre Knochensammlung verantwortlich war.

(Tianisa) #14
Ein Arm der eigentliche eine massive Borke war schoss auf sie zu. Mit einer Schnelligkeit die man einer Kreatur in Plattenrüstung jedoch nicht zugetraut hätte, hatte sich sich Tia bereits weggeduckt und dann zur Seite gerollt. Mit einer fließenden Bewegung zog sie die Klingen aus ihren Scheiden und trennte einige dornige Ranken ab welche vom Baum auf sie zugekrochen waren. Das war jedoch nur ein Ablenkungsmanöver und ein Blitz dunkler Energien schoss auf Tianisas Standort zu. Anstatt zu Versuchen auszuweichen kreuzte diese die Klingen vor sich. Ihre eigenen dunklen Kräfte anrufend projizierte Tianisa durch die beiden Klingen welche den Kräften des Baummonsters begegneten. Ihr Schild verbrauchte sich an der Attacke doch der Blitz ebenso und zerstob zu einem Regen von schwarzen Funken. Nicht länger damit zufrieden sich nur zu Verteidigen beschwor Tianisa einen Strom von Schattenfrost herauf auf das Herz des Baums gezielt. Das schwarze Eis bedreckte Äste, Rinde und dann die Astlöcher mit einer unnatürlichen Kälte. Unter der intensiven Kälte gefror die Rinde des Schreckensbaums und begann dann abzusplittern. Ein Heulen ertönte aus einem der Astlöcher, vielleicht ein laut aus Wut oder Schmerz, oder Beidem. Erneut schlug die Baumkreatur mit ihren Astarmen, so dick wie der Oberschenkel eines Ogers zu. Dieses mal gelang Tianisa es nicht auszuweichen. Auch wenn die Rüstung hielt war der Schlag mehr als genug um sie von den Füßen zu Holen. Ohne auch nur ein Wort zu Sagen erhob sich Tianisa und verdoppelte ihre eigenen Bemühungen den Kampf zu Beenden.

Anstatt eines weiteren Schlags mit dem Baumarm krochen nun wieder die kleineren und sehr dornigen Zweige auf sie zu. Hackend und schlagend, so gut es ging, Schwerter waren wirklich nicht die beste Wahl im Kampf gegen einen Baum, trennte Tianisa einen Zweig nach dem anderen ab. Dennoch vergebliches Unterfangen und schlussendlich umfingen einige Ranken die Todesritterin und hoben sie in die Höhe. Die Zweige und Dornen kratzen dabei über die Oberfläche, ohne jedoch die gehärtete Saronitrüstung durchbohren zu Können. Stattdessen fanden die Zweige jedoch nach kurzer Zeit Lücken an den Gelenken der Rüstung und bohrten sich dort durch Leder und dann Fleisch. Selbst für eine Kreatur deren Fleisch durch nekromantische Kraft erhalten wurde eine mehr als unangenehme Erfahrung.

(Tianisa) #15
Dornige Ranken bohrten sich immer tiefer in ihr Fleisch, einen Weg zu ihrem Herzen suchend um Tianisas Existenz ein endgültiges Ende zu Bereiten. Noch war sie jedoch nicht geschlagen und alle Kraft anrufend die Tianisa verblieben war strömte nun schwarzes Eis durch Ihre Adern, die Ranken in ihrem Körper durchströmend und dann zerbrechend. Die Ranken und Zweige welche Tianisa zuvor umklammert gehalten hatten zerbrachen unter dem dem unnachgiebigen Schattenfrost. Sie war zum Auge eines eisigen Sturms geworden welcher über die Lichtung fegte. Die Baumkreatur hatte nicht mit einem solch, brutalen Gegenangriff gerechnet, sie versuchte loszulassen, das was von ihren Zweigen und Ästen noch übrig war zu Retten. Der eisige Sturm wütete dennoch weiter. Tianisa, inzwischen ihren Arme wieder freibekommend stieß einen Kampfschrei aus und bohrte beide Klingen bis zum Heft in die Astlöcher aus denen zuvor das Brüllen der Kreatur erklungen war. Ihre Waffen trafen etwas. Genauer gesagt bohrten sie sich in etwas das nicht Holz aber auch nicht Fleisch war. Durch die Klingen nahm sie die Seele ihres Ziels war.war, kein Mensch oder ein angehöriger eines anderen Humanoiden Volks das sie kannte, sondern etwas Anderes. Gebunden durch Naturmagien und Schatten an das Holz des Baums, doch nun verzweifelt versuchend zu entfliehen. Vergebens, der Hunger der Klingen hatte endlich Beute gefunden und würde nicht loslassen. Die Kraft welche die Baumkreatur eins belebt hatte wurde aus ihr gesaugt. Zurück blieb nichts als totes Gehölz das nicht einmal als Brennholz getaugt hätte.

Der Sturm hatte nachgelassen, aber Tianisa verspürte, dass sie zuviel ihrer eigenen Kraft aufgewendet hatte. Die Wunden welche die Dornen geschlagen hatten wollten sich nicht schließen und jede Bewegung fiel zusehendes schwerer. Sie sank auf den Boden und fragte sich ob sie die Kraft hätte noch einmal aufzustehen, oder ob es nicht einfacher wäre sich einfach hinzulegen und die Augen ein letztes Mal zu Schließen. Mit einem bewussten Kopfschütteln und neu entfachter Wut wies sie den Gedanken jedoch von sich. Auf den Boden kriechend, den beiden Klingen entgegen die noch immer in den Löchern der Baumkreatur steckend. Schließlich umfassten ihre Hände die Waffen und sie spürte wieder die Verbindung. Eine Wahrnehmung der Präsenz Runen in ihrer Waffe. Keine telepathische Verbindung sondern eher empathisch wie sie den Willen der Klinge verspürte. Die Runen leuchteten hell und für den Moment war sogar der oftmals nagende Hunger der Waffe gestillt. Mit ihrer eigenen Willenskraft und mehr ein Gedanke als ein gesprochener Befehl wies Tianisa die Klingen an ihr einen Teil der Kraft zu Geben. Stattdessen leisteten diese jedoch Widerstand. Wie ein Raubtier welches sich nicht von der Beute trennen mochte welche sie gerade geschlagen hatte, versuchten die Waffen ihr die Kraft zu Verweigern. "Wagt es ja nicht". Die ersten Worte von Tianisa an diesem Tag. Ihre Willenskraft sammelnd begann sie den Klingen die Kraft welche sie nur widerwillig teilen wollten, zu Entreissen. Die Runen ihrer Waffe leisteten noch einen kurzen Moment länger mentalen Widerstand und gaben dann nach. Ein Strom von Kraft strömte durch die Todesritterin und die Wunden schlossen sich endlich. Tianisa erhob sich wieder, nahm ihre Klingen auf und schob sie in ihre Scheiden.

(Tianisa) #16
Sich zum Rand der Lichtung bewegend, die Mauer aus Gestrüpp war mit dem Tod des Baummonsters zerfallen sah sie zu ihrer Überraschung eine einzelne Gestalt in Schwarzer Rüstung. Ein Ork und Ritter der Schwarzen Klinge wie sie selbst schulterte dieser eine gewaltige runenbedeckte Axt. Er betrachtete Tianisa kurz und musterte dann das Schlachtfeld kurz. Einen Blick auf Tianisas Waffen werfend, schnaubte dieser schließlich kurz "Eine Axt wäre besser gewesen".

*(Ich habe mir einen anderen Todesritter als Charakter zum Ende der Story ausgeborgt, ich hoffe dies ist soweit okay.)

(Frostbann) #17
Ein Schwall warmen Blutes spritzte dem Todesritter entgegen als er den Kopf des Priester vom restlichen Körper trennte.
Wütendes Brüllen kam von den Männern in Plattenrüstungen welche auf Colten zustürmten.
Ein Mann, circa 1.90 groß, kam auf den Ritter zu. Bedrohlich nahm er den Kriegshammer in beide Hände, bereit anzugreifen.
"Beim Licht!", er spuckte die Worte praktisch aus. " Du wirst dafür leiden Monster!" Weitere Speicheltropfen flogen Colten entgegen. "Ihr hattet die Wahl.", kam es kalt aus dem Mund des Untoten. "Der Scharlachrote Kreuzzug wird dich und deinesgleichen von dieser Welt tilgen! Das schwöre ich beim Licht.", brummte der Bärtige Paladin.
Ein belustigtes Schnauben entfuhr dem Ritter. "Ihr wisst nicht wie oft ich diesen Satz schon gehört habe.", die Stimmlage zeigte das der Todesritter eindeutig nicht sonderlich beeindruckt war.
"Diese Ruinen gehörem dem Kreuzzug! Und ich werde sie für das Licht zurückfordern!", er fuchtelte dabei mit der von einem Plattenhandschuh geschützten Hand herum.
Colten betrachtete die Leichen vor sich. "Ich habe bereits vier von euren Männern getötet. Ihr restlichen fünf werdet kein Problem darstellten.", die Ehrlichkeit in seiner Stimme schien die Soldaten zu schockieren.
"Dieses Land gehört dem Kreuz...", er verstummte das der Ritter begann grausam zu lachen.
"Warum lacht ihr Schlächter?", kam es Stirnrunzelnt.
"Ach...nichts. Es ist nur allzu köstlich das ich euch nicht einmal persönlich töten müsste.", bei diesen Worten glimmte die Runenklinge in seiner Hand zornig auf.
Die Soldaten blickten verwirrt zu dem Ritter.
Colten grinste als er mit einer einfachen Handbewegung die toten Soldaten zwang sich zu erheben.
Drei der Leichen erhoben sich, durchflutet mit nekromantischer Energie stellten sie sich an die Seite ihres neuen Meisters. Einzig der Kopflose Priester schien endgültig tot zu sein.

(Frostbann) #18
Mit von Entsetzen erstarrtem Gesicht ging der Paladin einige Schritte nach hinten. "I-Ihr habt meine Männer...", er schien wieder an Beherrschung zu gewinnen.
"Dafür werdet ihr brennen elender Bastart!", er gab mit der linken Hand den restlichen, kreidebleichen Soldaten den Befehl anzugreifen.
Colten brauchte kein Zeichen dafür. Ein Gedachter Befehl reichte aus und die hirnlosen Zombies stürmten auf ihre ehemaligen Freunde zu.
"Das will ich nicht verpassen.", lachte er und umfasste den Schwertgriff mit beiden Händen.
Seine Waffe grub sich in das Fleisch von einem der Soldaten welcher gerade versucht hatte einen der Zombies abzuwehren.
Zuerst kam ein Schmerzensschrei welcher dann durch ein erstickendes Gurgeln ausgetauscht wurde als im der Zombie den Kehlkopf herausriss.
Sofort suchte sich seine Waffe ein neues Opfer welcher durch einen beidhändig geführten Schlag der Waffe den rechten Arm verlor.
Colten beendete das Leben des vor Schmerzen kreischenden Menschens indem er ihm das Schwert von oben nach unten durch den Schädel rammte.
Einige Meter rechts von ihm wurde gerade ein weiterer Soldat von zwei Zombies in Stücke gerissen.
Er ging weiter, direkt auf den letzten Soldaten zu welcher auf die Knie viel, die Hände zu einer bettelnden Geste verkrampft. "Bitte. Ich habe eine Frau und zwei Kinder.", kam es flehend.
Der Todesritter machte eine leichte Handbewegung wodurch die Zombie sofort zu ihrem Meister eilten und sich hinter ihm Aufstellten.
"Sind sie mit dir hierhergekommen?", kam es fast schon freundlich als er dem Mann in die Augen starrte.
"Ja. Bitte lasst mich leben und ich werde niemals wieder kehren.", seine Augen funkelten vor Hoffnung.
Colten strich sich nachdenklich mit der linken Hand übers Kinn wobei durch die gefrorenen Bartstoppeln ein kratzendes Geräusch entstand.
Colten nickte, streckte ihm die Hand entgegen. Weiter hinten brüllte der Paladin wütend das der Kreuzzug davon erfahren wird und seine Familie für diesen Verrat hingerichtet werden wird.
"Habt dank Herr.", kam es unterwürfig als er die Hand des Ritters nehmen wollte. Colten grinste als der Soldat langsam aufstand. Doch bevor er sich ganz aufgerichtet hatte zerschmetterte Frostbann seinen Brustkorb indem er ihm mit voller Kraft dagegen trat.
Er fiel auf den Rücken, Blut quoll ihm aus dem vor Schreck erstarrten Mund.
"Habt keine Angst. Eure Familie wird bald bei euch sein.", seine Stimme war so kalt wie Eiskrone selbst.
"Ich wusste es! Du Hunde-sohn", brüllte der Paladin und stürmte auf den Todesritter zu. Vom Licht des Hammers geblendet konnte Colten nicht schnell genug reagieren und so zerschmetterte der Paladin mit einem Schlag seine rechte Schulterplatte. Er schrie auf als das Licht seinen Körper innerlich verbrannte, ihm das Gefühl gab zu verwesen.
Seine Eisblauen Augen glühten vor Zorn.
"Niemand endgeht der eisigen Umarmung des Todes!", brüllte der Todesritter.
"Möge das Licht euch läutern!", brüllte der Scharlachrote zurück und versuchte Colten mit seiner Waffe in den Magen zu treffen, was auch funktioniert hätte wenn da nicht die Runenklinge des Ritters wäre.
Es schien als würde die Waffe von selbst kämpfen. Bedroht und hungernd blockte das Schwert den Hammer ab woraufhin Colten den Paladin zurückstieß.
Überrascht von der schnellen Reaktion seines Gegner strauchelte der Paladin und fiel die länge nach auf den Boden.
Bevor er reagieren konnte trat Frostbann seine Waffe ausser Reichweite.
"Nun reden wir.", kam es knirschend.
"Wie viele seit ihr?", er legte den Kopf etwas schief.
"Zu viele für euch! Dieses Land gehört dem Kreuzzug und sie werden euresgleichen endgültig von dieser Welt tilgen!", brummte er.
"Wenn das so ist...", seine Waffe traf den Paladin zwischen Hals und Schulterblatt und grub sich von dort bis hinab zum Becken.
Er stand auf, betrachtete das Schlachtfeld. Die Zombies werden hierbleiben und für Chaos sorgen wärend er nach Acherus zurückkehren wird um seinen Bericht abzuliefern.
Er wollte gerade auf seinen Skelettgreif aufsteigen als er etwas hinter einen Baum bemerkte. Vorsichtig ging er darauf zu ehe er einen etwa 12 jährigen Jungen erblickte welcher zusammengekauert am Boden lag.
Das blanke entsetzen stand in seinen Augen. "B-Bitte...", Rotz rann ihm aus der Nase"...nicht...", kam es heulend von dem Jungen. " Ich werde den anderen Kreuzfahrern auch nichts davon erzählen...", in seinen Augen sammelten sich Tränen.
"Nein...das wirst du bestimmt nicht.", kam es kühl ehe Gletscherzorn eine weitere Seele verzehrte.

"Niemand entkommt dem Tod."

((Push))

(Frostbann) #19
https://eu.battle.net/forums/de/wow/topic/17624503658

*Rettet mal ganz schnell den Thread.*

#20

Guten Abend,

mir gefällt das Konzept. Besteht die Möglichkeit noch mitzuwirken? :slight_smile:


(Gormosh) #21

Sei gegrüßt Kelethrion!

Ja, die Möglichkeit besteht! Sobald wir uns InGame antreffen, kann ich dir alle möglichen Fragen beantworten und dich dann natürlich auch -soweit alles passt- gerne sofort mit ins Boot holen. :slight_smile:

Ich halte Ausschau nach dir!


#22

Grüße

Ich finde diesen Zusammenschluss gut, gibt es noch Möglichkeiten mitzumachen?

(Push)


(Valesthys) #23

Hallo Belram,

es ist nach wie vor möglich, mitzumachen. Ich bin heute ab 20:00 Uhr im Spiel erreichbar - auf Wunsch auch im Discord.
Wir lesen uns!


(Frostbann) #24

Gähnende Leere.
Nicht mehr.
Nicht weniger.
Doch genug er selbst um zu wissen wer er war.
Langsam stapfte der Ritter auf und ab.
Die schweren Stiefel erzeugten bei jedem Aufeinandertreffen mit dem Boden der Nekropole ein dumpfes, metallisches Ächzen.
“Hm…”
Er blieb stehen. Die Runenklinge in seiner rechten leuchtete hungrig auf.
“Zeit. So viele Pläne. So wenig Zeit.”
Ertönte die Stimme kalt und blechernd.
Genervt drehte er sich um und ging ins Innere.
Sein Weg führte ihn an sabbernden Ghulen, glucksenden Monstrositäten und standhaften Rittern vorbei.
Am Ziel angekommen war davon so gut wie nicht’s mehr zu hören.
Nur das Rhythmische Hämmern der Schmiede.
Zufrieden ging er zu einem Konstrukt das wohl jedem der mit der Geißel zutun hatte etwas sagt: ein Fleischwagen.
Groß, stabil und äußerst nützlich.
“Es ist Zeit.”
Schnell drehte er sich zu einem Ritter hinter sich um.
“Bringt ihnen die Nachricht sie sollen mich heute noch in Arathor treffen. Und zwar schnell!”
Der Ritter salutierte knapp und verschwand Augenblicklich durch ein schwarzes Tor.
“Zeit…”