Nun wo der erste hype verflogen ist


#1

Also vor der D4 ankündig war ich noch ziemlich skeptisch was Blizzard und das Diablo franchise angeht.

Zum reveal hat mich dann doch total der Hype gepackt. Bin halt schon immer ein Diablo fanboy gewesen.

So nun ist ne Woche rum. Und wen ich mir so das Material anschaue zu D4 und mal nüchtern an die Sache rangehe bin ich doch schon etwas enttäuscht.

Fassen wir mal zusammen.

Optik ist schonmal besser. Allerdings nicht weit verwunderlich sind ja auch technisch wieder ein paar Jahre ins Land gezogen.
Ja es ist auch Düsterer was natürlich auch wichtig ist.

Gehe ich aber mal von der Optik weg flacht meine freude schon gravierend ab.
Gameplay sieht 1zu1 aus wie D3. Nicht unbedingt schlecht. Aber auch keine steigerung.

Was sind die Big Selling Points.

Open World. Hm ja kann nett sein, kann aber auch furchtbar nach hinten los gehen. Nämlich wen man stupide von A nach B laufen muss und die Welt nicht besonders spannend gefüllt ist.

Shared World. Das finde ich persönlich furchtbar.

Mounts. Haben auch nix in D4 zu suchen meiner Meinung nach.

Spieltiefe sieht auch anders aus.

Weltbosse. Stupide 10 minuten mit 20 manauf nem mob rumhacken -.-

Natürlich ist das alles noch lange nicht fertig. Aber ich beurteile ja auch nur das hier und jetzt.Ich hab das Gefühl Blizzard hat den Fokus auf den völlig falschen bereichen liegen.


#2

Ich denke es ist noch viel zu früh um das jetzt schon zu sagen.

Es mag sicherlich den ein oder anderen Punkt geben der jetzt schon etwas “Sauer aufstößt” doch warten wir ab.

Wer weiß wie es letztendlich in der Live Version aussieht.


#3

Was das Gameplay angeht, so mache ich mir darüber wohl die geringsten Sorgen. Blizzard hat bisher in den Spielen eigentlich immer ein gutes Gefühl dafür vermitteln können. Auch der “shared world” Gedanke ist meines Erachtens noch nicht ganz abgeschlossen. Viele verbinden damit direkt MMO oder versuchen sich irgendeine Referenz herbei zu denken. Dabei ist genau dieser Aspekt noch gar nicht so recht abgeschlossen. Wie hoch wird der Anspruch sein? Wird es ein Spiel, wo man Fehler schmerzhaft zu spüren bekommt oder ein Film den man durchlaufen kann? Was kann man sich von der K.I. erhoffen? Wie viel Tiefgang und Individualität wird das Spiel bieten?

Entscheidend ist doch letztlich die Langzeitmotivation. Das bekommt man meiner Meinung nach nicht hin, indem man Spieler mit allzu großen Geschenken belohnt und alles vorkaut, sondern die Leute vor den Bildschirmen wirklich mal zum Nachdenken bemüht.

Ich wünsche mir ein D4 was von der Schwierigkeit her qualvoll ist. Es sollte nicht nur einen düsteren Anblick liefern sondern auch ein düsteres Gefühl wecken. Dark Souls hatte mit diesem Weg z.B. viel Erfolg.

Letztlich kann ich mich da dem Vorposter nur anschließen. Es ist wirklich viel zu früh, um sichere Aussagen zu treffen. Blizzard kann viele Aspekte streichen und auch vieles noch komplett auf den Kopf stellen.


#4

Für mich steht und fällt das ganze mit der Itemisation. Die Itemisation ist das Herzstück von DIablo. Alles worüber die Leute rumheulen, shared world, mounts, etc. das alles hätte einem D2 überhaupt nicht geschadet. Natürlich kann sich das alles ändern, aber im Moment ist das so, dass wir eine Itemisation Diablo 3.5 haben. Warum ist das so?

In D2 standen die verschiedenen Tiers der Gegenstände im Konkurrenz zu einenander. Magische Gegenstände können genau soviel Wert sein wie legendäre und sogar weiße, da weiße (ätherische) für Runenwörter brauchbar waren.

Hier gehen die den Weg von D3, d.h. man soll zuerst Sets zusammensammeln um dann am Ende auf die höchsten Tiers zu gehen. Dabei sagt dir das Spiel sogar welches Item stark ist und welches nicht durch bestimmte Indikatoren. Man nimmt dem Spieler die Auswahlmöglichkeit in vielen Bereichen und bevormundet ihn und das ist überhaupt nicht nötig. Genau darauf wollen Quin, Lama etc. hinweisen in ihren Videos. Man muss D2 nicht komplett kopieren, man sollte aber sich zumindest sich angucken warum soviele Leute davon etwas halten. Soviele Spiele haben sich von D2 inspirieren lassen wurden deshalb zu guten spielen wie auch zB WoW Classic. Warum landet man immer wieder bei dem D3 System ich verstehe das einfach nicht. Genau so wie mit den Talentbäumen, da muss man ja nicht unbedingt sich D2 angucken - Titan Quest und Grim Dawn kann man sich auch mal angucken und als Inspiration heranziehen.

Das Spiel braucht in den “Core Mechanics” definitiv mehr Tiefe!


#5

Shared world ist geil, mounts sind sinnvoll und richtig, und sonst ist was du schreibst auch ziemlich unsinnig und ziemlich egal für die Gesamtheit.


#6

Ja & nein , wenn es in der Welt keine Port punkte gibt(was ich kaum glaube) , kann ein Reittier sinnvoll sein um die Wege von a nach b zu überbrücken.

Bin mir ab zu 99% sicher das es in D4 hier und da ein Port Punkt geben wird.

Wie Sinnvoll dann noch ein Reittier sein wird bleibt abzuwarten.


Als Skill wie beim Kreuzritter das ist eine Sache aber ein Reittier zu Fortbewegung naja.

Ich mache mir Gedanken / Sorgen das man z.B. die Reittier irgendwann Kosmetisch so verändern kann das plötzlich ein Motorrad oder ein Glitzerpony daraus wird.

KA wie andere darüber denken aber ich will so etwas nicht in D4 sehen.


#7

Es muss ja auch nicht zwingend besser werden, vom Gameplay her macht Diablo 3 eben auch vieles genau richtig, da gibts momentan am Markt auch keine Konkurrenz zu meiner Meinung nach.
Ich persönlich finde es gut, dass sie das so übernehmen, da es einfach eines der Vorzeige-Features von D3 ist.

Dem kann ich voll und ganz zustimmen.


#8

Alleine wegen den builds sind Reittiere mehr als bloß sinnvoll und richtig. Niemand ist gerne limitiert, weil er aufgrund von Geschwindigkeit auf Dinge die er eigentlich nutzen möchte verzichten muss, wenn er nicht die lahmste Schnecke in Sanktuario sein möchte und von der action gar nix sieht.
Mit Wegpunkten (welche es natürlich auch geben wird) hat das effektiv eigentlich gar nichts zu tun.


#9

Ja ich habe richtig Lust auf ein neues gutes ARPG, was mich aber in etwa so bindet und motiviert, es über mind 2-3 Jahre am Stück durchweg zu spielen, so wie es früher auch immer war, glaube aber das dadurch das es einen gewissen Gewöhnungseffekt gibt, nicht mehr dazu kommt, ohne eine totale neue Innovation.

Vom Gameplay her finde ich den Ansatz sollte man eher bei D2 nehmen und nicht bei D3. D3 hat ein viel zu überladenes Gameplay, zu bunt zu vermischt und den Ticken zu rasant.
Etwas weniger in allem und vor allem mehr Trennung der Klassen und des Feelings diese zu spielen werden ein Fortschritt sein, nicht das ganze weiter steigern.

Dann muss zwingend, um das Spiel selbst überhaupt interessant und wertig zu gestalten die Spielwelt selbst im Vordergrund stehen samt der Story und nicht die Itemhatz und ein Portalrun-System als Dauerschleife oder Wettkampf. Items laufen nebenbei mit und man spielt das Game wie in D2 und erhofft sich den Jackpot, aber verliert nicht die Welt aus den Augen und lebt nur noch wie ein Automat. Klar kann man hin zu einem Boss laufen und auch wissentlich in gewisser Weise versuchen zu farmen, aber eben über die Welt selbst während man eben diese bespielt.
Das hat in D2 auch gut funktioniert, zumindest D2 Classic und teils noch ein paar Jahre D2 LoD, bis dann das Baalrun losging usw.
Ich habe aber viele Jahre sehr gerne einfach in der Welt gespielt, Mobs geklatscht und mich an gelben Items erfreut…

Das Thema Mounts ist für mich Geschichte. Ich habe eigentlich keine positive Einstellung zu Mounts die vom Spieler gesteuert werden. Dies führt nur zu einer Beschleunigung und Entwertung. Portale Wegpunkte reichen doch in den meisten Fällen aus.
Je nach Größe der Welt kann man auch NPC Routen anbieten. Dies macht das Game auch kleiner und die Wege schneller, aber zerstört nicht ein gewisses Grundfundament und Atmo.
Mounts machen doch maximal dann Sinn, wenn man wirklich extrem weite Strecken überwinden müsste. Dies sollte aber nicht stetig passieren und Mounts einen CD von 30 Minuten haben, eben um die Welt nicht zu einem reinen Farmspott und Abarbeitungsspirale zu gestalten.
Zudem Mounts immer dazu tendieren irgendwann total übertrieben schnell zu spielen und dazu selbst immer bunter und schriller und damit zerstörerisch zu sein.

Wozu braucht man in einem ARPG wie Diablo Mounts?
Ich sehe das sehr kritisch und überflüssig… Dahinter steckt doch wieder nur ein Profitgedanke. Da man nicht mal einen Offline-Modus hat, ist man auch noch gezwungen dies um sich zu dulden. Die Geschwindigkeit heutzutage ist eh dermaßen hoch geworden, das dies nur weiter schädlich wirkt.
Ich kann darauf gerne verzichten, bzw. ist es einfach besser wenn es das nicht gibt.

Open World also… Dazu möchte ich nicht zu kritisch sein, denn je nach Umsetzung kann das positiv wirken und im MP ist eine gewisse Bindung einfach stärker. Aber es kann auch sehr sehr bescheiden gemacht sein und am Ende sehr belasten und nachteilig werden. Da man dazu noch zu wenig Infos hat… seh ich das mal neutral, aber mit etwas Bauchweh aus Erfahrung…

Ansonsten ist ein ARPG nunmal ein ARPG.
Zu glauben das man hier nun eine Revolution vor sich hat, ist doch quatsch und man kann nur an seinem eigenen Anspruchsdenken scheitern.

Wieviel wichtiger als zwangsweise unbedingt das Spiel zu verschlimmbessern oder zwanghaft irgendwelche Sachen reinzubauen, nur damit man sagen kann wir haben da was Neues, ist es ein gutes bestehenden System wie das aus D2 noch besser zu machen.

Und das ist nun eigentlich die wirkliche Aufgabe des Entwicklerteams bzw. der Köpfe die daran arbeiten. Die Fehler aus D3 konsequent ausbügeln, teils zurückzurudern und bestehende gute Sachen weiter auszuarbeiten. Und dann kann man auch hier und da gute Sachen aus D3 oder ganz neue Dinge anbinden, solange sie das Konzept nicht aus den Fugen heben.

Ich mache mir Sorgen, wenn da wieder zu viel Risiko gegangen wird. Besinnen auf die Tugenden der alten Tage. Die 90er Jahre waren ein gutes Jahrzehnt in sachen RPG Entwicklung. Richtig abkupfern und klug erweitern wird mehr bringen. Ein ARPG ist ein ARPG und mit den heutigen Möglichkeiten kann man da viel erreichen.

Fehler wie zu bunt, zu schnell, zu oberflächlich, zu sehr Blender, zu monoton, zu sehr Endgame, zu sehr schlauch, usw. kann man vermeiden. Die Erfahrung lehrt doch das die Leute nicht unbedingt noch schneller weiter höher brauchen. Man siehe WoW Classic.

Mir macht halt etwas Sorgen, dass sich alles nur noch um Absatzzahlen dreht. Mit dem Willen immer soviele wie möglich Kunden zu ergattern, zu halten und zu melken, erreicht man am Ende genau das Gegenteil. SPrecht lieber eine Zielgruppe an und wenn es dann einschlägt, wird man viele weitere Leute mit ins Boot ziehen.


#10

Mir wäre keine Diablo Ankündigung sogar lieber gewesen. Noch besser wäre es gewesen, wenn sämtliche ‘multiple Diablo projects’ offiziell aufgekündigt geworden wären.
Damit ginge nämlich für mich die Hoffnung einher, dass Blizz sich vom Diablo Franchise trennen würde. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass das Diablo Franchise zu Blizz einfach nicht mehr passt. Blizzards großes Standbein ist halt der esport. Für mich ist das nichts. Für ander schon. Fair enough!
Von meiner Warte aus hat Blizz seit Burning Crusade/Wotlk auch nichts anständiges mehr auf die Reihe bekommen.
Wer von D3 enttäuscht war und sich jetzt von den paar Schnippseln D4 hypen lässt, wird ganz furchbar auf die Nase fliegen.
Es geht ja jetzt schon wieder los. Die eine Gruppe will pvp, die nächste will das ah 2.0. Und Blizz wird wahrscheinlich wieder beide Zielgruppe melken, mit dem Ergebnis, dass 1. keiner zufrieden sein wird und 2. die RPG-Komponente komplett unter die Räder kommt und die Itemisation, sowie das Fertigkeitensystem komplett eingdampft werden.


#11

Weil es die Masse so … (will) sich so einreden lässt und weil es der allgemein umgreifenden Bequemlichkeit am zuträglichsten ist.


#12

Nachdem der erste hype nach dem tatsächlich sehr geilen trailer verflogen ist muss ich sagen es sieht aus wie ein düstereres Addon für D3. Gameplay technisch eigtl nichts spannendes dabei und keine sonderliche tiefe oder neuerung bei der charakterentwicklung oder skills.

Ich warte mal nüchtern ab bis mehr infos rauskommen und das Spiel mehr gameplay zeigt als das bisherige pre alpha gameplay aber zum jetztigen Stand was man gesehen hat …meh…da bleib ich bei PoE und Lost Ark


#13

Verbrennt den Ketzer! :stuck_out_tongue_winking_eye:

Da bin ich leider deiner Meinung, wobei ich wirklich meine Erwartungen in Daiblo 4 stecke - wenn der erste Hype Bestand haben sollte und Blizzard von der Schiene (der ersten Szenen) nicht abweichen sollte, könnte es was werden.

Ebenso lege ich ein wenig Hoffnung in “Shadowlands”… das aber nur nebenbei.

Sollte dem so sein, dann hast du mit

…leider recht. Dann wäre aber Diablo für mich auch komplett erledigt und würde keine Beachtung mehr finden. So schade ich das finden würde.


#14

Laut einiger Leaks, soll Diablo 4 ja für Blizzard einen Reboot des Franchise darstellen (daher wurde D2 Remastered auch eingestampft), hoffen wir mal, dass es auch so ist.
Auf jeden Fall sollten sie mal wieder mehr auf die “Core-Gamer” hören, statt nur der Masse hinterherzuschwimmen, denn nen Diablo 3 RoS 2.0 braucht keiner.


#15

Dem stimme ich zu, die Gefahr ist aber, dass man dann die ganzen Brain-AFK “Was stärkste Klasse???” Zocker verliert, die mit der aktuellen Situation zufrieden sind.

Ist eine Grundsatzfrage, ob man die “alten” Fans, die mit D1/D2 aufgewachsen sind, und D3 nicht wirklich gut finden (zum Beispiel meine Wenigkeit) wieder ins Boot holen will, oder ob man die D3 Zielgruppe mit nach D4 nehmen möchte.

Die “breite Masse” a.k.a. Spiele für Menschen von 8 - 88 Jahre könnte schlicht mehr Geld bringen, als die “Core” Gamer, wovon viele ja in Gefilden eines Path of Exile und Grim Dawn ihre Zelte neu aufgeschlagen haben.

Der Threadtitel passt bei mir auch wie die Faust auf´s Auge, auf den ersten Blick schien D4 perfekt zu sein, nach den ganzen Infos die danach kamen, bin ich mittlerweile wieder auf dem Boden der Tatsachen, und nicht sicher, ob D4 am Ende wirklich ein Spiel ist, was mir gänzlich zusagt. Da ist noch alles offen, von daher werde ich die Entwicklung in den nächsten Monaten gespannt verfolgen!


#16

Das ist es einfach. Ja ich war mega gehyped. Aber warum eigentlich?

Weil es Diablo 4 ist. Lasse ich aber mal meine Nostalgie und mein Fandom aus dem Spiel, sehe ich ein Produkt das mich nicht wirklich überzeugt.

Grafik ist Gut. Aber nicht besonders.

Gameplay sieht aus wie D3. Mir persönlich schon nen taken zu schnell aber auch noch alles im grünen Bereich.

Customisation. Bissel mehr als D3 aber bei weitem zu wenig um als modernes ARPG durchzugehen.

Und wie gesagt die “Big Selling Points” interessieren mich kaum. Am ehesten die Open World.

Aber Mounts,World Bosses, Shared World. Das ist alles furchtbar.

Deshalb spiele ich auch keine MMO mehr. Ich mag das gameplay, aber mich stört es das ich immer auf andere angewiesen bin um allen content zu nutzen.
Nem MMO verzeihe ich das, ist es ja schliesslich genau das.

Aber Diablo ist nunmal ein H%S. Und dort Content zu machen der Solo nicht machbar ist und desweiteren auch noch Shared World zwang.

Ne ne des mog isch nischt.

Wäre das nun nicht Diablo 4 sondern “orld of Diablo” wäre alles supi.
Aber so wie es aussieht ist das Klassische Diablo Tod. Und es kommt wahrscheinlich auch nicht wieder. Jedenfalls nicht bei Blizzard.


#17

Also gerade dem Punkt mit “auf andere angewiesen sein” kann ich nicht zustimmen, das war teilweise auch in D2 oder D3 so, dass man je nach Level und Gearstand einige Inhalte besser erst mal in Gruppe gemacht hat, weil man solo warum auch immer einfach noch zu schwach dafür war, später mit optimiertem Gear war das dann allerdings solo wiederum nen “Cakewalk” und genau so sollte es meiner Meinung nach auch sein.

Diese Abneigung gegen Shared World finde ich ehrlich gesagt lächerlich, ihr wisst eigentlich noch gar nichts konkretes darüber, aber weint hier schon wieder wie die Weltmeister rum, wartet doch erst einmal ab.
Ich finde das Stat-System und das Item-System bisher auch total dämlich und viel zu vereinfacht, habe dazu mein Feedback gegeben und warte nun erst mal ab, es gibt noch nicht mal ne beta, über die man sich konkret beschweren könnte, aber ihr tut hier teilweise so als sei eine Shared World das Todesargument für D4, selbst wenn dies gerade mal 10% des Spiels ausmacht.

Es geht bei sowas auch darum, Alternativen im Content für den Spieler zu schaffen, ansonsten heißt es später wieder nur: Grifts aka Dungeons laufen, das hat doch nix mit Zwang zu tun sondern lediglich mit Alternativen.

Kein Bock auf Open-World? Dann bespielt sie nicht, aber immerhin hat man allgemein eine Wahl bei der Art des Contents.


#18

hier kannst du allerdings “in Gruppe” durch “Später Solo” ersetzen.

Bei den World Bossen in D4 wurde glaube ich erwähnt das diese Auschschliesslich gruppenevents sind.

Das ist nicht dramatsich schlimm, aber gut ist das nunmal auch nicht.

Wir haben alle lange genug Videospiele gespielt um zu wissen, was eine “Shared World” ist. Und ja ich kann das auch jetzt schon Negativ bewerten und muss nicht auf das fertige Spiel warten. Manche dinge sind “grundsätzlich” Negativ, es gibt lediglich unterschiedliche abstuffungen. SIEHE MTX!

Nein du verstehst mich falsch. Es geht mir hier nicht darum, das ich Sage D4 wird entsetzlich schlecht. Es geht mir darum, das es nicht besonders “GUT” wird.

Alle diese Dinge wie “Shared World, MTX, Worldbosse MOUNTS, Schwache Skilltree” das sind alles nur kleinigkeiten(Mehr oder wninger), da gebe ich dir Recht.

ABER!

Alle diese kleinigkeiten stehen für mich auf der “NEGATIV” Seite Des Konstrukts.
Was steht in D4 bisher auf der Positiv Seite? Die Düstere grundstimmung. Das wars.

Also nein ich sage nicht D4 wird schlecht. Aber davon das es Wahnsinnig gut wird, hab ich halt bisher auch noch nichts gesehen.

Das ist das Problem das Terminator Dark Fate momentan hat. Es ist ja kein schlechter Actionfilm, immernoch 10 mal besser als Transformars und konsorten.

Aber er muss sich halt an T2 messen, und das schafft er halt bei weitem nicht.

Dennoch kann mir keiner erzählen das der Film schlechter ist als ein Hobbs%Shaw.

Es reicht nicht wen D4 nur “OK” wird. Nichtmal ein Gut reicht mir. Das ist DIABLO ffs. Entweder es wird Super oder es ist failed. Wen ich mittelmässigkeit will kann ich auch dutzende andere H%S spielen.


#19

Ja, das sehe ich auch so, als eigenständiger Actionfilm top, als geistiger Nachfolger zu T2 naja… :wink:
Das ist aber auch schwer, weil T2 für mich zu den besten Action-Filmen aller Zeiten gehört, ich würde sogar sagen, er ist in der Top 3.


Du bist leider gar nicht auf den Aspekt der Auswahl und Alternativen für verschiedene Typen Spieler eingegangen, ich persönlich finde jede Form von alternativen Content erst mal gut, je mehr Aktivitäten umso besser, auch wenn es mir persönlich Inhalt xyz nicht zusagt, mich zwingt ja keiner das zu spielen (zb PVP).
Aber ich mag eine Shared World und (World-Boss-)Events zb., das ist für mich ein klarer Gewinn für das Spiel bzw. eben ein Eintrag auf der positiven Seite der Features, vor allem da dies nur einen Teil des Spiels ausmacht, ich kann also wählen, welcher Aktivität ich nachgehe und wer weiß, evtl. macht mir am Ende das PVP in D4 ja sogar Spaß?

Das ist doch wie in den Feedback Videos beschrieben:
Wenn einer den ganzen Tag Ressourcen sammeln möchte, dann lass ihn doch.
Wenn einer den ganzen Tag kisten aufmachen möchte und dafür ne Route hat, dann lass ihn doch.
Wenn jemand den ganzen Tag Dungeons machen möchte, dann lass ihn doch.
Wenn jemand den ganzen Tag PVP machen möchte, dann lass ihn doch.
Wenn jemand den ganzen Tag öffentliche World-Events machen möchte, dann lass ihn doch.
Wenn ich irgendwas davon nicht machen möchte, dann lass mich doch.

Ich denke, ihr seht das alles viel zu engstirnig, vor allem da eben über die Gewichtungen der einzelnen Features noch gar nichts bekannt ist.

Edit: Ach ja, was ist eigentlich MTX? Ich steh wohl grad aufm Schlauch :wink:
Ach erledigt. Microtransactions.


#20

Sehe ich genau so.

Gerade was PVP angeht , wieso muss quasi jedes Spiel heutzutage PVP haben / bieten?

Wie schon geschrieben nix gegen PVP aber hat viele Spiele kaputt gemacht , spreche da aus Erfahrung.

Daher hoffe ich das PVP in D4 so wie in D3 sein wird also ein Modus der keine Auswirkung auf PVE hat.


Diablo 4: PvP Feedback und Ideensammlung