Priester und Todesritter zu stark in der Arena bitte macht etwas dagegen!

Ist dir bei deinen beiden Antworten auf meine Beiträge eigentlich selbst etwas aufgefallen? Du hast mit keinem Wort darauf reagiert, ob die Bezeichnung „totaler Schrott“ für eine Karte wie Fyrakk überhaupt angemessen ist – obwohl das der eigentliche Auslöser für die ganze Diskussion war.

Stattdessen weichst du dem Punkt konsequent aus. Warum? Ganz einfach: Du weißt selbst, dass die Formulierung überzogen war – willst es aber nicht zugeben, weil du partout nicht den Eindruck erwecken willst, dich geirrt zu haben. Genau das meinte ich mit „immer recht behalten müssen“.

Und bevor du wieder so tust, als wäre das nur meine Einzelmeinung: Es ist auffällig, wie viele hier genau das genauso sehen.

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So gut, weil so wahr. Genau auf den Punkt habe ich auch gewartet, weil es verdammt klar war.

Auf den Rest gehe ich gar nicht mehr ein. Weil genau das hier jetzt wieder alles bestätigt hat.

Ist euch aufgefallen, dass er all das was er den anderen Leuten vorwirft, selbst regelmäßig macht? Cherrypicking, Nervenzusammenbruch wegen einer Karte…

Weiter Foxedge, gib nicht auf. Mach sie alle fertig!

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Last den TROLL doch einfach verhungern. ^^

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Ist dir aufgefallen dass du für die Frage auf die du eine Antwort haben möchtest noch gar nicht erklären konntest, warum dich abweichende Meinungen zu einer 2D Karte dazu befähigen, einen Menschen zu beleidigen?

Nein, weil es schlicht und ergreifend irrelevant ist, wie die Karte genannt wird. Die Karte ist die Karte, die ist nicht Prototyper, nicht du und nicht ich. Wenn jemand hier morgen reinkommt und die Karte Feuerball als „voll der Blödmann!“ bezeichnet, fängst du dann einen Streit an als wenn jemand dich so genannt hätte? Woher nimmst du dir das Recht?

Hier kommen jeden Tag Leute in den Frustablassthread und beschweren sich über Karten. Mit allen möglichen negativen Bezeichnungen. Wo warst du da? Komisch, dass man dich nie sieht wie du versuchst alle zurechtzuweisen.

Deine ganze Show ist die offensichtliche Farce wie immer. Und wie immer versuchst du das am Ende mit Aussagen wie

zu verstärken. Alles, nur halt nicht inhaltlich auf die kritischen Fragen eingehen.

Wenn in deinem nächsten Post keine Antworten sind in denen du vernünftig deine eigene Forderung erklärst, woher du dir das Recht nimmst andere auf Grundlage ihrer Meinung zu einem Spiel zu beleidigen, wirst du keine Antwort mehr von mir bekommen weil spätestens dann klar ist, dass du dich nur mit sehr vielen Worten und Nebelkerzen versuchst um eine Antwort zu drucksen und es dir nur um Stimmungsmache geht.

Das ist ein zweischneidiges Schwert.

Auf der einen Seite sehe ich es genauso aber auf der anderen Seite sehe ich das ähnlich wie bei anderen Dingen, die einfach nicht gut sind.
„Ach, lass ihn doch schwurbeln“
„Ach, lass ihn doch xy“

Am Ende des Tages verziehen sich hier alle aus dem Thread, er hat das gewollte letzte Wort und wird beim nächsten Mal genau gleich handeln. Er wird ja sich wohl kaum danach sagen
„Hm, keiner hat mit mir Bock zu diskutieren, vielleicht war ich doch ein Teil dessen“
sondern eher
„Ha, keiner hat mehr Argumente!“

Versuchen sich einzureden, dass das „irgendwann schon aufhört“ war in vielen Belangen und Lebenssituationen in den letzten 5 Jahren nicht gerade die beste Herangehensweise auf der Welt. :smile:

Sehr gut zusammengefasst.
Möchte hinzufügen, das wenn Foxi die bescheuerten Argumente ausgehen, er immer wieder versucht seinen/seine Gegenüber persönlich anzugreifen und als dumm darzustellen. Praktisch so dumm, das schon allein deswegen, seine bekn ackten Argumente stimmen müssen.
Er hält zwischendurch immer lange still, aber dann ist es echt immer wieder die gleiche Masche, wie ein Drogenjunkie, der davon nicht loskommt.
Würde er mir nicht am Hintern vorbeigehen, würde er mir sogar Leid tun. ^^

Anmerkung zum Schimpfwortfilter:
bescheuert ist ok, bekn ackt geht nicht ^^

Und für ihn ist es ein persönliches Ding.

Das sieht man daran, dass ich in seinen Gedanken im OW Forum aktiv war und negativ aufgefallen bin, obwohl ich nie da war, geschweige denn gespielt habe.:sweat_smile:
Ergo verlagert er Situationen und ist nachtragend.
Somit wird es auch bei der nächste Situation heißen „wie mit Fyrakk, da hattest du auch keine Argumente mehr!11“

Meine Zeit hier ist lange her, bin mir aber ziemlich sicher, dass wir beide auch mal sehr verschiedene Meinungen hatten, bin mir sicher da war irgendetwas. Aber was zum Teufel juckt mich das?
Bei ihm zieht es sich aber wie ein roter Faden und das sehe ja nicht nur ich, deswegen auch meine Eingangsbemerkung, dass Foxedge irgendwie noch vom Namen ein Ding war, ich das absolut aber nicht mehr zuordnen konnte.
Dass er dann direkt aber wieder das Verhalten von vor mehreren Jahren an den Tag legt, sagt halt alles.

Ja, da hast du recht. :slight_smile: Ich lasse es sein.

Na gut, schließe mich an.

Schönes Wochenende ALLEN. :slightly_smiling_face:

Frage an dich:

Was hat das mit deiner Behauptung zu tun, dass Fyrakk 50% der Spiele entscheidet, wenn er ausgespielt wird?

Der Fussballvergleich ist super:

Du behauptest da ist ein Fussballspieler, nennen wir ihn Thomas, der 50% der Spiele für seine Mannschaft gewinnt.

Aber wenn man ihn aus der Mannschaft rausnimmt, dann gewinnt sie statt 61 immer noch 59 von 100 Spielen.

Thomas hat offensichtlich nicht 50% der Spiele für die Mannschaft entschieden.

Genau das hat die Statistik in meinem Post gezeigt, den du bis jetzt ignoriert hast.

Vielleicht hilft dir die Fussball-Analogie ja.

Ich hole den Post gern nochmal nach unten. Ihr könnt jetzt natürlich weiter damit machen durch Ausweich-Analogien, Lästereien und gegenseitiges Schulterklopfen abzulenken.

Aber schlussendlich bleibt übrig, dass ich Statistiken zusammengetragen habe und es bei euch nicht für mehr als persönliche Angriffe gereicht hat.

Ein Tipp von mir: Nächstes Mal einfach die eigene Meinung sachlich darlegen. Wenn man sich mit seinen Aussagen nicht so weit aus dem Fenster lehnt, dass man andere dabei klein machen muss, dann ist es auch nicht so unglaublich peinlich wenn man danach eines besseren belehrt wird. Denn dadurch, dass man seine Aussagen mit einem derart überdimensionalen Ego präsentiert, legt man seine eigene Credibility in den Wahrheitsgehalt dieser Aussage und entzieht sie sich gewissermaßen selbst, wenn man widerlegt wird.

Nach einem „Hmm, ich glaube Fyrakk entscheidet weitaus mehr Spiele als du annimmst.

fällt es deutlich einfacher zurückzurudern als nach einem

Lol sorry buddy, aber du hast keine Ahnung. Du spielst einfach nur schlecht. Ich rasiere mit der Karte alles, und das zeigen auch die Card-Scores. Statistiken und Arena sind auch nicht so deine Stärke oder? Hehe.

Wenn man daraufhin dann 30 Off-Topic Posts produzieren muss die einzig und allein dazu dienen das eigene Gesicht zu wahren, weil einem so unangenehm ist die Lage falsch eingeschätzt zu haben, dann tut man dem Forum und auch sich selbst damit keinen Gefallen.

In diesem Sinne, viel Spaß beim lesen :slight_smile:

Rülps…

Sorry ^^

Gesundheit.

Danke

Dieser Beitrag richtet sich nicht an Fox, sondern an die diejenigen, die das Thema tatsächlich interessiert.

Das Thema lautet:
Warum die Gewinnrate der ausgespielten Karte isoliert betrachtet wenig sinnvoll ist, und warum erst recht absurd ist, die Stärke einer Karte nach der Differenz der beiden Werte ‚Gewinnrate im Deck‘ & ‚Gewinnrate ausgespielt‘ zu sortieren.


Um die ‚ausgespielt‘ Gewinnrate sinnvoll einordnen zu können, benötigt man eine Angabe darüber, wie oft eine Karte tatsächlich ausgespielt wurde.

Als extreme Beispiele seien hier mal
Mecha’thun oder der Geläuterte Splitter (aus der Priester-Quest) genannt:

Mecha’Thun wird idealerweise im gleichen Zug aufs Board geholt, in dem man ihn auch vernichten kann und die Gewinn-Bedingung erfüllt.
Geläutert Splitter gewinnt per definitionem immer nach dem Ausspielen.

Beide Karten haben also annähernd (bzw sicher) 100% Gewinnrate beim Ausspielen.
Wären das also die absoluten Überkarten in der Arena?

Sicher nicht, weil es eben auch darauf ankommt, wie oft man eine Karte überhaupt auspielt / ausspielen kann.

Bei der von Fox hochgelobten Karte ‚Überleben des Stärkeren‘

verhält es sich ähnlich:
Sie gewinnt mit hoher Wahrscheinlichkeit Spiele, wenn ich die Zeit (und das Mana) habe, sie auszuspielen.
Wesentlich öfter werde ich aber (zumindest in der Arena) keinen nötigen Mana-Cheat haben, um die Karte frühzeitig zu spielen, und kann es mir auch später nicht erlauben, wenn der Gegner mich ständig unter Druck setzt.

Die Gewinnrate beim Ausspielen muss man also immer in Verbindung mit der Häufigkeit des tatsächlichen Ausspielen betrachten, nur so lässt sich der Wert sinnvoll einordnen.
[Nur Ketzer würden zu fragen wagen, ob Karten, die man nur selten ausspielen kann, nicht sogar eher schädlich für die Deck-Gewinnrate sind]

Noch weniger sinnvoll ist die reine Ausspiel-Gewinnrate übrigens bei Karten wie Genn, Baku, Prinz Renathal, Dunkelbischof Benedictus, Hamuul etc.

In diesen Fällen hilft auch die Ausspiel-Häufigkeit nicht weiter, sondern man muss doch wieder die wichtigste Gewinnstatistikgröße betrachten:
Die Deck - Gewinnrate.


Am Beispiel von Geläuterte Splitter kann man auch leicht verstehen, warum eine große Differenz von Ausspielen-Gewinnrate im Vergleich zu Deck-Gewinn-Rate ein absurdes Kriterium ist, um den Wert einer Karte zu beurteilen:

Die Karte hat definitiv eine Ausspiel-Gewinn-Rate von 100%.
Wenn man in die Statistik schaut, sieht man für (alte) Priest-Wild-Decks, die die entsprechende Quest gespielt haben, eine Deck-Gewinnrate von 57%.
Das wäre schon ein ‚sagenhafter Boost‘ von 43%
In Arena, wo man seine Decks nicht optimieren kann, würde die Deck-Gewinnrate wohl deutlich niedriger liegen, und damit wäre der Boost noch viel großartiger^^

Vereinfacht gesagt:
Je seltener man eine ‚großartige‘ Karte ausspielen kann, umso größer ist die Differenz zwischen Deck-Gewinnrate und Ausspiel-Gewinnrate, der „Boost“ wird umso großartiger je seltener ich davon profitieren kann. :smirk:

Von der anderen Seite aus betrachtet:
Gäbe es eine Quest-Karte (die somit immer im Mulligan vorhanden ist), die besagt „Ihr bekommt jeden Zug zwei leere Mana-Kristalle dazu und zieht immer eine zweite Karte“, würde diese wohl in jedem Spiel ausgespielt.
Doch egal wie hoch die Gewinn-Rate des Decks liegen wird (Dank der Stärke der Karte wohl 80%+), die Ausspiel-Gewinn-Rate der Karte kann nicht höher sein als die Deck-Gewinnrate (weil sie ja in jedem Spiel gespielt wird)!
=> Kein Boost!! Die Karte kann doch nix^^


Firakk hat eine sehr hohe Deck-Gewinnrate, und seine Ausspiel-Gewinnrate ist nochmal (oder wie Fox sagen würde: „nur“) knapp darüber.
Es spricht also vieles dafür, dass Firakk von den Spielern auch gerne & oft ausgespielt wird, wenn es ist möglich ist.

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Ist das nicht, ausführlicher und besser erklärt, genau das was ich schon geschrieben hab :see_no_evil:

Sind alles Karten, die bestimmte Vorraussetzungen benötigen um so einen starken Effekt zu haben.
[/quote]

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Sehr guter Beitrag, sollte man anpinnen. :wink:

Auch ohne auf Foxedge einzugehen:
Es reicht doch schon, dass Überleben des Stärkeren mit Fyrakk verglichen wurde.
Also noch offensichtlicher geht es doch gar nicht. Wie oft habe ich denn die Möglichkeit Überleben des Stärkeren auszuspielen?

Ich habe die Karte auch schon öfter mal als Druide gepickt, weil sie natürlich - WENN man sie ausspielen kann - das Zünglein an der Waage ist.
Aber wie oft kommt man, wie du eben schön dargestellt hast, gar nicht dazu die Karte auszuspielen, weil der Gegner dich ständig unter Druck setzt?

Der Vergleich der beiden Karten alleine zeigt, wie sehr sich hier verrannt wurde.

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Ein ausgezeichneter, unvoreingenommener Beitrag von Delmsen, der sich wohltuend von manch egozentrischer Statistikinterpretation abhebt. :wink:

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Dieser Beitrag richtet sich nicht an Delmsen, sondern an die diejenigen, die das Thema tatsächlich interessiert.

Das Thema lautet: Wie man Statistiken nicht nur anstarrt, sondern auch richtig einordnet und logische Erkenntnisse daraus ableitet.

Wenn man sich Karten wie ‚Überleben des Stärkeren‘ anguckt könnte man auf die Idee kommen, dass die Ausspielrate die Basis-Winrate kausal negativ moduliert; das ist jedoch ein Trugschluss.

Ein Deck besteht ohne eine einzelne Karte aus 29 weiteren Karten, und ein Spiel hängt in den allermeisten - 9 / 10 Fällen - nicht an einer einzelnen Karte. Es gibt sehr wenige Karten die überhaupt einen signifikanten Turnaround-Faktor haben, wie eben Überleben des Stärkeren was sich aus der Statistik ablesen lässt.

Dabei ist nicht irrtümlicherweise davon auszugehen, dass eine Basis-Winrate von ~ 50% impliziert, dass Decks mit dieser Karte schlechter laufen. Im Gegenteil ist bei Gewinnraten von Decks über 50% davon auszugehen, dass die Statistiken durch Barcode-Decks künstlich erhöht sind, weil der durchschnittliche Spieler in der Arena mit 3:3 also eben jener 50% Winrate rausfliegt.

Daher lässt sich bereits schonmal nicht rückschließen, dass Decks die 50% Winrate und einzelne Karten mit Turnaround-Faktor welche die Winrate auf 60% oder 70% anheben wegen dieser einzelnen Karte eine „miese Basiswinrate“ haben. Es ist umgekehrt: Die Basiswinrate ist normal, der Turnaround-Faktor ist echt - und saftig!

Wenn man seiner Fantasie wilden freien Lauf lässt, könnte man zu Rückschlüssen wie

Sie gewinnt mit hoher Wahrscheinlichkeit Spiele, wenn ich die Zeit (und das Mana) habe, sie auszuspielen. Wesentlich öfter werde ich aber (zumindest in der Arena) keinen nötigen Mana-Cheat haben, um die Karte frühzeitig zu spielen, und kann es mir auch später nicht erlauben, wenn der Gegner mich ständig unter Druck setzt.

kommen. Allerdings würde man dann natürlich nicht berücksichtigen, dass das selbstverständlich auch auf Fyrakk zutreffen würde:

Wenn der Gegner einen im Lategame unter Druck setzt kann man Fyrakk auch selten ausspielen, weil man das Board sicher clearen und sich mit Heal versorgen und dem Gegner eventuell Taunt in den Weg werfen muss. Man hat einfach keine Zeit, um einen zufälligen Würfelwurf zu starten. Denn oftmals ist das Ergebnis ernüchternd und man wird gefinished, was u.U. nicht passiert wäre, wenn man den Rest seiner Hand stattdessen genutzt hätte um wieder Momentum aufzubauen.

Ebenso kann es Situationen geben wo man ein gutes Board hat und überhaupt keinen AoE-Würfelwurf in die Masse machen möchte, wo Fyrakk nichts beitragen kann, während Überleben des Stärkeren das eigene Board amplifizieren und den Vorteil richtig ausbauen könnte.

Die alte Weisheit, dass wir uns also nicht einfach Traumszenarien zusammenbasteln können um unsere Sehnsüchte wahr werden zu lassen, bestätigt sich erneut. Wir müssen uns der Mathematik befähigen!

Meine Damen und Herren, Sie sind im Begriff zum ersten mal reine, pure Logik zu erfahren. Ohne logische Fettnäpfchen, ohne Träumerei, ohne Wünschelrute!

Schnallen Sie sich an:

Sowohl Spieler die Fyrakk spielen als auch Spieler die ‚Überleben des Stärkeren‘ spielen werden gleichermaßen in Partien gelangen, wo sie einem Gegner der im Lategame Druck macht gegenüberstehen. Beide ziehen jetzt ihre eine Zielkarte, die wir im jeweiligen Szenario analysieren - sie wird zuwider der schwierigen Situation ausgespielt, und siehe da: Hier hilft uns wieder ein Blick in die Statistik:


Wir haben hier natürlich keine Statistik die uns zeigt, wie oft die Decks in absoluten Zahlen gespielt wurden, weshalb wir - wenn wir auf die Ausspielzahlen gucken - auch keinen Rückschluss wie „Überleben des Stärkeren wird viel seltener ausgespielt“ ziehen können.

Das müssen wir aber auch gar nicht quantifizieren. Denn wenn wir genau hingucken, ja wirklich genau hinsehen, dann sticht uns etwas ganz anderes direkt in den Augapfel.

Was bringt mir eigentlich wenn ich Fyrakk häufiger ausspielen kann als Überleben des Stärkeren, wenn er trotzdem so gut wie keinen Einfluss auf die Winrate nimmt?

Ich freue mich, dass ihr fragt! Die Antwort ist: Gar nichts. Wenn Fyrakk nicht in den exakt gleichen Decks gewesen wäre, hätte die Winrate sich kaum verändert. Er ist statistisch gesehen nahezu irrelevant. Man könnte Fyrakk durch irgendeine X-Beliebige Legendary ersetzen, der Rest des Decks würde wie man den Zahlen entnimmt immer noch mit 59.5% performen.

Bei Überleben des Stärkeren hingegen steigt die Winrate massiv an, weil die Karte einen enormen Turnaround-Wert hat. Sie ist imstande ein Deck das ohne sie 49% Winrate hat auf ganze 72.1% anzuheben.

Und wir erinnern uns: 49% Winrate ist der gesunde normale Basiswert für den durchschnittlichen Arena-Spieler. Das ist kein Malus weil Überleben des Stärkeren so doof ist!

Foxedge, pass auf wie du über Karten sprichst! Du weißt doch!!

Ups, sorry. Ich wollte nicht unhöflich sein. Verzeih mir Überleben des Stärkeren! streichel (Polizeisirenen heulen im Hintergrund)

Ermm, zurück zum Thema.

Man könnte jetzt natürlich zu Extrembeispielen greifen, zum Beispiel Mecha’Thun oder Geläuterter Splitter:

Und man grübelt… und grübelt… und grübelt… und fragt sich:

Beide Karten haben also annähernd (bzw sicher) 100% Gewinnrate beim Ausspielen.
Wären das also die absoluten Überkarten in der Arena?

Die Antwort lautet: Ja. Wenn mein Deck ohne Fyrakk nur 2% weniger Winrate hat, ich hier aber eine Option auf einen absolut unvermeidbaren OTK habe, dann sieht das nach einem verdammt guten Trade aus. Ich müsste nur in 2 oder 3 Spielen schaffen diese Kombo zu pullen, um Fyrakk zu überholen. Actually, lasset uns dies berechnen!

Schauen wir uns erstmal an, wieviel Fyrakk eigentlich wirklich bewegt. Gehen wir mal wissenschaftlicherweise von Median aus, also in 50 von 100 Spielen schaffen wir, Fyrakk auszuspielen. Dazu nehmen wir uns dann die Winraten beider Szenarien:

Berechnung

1. Fyrakk ausgespielt:

50 Spiele × 61.8 % = 50 × 0.618 = 30.9 Siege

2. Fyrakk nicht ausgespielt:

50 Spiele × 59.5 % = 50 × 0.595 = 29.75 Siege

3. Gesamtsiege:

30.9 + 29.75 = 60.65 Siege

Fyrakk würde also in den 50 Matches wo er ausgespielt werden kann ganze 1.25 Siege mehr produzieren, wheeew! Was für ein Brett von einer Turnaround-Karte. Die Arena zittert! Sie bebt! Ist es ein Vogel? Ein Flugzeug? Ein Blindgänger? Neiiin, es ist Fyrakk!!

Du kannst Fyrakk nicht „Blindgänger“ nennen, denkt denn niemand an die Kinder?! Irgendwer kriegt gerade Puls!

Okay okay, sorry. Die Euphorie hat mich gepackt!

Man muss also Mecha’Thun oder den Splitter nur in 2 von 100 Spielen schaffen erfolgreich auszuspielen, um Fyrakk statistisch auszustechen. Die fiktive Frage die wir uns oben gestellt haben kann also bejaht werden: Im Vergleich zu Fyrakk wären das definitiv Überkarten in der Arena!

Wenn man jetzt gut aufgepasst und alle Inhalte bisher verstanden hat, dann leuchtet einem ein, dass Dinge die man so im Äther des Internets hört

„Die Gewinnrate beim Ausspielen muss man also immer in Verbindung mit der Häufigkeit des tatsächlichen Ausspielen betrachten, nur so lässt sich der Wert sinnvoll einordnen.“

nicht stimmen. Wenn der Turnaround-Wert nahezu unsichtbar da er so insignifikant ist, dann spielt auch die Ausspielrate keine Rolle weil es schlicht und ergreifend kaum greifbaren Unterschied macht. Wenn hingegen der Turnaround-Wert extrem hoch ist, kann man auch mit wenigen Plays sehr enormen Einfluss bekommen. Dann reichen einige wenige Spiele wo man die Karte zünden kann, um andere Turnaround-Werte zu überflügeln.

Mit dem neu erworbenen Wissen kann man nun kritischer denken. Man würde nie zu Rückschlüssen kommen wie:

Vereinfacht gesagt:
Je seltener man eine ‚großartige‘ Karte ausspielen kann, umso größer ist die Differenz zwischen Deck-Gewinnrate und Ausspiel-Gewinnrate, der „Boost“ wird umso großartiger je seltener ich davon profitieren kann. :smirk:

da man verstanden hat, dass die hohe Winrate von Fyrakk

Firakk hat eine sehr hohe Deck-Gewinnrate

überhaupt nicht auf Fyrakk zurückgeht, weil das die Statistik ist in der er nicht gespielt wurde. Man versteht, dass die Winrate durch die Barcode-Decks erhöht wurde und der normale Median bei etwa 50% liegt. Man würde diesen Claim auch einfach mit Karten wie Cenarius die sich frei nach Lust und Laune zu jederzeit ausspielen lassen gegenprüfen

und der Erkenntnis in die Arme laufen, dass es überhaupt keine direkt Korrelation zwischen der Häufigkeit mit der eine Karte ausgespielt werden kann und der Winrate-Baseline ohne die Karte gibt, da Cenarius sonst eine deutlich höhere Basis-Winrate als Überleben des Stärkeren aufweisen müsste.

Und somit endet dieser Beitrag der sich nicht an Delmsen gerichtet hat, sondern für alle ist, die die Thematik interessiert!

Unglaublich unleserlicher Text, der eine Portion Ironie beinhalten soll, die die Person (ironischerweise!) dahinter aber nur zu gut zusammenfasst.

Wie ein Egozentriker keinen einzigen Zentimeter von den ganzen völlig Hanebüchen Vergleichen, Argumenten und Beschreibungen abgewichen.

Wer jetzt noch auf ihn eingeht ist selbst Schuld. Was erwartet man bei solchen Menschen? Dass er nach 20 Posts schreibt, „sorry, bin über das Ziel hinaus geschossen?“ Oder zumindest ein „na gut, totaler Müll war etwas drüber, das ist sie nicht“?
Völlig in seiner Meinung festgefahren.

Das erinnert an Schwurbler, die die eigentliche Wahrheit irgendwann erkannt haben, sich die aber nicht eingestehen werden. Ein ganzes Kartenhaus würde dann zusammenbrechen. Eine lang aufgebaute Unwahrheit mit dem Eingeständnis, dass man doch nicht so richtig lag und das belehren somit Fehl am Platz. Regel 1: Sie haben immer Recht. Regel 2: Falls nicht, siehe Regel 1.

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Und genau da bröckelt deine

Denn wie oft eine Karte ausgespielt wird, hat DIREKTEN Einfluss darauf, um Rückschlüsse zu ziehen, wie gut sie ist.

Vielleicht hat das Deck mit Fyrakk nur deshalb eine so hohe winrate, weil Fyrakk in 100 Spielen nahezu jedes Mal ausgespielt wird.
Und Fyrakk in den Situationen das Spiel in 61,8% der Fälle Für den ausspielenden Spieler entscheidet.

Den Fyrakk spielt man nicht einfach aus, wenn man nicht in einer Notsituation ist, oder man auf einen Lethal gambelt wenn der Gegner schon extrem low ist, oder weil man sonst keine sinnvollen Möglichkeiten mehr auf der Hand hat.

Während das Deck mit Survival insgesamt nicht so gut abschneidet weil :

Es müssen erstmal die Voraussetzungen passen, diese Karte überhaupt spielen zu können.

Das hast du auch richtig erkannt:

Und hier kommen wieder Wahrscheinlichkeiten mit in Spiel.

Eine Situation in der man Fyrakk ausspielen kann/muss ist um ein Vielfaches wahrscheinlicher, als das man Survival ausspielen kann.
Verlieren kann man theoretisch jedes Spiel, wird das auch in 50% der Fälle, da das heißt, Fyrakk ist mindestens in jedem zweiten Spiel das man spielt (und bis 9 Mana kommt) spielbar.

Bei Survival wird das sicherlich ganz anders aussehen.
Wird Survival also nur in 3 von 100 spielen wirklich gewinnbringend eingesetzt, oder überhaupt gespielt, ist die Karte in der Masse der Spiele trotzdem um ein VIELFACHES schlechter als Fyrakk.

Genau das ist der Knackpunkt an den Zahlen und den Prozenten.

Davon auszugehen dass Survival allover die bessere Karte ist, weil sie den höheren Turnaround hat ist

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