"Wurbelwitz" - Frechheit

Ich habe, weil Anfänger mit verhältnismäßig wenig Karten, alle Dust zusammengekratzt und für meine 1620 Dust Wurbelflitz gecraftet, in der Hoffnung wenigstens spielbare Decks mit unterhaltsamer Abwechslung zu bekommen.

die generierten Decks sind ein echter TREPPENWITZ - mehr oder weniger unspiel- bzw ungewinnbar - winrate unter 30% - nur Frust

und dies gilt sowhl für standard wie für wild.

Ich glaube Blizz/Microsoft wollen quasi über solche Erfahrungen die Spieler dazu bringen, Geld zu investieren - um bessere/andere Decks spielen zu können!

Das Kriegerdeck, was ich mal bekommen habe, fand ich nicht sehr wirkungsvoll, aber das Schamanenquestdeck ist recht gefährlich.

Ich hatte eben auch einen Hexenmeister, der mich mit einem Wurbelfitzdeck besiegt hat.

Wo kommt immer der Gedanke her Deck X =>Winrate Y% !?

Das Deck ist doch nur das Werkzeug, spielen mußt Du schon selbst und wie man mit dem Deck umgeht ist so viel wichtiger als der Inhalt des Decks. Du sagst doch selbst Du wärst Anfänger. Wieso ist dann das Deck schuld? Wenn man mir den besten Golfschläger der Welt in die Hand drückt werde ich dennoch 10+ Schläge fürs erste Loch brauchen :slight_smile:

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Also mit nem runden Kreuzschlitz und nem abgenudelten Inbus, baust du auch kein Ikea Regal mehr auf :stuck_out_tongue_winking_eye:

Es ist beides Wichtig.

Erinnert mich an damals, zu meinen Discozeiten. Da mußte ich auch immer über 10 Frauen ansprechen um…
ach egal ^^

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Ja das ist mir auch 1x begegnet, der hatte direkt 3 Quests am Start. Hab ihn aber platt gemacht mit Plagen bevor es gefährlich wurde :stuck_out_tongue:

Aber das war schon crazy als ich das sah.
Ja Warrior ist mir auch 1x begegnet aber er zog wohl schlecht.
WL oder andere Wurbel Decks sind mir bisher aber keine begegnet.

Kann sein das 1-2x mal dabei waren aber fand die jetzt alle bisher easy.
Schami (wenn er die Quests fertig bekommt) kann aber sicher hart werden, aber ob das Deck überhaupt auf alle 3 Quests ausgelegt ist weiß ich nicht. Doppelter Kampfschrei erschien mir am gefährlichsten vs Murlocs und Überladung :man_shrugging:

Die Legende von 10-Loch-Kurt

naja automatisch davon auszugehen, dass wenn du Wurbelfritz craftest du dann auch automatisch eine Winrate >50% hast ist ambitioniert und nicht nachvollziehbar.

Ich bin ebenfalls Anfänger im Standard, bisher nur BG und ab und zu mal etwas Standard. Habe mit Wurbelfritz nun mehr Standard gespielt als die Jahre zuvor und ja das Deck ist wichtig aber noch wichtiger ist es es zu kennen und spielen zu können. Ein Deck mit Winrate 70% bedeutet nicht zwangsläufig dass du damit mit jedem den Boden wischst

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Fraglich ob du dabei das beste Werkzeug der Welt zur Hand hattest

Das trifft auf das heutige Hearthstone leider wirklich nur noch bedingt zu xD

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Das ist Blizzard , natürlich wollen die Geld generieren mit ihren Karten , das wir Spaß haben sollen bei einem Spiel ist bei denen schon lange flöten gegangen! Man darf aber eines nicht vergessen, das Spiel kostet nichts und das Geld generiert werden muss verstehe ich dennoch! Leider bleibt der Spaß manchmal auf der Strecke…hattest Du aber mal Glück mit den Karten und andere nicht wäre das ok oder?^^

Kommt wohl auf das Deck an würde ich sagen. Gab schon einige Decks wo man stark überlegen musste, aktuell ist es eher nicht so extrem, wobei das mit den Minis und Jipetto (vor allem Rogue) schon etwas „Können“ braucht, auch wenn es noch so einfach aussieht.

Guter Konter :rofl:
Aber es ist nicht nur Blizz, alle wollen natürlich Geld verdienen und am besten so wenig dafür tun wie nötig = spart Arbeiter, Arbeitszeit = Geld.

Wenn man richtig Wert auf Spiele legt die „vollwertig“ und mit „Liebe“ erschaffen wollen, fallen mir trotzdem genug Single Games mit Story ein die sehr wohl noch Wert auf Qualität legen.

Trotz allem, macht mir HS (immer noch bzw wieder) richtig Spaß, bis auf die Sache das sie Twist ständig pausieren und/oder nicht das volle Potenzial ausnutzen. Der Modus im März bzw die Idee war super! Nur schlechtes Timing mit neuer EXP + einige Leute fanden das auch zu schnell und man hätte auch einfach alle 2 Wochen was neues hinzufügen können, dann hätte der Modus auch nicht schon wieder Pause bekommen + ich denke März Idee war bisher die beste, nur haben sie das einfach falsch umgesetzt.

Wild, das war schon vor Jahren kaputt.

Standard und Arena hingegen machen mir enorm viel Spaß und ja hier und da auch mal das BG (was aber seltener geworden ist, ich auch keine Lust mehr habe mich noch bis 35 hoch zu spielen bis neue Saison) aber hier und da bockt es einfach mega und man kann auch mal ein ganz anderes Game/Modus spielen was trotzdem XP (genauso wie Arena) bringt und auch Quests dort abgeschlossen werden können.

mMn ist HS einfach so zu sehen das man nicht immer nur an früher denken muss (Das Game ist 10+ Jahre alt, ist schon klar das es dann anders läuft), und dennoch, ob es an der langen „Pause“ lag oder ob es einfach die Titanen etc sind, mir persönlich macht es (allein schon weil DK zu meiner neuen Main Klasse wurde) heute mehr Spaß als noch 2018-2022 rum, dann kam ja die „Pause“ und für mich fühlt sich alles „neu“ an.

Ich empfehle jeden der merkt das ihn das Game grad keinen Spaß macht entweder ganz Pause oder wie ich die Jahre NUR schnell Quests 2-3x die Woche machen was innerhalb von vlt 30-60 Minuten pro Woche erledigt ist, wenn man bei den Weeklys bisschen würfelt.

Selbst ohne die große 5 Siege Quest kommst du IMMER auf Level 100 ohne zeitaufwand, ohne zwingendes spielen und selbst wenn du mal mehrere Quests versemmeln lässt und das auch ohne den Pass :wink:

Der eine macht es so, der andere so. Das man dann sowieso niedriges MMR bekommt macht es umso schneller und du kannst auch die 5 Siege in ranked auf Bronze gegen Bots machen was immer Free Win ist. Aber wie er seine Pause/Abstand gestaltet muss natürlich jeder selber entscheiden. Ich habe mir z.B mal April 2023 ein Frost DK Deck kopiert und das bis Ödland problemlos mit 5 Siegen ranked meist immer bis Siber 5-10 geschafft und hatte sogar gegen Meta Decks keine so schlechte WR als das ich das ich mir ein neues Deck kopiert hätte :rofl:

Lief bis Ödland auch super, dann bin ich auf Pre Nerf Pala für die Wins (trotz fehlender Karten) und das war immer nur ne Sache von max 30-40 Minuten wo ich dann auch automatisch gleich die anderen Quests mit erledigt hatte :stuck_out_tongue:

Ich sage nicht, dass in Hearthstone Skill keine Rolle mehr spielt. Wie ich oben schrieb haben ja jetzt selbst komplette Neueinsteiger von Anfang an Metadecks, trotzdem kommen manche nicht über Bronze oder Silber hinaus, während immer wieder dieselben Spieler hohe Ränge in Legend erreichen.

Es geht darum, dass ein schlechtes Deck keine Chance gegen ein gutes Deck hat, egal wer der bessere Spieler ist.

Es kommt natürlich auf die Nuancen an. Wie viel schlechter ist das Deck, wie viel besser ist der Spieler…

Aber heutzutage kommen die Decks fast vorgefertigt ins Spiel. Und die Synergien sind so krass stark, dass dagegen kein Kraut gewachsen ist. Und sie schreien dir förmlich auch noch ins Gesicht, was du machen musst.

Das führt ganz nebenbei auch noch dazu, dass die Spiele oft ähnlich ablaufen, durch Tutor Karten zum Beispiel.

Da kommt man dann zu dem Schluss, dass man mit Skill nicht mehr viel ausrichten kann (Wie gesagt, in dem Fall schlechtes Deck oder sagen wir kreatives Deck Marke Eigenbau gegen gute, vom Kartendesign vorgegebene Decks). Oder man denkt, der Alg ist gegen einen.

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Da kommt noch das Problem hinzu, dass nicht jeder „Spaß“ gleich empfindet. Ob eine Meta als spaßig empfunden wird liegt auch daran, ob man lieber aggro, Midrange, control usw. spielt. Oder ob man Timmy, Johnny oder Spike ist (im Prinzip ob man Wert auf selbstgebaute Decks, hohe Winrate oder wilde Kombinationen mit überraschenden Zügen mag. Ich kann leider keine links posten.). An den unterschiedlichen Empfindungen von Spaß kann Blizzard aber auch nichts ändern.

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Nein, aber sie können all das ermöglichen und dabei darauf achten, dass zum Beispiel auch selbstgebaute Decks eine tatsächliche Chance haben und dass diese Timmy-Decks nicht zu gut sind in Sachen hohe Winrate.

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Spontan würde ich sagen, du bist ein Johnny :smiley: Ich mache mir aus selbstgebauten Decks nichts, da fehlt mir das Talent (gestatten: Timmy). Ich bewundere aber die Leute, die so etwas können.

Eine ernstgemeinte Frage: was kann BLIZZARD dafür machen, dass selbstgebaute Decks eine Chance haben? Aus dem einfachen Grund: wenn sie gut sind, sind es (ob selbst darauf gekommen oder nicht) Meta Decks, die man im Internet findet.

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Es fällt mir schwer, mich da einzuordnen, ich glaube ich habe von allem etwas, Johnny aber tatsächlich am wenigsten (das ist Deckbau?). Hohe Winrate ist mir am wichtigsten, allerdings würde ich das trennen. Ich will nicht immer Rangliste und hart auf Sieg spielen, ich nutze generell am liebsten alle Elemente des Spiels. Was mich am meisten ausmacht, ist der Sucht- und Sammeltrieb, das liegt irgendwie noch eine Ebene davor. Ich möchte alle Karten sammeln, Achievements machen, das maximale Level rausholen, alle Modi durchspielen, alle Klassen auf 1000… all sowas.

Aber wenn ich jetzt nur eine begrenzte Zeit für HS hätte, würde ich primär Ladder spielen wollen mit optimierten Meta- Decks. (Edit:*)

Spektakel mag ich ab und an auch, ich spiele zum Beispiel sehr gerne Linecracker-Druide.

Für Achievements mag ich es auch, kreative Decks zu bauen oder für die Ladder die Listen mit einzelnen Karten zu optimieren.

Also keine Ahnung… ^^

Dazu könnte ich jetzt einen Roman schreiben, aber ich versuche es erstmal möglichst kurz. Und eigentlich hat Puschkin dazu wieder mal alles gesagt (in einem anderen Thread). Ich zitiere mal das aus meiner Sicht entscheidende:

In meinen, kurzen Worten: Es gibt zu starke Karten, die den Deckbau schon völlig vorgeben oder zumindest stark in eine Richtung lenken. Das Powerlevel der Karten ist zu hoch und zu unterschiedlich.

Um darauf nochmal konkret einzugehen: Es kommt darauf an, wie gut diese Metadecks sind. Die Winrates sind zu hoch und sie täuschen noch, weil sie ja fast nur untereinander spielen. Wenn die Decks schwächer wären, könnten auch andere Decks da mithalten und mal gewinnen, ohne dass sie gleich Metadecks wären, aber sie hätten eine Chance.

Schauen wir die aktuelle Meta an. Wie gewinnt man? Plagen (Komplett vorgegebene Synergie), Odyn (Komplett vorgegebene Synergie), Wheel of Death („Du gewinnst“-Karte). Den Dämonenjäger finde ich ja noch verhältnismäßig fair, das habe ich schon gesagt. Da ist das Problem das schiere Powerlevel und die krasse Synergie zwischen Waffe und Shopper.

Du MUSST solche Decks bauen und spielen. Du kannst (fast) kein Spiel gewinnen durch traden und boardkontrolle, du musst irgendeine aktive und eben vorgegebene Wincondition spielen oder mindestens dem Gegner massiv ins Handwerk pfuschen und seine zerstören, was auch wieder nicht der Sinn sein kann.

Und selbst wenn ich so ein Deck baue, wo ich mir einfach eine ordentliche Curve und gute Minions und Zauber ins Deck packe… Wieso sollte ich mich zum Beispiel gegen (irgendein Form von) Zillax entscheiden. Oder, wenn ich bis zu Turn 9 plane, Yogg. Oder oder oder… Es gibt einzelne viel zu starke Karten, für die ich mich immer entscheiden muss. Es hat gar keinen Sinn da zu überlegen.

Und versteh mich nicht falsch, es darf schon starke Karten geben, die von mir aus meistens die bessere Wahl sind. Aber die nächstbessere Karte darf nicht so viel schlechter sein, es muss zumindest Situationen geben, wo die dann besser ist. Stärken und Schwächen, vernünftig gebalanced…

*Irgendwie ist mir noch wichtig zu sagen, dass ich erstens nicht finde, dass das ein Widerspruch ist. Auch in dem von mir beschriebenen, ausgeglicheneren und weniger vorgegebenen Szenario könnte man ja das beste Deck spielen, es wäre eben weniger überlegen und die Meta vielfältiger.

Vor allem aber hat mich HS dazu gemacht, vor allem durch die Belohnungen wahrscheinlich. Meine anderen Sammelkartenspiele waren alle „offline“ und die habe ich nicht ansatzweise so viel gespielt, außerdem nur mit Freunden. Magic, YuGiOh und Pokemon, da habe ich halt Decks gebaut mit dem, was ich hatte und wollte meine Lieblingskarten einbauen. Also vielleicht doch Johnny, der durch HS zum Spike und Timmy wurde.

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Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Johnny ist Deckbau, Spike ist Spielen wegen Sieg und Timmy liebt RNG, oder Dinge wie Jade Druide, wo die Kreaturen immer größer werden. Oft sind es ja auch Mischformen. Ich interessiere mich überhaupt nicht für Deckbau, da für liebe ich es mit einem Timmy Deck zu gewinnen. Auf der anderen Seite stört es mich auch nicht (sehr) gegen so ein Deck zu verlieren. Du bist… ein interessanter Fall :smiley:? Wobei ich glaube, dass sich die Einteilung nur auf Deckbau und Spiel, nicht auf die Motivation dahinter.

Mit deinen Aussagen über zu starke Karten hast du sicher Recht. Wobei die Deckvielfalt auch den neuen Spielern helfen könnte, weil sie mehr Auswahl hätten. Mein Problem ist vielleicht, dass ich zu wenig Johnny bin: ich spiele Decks, die ich lustig finde. Auch nach 10 Jahren Hearthstone bin ich nicht über Gold 10 hinausgekommen, weil mir der Ehrgeiz fehlt. Ich habe an anderen Aspekten des Spiels Spaß.

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Danke für die Ausführungen zu den Begriffen Johnny, Spike und Timmy. Ich habe mich immer schon gefragt, für welchen Spielertyp diese Namen stehen.

Dann wäre ich dieser Definition zufolge vermutlich so einzuordnen:

5% Johnny
65% Spike
20% Timmy
10% Flucher

:wink:

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Woher kommen diese Namen? Ich habe schon einige Begrifflichkeiten gesehen, aber das sehe ich zum ersten Mal.