Fragen eines RP Anfängers

Grüße euch

Da ich neu im RP bin möchte ich gerade zu beginn keine gravierenden fehler machen.

Meine Druidin möchte ich gerne etwas verspielt und jugendhaft spielen, aber ich würde schon gerne wissen wollen wie das im „alltäglichen“ RP ankommt wenn man von jetzt auf gleich beispielsweise die Gestaltenform ändert um einfach besser vorranzukommen bei Wanderungen, weil man es angenehmer findet oder wohler fühlt, aus welchem grund auch immer.

Zum Kern der Frage.

Wie wird das in einer Gruppe aufgefasst, gewohnt? ängstlich? ungewollt?
Wie ist das für meinen Charakter? ist es anstregnend? erfodert es gar eine Pause? schmerzen? eine gewisse Zeit der Ruhe um den Zauber zu wirken?

Im ersten Teil der Frage geht es nätürlich auch darum das ich in einer Gruppe keine Geheimnisse daraus achen würde das ich eine Druidin bin und auhc gerade für die Anfänge wohl die Gesellschaft der Nachtelfen vorziehen würde.

Lieben dank für eure Hilfestelluingen

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Schon vergeigt.

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Ok gut zu Wissen.

Ich möchte aber auch betonen das ich bisher noch kein RP betrieben habe sondern mich darauf vorbereite. Daher Elune sei dank noch nicht vergeigt

Lass dich nicht von LV10 Charakteren verunsichern :wink:

Also… Ja. Druiden ändern die Gestalten. Das tun sie, das können sie, das ist allgemein bekannt. Im ersten WoW Cinematic sehen wir, dass es in einem Augenblick und scheinbar schmerzlos passiert.
An diversen druidischen Begleitern bei Quests und in der Ordenshalle sehen wir weiterhin, dass Druiden sich scheinbar auch häufig einfach aus Spaß an der Freude verwandeln. Wer braucht schon ein Reittier, wenn man einfach zum Hirsch werden kann :slight_smile:
Daher ist eine Verwandlung durchaus für mundane Dinge erklärbar.

Einige Spieler halten die Verwandlung der Druiden für sehr mächtig, weshalb es eine Art Konsens gibt, dass man sich nicht gleich gut in jede Art Tier verwandeln kann.
Außerdem gibt es innerhalb der Spielerschaft die Debatte, ob der Druide in Tierform tatsächlich wie ein Tier aussieht (nicht davon zu unterscheiden ist) oder aber weiterhin die druidischen Merkmale (Fellfärbung mit dem Zeichen des Cenarius, Schmuck, etc) behält.
Manche Formen der Engine werden von den Spielern auch gänzlich abgelehnt. Dazu zählen die Ardenwaldformen und die Feuerkatze.

Druiden verheimlichen eher selten, was sie sind. Warum sollten sie auch? Druiden sind in der Gesellschaft sehr respektiert und der Zirkel des Cenarius eine offene Gemeinschaft, die anerkannt Azeroth hilft.

Ob es Bauer Oscar ängstligen kann, wenn da plötzlich statt einer Elfe ein Bär vor ihm steht?
Ja, kann es. Weil der 0815 Bauer wahrscheinlich nicht viel Kontakt mit Druiden hat. In SW selbst gibt es da Welterfahrenere Leute.

Ansonsten haben wir auch noch Discordserver für Fragen.
Den Druiden Discord und den Aldor Discord.

https://discord.gg/sA668zBENZ → Druidendiscord
https://discord.gg/9dqxCu49yd → Aldor Discord

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Zu aller erst einmal willkommen im Wahnsinn und einen gutem Morgen!
reibt sich die Äuglein und schmiegt sich an ihren Plüschmurloc

Eine verspielte und doch eher jugendhafte Druidin auszuspielen ist erstmal nicht unmöglich und damit hast du auch nichts vergeigt.
Bedenke lediglich, dass der Charakter als Druide eine wichtige Rolle und damit eine Menge Verantwortung trägt.
Die Ausbildung dauert durchaus einige Jährchen (bei Nachtelfen bin ich mir nicht sicher, wie lange) und der Charakter lernt damit auch einiges an Disziplin etc.
Zauber wirken ist kein Zuckerschlecken. Auch nicht für Druiden.
Doch eine leicht verspielte oder fröhliche Druidin halte ich persönlich nicht für fail oder irgendwas in der Art.
Bedenke nur, die Verantwortung die dein Charakter hat und der er sich auch bewusst ist.

Was das ständige wandeln der Gestalten angeht kann ich gerade nur berichten, wie ich das mache, bin mir aber gerade nicht sicher wie das mit der Lore ist.
Mit dem Wechseln der Gestalt verformt sich dein Körper. Die Knochen verschieben sich, wachsen, schrumpfen und so weiter.
Dass stelle ich mir nicht sonderlich angenehm vor und auch anstrengend.
Für eine Nachtelfe die ihre Ausbildung sicher nicht erst gestern beendet hat, sollte das jedoch kein Problem sein.
Jedoch denke ich nicht zwingend dass die Gestalt für alltägliche Wehwehchen geändert wird.
Wenn ich richtig liebe, wird diese nur für den Kampf oder eben den Schutz anderer oder sich selbst genutzt.
Dass heißt aber auch nicht, dass sich Druide Karl sofort in einen Bären verwandelt, wenn der Rudi ihm wieder das Milchgeld klaut.

Was den Rest betrifft:

Beschreibt es dass hier recht gut.

Und damit drehe ich mich um und schlafe weiter.

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Erstmal willkommen hier. Ich finde es durchaus lobenswert, dass du dich hier meldest, um Fehler im Vornherein zu vermeiden. Eine solche Haltung würde ich mir bei mehr Neulingen wünschen.

Druiden sind - soweit ich weiß - eher willkommen als ein Hexenmeister, der seinen Teufelshund Gassi führt. Allerdings trifft man Druiden meist eher in Gesellschaft anderer Druiden an. Ich kann mir gut vorstellen, dass der einfache Mensch (Bauer, Schmied, usw.) so eine Person, die sich wohl in andere Gestalten wandeln kann und mit Bäumen spricht eher als „verschroben“ einstuft. Grundlegend dürfte man damit aber offener umgehen können.

Und zuletzt:
Lass dich vom Schraubenhaufen da oben nicht verunsichern.

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Hallo Thauriel, schön dass du dich ins RP wagst, weitere Gesellen sind immer wunderbar.

Wie das Ganze aufgefasst wird, hängt durchaus mit der Umgebung und den bisherigen Erlebnissen zusammen, wie oben schon erwähnt. Einfache Personen, die nie viel von der Welt gesehen und gehört haben, werden Druiden und ihrer Art vermutlich neutral bis zu negativ eingestellt sein, frei nach dem Motto: „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.“
Jedoch lassen sich daraus sehr interessante RP Möglichkeiten formen, wenn man auf solche Personen trifft und Spaß für beide Seiten bringt.

Druiden sind sich der Tatsache bewusst, dass im Laufe der Zeit die Instinkte den eigenen Geist und die Gedanken beeinflussen, weshalb die meisten sich nur in Notfällen verwandeln oder wenn es unabdingbar ist. Wenn du dich in einen Bären verwandelst, übernimmst du quasi nach und nach die Instinkte des Bären, bis du selbst zu einem wirst und auch die normalen Gedanken und das „Menschliche“ verlierst.
Im Druidentum wird daher mit Verwandlungen sehr vorsichtig umgegangen.

Es gibt auf Youtube und auch auf englischen Webseiten einige gutes Guides und auch der oben genannte Druiden-Discord ist sicher eine gute Anlaufstelle.

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Vielen lieben dank euch allen

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Es gilt immer zu bedenken, dass man durch die Art des Rollenspiels festlegt welches Rollenspiel man haben wird.
Wenn du eine Witzfigur mimst, dann wird dein Rollenspiel auch vermutlich nicht mehr werden als das.

Ich weiß nicht, ob das fürs erste Abenteuer hier so toll ist. Seriöses Rollenspiel muss man ohnehin mittlerweile suchen, wenn man nicht weiß wo.

Ich würde die Charakterzüge „verspielt“ und „jugendhaft“ nicht mit einer Witzfigur gleichsetzen. Gerade Druiden können durchaus verspielt sein. Ein Druide kann (und wird) sich sicherlich dennoch seiner Verantwortung bewusst sein. Die Art und Weise des Charakters an sich macht also kaum Aussage darüber ob du seriöses Rollenspiel findest, oder nicht. Natürlich wird ein Bettler nicht im Adelshaus aufgenommen werden, dennoch kann man auch als Bettler seriös Spielen.

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Nun eine Witzfigur wird es nicht werden. Mit verspielt meine ich keinesfalls eine Witzfigur. RP unerfahren bin ich in Wow ja, aber habe früher sehr oft pen & paper gespielt, hoffe das kommt mir auch in WoW zugute.

Hab auch schon das ein oder andere Buch gelesen, arbeite auch etwas an der Lore.

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Ich glaube, wir haben unterschiedliche Definitionen des seriösen Nachtelfen-RP. Aber darum soll es hier nicht gehen.

Aber das zeigt ja auch, dass man selbst mit blizzardesken Rollenspiel hier noch Leute finden kann.

Throm’ka

Klingenohr, vieles wurde ja gesagt, muss ich nicht drauf eingehen :wink:

grunzend betrachtet der Orc die Kaldorei

Zu P&P, es wird dir helfen das Ic und OoC mehr zu unterscheiden, ohne es direkt zu vermischen.
Es hilft dir auch im sehr abgespeckten Rahmen am Charakter-Konzept.
Natürlich legst du hier keinen Charakter-Bogen an, mit Werten, die deine Würfel beeinflussen.

Gibt es auch im kleinen bei Plots, Turnieren (kämpfe) und etwas in der Eigendynamik, wo man sich selber Stärken und Schwächen zuspricht. Hat aber halt keinen großen Stellenwert.

Zu dem Verspielt, ich meine ja, die Nachtelfen haben eine verspielte Haltung, wenn sie herumstehen, die Hüpfen dann so komisch, oder? (Nicht mehr ganz sicher)
Aber ja verspielt geht, etwas Naive würde wohl auch passen, wenn dein Charakter keine großen Bezugspunkte bisher hatte zur Außenwelt, die eher prägt wie das jüngste Schicksal mit der Heimat der Kaldorei, was viele verbittern lassen wird, in Hass baden oder mit Verständnis dennoch offen zu sein. Auch wenn letzteres schwer auf Gegenliebe vor allen im eigenen Volk stoßen wird.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück und einen guten Platz. Wenn der Zirkel, weil nicht groß belebt, eher durch Treffen derzeit so nicht zusagt. Es wird noch die ein oder andere reine Nachtelfen Gilde geben, die gewiss über jeden neuen Spieler froh ist, der nicht gleich mit dem Zeigefinger kommt. Ich will aber und das mach ich jetzt.

In dem Sinne.

Aka’magosh

Ath’rog Blutwolf

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Ich versuche schon lorekonform zu spielen, so ist es nicht. Allerdings glaube ich dennoch nicht, dass ein Druide nicht verspielt sein kann, zu einem gewissen Grad. Vielleicht reden wir auch einfach an einander vorbei, oder haben unterschiedliche Definitionen der Adjektive.

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Lass ihn einfach links liegen und nimm es nicht so ernst, er ist dafür bekannt etwas eigen zu sein. :slightly_smiling_face:

Ich wünsche dir auf jeden Fall einen schönen Einstieg ins WoW-RP und hoffentlich sieht man sich mal ingame! o/

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Wenn die Goldhainer mich komisch finden, dann mach ich alles richtig. :ok_hand:t2:

Izzy liked ja schon wieder. Mensch, schade wenn man keinen Lebensinhalt außer WoW hat.

Ob Druide oder nicht: Hier geht es um Nachtelfen. Und wer da verspielt und jugendlich als Adjektive wählt, kann eigentlich auch direkt zugeben, dass man sich einen Dreck um Rassenlore kümmert. Blizzardesk eben.
Die Menschenelfen-Fraktion scheint gesiegt zu haben.

Der TE weiß auch, dass das nicht passt, sonst wäre die Frage nicht gestellt worden. Alles in allem ist es gut, wenn man trotzdem nachfragt, wären die Hilfeversuche nicht so verdammt nichtssagend.

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Hier sind dann nun noch die Lorebelege für Jugendliche und verspielte Druiden.

https://www.wowhead.com/quest=26953/zenkiki-the-druid

Dies ist zwar ein Troll aber auch

https://nachtliga.fandom.com/wiki/Thisalee_Kr%C3%A4he

ist als Nachtelfe alles andere als verstockt und uralt.

Mit dem richtigen Fingerspitzengefühl lassen sich die Attribute verspielt und jugendlich also garantiert auch lorekonform mit einer Nachtelfendruidin ausspielen.

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*Nutz mal sein T3 noch :wink:

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Herzlich willkommen auf dem Server!

Es wurden schon ein paar Dinge verlinkt, ich würde dir aber vor allem auch empfehlen, dir vielleicht einmal den Sticky anzusehen (Sammelthread: Interessante Beiträge für Rollenspieler (Inhaltsverzeichnis)) und ein bisschen zu stöbern. Es ist toll zu lesen, dass du Lust auf Rollenspiel hast und an deinem Charakterkonzept feilst. Das muss auch gar nicht final sein - ich kenne viele, die sich gerade zu ihrer Anfangszeit im Rollenspiel mit verschiedenen Charakteren ausprobiert haben, bis schließlich einer „kleben geblieben“ ist.

Was deine konkrete Frage angeht: Die Persönlichkeit deines Charakters ist normalerweise nicht unbedingt von seinem Beruf oder seinem Volk abhängig, auch wenn es natürlich bestimmte Typen gibt, die besonders gut passen (Zwerg, der gerne trinkt z.B.). Du musst denen nicht zwingend entsprechen - aber wenn du von den Standards eines Volks abweichst, dann bietet es sich immer an, sich eine gute Begründung einfallen zu lassen, wieso der Charakter eine Weltansicht hat, die sich vielleicht von denen seiner Volksangehörigen (gravierend) unterscheidet.

Nicht alle Nachtelfen müssen erhaben und ernst sein - ich würde mir da einfach meinen Charakter ansehen. Was hat er erlebt und wie geht er damit um? Gerade die Nachtelfen haben in den letzten Jahren massive Traumata erlitten. Das Volk ist heimatlos und gebeutelt, hat Schreckliches durchlitten und dafür innerhalb der Allianz verhältnismäßig wenig Hilfe erfahren (abgesehen von Worgen und Draenei usw). Das Volk hat seit dem Brand von Teldrassil geblutet und gekämpft. Das heißt nicht, dass dein Charakter NICHT lebensfroh und jugendhaft sein darf, lustig und verspielt - aber es heißt, dass du eben eine Begründung finden musst, wieso der Charakter trotz all seiner potenziellen Erlebnisse so ist, wie er ist. Und das ist nicht unbedingt unmöglich.

Vorrangig ist dein Charakter ein Charakter mit eigenen Wünschen, Zielen, Gefühlen und Erinnerungen. Typische Volkseigenschaften helfen bei authentischem Rollenspiel und vielleicht auch dir bei der Immersion, aber es ist immer gut, wenn man merkt, dass hinter „Druide, weiblich, jung“ auch eine Persönlichkeit steht, die in sich stimmig ist. Ebenso wie ernst nicht absolut humorlos bedeutet, muss ein lebenfroher und aufgeschlossener Charakter nicht automatisch dämlich sein. Es kommt immer auf die Mischung und den Kontext an.

Ich möchte an dieser Stelle aber auch noch erwähnen, dass gerade jugendliche Nachtelfen mit einem gewissen Stigma behaftet sind, da sie meines Wissens nach meistens sehr arg in die „Anime-Girl“-Schiene fallen oder für gewisse andere Motive erstellt werden, die ich hier nun nicht ausbreiten will. Du wirst dich also eventuell gegen eine initiale Defensivhaltung behaupten müssen, die es auf diesem Server teilweise zurecht, teilweise zu Unrecht für gewisse Konzepte gibt. Der Rat, den ich seit einer Weile und dank zu vieler Vorkomnisse allen gebe: Mach den Charakter nicht jugendlich, sondern zumindest jungerwachsen.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß im Rollenspiel und eine gute „Landung“ im RP-Geschehen!

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