[A-RP] Die Gemeinschaft der Violen

Man munkelt, dass in der letzten Zeit vermehrt Gestalten in abgenutzten Roben, die barfuß laufen, in Sturmwind gesehen wurden. Manche seien sogar von ihnen angesprochen worden oder haben gar eines ihrer Flugblätter gelesen.
“Die Gemeinschaft der Violen” nennen sie sich angeblich. Predigen stoische Werte und unterstützen die Armen.

Sie betreiben wohl ein Armenhaus zwischen Kathedralenplatz und Handelsdistrikt. Obdachlose erhalten eine vorübergehende Bleibe, warmen Eintopf, medizinische Versorgung und selbstgenähte Kleidung.
Der “Pater” - so nennen sie das Oberhaupt dieser vermeintlich selbstlosen Gemeinschaft - soll in der Stadt des Öfteren Lesungen aus einem ihrer Werke gehalten haben. Niemand weiß, was sich hinter dieser ominösen Gemeinschaft verbirgt, aber vermutlich sind es nur ein Haufen verirrter Seelen, die sich zum Wohle der Gesellschaft aufopfern.

Worum geht es und wer kann mitmachen?

Offiziell ist es ein klassisches Sekten-RP für jeden, der einen Charakter spielt, der auf der Suche nach sich selbst ist und sich nach einer Gemeinschaft sehnt. Außerdem für Bettler und Arme, die gerne mal wieder ein Dach über dem Kopf und saubere Kleidung hätten.
Es sei so viel gesagt, dass es ebenso ein Anlaufpunkt für all jene ist, die einen ersten Fuß ins Hexer-RP fassen wollen.
Dabei sind prinzipiell alle Klassen und Rassen willkommen, sofern diese ordentlich ausgespielt werden. Wir legen Wert auf qualitatives RP ohne PowerEmotes und mit nachvollziehbaren Charakterentwicklungen.

Flugblätter

An der Anschlagstafel, aber auch in der ganzen Stadt verteilt findet man immer wieder einfache Flugblätter:

Die Violen suchen Eure Unterstützung!

Die Gemeinschaft der Violen hat es sich zum Ziel gesetzt den Ärmsten der Gesellschaft ein würdevolles Leben zu ermöglichen. Wir betreiben ein Armenhaus am Kanal bei der Brücke Kathedralenplatz-Handelsdistrikt.

Mitglieder unserer Gemeinschaft erhalten saubere Kleidung, eine warme Mahlzeit am Tag, einen dauerhaften Schlafplatz und ein Exemplar unserer Standardwerks „Die Wurzel der Violen“.

Es gibt erstrebenswerte Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb der Gemeinschaft.

Kommt zu unserem Gemeinschaftshaus oder sprecht eine einfach eine Graurobe an.

Auf bald, zukünftige Brüder und Schwestern.

Gezeichnet,
Die Gemeinschaft der Violen

Events:

Manchmal kann man die Violen am Kathedralenplatz bei einem aufgebauten Infostand beobachten, manchmal sind sie auf Märkten vertreten.
Von Zeit zu Zeit finden Lesungen innerhalb der Gemeinschaft, aber auch an öffentlichen Plätzen statt.

Mehr Informationen erhaltet ihr im AldorWiki unter “Gemeinschaft der Violen”.

Gerne könnt ihr jedes unserer Mitglieder ooC anwhispern für mehr Informationen und vorherige Konzeptabstimmung. Ansonsten ist uns natürlich iC lieber. Wir sind darüber hinaus sehr daran interessiert mit anderen Gilden zusammenzuspielen.

Briefe an das Gemeinschaftshaus können ingame an „Felizar“ adressiert werden.

(PS: Dieser Beitrag wurde neu erstellt und aktualisiert, da das Bearbeiten im alten Thread nicht möglich war.)

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Patsch, Patsch, Patsch. Eine junge Frau, die bei näherem Hinsehen auf einem Auge blind zu sein scheint, wandelt barfüßig durch den Stadtpark. Die graue, abgenutzt wirkenden Wollrobe vermag der Frau einen ärmlichen Eindruck zu verpassen. Zu der bettelnden Erscheinung passt, dass sie fremde Leute anspricht - doch nicht so ganz passen mag, dass sie keine Spende erbittet, ja diese gar vehement ablehnt. Das Armenhaus, zugleich das Gemeinschaftshaus der Violen, unterstütze wieder die Ärmsten der Stadt, erzählt sie den Unbekannten. Dabei klammert sie sich stets an ein Buch in einfachem Einband, das den Titel Die Wurzel der Violen trägt. Verwunderte Blicke folgen der Frau nach, manche bemitleidend, manche gar spottend. Doch das scheint sie nicht zu irritieren, so schlurft sie weiter barfuß ihrer Wege. Dem ein oder anderen mögen die Roben bekannt vorkommen… doch woher?

Nachdem der Pater durch mysteriöse Umstände spurlos aus Sturmwind verschwunden ist, war es lange ruhig um die Gemeinschaft der Violen. In der letzten Zeit sind jedoch immer öfter barfüßige Grauroben in Sturmwind gesichtet worden. „In aller Bescheidenheit.“, hört man den bekannten Gruß wieder in den Straßen. Auch sollen wieder vermehrt Abschriften des Buches Die Wurzel der Violen aufgetaucht sein. Die Türe des Gemeinschaftshauses am Kanal, das als Armenhaus fungiert hatte und lange Zeit verschlossen war, scheint in letzter Zeit öfter offen zu stehen.

„Jeder, der Hilfe sucht, wird Hilfe bekommen.“

Alter Realmforumbeitrag

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Ihr wart damals schon nen Unfassbar cooles Konzept und seit mir persönlich immer sehr Positiv ins Auge gestochen.

Wünsche viel Erfolg und weiterhin viel Spaß!

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Man munkelt, dass nach langer Zeit der Pater wieder in die Stadt zurückgekehrt sei. Vor kurzem habe er sogar eine Lesung gehalten.
Die grauen Roben werden immer häufiger in der Stadt gesehen. Ihre Flugblätter liegen hier und da verstreut, ganz offensiv gehen die Barfüßigen auf die Bewohner der Stadt zu - ganz gleich ob Adliger, Bettler, Kaufmann, Alte oder sogar Kinder.
In ihrer Art sind sie stets freundlich und wohlgesonnen.

Das Armenhaus am Kathedralenkanal füllt sich täglich immer mehr. Auch wenn üble Gerüchte herrschen und sich die ein oder anderen dadurch abschrecken lassen, gibt es noch genug, die in die ehrliche Arbeit der Violen vertrauen.

Zuletzt soll den wehrlosen Grauroben der Infostand einfach zerschlagen worden sein, ja es seien sogar ihre Schriften und Flugblätter verbrannt worden. Die Violen scheinen kein leichtes Leben in Sturmwind zu haben… doch setzen sie sich weiter für die Bedürftigen der Stadt ein. Egal, wie viele Scherben ihnen in den Weg gelegt werden.

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Die gestrige Lesung hinter der Kathedrale scheint noch eine Weile das Stadtgespräch gewesen zu sein. So hört man, dass der Pater wie gewohnt eine der Geschichten aus dem Buch „Die Wurzel der Violen“ rezitierte. Die Anwesenden sollten Veilchenblüten und Bücher geschenkt bekommen haben.

So weit sei die Lesung ohne Zwischenfälle verlaufen, als ein Zwerg, der sich selbst als Geweihter des Kultes des Mysteriums der Schöpfer von Eisenschmiede, bezeichnete, vor dem gesamten Plenum das Oberhaupt der Violen auf magische Energien untersuchte, um den Gerüchten um die Gemeinschaft der Grauroben auf den Grund zu gehen. In einem Spektakel, das seinesgleichen sucht, räucherte der Zwerg die Anwesenden ein und vollzog seinen Prüfprozess. Die Farbe solle über das Vorliegen und die Art der Magie Auskunft geben.
Schließlich färbte sich der Rauch wohl in blauer Farbe, was auf arkane Magie hindeute. Keine weiteren Farben waren zu sehen.

Die Stimmen der Zweifler wurden lauter und so sollte eine Gegenprobe durchgeführt werden. Eine Freiwillige aus den Reihen offenbarte sich als verurteilte Nekromantin mit Bannarmschienen, sodass die Prozedur an ihr durchgeführt wurde - und schwarzer Rauch das Behauptete bestätigte.

Erneut wurden die Stimmen der Zweifler laut: Man solle die Anhänger prüfen! Also fragte der Pater, welcher seiner Schützlinge sich bereit erklären würde.
Jeder einzelne erhob sich und sprach mit sicherer Stimme: „Ich, Pater!“. Und so fiel die Wahl auf eine der Violen.
Auch jene scheint arkanmagische Spuren an sich getragen zu haben.
Eine Bloßstellung!“, würden später einige Leute bemängeln.

So ging ein ereignisreicher Abend zu Ende, der möglicherweise einige Gerüchte über die Violen zerstreuen könnte, aber auch nach der Lesung waren die Stimmen der Zweifler weiterhin zu hören.

Doch der Zweifel ist der Parasit am unscheinbaren Veilchen, der alle Blüten und Blätter abgefressen hat und nun verhungernd um den öden Stutz sich windet.

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Die einen oder anderen könnten gestern Abend den Pater beim Spazieren in der Stadt beobachtet haben. Sonderbar war allerdings, dass er von mehreren Magiern der örtlichen Akademie eskortiert und seine Route wohl nicht willentlich von ihm gewählt wurde. Darüber hinaus mag man beobachtet haben, dass er Magiebannarmschienen trug. Der wunderliche Zug sei im Magierviertel verschwunden und das Oberhaupt der Violen seit diesem Tag nicht mehr gesehen worden.

Im Armenhaus hingegen herrscht reges Treiben. Die Bedürftigen werden gespeist, Wunden werden versorgt und neuerdings wird wohl sogar Lesen und Schreiben von einem älteren Herrn unterrichtet. Die Violen sehen möglicherweise etwas hektischer aus, ganz so, als hätte man der Schlange den Kopf abgeschlagen.

Oder ist das alles nur Einbildung?

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Im Gespräch mit den Grauroben kann man in Erfahrung bringen, dass am kommenden Montag (19.7) zur achten Abendstunde eine Lesung hinter der Kathedrale stattfinden soll. Der Pater persönlich soll diese Lesung halten.
Offenbar scheint dieser nach der sonderbaren Eskorte vor einigen Wochen wieder aufgetaucht zu sein.

(ACHTUNG TERMINÄNDERUNG: Aufgrund des Abschlusses der Wollmesse haben wir uns entschlossen die Lesung einen Tag später zu halten!)

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Tag der offenen Tür im Armenhaus! Überzeugt Euch von der Arbeit der fleißigen Violen!“, hallt es durch die Straßen.
„Am ersten Tag des neuen Monats ab der 7. Abendstunde sind alle Interessierten, Neugierigen, Bedürftigen und nicht-Bedürftigen in das Armenhaus am Kathedralenplatzkanal eingeladen. Für Tee, Eintopf und gute Gespräche ist gesorgt!“

ooC: Am 1. November um 19 Uhr findet der Tag der offenen Tür statt. Jeder ist eingeladen vorbeizuschauen. Das Armenhaus befindet sich im Haus der alten Emma am Kathedralenplatzkanal.

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Viel Erfolg macht mal einen kleinen Push

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„Hier, Junge. Nimm die Kupfermünzen. Kauf dir ein Brot davon. Lass die Finger bloß vom Schnaps. Glaube mir, das betäubt nur für den Moment. Das Erwachen danach lässt alles nur noch düsterer aussehen. Und geh zur Stadtwache, die wissen meist wer noch ne Arbeitsstelle frei hat. Ach, nun guck nicht so betröpelt. Einen Ratschlag hab ich noch, etwas das ich auch nur nebenbei aufgeschnappt habe. In der Nähe der Kathedrale, rechts vom Tunnel wenn man vom Handelsviertel aus an den Kanälen entlang geht, da ist ein Armenhaus. Die haben heute Abend einen Tag der offenen Tür. Gibt da dann bestimmt gut was Warmes zu essen. Ach, komm. Du guckst schon wieder so. Mh, einer dieser Tage wieder? Wenn die Leute einen angucken als wäre man ein fremdes Wesen? Als wäre man allein mit seinem Leid? Ach, Junge. Das sind wir nicht. Du nicht, ich nicht. Nimm den Kopf hoch und geh da doch heute Abend hin. Und wenn die Gesellschaft nichts für dich ist, dann hast du wenigstens etwas Warmes im Bauch. Sichere Pfade, Junge.“

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ooc: Danke für euer kleines Event. Es war schön euch mal kennenzulernen. :slight_smile:

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Vielen Dank an alle, die gestern da waren!

Ein besonderer Dank gebührt auch der roten Phiole, die unsere Events immer vorbildlichst begleitet! Das RP mit euch macht immer Spaß!

Danke für den tollen Abend! :slight_smile:

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Am Abend des 10. Novembers schleicht ein junger, geschundener Mann in das Armenhaus. Sein Gesicht musste ein wenig einstecken. Hämatome und eine Platzwunde auf der rechten Wange, ein verblasster Handabdruck auf der Linken und verschorfte Wunden auf der Unterlippe sind ersichtlich. Doch sieht man auch Fürsorge. Salbe schimmert auf den Wunden und verbreitet denDuft von Friedensblume, der leider trotzdem nicht den Gestank nach Schweiß überdeckt.
Das Gesicht kommt den Violen gewiss bekannt vor, denn er war am Tag der offenen Tür anwesend. So nimmt er das Angebot eines Daches über den Kopf an. Waffen trägt er keine bei sich, denn eine Regel besagt, diese im Fass an der Tür zurück zu lassen.
Im oberen Stockwerk sucht er sich im Schlafraum einen freien Platz. Misstrauisch steckt er sich seine Beutel, die er am Gürtel trug, vorne in die Hose. Dann gibt er sich unruhigen Schlaf hin, nur um am frühen Morgen wieder zu verschwinden.

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