[A-RP | Kaldorei Gilde] Ash'tora nor Elu'talah - Die Verbliebenen unter Elune's Licht


Ash'tora nor Elu'talah - Die Verbliebenen unter Elune's Licht


Kurzübersicht
Typ: Kaldorei Gilde
Schwerpunkte: Alltags-RP, Training und Ausbildungs-RP, Siedlung
Konzepte: alle loregerechten Kaldorei Konzepte (ohne DK und DH)
Völker: Nachtelfen
Klassenbeschränkung: Keine DH und DK
Spielort: Astranaar
Ansprechpartner: Nayarel / Nayarél / Selaira und als Offizier Telshunar

Aktuelle Übersicht
Spielorte derzeit: Astranaar
fester Spieltag: Freitag Abend (natürlich auch an andren Tagen anwesend)
geplante Teilnahme/ Organisation an Events:




Ooc Informationen


Teldrassil zerstört, die Banshee entkommen und nun?

Liebe Mitspieler,

die neu gegründete Gilde Ash’tora nor Elu’talah - Die Verbliebenen unter Elune’s Licht (freie Übersetzung) entstand innerhalb des Rollenspiels als eine Gemeinschaft der unterschiedlichsten Charaktere, die in den Zeiten des Krieges zueinander gefunden haben und nun auch in Zukunft eine gemeinsame Heimat finden möchten.

Diese Suche nach einer neuen Heimat, der Versuch die körperlichen und seelischen Verletzungen irgendwie zu überwinden und der spürbare Zusammenhalt des Volkes in Zeiten größter Not, sind die Schwerpunkte unseres Rollenspiels.

Unsere Gilde bildet ic keine geschlossene Gruppierung wie beispielsweise der Zirkel des Cenarius oder die Schildwachen, sondern steht jedem Kaldorei (Ausnahme DK und DH) offen. Man kann mit uns im offenen RP in Kontakt kommen und vielleicht entscheidet sich dann der ein oder andere Charakter, dass an diesem Ort, mit den dort bereits befindlichen Elfen das Gefühl der Heimat wieder neu entstehen kann. Somit sehen wir uns in unserem Selbstverständnis als Ergänzung der derzeitigen Kaldorei Rollenspiel Angebote und nicht als Konkurrenz.

Wir möchten gerne das offene RP fördern, neue Kontakte knüpfen und auch als Anlaufstelle für RP Neu- oder Wiedereinsteiger zur Verfügung stehen.

Einige unserer Gildenmitglieder haben durch ihre Hintergründe (Schwesternschaft, Schildwache, Druide) das Potenzial als möglicher Ansprechpartner für Ausbildungs- und Trainings- Rp zur Verfügung zu stehen.

Neben den zivilen Konzepten wird unser Spielort auch Ausgangspunkt von kleineren Plots sein, auf denen sich die Charaktere mit den entsprechenden Kenntnissen begeben. Ebenso sind regelmäßige Events geplant, die jedem Besucher offenstehen.

Zudem hoffen wir, als mögliche Anlaufstelle für die bereits aktiven Kaldorei Gilden dienen zu können, ein Ort an dem man auf der langen Reise zur Ruhe kommt, Vorräte auffrischt und Geschichten austauscht.


Derzeit bilden sich zwei Gruppierungen innerhalb der Kaldorei Gesellschaft, die mit zwei sehr prominenten NSC (Tyrande und Shandris) als Sprachrohr besetzt werden. (Infos Testserver Patch 8.3)

Wir sehen beide Ansätze, sowohl die Jagd nach der Banshee und den Wunsch nach Rache, wie auch die Sehnsucht nach Wiederaufbau und Heilung als legitim an, wählen für uns als Schwerpunkt aber eindeutig den zweiten Aspekt.


FAQ

Warum noch eine Kaldorei RP Gilde?

Die Grundlage der Gilde entstand durch gemeinsames RP und ein Kennenlernen von vielen verschiedenen Charakteren mit den unterschiedlichen Konzepten (Druide, Schwesternschaft, Handwerker, junge Elfen)
Um gemeinsam auf diesem RP aufzubauen und auch den Kreis der Mitglieder zu erweitern, haben wir uns für die Gildengründung entschieden.


Ihr wollt open RP spielen, warum dann die Gilde?

In der Tat ist es uns ein Anliegen, dass offene Rp zu fördern und uns nicht nur in unserem kleinen Kreis zu bewegen. Um mit uns zu spielen ist kein Gildenbeitritt nötig, es hilft uns aber bei der Organisation von kleinen Plots und Events.


Ihr spielt an einem Ort und somit gehört Euch das alles?

Hier ein definitives Nein! Uns gehört dieser Lebensraum nicht. Wir möchten lediglich die vorhandenen Möglichkeiten ausnutzen und den Ort mit Leben füllen.


Ich spiele einen DH / DK und möchte bei Euch mitmachen. Was nun?

Das wird sehr schwierig, sind diese Konzepte doch im normalen Alltags-RP eher fehl am Platz. Vielleicht traut man sich mit einem Twink mal hineinzuschnuppern?


Ich habe nicht soviel Zeit für RP, oder aber ich spiele schon mehrere aktive Chars. Kann ich dennoch mitmachen?

Grundsätzlich ist unsere Gilde auch für Twinks offen. Was wir nicht möchten, sind Karteileichen, die einmal alle 4 Wochen für eine Stunde online sind. Dies bringt sehr wenig, weil diese Chars von der Entwicklung und dem Zusammenwachsen der Gemeinschaft automatisch durch Nicht-Anwesenheit ausgeschlossen sind.
Tägliche Online Zeit ist jedoch definitiv nicht notwendig.
In unserem Gildendiscord werden wir gemeinsam die Termine abstimmen, an denen viele Mitglieder Zeit haben und dies wird dann auch der Zeitpunkt für unsere Events sein. Andere Spieler werden auch an weiteren Tagen online sein und somit eine Anspielmöglichkeit bieten


Wo spielt Ihr denn nun eigentlich?

Ja, das ist ein schwieriges Thema. Derzeit sind wir noch aufgeteilt und somit auf der Mondlichtung wie auch mit einzelnen Chars in Feralas anzutreffen. Zur Nacht des Regentanzes wird unsere Gruppierung im Dämmerwald wieder zusammen finden.

Die weiteren Schritte sind derzeit noch nicht zu 100% festgelegt.
Wir planen von dort eine Reise ins Eschental, genauer nach Astranaar, wo wir einige Zeit verweilen und uns im ausgespielten RP auch am Wiederaufbau beteiligen werden.

(Die Feuer und Orcreiter in Astranaar verschwinden in der Engine, wenn man die 2 Quests in der Stadt erledigt, danach bietet die Siedlung für RP einige Möglichkeiten.)

Sollte das neue Addon eine weitere Möglichkeit für unseren RP Schwerpunkt bieten (überarbeitete Gebiete etc.) werden wir eine „Umsiedlung“ in Erwägung ziehen.




Danksagung

Ich möchte mich herzlich bei meinen Mitspielern bedanken, insbesondere bei Shendori und Lothadil. Alleine hätte ich das Projekt nicht in Angriff genommen.

Dann einen Dank an das Plaudersofa, dass Ihr meine Textformatierungsversuche mit stoischer Ruhe ertragen und mir Hilfestellung gegeben hat.

Und einen Dank an den Kaldorei Discord. Die Vorab-Ankündigung der Gilde wurde sehr positiv aufgenommen und wir haben viel Unterstützung erhalten.

Vielen Dank auch an Luthîen für die Einbindung beim Regentanz Event und die Reisemöglichkeit dorthin.

Ic Vorstellung und erste Geschichten über unser gemeinsames RP folgen in Kürze!


Wir freuen uns auf das gemeinsame RP!
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Ich finde es super, dass ihr das in Angriff nehmt. Seit dem Wegfall Teldrassils fehlt einfach eine Anlaufstelle.
Wie bereits im Kaldoreidiscord gesagt, freue ich mich, wenn ich nächstes Frühjahr das Mondfest bei/mit euch ausrichten darf.

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Darauf freuen wir uns ebenfalls :slight_smile:
Auch wenn es noch etwas hin ist, Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.

Ich ergänze es oben direkt mal :wink:

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Eine tolle Idee. Fördert nicht nur das offene RP sondern vermutlich auch das KaldoreiRP als Socialhub wenn man es so sagen kann! Denke werde mich auch mal dazugesellen mit einen Char und mir das mal ansehen!

Good Luck jedenfalls <3

TINK TINK

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Ich wünsche euch auf jeden Fall auch viel Erfolg. Die Idee ist sehr gut und fehlt so auch seit längerer Zeit im Kaldorei-RP. Bestimmt sieht man sich auch häufiger im RP :slight_smile:

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Solange es etwas zu essen gibt, wird Fenu nicht weit weg sein :smiley: Man erzählt sich, dass er über Meilen hinweg Essen riechen kann. :wink:

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Leider unter der Woche x.x
Ich probiere dennoch den Blinden hin zu schieben.
Irgendwie…

Vielen Dank :smiley:
Keine Sorge, wir planen auch diverse Events mit Verköstigungsmöglichkeiten.
Wird dann alles rechtzeitig bekannt gegeben.

Ist Euere Gilde vielleicht auch dafür gedacht, das bisherige Einzelelfen ohne Gilde ein “Zuhause” finden?

Ja, absolut.
Du kannst mich gerne ingame anschreiben. Werde morgen wieder on sein. :grinning:

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Jetzt verbreitet Eldeh also sogar schon hier ihre haltlosen Behauptungen :open_mouth:

Ich schaue natürlich beim Projekt vorbei und wenn es dann Essen gibt, ist das einfach Zufall…

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Viel Erfolg mit der Gilde! :slight_smile: Ich bin mir sicher das ihr ein Projekt werdet mit dem man gerne zu tun hat.

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Vielen lieben Dank, Keir :wink:
Ich hoffe, ich komm die Tage dann auch mal dazu, die ersten IC Eindrücke in eine kleine Geschichte zu verpacken.

Weiterhin gibt es die Möglichkeit, uns auf der Mondlichtung kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen. Schreibt mich einfach an, bin die Woche bis auf Dienstag Abend zugegen :wink:

Wir sind heute wieder auf der Mondlichtung anwesend und somit anspielbar zur Kontaktaufnahme, oder aber um Gespräche zu vertiefen.

Ich komme derzeit gar nicht dazu, eine IC Geschichte zu verfassen, das wird aber nachgeholt.

Weil ich öfters schon drauf angesprochen wurde:
Das heutige Teehaus ist kein Projekt von uns, sondern von Luthîen, wir freuen uns aber als Gäste dort sein zu dürfen.

LG
Selaira / Nayarel

Hoffnung.
Dieses tief sitzende, wärmende Gefühl der Zuversicht. Der unerschütterliche Glaube an bessere Zeiten, an eine wirkliche seelische Heilung der Kaldorei und an wieder erblühende Wälder.
Ein fast vergessenes Gefühl, verdrängt durch die Trauer, den Schmerz und den Zorn. Unsagbarer Zorn, der in den Adern der meisten Nachtelfen unerbittlich brannte und kaum noch Raum für etwas Anderes ließ.

Nun jedoch aufkeimende Hoffnung und dies so unerwartet, dass es Nayarel kurze Zeit innehalten lässt. In den vergangenen Monaten gab es keinen vergleichbaren Moment wie diesen. Hoffnungsschimmer durchaus und immer wieder den Versuch, Schwestern und Brüder beizustehen und Ihnen Mut zu machen, ihnen Halt und Trost zu spenden, so gut sie es selbst vermochte. Nie aber war dieses Gefühl für die Mondpriesterin so greifbar wie in diesem einen Moment.

Die warme Teetasse hielt sie noch mit beiden Händen umschlossen und blickte weiterhin schon fast starrend zu der Gruppe der jungen Schwestern. Bisher einander fremd, hatten sich diese Kaldorei nun einander zugewandt und waren in ihr Gespräch vertieft. Auf den jungen Zügen zeigte sich noch kein Körperbild, kein Zeichen für einen Weg, der bewusst eingeschlagen wurde und doch war Nayarel von ihren Gesichtern gefesselt. In den Augen der Schwestern, kaum sichtbar unter dem Schleier des Leids und des Kummers konnte sie es deutlich sehen.
Das Funkeln der Lebensfreude, welches beinah vergessen schien und nun in Sicherheit und in der Unbeschwertheit dieser Situation wieder zum Leben erwachte.

„Seht Ihr das, Bruder? Das ist Hoffnung und deswegen dürfen wir niemals wanken. Niemals!“ kamen ihr die Worte leise von den Lippen und sie blickte zu dem hochgewachsenen Druiden auf. Dieser warf ebenfalls einen wohlwollenden Blick auf die Gruppe, nickte zustimmend und gemeinsam mit Bruder Eulenfeder näherte sie sich den Schwestern, um sich am Gespräch zu beteiligen.

ooc:
Wir sind immer noch auf der Mondlichtung und jederzeit ic anspielbar.
Ein kleineres Event noch vor dem Regentanz haben wir auch geplant.

Was: Kleine Andacht
Wann: Freitag, 15.11.2019 ab 20.00 Uhr
Wo: Mondllichtung, Treffpunkt am 1. Mondbrunnen direkt am Ortseingang
Details: Es ist kein großes Event, aber wer spontan Zeit und Lust hat sich anzuschließen, ist herzlich Willkommen.

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<Mit Erlaubnis des Zirkels hängen seit dem frühen Morgen eine handvoll handbemalte Zettel an den rankengewachsenen Laternenpfählern, um auf eine Veranstaltung hinzuweisen. Eine dunkel umrissene Silhouette, welche eine sonderbar zweiköpfige Kreatur darstellt, wurde liebevoll zentral auf das Pergament gezeichnet.>

Schattenspiel
Kommt her und seht gut zu, denn die Schatten tanzen für euch zur Abendruh. Kehrt ein in das Gasthaus und nehmt reiht euch ein, dieser Verweil soll nicht zu eurem Nachteil sein.

~Samstag, 16. Kalendertag des elften Mondzyklus~
~Achte Abendstunde~
~Gasthaus auf der Mondlichtung~

Fremde, Gäste und Besucher/Bewohner der Mondlichtung sind herzlich dazu eingeladen, diesem kleinen schattenhaften Theaterstück am Samstag beizuwohnen. Es wird eine kleine, spontane Aufführung mit minimalem Zeitaufwand sein, damit man sich danach noch dem eigenen Rollenspiel widmen kann. (:
Dann bis Samstag, allerseits! o/

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@Nayarel: Kann ich dich heute oder morgen Abend ot ingame erwischen? Ich würde gerne kurz was Organisatorisches bzgl. der Nor Thori’dal mit dir durchgehen.

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Obwohl sie müde war, konnte sie nach dieser Nacht nur schwer zur Ruhe finden. So viele Eindrücke, neue und bekannte und auch fremde Gesichter. Dahla saß auf ihrem Bett im Gasthaus und warf einen langen Blick aus dem Fenster. Die dichten grauen Wolken hatten sich mittlerweile verzogen und das Licht der Göttin lag auf der Lichtung, auf der sie alle noch wenige Stunden zuvor so ausgelassen gefeiert hatten.

Alles schien vergessen, Schmerz und Leid lagen hinter ihnen. Diese Nacht des Regentanzes war etwas besonderes gewesen, etwas einzigartiges und praktisch eine Art Neubeginn für alle anwesenden Kaldorei. Ein kurzer Schauer lief über ihren Rücken. Vielleicht fror sie, weil ihr Haar noch immer durchnässt war, vielleicht war es aber auch nur die Vorfreude auf alles, was nach dieser unvergesslichen Nacht noch vor ihnen allen liegen mochte. Es schien, als hätte die Göttin durch ihre Gunst den bisher im Schatten liegenden Pfad wieder hell erleuchtet. Mit dem Regen hatten sie den Segen empfangen und Schmerz und Trauer, die noch immer andauerten, wurden gelindert. Die Mutter war noch immer für sie alle da, hatte sie nicht vergessen oder zurückgelassen. Es gab keinen Grund mehr zu zweifeln. Sie würde heute nach langer Zeit so glücklich wie nie schlafen können.

Sie dachte an die melodischen Gesänge der Mondpriesterinnen, an die Irrwische, die so urplötzlich aufgetauscht waren, wie sie auch schon wieder im Himmel verschwunden waren, an die leuchtenden Pfeile, die gen Himmel abgefeuert wurden und daran, wie der Druide vor ihren Augen, die Mächte der Natur beschworen hatte und praktisch eins mit ihr geworden war. Dann hatte der Regen eingesetzt, der freudig von ihr und allen umstehenden Gästen begrüßt worden war. Es war auch dieser besagte Druide, der sie kurze Zeit später zum Tanz aufgefordert hatte. Ihre Wangen verdunkelten sich nochmals, als sie daran dachte. Und am Ende hatte sie doch so ausgelassen getanzt, wie wohl noch nie zuvor und später auch das reichhaltige Essen und die Getränke genossen. Ihre durchnässte Kleidung und die nassen Haare sowie ihre verschmutzten Füße waren ihr völlig egal gewesen.

Freude erfüllte sie zugleich, da sie das Fest gemeinsam mit den Schwestern und Brüdern erleben konnte, mit denen sie bald in ein neues Leben aufbrechen würde. Darunter auch eine kampferprobte junge Bogenschützin, die am heutigen Abend zu ihnen gestoßen war und sich angeschlossen hatte. Was würde die Zukunft für sie alle bringen? Würden sie die Reise gen Eschental alle sicher überstehen? Bald schon würden sie es wissen.

Nach der Nor Thori’dal am gestrigen Abend verweilen wir noch kurzzeitig auf der Mondlichtung und genießen die Gastfreundschaft der Druiden. Allerdings soll dies schon bald ein Ende haben. Schon in wenigen Monden brechen wir in Richtung Eschental auf, wo unsere kleine Gruppe hofft, ein neues zu Hause zu finden. Neue Reisegefährten und heimatlose Kaldorei, die auf mehr Stabilität und Zuversicht hoffen, sind weiterhin willkommen.

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Das erste ic Kapitel unserer Gilde findet heute seinen Abschluss, denn wir verlassen mit gesammelter Gruppe die Mondlichtung.

Die positive Ressonanz auf die Gilde hat mich schier überwältigt, wir haben in kurzer Zeit tolle neue Gildenmitglieder gefunden.

Nun macht sich also der illustre Haufen auf die Reise und startet heute ic in Richtung Eschental.

Ein Neuanfang, der von Vielen sehnsüchtig erwartet wird und sicher noch die ein oder andere IC Geschichte dann hier ins Forum bringt.

Es besteht auf der Reise auch noch die Möglichkeit, sich uns anzuschließen, alternativ dann Ende nächster Woche mit der Ankunft in Astranaar.

Und damit ein kleiner ooc Push :slight_smile:

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Abschied nehmen und Aufbruch

Die Zeit auf der Mondlichtung fand langsam aber sicher ihr Ende. Dahla wurde das erst richtig bewusst, als sie die zahlreichen Elfen und Schildwachen sowie Karren auf der Straße erblickte. Man war aufbruchbereit und hatte alle versammelt, die sich dem Tross anschließen wollte sowie jene, die einfach nur Lebwohl sagen wollten. Man wollte die Gastfreundschaft der Druiden nicht überstrapazieren und zugleich keine weitere Zeit verlieren. Der Winter stand vor der Tür, das Winterhauchfest war nur noch wenige Wochen entfernt. Und im Eschental, beim Aufbau der neuen Siedlung, gab es noch viel zu tun.

Erst als sich die Karawane in Bewegung setzte, realisierte Dahla, wie sehr sie die Zeit auf der Mondlichtung genossen hatte. Aber nun würde das Eschental ihre neue sichere Zuflucht und Heimat werden. Zumindest war das der Plan. Sie füllte ihre Feldflasche noch einmal mit dem gesegneten und stärkenden Wasser aus dem See von Elune‘Ara und man nahm die gemeinsame schwerfällige Reise quer durch den Teufelswald in Angriff. Der Weg durch den Höhlenbau der Bärenwesen, die ihr auch als Furbolgs bekannt waren, setze ihr zugegebenermaßen am meisten zu. Dahla hatte viele Geschichten gehört. Einst verbündete der Nachtelfen, waren viele Furbolg Stämme durch die Brennende Legion korrumpiert worden. Allerdings schienen jene in der Holzschlundfeste keine bösen Absichten gegenüber den reisenden Kaldorei zu hegen. Die Mondpriesterin sprach davon, dass man ihnen sicheres Geleit versprochen hatte.

Furcht und Angst verließen Dahla aber erst wieder, nachdem sie den dunklen Höhlenbau wieder verlassen konnte und sie das Licht von Mutter Elune wieder auf ihrer Haut spürte. Man hatte den Teufelswald erreicht und würde nun kurzzeitig in einem Lager nahe der Holzschlundfeste campieren, ehe man die Reise durch den korrumpierten Wald fortsetzen würde. Höllenbestien, Satyrn und faulende Treants sowie Uralte wanderten hier noch immer umher trotz der Bemühungen der Druiden, den Wald zu heilen. Während sie am Lagerfeuer saß, lief ihr beim bloßen Gedanken ein weiterer Schauer über den Rücken. Hoffentlich würde man die Reise so schnell wie möglich fortsetzen können. Dies war kein Ort zum Verweilen.

Sie schlief in dieser Nacht sehr unruhig, lauschte den Geräuschen des Waldes, den Kaldorei im Lager, die offensichtlich ebenfalls nicht schlafen konnten und ihrem eigenen Herzschlag. Irgendwann verfiel sie dann doch in einen tiefen Traum. In diesem war sie bereits sicher im Eschental angekommen.

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